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#1 Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019: Wissensaufbewahrung von Teja 30.09.2019 18:38

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Ja wer wird denn schon wieder...
3bz7l5.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Wir werden! Und zwar ab 20:00 im #weltenbastler Chat! Kommt reichlich vorbei!

#2 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Elatan 01.10.2019 20:42

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Das Thema lautet: Wissensaufbewahrung!

Zeit ist bis 21:42 Uhr!

#3 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Teja 01.10.2019 20:52

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Alles beim Alten


Wir befinden uns in einer Ära der Geschichte der Menschheit, die einzigartig ist. Für unsere Historiker stellte die Vergangenheit immer ein Rätsel dar, dass man nur durch Quellen aus der Zeit betrachten konnte und diese Quellen waren meistens unvollständig. Und je weiter man in die Vergangenheit blicken wollte, desto schwieriger wurde es.

All das änderte sich mit der Entdeckung der GMR-Speicherkristalle. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gab es ein Medium, dass keinem Verfall ausgesetzt war, auch nicht nach Jahrhunderten.

Speicherkristalle sind klein, handlich und haben eine große Kapazität. Jeder handelsübliche Hologrammprojektor kann sie auslesen und darstellen.
An der Technologie hat sich seit Jahrhunderten nichts verändert und wir können auch die Kristalle aus dem 25. Jahrhundert problemlos lesen. Die Probleme unserer modernen Historiker haben weniger etwas mit Speicherung, als eher mit Synchronisation zu tun.

Durch die großen Entfernungen zwischen den bewohnten Himmelskörpern vergehen Wochen oder gar, bis Nachrichten in die entfernteren Welten dringen. Dadurch sind die Meldungen längst veraltet, wenn sie am Zielort ankommen. Ein Beispiel dafür ist die Feier anlässlich der Thronbesteigung von Philipa Aeterna Aurora. Die Feierlichkeiten auf dem Planeten Neu Basel begannen drei Wochen, nachdem sie bereits von Revolutionären abgesetzt worden war.

Für Reisende ist es schwer, zu beurteilen, welche Aufzeichnungen gerade aktuell sind. Darum ist heutzutage das wichtigste eine genaue Datierung aller Nachrichten, um bei einer Synchronisation einwandfrei feststellen zu können, welche Meldung die neueste ist.

Die meisten Planeten werden wohl nur Teilarchive der Geschichte aufbewahren, weil viele Meldungen gar nicht erst zu ihnen gelangen. Die größte Schwierigkeit zukünftiger Historiker wird darin bestehen, aus diesen Puzzlestücken die ganze Wahrheit zu erfassen. Im Grunde hat sich also nichts verändert.

#4 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Nharun 01.10.2019 21:18

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Diebischer Schäckerdrache


Er stand auf dem Fenstersims des zweithöchsten Turmfensters, als die Tür zur Bibliothekskammer hinter ihm zu splittern begann. Die Bewahrer, die hereinstürmten, stießen das kleine Pult mit dem alten Folianten gerade um, als er den stilisierten Flügel, der mit feiner Tinte auf seinen linken Unterarm tätowiert worden war, mit dem Zeigefinger der rechten Hand nachfuhr. Die bedrohlichen Schritte der Bewahrer wurden dumpfer während er sich innerhalb weniger Herzschläge in einen kleinen, schlanken Schäckerdrachen verwandelte und vom Turm herab glitt. Er musste sich beeilen, um nicht von der herabfallenden Kleidung, die nicht mitverwandelt worden war, behindert zu werden. Dann zog er einen Kreis über den Hof der Feste, mischte sich unter neun weitere Schäckerdrachen, die vom Alarm aufgeschreckt worden waren und flüchtete sich dann in Richtung der bewaldeten Berghänge. Da Schäckerdrachenherzen schneller schlagen, wusste er nicht genau wie lange der Zauber noch wirken würde, sodass er sich beeilte im Unterholz zu laden und an eine Stelle zu krabbeln, wo er sich ungestört zurückverwandeln konnte.

