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#151 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln (( Gastrecht im Weitesten Sinn)) von Elatan 11.08.2021 08:35

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Da hast du eine ganze Menge interessanter Rassen präsentiert und ich hab’s übersehen … Erzlingen würde ich auf keinen Fall begegnen wollen; ihre Tötungsweise klingt nicht besonders angenehm.

Wie entstehen Golems? Deine Formulierung lässt es irgendwie so wirken, als ob sie Folge von magischen Unfällen sein könnten.

Und könnte ein Gorib als „Haustier“ für simpelste Aufgaben genutzt werden?

#152 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln (( Gastrecht im Weitesten Sinn)) von Aguran 11.08.2021 10:46

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Zitat von Elatan im Beitrag #151
Wie entstehen Golems? Deine Formulierung lässt es irgendwie so wirken, als ob sie Folge von magischen Unfällen sein könnten.

Tatsächlich entstehen sie nicht, sie sind schon da. Eben durch die Schöpfung Faruns.
Allerdings schlafen sie großteils, es sei denn es gibt magische Aktivität in ihrer Nähe, dann wachen sie auf um auf Nahrungssuche zu gehen.

Sie gehören zu eier der latenten Gefahren wenn man die Wildnis urbar macht. Man weiß nie ob nicht irgendwo unter der Erde, oder aber ob der dort am Baum stehende Fels in wirklichkeit ein Golem ist, bis man Magie einsetzt. Und dann wirds haarig.


Zitat von Elatan im Beitrag #151
Und könnte ein Gorib als „Haustier“ für simpelste Aufgaben genutzt werden?

Gorib benötigen ihre Sippen und den Kontakt zu ihrer Sippe zum überleben. Ohne diesen sterben sie über kurz oder lang.Tatsächlich nutzen einige Zwergensippen sie als Arbeiter, was ich in einem anderen Thread zum Thema Sklaverei schon erwähnt hatte.

#153 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln (( Erbe und Vermächtnis)) von M.Huber 13.08.2021 09:48

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Sieht aber gut aus:)

#154 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln ((Unfähige Herrscher)) von Aguran 19.08.2021 17:40

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Wochenthema Unfähige Herrscher und Regierungen


Der Blutkaiser, Argairn I. von Isen

Nachdem der Rebellenanführer Amtheras den Hexenmeister im letzen Aufeinandertreffen getötet hatte, bestieg er als gefeierter Kaiser Argairn I. den Isenthron. Es begann zunächst, und nach über 120 Jahren Krieg, eine Zeit der Hoffnung für alle Isener, welche sich endlich vom Joch des Hexenmeisters und seiner Orkscharen befreien konnten.
Die Neugründung des reiches und der Ruhm Kaiser Argairns sorgten schnell dafür dass sich sogar die versprengtesten Teile des Isenvolkes wieder in der Heimat einfanden um unter dem neuen Herrscher das Reich neu aufzubauen.

Argairn organisierte zunächst die Neuetablierung des Kastenwesens, welche unter dem Hexer und seinem Regierungssystem nicht mehr offiziell, sondenr nur noch im Verborgenen praktiziert werden konnte. Endlich hatte wieder jeder Isener die Sicherheit eines festen Lebenssinnes in seinem Leben. Sie feierten Argairn dafür.
Außerdem wurde er dafür respektiert dass er unermüdlich die Jagd auf die Orks eröffnete, welche seit über 100 Jahren, im Schutz des Hexenmeisters, über das Reich geherrscht hatten. Ganz Isen sollte innterhalb der ersten 5 Jahre frei von Orks sein, wie der Kaiser beschloss, und die neu begründete Kriegerkaste folgte dem Befehl mit tötlicher Effizienz und legten den Befehl der Vernichtung der Orks sehr großzügig aus, so waren kurz nach den Orsk auch schon die Halborks und andere Mischlinge dran, für welche gezielt Arbeits-, und Vernichtungslager errichtet wurden. Auch dies empfanden die Isener als gerecht und folgerichtig.

Nach weniger als fünf Jahren hatte er also die Kasten reorganisiert, die wichtigsten Städte wieder aufgebaut, Verwaltungen neu besetzt und den Großteil der Orks vernichtet, oder vertrieben.

Doch es bildeten sich bereits einige Probleme ab, den neinige Neuerungen welche der Hexer eingeführt hatte, konnte er in den fünf Jahren nicht allein durch Befehlsgewalt und Loyalität zurückdrehen.

