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#1 Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020: Schmieden, Labore und Werkstätten von Elatan 25.02.2020 10:53

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Selbe Zeit, selber Ort! Ab 20:00 Uhr Vorbesprechung im Chat, danach wird gebastelt!

#2 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von DrZalmat 25.02.2020 20:30

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Und das Thema ist:

Schmieden, Labore und Werkstätten


Viel Spaß beim Basteln!

#3 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von DrZalmat 25.02.2020 20:57

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Die Kartenmanufaktur von Yttria


Kommt ein Reisender auf die treibenden Inseln, braucht er normalerweise einen Führer oder einen guten Kapitän, denn, wie der Name schon sagt, die Inseln dieses Inselstaates haben keine feste Position sondern treiben auf dem Meer herum, immer den sehr komplexen Strömungen folgend.

Die genaue Position jeder Insel ist geheim und die Regierung der treibenden Inseln gibt sich größte Mühe jegliche Informationen über die Reiserouten der Bimssteininseln zu unterdrücken, da das Wissen darüber eine wichtige strategische Komponente hat. Eine Stadt die vor einem Monat noch im Herzen des Landes lag kann morgen schon in Schussreichweite zur Küste sein. Deshalb sind Karten über die treibenden Inseln extrem selten, besonders geschützt und verschlüsselt.
Diese Karten werden von der Kartenmanufaktur in Yttria hergestellt. Es sind keine traditionellen Karten, sondern kommen in zweierlei Ausführungen: Die einfache Ausführung zeigt die komplexen Bahnen der Inseln eingezeichnet, die komplexe Ausführung hat sogar die Möglichkeit mittels einer Animation zukünftige Positionen zu zeigen. Doch Eines haben alle diese Karten. Sie sind immer in einem Behälter verschlossen, der nur mittels eines Schlüssels und eines Passworts geöffnet werden kann. Sollte jemand versuchen den Behälter gewaltsam zu öffnen, wird der Inhalt verbrannt. Ebenso kann man die zusammengerollte Karte nur öffnen, wenn man ein passendes Siegel hat, ansonsten entzündet sie sich auch. All das soll sicher stellen dass niemand unbefugtes die Karten zu Gesicht bekommt, sei es durch Diebstahl oder Piraterie.

Die Kartenmanufaktur hat zudem, als einzige Manufaktur weltweit, eine Sonderabteilung mit fest angestellten Abenteurern, deren Aufgabe es ist, gestohlene Karten zurück zu erlangen. Diese Kartenjäger schrecken dabei vor nichts zurück Staatsgeheimnisse zu schützen. Zudem ist es immer wieder vor gekommen dass Kapitäne trotz der hohen Strafen, Karten weiter geben wird als Hochverrat angesehen, gegen gute Summen für andere Karten zum kopieren öffnen. Auch diese Fälle werden, sobald sie bekannt werden, von den Kartenjägern verfolgt und "bereinigt". So können sich die treibenden Inseln dank dieser staatlichen Manufaktur sicher sein dass ihre strategischen Informationen sicher sind, denn selbst wenn jemand dort draußen eine Karte hat (und es gibt Gerüchte dass z.B. die große Bibliothek von Cormas eine besitzt), wird er sich sicherlich nicht trauen das öffentlich zu machen.

#4 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Riothamus 25.02.2020 20:58

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Die Geisterschmiede von Grunhag

Als der Friedhof von Grunhag erweitert wurde, wurde die Ruine einer alten Schmiede abgerissen und ihr Standort in den Friedhof einbezogen. Alsbald begannen Geister auf dem Friedhof zu spuken. Schließlich fand man im Stadtarchiv Unterlagen, nach denen im Keller des Friedhofs einst Särge mit den Körpern einiger Seelen, die zum Spuken verdammt worden waren, eingeschlossen wurden, um den Spuk zu verhindern.

Heldengruppen, die ausgeschickt wurden, dem Problem auf den Grund zu gehen, wurden nie mehr wiedergesehen. Einige Zwerge verstehen nicht, was unter der Erde so gruselig sein soll.


[Anmerkung des Autors: Bin erkältet. Daher nur ganz kurz die Grundidee, nachdem Motto: 'Dabeisein ist alles.' Vielleicht wird es noch ausgearbeitet.]

