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#31 RE: Drisbens Tag: Arbeitsalltag von Chrontheon 21.01.2020 15:55

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Zitat von Nharun im Beitrag #30
Dienstspiegel

Zitat von Nharun im Beitrag #30
Berechnungsspiegel

Sind das sowas wie Smartphones?

#32 RE: Drisbens Tag: Arbeitsalltag von Teja 21.01.2020 17:10

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Och, der arme Heiler, langweilt sich bei der Arbeit! Ich bin erstaunt, wie es dir gelingt, ihn sympathisch darzustellen, trotz

Zitat von Nharun im Beitrag #30
Nicht, weil der Patient besonders krank war, sondern weil Drisben den jungen Mann sehr anziehend fand.
. Diese Passage fand ich äußerst creepy.

#33 Drisbens Tag: Freizeittrott von Nharun 21.01.2020 23:59

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Zitat von Chrontheon im Beitrag #31
Sind das sowas wie Smartphones?


Die erwähnten "Spiegel" heißen auf Arbisch "Velper", von Arroisch "Velpaion", was wörtlich "Spiegel" bedeutet. Sinngemäß wäre die Bezeichnung "Computer" zwar treffender, aber durch "Spiegel" behält der Text etwas Weltenfeeling Torajanische Computer sind auch tatsächlich eher Spiegelartig, d.h. es gibt einen großen, flachen, meist runden "Bildschirm" mit einer Touchscreen-Funktion, bei älteren Modellen mit Funktionstasten am Rand des Spiegels. Die dahinterliegende Technik ist primär magisch, auch wenn sich Programmieren und Hacken tatsächlich eher wie ihr irdisches Pendant verhalten, auch wenn es dabei um magische Formeln und Funktionen geht.


Zitat von Teja im Beitrag #32
Och, der arme Heiler, langweilt sich bei der Arbeit! Ich bin erstaunt, wie es dir gelingt, ihn sympathisch darzustellen, trotz
Zitat von Nharun im Beitrag #30
Nicht, weil der Patient besonders krank war, sondern weil Drisben den jungen Mann sehr anziehend fand.
. Diese Passage fand ich äußerst creepy.


Hehe, Danke, ich habe lange überlegt, als wie großes Arschloch ich Drisben darstelle, denn ich wollte mit ihm einen nicht ganz sympathischen, aber nicht vollkommen psychopathischen Charakter haben.




Das geschah zuvor: Arbeitsalltag

Drisbens Tag: Freizeittrott

In der Umkleide traft Drisben auf den Pfleger Taron. Der nur etwas jüngere Pfleger war seit mehreren Monaten sein täglicher Höhepunkt. Die beiden hatten sich auf der Krönungstagsfeier des Königlichen Gesundungshauses kennen gelernt. Für Drisben war es Liebe auf den ersten Blick gewesen und so wie sich Taron auf der Feier verhalten hatte, so wie sie engumschlungen unter einem der Buffettische gelandet waren, wusste Drisben, dass es nicht einseitig seien konnte. Er hatte seinen Bekannten bei der Pflegedienstleitung extra dazu gebracht, seine und Tarons Schichten parallel laufen zu lassen, wenn es nicht absolut unvermeidbar anders nötig war. So konnten sie am Ende eines Arbeitstages eine entspannende gemeinsame Dusche nehmen.

So trafen sie auch heute wieder "zufällig" zusammen und wuschen sich gegenseitig. Eine Pflegerin kam herein, als sie gerade mit dem Glutstechen beginnen wollten, Taron fragte sie, wohl der Höflichkeit halber, ob sie mitmachen wolle und Drisben fühlte sich entgegen der inneren Hand, die seine Eingeweide zusammenzudrücken begann, genötigt, die Bitte, aus Höflichkeit zu wiederholen. Mit einem starren Blick und einem leichten Kopfschütteln verdeutlichte er der Pflegerin jedoch, dass eigentlich kein Interesse bestand. Auch wenn das vielleicht schon gereicht hätte, machte er ein paar kleine Gesten, während er Tarons muskulösen Körper wusch und konzentrierte sich auf ein verworrenes Muster, um durch diesen kleinen Zauber seiner Geste nachdruck zu verleihen. Der Zauber wirkte und die Pflegerin schüttelte mit dem Kopf, brachte irgend eine Ausrede heraus und beeilte sich. Wenn Taron etwas vom Zauber mitbekommen hatte, dann sagte er nichts dazu, da er aber umso stürmischer wurde, war Drisben sich sicher, dass es auch in Tarons Sinn war.

