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#1 [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 11.08.2019 00:47

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Vorwort

Nach langer Zeit, in denen ich Schwierigkeiten hatte, mit den Welten voranzukommen, und etwas davon zu präsentieren, kam mir die Idee, dass ich doch etwas vorstellen könnte, was zwar mit den Welten zusammenhängt, aber nicht aus ihnen stammt [mit wenigen Ausnahmen]. Der im Titel genannte "Weltenname" Anivel ist das ch'ovelidische Wort für (Welten)Gefüge [wörtlich: Allwelt], das nach dem Weltbild jenen Volkes eine Zusammenfassung aller Realitäten aller existierenden Welten darstellt.

Über die Jahre, in denen ich schon an meinen Welten arbeite, sind immer wieder was-wäre-wenn-Szenarien aufgetaucht, die in oder zwischen meinen Welten spielten. Dabei handelte es sich um temporär existierende Realitäten, die nach Lösung des Problems, durch das sie entstanden, wieder aus der Existenz verschwanden. Diese Szenarien haben keine große Bedeutung für den allgemeinen Weltenbau, die Geschehnisse beeinflussen die Weltengeschichten nicht direkt. Doch sind sie eine Quelle der Inspiration. Da ich ohne große Sorgen irgendwas geschehen lassen kann, kommen mir Ideen, was tatsächlich in irgendeiner Welt passieren könnte. Die meisten Themen dieses Threads, wenn nicht sogar alle, sind durch solche Szenarien entstanden.

Da sich alles außerweltliche um Chrontheons Geschichte dreht, werde ich gleich mit seinem Volk, den Ch'oveliden, beginnen. Danach werde ich versuchen, die chronologische Reihenfolge [nach der die Themen meinem Kopf entsprangen] weitgehen zu beachten.



Inhaltsverzeichnis



Die Ch'oveliden

Ursprung

Der erste, und für lange Zeit einzige Angehörige dieses Volkes war Chrontheon selbst, der Weltenschöpfer, den ich ursprünglich nur als Namensgeber für meinen Foren-Nickname gebraucht habe. Mit der Zeit, und mit Voranschreiten seiner Geschichte, kamen weitere Angehörige, und schließlich das ganze Volk dazu. [Seine Geschichte will ich an anderer Stelle noch niederschreiben, daher wird er hier nur in den einzelnen Beiträgen erwähnt.]

Der bekannte Ursprung als Weg in die Vergangenheit

Je weiter man in die Vergangenheit des Gefüges geht, desto weniger weiß man über die Ursprünge bescheid. Es gibt drei Zeitstellen, die man als Ursprung des Volkes bezeichnen kann, bzw drei Phasen, in denen das Volk existiert. Die (chronologisch gesehen) dritte Phase ist die aktuelle, die zweite steht in den "Geschichtsbüchern", von der ersten wissen nur Gerüchte.

Phase 3: Aus heute kaum verständlichen Gründen verließen die Ahnen des Volkes ihre Heimatwelt und zogen in die Leere, wo sie ihre neuen Welten aufbauten. Es handelt sich hierbei um ein grenzenloses* Universum, bestehend aus 21 Galaxien [je eine pro Clan], in denen jede Familie ihr eigenes Sonnensystem hat. Diese Himmelskörper sind durch die Gedankenkraft ihrer Bewohner oder auch durch physische Mechanismen frei steuerbar und können sich mit einer Geschwindigkeit fortbewegen, die nach den Gesetzen irdischer Physik als "übernatürlich" oder einfach unmöglich betrachtet werden würde. In dieser Phase lebt das Volk, wie wir es heute kennen - mit dem Namen, den es heute trägt.

Phase 2: Nach einer Zeit, die einst dem Gedächtnis des Volkes entschwand, lebten die Ch'oveliden in der Grünen Welt. Es war ihnen möglich, ewig in jener Form zu leben, in der sie ihren Körper physisch manifestieren konnten, doch für jeden war damals klar, dass die Zeit kommen würde, in der sie in die Blaue Welt gehen würden. In dieser Phase war der Ursprung unklarer, verschwommener ... sie waren irgendwie schon immer da. Ein fließender Übergang von der unbekannten Vergangenheit ins "Wir waren schon immer und werden immer sein!"

Phase 1: Den Gerüchten, oder eher Theorien der "Historiker", zufolge könnten die Urahnen der Ch'oveliden aus einer Welt stammen, die sich später in die Grüne und die Blaue Welt geteilt hat. Dies kann jedoch noch nicht bewiesen werden, was davor lag, ist noch unklarer.

Der Name

Als der Name "Die Ch'oveliden" entstanden ist, hab ich mir nicht viel dabei gedacht [was wahrscheinlich das Apostroph mittendrin verrät]. Doch nicht viele Jahre nach dem ersten Aufkommen des Namens ist mir klar geworden, dass der Name in der Sprache des Volkes Sinn ergibt. In der Volkssprache "Ch'ovelidai", was aus drei Einzelwörtern besteht: "Ch'o" [Volk], "Veli" [Welt] und "Dai" [Sg. "Dan": Erbauer, Schöpfer, Urheber]. Damit wird auch klar, was die Angehörigen dieses Volkes machen [wie wir es schon bei Chrontheon sehen]: Sie bauen Welten.

Dieser Name besteht allerdings erst seit der dritten Phase und beschriebt eigentlich die Mitglieder eines Vereins, die sich mit dem Weltenbau beschäftigen [zu denen jedoch alle Angehörigen des Volkes standardmäßig dazugehören]. In der zweiten Phase wurden sie Noi genannt. Offiziell ist das in den Reihen des Volkes immer noch ihr Name, der jedoch langsam in Vergessenheit gerät. [Hierbei handelt es sich um einen Eigennamen, dessen Bedeutung, falls vorhanden, in der Vergangenheit verschwunden ist.]