#5 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Elatan 25.02.2020 21:27

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Die Schmiede von Dvergarhem

»Weithin bekannt ist die Schmiedekunst der Zwerge und jeder schätzt und begehrt ihre Arbeiten, doch kaum jemand von außerhalb hatte je die Gelegenheit, den Ort zu erblicken, an dem das stolze Volk der Berge sie erschafft. Ich jedoch hatte die besondere Ehre, ihn im Auftrage meines Königs zu besuchen und der Gottkönig persönlich zeigte ihn mir, denn dankbar war er für das, was wir gegen die Häretiker für ihn taten, um ihm unsere Freundschaft und Hochachtung zu beweisen.

Die Schmiede befindet sich nicht, wie ich angenommen hatte und es oft erzählt wird, tief unter dem Berg. Viel eher haben die Zwerge Dvergarhems eine Höhle in den Fels gegraben, die lichtdurchflutet ist und von der aus man die Täler des Högrykkens bestaunen kann, welche die Kornkammer des Zwergenreiches darstellen; von diesen Tälern in die Schmiede hinaufzugelangen ist jedoch nicht möglich; zu steil und gefährlich wäre der Aufstieg und so könnte auch kein Feind von außen in sie eindringen. Hier befinden sich auch die gewaltigen Hochöfen, deren Feuer niemals erlöschen. Auch verklingen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang niemals die Schläge der Hunderten Hämmer, die das Eisen zu Waffen und Rüstungen formen, aber auch zu Werkzeugen und allerlei anderen Dingen, von denen ein Soldat, wie ich es bin, nicht viel versteht und es vermutlich auch nicht so zu schätzen weiß, wie es angemessen wäre.

Mehrere Wagen vollbeladen mit diesen meisterhaft angefertigten Stücken gab mir der Gottkönig als Geschenk für meinen König mit und ich bin mir sicher, dass sie uns gute Dienste leisten werden im Kampf gegen die Atamerer und die wilden Menschen, die unsere Hoheit nicht anerkennen wollen.

Doch was meine Neugier weckte, war jener Bereich, in dem die größten Meister unter den zwergischen Handwerkern Waffen und edelste Schmuckstücke aus Adamant schmiedeten. Dieser Bereich der Schmiede war jedoch streng bewacht und es war mir nicht gestattet, ihn zu betreten – nicht einmal Fragen beantwortete man mir zu diesem geheimnisumwobenen Material. Ich glaube, dass es ein Metall ist, denn schließlich nennen sie den Ort, an dem sie mit dem Adamant arbeiten eine Schmiede, doch wirklich sicher bin ich mir nicht, denn erinnert es mich eher an Obsidian, wenngleich Adamant nicht so dunkel ist und es mir vorkam, als wohne ihm ein Leuchten inne.«

Bericht Belan Ectoris’ aus dem 1. Jahrhundert AZ

#6 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Teja 25.02.2020 21:32

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Schauergeschichten


„… Novdamum ist der innerste Stern, der als sicher gilt.“

„Warum denn?“ fragte Dirika. Hinter sich hörte sie die anderen Kinder tuscheln.

„Näher am Kern ist es eben nicht sicher für uns“, erklärte der Ausbilder geduldig. „Die Menschen sind das Problem.“

„Aber es gibt doch überall Menschen“, murmelte Sef.

„Die im Kern sind anders. Nicht so wie die auf Kamlar, die nur dumm schauen. Im Kern würden sie euch alle einfangen und verschleppen.“

„Aber wir haben ihnen doch nichts getan.“ Wieder Sef.

„Sie wollen euch haben, damit sie euch untersuchen können“, fuhr der Ausbilder unerbittlich fort. „Sie stecken euch in kleine Zellen und dann stechen sie Nadeln in euch, um herauszufinden, wie ihr funktioniert. Sie untersuchen euch und sondieren euch und...“
Dirika lief es eiskalt den Rücken herunter und sie hörte gar nicht richtig hin, was der Ausbilder sagte.

„Und dann schneiden sie uns auseinander!“ verkündete Odar, der jüngste in der Gruppe, begeistert. Taron beugte sich sofort hinüber und zog ihn an den Haaren.