Drisben genoss diese Zeit. Zusammen mit Taron fühlte er sich gut und vollständig. Er wusste nicht viel über Taron, außer dem wenigen worüber sie gesprochen hatten, denn meistens, wenn sie zusammen kamen, kamen sie auch bald zusammen. Natürlich wusste Drisben auch, was in Tarons Vasallenakte stand, aber entgegen landläufiger Gerüchte standen in diesen Akten gar nicht so viele Informationen. Nicht genug, um einen Menschen wirklich zu kennen. Aber musste Drisben Taron denn auch so genau kennen, wenn sie ihre Körper gegenseitig so gut kannten?

Heute wollte Drisben mit Taron sprechen, ihm gestehen mehr als nur seinen Leib zu begehren. Doch er fürchtete sich. Zu oft war zurückgewiesen worden. Seit er mit der Ausbildung zum Heiler begonnen hatte, litt er unter dem Makel nicht der Norm zu entsprechen. Er war nicht so durchtrainiert, wie man es von einem jungen Mann erwartete, er hatte sogar ein paar Pfunde zu viel - natürlich fühlte er sich fett. Ein fettes Schwein war er. Auch wenn seine medizinische Akte das nicht so ausdrückte, 6,5 kg über der Norm, stand darin, mago-degenerative Störung des Muskel- und Bindegewebes, war darin vermerkt. Für diejenigen, die nichts mit diesen Formulierungen zu schaffen hatten, mochte das ja beruhigen klingen, oder wenigstens nicht Besorgnis erregend. Aber Drisben war vom Fach. Er wusste, dass es hieß er war fett und unansehnlich und könnte noch so viel Sport treiben, er würde nie den normalen Körper eines gesunden Mannes haben. Er verurteilte sich selbst, dass ihm solche Gedanken kamen, während er sich mit seinem Seelengefährten liebte. Drisben wusste, dass Taron ihn lieben musste, denn er hatte über diese abscheulichen körperlichen Makel hinweg gesehen. So versuchte sich Drisben dadurch zu ermutigen, Taron besonders zu verwöhnen, ihn ausgiebig zu küssen.

Nach dem Duschen begleitete er Taron zur Bushaltestelle. Er hatte den Bus verpasst und während er auf den nächsten wartete, würden die beiden genug Zeit haben alles zu besprechen, dachte sich Drisben. Sie schwatzten und unterhielten sich über Belanglosigkeiten, während Drisben versuchte seinen Mut zu sammeln. Doch immer wenn er es fast sagen wollte, immer wenn sein Geist die Worte "Taron, ich liebe dich" zusammenbrachte, verweigerte sich seine Zunge und sein Magen schrie auf: Warte! Lass ihn den ersten Schritt tun. So kam es, dass auch heute das Geständnis nicht erfolgte und die Erkenntnis, dass beide Fans von Brörkenga Arkeng waren, der größte Fortschritt. Aber waren nicht die meisten Hauptstädter Fans dieses Gedrängevereins? Der Bus kam und Taron machte sich daran einzusteigen. Drisben reichte ihm zum Abschied die Hand und spürte wie sein Herz in Raserei geriet und mit jedem Schlag "Sag es ihm!" durch seine Arterien pumpte. Doch als die Türen piepten ließ er Taron automatisch los und sagte dem abfahrenden Bus hinterher: "Ich liebe dich!".

Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, wie er da stand und dem Bus hinterher blickte. Sein Geist spielte ihm die Geschichte vor, der Bus würde anhalten, Taron hinausstürmen, "Ich dich auch" rufen und ihm in die Arme fallen. Aber das war nur ein Trugbild. Drisben schlug gegen das Wartehäusschen und ein paar Passanten blickten ihn verwundert an. Auf dem Weg durch den kleinen Park nach Hause kämpfte Drisben damit seine Tränen nicht fließen zu lassen.

Zuhause schaltete er den Fernspiegel an und ließ ihn mit erhöhter Lautstärke laufen, während er erneut eine Dusche nahm und sich dabei selbst mit einem Beruhigungszauber in bessere Stimmung brachte. "unterbrechen wir das laufende Programm. Ersten Informationen nach kam es heute um 13.36 Uhr in Himma während der Friedenskoferenz zu einer Explosion, bei der die Gesandschaften Hubas und Sambahetis, aber auch hochrangige Offizielle des Weltkongresses ums Leben kamen. Wie nun bestätigt wurde, befindet sich unter den Todesopfern auch Leandras Eukippas, der Vorsitzende des Weltkongresses. Während Huba und Sambaheti ihre Streitkräfte wieder in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt haben und es ersten Berichten nach auch schon zu erneuten Kämpfen gekommen sein soll, rätseln die Torritischen Behörden immer noch, ob die Ursache der Explosion wirklich ein terroristischer Anschlag war."

Drisben schaltete ab. Ob sich Huba und Sambaheti gegenseitig die Köpfe einschlägt oder dort ein Sack Getreide umkippt, das kann uns doch egal sein. Doch bevor er sich weitere Gedanken machen konnte, erschien eine private Meldung auf dem Spiegel. Auch wenn Drisben für einen Moment hoffte, sie sei von Taron, erkannte er doch sofort, dass eine Nachricht von Palen war: "Dris, ich muss unser Abendessen absagen. Ich musste die Isolierung von Station 7 anordnen und muss deshalb Überzeit leisten. Tut mir leid, wir holen das nach, ja?"