Irgendetwas war schief gelaufen. Irgendwie hatten sie seine Verkleidung durchschaut – oder hatte doch jemand gesehen, wie er sich Zugang zum Turm verschafft hatte? Hatte es einen geheimen Alarm gegeben, den er nicht bemerkt hatte? Als er bei dem Gedanken, den Verwandlungszauber vorsorglich eingespeichert zu haben, zufrieden ausatmete, endete der Zauber und nach ein paar Zuckungen kauerte er nackt aber als Mensch zwischen den Büschen. Der Zauber hatte nur seinen Körper verwandelt, alles andere hatte er zurücklassen müssen, selbst das Buch, wegen dem er das ganze Wagnis auf sich genommen hatte. Vielleicht würden die Bewahrer sich jetzt entschließen das alte Grimoire zu vernichten oder es in noch unerreichbarere Gewölbe sperren.
Dennoch lag er lachend da, nackt im Dreck des kleinen Bergwäldchens und der frischen Höhenluft, mitten im Nirgendwo. Seine größte Sorge war, zu laut zu lachen. Die Bewahrer schwärmten bestimmt gerade aus der Feste aus. Doch er war glücklich. Bevor er hatte fliehen müssen, hatte er das Grimoire durchblättern können und der zuvor gewirkte Zauber hatte diesen Moment in seinem Verstand konserviert. Mit etwas Zeit und Ruhe könnte er jederzeit zu diesem Moment zurückkehren, diese Erinnerungen verlangsamen und das gesamte Grimoire studieren. Sollten die Bewahrer es doch vernichten, in seinen Gedanken würde es bestehen bleiben. Und er würde diese Erinnerungen mit den anderen Zauberern teilen, zumindest wenn sie ihn dafür bezahlten, es war ja schließlich kein Vergnügen gewesen. Mit dem Geld könnte er vielleicht sogar jemanden bestechen, um ihn nach Charta überzusetzen und dort jemanden, der ihn nach Kapht mitnehmen würde. Dort könnte er mit den Erinnerungen an das Grimoire Einlass in die großen, freien Akademien erlangen und endlich richtig Magie studieren.

Ein kaltes Laubblatt, dass auf seiner nackten Brust landete, riss ihn aus den Tagträumen. Vor alldem musste er aus dem Gebirge entkommen, während die Bewahrer sicherlich auf seinen Fersen wären. Es würde nicht leicht werden. Er kannte die Gegend nicht, es gab nicht einmal Karten von ihr und den einzigen Weg, auf dem er gekommen war, musste er meiden wie die Altvorderen das Asiranaion. Doch mit Gefühl, das Schwierigste erreicht zu haben, stand er auf und schlich zwischen Büschen und Bäumen entlang weiter den Berg hoch: Wenn er sich nicht irrte, hatte er im Anflug so etwas wie eine Höhle oder zumindest einen Überhang gesehen, wo er sich erst einmal verstecken könnte. Nach ein wenig Schlaf könnte er vielleicht erneut die Gestalt eines Schäckerdrachens annehmen und der Freiheit entgegen fliegen.

#5 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Artifex Nerracis 01.10.2019 21:33

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Prophetenbäumchen

Wie allgemein bekannt ist, war das Nazcenische Reich, auch Nazcenor genannt, ein äußerst traditions- und geschichtsbewusstes Reich. Dies lag insbesondere auch an seiner Genese: Vom Propheten Nazcén Namazalar gegründet und von seiner Dynastie regiert, war der Kult um die Prophetenkönige, ihre Dynastie und ihre Religion integraler Teil des Staates.

Gemäß einer Prophezeiung Namazalars sollte das Reich bestehen, solange seine Nachfahren auf dem Thron saßen. Folglich war es allzeit von höchster staatlicher Relevanz, den Überblick über seine Nachkommenschaft, die Nazcéniden, zu bewahren. Dies wurde nicht gerade erleichtert durch den Umstand, dass diese zahlreich waren und zur Herrschaftssicherung des expandierenden Reiches mit vielen ausländischen Adligen verheiratet wurden, um diese zu integrieren. So wurde schon früh die Gilde der Schreiber gegründet, die fortan nach strengen Regeln die Nachkommenschaft prüfte und das Wissen darum aufbewahrte.

Diese verschlossene Gilde entwickelte zwar ein kompetentes System zur Speicherung und Darlegung von genealogischen Daten in ihren Archiven. Für die Öffentlichkeit war dies jedoch weder ansehnlich noch leicht nachzuvollziehen und schon gar nicht symbolträchtig. So entstand aus der Idee des Gärtners des Gildenhaupthauses heraus eine noch heute geschätzte Form der Darstellung: Die Prophetenbäumchen.

Dabei handelt es sich um speziell gezüchtete kleine Bäumchen im Format von Topf- und Kübelpflanzen, die, aufgrund ihrer symbolischen Form, einen Ahnenbaum bzw. Stammbaum verkörpern. Die dargestellten Personen werden dabei auf kleine Blätter geschrieben, die an die Äste gebunden werden. Jede Verzweigung der Äste steht dabei für eine Person, die mehrere Kinder hat.

Insbesondere die Prophetenbäumchen von Adelshäusern sind prächtig anzusehen und nehmen meist größere Ausmaße an, sodass sie gerne in Empfangssaloons, Innenhöfen und dergleichen präsentiert werden. Die Personen sind meist durch bunte Stoffbänder dargestellt, auf die die Namen gestickt werden. Die Zucht eines solchen Baumes benötigt recht lange und bedarf exakter Pflege und großer Kunst, um die richtige Zahl an Verzweigungen an den richtigen Stellen zu erhalten, unerwünschte zu entfernen und zugleich noch eine ästhetisch anzusehende Krone zu erschaffen.

