#1 Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Teja 21.02.2020 17:36

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Der Thread über Kunst oder kann das weg hat mich zum Nachdenken gebracht, wie wir unsere Welten eigentlich hier präsentieren. Die meisten von uns wählen Sachtexte, um erst einmal zu erklären, wie die Welt aussieht und was da so läuft. Ich persönlich finde Sachtexte immer ein wenig trocken, habe aber auch schon von Leuten gehört, die Prosa als Weltvorstellung gar nicht mögen. Prosa hat halt den Nachteil, dass man erst einmal nicht sonderlich viel von der Welt mitkriegt, weil die Beschreibung eben deutlich eingeschränkter ist (meistens jedenfalls). Dafür vermittelt es vielleicht besser die Denkweise der Bewohner. Ich versuche zumindest im Speedbasteln oft einen Mittelweg einzuschlagen, indem ich einen Sachtext schreibe, den ein Weltenbewohner verfasst hat/haben könnte.

Man könnte jetzt auch hergehen und Gedichte schreiben. Mir fällt spontan Tolkien ein, der so etwas gemacht hat. Zur richtigen Welt könnte das sehr passend sein, allerdings halte ich mich selbst für sehr unbegabt, um das selbst so zu machen.

Die genannten Methoden haben eines gemeinsam: Es sind alles Texte. Und damit erfordern sie einen Leser, der bereits ist, sie zu lesen, um die Welt zu erfassen - was bei längeren Texten durchaus ein wenig Aufwand erfordert. Womit wir dann wieder bei der Frage wären, wie trocken der Text ist und ob es Spaß macht, ihn zu lesen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, eine Welt ohne Text zu präsentieren: Abbildungen wären da mein erster Gedanke. Für jemanden, der gut Zeichnen kann, sicher eine schöne Methode. Ich hätte gerne mehr Bilder für meine Welt, aber ich bin immer unzufrieden mit meinen Zeichnungen.

Jemand der gerne komponiert könnte seine Welt ja auch in Form von Musikstücken darstellen. Habe ich jetzt zwar noch nicht gesehen, aber denkbar wäre es...

#2 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Eisenteddy 21.02.2020 22:44

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Ich denke, es kommt ganz darauf an, was genau eigentlich vermittelt werden soll. Möglicherweise bin ich hier befangen, denn ich bin einer dieser schrecklichen Leute, die Sachtexte bevorzugen, weil ich erstmal nur an klare Informationen kommen will (das mit "schrecklich" ist natürlich nur mit Augenzwinkern gemeint). Prosa kann manchmal genauso sperrig sein, wie Sachtexte trocken sein können.

Will ich erstmal nur Information vermitteln, zum Beispiel über wichtige Grundlagen, die man vorab kennen sollte, um im Nachhinein nicht ins Schleudern zu geraten, sobald plötzlich fremdartige Eigenbegriffe fallen oder Dinge auftauchen, die mit unserer Physik nicht möglich sind, dann wären Sachtexte besser. Insbesondere dann, wenn es sich um Dinge handelt, die nichtmal mit einem Inworld-Text erklärt werden können. Das kann dann der Fall sein, wenn die Bewohner einer Welt, über die du schreibst, überhaupt nichts davon wissen können, was ja verschiedene Gründe haben kann.
Nehmen wir mal an, ich wäre eine fiktive Person (Plottwist: Vielleicht sind wir das sogar alle), dann könnte ich nichts über die exakte Beschaffenheit außerhalb unseres bekannten Universums schreiben, weil ich es schlicht nicht weiß.
Wenn der Fokus gar nicht auf sowas liegt, dann ist das auch völlig okay, weil nur wenig von Belang.

Anders ist das, wenn du eine spezifische Sache bewusst als mysteriös oder dergleichen präsentieren willst, weil das der Atmosphäre besser zuträglich ist. Wird dort zu viel erklärt, zerstörst du das mysteriöse Element.