Drisben schlug gegen den Tresen. Er war nicht wütend, weil Palen die Verabredung abgesagt hatte, nein, er war wütend, weil sich auf Station 7 so interessante Vorfälle überhaupt ereigneten. "Ob das was mit diesem 'Magischen Moos' zu tun hat?", fragte er sich laut selbst, setzte sich in seinen Sessel und begann mit der kleinen Fernbedienung in der Bibliothek des Fernspiegels nach Forschungen über magisches Moos zu suchen.

Er beschäftigte sich mehrere Stunden mit dutzenden Artikeln aus Zeitungen, Fachzeitschriften, Tagungsjournalen und Traktaten, konnte aber nichts finden, was mit dem von Palen erwähnten Moos in Verbindung stehen konnte. Was hatte Palen gesagt? Der Patient sei aus Narva zurückgekehrt? Drisben suchte im Weltnetz nach Narva und seltsamem Moos. Auch nichts Brauchbares. Lediglich ein paar Zeilen auf einer Verschwörungsseite, die von einer ganzen von Moos entvölkerten Insel vor der narvischen Stadt Ruchaim berichteten. Aber wie vertauenswürdig kann schon eine Seite sein, über die man Nekides' neustes Buch zur Herkunft aus der Ferne kaufen und sich über ein Kontaktformular als von Außerirdischen Entführter melden konnte.

Drisben überlegte, ob er in die Bibliothek fahren solle, um dort weitere Nachforschungen anzustellen. Doch was sollte das bringen. Irgendwer vom Gesundungshaus hätte bestimmt schon alles Relevante entliehen und wenn nicht, gäbe es dort wohl auch nichts. Besser wäre es, er meldete sich morgen früh, sofern die Isolierung noch bestand, als Freiwilliger auf Station 7. Da würde er dann auch mehr erfahren. Und er müsste das Haus nicht mehr verlassen.

Ob ich den Beruhigungszauber überdosiert habe?

Er sank in den Sessel und genoss ein paar Folgen von "Raumschiff Enral", auch wenn es ihm schwer fiel die Lauftexte über die Situation in Himma zu ignorieren. Während er da saß und zuschaute, wie die Crew um Captain Kiral neue Welten entdeckte, spürte er wie der Beruhigungszauber langsam seine Wirkung verlor und die Wände seiner Wohnung immer weiter, der Raum immer dunkler und kälter wurde. Drisben überlegte, ob er sich einen Bagger bestellen sollte, wusste aber auch, dass so ein Mann die Einsamkeit nur für eine Stunde oder zwei vertreiben würde. Er blätterte am Fernspiegel dennoch die Anzeigen durch. Dabei überlegte er, ober nicht ein einfach Taron kontaktieren sollte. Nein. Er hatte die Kontaktdaten aus der Vasallenakte, nicht von Taron, der würde sich nur wundern. Aber er entschied sich auch nicht für einen Bagger. Er schaltete auf ein angregenderes Programm und suchte den Aal alleine. Mehrmals. Dann ging er zu Bett. Er müsste morgen sowieso wieder früh aufstehen.




Drisbens Tag ist zu Ende; doch die Geschichte geht weiter mit: Jakons Tag

#34 RE: Drisbens Tag: Freizeittrott von Chrontheon 22.01.2020 11:15

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Zitat von Nharun im Beitrag #33
Brörkenga Arkeng

Um welchen Sport handelt es sich hierbei?

#35 RE: Drisbens Tag: Freizeittrott von Nharun 22.01.2020 11:19

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Zitat von Chrontheon im Beitrag #34
Um welchen Sport handelt es sich hierbei?


Steht im nächsten Satz :

Zitat von Nharun im Beitrag #33
Aber waren nicht die meisten Hauptstädter Fans dieses Gedrängevereins?


Der Artikel auf meiner Website ("Pradaion") beschäftigt sich zwar mit der klassischen Erscheinungsform dieses Sports, er ist aber auch in der Moderne noch eine der beliebtesten Massensportarten. Im Prinzip ist es dem Rugby nicht ganz unähnlich.

#36 RE: Drisbens Tag: Freizeittrott von Teja 22.01.2020 12:25

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Dieses Moos kommt mir bekannt vor. Mir ist, als hättest du das schonmal beim Speedbasteln erwähnt.

#37 RE: Drisbens Tag: Freizeittrott von Elatan 23.01.2020 09:18

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Wieder eine interessante Alltagsgeschichte von dir!

Zitat von Nharun im Beitrag #33
Er schaltete auf ein angregenderes Programm und suchte den Aal alleine.