Der Lebenspfad

... in der zweiten Phase ...

In der Grünen Welt zieht sich der Pfad durch drei Kreise: Den Kreis der Noi, den Kreis der Geister und den Kreis der Ältesten. In den Kreis der Noi gelangt man durch die Manifestation, ein Ritual des Erwachsenwerdens, in dem man seine Fähigkeiten erhält. In den Kreis der Geister gelangt man durch die Vereinigung mit einem anderen Noi. Durch diese Vereinigung wird das Volk erweitert. Im Kreis der Ältesten sitzt ein Rat der 21 weisesten Noi - die Clanältesten. Der einzige Weg aus dem innersten Kreis ist der Weg in die Blaue Welt. [Andersrum kann man die Blaue Welt auch nur durch den innersten Kreis betreten.]

... in der dritten Phase ...

Da die Manifestation nur in der Grünen Welt "durchgeführt" werden kann, und die Vereinigung traditionell nur dort gefeiert wird, ist Nachwuchs zwar möglich, wird jedoch nicht erwachsen. De jure ist es zwar möglich, ein Ratsmitglied zu ersetzen, doch um wahrlich in den Kreis aufgenommen zu werden muss man wahrscheinlich mit der Blauen Welt verbunden sein.

Aufgrund der Gegebenheiten, und der Tatsache, dass die ohnehin unsterblichen Ch'oveliden nicht mehr richtig "sterben" können, ist der "Lebenspfad" nun ein "Lebensfeld" geworden.

Die Geschichte

Viel ist über Phase 2 und davor nicht zu erzählen. Die [bisher] nennenswerte Geschichte beginnt in der Überlappung des Endes von Phase 2 und dem Anfang von Phase 3. Dieser Abschnitt der ch'ovelidischen Geschichte wird als der Untergang der Zwillingswelten [die Grüne und Blaue Welt] bezeichnet. Es war die Zeit, zu der die Zwillingswelten eingefroren wurden, der Äther verschwand und das ganze Chrontheon in die Schuhe geschoben wurde, weshalb er bis zur zweiten Generation seiner Welten von unzähligen Angehörigen des eigenen Volkes gesucht wurde [die meisten Sucher waren sogenannte Jäger, doch auch Unbeteiligte wollten den vermeintlich Schuldigen seiner "gerechten" Strafe entgegenbringen].

Seither sind die Ch'oveliden aus ihrer Heimat gebannt, und müssen in den selbstgeschaffenen Ersatzwelten leben. Als die Suche nach dem Übeltäter endete, brach ein Krieg der Welten aus, bei dem diverse Einzelwelten [alleine oder im Bündnis], die Jäger, Chrontheon und eine Fraktion bestehend aus sein Erzfeind aus den eigenen Reihen [Pran], ein den ch'oveliden bis dahin Unbekannter [Ram] und ein Weltenbewohner Chrontheons [Eini], der sich von seinem Schöpfer abgetrennt hat, beteiligt waren. Gegen Ende des Krieges ging die erste Weltengeneration verloren und es stellte sich heraus, dass Pran hinter den Untaten steckte, die begangen zu haben Chrontheon beschuldigt worden war.

Zum Jetztstand der Geschichte ist Chrontheon provisorischer Vorsitzender des Hohen Rats, und Pran sitzt bis zu seiner Anhörung in einer Zelle. Ob die Zwillingswelten gerettet werden können, wird sich noch zeigen ...

-.-.-.-.-.-.-.-
Fußnoten:
* "Grenzenlos" heißt in diesem Fall, dass das Universum nicht von einer Hülle umgeben ist, wie die Welten Chrontheons, sondern dass die Galaxien frei in der Leere [innerhalb der ch'ovelidischen Atmosphäre] schweben.
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[nächster Beitrag]

#2 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Elatan 11.08.2019 09:20

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Oh, endlich mal ein Text über Chrontheon und sein Volk - das wurde auch mal Zeit! Woher kommen denn die Begriffe "blaue" und "grüne" Welt und waren es tatsächlich einzelne Welten (also z.B. einzelne Planeten) oder auch schon größere Galaxien?

#3 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von DrZalmat 11.08.2019 15:26

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Kann ich mir die Galaxien und die Entfernungen in ihnen und zwischen den Galaxien also zu unseren vergleichbar vorstellen?

Wenn ich es richtig verstanden habe hat jede Familie einen Planeten, jeder Clan zu denen diese Familien gehören eine Galaxie... wie viele Familien gibt es so? Und hat sich das irgendwann mal geändert? Also Familien die mehrere Planeten hatten oder so?

#4 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 11.08.2019 18:42

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Zitat von Elatan im Beitrag #2
Oh, endlich mal ein Text über Chrontheon und sein Volk - das wurde auch mal Zeit!

Das ... hab ich mir auch schon gedacht ...

Zitat von Elatan im Beitrag #2
Woher kommen denn die Begriffe "blaue" und "grüne" Welt

Das sind die tatsächlichen Farben, in denen sie erscheinen. Von innen kann man es aufgrund der Gestaltung durch die Ch'oveliden nicht immer erkennen [auch wenn sie starke Tendenzen aufweisen], doch von außen würde man eine grüne Blase neben einer blauen sehen.

Zitat von Elatan im Beitrag #2
waren es tatsächlich einzelne Welten (also z.B. einzelne Planeten) oder auch schon größere Galaxien?

Puhh, wie sag ich das ... Wenn du in der Welt bist, musst du es dir so vorstellen wie eine weite Landschaft ... allerdings ohne die Krümmung eines Planetenbodens ... also auf eine gewisse Weise eine Flache Welt, nur halt nur von innen ... es ist wirklich schwer zu erklären ...

