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#1 Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Elatan 26.06.2019 10:53

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Seid beim letzten zweistelligen Speedbasteln morgen ab 20:00 Uhr im Chat dabei! Startschuss ist um 20:30 Uhr!

#2 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019 von Teja 27.06.2019 20:31

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Unser Thema ist heute "Umgang mit Klimawandel". Mal sehen, was euch dazu so einfällt!

#3 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Teja 27.06.2019 21:06

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Der Klimawandel auf Topaz und seine Folgen

Wegen seiner Farbe nennen die jetzigen Bewohner den Planeten „Topaz“. Doch die Wahren Bewohner wissen, dass er eigentlich den Namen „Neu Eden“ trägt.

Über zweihundert Jahre lange haben sie ihn gehegt und gepflegt. Haben das Gestein aufgebrochen und in mühseliger Kleinarbeit die Atmosphäre mit Methan angereichert. Sie haben Millionen von Setzlingen gezogen und sie in Spalten und Löchern angepflanzt, geschützt vor dem eisigen Wind, der jedes Blatt sofort zerfetzt hätte.

Sie haben Hänge verankert, sie widerstandsfähiges Gras darauf pflanzten. Mit unendlicher Geduld haben sie gewartet, bis die Atmosphäre dicker wurde. Sie haben ihre Thermometer angesehen, und den Tag gefeiert, als es warm genug wurde, um Eis zu schmelzen.

Mehr und mehr Pflanzen wuchsen und hielten den Boden fest. Weniger Staub wurde aufgewirbelt und die Winde wurden ihrer beißenden Waffe beraubt.

Sie haben zugesehen, wie ihre Arbeit Früchte trug und der Sauerstoffgehalt immer mehr zunahm. Dann haben sie mehr Pflanzen gepflanzt und die ersten Tiere ausgesetzt und gejubelt, als die ersten Blüten sich zeigten.

Generationenlang haben sie gewartet, dass es endlich warm wird. Das Regen fällt. Das man die Luft atmen kann.

Niemand hat jemals so sehr gefeiert, als die Zoveri, die ihr eigenes Paradies aus dem Nichts erschaffen haben. Sie haben einen leblosen eisigen Planeten in eine zweite Erde verwandelt.
Und als es soweit war…

...kamen die anderen und nahmen ihnen Alles, was sie erschaffen hatten.

Menschen sind grausam, überall und zu jeder Zeit. Für die Zoveri muss es ausgesehen haben, als hätten die anderen Menschen nur darauf gewartet, dass sie ihr größtes Werk vollenden, nur um es ihnen wieder zu nehmen.

Topaz ist immer noch ein paradiesischer Planet, mit warme Meeren, Grünpflanzen, soweit das Auge reicht und einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Auch wenn das Paradies für die Zoveri verloren ist, muss man sagen, dass die Topazi nicht die gleichen Fehler gemacht haben, wie die Erdenbewohner: Die Natur auf Topaz ist weitgehend intakt und die Menschen beschränken sich darauf, in ein paar hochtechnologisierten Enklaven zu leben.

Weite Landstriche sind unberührt, doch trotzdem sind die verbliebenen Zoveri unzufrieden. Immerhin hätte es ihre Welt sein sollen, nicht die Welt der Invasoren…

...die sie damit schon zum zweiten Mal aus dem Paradies vertrieben.

Edit: Die Zoveri im NiMa-Thread

#4 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Nharun 27.06.2019 21:12

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Klimawandel


Obwohl die Ahnen der Familien Chokitemas, Lixentras und Chrytiphailas aus Gyres stammten, waren sie nach vier Generationen kaum noch von ihren anderen, alteingesessenen Mitbürgern zu unterscheiden. Ihre Ahnen waren einst auf Einladung des arrischen Königs gekommen, als die Sarkleute in Gyres für einen Ausbruch von Pest und Verderbnis verantwortlich gemacht und des Landes verwiesen wurden.