Mit netten Umschreibungen ...

#38 RE: Drisbens Tag: Freizeittrott von Nharun 23.01.2020 10:19

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Zitat von Elatan im Beitrag #37
Mit netten Umschreibungen ... l


Das ist die forenfreundliche, etymologisierende Übertragung des arbischen Wortes "eiselen"


eiselen bedeutet im modernen Arbisch einfach "onanieren", stammt aber von dem antiken Kenning "dên îsel sîchin" ab, was wörtlich als "den Aal suchen" zu übersetzen ist, auch wenn damit bereits "onanieren" impliziert wird. Randnotiz: "die Aale suchen" (vgl. Tarons Tag: Freizeittrott "[sie] suchten die Aale") hat zwar im modernen Arbisch auch die Grundform "eiselen", geht aber auf das verwandte Kenning "dâ êsele sîchin" ("die Aale suchen") zurück.

#39 Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Nharun 26.01.2020 03:32

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Zuvor in dieser Geschichte: Drisbens Tag


Jakons Tag: Morgenroutine

Der Wecker schrillte um halb sechs Uhr morgens und riss Jakon unsanft aus dem Tiefschlaf. Obwohl sein Körper noch einen Moment weiter schlief, war sein Geist bereits wach und bemerkte, wie auch seine Brüder mit dem Wachwerden rangen. Er teilte das Schlafzimmer mit dreien seiner Brüder, da sie alle dieselbe Dienstzeit hatten; drei weitere Brüder schliefen im Nebenraum noch tief und fest, wie er an Kiralks Schnarchen bemerkte.

Lenar rüttelte an ihm: "Aufstehen, Winterbär!" Das Schütteln befreite Jakons Muskeln aus dem Schlaf und er stand träge auf, auch wenn er die Augen zusammenkniff, weil einer der anderen auf dem Weg zur Dusche das Licht angeschaltet hatte. Jakon gähnte laut, wurde darin aber unterbrochen weil Lenar seinen rechten Arm ergriff und in Richtung Bad zog.

Seine Brüder waren verdammte Frühaufsteher, eine Eigenschaft die Jakon noch nie mit ihnen geteilt hatte. Während er sich vom kühlen Wasser langsam richtig aufwecken ließ, scherzten und quatschten seine Brüder unter der Dusche herzhaft miteinander.

Nach dem Duschen zogen sich alle schnell an und gingen in die Küche und bereiteten das Frühstück vor. Jeder hatte seine Aufgabe und obwohl sie nicht mit militärischem Ernst zur Sache gingen, standen im Nu Brot, Obst und Tee auf dem gedeckten Tisch. Gaileng sprach ein Gebet zum Erlöser bevor sie sich auf ihr Frühstück stürzten. Für Jakon gehörte das dazu, aber es war ihm nicht aus religiösem Gefühl wichtig, sondern einfach, weil es zum gemeinsamen Essen gehörte.

"Ich sag euch, wir werden bald Doppelschichten dienen müssen", schmatzte Harro, der in der einen Hand eine angebissene Mailenfrucht, in der anderen seinen Armspiegel hatte und, wie es aussah, die jüngsten Nachrichten darauf las. "In Letien haben sie den Fürsten ermordet."

"Schrecklich!", prustete Lenar und stellte seinen Tee ab, "Wie ..."

"Die Aufständischen haben gestern Darheim eingenommen und anscheinend kurzen Prozess gemacht.", fiel ihm Harro ins Wort.

"Das ist alles Kirmods eigene Schuld, bei uns wird es nicht soweit kommen!", empörte sich Gaileng, "Ich meine ..."

"er hätte die Armee früher gegen die Aufständischen einsetzen sollen!", setzte Harro den Satz fort, auch wenn Jakon an seiner Miene erkannte, dass Harro genau wusste, dass das nicht Gailengs Meinung war.

Jakon gähnte und rieb sich die Augen. "Es war Kirmods Fehler überhaupt erst 'Volksabgeordnete' zu berufen", mischte er sich dann ins Gespräch ein, "Erst sagt er den Leuten, sie können Gesetze und Privilegien so durchsetzen, wie es für sie am besten ist und dann sagt er, diese Abgeordneten unterbreiten ja nur 'Vorschläge'"

"Nein!", Gaileng klopfte auf den Tisch, "Ich meine: Im Gegensatz zu den Sorbenern haben wir einen vernünftigen König und gute Fürsten, die sehr wohl wissen, wie sie das Allgemeinwohl erhalten und nicht irgendeinen wankelmütigen Jungspund, der glaubt er wüsste allein, wie alles geht."

Harro lachte laut und schlug Gaileng auf den Rücken: "Jungspund! Gut gesprochen! König Kirmod ist ja auch wie viel Jahre jünger als wir? Drei? Zwei?"