Die Blaue Welt dagegen ... stell dir eine blaue Blase vor, die innen unendlich groß ist, in der du dich in alle Raumrichtungen frei bewegen kannst. Ungefähr so ist sie.

Zitat von DrZalmat im Beitrag #3
Kann ich mir die Galaxien und die Entfernungen in ihnen und zwischen den Galaxien also zu unseren vergleichbar vorstellen?

Die Entfernungen und Größen der Galaxien können stark variieren, doch würde ich [ohne geschultes Expertenwissen] sagen, dass sie auf jeden Fall kleiner sind. [Es sei denn, eine Galaxie, oder auch nur ein einzelnes System - wie es tatsächlich vorkam - geht auf Reisen.] Vom Aussehen her ähneln die Galaxien und Systeme unseren stark, soweit ich das beurteilen kann. Also grob gesagt: Ja, du kannst es dir so vorstellen.

Zitat von DrZalmat im Beitrag #3
Wenn ich es richtig verstanden habe hat jede Familie einen Planeten, jeder Clan zu denen diese Familien gehören eine Galaxie... wie viele Familien gibt es so? Und hat sich das irgendwann mal geändert? Also Familien die mehrere Planeten hatten oder so?

Es ist so:
1 Volk der Ch'oveliden --> 1 Ch'ovelidisches Universum [= Galaxiensammlung in ch'ovelidischer Atmosphäre]
21 Clans --> 21 Galaxien
n Familien/Clan --> n Sonnensysteme/Galaxie [wobei n eine hohe, unbestimmte Anzahl ist, die von Clan/Galaxie zu Clan/Galaxie mehr oder weniger stark variieren kann]

Jede Familie gestaltet ihr System selbst, wobei es immer mindestens eine Sonne, einen Planeten und einen [zumindest dünnen] Asteriodengürtel hat. Die meisten Systeme haben durchschnittlich 3-7 Planeten, davon 1-2 Gasriesen, diverse Monde pro Planet und ein dichtes Asteroidenfeld.

[Sogenannte "Schlachtsysteme" besitzen mehrere Asteroidenfelder, ein Minimum an Planeten [wobei min 2], wovon ein einziger ein Gasriese ist, einen einzigen Mond (um den Hauptplaneten), und einen roten Riesen als Sonne (größere Systeme dieser Art haben sogar mehrere kleinere Sonnen im Gepäck). Diese gibt es allerdings erst seit dem Verschwinden des Äther und sind nicht Familiensitz, sondern allein zur Verteidigung des Volkes gegen feindlich gesinnte Heere bestimmt, die den Ch'oveliden gefährlich werden könnten.]

Wie viele Familien es in den einzelnen Clans gibt, kann ich nicht sagen, doch übersteigt jeder Clan deutlich die Bevölkerung der Erde.

#5 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von DrZalmat 11.08.2019 21:50

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Hat es was mit den Asteroidengürteln auf sich weil du sie so spezifisch erwähnst?

#6 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 11.08.2019 21:55

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Zitat von DrZalmat im Beitrag #5
Hat es was mit den Asteroidengürteln auf sich weil du sie so spezifisch erwähnst?

Ja, das hat es. Abgesehen davon, dass Asterioden innerhalb der Systeme und auch im ch'ovelidisch-interstellaren Verkehr gern als Transportmittel genutzt werden, eignen sie sich auch als Geschosse. [Sie sind zu diesem Zwecke zum ersten Mal erwähnt worden (ob in einem www-Szenario oder Realerzählung, weiß ich nicht mehr, allerdings dürft es bei beiden Optionen in meinem Kopf passiert sein).]

#7 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 13.08.2019 23:25

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[Inhaltsverzeichnis]



Die Weltenwanderer


Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Verein als "weltenunabhängig" zählt, da er streng genommen an Chrontheons Welten gebunden ist, aber ich setz die Beschreibung trotzdem hier rein, weil er sonst überhaupt nicht vorgestellt wird.

Ursprung

Die Weltenwanderer wurden von Chrontheon zu Zeiten des Kernkomplexes [erste Weltengeneration] geschaffen, um auf die Welten im Komplex während seiner Abwesenheit zu achten. Damals gab es den Kernkomplex hauptsächlich als Konzept, die damals einzigen tatsächlich existierenden Welten waren Tharnaldir [Chrontheons neue Heimatwelt] und Theorb [die erste Welt, die ich seit der Mitgliedschaft im Forum hatte].

Heimat

Die Heimatwelt der Weltenwanderer lag im Zwischenweltskomplex, vermutlich nahe Tharnaldir. Es war eine überschaubare Welt, die in weniger als einer Tagesreise zu Fuß durchquert werden konnte.

Aufgabe

Die Hauptaufgaben der Weltenwanderer waren die Bewachung von Chrontheons Welten gegen äußere Angreifer, sowie die Überwachung und eventuelle Regelung geschichtlicher Verläufe der Welten und Ereignisse. Zu ersterem ist jedoch zu sagen, dass es nie zu jener Notwendigkeit gekommen ist, was sich im Weltbild/Glauben der Wanderer äußerte, dass es außerhalb des Komplexes keine Welten gibt. Einer der ihren glaubte jedoch nicht daran und bewies es für sich selbst. [siehe: Bedeutende Personen]

Die Weltenwanderer bedienen sich einer speziellen Magie, die sie zum mühelosen Reisen zwischen den Welten, zu "Wundertaten" und notfalls auch zum Kampf befähigt. Da jedoch nicht alle Welten Magie haben, oder ihre Magie nicht erlaubten, hatten sie Methoden, immer eine Portion davon für eine Heimreise dabei zu haben. Das konnte entweder in Pulverform sein [verstreut konnten sie die Pulverwolke zum Zaubern verwenden], als Trank zur Einnahme oder gespeichert in einem Kristall, der in ihren Wanderstäben sitzt.