„Nicht alle Menschen sind so. Je weiter weg vom Kern, desto eher werden sie euch akzeptieren. Trotzdem müsst ihr immer daran denken, dass überall Spione aus dem Kern sein könnten. Ganz besonders du, Dirika.“

Dirika gefiel es gar nicht, dass ausgerechnet sie sich fürchten sollte. Der Ausbilder hätte auch einfach sagen können Bleib auf dem Schiff!, so wie die anderen es immer taten.

Als die Lektion endlich zu Ende war, atmete sie erleichtert auf und floh eilig aus dem Unterrichtszimmer. Bei der Abzweigung zur Messe blieb sie stehen und wartete auf Taron, der sich ausgerechnet heute eine Menge Zeit ließ, ihr hinterher zu kommen.

Zuerst wollte sie ihn tadeln, weil er so langsam war – immerhin gab es gleich Mittagessen – aber als sie sein Gesicht sah, verflog der Ärger.
„Warum siehst du so niedergeschlagen aus?“ fragte sie.

Taron sah mit einem gequälten Blick auf. „Du weißt doch, dass sie mich dort hin schicken werden.“

„Aber doch nicht in den Kern.“

Er zuckte die Schultern. „Vielleicht doch. Schließlich bin ich unauffällig.“

Dirika schluckte. Sie ängstigte sich, nur weil der Ausbilder ihr sagte, sie sollte vorsichtig sein. Dass Taron sich eines Tages mitten unter Menschen wagen musste, daran hatte sie nicht gedacht. Und dann auch noch ganz allein.

Sie legte ihm einen Arm um die schmalen Schultern. „Bis dahin ist noch viel Zeit“, versuchte sie ihn zu beruhigen. Es funktionierte sogar ein wenig.

#7 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von DrZalmat 25.02.2020 21:33

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ZUENDE

Lobsen kann beginnen

#8 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Elatan 25.02.2020 22:43

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@DrZalmat: Hach, endlich lese ich mal wieder was von Yttria, da kommt Nostalgie auf. Aber gibt es denn wirklich keine anderen Staaten, die einen solchen Kapitän dazu bringen, eine Karte herzugeben oder kopieren zu lassen, um dieses Wissen dann zu nutzen ohne allzu große Angst vor den Kartenjägern zu haben?
@Riothamus: Zwerge dürfen natürlich wieder nicht fehlen und wie für Zwerge gilt für deinen Beitrag: In der Kürze liegt die Würze! Würde mich aber wirklich interessieren, noch mehr drüber zu lesen, sobald du wieder fit bist.
@Teja: Alte Bekannte! Und ich will immer noch wissen, was genau Dirika denn ist. Bei diesem Beitrag hatte ich irgendwie den Eindruck, dass sie eine (angehende) Navigatorin sein könnte, aber der letzte Beitrag, in der sie vorkam, sprach (für mich) irgendwie dagegen.

#9 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von DrZalmat 25.02.2020 23:02

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@Riothamus Kurz, aber knackig. Macht Lust auf mehr, ich hoffe das schreibst du wenn du gesünder bist

@Elatan Macht ja auch Sinn Schmiedeöfen an eine Stelle zu setzen wo genug Sauerstoff ist damit sie heiß brennen Was ist Adamant genau? Ist das bekannt?

@Teja Das macht einem richtig Angst vor Menschen... was ist der Kern genau?

Zitat von Elatan im Beitrag #8
Aber gibt es denn wirklich keine anderen Staaten, die einen solchen Kapitän dazu bringen, eine Karte herzugeben oder kopieren zu lassen, um dieses Wissen dann zu nutzen ohne allzu große Angst vor den Kartenjägern zu haben?

Ja gibt es schon und es gibt sicherlich die eine oder andere Karte in diversen Staaten, aber die Kartenjäger setzen alles dran das zu unterbinden. In erster Linie interessiert es derzeit keinen weil die treibenden Inseln an sich friedlich sind und kaum Rohstoffe haben, also lohnt es sich nicht wirklich da was zu erobern. Was sie halt haben ist die Kontrolle über den Handel in der Region und dazu gehört dass nur lizenzierte Schiffe eine Karte haben.