So bildete sich in dieser Zeit eine Rebellengruppe aus orksichen und halborkischen Flüchtlingen heraus, welche immer wieder das neu entshende Reicht mit Nadelstichen piesakte, indem sie Siedlungen ausraubten, Bürger entführten, Arbeitslager angriffen oder aber auch Racheaktionen gegen militärische Offiziere starteten. Eine Bedrohung der Authorität welche unter dem Volk bald den Namen "Weißpelz-Briganten" erhielt. Jedes befreite Arbeitslager bedeutete mehr Zulauf für deren Sache.
Argairn, welcher als Rebell gegen den Hexer diesselben Taktiken eingesetzt hatte, fand sich in einer ihm unbekannten Rolle ,asl Verteidiger gegen diese Taktiken. Seine Antwort darauf war nach diesen 5 Jahren der Befehl alle in den Arbeitslagern befindlichen Personen, meist Mischlinge, zu vernichten. Was im Anschluss den Zorn der Briganten noch verstärkte, weshalb sie in den kommdenden Jahren sogar vor Selbstmordanschlägen in den Städten Isens nicht mehr zurück schreckten.

Außerdem gab es die vom Hexer eingeführten Lehnsherren, seit mittlerweile 3 Generationen als Adlige geführte Isener, welche sich zwar dem Kaiser nach dessen Sieg unterwarfen, aber sich sowohl gegen das Kastenwesen stellten, als auch weigerten ihre Ländereien zurück zu geben. Nachdem Argairn damit begonnen hatte einzelne besonders aufmüpfige Adlige in Beugehaft zu nehmen und einer von Diesen unter Folter, unbeabsichtigt, wie man sagte, starb, stieg sich der Unmut der Adligen zu offener Rebellion aus.
Sie bildeten den "Pakt für ein freies Isenfhar" welches sich offen für eine Loslösung vom Kaiserreich aussparch und dem Kaiser jegliche Legitimität absprach, Anfangs waren es lediglich 12 Adlige welche sich dem Pakt angeschlossen hatten, und Argairn hätte sie vermutlich leicht politisch udn über Zugeständnisse ins reich einfügen können. Zugeständnisse jedoch widersprachen Kaiser Argeians selbstverständnis als absolutem Herrscher, weshalb er auch hier auf Gewalt setzte.
Seine Kriegerkaste entsandte er gege ndie Rebellen und überrannte diese mit purer zalenmäßiger Überlegenheit, wobei er selbst sine Truppen anführte und es sich, nach seinem Sieg, nicht nehmen ließ die Aufrührer selbst hinzurichten, um wie er meinte ein klares Zeiche zu setzen. Um die Wirkung dieses Zeichens nochmals zu verstärken wählte er die bereit im altn isen als unmenschlich und barbarisch verpönte Hinrichtungsmethode des "Vierteilens" an, und befahl darüber hinaus sämtlichen Familienmitgleidern der beteiligten Adelsfamilie diesselbe Behandlung zuteil werden zu lassen, dabei spielten weder das Geschlecht noch das Alter eine Rolle.

Viele Zeitgenossen und Weggefährten begannen spätestens hier an der geistigen Gesundheit des Kaisers zu zweifeln.
Als bekannt wurde dass einer von Argairns Kriegern einen Hinrichtungsbefehl verweigert, und einer Gruppe von Kindern der beteiligten Arbeitsfamilien die Flucht ermöglicht hatte, war der Zorn des Kaisers unermesslich, er ließ den Krieger und dessen Helfer in öffentlicher Folter verstümmeln und als Verräter in einer Art Wanderzirkus durch das ganze Land fahren.

Die Maßnahmen welche Argairn ergriff um Widerstand zu brechen erzeugtne gerade den Widerstand, bereits ein Jahr nach der Hinrichtung der Adligen, schlossen sich bereits mehr als 200 Adelsfamilien den "Pakt für ein freies Isenfhar" an und leisteten offenen Widerstand gegen den Kaiser und dessen Truppen.

Nun gab es zustäzlich zu den "Weißpelz-Briganten" einen offenen Bürgerkrieg im Süden des Reiches, welche Argairn und seinem Herrschaftsanspruch zusetze. In dem kommenden 2 Jahren begann er, vermutlich durch dne Stress, mit Personen zu sprechen, ja zu diskutieren, welche niemand anders als er sehen konnte.
Der Hofstaat war alarmiert über den zunehmenden gesitigen Verfall des Kaisers, aber versuchte noch immer diesen und seine Befehle zu stützen. Ja es wurde sogar damit begonnen den Kaiser in Phasen der "Überlastung" zu schützen indem man alles unternahm um der Öffentlichkeit diese Tatsachen zu verheimlichen.