Bedeutende Personen

Tatsächlich hab ich mir nicht mehr als vier Einzelpersonen überlegt, wobei einer der oben genannte Held war und die anderen ein zusammenstehendes Trio aus dem Rat [wobei einer der Vorsitzende war], die allesamt namenlos blieben. Der genannte Held wurde von irgendwem [wahrscheinlich der rechten oder linken Hand des Ratsvorsitzenden] beschuldigt, irgendwas verbrochen zu haben, und wurde daraufhin von jenen gesucht [kommt mir irgendwie bekannt vor]. Er hat jedoch eine Methode gefunden, in nicht-chrontheon'sche Welten zu reisen, und konnte sich so vor seinen Jägern verstecken.

Geschichte

Die bekannte Geschichte ist kurz, mit einem traurigen Ende. Denn mit allen Vergangenen Welten, die zur Zeit des Großen Krieges auf unwiderrufliche Weise verloren gingen, verschwanden auch sie. Nur vom Helden gibt es Gerüchte, dass er sich zu jener Zeit außerhalb der Welten aufgehalten hatte und nun durch die Welten der Leere streift.

[Diese Gerüchte können weder bestätigt noch verneint werden. Fest steht nur, dass Chrontheon selbst seitdem nichts von ihm gehört hat.]


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#8 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 17.08.2019 13:12

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Einschub: Über den Kommerziellen Weltenbau


Ursprung

In der Großen Leere gibt es alle Arten von Weltenschöpfern. Die meisten davon bauen die Welten für sich, um Szenarien darin abzu spielen, Dinge zu testen, ... und einige bauen sie für andere. Doch das nicht unbedingt kostenlos! So entstanden mit der Zeit einige Firmen, bestehend aus erfahrenen Weltenkundlern, meist angeführt von einem höheren Wesen, das Erfahrungen im Weltenbau hat, die mit allen Arten von Technologie, Magie und "übernatürlichen" Kräften Welten erschafft. Eine davon schien sich nahe Chrontheon's Aufenthaltsorts zu befinden.

Das Angebot

"Du wolltest schon immer eine Welt haben, in der du dich austoben kannst? Du hast genug von der Welt, in der du geboren bist, und willst in einer anderen leben? Du willst gefährliche Abenteuer erleben, ohne tatsächlich sterben zu können? Wir machen dir eine Welt, in der genau das möglich ist! Eine Welt, geschneidert nach deinen Bedürfnissen, in weniger als einem Zyklus fertig!

Du weißt nicht, wie du uns erreichen kannst? Wir finden dich! Du weißt nicht, wie du bezahlen sollst? Wir regeln das! Du weißt nicht, wie du in die Welt [und zurück] kommen sollst? Wir machen das!

Wünsche dir, sobald du dies liest, eine Welt, und wir werden diesen Wunsch erfüllen!"

[Aus einem Werbeplakat]

Bedeutende Personen

Namentlich sind keine benannt. Neben den Kontaktpersonen Chrontheons, und jenen, mit denen er zusammengearbeitet hat, wäre nur noch einer zu nennen, der als Hülle eines vermeintlichen Betriebsspions diente.

Zur Geschichte

Nach überraschendem Erstkontakt und freundlichem Kennenlernen des Nachbarn wurde Chrontheon von diesem Eingeladen, um bei einem kleinen Problem auszuhelfen, das ihm am Herzen lag. Es war nämlich so, dass kein Firmeninterner natürlicher Weltenschöpfer war, und sie bei einigen Weltenversuchen vor dem Problem standen, diese nicht angemessen entsorgen zu können.

Chrontheon präsentierte dem Firmenvorstand ein Modell des Weltuntergangs, der von Titanen durchgeführt wurde. Diese Titanen repräsentierten die Elemente und Naturkräfte einer Normwelt* und sollten mit den meisten Welten kompatibel sein. Sie stellen eine Familie dar, die vom Gott des Anfangs und des Endes [oder eines beliebigen anderen] ins Leben gerufen werden, um das Ende der Welt einzuleiten, wobei sie sich hierfür der Macht ihres Elements oder ihrer Naturkraft bedienen. Aufzuhalten wären sie nur mit gottgleichen Kräften, was einen 97%igen Erfolg** garantiert. Diese inworld-Fakten waren für die ersten Zwecke der Firma nicht nötig, doch sollten sie später zu größerer Sicherheit und Ordnung im Gefüge beitragen.

Der oben genannte Betriebsspion entpuppte sich als Ram'sandor, der Teile von Chrontheons Welten zerstörte und, in eine separate Welt verlagert, den endlosen Krieg des Macroversums verursachte.

-.-.-.-.-.-.-.-
Fußnoten:
* genormt nach dem Standard von Arxivel [Arxivel ist die vermutete Ursprungswelt des kommerziellen Weltenbaus]
** berechnet nach dem Standard von Arxivel
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#9 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 18.08.2019 20:35

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Die Antagonisten [Teil 1]


Dieser Artikel beschreibt die namenlose Gruppe der Antagonisten in Chrontheons Geschichte.

Ursprung

Im Lauf von Chrontheons Geschichte [und zum Teil auch inworld-Geschichte] erschienen immer wieder Gegenspieler des Protagonisten, von denen einige sich einige bedeutende zu einer Gruppe zusammengeschlossen haben, um gemeinsam gegen ihn vorzugehen. Im Folgenden werden sie in inworld-chronologischer Reihenfolge beschrieben. [Tatsächlich scheint jedoch Ram vor Pran entstanden zu sein. Der Grund, nicht die bastelchronologische Reihenfolge gewählt zu haben, liegt in der neuen Reihung der Überschriften.]