Im beschaulichen Gipras fanden sie eine neue Heimat. Kulbeladas Chokitemas, Ilsabon Lixentras und Mirabon Chrytiphailas waren Fremde, die der Tradition der Sarkleute nach schwarze Tuniken trugen und mit ihren Familien in hölzernen Wagen wohnten. Ihre Sprache war nicht nur Mauretinisch und somit schon exotisch für die ländlichen Gipresen, sondern noch mit alten Sanutischen Wörtern durchsetzt, die gänzlich unverständlich waren. Doch sie waren geschickte Handwerker und die bäuerlichen Gipresen lernten bald ihre Tische, Schränke, Stühle und Truhen zu schätzen. Obwohl die Sarkleute nicht mit den anderen im Tempel zu Asiranas beteten, feierte man gemeinsam auf dem Dorfplatz und bald schon, waren die Sarkleute akzeptierte Einwohner. In der nächsten Generation heiratete zwar nur Kaisatake Lixentras einen Gipresen, was sowohl von den Dörflern als auch den Sarkleuten zwar geduldet, aber doch nicht wirklich akzeptiert wurde; doch in der dann folgenden Generation verheirateten sich die Kinder der Sarkleute ohne irgendein einen Argwohn einer Seite mit anderen Gipresen. Sie begannen die großen Feste der Asiranisten zu feiern und gaben ihren Kindern arrische Namen. Dann, in der vierten Generation, konnte man sie der Kleidung oder Benehmen nach eigentlich nicht mehr von anderen Gipresen unterscheiden, von dem ein oder anderen sanutischen Wort einmal abgesehen, dass ihnen entfleuchte – aber die Flüche und Schimpfworte der Sarkleute waren auch von den Gipresen selbst schon angenommen worden. Als erfolgreiche Handwerker wohnten sie schon lange nicht mehr in hölzernen Wagen, sondern hatten sich in festen Häusern niedergelassen, gebaut wie die der Nachbarn. Dass es sich bei den Chokitemas, Lixentras und Chrytiphailas noch um Sarkleute handelte, bekam nur mit, wer sie einmal im Jahr mit zerzaustem Haar und Asche auf dem Haupt um Sanot trauern sah oder ihren Toten ein kleines Wagenrad mit auf den Scheiterhaufen gaben.

Als in Pellas Iphitas zum König gekrönt wurde und Gesetze erließ, die die Sarkleute auf eine Stufe mit den Verderbten stellten, änderte das für die Chokitemas, Lixentras und Chrytiphailas in Gipras erst einmal gar nichts, denn niemad im Ort hielt sie noch für Sarkleute, warum also diese Gesetze anwenden. Doch als dann in Nepron ein neuer Fürst auf den Thron stieg, begannen dessen Beamte alle Akten zu sichten und bald schon kamen Vertreter des Fürsten nach Gipras und verlangten von den drei Familien das Wagenrad auf ihre Kleidung zu nähen und ihre Besitztümer aufzulisten, damit sie vom Fürsten konfisziert werden konnten. Sie gaben ihnen eine Frist von drei Tagen und gingen zurück nach Nepron. Als sie wiederkehrten waren alle eintausenddreihundertfünf Einwohner von Gipras auf dem Marktplatz versammelt. Sie alle trugen das Wagenrad auf ihrer Kleidung und sie alle hielten den Beamten Listen mit ihrem Besitz entgegen.

Die Beamten waren entrüstet und verwirrt, sie zogen fort und kehrten mit einer Truppe des Fürsten zurück. Doch als sie ankamen, fanden sie Gipras verlassen vor. Auf jede Haustür war ein Wagenrad gemalt. Wie sie herausfanden, waren die Gipresen allesamt aufgebrochen und zogen mit ihrem Wagentross durch Nerphea. In jedem Ort, an dem sie halt machten, erzählten sie die Geschichte von der Ungerechtigkeit des Fürsten. Bald trugen die meisten Bürger Nerpheas das Wagenrad auf ihrer Kleidung und das Wagenrad wehte auf den Bannern. Immer, wenn Truppen des Fürsten auf dem Weg waren, zogen ganze Ortschaften aus. Nicht einmal kam es zu einer Schlacht, obwohl der Fürst die Wagenrädler als Aufständische verstand. Es dauerte nicht lange, da drohte die Wirtschaft von Nerphea zusammenzubrechen, denn die wandernden Wagenrädler bestellten keine Felder mehr und arbeiteten nicht mehr in den Minen. Als der Fürst den König um Hilfe bat, soll dieser so amüsiert gewesen sein, dass er stundenlang lachte. Es heißt, er habe seinen Fehler erkannt und alle Gesetze gegen die Sarkleute aufgehoben, doch wir wissen, dass dies mehr aus Berechnung geschah.