Beispiel
Du hast eine frühzeitliche Stammesgesellschaft in einem Dschungel, die mehrmals im Jahr von einem Geschöpf am Himmel heimgesucht wird, dessen Körper unnatürlich aussieht und jedesmal Zerstörung und Feuer hinterlässt.

Option 1: Du schreibst bewusst, dass die Leute glauben, es handele sich um einen Gott, der mittels seines Atems die Welt in Flammen hüllt und damit Tod und Zerstörung säht, gleichzeitig aber auch für Erneuerung sorgt.

Option 2: Es handelt sich gar nicht um einen Gott, sondern um irgendein fliegendes, schlangenförmiges Konstrukt, das von irgendeinem früheren, hoch technologisierten Volk zurückgelassen wurde und dessen Batteriekern immer noch nicht leergelaufen ist. Dafür ist die Konstruktion ansich aber bereits derart korrodiert, dass die Funken nur so springen und den trockenen Boden regelmäßig in Brand setzen.

Option 3: Man malt einfach ein Bild davon und spart sich sämtliche Erklärungen. Wenn es besonders gut ist, wäre vermutlich auch nicht mal eine nötig und man könnte das einfach so stehen lassen.

Ich denke, hier kommt es ganz darauf an, wo denn nun der Fokus liegt. Auf der jetzigen Stammesgesellschaft und ihrer Sicht der Welt, oder auf dem schon lange verschwundenen alten Volk, das nur seine Konstrukte hinterlassen hat. Liegt es auf der Stammesgesellschaft, wäre Prosa und eine damit verkürzte Vermittlung von Information eindeutig die bessere Wahl und der Autor sollte die tatsächliche Geschichte über diese Himmelsschlange für sich behalten (wenn denn vorhanden). Das wäre eine konstruktive Zurückhaltung von Information zwecks Atmosphäre.

Dann gibt es natürlich noch die Extreme: Information wird rein destruktiv zurückgehalten bzw. hinter Worthülsen und Geschwurbel versteckt, um mehr Inhalt vorzutäuschen, als vorhanden ist, oder - das ist das andere Extrem -, die Welt wird regelrecht zu Tode erklärt, indem kein noch so kleines Mysterium mysteriös bleiben darf.

TL;DR: Man sollte Sachtexte oder Prosa danach auswählen, was letztlich dem Leser vermittelt werden soll. Solang weder Information destruktiv zurückgehalten oder aber alles zu Tode erklärt wird, funktioniert beides gleich gut, je nach Anspruchslage.

#3 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Reineke 22.02.2020 07:35

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Ich mache das alles von meinem Ziel und dem Empfänger ab. Wenn ich meinem besten Freund ein mythisches Gedicht vortrage, in das ich viele Stunden Arbeit investiert habe, zeigt er mir zurecht einen Vogel, wenn ich das als Weltenpräsentation verkaufe. Die Welt liegt da so im Detail (womöglich will im Versmaß bestimmte Worte hervorheben usw.) verborgen, dass ich von ihm verlangen würde, Lyrik zu analysieren. Ebenso halte ich das Gedicht für eine Präsentation in einer Gemeinschaft wie dieser hier für unangemessen. Als Gedicht für jemanden, der mit der Welt schon sehr vertraut ist, ist es gut. Oder auch als Ornament. Aber ich würde von jedem Leser viel Zeit für mich beanspruchen und von ihm viel Arbeit abverlangen.

Ebenso ist Prosa sehr schwierig. Das ist schon schwierig in Schriftstellerforen. Prosa funktioniert besonders dann, wenn man schon lange daran gelesen hat. Sie braucht das emotionale Investment. Schreibte ich Prosa, würde ich vom Leser abverlangen, emotional zu investieren. Das ist auch eine ganze Menge.