In dem kommenden Jahren eskalierten die Konflikte innerhalb des Reiches immer mehr, und die Befehle des Kaisers wurden als Reaktion darauf immer bestialischer, so führte er zum Beispiel für Verbrechen wie Verrat eine "Sippenschuld" ein, was im Klartext bedeutete, dass Angehörige von anerkannten Verrätern einfach auf unbestimmte Zeit in Arbeitslager gesperrt werden konnten.

Im Jahr drei des Bürgerkrieges kam es zu einer weiteren Eskalation des Konfliktes mit den "Weißpelz-Briganten".
Da der Kaiser nun seine militärischen Kräfte gegen zwei Gegner aufteilen musste, gab das den Briganten die notwendige Beinfreiheit um in dne Gebirgen nördlich des Reiches das Eishexenreich Mathul zu errichten, ihre Anführerin war die Mätresse des Hexenmeisters, welche sich nun offen als Kopf hitner den Briganten zu erkennen gab.
Dies widerum ließ Argairn, entgültig ausrasten, er erschlug im Zorn darüber seine schwangere Frau und verbarrikadierte sich anschließend über mehrere Wochen mitasmt der Leiche in seinem Throinsaal. Niemanden ließ er in dieser Zeit zu sich, dennoch weiß man durhc Zeugenberichte dass er lautstark schimpfte, diskutierte, weinte, schrie.
Als er wieder den Thronsaal verließ, war dieser vollkommen zerstört, er hatte getöbert wie ein Berserker alles zerschlagen und sogar den LEichnam seiner Frau aufgeschnitten, deren Kind aus dem Bauch geschnitten.
Laut Aussagen der des Hofstaates und der Dienerschaft war er danach vollkommen verändert, keinerlei Freundlichkeit war merh in seinem Wese, er selbst war purer Zorn und in sienem Blic glitzerte der Wahnsinn.

Hatte der Hofstaat bis dahin versucht die Hinfälligkeit des Kaisers zu verstecken und dessen Macht zu stützen, wurde die Loyalität nun durch puren Schrecken ersetzt, niemand wagte es dem Kaiser zu widersprechen, spätestens nachdem er im zorn seinen Rittmeister erschalgen hatte und darüber lediglich wahnsinnig gelacht hatte.

Argairn zog bald darauf mit einem Expeditionsheer nach Norden und versuchte das neu gegründete Hexenreich Mathul ausfindig zu machen, er war regelrecht besessen vo nder Idee die Mätresse des Hexers ganz genauso zu vernichten wie dne Hexer selbst, dafür rückte sogar der Bürgerkrieg im Süden vollkommen in den Hintergrund.
Aus Zeugenberichten weiß man dass der Kaiser in dieser Zeit insbesondere mit seinem eigenen Schwert sprach, diskutierte, es anschrie.
Bei der Nordexpedition, welche zu allem Überfluß im tiefsten Winter geführt wurde verschliss der Kaiser einen Großteil seiner Armee an den Guierillia-Aktionen des Hexenreiches und den Risiken welche der harte widner natürlicherweise mitbringt. Hätte sein Hofstaat nicht bereits in tiefen Schrekcen vor den Kaiser und seinen Ausbrüchen gelebt so hätte man ihm vermutlich eine Winterexpedition ausgeredet, so jedoch verlor die Kriegerkaste über ein Drittel ihres militärischen Potentials in nur drei Monaten.

In seinem Heerlager in der Nähe des Gorgin-Passes, entschlief der Kaiser, wie es offiziell hieß durch die körperliche Schwäche welche die Strapazen der Reise ihn zugefügt hatten.
Hinter vorgehaltener Hand jedoch wiord dessen Nachfolger auf dem Thron Padhros I. nachgesagt er habe mit etwas Gift beim allabendlichen gemeinsamen Mahl nachgeholfen...

#155 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln ((Unfähige Herrscher)) von Elatan 21.08.2021 12:57

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Das ist mal was anderes als "Der böse Hexenmeister wurde verjagt und alle lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage". Machte Padhros später alles rückgängig, was Argairn durchgesetzt hatte (z.B. das Kastenwesen), oder hielt er an dessen Kurs fest, ging es aber "lockerer" an, indem er Orks nur vertrieb? Wie ging er mit den Rebellen um?