Dennoch: Heute ist das Wagenrad kein Zeichen der Unterdrückung mehr, sondern eines der Freundschaft – und das Wappen von Nerphea! Asiranides Chrytiphailas, ein Nachfahre des Sarkmanns Mirabon wurde 1674 sogar selbst zum Fürsten von Nerphea und sein Sohn Kyrenas 1703 Kanzler des Arrischen Königreiches.

#5 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Chrontheon 27.06.2019 21:17

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Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

Die Wolken

Das konnte doch nicht wahr sein! In den 75 Jahren, die Ignar schon in dieser Stadt lebte, hatte er so etwas nie gesehen! Schwarze Wolken, die über der Stadt thronten, Bürger, die mit Gasmasken durch die Straßen gingen, Bäume, die im Sommer Feuer fingen...

Es war wahr, Takluncia stand einem weiteren Krieg bevor, doch war dies nicht das Resultat eines feindlichen Angriffs. Nein, das, was Ignar vor sich sah, war selbstverschuldet. Wie ungern er es auch zugeben mochte, so war es doch sein eigenes Land gewesen, seine eigenen Vorgänger, sein eigenes Volk, das dieses Unheil angerichtet hatte.

Jahre der Industrialisierung waren es gewesen, in denen hunderttausende Fabriken aus dem Boden geschossen waren, große Teile der Bevölkerung umgebildet wurden, um in diesen zu arbeiten, und die Produktion bedeutender Güter vervielfacht worden war.

Aber zu welchem Preis? Eswar war praktisch zugepflastert worden mit Werkshallen der Reichsbetriebe, Eswarier, die nicht dem Militär beitraten, sammelten sich beinahe ausschließlich in den Fabriken. Die Tage waren heißer geworden, selbst wenn der Winter kam. Die Luft war stickig, mit Rauch gefüllt, selbst meilenweit außerhalbt der Städte. Tiere und Pflanzen verendeten, ohne dass dies von Menschenhand herbeigeführt wurde.

Ein Landsitz war ein Privileg, das sich nur wenige leisten konnten. Seit der Staatsindustrialisierung von 1960 wurden die ärmeren Bevölkerungsschichten vom Lande in die Städte zwangsversiedelt, ihre einstigen Ländereien den Großen, Mächtigen und Reichen verkauft und verschrieben, welche diese nun nutzten, um frei zu atmen.

Doch wenn auch Reichsmarschal Merton dieses Privileg genoss, einen Landsitz zu halten, so konnte er es nicht nutzen. Nicht jetzt. Die Veränderungen in Politik und Wetter hatten eine Notwendigkeit seinerseits geschaffen, in Taranir zu verweilen, um die öffentliche Ordnung zu wahren.

Die Zivilpolizei, die Militärpolizei, die Geheimpolizei und der Geheimdienst waren allesamt damit beschäftigt, Rebellen, Staatsfeinde und Schwerverbrecher davon abzuhalten, die aktuelle Situation auszunutzen, um ihre Untaten zu begehen.

Um Kleinkriminelle und Tagediebe, die nun auch ihr Unwesen trieben, abzuschrecken, hatte Ignar die Todesstrafe für alle Verbrechen während des Notstands wiedereingeführt. Der Notstand war drei Wochen davor ausgerufen worden, als eine Gasleitung unter dem Druck, den das Gas in der Hitze entwickelte, nicht mehr standgehalten hatte und durch die Explosion ein Wohnhaus und drei Elektronikfachgeschäft zerrissen, und damit 92 Menschen in den Tod geschickt hatte.

Die Zeit der Industrialisierung – Wie großartig dies auch in Ignars Ohren klang, so wusste er in seinem Herzen, dass diese Zeit den Untergang seines geliebten Reiches bedeuten könnte. Im Bewusstsein des bevorstehenden Krieges wurden bereits Nahrungsmittelvorräte gesammelt, doch reichten diese bei Weitem nicht aus, um die kommenden Jahre zu überstehen. Die Landwirte hatten die Umweltveränderungen hart getroffen, auch wenn weder sie, noch die Regierung es gerne zugeben würden. Doch früher oder später mussten sie es öffentlich sagen; um die Panik zu vermeiden, die aufkommt, wenn die Nahrungsmittelknappheit erst bekannt wurde, wenn sie eintrat, um Fachkräfte zu finden, die das Problem lösen konnten, um die Bevölkerung zu neuen Ernährungsgewohnheiten umzuerziehen...