"Ein halbes", flüsterte Jakon

"Danke, Jakon!", Harro warf ihm ein breites Grinsen zu und wandte sich dann an Gaileng, "Wir reichen am besten gleich deinen Abschied ein und lassen dir den ersten Ehrensold auszahlen."

"Wie ist das eigentlich", fragte Lenar vorsichtig, "wenn wir belagert werden. Müssen wir dann auch kämpfen? Ich mein, wie die Soldaten?"

"Wenn wir belagert werden, brauchen wir nicht kämpfen, dann haben die Altvorderen den Rest der Welt schon zerstört, den Erlöser genom-"

"Wage es ja nicht deinem Erlöser zu lästern", unterbrach Gaileng Harros Vortrag.

"Wir müssten auch bei einer Belagerung die Ordnung aufrecht erhalten, aber das Heer könnte uns auch für andere Dinge einsetzen, wenn das nötig wäre. Also ja: Wir müssten kämpfen", erklärte Jakon ruhig.

"Jungs, wir müssen", stellte Gaileng nach einem Blick auf die Uhr fest.

Wie bei den Vorbereitungen lief auch beim Abräumen alles ordentlich und zügig ab. Dann machten sich Jakon und seine drei Brüder auf zur Arbeit. Sie hatten nur einen kurzen Fußweg und den nutzten sie, wie sie es meistens taten, zum Frühsport: Sie wechselten zwischen schnellem Gehen und Dauerlauf und erreichten nach nur knapp 20 Minuten die Dritte Ordnungshalle von Arkeng. Als sie ankamen führten zwei Kollegen gerade einen Verdächtigen mit Handschellen und Knebel hinein, drei andere rauchten vor der Eingangstür und diskutierten, wie Jakon den Wortfetzen entnehmen konnte, über die Vorgänge in Sorbenien.

Jakons Tag: Arbeitsalltag (Teil 1)
Im Eingangsbereich der Dritten Ordnungshalle von Arkeng trennten sich ihre Wege. Harro und Lenar gingen von hier aus direkt zum Dienstbereich der Abwehr, während Gaileng sich auf den Weg zur Verwaltung machte. Jakon selbst ging die Treppe hinauf zum Dienstbereich der Aufklärung.

Der Nachtsekretär begrüßte Jakon freundlich, während zwei Kollegen der Nachtschicht gerade ihre Dokumente ausfüllten und ihm nur ein grüßendes Nicken zuwarfen. Jakon ging zu seinem Schreibtisch und bestätigte am Dienstspiegel seinen Dienstbeginn. Eine Nachricht seines Offiziers blinkte auf: "Betreffend der Schmugglereiaktivitäten am Zugplatz bereiten Sie bitte die Übergabe vor und melden sich um 8 Uhr in meinem Büro zur Neuzuweisung."

"So ein Mist", flüsterte Jakon dem Spiegel entgegen. Er war jetzt seit zwei Wochen mit dem Fall betraut und hatte maßgeblich am Fortschritt der Ermittlungen teilgehabt und jetzt, kurz vor dem Zugriff sollte er abgezogen werden? Er machte sich daran die Dokumente zu dem Fall zu überfliegen, ordnen und zu aktualisieren. Befehl war Befehl, aber er würde sich dafür einsetzen am Fall zu bleiben.

Während er mit seinen Falldokumenten beschäftigt war, setzte sich sein Kollege Falkon an den Schreibtisch gegenüber und brummte ein "Kater!", warf dann einen Stift nach Jakon und fragte, sofort als dieser aufblickte: "Du bist raus? Was soll der Mist? Wie können die nur auf eine so dumme Idee kommen?"

Jakon zuckte mit den Schultern und seufzte. Während Falkon sich weiter ereiferte, beendete Jakon seine Arbeit, stand dann auf um sich einen Tee zu holen und ging dann teeschlürfend zum Büro des Offiziers.

Offizier Merbas saß hinter einem völlig chaotischen Schreibtisch voller Akten, Karten und Notizen. Mehrere Spiegel zeigten verschiedene Statistiken, Nachrichten und Schriftkommunikationen. Er wirkte angespannt und nervös.

"Aufklärer Jakon ..."

"Ja, ja.", Merbas legte eine Notiz zur Seite, "Tut mir leid. Ich brauch aber jemanden wie dich." Er stand auf und warf mit einer Geste das Bild eines völlig überwucherten Raumes auf einen der Spiegel. "Da gehen seltsame Dinge vor. Die Nachtwache hat in der Pfeilgasse einen, wie es schien, Untoten aufgelesen, bewusstlos. Wie sich rausstellte, war er kein Untoter, sondern Kundschafter des Königlichen Erdkundlichen Bundes. Das da", er zeigte auf den Spiegel, "ist seine Wohnung. Der Kerl hat irgendwelchen magischen Unfug getrieben. Ist sicher nichts Schlimmes, sonst wären die Bären schon an der Sache, aber wir müssen klären, was der Kerl da getrieben hat. Und du bist mein bester Mann. Ich will, dass du die Sache übernimmst."