Aus den eigenen Reihen

Chrontheons größter Widersacher, der ihn seit ihres Kennenlernens zu boykottieren versucht, hat schließlich die Ch'oveliden davon überzeugen können, Chrontheon hätte ihre Welten eingefroren, um den Untergang des Volkes zu bewirken, woraufhin dieser verbannt und gejagt wurde. Er selbst hat sich nach Äonen auch auf die Suche nach ihm gemacht, um sicher zu gehen, dass sein Plan aufgeht. Als er ihn fand, schloss er sich mit den beiden anderen Antagonisten zusammen, und nannte sich von da an Pran. Im finalen Kampf gelang es ihm, Chrontheons Welten aus der Existenz zu löschen.

Gegen das Imperium

Jener, der den Krieg des Macroversums begonnen hatte, der unter dem Namen Ram'sandor* gegen Chrontheon kämpfte, musste bald gegen dessen Stellvertreter, Imperator Ch'dahn, antreten, welcher sich ebenfalls als ebenbürtiger Gegner zeigte. Als er gegen Ende immer benachteiligter wurde [der Verlust der elementaren Energieströme, militärischer Stützpunkte und vereinzelter Systeme], sah er in der Öffnung des Macroversums** eine Chance, doch noch die Oberhand zu gewinnen. Während er sich zunächst mit Ch'dahn gegen Prans Streitkräfte verbündete, um einem Drei-Parteien-Krieg zu entgehen, hinterging er diesen jedoch bald, als Prans Heerscharen besiegt waren, und der Wettstreit ging von vorne los - nur dass auch Welten außerhalb des Macroversums betroffen waren. Schließlich verbündete er sich mit Pran und dem Anderen und begann den letzten Krieg. Von da an nannte man ihn Ram.

Der Traum von der Einheitswelt

Der Andere, dessen Traum den letzten Krieg auslöste, dessen echter Name nicht unbekannt, doch von seinen neuen Verbündeten ignoriert wurde, da er doch nur ein "kleiner, unbedeutender Sterblicher", und noch schlimmer, ein "Abkömmling" von Chrontheons Welten, war, der sich mit Mühe und Hilfe der Mächtigeren von diesem abgeschnitten hat. Sein Traum war eine Welt! Eine einzige! denn wozu sollte es mehrere geben, der Übergang war doch so schwer zwischen jenen? Mit Hilfe der Macht seiner Verbündeten und verbotener Technologie gelang es ihm, mehrere Welten ineinanderzuwerfen und zu verschmelzen. Dieser Vorgang wurde immer weiter fortgeführt, wodurch Billionen an Lebewesen ihr Leben lassen mussten, die Welten stark beschädigt und der Zorn höherer Wesen heraufbeschworen wurde. Aufgrund seiner Idee erhielt er von seinen Verbündeten den Spitznamen "Eini".

Doch damit war es nicht aus. Eini wurde immer extremer und fing an, seine Welt zu strukturieren. Es sollte, sobald sein Werk vollbracht war, nur eine intelligente Spezies existieren [natürlich seine eigene, ausgenommen waren Pran und Ram], es sollte nur eine Kultur, einen Staat, etc geben [eben alles einheitlich]. Das war einer der Gründe, warum er den Kern der Welt aus dem Krieg heraushalten und nur die "weltfremden" Elemente kämpfen lassen würde.

Geschichte

Der letzte Krieg begann und alle Welten Chrontheons und dessen verbündete kämpften Seite an Seite gegen die Einheitswelt und deren Machtbereich. Die Bewohner aller beteiligten Welten starben wie die Fliegen und eine Welt nach der anderen verging. Schließlich gelangten die protagonistischen Streitkräfte nah genug an die Einheitswelt heran, um ihren Kern zu zerstören - und somit die ganze Welt zu vernichten. Übrig blieben nur Pran, Ram, Eini, Chrontheon und einige seiner Verbündeten, darunter nun auch die ch'ovelidischen Jäger, die inzwischen auf Chrontheons Seite waren.

Als Chrontheon seine Welten aus den Backups wiederherstellen wollte, rammte ein Raumfrachter die Station, in der das dafür vorgesehene Gerät untergebracht war, und zerstörte dieses - so waren die Vergangenen Welten für immer verloren ... und doch beibehalten.

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Fußnoten:
* Jenen Namen trägt er, da sein echter Name niemandem bekannt ist.
** Die Öffnung des Macroversums sollte eine Unmöglichkeit darstellen, um Ram'sandor, selbst wenn er Ch'dahn besiegen sollte, für immer dort gefangen sein würde. Die Weltenhülle wurde von außen, von Pran persönlich, eingerissen, um Einfluss auf das Innere haben zu können.
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#10 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Elatan 20.08.2019 16:47

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Irgendwie habe ich komplett übersehen, wie viel du hier schon wieder geschrieben hast! Ich finde es toll, wie du reale Geschehnisse verbaust (Stichwort: Backup). Eine Frage zum kommerziellen Weltenbau: Du schreibst, dass namentlich keine bedeutenden Personen bekannt sind - heißt das, dass du einfach keine Namen kennst, oder sie auch inworld nicht bekannt sind - wenn letzteres zutrifft; warum?

#11 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 20.08.2019 17:37

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Zitat von Elatan im Beitrag #10
Ich finde es toll, wie du reale Geschehnisse verbaust (Stichwort: Backup).

:D Dazu gibt's im nächsten Beitrag noch was.