Aus diesem Grund halte ich den Sachtext und das Bild für die besten Lösungen, um die Welt an sich zu präsentieren. Präsentiere ich die Welt, will ich ja schon etwas. Rückmeldung, Anerkennung, Gemeinschaft und so weiter. Also versuche ich möglichst wenig weitere Anforderungen zu stellen, sondern es dem Leser so leicht wie möglich zu machen. Da decken sich zwei gute Gründe: Es ist erstens höflicher (Höflichkeit heißt, es sich schwer und anderen leicht zu machen). Aber es ist zweitens auch zweckdienlicher. Meine Beobachtung ist, dass die erhöhten Anforderungen durch allzu unklare Weltenvorstellungen sich in weniger Rückmeldungen zeigen.

Dabei gilt meine Argumentation natürlich nur für die Weltenvorstellung. Der Weltengebrauch ist natürlich etwas anderes. Aber da kann ich präzise sein und die Anforderungen deutlich herunterschrauben. Wenn ich beispielsweise ein Szene geschrieben habe, kann ich ausdrücklich schreiben, wie die Szene den Leser in die Welt holen soll und welches Bild von der Welt ich wachrufen will. Schon sinken die Anforderungen enorm und ich kann auf gute Rückmeldungen hoffen.

#4 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Nharun 22.02.2020 10:52

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Persönlich lese ich lieber Sachtexte, als Prosa um eine Welt kennenzulernen. Sachtexte liefern mir einen besseren Überblick und haben eine höhere Informationsdichte, als die meisten Prosatexte.

Dass wir beim Weltenbau viel in Texten präsentieren, verursacht ja auch ein Rezeptionsproblem: Denn Texte wollen erst einmal gelesen werden und meistens besteht unsere Zielgruppe aus Leuten, die selbst schreiben, die oft zur Recherche irgendwas lesen und für die dann die Zeit neben Job/Schule, Familie, etc. einfach sehr knapp ist, um noch viel über fremde Welten zu lesen. Bei mir ist es daher, und ich glaube das ist bei anderen auch öfter so, erstmal nicht ein Mangel an emotionalem Investment, sondern ein Mangel an zeitlichem Investment, dass davon abhält Prosa-Präsentationen einer Welt zu lesen. Das emotionale Investment kommt dann noch oben drauf und kann eine Abneigung gegen Prosa noch verstärken.

Und das sage ich, obwohl ich selbst durchaus Prosa schreibe (bspw. jüngst meine Alltagsgeschichten); nur würde ich mit so etwas wohl keine neue Weltpräsentation beginnen wollen, sondern erst einmal Sachtexte anbieten, damit potentielle Leser entscheiden können, ob sie diese Welt überhaupt interessiert. Die Geschmäcker sind ja durchaus verschieden und ich würde es unfair finden, wenn ein Leser erst nach zig Din A4 Seiten Prosatext merkt: Hey, das ist ja eine SciFi-/Fantasy-/XY-Welt, sowas interessiert mich gar nicht.

Den von @Teja bereits erwähnten Mittelweg - Sachtexte aus Perspektive eines Inweltlers - mag ich allerdings sehr, genau wie andere Formen von Inwelt-"Quellen", die ähnlich funktionieren. Informationen können hier mit einer höheren Dichte präsentiert werden, aber es kann oft durch Kommentare oder Redewendungen aufgelockert werden, die in einem richtigen Sachtext fehl am Platz wären; außerdem ermöglicht sie eine subjektivere, mysteriösere Wahrnehmung (Eisenteddys "konstruktive Zurückhaltung von Informationen").

Auf einer Informationsbasis bestimmte Mysterien einer Welt selbst entschlüsseln, finde ich durchaus spannend und das kann den Reiz einer Welt ausmachen. Aber in reiner Prosa-Präsentation, gerade wenn sie sehr dialoglastig und nur wenig bis keine Hintergründe liefert, bleiben Mysterien für mich meistens zu beliebig, da kommt kein emotionales Investment auf, weil mir die Informationsbasis fehlt, um meine Neugier zu wecken.