"Ist das Moos? Weiß man, wo der Kerl war, bevor er auf der Straße lag?"

"Das sollst du herausfinden. Vermutlich hat er einfach zu viel getrunken und dann den Düngezauber vergeigt. Aber man weiß ja nie. Du kannst dir Unterstützung bei den Tatortsehern holen, ich hab denen schon gesagt, dass du kommst."




Jakons Tag wird fortgesetzt mit: Arbeitsalltag (Teil 2)

#40 RE: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Amanita 26.01.2020 07:58

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@Nharun,das ist nicht als Angriff gemeint, sondern nur eine organisatorische Frage:
Ist der Alltagsgeschichten-Thread eigentlich als Sammlung für alle gedacht, oder ist das jetzt eher deiner, @Nharun?
Ich würde nämlich auch gerne mal eine Alltagsgeschichte machen, wollte aber nicht bei dir was dazwischenschieben. Nachdem du jetzt aber immer wieder was Neues anfängst...
Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde das sehr interessant, sollte auch wirklich mal kommentieren und möchte auf keinen Fall implizieren, dass du weniger schreiben sollst. Es geht wirklich nur ums Organisatorische und den Threadaufbau.

#41 RE: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Teja 26.01.2020 09:11

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@Nharun Ich finde die Geschichte wird immer spannender und ich kann kaum erwarten, was als nächstes kommt.

#42 RE: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Elatan 26.01.2020 09:20

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@Amanita: Der Thread ist tatsächlich für alle gedacht und ich bin auch schon am überlegen, was ich hier poste. Nharun ist mir grade sehr motiviert, sowas zu schreiben. Halte dich bloß nicht mit deinen Alltagsgeschichten zurück, ich würde mich drüber freuen! Das dazwischenschieben ist ja auch nicht so tragisch.

#43 RE: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Nharun 26.01.2020 12:10

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@Amanita Eigentlich hat Ela schon alles Wichtige gesagt. Ich würde mich freuen Alltagsgeschichten aus deiner Welt zu lesen, wenn du welche hast, poste sie ruhig und hab keine Angst mich zu unterbrechen! Ich wüsste momentan nicht einmal, wie lange du warten müsstest, wenn du abwarten würdest, bis ich fertig bin - denn ich verfolge gerade keinen konkreten Plan, fand aber die Idee miteinander irgendwie verknüpfter Alltagsgeschichten sehr interessant und habe dann beschlossen quasi als "Story Arc" noch etwas zum Speedbasteln (Geisterstädte & andere Lost Places) "nachzureichen" (obwohl ich das Mysterium ja offen lassen wollte, scheinen mir diese Alltagsgeschichten eine gute Plattform zu sein, es ein bisschen weiter zu beleuchten). Sollte ich die Geschichte nicht mehr in Form Alltagsgeschichten auserzählen können, würde ich entsprechende Posts auch an anderer Stelle vornehmen.
Mein momentaner Ausstoß an Alltagsgeschichten liegt einfach daran, dass mir die Tagesabläufe meiner Protagonisten dabei helfen das Bild der neuzeitlich modernen Toraja zu festigen.

@Teja Freut mich, dass es dir gefällt. Ich hoffe, ich kann deine Erwartungen zumindest teilweise erfüllen

#44 RE: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Nharun 26.01.2020 18:05

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Was bisher geschah: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1)

Jakons Tag: Arbeitsalltag (Teil 2)

Das Labor der Tatortseher war eine große Halle im Keller der Dritten Ordnungshalle. Obwohl sie fast so groß war, wie das gesamte Erdgeschoss, wirkte sie gedrungen und klein, denn sie war voller Tische und Regale, welche die große Halle in eine Vielzahl kleiner Bereiche einteilten. Der hintere Bereich der Halle war mit schweren Vorhängen vom Rest abgetrennt: Hier wurden Leichen aufbewahrt und untersucht. Die schweren, schwarzen Vorhänge waren für Jakon so sehr mit dem Tod verbunden, dass er die schwarzen Vorhänge in seinem Schlafzimmer, gegen den Protest seiner Brüder, abgenommen und durch bunte Vorhänge ersetzt hatte.

Die Tatortseher der Dritten Ordnungshalle waren auch für die kleineren Ordnungshallen, vier und fünf, zuständig, weshalb hier unten tagsüber immer ein geschäftiges Treiben herrschte. Auch jetzt, noch früh am morgen, waren mehrere Teams in ihren Bereichen mit der Untersuchung von Beweismitteln beschäftigt und durch die dabei angewandte Magie lag in der Luft ein seltsamer, ozonartiger Geruch in der Luft.