Zitat von Elatan im Beitrag #10
Eine Frage zum kommerziellen Weltenbau: Du schreibst, dass namentlich keine bedeutenden Personen bekannt sind - heißt das, dass du einfach keine Namen kennst, oder sie auch inworld nicht bekannt sind - wenn letzteres zutrifft; warum?

Zum Einen, dass ich mir nie die Namen ausgedacht hab [genaugenommen waren sie damals nur ein Plotfüller, durch den Ram'sandor nach Tharnaldir kam - nicht, dass ich das so geplant hätte], zum anderen werden ihre Namen inworld außerhalb der Firmen auch nicht bekannt sein ... außer ihren Familien und Heimatwelten vielleicht.

Warum?

Datenschutz, Personenschutz, etc ... alles vertraglich abgesichert. [Eigentlich weiß ich nicht mal, ob Chrontheon ihre Namen kennt. Nicht einmal jene, mit denen er persönlich in Kontakt war ...]

#12 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 20.08.2019 18:43

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Die Antagonisten [Teil 2]


Hier wird zum ersten Mal ein Charakter erwähnt, dessen Idee in einem was-wäre-wenn-Szenario entstanden ist.

Bis zum Verschwinden

Danach trat für Äonen Stille ein. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Chrontheon von vorne anfing. Eine neue Welt, deren Idee schon seit längerem in seinem Kopf war. Doch sie wurde anders als die Vorgängerwelten. Sie entstand unter den Augen von Zeugen: Die LBW. Kurz darauf, obwohl er sich vorgenommen hatte, nicht wieder so viele Welten zu machen, entstand die Zweitwelt. Ein Lagerplatz für diverse ... interessante ... Ideen, die auch einen Platz brauchen. Und die Drittwelt, als multiversaler Komplex, dessen Kernwelt vom Thema ein bisschen abwich.

Lange, nachdem der letzte Krieg vergessen war, kam er jedoch wieder, Pran, mit seinen Getreuen Ram und Eini. Und sie verschwanden, wie sie gekommen waren, und mit ihnen die Welten. Nur die Zweitwelt, den Kern davon, konnte Chrontheon retten, bevor sie entschwanden.

Wieder verging eine Zeit, und Chrontheon machte die Neuen Welten. 7V und die Magierwelt, welche zu Paralleluniversen wurden, und schließlich zu einer Welt verschmolzen, die Sci-Fi-Welt, die Sammelwelt, die nach Rückkehr der Verschwundenen Welten aus drei Welten zusammengefügt wurde, und viele mehr.

Wieder verging eine Zeit, und Chrontheon fand Prans Versteck. Die Verschwundenen Welten waren unversehrt und würden an ihren Platz im Gefüge zurückgelangen. Eini wurde daraufhin in eine Unterwelt gebannt, Ram in eine Gefängniswelt gesperrt, und Pran, nachdem er desintegriert worden war, in einem Zellengefängnis verwahrt.

Doch Chrontheon wusste bald darauf, dass es nicht für immer sein würde. Eine Vision, die ihm vor Augen gelegt wurde, zeigte ihm, dass die drei entkommen würden - sie würden eine Gefahr der Vergangenheit heraufbeschwören, und Chrontheon würde nichts davon verhindern können!

Der vierte im Bunde

Einer, der Äonen vor Chrontheons Erscheinen von den Ch'oveliden aus der Existenz verbannt worden war, würde zurückkehren durch die Hilfe dreier, die ihre Kräfte zusammenschließen würden. Einer, dessen Name nicht nur unaussprechbar war, sondern unseren Köpfen unbekannt. Er würde der Vierte im Bunde sein, aus diesem Grund würden sie ihm den Namen "Fiar"* geben [was natürlich nur die outworld-Herleitung ist, "Fiar" könnte in der Sprache der Ch'oveliden eine düstere Bedeutung haben].

Die Geschichte des Vierten

Kaum ist sie uns bekannt, die Geschichte Fiars, doch eines wissen wir: Er ist mächtigen Ursprungs, und selbst trägt er eine Macht, die die eines gewöhnlichen Ch'oveliden bei weitem übersteigt. Aus diesem Grund wurde sein Körper einst zerstört, seine Seele gespalten und seine Essenz aus der Existenz gebannt. Auch ist uns nicht mehr klar, weshalb er von den Ch'oveliden als Gefahr eingestuft wurde, und ob es etwas mit dem Schatz zu tun hat, den sie hüten, doch wenn sie zu solchen Maßnahmen greifen, um ihn zu beseitigen, wissen wir, dass die Lage ernst ist.

Das neue Haupt

Dass er mächtiger ist als Eini, ist unumstritten klar. Dass er mächtiger ist als Ram, der, wie es sich nach dem letzten Krieg herausstellte, kein einfacher Unsterblicher ist, konnten wir uns auch denken. Doch dass er Pran, einen äußerst fähigen Angehörigen der Ch'oveliden, herausfordern würde, damit hätte niemand einfach so gerechnet. Und doch müssen wir zugeben, dass er ihn weit übersteigt. So ist es nicht mehr verwunderlich, dass Fiar der neue Anführer der Gruppe sein würde.

Geschichte

Was die neue Grupe macht, wird sich noch zeigen. Chrontheon ist sich sicher, dass einige was-wäre-wenn-Szenarien entstehen würden, was jedoch kein Problem darstellen würde, wenn es ihm möglich ist, diese aufzulösen. Dank der Vision hat er zumindest die Möglichkeit, sich auf alle Szenarien vorzubereiten, und, wenn möglich, Fiar erneut zu fangen, und wenn möglich zu bannen.