Da es den Mitgliedern der Gilde der Schreiber verboten war, Reichtum anzuhäufen, um sie gegen Korruption zu stärken, gingen die Einnahmen aus dem Verkauf der bei Adligen beliebten Bäumchen direkt an den Staat. Da es für alle Nachfahren des Propheten wichtig war, ihre Abstammung zu bekunden, um sich so ihre Privilegien als Adel Nazcenors zu erhalten, lief das Geschäft für die folgenden Jahrhunderte ausgezeichnet. Schließlich wurde verfügt, dass die Einnahmen der Prophetenbäumchenzucht einem guten Zwecke zugute kommen sollten und wurden fortan aufgeteilt: ein Teil ging an das Historische Institut der Universität und ein anderer Teil an das Waisen- und Findelkinderhaus in Renaliac.

Heutzutage, über tausend Jahre nach dem Ende Nazcenors, sind Prophetenbäumchen weiterhin beliebte Status- und Ziersymbole in adligen und großbürgerlichen Häusern. Da sowieso fast alle Adligen mit dem Propheten verwandt sind, ist dieser Nachweis weniger relevant geworden und so gibt es für allerlei mögliche Abstammungen diese Bäume, sodass der Name im Grunde irreführend ist.

#6 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Elatan 01.10.2019 21:34

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Die Teufelssteine von Erlon


Die Insel Erlon muss von einem seltsamen Menschenschlag bewohnt werden, denn wer, der nicht überaus tapfer oder überaus närrisch wäre, würde sich an diesem Ort niederlassen, der in seiner Frühzeit, die selbst für die Elben nur noch eine schwache Erinnerung ist, Heimstätte von Teufeln und ihren Anbetern war? Doch selbst die Menschen, die auf dieser kahlen Insel leben, halten sich nur in Küstennähe auf und wagen es nicht, sich zu den Hügeln hinaufzuwagen, auf denen die Ruinen uralter Tempel und Burgen die Zeiten überdauern. Auf dem höchsten dieser Hügel ragen drohend Felsen wie Zinnen der Krone eines düsteren Titanenkönigs empor. Riesen oder Geschöpfe, über die man nicht sprechen sollte, müssen sie dort aufgestellt haben, denn keine hundert Mann wären in der Lage, sie dort hinaufzuschaffen und um den schwarzen Altar aufzustellen, auf dem das Blut tausender geflossen ist.

Kein Erloner wagt es, an diesen Ort zu kommen, doch manch ein Fremder fühlt sich angezogen vom Teufelsberg und besteigt ihn, um seine Geheimnisse kennenzulernen: Und die Geheimnisse scheinen die Steine gerne jenen preiszugeben, welche ihr Leben dem Studium der alten Sprachen und Schriften gewidmet haben. Denn die Felsen sind keineswegs glatt, sondern über und über mit Schriftzeichen bedeckt, welche mit den Kratzspuren von Tieren verwechselt werden könnten, wären ihrer dort nicht so viele und in einer solchen Regelmäßigkeit. Wie die Menschen von Erlon vor vielen Jahrtausenden, als unsere Ahnen noch weiches Kupfer und Bronze benutzten, wie die Elben es berichten, diese Schriftzeichen in die Felsen schlugen, ist nicht zu erklären: Der Stein ist dunkel und hart wie jener tief in den Eingeweiden des Högrykken, an dem selbst die Werkzeuge der Zwerge zerspringen.

Wenn man nun also auf diesem unheiligen Hügel die Zeichen studiert, so meint man nach einiger Zeit, sie bald entschlüsselt zu haben, nur um nach einer Weile zu verstehen, dass man nichts verstanden hat. Es scheint fast so, als wollten die Steine die Menschen ködern, sie hier an diesem Ort binden, bis die Nacht einbricht.

#7 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Aguran 01.10.2019 21:39

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Wissensaufbewahrung - Die größten Stätten des Wissens auf Tenrasyl



Kontinent Endrasyl


Die Wälder von Amuk'Hir
Art: Magische Bibliothek
Besitzer/Behüter: Der Kreis der Erde (orkische Schamanen-Gemeinschaft)
Art des Wissens: Gebannte Erinnerungen großer lebender aber auch verstorbener Persönlichkeiten.
Nutznießer des Wissens: Schamanen oder Herrscher welche sich Weisheit erhoffen.