#156 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln ((Unfähige Herrscher)) von Aguran 21.08.2021 22:50

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@Elatan

Och, Padhros war auch so ein klein wenig "tragische Lichtgestalt" Hat sich aber deutlich länger auf den Thron gehalten. :D

Padhros hielt am Kastenwesen fest, erklärte allerdings die Adligen und deren Gefolge schlicht zu Kastenfreien Bürgern. Er band sie ins Reich ein und band sie durch den Erhalt, ja sogar den Schutz ihrer liebgewonnenen Privilegien an den Kaiserthron.
So ein bisschen die Mafianummer: "Och, du hast da aber schöne Ländereien und ach nein nen Titel hast du auch noch.... wäre doch schade wenn da was kaputt geht, oder? (Wir wissen schließlich alle ihr seid nur einen irren Kaiser von der Auslöschung entfernt)
Die meisten Adligen ließen sich darauf ein und behielten dafür ihren gesellschaftlichen Stand und die Privilegien.

Der schwierigere Stand dabei war die Position des Kastenrates, welcher Padhros immer wieder aufforderte die "Kastenfreien Bürger" Heim zu holen. Das war in den 21 Jahren seiner Regentschaft ein ständiger Zankapfel.

Sein persönlicher "Lieblingsfeind" sind die südlichen Nachbarn, der neue Blaue Orden welcher immer wieder versucht das "wilde Magiewirken" in Isen zu unterbinden, obowhl sie keinerlei Befugnisse dafür in Isen haben, und auf der anderen Seite sowohl das Imperium Vhol, als auch das Vholidische Bathanat welche immer wieder ERoberungszüge gegen Isen starten, um durh eventuelle Land/Machtgewinne den Konkurrenten zu überflügeln, und damit Vhol wieder zu vereinen. Komplizierte Lage, insbsondere da Isen an seiner Isolationspolitik festhalten möchte, auhc unter Padhros. Was vermutlich sein größter Fehler als Herrscher ist, nicht zum Beispiel mit dem Helmdhari einen Pakt zu schließen.


Mit den Orks verfuhr Padhros ähnlich brutal wie es Argairn getan hatte, allerdings begnügte er sich anfangs damit sie zu terrorisieren und sie nach Norden ins Gebirge zu jagen, zu der Eishexe.
Erst im letzten Drittel seiner Herrschaft zeigt sich dass diese Taktik evt. nicht die klügste war, als sich das Eishexenreich in einem richtigen Krieg gegen Isen erhebt, und eine "Rückeroberung" startet. Natürlich ausgerechnet während einer erneuten Großoffensive des Bathanats aus dem Süden.
Diese letzten Jahre in Padhros Leben sind vor allem von Krieg un Schlachtfeldern geprägt, und auch er verliert gegen Ende seiner Regentschaft immer mehr den Verstand. Seltsamerweise auch indem er Wortgefechte mit seinem Schwert austrägt und Weiteres.
Beiu Padhros geht das ganze letztlich soweit dass sich ins eigene Schwert stürzt, nachdem die Hauptstadt kurzzeitig an die Eishexe verloren geht.

Also ja, Padhros kann Isen vereinen und im Inneren ruhig halten, schon mal ein Pluspunkt. Aber die äußere Sicherheit, einige Zeitgenossen scherzen von Isens Südgrenze als "offene schwärende Wunde", eben weil dort immer wieder Invasionen, oder auch Raubzüge abzuwehren sind.

#157 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln ((Unfähige Herrscher)) von Teja 23.08.2021 13:07

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Ist es immer dasselbe Schwert?

#158 RE: Aguran - Wochenthema-Basteln ((Unfähige Herrscher)) von Aguran 23.08.2021 21:24

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Zitat von Teja im Beitrag #157
Ist es immer dasselbe Schwert?

Kamithruors = Die Klinge des Kaisers

Eine Eisstahlklinge, Beidhänder.
Neu Geschmiedet aus den Überresten Zamithruors (Klinge des Cassar Zamos aus Telhumenas, ca. 8.000 Jahre alt) des ersen Schwerts des Kaiserhauses, durch den Roten Orden (später Purpurorden) der Magier.Gesegnet durch Karadmin selbst, übergeben vom Erzmagier des Neuen Blauens Ordens vor dessen Gründung.Die Waffe mit welcher dem Hexer de Kopf abgetrennt wurde, obwohl er als unberührbar für Klingen galt.

Die Waffe sollte nach dem erfolgreichen Sieg über den Hexer zurück gegeben werden an den neuen Blauen Orden, was Agairn verweigerte, weil die Klinge Staatsreliquie und Erbstück des Kaiserhauses sei, und damit die Magier keinen Anspruch darauf hätten.

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