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Fußnoten:
* entstanden aus einer Inspiration/einem Vorschlag im Chat
** Ich hätte nicht erwartet, dass dieser Absatz so ausschauen würde. Aber so bleibt zumindest etwas für den Geschichtsthread offen...
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#13 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 16.09.2019 17:23

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Die Hüter der Existenz


Die Idee zu jenen ist in einem was-wäre-wenn-Szenario entstanden.

Der Grund

Um zu verstehen, wie, und warum die Hüter existieren, muss ich mehr über das Gefüge,* auch "ch'ovelidisches Weltbild" genannt, erzählen, und wie ich erst dazu kam, es zu beschreiben.

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, sind Chrontheons Welten in Verschachtelungen** miteinander verbunden [mehrere Universen in einem Multiversum, mehrere Multiversen in einem Komplex, mehrere ineinander verschachtelte Komplexgrößen, mehrere Komplexe in einem Macroversum, mehrere Macroversen/unabhängige Welten nebeneinander in ch'ovelidischer Atmosphäre]. Ebenso wie Chrontheons Welten befinden sich alle Welten ch'ovelidischen Ursprungs in einer Blase entsprechender Atmosphäre, welche sich an einem Ort [eine sogenannte Raumblase] in der Großen Leere [auch "Existenz" genannt] befindet. Und dann gibt es ch'ovelidenunanbhängige Welten, die sich eben auch an diversen Orten in der Existenz befinden.

Doch das allein macht das Gefüge nicht aus. Das Gefüge ist nämlich das Gefüge der Realitäten. Die Realitäten der Existenz sind nach dem Weltbild verschiedene, beinahe unendlich viele Auslegungen und Versionen der Existenz. Und mitten unter diesen Realitäten ist der raumlose Raum, in dem die ungeschriebenen Gesetze wohnen. Das Gefüge ist begrenzt durch eine Wand, die undurchdringbar ist.*** Diese Wand schließt das Gefüge vollkommen ein, mit Ausnahme einer kleinen, unbedeutend scheinenden Stelle, an der sich ein Fenster nach draußen befindet: Das Tor des Gefüges.

Es ist dieses Tor, das die Hüter bewachen, das sie niemals verlassen, das sie immer geschlossen halten, durch das sie nichts und niemanden hinein oder hinaus lassen. Niemand innerhalb des Gefüges weiß, was jenseits des Tores liegt. Doch vielleicht weiß ein Jenseitiger, was innerhalb existiert?

Ursprung

Die Hüter sind eine Institution, die von den Ch'oveliden nach dem letzten Krieg ins Leben gerufen wurde. Beteiligt waren Chrontheon, Jin und San, der das Konzept seiner Welt, die stark auf den Eigenschutz ausgelegt war, einbaute.

Heimat

Als Heimat ist den Hütern nur die Festung um das Tor gegeben, doch mehr brauchen die unsterblichen Wächter nicht. Zur Verstärkung der Sicherheit wurde jedoch Sans Weltenkonzept, wenn auch leicht verändert, eingebaut, eine Welt, deren Bewohner als Untereinheit der Hüter gezählt werden kann. So wird an dieser Stelle die Heimat jener, sowie das Konstrukt an sich beschrieben.

Es handelt sich um ein einfaches Sonnensystem: Sonne, drei Innere Planeten [davon 2 bemondt], Hauptplanet, Vier äußere Planeten, darunter 2 Gasriesen und ein mondloser, begrenzt durch einen Asteroidengürtel. Dann eine Weile lang Leere, ein Puffergürtel aus diversen nicht-leuchtenden Himmelskörpern und Raumstationen, und eine weitere leere Pufferschicht. Das ganze ist systematisch von Erkundungs- und Verteidigungssatelliten und -sonden durchzogen. Dazu kommen noch die Ringwelten, deren Durchschreitung zum Betreten der Hauptwelt notwendig ist.

Der Hauptplanet wird von diversen Völkern bewohnt, von denen jedes eine Aufgabe unter einer Einheitsregierung erfüllt: Hochelfen bilden den Adel, der für die regionalen Provinzregierungen zuständig ist [die Einheitsregierung wird durch den Hochkönig und seine beratenden Minister gestellt], Waldelfen sichern das natürliche Gleichgewicht der Welt, Dunkelelfen sind die auf die äußeren Planeten verbannten Wächter des Puffergürtels, Zwerge sind für das Ressourcenmanagement und Technologie zuständig, Orks bilden die Streitkräfte der Welt [im Notfall würde jedoch jeder Bewohner durch die Wehrpflicht ausrücken müssen] und Menschen findet man in den Universitäten und Akademien für Forschung, Bildung und Magie. Hoch oben in den Bergen thronen die Drachen, die Vorgesetzten des Hochkönigs, die zudem die Weltwirtschaft im Auge behalten und kontrollieren.

Soweit zur Oberwelt. Die Unterwelt ist mit der Oberwelt durch drei Wege verbunden: Durch den Tod [Einweg zur Unterwelt], durch einen Durchgang, der sich unter einem hochelfischen Palast tief im Meer verborgen befindet [Zweiweg], und durch ein von menschlichen Beschwörern geschaffenes Portal [Einweg zur Oberwelt], das im Fall eines Angriffes dazu genutzt werden kann, Angreifer aus der Unterwelt zu ziehen, oder Dämonen als Verstärkung heraufzubeschwören. Die Unterwelt selbst stellt sich als ein gewaltiges Labyrinth heraus, das von seinen Bewohnern, einer Vielzahl unterschiedlichster Dämonen, stark bewacht wird, und abgesehen von jenen noch weitere Gefahren birgt. Hier, versteckt in den Gängen und Sackgassen der höhlenartigen Welt, liegt das Portal, durch das man dem Tor näherkommt. Hat man jenes durchschritten, ist man unabhängig von der Magie jener Welten [und kann folglich auch nicht mehr in die Oberwelt zurückbeschworen werden].