Visuelle Darstellungen einer Welt finde ich auch immer gut, egal ob es "nur" Bilder, ganze Computersimulationen oder filmische Umsetzungen sind: Ja, meine Fantasie wird hier nicht gefordert, aber ich sehe wie der Weltenschöpfer sich das vorgestellt hat. Wenn mir die visuelle Darstellung zusagt, funktioniert hier auch die Prosa-artigere Präsentation einer Welt (per Film- oder Computerspielhandlung) - das visuelle minimiert die Hürde, mich darauf einzulassen, auch wenn ich in solchen Fällen allein per optischem Eindruck aussortiere (und so für mich bspw. vieles, was mit Manga-Optik präsentiert wird, unter den Tisch fällt, egal wie gut es sein mag, weil das nicht ganz mein Fall ist).

Welten per Musik zu präsentieren käme mir weder in den Sinn, noch würde ich so etwas wertschätzen können. Musik ist für mich Beiwerk zu einem Text (oder gesprochenen Erzählungen) oder Visualisierung, ohne letzteres ergibt das für mich einfach keinen Sinn. Das ist natürlich meine Meinung und ich akzeptiere, dass andere in bestimmten Tonfolgen Wasserplätschern, hohe Berge oder sonst was wahrnehmen können, aber ich bin dafür nicht der Typ.

Lyrik finde aus den von Reinke angesprochenen Gründen schwierig. Ich würde sie wie Prosa als Element der Weltenpräsentation ansehen, dass ich mir zu Gemüte führe, wenn ich eine gewisse Informationsbasis habe, mir die Welt gefällt und ich eine Chance hätte ohne Erklärung bestimmte Metaphern, Bilder oder andere Stilelemente zu erkennen. Auf meiner Website habe ich auch ein paar lyrische Texte, aber sie sind lediglich Beiwerk und Sprachbastelübung als wirkliche Weltenpräsentation; ich würde niemandem, selbst meinen besten Freunden, nicht zumuten wollen, eine Welt aus einem lyrischen Text heraus zu erfahren. Und das, obwohl ich Gedichte (sofern sie nicht zu modern oder haiku-artig sind) sogar mag.

Nach dem vielen was ich mag und nicht mag, würde ich als TL;DR anbieten: Ich schließe mich Reineke an - es kommt auf Ziel der Präsentation und vor allem die Zielgruppe an; für ein Forum sind Sachtexte oder Inweltler-Sachtexte eine gute Basis, auf der man später auch mal ein bisschen Prosa, Musik oder Lyrik anbieten könnte.

#5 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Amanita 22.02.2020 17:14

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Für mich sind Sachtexte auch das hauptsächlich genutzte Medium, um meine Welten vorzustellen. Gründe, die dafür sprechen, wurden ja schon reichlich genannt.
Prosatexte und Zwischenformen mache ich tatsächlich auch immer wieder mal, aber das richtet sich dann eher an Leute, die schon Grundlagen zur Welt kennen und interessant finden. Dabei geht es mir dann auch weniger um das Vermitteln von Fakten über die Welt und mehr darum, direkter darzustellen, wie sich die beschriebenen Ereignisse, Phänomene etc. auf Menschen auswirken.