Geschichte des Ortes:
Die Wälder Amuk'Hirs trugen vor der Orkwerdung den Namen Amur'Hinas'Themanior (Bäume-Lehrer-Weisheit) und waren bereits im Reich der Zwillingskronen (dem 2ten Elbenreich) eine Institution für Wissensvermittlung und Sammlung. Die Wälder bestehen aus den Sämlingen von leibhaftigen Baumwesen, welche jedoch niemals das Stadium der Bewußtwerdung erreichten. Ob dies nun deshalb nicht geschah weil die Elben die unfertigen Bäume als Wissensspeicher benutzten, oder ob es genau so gekommen wäre, wen die Elben das nicht getan hätten ist im Dunkel der Geschichte verloren gegangen.
Jedenfalls nutzte vor allem die elbische Priesterschaft die Wälder um dort Wissen zu sammeln oder auch an ihre Novizen weiter zu vermitteln. Die Wälder waren eine Lehranstalt der Priesterschaft.
Mit der Orkwerdung und dem beginnenden Völkermord und Vertreibung an den Elben auf Endrasyl verwaiste der Wald über einige Jahrhunderte vollständig. Bis der Kreis der Erde die alten Bäume in Besitz nahm und fortan den Wald ähnlich nutzte wie die elbischen Vorfahren es getan hatten.
Die überlebenden Elben ihrerseits haben den Ort mittlerweile mystisch verklärt und streben nach einer Rückkehr.

Nutzung der Bibliothek:
Die Orks nutzen magische Rituale um an das gespeicherte Wissen in den Bäumen zu gelangen. Hierfür müssen sie in eine magische Meditation verfallen. Da sie bisher nur einen kleinen Teil des Wissens ergründet haben und sie aus den "Wegweisern" und "Ordnungssystemen" der Elben nicht recht schlau werden kommt es allerdings immer mal wieder vor, das Schamanen bei der Suche nach Wissen sterben, weil sie zu lange ihren Körper verlassen und den Weg zurück nicht mehr finden.
Wissensuchende bekommen ebne aufgrund der Gefahren welche sich die Schamanen selbst aussetzen oft eher kryptische Antworten oder Einsichten, statt echter Klarheit.
Doch hin und wieder gelingt es auch echtes greifbares Wissen aus der Bibliothek zu ziehen.


Kontinent Medrasyl:


"Die Blaue Halle"
Art: Halbmagische Bibliothek
Besitzer/Behüter: Der Blaue Orden (göttlich legitimierter Magierorden)
Art des Wissens: Ziel der Bibliothek ist es eine Universalbibliothek zu sein, wenn auch mit einem Hauptaugenmerk auf Magische Künste
Nutznießer des Wissens: Alle Bürger Telms, und mit Ausnahmegenehmigungen auch Gäste des Blauen Ordens in der Stadt.

Geschichte des Ortes:
Der erste Erzmagier Karamonur, welcher auch die Stadt Telm und den Blauen Orden errichtet hatte, teils auch eigenhändig durch seine Magie, errichtete auch die Bibliothek. Er entsandte seien Botschafter in alle Welt um soviel Wissen als Möglich anzusammeln und zu archivieren. Sein erklärtes Ziel war eine Universalbibliothek für die Welt, um durch Wissen und Erleuchtung Frieden auf der Welt zu schaffen.
Mit Karamonurs Tod, in einem der Kriege die zu jener Zeit Medrasyl erschütterten, wurde die nächste Erzmagierin Karamiruu vorsichtiger mit der Weitergabe des gesammelten Wissens. Denn es war eben jenes Wissen gewesen das einige der Kriege zum Beispiel Vhols begünstigte in welchen der erste Erzmagier und die wie sie sagte "Besten Magier dieser Generation" verstarben. Sie reglementierte also den Zugang auf Ordensmitglieder und die Bürger Telms, welchen sie jedoch weiterhin freuen Zugriff gewährte.
Als jedoch der Hexenmeister, ausgerechnet ein Schüler des Ordens, den Rat der Ersten und den Erzmagier tötete, und damit den ersten Blauen Orden zerschlug, waren es vor allem noch die nicht magiebegabten Bürger Telms, welche die Bibliothek beschützten.
In dieser Zeit bis zur Neugründung des Ordens gingen über 30% der Werke in der Bibliothek verloren, sowohl dadurch das sich Bürger einfach Bücher "ausliehen" und nicht weider zurückbrachten, als auch durch kriminelle Machenschaften, in welchen organisierte Banden einfach Bücher verkauften.
Mit der Neugründung des Ordens wurde die Bibliothek wieder von eben jenen Orden in Besitz genommen und reorganisiert, aber auch beschädigte Werke rekonstruiert. Ebenfalls wurde in diesem Zusammenhang eine "Verbotene Abteilung" in einer Dimensionstasche erschaffen, welche man nur mit dem richtigen magischen Zeichen öffnen konnte. In dieser Abteilung sind seid diesem Tag alle Werke verwahrt welche sich mit "Dunkler Kunde" befassen, also sowohl Dunkler Magie, als auch Waffenkunde, Foltertechniken, Schwarzer Medizin usw.
Der Neue Orden sah es als notwendig an dieses Wissen unter stark reglementierten Verschluss zu stellen, weil sie der Meinung waren, dass der Hexenmeister durch seinen freien Zugang zu dieser Art wissen erst zu seiner macht gelangen konnte.