Sollten selbst jene Maßnahmen nicht ausreichen, gibt es noch die Himmlische Sphäre, eine von Engeln bewohnte Taschendimension, die alle beteiligten Welten beobachten und bei Notwendigkeit ein Portal über dem hochköniglichen Palast öffnen kann.

Das Portal, das aus der Unterwelt führt, bringt Reisende in ein weiteres Labyrinth, doch in ein weitaus anderes. Nahtlos aus weißem, klaren Stein errichtet, sind die Wände nur so weit, dass man gerade durchpasst, und die Decke nur so hoch, dass man sich nicht ducken muss. Dieses Labyrinth lebt. seine Gänge ändern sich regelmäßig, auf eine Weise, die Reisende weg vom Tor, und hin zum Portal der Unterwelt führt.

Findet man dennoch den Weg durch das Labyrinth, steht man vor dem Eingang der Festung, schwer bewacht von den Hütern. Diese achten stets darauf, Unbefugten den Weg durch die Festung in den Raum des Tores unmöglich zu machen. In jenem Raum selbst stehen ununterbrochen die zehn Stammhüter, die besten der besten der Institution, gegen die Eindringlinge kämpfen müssen, bevor sie sich an dem Rätsel des Tores, durch das es verschlüsselt und versperrt ist, zu schaffen machen können.

Aufgabe

Man könnte meinen, die Hüter würden ihre Truppen durch die Realitäten schicken, um innere und äußere Feinde der Existenz zu bekämpfen, doch nichts dergleichen ist der Fall. Natürlich gibt es innere Gefahren, Weltenbewohner, die das Wesen des Gefüges nicht verstehen, und sich zu eigen machen wollen, etwa, indem sie die ungeschriebenen Gesetze umschreiben. Sollte es äußere Gefahren geben, so wären diese jedoch durch das Tor, welches von innen verschlossen ist, vom Gefüge getrennt. Der raumlose Raum ist durch seine Eigenschaften geschützt, so wie es auch die Gesetzte selbst sind.

Welche Gefahren es sonst auch geben möge, sind sie doch nichts, verglichen mit dem Unheil, das hereinbricht, wenn das Tor geöffnet wird. Das ist der Grund, aus dem die Hüter ihre Festung nicht verlassen, weshalb sie sich nur um das Tor bewegen, weshalb sie niemanden entsenden. "Hütet das Tor, so ist die Existenz sicher." Das ist ihre Aufgabe. Sie hüten das Tor. Mehr müssen sie nicht tun, es gibt unzählige andere Organisationen, die die internen Angelegenheiten übernehmen.

Bedeutende Personen

[Die Liste ist derzeit nicht verfügbar. Nach Namenszugabe wird sie an dieser Stelle lesbar sein.]

Geschichte

Der Torraum, die Festung und das weiße Labyrinth sind zeitlos. Nichts und niemand altert dort. Die Pufferwelten jedoch haben einen Zeitzyklus dessen Geschichte sich nach einer festgesetzten Anzahl von Generationen wiederholt. Die Kernwelt hält am längsten, die Ringwelten haben, je weiter außen sie liegen, kürzere Zyklen.

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Fußnoten:
* Zu beachten ist, dass es sich beim Gefüge nicht um eine Welt, Weltensammlung, oder sonstiges von mir absolut beeinflussbares Weltending handelt, sondern um ein Modell, das nicht nur meine Welten und sonstige weltenähnliche Bausteine, sondern auch jede andere Welt beinhaltet.
** in Ermangelung eines besseren Begriffs
*** Und "undurchdringbar" heißt in diesem Fall tatsächlich "absolut undurchdringbar". Die Wand verhält sich zu einer Taranitwand wie eben jene zueiner Wand aus raumlosem Nichts [für all jene, denen das nichts sagt: es gibt abolut nichts, was weniger ist als raumloses Nichts].


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#14 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Teja 16.09.2019 20:15

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Warum hat ein Hochkönig Vorgesetzte?

#15 RE: [Anivel] Weltenunabhängige Völker, Institutionen und Personen von Chrontheon 16.09.2019 23:52

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Zitat von Teja im Beitrag #14
Warum hat ein Hochkönig Vorgesetzte?

Ja ... warum hat ein Hochkönig Vorgesetzte ...

Das ist hier sehr weltenspeziefisch. Mit dem Weltenkonzept, das unter anderem die Rollen der einzelnen Völker beinhatet, sind auch die Namen und Bezeichnungen in diese Welt gekommen. Eine Sache, die sich von der Vorbildswelt unterscheidet, sind eben die Drachen als Vorgesetzte des Hochkönigs. In der Vorbildswelt sind sie nicht offiziell seine Vorgesetzten, doch würde der Hochkönig ihre Befehle, sollten welche kommen, sicherlich nicht missachten.

Hier hat diese Hierarchie eine weitergreifende Bedeutung. Weltenintern sind die Drachen an der Spitze der Kommandokette [inklusive Ringwelten], gefolgt von dem Hochkönig, den anderen Hochelfen, und den Oberhäuptern der anderen Völker. In der Himmelssphäre steht der Erzengel an der Spitze, in der Unterwelt ein Dämonenfürst. Den welteninternen Oberhäuptern stehen die Hüter vor.

"Vorgesetzte" bezieht sich hier hauptsächlich auf die militärischen Strukturen, die zur Sicherung des Tores existieren. Politisch werden sich die Drachen nicht einmischen, solange keine Gefahr für die Weltwirtschaft besteht, da sie sich für solche Angelegenheiten nicht interessieren.

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