Die Zeit der Industrialisierung, dachte Ignar ... die Zeit der Verderbnis, würde er eher sagen, da nun die Nahrungsmittel schneller verderben. Kopfschüttelnd wandte er seinen Blick dem Fenster ab und starrte auf das Obst, das auf seinem Schreibtisch lag. Er würde den Diener verständigen...

(Die Gedanken Reichsmarschal Merton; Taranir, Takluncia, Teran'tor, 1975)

#6 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Teja 27.06.2019 21:30

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Wir bedanken uns bei den Teilnehmern des heutigen Klimagipfels und hoffen auf weitere Zusendungen in Form von Nachreichungen und Lobsbeeren!

#7 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Chrontheon 27.06.2019 21:37

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Zitat von Teja im Beitrag #6
Wir bedanken uns bei den Teilnehmern des heutigen Klimagipfels und hoffen auf weitere Zusendungen in Form von Nachreichungen und Lobsbeeren!

Dem werde ich nachgehen!

°'°'°'°'°'°'°'°'°'°'
*Lobsbeeren verteil*

@Teja: Das ist ein sehr trauriges Ende ... doch so gut präsentiert! Du hast dich wieder selbst übertroffen! *extra lobs*

@Nharun: Das war mal ein interessanter Klimawandel! Eine Geschichte, die mich an die unsrige erinnert, doch mit glücklicherem Ausgang. Sehr gut geschrieben! *extra lobs*

#8 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Nharun 27.06.2019 21:50

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@Teja Die armen Zoveri, aber trotzdem haben sie eine tolle Leistung vollbracht!

@Chrontheon Sehr dystopisch, der Text gefällt mir sehr!

#9 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Chrontheon 27.06.2019 23:22

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Zitat von Nharun im Beitrag #8
@Chrontheon Sehr dystopisch, der Text gefällt mir sehr!

Jo, dort ists schon schlimmer als bei uns!

#10 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Amanita 28.06.2019 12:55

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@Chrontheon die sollten vielleicht doch mal überlegen, ob es nicht wichtigere Themen gibt, als die Strickclubs der Frauen zu überwachen... Aber vom Klimawandel mal ganz abgesehen: So wahnsinnig schlau hört es sich unter dem Aspekt der Nahrungssicherheit nicht an, die Leute, die sich damit auskennen, in die Städte zu deportieren, damit die Reichen schöne Domizile auf dem Land haben.

@Nharun ich finde es ja immer spannend, wenn jemand den Thementitel ungewohnt interpretiert. Und (wie relativ oft bei deiner Welt, kann dsa sein?) ein recht hoffnungsvoller Text, wo Vorurteile und von oben gewünschte Gewalt nicht siegen können.

@Teja schöne Idee, auch wenn einem die Zoveri wirklich leidtun können, nachdem ihre ganzen Mühen am Ende doch umsonst waren. Interessieren würde mich in diesem Zusammenhang, was die Zoveri eigentlich sind. Sind sie ein menschliches Volk, oder irgendeine andere Spezies?


Ich habe selber ehrlichgesagt ziemlich eingleisig an den anthropogenen Klimawandel gedacht und der ist in Silaris kein Thema. Erstens würde der eine bewohnte Kontinent dafür vermutlich nicht reichen und zweitens könnten sie das Problem notfalls dank Elementarmagie recht gut lösen.

#11 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Chrontheon 28.06.2019 13:19

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Zitat von Amanita im Beitrag #10
@Chrontheon die sollten vielleicht doch mal überlegen, ob es nicht wichtigere Themen gibt, als die Strickclubs der Frauen zu überwachen...

Danke! Das ist die beste Antwort, die auf meinen Beitrag nur kommen konnte! :D

Allgemein würd ich aber sagen, dass seit der Einführung der Strickclubs bis 1975 diese nicht mehr so stark überwacht wurden, eben weil auch das Problem des Klimawandels und dessen Folgen aufkam, und aufgrund der Arbeit von Sandral Teraklun. Lediglich zur Prävention der oben erwähnten Rebellenaktivitäten wurden einige Clubs stichprobenartig durchsucht.