Nutzung der Bibliothek:
Magische Ritualen schaffen ein Geflecht, welches es ermöglicht nur durch starke Gedankenkraft zu den Büchern geleitet zu werden, welche man braucht, dies geschieht ganz intuitiv und bedarf keiner Einweisung. Wichtig ist hierbei, man findet nur was man braucht, nicht jedoch zwingend das was man "will". Die Archivare und Bibliothekare sind vor allem damit beschäftigt Bücher zu restaurieren oder zu archivieren, aber auch die Zauber die auf der Bibliohtek liegen zu erneuern.


Kontinent Antaxminor

Der Schlund
Art: Bücher und Artefarkte
Besitzer/Behüter: Traditionsgemäß die Familie Deran
Art des Wissens: Geschichtswissen, Ahnenkunde, Artefarktkunde
Nutznießer des Wissens: Adelsfamilien des Reichs Antaxminor

Geschichte des Ortes:
Fridoula Deran war eine äußerst einflussreiche Adlige des "Alten Reiches" auf Antaxminor, und sie war neben ihren zahlreichen gesellschaftlichen Tätigkeiten auch noch Kunstsammlerin und Kunstförderin. Doch berühmt berüchtigt wurde sie für ihren, auch durchaus offen kommunizerten, Vorsitz für den Geheimdienst des Reiches, in welchem sie sowohl Staatsfeidne entlarvte als auch gegen feindliche Spione vorging.
Im Laufe ihrer Tätigkeit erlangte sie wissen, welches sich jedoch für das Reich als eher unnütz erwies, jedoch durchaus einen Wert in sich trug, nämlich für die vielen Adelsfamilien des Reiches. So entsann sie die Idee, dieses "unnütze Wissen" zu lagern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Womit sie sich jedoch vor allem selbst aus er Schusslinie nehmen wollte, als ihre eigene macht im Geheimdienst zu bröckeln begann.
Sie eröffnete eine Bibliothek in einem erstorbenen Vulkan und ließ ihre adligen BEsucher gute Preise dafür zahlen selbst hierin auf informationssuche zu gehen, sowohl was die eigene Ahnenforschung betraf, als auch was historische oder auch in der mittleren Vergangenehit liegende familienpolitische Intrigen anging. Sie selbst bürgte für die Authentizität der Informationen und lieferte auf Nachfrage, für den entsprechehden Preis auch Beweise für gefundene Informationen aus dem Fundus.
Die Bibiothek erfreute isch bald größter Beleibtheit, was weniger daran lag das man sie schätzte, sondern eher daran dass man der rivalisierenden Familie keinen daliegenden Vorteil gönnen wollte.
In den kommenden Generationen überstand der Schlund auch den Fall des Alten Reiches und gilt heute als Institution des Reiches, was sogar noch mit der Beförderung der Durans in den Ritterstand bestätigt wurde. Sie tragen heute des Titel "Ritter für die Bewahrung des Wissens über die Ahnen".

Nutzung der Bibliothek:
Die Adelsfamilien bezahlen einmal jährlich eine Gebühr welche ihnen Zugang zum wissen des Ortes gewährt. Ebenso erhalten sie jeweils 3 persönliche Archivarssklaven, welche ihnen bei ihren Recherchen zuarbeiten. Für pikantere Informationen aus dem "Fundus" zahlen die Adelsfamilien dann eine entsprechende Extragebühr, zum Beispiel für handfeste Beweise und ähnliches.



((Gäbe zu dem Thema noch einiges mehr zu schreiben, aber die Zeit ist rum))

#8 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Teja 01.10.2019 21:43

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Hoffentlich wird das Wissen jetzt gut aufbewahrt, denn für heute ist Schluss mit Speedbasteln! Jetzt darf nachgereicht und gelobst werden!

#9 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Chrontheon 01.10.2019 22:12

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Diese Texte können Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.




Die Bibliothek

Stille. Das hatte er sich immer gewünscht. Stille in den Reihen seinesgleichen. Und nun war sie da. Die Stille. Doch es war nicht nur die Stille; mit ihr kam auch die Dunkelheit. Und die Einsamkeit. Die Leere.

Man solte mit seinen Wünschen vorsichtig sein, das war dem Bibliothekar nun klar. Vielleicht hätte er die Gesellschaft wertschätzen sollen, die ihn umgab, doch er war kein Gesellschafter; wie hätte er das tun sollen?