Jakon ging zum Schreibtisch der Sekretärin, einer strengen, dürren alten Frau. Oben witzelte man darüber, dass sie kein Zuhause habe und im hinteren Teil der Halle schlief, wenn nicht alle Leichenschränke belegt waren. Obwohl er das Gerede nicht ernst nahm, hatte es eine unterschwellige Furcht in Jakon hervorgerufen, weshalb er angestrengt freundlich grüßte: „Einen schönen guten Morgen, Gvenig, Aufklärer Emrissuner, ich brauche einen der Seher als Unterstützung.“

Gvenig blickte in den Spiegel vor sich und tippte irgendwas ein, sie saß dabei so gerade und still, dass sie eine Maschine hätte sein können. Obwohl ihre Körpersprache keinen Hinweis darauf lieferte, dass sie Jakon zugehört hatte, erwiderte sie: „Sie möchten bestimmt mit Seherin Elovan oder Seher Durren arbeiten, aber ich muss sie enttäuschen. Elovan hat den Urlaub erhalten und Durren ist aufgrund seiner Arbeit gerade unabkömmlich. Sie können den Seher Eskar heranziehen. Linke Seite, dritter Bereich.“
Dabei tippte sie unentwegt weiter.

Schade, dachte Jakon. Durren war ein wahrer Meister, nicht nur begabt im Umgang mit den verschiedensten Zaubern, sondern dazu auch noch höchst intelligent. Mit Elovan verstand er sich einfach gut, sie hatten viel gemeinsam und unternahmen häufig etwas in ihrer Freizeti. In der Ordnungshalle kursierte das Gerücht, sie seien ein Paar, aber sie war in seinen Bruder Gaileng verschossen. Seltsam. Elovan hatte gar nicht erzählt, dass sie Urlaub erhalten hatte.

Jakon ging den Gang entlang zum besagten Bereich und wäre am liebsten an Ort und Stelle umgekehrt. Eskar war ein junger Mann, so jung, dass er wohl gerade erst seinen Dienst begonnen hatte und er wirkte schon hier zwischen seinen Regalen und Tischen verloren. Unbeholfen sichtete und sortierte er diverse Gerätschaften.

„Seher Eskar?“

Der junge Mann zuckte zusammen.

„Aufklärer Emrissuner. Sie müssen mich an einem Tatort unterstützen, bitte packen Sie ihre Sachen zusammen, damit wir aufbrechen können.“

„Unterstüzen. Ja.“, er streckte Jakon die Hand entgegen und lächelte nervös, „Seher Eskar, guten Morgen“

Jakon schüttelte die Hand. Eskar packte schnell einige Sachen in seine Tasche. Obwohl Jakon nicht versiert in der Seherei war, wunderte sich, denn einige der Utensilien hatte er bei einem Tatorteinsatz noch nie in Verwendung gesehen.

Sie stiegen in Jakons Dienstfahrzeug, einen älteren Freiruder, im Volksmund liebevoll als „Tonne“ bezeichnet. Jakon teilte dem Maschinengeist die Adresse mit und sie fuhren los. Auf der Fahrt sprachen sie kaum ein Wort. Jakon sichtete auf seinem Armspiegel die bisherigen Fallinformationen und Eskar war viel zu aufgeregt und schüchtern, um von sich aus die Stille zu brechen.

Die Fahrt dauerte nicht lang. Die Tonne kam vor einem Wohnblock zum Stehen und sie stiegen aus um Wohnung 4 in Stockwerk 2 zu betreten. Bevor sie die Wohnung betraten, blieb Jakon stehen und blickte Eskar erwartungsvoll an. Als der junge Mann nichts tat, räusperte sich Jakon: „Anzeichen von Verderbnis?“

Eskar blickte Jakon einen Moment lang verdutzt an, schloss dann die Augen und murmelte etwas. Na toll, ein waschechter Anfänger.

„Au weia“, kommentierte Eskar, nachdem er die Augen wieder öffnete und war einen schnellen Blick in sein rotes Notizbüchlein: „Grad 6. Das dürfte doch gar nicht sein. Nicht in einer Wohngegend.“

„Den Zauber hast du richtig ausgeführt?“

„Ähm. Ja. Ja, habe ich. Grad 6.“

„Also nicht nur ein falsch dosierter Düngezauber!“

„Wie? Nein, da drinnen muss ein Kraftspeicher geborsten sein. Also kein haushaltsüblicher, eher ein ...“

„Offizier Merbas“, Jakon sprach gegen seinen Armspiegel, „Wir stehen hier vor der Wohnung des Bewusstlosen. Der Seher hat gerade Grad 6 bestätigt. Ich glaube wir sind hier nicht zuständig, das ist eindeutig etwas für die Bären.“

„Grad 6? Unmöglich. Der Kundschafter hat keine fortgeschrittenen Kenntnisse. Verschaffen Sie sich drinnen einen Überblick. Ich will mir nachher nicht anhören müssen, falschen Alarm geschlagen zu haben. Treffen Sie aber Schutzmaßnahmen.“

„Aber wenn das wirklich Grad 6 ist, müssen wir den Wohnblock umgehend …“

„Wenn es wirklich Grad 6 ist. Finden Sie es heraus. Merbas Ende.“

„Es ist Grad 6“, insistierte Eskar.