Zitat von Amanita im Beitrag #10
Aber vom Klimawandel mal ganz abgesehen: So wahnsinnig schlau hört es sich unter dem Aspekt der Nahrungssicherheit nicht an, die Leute, die sich damit auskennen, in die Städte zu deportieren, damit die Reichen schöne Domizile auf dem Land haben.

Ich habe auch das Gefühl, dass dieses Land dem Untergang geweiht ist. Wobei die landwirtschaftlichen Experten, die mit dem Problem betraut werden, nahe der Städte in den Ebenen das Land zur Beackerung bekommen haben. Die Deportierung bezog sich eher auf die nicht landwirtschaftlich gebildete Bevölkerung, von der es auch nicht wenige Vertreter am Land gab. Aber ja, klug war die Aktion trotzdem nicht.

#12 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Amanita 28.06.2019 22:40

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Zitat von Chrontheon im Beitrag #11
Ich habe auch das Gefühl, dass dieses Land dem Untergang geweiht ist.

Das Gefühl habe ich irgendwie auch. Aber vielleicht gibt es ja innerhalb des ganzen bevorstehenden Chaos auch noch eine Revolution mit Systemwechsel und es gelingt ihnen doch noch ihre Probleme in den Griff zu kriegen. Oder die Diktatur nutzt ihre Macht, um sinnvolle Maßnahmen zu implementieren.

#13 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Teja 29.06.2019 16:49

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Hier gibt es einmal heiße Lobsbeeren, in der Sonne geröstet:

@Nharun Das ist eine schöne Geschichte von Freundschaft, obwohl es fast ein bisschen schade ist, dass die Sarkleute in den Gipresen aufgehen. Am Ende frage ich mich allerdings, wie die vielen wandernden Wagenrädler noch ihren Lebensunterhalt bestritten haben. Wenn sie keine Felder mehr bestellten, was haben sie dann gegessen?

@Chrontheon Eine düstere Stimmung und leider gar nicht fern der Realität.


Zitat von Amanita im Beitrag #10
@Teja schöne Idee, auch wenn einem die Zoveri wirklich leidtun können, nachdem ihre ganzen Mühen am Ende doch umsonst waren. Interessieren würde mich in diesem Zusammenhang, was die Zoveri eigentlich sind. Sind sie ein menschliches Volk, oder irgendeine andere Spezies?


Danke! Ich schreib mal was über die Zoveri in den passenden Thread und mach dann hier einen Link: Die Zoveri

#14 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Elatan 30.06.2019 19:08

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@Teja: Dumm gelaufen ... gibt es denn irgendwelche Bestrebungen, sich gegen die Besatzer zu wehren? Vielleicht sogar - entgegen der Natur der Zoveri - auf etwas aggressivere Weise?
@Nharun: Ein gutes Ende für diese Leute! Sehr fein.
@Chrontheon: Eine nicht so schöne Situation - da kann man nur hoffen, dass der Reichsmarschal irgendwie eine Wende schafft. Zumindest hat er das Problem schon einmal erkannt.

#15 RE: Neunundneunzigstes Speedbasteln am 27. Juni 2019: Umgang mit Klimawandel von Teja 30.06.2019 21:00

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Zitat von Elatan im Beitrag #14
@Teja: Dumm gelaufen ... gibt es denn irgendwelche Bestrebungen, sich gegen die Besatzer zu wehren? Vielleicht sogar - entgegen der Natur der Zoveri - auf etwas aggressivere Weise?

Ich nehme mal an, du meinst jetzt die Eder, so heißen die zurückgebliebenen Zoveri auf Neu Eden. Die Eder wenden selbst nur passiven Widerstand an, da sie der Meinung sind, dass sie bei gewalttätigen Mitteln keine Eder/Zoveri mehr wären. Aktuell grenzen sie sich vor allem dadurch von den Besatzern ab, dass sie anders aussehen.

Was sie den Besatzern voraus haben, ist ihre Technologie - und die teilen sie nicht. Das gibt hin und wieder Zusammenstöße, aber die Eder weigern sich trotzdem, den Besatzern zu helfen. Vermutlich schneiden sie sich dadurch sogar oft ins eigene Fleisch, gerade weil es dabei oft um die Heilung Schwerkranker geht. Dafür müsste der Kranke schon einen persönlichen Freund unter den Edern haben, aber so etwas gibt es fast nicht. Eder haben auf Topaz keinen guten Stand in der Gesellschaft.

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