Sie sind nicht von einer Schicht auf die andere verschwunden. Nein, sie haben ihn über einen langen Zeitraum verlassen, bis er alleine zurückblieb. Er hätte ihnen nicht folgen können; wie auch, er war doch der Bibliothekar! Dies ist sein Habitat, seine Heimat, seine Familie! Er konnte die Bibliothek doch nicht verlassen!

Ebene 1, die die Rezeption, Zeitschriften, Magazine und Eintagsromane beheimatet.

Ebene 2, die die Wissenschaft nährt: Zahlenkunde, Naturphilosophie, Alchemie, Tier- und Pflanzenkunde, Sternenkunde und Heilkunde – das Wissen um die Welt.

Ebene 3, das Sprachzentrum: Aussprache, Schriftsprache, Zeichensprache; Hochsprache und Dialekte; Grammatik- und Vokabelbücher, sie alle sind vertreten, die man zur Kommunitkation benötigt.

Ebene 4, Philosophie.

Ebene 5, über Vergangenheit und Zukunft lehrend.

Ebene 6, Gesteins- und Ländereienkunde.

Ebene 7, die über Technick lehrt; auch sie verfügt über Sprachen.

Ebene 8, die die Magie beherbergt.

Ebene 9, die das Dunkel beschreibt.

Ebene 10, die über das Licht zu berichten weiß.

Das Dach, auf dem der Sonnenschein ruht.

Und zuletzt, Ebene 0, die das Eine Buch trägt; und das Habitat, seinen Wohnraum, den Schlafraum, das Koch- und das Esszimmer. Der Ort, an dem der Bibliothekar zu leben pflegt, wenn er nicht durch die anderen Ebenen streift.

Nein, das alles konnte er nicht verlassen. Er war eins mit der Bibliothek und die Bibliothek war eins mit ihm.

(Die Bibliothek, Welt unbekannt)




Der Ort des Wissens

Stolz zeigte Valdomar seinem Schüler die neue Errungenschaft. Oder sollte man es eher Diebesgut nennen? Konnte man tatsächlich von Diebstahl ausgehen, wenn die eigentlichen Besitzer tot oder verschollen waren? [...] Genau! Das hat sich Valdomar auch gedacht!

„Das ist ein Würfel“, stellte Sigi ausdruckslos fest.

„Natürlich! Wie sollte man eine solche geniale Technologie sonst verpacken?“

„Welche Technologie? Das ist ein schwarzer Würfel, der hat weder Knopf noch Bildschirm. Wie soll man damit arbeiten?“

„Du hast in der Tat noch nicht viel gesehen! Heute werde ich dich in die Zukunft leiten!“

„Also schon zum ... siebten Mal in dieser Woche?“

„Das ist erst das siebte Mal? Du hinkst wirklich nach! Lass uns keine Zeit verlieren! Weißt du, was das ist?“

„Offensichtlich nicht.“

„Ach ja, ich vergaß. Das, mein Schüler, ist die größte Sammlung von Wissen, die du je gesehen hast!“

„Das bezweifle ich. Meine Schulbücher zuhause verbrauchen mehr Platz als dieser Würfel.“

„Hast du schon mal von ... Taschendimensionen gehört?“

Sigis Augen weiteten sich.

„Lass uns eine Expedition machen!“

Ohne auf eine Reaktion seines Schülers zu warten, tippte er dreimal gegen eine Seite des Würfels – und verschwand. Der Knabe folgte, noch bevor der Würfel den Boden berührte.

°'°'°'°'°'°'°'°'

Der Boden war hart und kalt, Lehrer wie Schüler von Dunkelheit umgeben.

„Sigi?“

„Ja?“

„Kannst du etwas sehen?“

„Nein..“

„Oh nein ...“

Valdomar zuckte zusammen, als er Schritte in der Ferne wahrnahm.

(Telangur / im Würfel)




Die Jäger von Telangur

“Irgendwo müssen sie doch sein!“

Pinaptinam trat wütend einen faustgroßen Würfel gegen die letzte stehende Wand, der daraufhin zu leuchten begann.

„Das ist es!“

Er wies Pinoi, den Techniker, an, die Geräte hochzufahren, und ordnete Tignatpu und Ktaniptu an, den Würfel behutsam in die Mitte des Kreises zu legen, den er auf den Boden einzeichnete.

Als alles bereit war, schloss Pinoi den Würfel an die Geräte an und legte einen Hebel um, worauf sich eine lichtschluckende Halbkugel in den Grenzen des Kreises bildete.

„Dann mal los.“

Pinaptinam ging als erster in die Finsternis, gefolgt von Tignatpu und Ktaniptu. Sie fanden sich in entsprechender Dunkelheit wieder.

„Licht.“

Tignatpu zündete das Licht. Der Anblick war erstaunlich. Zweimannshohe Wände, in denen wahre Schätze eingebettet waren. Ktaniptu wollte sich schon auf die Schriften stürzen, doch Pinaptinam hielt ihn mit einer Mahnung zurück.