Jakon zog ein ledernens Halsband aus seiner Tasche und legte es an. Er sah Eskar an: „Haben sie ihre Abschirmung eingepackt?“ Eskar nickte „Ja dann los, anlegen, aktivieren, wir gehen rein.“

Jakon berührte das Lederhalsband ein paar Sekunden. Er spürte wie seine Haare sich aufstellten, als ein Flirren begann ihn einzuhüllen und eine seifenartige Blase sich wenige Zentimeter um ihn herum legte. Dann klopfte er dreimal an die Tür. Nicht weil er hoffte, jemand würde ihm öffnen, sondern weil das die Geste war, die er sich zur Durchführung des Öffnungszaubers eingeprägt hatte. Da das Schloss nicht klackte, gab es nur zwei Möglichkeiten: Der Zauber war misslungen oder es war nicht abgeschlossen. Vorsichtig drückte er die Klinke runter. Die Tür war tatsächlich nicht abgeschlossen. In Gedanken machte er sich eine Notiz den verantwortlichen Abschirmer von der Nachtwache abmahnen zu lassen. „Unverantwortlich“, brummte er.

„Was?“, fragte Eskar ihn vorsichtig.

„Nicht abgesperrt. Die Jungs von Nachtwache haben da wirklich Mist gebaut. Besonders wenn hier wirklich Grad 6 vorliegt.“

Jakon öffnete die Tür und blickte ins Grüne. Das innere der kleinen Wohnung war über und über mit Moos bewachsen und selbst das Licht wirkte grün. Vermutlich, weil selbst die Fenster bewachsen waren.

„Seltsam“, hörte er Eskar knapp hinter sich.

„Was?“, fragte jetzt Jakon.

„So wie es da drinnen aussieht, müsste man meinen die Tür sei auch von Innen bewachsen oder das Moos wäre durch den Türspalt auf den Flur gewuchert. Aber weder das eine noch das andere ist der Fall.“ Er blickte angestrengt und fuchtelte mit den Händen. „Ja, jemand hat die Wohnung abgeschirmt. Waren das die von der Nachtwache?“

„Nein, die hatten keinen Zauberer dabei und es ist auch nichts vermerkt.“

Während Eskar einen komplexeren Zauber vorbereitete und dazu einige Utensilien aus der Tasche heraussuschte, machte Jakon einen Schritt in die Wohnung. Das Moos schien vor seiner Abschirmung davon zu kriechen. Er sah sich um. Unter dem Bewuchs waren nur die großen Möbel zu erahnen. Dass die Wohnung nur knapp 20 m² umfasste und alles recht voll und eng war, machte es nicht leichter, sich einen Überblick zu verschaffen. Aber dann viel ihm etwas auf. Er ließ sich auf dem Spiegel die Bilder anzeigen, die die Nachtwache angefertigt hatte. Dann sah er sich noch einmal um. „Jemand war hier und hat etwas gesucht. Die Möbel sind verrückt, die Sachen liegen nicht mehr da wo sie heute Nacht waren. Aber das Moos hat alles überwachsen.“

Er blätterte auf dem Spiegel die Fallnotizen durch. Kein Hinweis darauf, dass die Nachtwache die Wohnung durchsucht hatte.

„Aufklärer Ermissuner? Wir haben ein Problem. Ja, da ist eine Abschirmung aktiv, aber eine ziemlich schlechte. Sie hält nur noch ein paar Stunden. Wenn überhaupt. Und. Und die Verderbnis da drin übersteigt Grad 7!“

„Was! Wir müssen die Bären einschalten.“, Jakon stellte eine Verbindung zu Merbas her und schilderte ihm schnell die neusten Erkenntnisse. Er schloss mit: „Offizier, es ist wirklich dringend. Und ich muss mit denen von der Nachtwache sprechen, die letzte Nacht hier waren.“

„Haben Sie mit Abschirmerin Morig nicht gesprochen, die vor der Wohnung Wache hält?“

„Offizier, hier war niemand als wir ankamen.“





Jakons Tag wird fortgesetzt mit: Arbeitsalltag (Teil 3)

#45 RE: Jakons Tag: Morgenroutine & Arbeitsalltag (Teil 1) von Teja 28.01.2020 10:30

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@Nharun jetzt wird es echt unheimlich! Mysteriöses Moos, verschwundene Wachen und auch noch so hohe Verderbnis Werte! Wird Jakon es schaffen, die Gefahr einzudämmen oder ist die Stadt schon verloren?

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