#10 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Chrontheon 26.02.2020 00:18

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*Lobsbeeren verteil*

@Gerion: Die Karten sind ja gut geschützt! Welche Mechanismen sorgen eigentlich für die Kartenverbrennung, wenn Schlüssel und Passwort oder Siegel fehlen? Und wie schwer ist es für die Abenteurer, gestohlene Karten zu finden?

@Riothamus:

Zitat von Riothamus im Beitrag #4
Einige Zwerge verstehen nicht, was unter der Erde so gruselig sein soll.


Ich frag mich, warum..

@Elatan: Oh nein! Meint er mit "Häretiker" die Zwerge, die den Gottkönig verlassen haben? Die dann von dem anderen Volk gelyncht wurden? :O
Aber ein guter Einblick in die großartige Schmiede der Zwerge ... nur nicht in die Adamant-Schmiede! [Die erinnert mich jetzt übrigens an die Taranitschmiedekunst, über die ich einst beim Speedbasteln schrieb.]

@Teja: Ugh! "Sie sondieren euch" --> Ich weiß schon, ich will nicht zu den innersten Sternen dieser Welt!
Zitat von Teja im Beitrag #6
Nicht alle Menschen sind so. Je weiter weg vom Kern, desto eher werden sie euch akzeptieren.

Oh, warte! Werden diese Leute als Navigatoren ausgebildet? [Das würde einiges erklären...]

#11 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Chrontheon 26.02.2020 00:19

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Die folgenden Beiträge können Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

Der Schmied

Der Eine trat durch die Tür, der Andere folgte ihm. Der Schmied schlug noch einige Male den Hammer nieder, ehe er aufblickte. Kaum hatte er die Gäste erkannt, legte er die Werkzeuge nieder.

„Meister! Ihr seid zurückgekehrt!“

Der eine trat lächelnd auf ihn zu.

„Natürlich. Ich sagte doch, dass ich kommen würde!“

Der Andere warf einen fragenden Blick auf die beiden.

„Vor Äonen habe ich Nimbur hier einen Auftrag gegeben. Er hatte fleißig daran gearbeitet, und auch nichts nach außen preisgegeben. Leider ist es einigen Leuten gelungen, die Information zu erlangen.“

„Er scheint sein Handwerk zu verstehen“, bemerkte der Andere.

„Das tut er wohl“, bestätigte der Eine. „Er ist der beste der besten. Nur deswegen habe ich ihn mit der Aufgabe betraut, den Stoff zu bearbeiten. Wie du dir denken kannst, ist es nur schwer zu schmelzen...“

Er nahm einen Barren und begutachtete ihn. Er lag gut in der Hand, war kaum zu spüren. Wie ihn wohl seine Schöpflinge wahrnehmen mussten? Wie Nimbur ihn wahrnahm?

Der Schmied meldete sich.

„Es ist fertig. Ich habe die letzten Teile gestern zusammengefügt. Nachschleifen muss ich es zum Glück nicht mehr, jetzt, wo es kalt ist?“

„Welche Temperaturen hat es?“, fragte der Eine.

„Etwa drei Sonnen.“

Nimbur zeigte auf eine Vitrine, in der ein Objekt feinen Lichtes lag.

Der Andere zeigte sich beeindruckt.

„Ich dachte nicht, dass es so aussehen würde. Ich kenne es jedoch auch nicht erhitzt.“

„Wer ist der werte Herr?“, fragte Nimbur seinen Herrn und Meister.

„Jhonthar“, antwortete ihm dieser. „Du weißt schon, so wie Jhon aus der Paralellwelt! Der die Schwimmenden Städte entdeckt hat!“

Nimbur erinnerte sich.