„Vergiss nicht, dass jede Schatzkammer Fallen beheimatet!“

Kaum hatte er die weisen Worte seiner Stammesältesten ausgesprochen, hörten sie ein Geräusch hinter sich. Als sie sich umdrehten, erblickten sie zwei humanoide Gestalten. Pinaptinam schätzte die ältere auf 40 Zyklen, die jüngere auf 15 oder 16. Beide betrachteten mit Faszination ihre Umgebung, als wären sie zuvor blind gewesen.

„Wer seid ihr?“, fragte Pinaptinam.

„Die Frage ist, wer ihr seid“, entgegnete der ältere Humanoid, „und wie ihr hierher gekommen seid!“

Pinaptinam wiederholte seine Frage, fügte jedoch seiner Stimme einen Hauch von Bedrohung und Ernsthaftigkeit hinzu. Der ältere Humanoid ignorierte ihn und wandte sich stattdessen an den jüngeren.

„Und deswegen vertrauen wir diesen Leuten nicht. Letzt zähl im Kopf bis drei, schnapp dir, was du siehst und spring so hoch du kannst!“

Der Ältere sprang umgehend durch die Reihen der Wände, der Jüngere tat es ihm einige Sekunden später gleich. Die Jäger versuchten die beiden zu fangen, doch umherfliegende Bücher, Schriftrollen und Tontafeln erschwerten ihre Mühen.

Der Ältere, schon zum Sprung angesetzt, entschwand den Fängen der Jäger. Nur den Jüngeren, beladen mit Papier und Ton, konnten sie zurückhalten. Und während der Ältere schließlich aus den Augen der Jäger verschwand, hallte sein letzter Ruf in zwischen den Wänden wider: „Sigi!“

°'°'°'°'°'°'°'°'

Entkommen, doch ohne seinen Begleiter, hatte er keine Wahl: Mit dem ersten Gegenstand, den er fand, schlug er die Geräte nieder; als die Kuppel verschwand, schlug er den Würfel, bis dieser nicht mehr leuchtete, und floh.

Pinoi, der dies mit Entsetzen sah, versuchte mit allen Mitteln, den Würfel wieder hochzufahren, doch seine Anstrengungen waren umsonst. Alles, was der Würfel zeigte, war ein Riss, der sich von einer Kannte zur anderen zog.

(Auf der Suche nach dem größten Schatz des Universums; Telangur)

#10 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Aguran 01.10.2019 22:17

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@Teja Die Kristalle sind eine schöne Idee, auch der Bogen den zu zu den Historikern schwingst hat mir gut gefallen. Freute mich sehr das zu lesen. *lobsbeere reich*

@Nharun Tolle Kurzgeschichte, wäre ein Klasse Einstieg in einem Roman. Wenn du das damit anfangen solltest, dann gib mir bloß nen Expemplar zum Lesen! :D *Lobsbeer reich*

@Artifex Nerracis Gnah... Arti, DAS wäre ein wirklich sehr nettes Ding für meine Antaximoer gewesen die so versessen auf Ahnenforschung sind. :D Find ich ne gute Idee mit dem Prophetenbäumchen, fast schon klauesnwert... was ich aber nicht machen werd. ;) *lobsbeer reich*

@Elatan Brrrrrr... Blutiopfer, alte Steine (Monolithen?) und Rätsel die einen festhalten sollen. Da sollte man ein P&P Abenteuer draus machen hätte echtes Potenzial dazu. :D *lobsbeeren reich*


Nachtrag:

@Chrontheon Sehr gute Ideen drunter, der Kerl der selbst die Bilbiothek ist führt aber denke ich ein sehr einsames Leben, machtm ich ein bisschen traurig -.- Witzig hingegen finde ich den zweiten Teil, nein, wirklich niemand dem Wissen versprochen wird, möchte entführt werden, sich im Dunkeln wieder finden udn dann vom Entführer ein "Oh nein..." hören XD *Lobsbeer reich* Hat Spaß gemacht zu lesen.

#11 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Artifex Nerracis 01.10.2019 23:15

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Ich mag die Kristalle, Teja. Und vor allem, wie am Ende die Probleme doch irgendwie beim Alten bleiben.

Nharun, das macht neugierig auf mehr! Und wo kriegt der Kerl jetzt Kleider her? In den Bergen wird es doch schnell kalt...

Diese Bibliotheken sind interessant, Aguran. Die Idee mit der mentalen Zielführung in der Universalbib gefällt mir besonders gut.

Ela, das ist sehr stimmungsvoll. Könnte prima ein Schauplatz für eine Gruselgeschichte werden.

Chrontheon, mir gefällt der Bibliothekar, der mit der Bib eins ist.