Bilder sind sicherlich auch ein sehr gutes Mittel, um eine Welt darzustellen, wenn die handwerklichen Fähigkeiten dafür vorhanden sind. Musik finde ich dagegen schwierig bis kaum umsetzbar, denn häufig sind ja weltentypische Instrumente bei uns gar nicht vorhanden, müsste ein entsprechender Musikstil entwickelt werden usw. Da finde ich, dass Mühe und Ergebnis in keinem angemessenen Verhältnis stehen, wenn die Präsentation einer gebastelten Welt im Mittelpunkt stehen soll.
Was für mich auch recht gut funktioniert, wenn das musikalische Talent vorhanden ist, ist die Beschreibung von Welten durch Lieder. Ein von mir viel gehörtes Beispiel hierfür ist Cuirina, die das hauptsächlich für verschiedene LARP- und Rollenspielsettings macht. Könnte ich mir aber so ähnlich für meine eigene auch vorstellen, wenn ich singen und Musikinstrumente spielen könnte. Dies ist aber leider nicht der Fall. Ich muss aber zugeben, dass ich ihre Sachen teilweise für mich ein bisschen auf Silaris umdeute.

#6 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Riothamus 22.02.2020 22:45

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Ich finde, dass beides so seine Probleme hat. Wenn es gut gemacht ist, finde ich beides okay.

Wenn die Darstellung kein Selbstzweck ist, muss eben der Leser angesprochen werden. Eben das Problem jeglicher Literatur. Hinzu kommt, dass nicht jeder dieselben Texte interessant und spannend findet. Also die ewige Frage nach der Zielgruppe. Und dummerweise sind wir Weltenbauer ja recht vielfältig.

Das finde ich momentan am schwierigsten: Sich von der Sorge um die Leser zu befreien, damit es nicht verkrampft wirkt.

#7 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Reineke 23.02.2020 10:33

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Zitat von Riothamus im Beitrag #6

Das finde ich momentan am schwierigsten: Sich von der Sorge um die Leser zu befreien, damit es nicht verkrampft wirkt.
Was genau meinst du?

#8 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Riothamus 23.02.2020 12:59

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Ganz einfach: Momentan habe ich irgendwie den Eindruck, nicht interessant genug zu schreiben. Und das lenkt dann von anderem ab, wodurch sich das Schreiben natürlich alles andere als flüssig gestaltet.

#9 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Amanita 23.02.2020 16:39

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Zumindest wenn ich meine Perspektive als Leserin zur Grundlage nehme, kann ich sagen, dass ruhig entspannter sein kann, was die Wirkung auf den
Leser angeht.

Meine Einstellung ist da die Folgende: Wenn mich ein Thema bzw. ein Weltenansatz interessiert, verbringe ich mit großer Freude meine Zeit damit und lese gerne alles darüber, wenn es in halbwegs vernünftigem Deutsch (oder Englisch) aufgeschrieben wurde und nicht allzu langatmig-verworren ist. (Letzteres habe ich bei Weltentexten bisher eher weniger erlebt, sondern bei manchen Forenbeiträgen (nicht hier), wo man den Eindruck hat, dass die Leute nur lange Sätze und wichtige klingende Worte und Namen aneinanderreihen, ohne dass ein roter Faden erkennbar ist.

Wenn mcih das Thema so mäßig interessiert, kommt es darauf an, wie viel Zeit und Lust ich habe und dann bevorzuge ich auch eher Kürzeres.

Interessiert mich das Thema nicht, kann das Ganze noch so toll geschrieben sein, ich werde micht trotzdem nicht damit befassen. (Beispiel hierfür wären Texte, die sich auf irgendwelche Adels-Dynastien-Thronfolge-Streitigkeiten (gerne inklusive Sexismus) beziehen. Das kann noch so toll geschrieben, sein, interessiert mich nicht und deswegen werde ich auch keine Zeit dafür investieren. Deswegen konnte mich GRR Martin auch nie begeistern.)

#10 RE: Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes? von Reineke 24.02.2020 18:23

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Zitat von Riothamus im Beitrag #8
Ganz einfach: Momentan habe ich irgendwie den Eindruck, nicht interessant genug zu schreiben. Und das lenkt dann von anderem ab, wodurch sich das Schreiben natürlich alles andere als flüssig gestaltet.
Ah. Verstanden. Kann mich Amanita nur anschließen. Mir persönlich fällst du durch besonders angenehmes Schreiben auf.

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