„Ich werde mich wohl nie an den neuen Namen gewöhnen“, meinte der Andere. „Für mich wirst du auch immer Cyn bleiben!“

„Ich weiß, doch ich werde meinen alten Namen auch nicht so schnell wiederverwenden können ... nicht, solange das Artefakt nicht fertig ist.“

„Ich weiß. Das sagtest du bereits. Ich werde dich auch nicht mehr so nennen, sobald wir die Schmiede verlassen haben. Was wird alles vom Artefakt abgedeckt werden?“

„Alle Welten, die in ch'ovelidischer Atmosphäre liegen. Leider nicht mehr, aber in dieser Hinsicht hat Taranit auch seine Grenzen. Es ist nunmal von mir, auch wenn das Erz nicht mir entsprang. Und um seine Eigenschaften zu behalten, werden wir es nicht aus den Atmosphärenblasen entfernen dürfen. Dafür wird der Ätherfluss kontrolliert, und das Netzwerk ausgeweitet. Sogar über Distanzen, die jenseits der Atmosphäre liegen.“

„Demnach dürften Ereignisse wie Pran's Verrat nicht mehr passieren?“

„So ist es. Jeder würde es erfahren. Das Problem damals war, dass die Urwelten nicht mit den Individuellen Welten verbunden waren. Jene, die in der Grünen Welt waren, wurden gefangen, ohne einen Weg, mit uns zu kommunizieren. Und wir, die draußen waren, in unseren eigenen Systemen, und das ch'ovelidische Universum aufbauten, haben einfach nichts erfahren.“

Jhonthar's Blick wanderte über die unsichtbaren Exponate an den Wänden der Schmiede.

„Nimbur war fleißig. Nicht nur das Artefakt hat er hergestellt!“

„Dies war für die Unsterblichen, die dem Meister dienen“, erzählte der Schmied, erfreut, dass sein Werk bewundert wurde. „Schwerter, Speere, Schilde und Rüstungen. Dies war die Bestellung. Fein gearbeitet, in aller Hitze geformt!“

Jhonthar wandte sich an den Meister des Schmiedes.

„Spricht er von der Unsterblichen Armee?“

Der Eine nickte.

„Chron, ich weiß, wie die Informationen über den Schmied entwichen sind! Es waren die Weltenwandler!“

„Das ist mir schon klar, nur welcher?“

„Vindryl!“

(Jenseits der Welten)




Block C

„Willkommen im Forschungskomplex Mindheim, Herr Minister! Wie Sie sicher am Eingang feststellen konnten, befinden wir uns hier in Block C.“

„Ja, das habe ich bereits mitbekommen. Ich habe nur nicht viel Zeit, so wird dieser Block mich im Interesse des ganzen Komplexes davon überzeugen müssen, das Budget beizubehalten. Wählen Sie die drei meistversprechensten Forschungsabteilungen aus!“

„Das werde ich! Begleiten Sie mich zur Dachergruppe; hier werden neue Stoffe für Uniformen in der Raumfahrt synthetisiert.“

Die Delegation bestaunte durch eine Glaswand, wie die Wissenschaftler Fäden und spinnennetzartige Stoffe aus Glasgeräten zogen. Lediglich der Minister behielt seine neutrale Miene bei.

„Dachers Gruppe ist hier noch am Anfang der Synthese, hat jedoch schon vielversprechende Präparate präsentiert. Versuch 14 hier soll den Durchbruch bringen!“

Oh's und Ah's waren zu vernehmen, dann ging die Führung weiter.

„Hier arbeitet die Fendlergruppe an einem weiteren Projekt der Nanotechnologie. Nach den fachbereichsübergreifenden Bots arbeiten sie nun Substanzen, die es anderweltlichen Krankheitserregern unmöglich machen sollen, die Körper unserer Pioniere zu schädigen; im besten Fall werden diese durch die Präparate einfach abgetötet.“

Die Delegation bestaunte durch eine Glaswand, wie die Wissenschaftler mit Glasgefäßen hantierten, in denen Flüssigkeiten unterschiedlichster Farben waren. Lediglich der Minister behielt seine neutrale Miene bei.

„Fendlers Gruppe arbeitet momentan mit Gold, Silber und Titanium. In dieser Kombination sollte das erst der dritte Versuch sein.“

Oh's und Ah's waren zu vernehmen, dann ging die Führung weiter.

„Fendler war schon immer für die Medizin begeistert.“

Anschließend ging es mittels eines Aufzugs in das 14. Untergeschoß.

