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#16 RE: Einhundertneunundzwanzigstes Speedbasteln am 27. März 2020 von Riothamus 28.03.2020 21:39

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@Nharun : Das ist mal eine schöne Sammlung Gruselgeschichten. Es ist auch schön, wie jeder Geschichte in eine andere Gegend führt. Abgesehen vom Interesse an dem, was hinter den Geschichtem steckt, interessiere ich mich dafür, was Happas denn sind. Und gibt es Entsprechungen in unserer Welt?

Tja, ich weiß auch nicht, was dieser Riothamus gegen mich hat.

#17 RE: Einhundertneunundzwanzigstes Speedbasteln am 27. März 2020 von Nharun 28.03.2020 22:02

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Als ich die entsprechende Geschichte schrieb, dachte ich bei "Happas" an gefüllte Teigtaschen, wie etwa Ravioli oder Maultaschen, für die es verschiedene Füllungen und noch mehr Rezepte gibt. Beim Namen konnte ich mir eine kleine Anspielung auf spanische Tapas und unser Wort "Happen" nicht verkneifen

#18 RE: Einhundertneunundzwanzigstes Speedbasteln am 27. März 2020 von DrZalmat 29.03.2020 01:46

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Zitat von Elatan im Beitrag #11
Zitat von DrZalmat im Beitrag #10
. Je älter und "geachteter" ein Gegenstand ist, desto leichter.

Wie kommt das?

Das kann man sich in etwa so vorstellen... Wenn viele Seelen, also die Seelen der Leute, mit dem Gegenstand zu tun haben, beginnt er im Einklang mit den Seelen zu schwingen. Dadurch dass er eine Eigenschwingung hat die den Seelen ähnlich ist macht er es freien Seelen einfacher sich fest zu setzen. Quasi: je geachteter ein Gegenstand ist, desto gemütlicher wird er für eine freie Seele, eben weil er geachtet ist.
Das müssen nicht mal zwangsläufig viele Seelen sein, die Verbindung muss nur intensiv sein. Das geliebte Stofftier eines Kindes kann da auch drunter fallen, wenn es geliebt genug ist.

@Nharun Das sind echt tolle Geschichten, besonders die Geschichte der Wöchnerin hat es mir angetan. Und ich hab bei Happas an dasselbe gedacht... kleine gebackene Teigtaschen, sowas wie Blätterteig-Ravioli oder so, halt kleine Happen

#19 RE: Einhundertneunundzwanzigstes Speedbasteln am 27. März 2020: Gespenster von Teja 07.04.2020 18:45

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Der Geist der Wüste


Wer sich in der Wüste verirrt, ist dem Tod geweiht.

An diesem Spruch ist viel Wahres dran, denn wenn man vom Pfad abkommt, gibt es in der offenen Wüste nur wenig Möglichkeiten, ihn wiederzufinden. Wer man nicht weiß, wo man ist, kann man sogar an einer Oase vorbeigehen, ohne sie zu bemerken und nur einen Felsblock entfernt vor Durst umkommen.

Sich zu verirren ist viel gefährlicher, als Ungeheuer oder Banditen. Aus gutem Grund soll man sich nicht ohne erfahrenen Führer in die Wüste wagen.

Hin und wieder soll es jedoch vorkommen, dass jemand in die Wüste geht. Wochen oder gar Monate vergehen ohne eine Spur der Person, bis diese schließlich wiederkehrt – unverwüstet von der erbarmungslosen Natur, doch um viele Lebensalter weiser.
Die Fashti verehren diese Weisen Wanderer und in der Gesellschaft nehmen sie eine hohe Stellung ein. Stammesführer kommen von weither, um ihren Rat einzuholen und man bringt ihnen Kinder, um ihren Segen zu erbitten.

Die Legenden besagen, dass die Weisen am Rand des Verdurstens durch die Wüste gewandert sind, bis sie dem Geist der Nacht begegnen. Der Geist soll sie zu geheimen Quellen führen, an denen seltsame Früchte wachsen, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele nähren und jedem, der sie verspeist, große Weisheit verleihen.

Wenn man die Weisen fragt, sprechen sie oft voll Sehnsucht von jenen geheimen Plätzen. Wenn man ihren Worten glauben kann, ist kein einziger jemals freiwillig von dort zurückgekehrt – der Geist verlangt es vielmehr von ihnen, damit sie ihre Weisheit mit ihrem Volk teilen.

Solche Legenden verleiten natürlich viele junge Leute dazu, alle Warnungen zu ignorieren und sich unbegleitet in die Wüste zu wagen. Vor allem solche aus den Randgebieten der Arnak, die die wahre Gewalt der Wüste selbst nur aus Legenden kennen. Natürlich kehren die Meisten niemals zurück.

Die Bewohner der tiefen Wüste wissen, dass man nicht hinausgeht und dort den Geist trifft. Der Geist wählt selbst, wem er sich offenbart und vor wem er sich verbirgt.

Viele Weise sind alt, vom Leben gezeichnet. Manch einer soll sogar in die Wüste gezogen sein, um dort den Tod zu suchen. Andere sind verstoßene ihres Stammes, oder solche, deren Stamm der Grausamkeit der Natur oder anderer Menschen zum Opfer gefallen sind. Es scheint fast, als würde sich der Geist zu Leid hingezogen fühlen.




Ich reiche dann mal meine Lobse nach:

@DrZalmat Man kann also von Geistern krank werden? Gibt es dafür dann auch spezielle Behandlungen?
@Elatan Ich wüsste gerne die Geschichte von Ean von Nurn! Im ersten Moment dachte ich ja, die Nurnen bauen bessere Körper für ihre Toten und dann lauert dort eine Terrakotta-Armee.
@Riothamus Diese ganze Geschichte erinnert mich an Honey I shrank the Kids oder wie dieser Film hieß. Ist Dr. Geisterberg denn glücklich im Jenseits?
@Nharun Au weia, da ist ja eine Geschichte unheimlicher als die andere!

#20 RE: Einhundertneunundzwanzigstes Speedbasteln am 27. März 2020: Gespenster von Riothamus 07.04.2020 19:36

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Dann auch Lobserkuchen für dich, Teja!

Das ist ja mal ein Gespenst! Es wird gezielt gesucht und verleiht Weisheit. Oder nährt es sich an den Verdurstenden? Auf jedenfall ist es richtig schön zu lesen.

Wie gesagt, ich weiß noch nicht, wie es mit dem Dr. Geisterberg weitergeht. Ursprünglich sollte er einen Geist 'erschaffen', aber das Speedbasteln hat eben seine eigenen Regeln.

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