#12 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Chrontheon 01.10.2019 23:50

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*Lobsbeeren verteil*

@Teja: Ach, das ist ein schöner Text! Zwar haben sie das ultimative Speichermedium, aber sobald man was besseres braucht als den Stoff für ein Geschichtsbuch, stehn sie wieder am Anfang ...

Zitat von Teja im Beitrag #3
Durch die großen Entfernungen zwischen den bewohnten Himmelskörpern vergehen Wochen oder gar, bis Nachrichten in die entfernteren Welten dringen.

... oder gar ... Monate?

@Nharun: Welch kleiner Lausebub! Wie konnte er sich nur das Wissen Schwarzer Magie zu eigen machen! Der steckt sicher mit dem 17. Altvorderen unter einer Decke! :D Ja, was steht denn in dem Buch, wenn er erst nachher Magie studieren will?

@Artifex Nerracis: Das ist eine gute Idee, die Namen in Stammbäumen zu befestigen! :D Der Beitrag hat mich an eine Idee von mir erinnert, buchstäbliche Stammbäume zu verwenden.

@Elatan: Ja was steht denn dort?
Zitat von Elatan im Beitrag #6
Riesen oder Geschöpfe, über die man nicht sprechen sollte

Merohim?

@Aguran: Eine interessante Sammlung, die du da hast! Und so viel Text! Also ich find, Karamonur ist ein Mann von Ehre! Aber ... was ist "Schwarze Medizin"?

°'°'°'°'°'°'°'°'

Zitat von Artifex Nerracis im Beitrag #11
Chrontheon, mir gefällt der Bibliothekar, der mit der Bib eins ist.

Danke! :D

#13 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Aguran 02.10.2019 00:07

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Danke für den Hinweis @Chrontheon hätte Deins wirklich fast überlesen, wir haben zu nah nacheinander gepostet glaub ich.

Hab deine Lobsbeeren oben nachgereicht.

Zitat von Chrontheon im Beitrag #12
Und so viel Text! Also ich find, Karamonur ist ein Mann von Ehre! Aber ... was ist "Schwarze Medizin"?



Danke dir.
Hätte noch viel mehr Text sein können wenn die Uhr nciht gesagt hätte "Schpeedbaschteln isch ovar" ;)

Karamonur war einer der ganz Großen, leider viel zu früh abgetreten :(
"Schwarze Medizin" ist Medizin die ihre Wirkung aus dem Leid andere zieht. Als banales Beispiel, du hältst deinen Körper jung, aber dafür musste ein junger Mann etwas von sich einbüßen und nun dafür leiden. Im Grunde genommen ist es eine naive Form von Geistermagie, die man auch als Nichtmagier einsetzen kann.


Zitat von Artifex Nerracis im Beitrag #11
Diese Bibliotheken sind interessant, Aguran. Die Idee mit der mentalen Zielführung in der Universalbib gefällt mir besonders gut.


Danke dafür.

#14 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Chrontheon 02.10.2019 00:12

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Zitat von Aguran im Beitrag #10
@Chrontheon Sehr gute Ideen drunter,

Danke!

Zitat von Aguran im Beitrag #10
der Kerl der selbst die Bilbiothek ist führt aber denke ich ein sehr einsames Leben, machtm ich ein bisschen traurig -.-

Ja! :(

Zitat von Aguran im Beitrag #10
Witzig hingegen finde ich den zweiten Teil, nein, wirklich niemand dem Wissen versprochen wird, möchte entführt werden, sich im Dunkeln wieder finden udn dann vom Entführer ein "Oh nein..." hören XD *Lobsbeer reich* Hat Spaß gemacht zu lesen.

Ahm ... eigentlich ... ist das sein Lehrer gewesen ... aber freut mich, dass es dich freut!

Zitat von Aguran im Beitrag #13
Karamonur war einer der ganz Großen, leider viel zu früh abgetreten :(

Ja! :(

Zitat von Aguran im Beitrag #13
"Schwarze Medizin" ist Medizin die ihre Wirkung aus dem Leid andere zieht. Als banales Beispiel, du hältst deinen Körper jung, aber dafür musste ein junger Mann etwas von sich einbüßen und nun dafür leiden. Im Grunde genommen ist es eine naive Form von Geistermagie, die man auch als Nichtmagier einsetzen kann.

Ah, ok, das ergibt Sinn!

#15 RE: Einhundertneuntes Speedbasteln am 1. Oktober 2019 von Aguran 02.10.2019 00:18

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@Chrontheon
Das ironische daran ist, Karamonur und der Hexenmeister hätten sich vermutlich ziemlich gut verstanden, in einer alternativen Geschichte wäre so evt. der Blaue Orden niemals zerstört worden. Und die Hexerkriege hätten nie statt gefunden, wenn ein Karamonur die Ausbildung des Hexers geführt hätte.

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