„Die Holzmeiergruppe arbeitet in einem geheimeren Projekt, das die Aufbereitung von Reststoffen erleichtern soll. Viel kann ich nicht sagen, doch bisher gabe es in 47 Versuchen nur 2 Rückschläge.“

Die Delegation bestaunte durch eine Glaswand, wie die Wissenschaftler mit Glasgefäßen hantierten, in denen Fällungen, Farbumschläge und Auflösungen von Niederschlägen zu sehen waren. Lediglich der Minister behielt seine neutrale Miene bei.

„Dies ist Versuch 48. Holzmeier selbst ist eben dabei, Fendlers Fehlschläge brauchbar zu machen.“

Oh's und Ah's waren zu vernehmen, und alle Blicke wanderten zum Minister. Er war auf einen bestimmten Forscher fixiert, der sein Interesse geweckt haben könnte. Seine steife Miene lockerte sich, und wandelte sich in ein Lächeln um.

Drei Worte.

„Das Budget bleibt.“

(Block C, Forschungskomplex Mindheim, 1970.1.4)




Der Buchmacher

In der Gilde der Buchmacher kennt ihn jeder. Denn Ismar Thol ist der Buchmacher, der die Erstausgaben der Gutenacht-Geschichten band.

Das Geheimnis der Qualität seiner Bücher liegt nach eigener Aussage darin, dass er in einer sauberen, ordentlichen Werkstatt arbeite, und jedes Buch Schritt für Schritt bearbeitete, ohne sich durch ein zweites abzulenken.

Wir wissen jedoch durch seine Kollegen von der Gilde, dass es nicht nur das ist! Feines Leder aus dem Umland, das er vom Gerber Heiniks bekommt, Pergament, das er selbst herstelle, eine Nadel, die alles durchsteche, und ein Faden, der so stark sei, dass man ein Pferd daran erhängen könne.

Seit vielen Jahren bildet Ismar für die Gilde junge Buchmacher aus, und alle scheinen bis zur Meisterprüfung ein gutes Werk zu vollbringen. Doch danach? Sind die jungen Meister einmal selbstständig, vollbringen sie freilich gute Werke, doch weit nicht so gut wie in Ismars Werkstatt.

Was ist das Geheimnis der Werkstatt, die Ismars Bücher so gut macht?

Wir werden es nie erfahren...

(Isegal, Esvar, Zweitwelt Kern; Zeit unbekannt)

#12 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von DrZalmat 26.02.2020 03:40

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@Chrontheon Was ist das für ein Artefakt? *Neugier* Drei Sonnen ist verdammt heiß (18.000 bis 45.000.000 K, je nachdem ob du Oberfläche oder Kern meinst). Ebenso würde ich gern wissen was der Minister gesehen hat. Ich habe mir die ganze Zeit gedacht die machen da viel nur aus Show, mit bunten Farben und allem... ist da was dran?

Zitat von Chrontheon im Beitrag #10
Welche Mechanismen sorgen eigentlich für die Kartenverbrennung, wenn Schlüssel und Passwort oder Siegel fehlen?

Eine ins Papier/in die Hülle eingebaute winzige Phiole lässt eine Chemikalie frei die mit einer weiteren Chemikalie im Papier reagiert und eine Verbrennung erzeugt. Also wäre es durchaus möglich das zu entschärfen, aber dazu müsste man exakt wissen wo diese Phiole sitzt, sie ist ins Papier eingebacken und fällt kaum auf, und sie entfernen ohne sie aus versehen zu zerstören.

Zitat von Chrontheon im Beitrag #10
wie schwer ist es für die Abenteurer, gestohlene Karten zu finden?

Kommt drauf an wer sie geklaut hat. Es kann alles sein von einem einfachen Überfall auf der Straße oder einer einfachen Festnahme bis hin zu einem diplomatisch kitzligen Einbruch in geschützte Regierungsgebäude...

#13 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Elatan 26.02.2020 11:40

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@Chrontheon: Labe dich an den Nachreichlobsbeeren! Fleißig warst du wieder. Was wird denn da geschmiedet?

Zitat von DrZalmat
@Elatan Macht ja auch Sinn Schmiedeöfen an eine Stelle zu setzen wo genug Sauerstoff ist damit sie heiß brennen Was ist Adamant genau? Ist das bekannt?


Den Zwergen ist es bekannt, den Menschen nicht und wir sind nun einmal Menschen. Es scheint aber wohl eine Gesteinsart zu sein. Vielleicht.

Zitat von Chrontheon
@Elatan: Oh nein! Meint er mit "Häretiker" die Zwerge, die den Gottkönig verlassen haben? Die dann von dem anderen Volk gelyncht wurden? :O


Genau die!

#14 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von Chrontheon 26.02.2020 11:44

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Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
@Chrontheon Was ist das für ein Artefakt? *Neugier* Drei Sonnen ist verdammt heiß (18.000 bis 45.000.000 K, je nachdem ob du Oberfläche oder Kern meinst).

Das ist schwer zu sagen. Bis auf das, was im Beitrag dazu genannt wurde, kann ich bisher nur sagen, dass sich das Artefakt über die Gesetze von Welten hinwegsetzen kann, um seine Aufgabe zu erfüllen. Du kannst es vielleicht als zentralen Knotenpunkt des Netzwerkes sehen, das die Ch'oveliden bilden.
Zur Temperatur des Artefakts: Der Schmied hat leider nicht definiert, ob er Oberfläche oder Kern der Sonnen meint. Wirklich relevant ist das jedoch nicht, da es, verglichen zum Zeitpunkt der Schmelze, so gut wie ganz abgekühlt ist.

Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
Ebenso würde ich gern wissen was der Minister gesehen hat. Ich habe mir die ganze Zeit gedacht die machen da viel nur aus Show, mit bunten Farben und allem... ist da was dran?

Das kann ich leider selbst nicht genau beantworten. Es war einfach ein Teilversuch, den er sah, verbunden mit den Worten des Sprechers, was ihn dazu bewegte, das Budget beizubehalten. Ich kann auch nicht genau sagen, was in seinem Kopf vorging, vielleicht sah er aber einfach nur eine profitable Zukunft im Chemikalienrecycling.
Die Versuche bei der Führung waren tatsächliche Forschungsfortschritte. Auch wenn man sich denken mag, dass nette Showversuche den Minister beeindrucken könnten [der Blockleiter hat sicher auch dran gedacht], das Risiko, dass dies den Wissenschaftlern in der Delegation auffällt, wäre doch zu groß. Und wie wir lasen, war die Präsentation der echten Forschung dann doch die bessere Wahl! :D

Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
Eine ins Papier/in die Hülle eingebaute winzige Phiole lässt eine Chemikalie frei die mit einer weiteren Chemikalie im Papier reagiert und eine Verbrennung erzeugt. Also wäre es durchaus möglich das zu entschärfen, aber dazu müsste man exakt wissen wo diese Phiole sitzt, sie ist ins Papier eingebacken und fällt kaum auf, und sie entfernen ohne sie aus versehen zu zerstören.

Das ist sehr gut durchdacht! Blöd ists dann halt nur, wenn einem Kapitän mit Befugnis der Behälter runterfällt und die Reaktion in Gang gesetzt wird ... auf einem hölzernen Schiff ...

Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
Kommt drauf an wer sie geklaut hat. Es kann alles sein von einem einfachen Überfall auf der Straße oder einer einfachen Festnahme bis hin zu einem diplomatisch kitzligen Einbruch in geschützte Regierungsgebäude...

Haben sie auch besondere Methoden, herauszufinden, wer der Dieb ist [und diesen aufzuspüren]?

#15 RE: Einhundertfünfundzwanzigstes Speedbasteln am 25. Februar 2020 von DrZalmat 26.02.2020 12:54

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Zitat von Chrontheon im Beitrag #14
Blöd ists dann halt nur, wenn einem Kapitän mit Befugnis der Behälter runterfällt und die Reaktion in Gang gesetzt wird ... auf einem hölzernen Schiff ...

Tja... ohne Risiko kein Spaß Aber ja, kann durchaus passieren, es ist sicher schon ein paarmal passiert dass jemand aus versehen eine Karte abgefackelt hat. Aber so ein kleines Papierfeuer sollte kein Schiff in Brand stecken können es sei denn man hat VIEL Pech

Zitat von Chrontheon im Beitrag #14
Haben sie auch besondere Methoden, herauszufinden, wer der Dieb ist [und diesen aufzuspüren]?

Gute alte Detektivarbeit und ein wenig Hellsichtmagie

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