#1 Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Teja 02.06.2020 21:11

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Aber ja doch! Und zwar plaudern wir ab 20:00 im Chat über die Themen! Danach wird hier gespeedbastelt!

#2 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Elatan 03.06.2020 20:29

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Baut den Tribok zusammen und steigt in euren AT-AT! Das Thema lautet: Kriegsmaschinen!

#3 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Elatan 03.06.2020 21:29

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Belagerung von Averroes Prime


Eintrag im persönlichen Logbuch Großadmiral Tero Vesisaaris:

»Averroes Prime macht nur Ärger. Vor sieben Jahren wurde der Planet von der SAMG beansprucht, die jedoch schon bald mit den Eingeborenen aneinandergeriet, woraufhin natürlich die Union helfen sollte, die sich ansonsten immer aus den wirtschaftlichen Belangen möglichst heraushalten soll. Typisch. Wir beschlossen schließlich, an dem Planeten die Salvator-Klasse zu testen. Ein voller Erfolg, aber nicht das Ende des Ärgers um den nun in eine Ödnis verwandelten, toten Planeten.

Durch das Bombardement kamen weitere überaus wertvolle Rohstoffe an die Oberfläche, wodurch das Interesse der Tschirk geweckt wurde, die den Planeten prompt überfielen, nachdem die Flotte sich wieder zurückgezogen hatte. Die Streitkräfte der SAMG hatten keinerlei Chance und seit zwei Jahren versuchen wir nun, den Planeten zurückzuerobern. Die Tschirk zu vernichten, würde mit einem erneuten Orbitalbombardement überhaupt kein Problem darstellen, doch dies kommt nicht in Frage, da der Planet nach Meinung des Wissenschaftlichen Dienstes nicht mehr für den Bergbau geeignet wäre. Also schicken wir nun seit einigen Monaten schon unsere Soldaten in immer neuen Wellen dort auf die Oberfläche, um die Festungen der Tschirk zu zerstören. Es versteht sich von selbst, dass diejenigen, die dort unten ins Schlachtgetümmel geworfen werden, meist solche sind, auf die wir gut und gerne verzichten können. Letztendlich haben wir es nicht eilig, auch wenn die SAMG natürlich auf einen schnellen Erfolg drängt.

Heute wurde Averroes allerdings wieder einmal Bühne für den ersten Auftritt eines neuen Spielzeuges der Union und wieder einmal war es ein großer Erfolg. Wir schickten acht Transporter auf den Planeten, von denen fünf durchkamen, um Soldaten und Mechs abzusetzen. Diese neuen Mechs machten den Unterschied und ihrem Namen alle Ehre. Die Behemoths, wie sie genannt werden, sind beeindruckend und angsteinflößend, sehen sie doch aus, als hätten größenwahnsinnige Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts sie designt – und ich weiß zufälligerweise, dass ihr Erfinder, Salman al-Falih, tatsächlich ein großer Fan dieser Waffen ist. Der Behemoth sieht also dem Schweren Gustav, welcher im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen gebaut worden war, recht ähnlich, wenngleich es doch einige Unterschiede gibt. Wie ein normaler Panzer fährt der Behemoth auch zumeist auf Ketten, doch ist es ihm auch möglich, sich zu erheben und auf acht Beinen wie eine langsame und fette Spinne fortzubewegen, was gerade in einem verwüsteten Gelände wie auf Averroes Prime ein großer Vorteil ist. Die fünf Behemoths, die wir auf dem Planeten einsetzten, schafften es recht schnell, die wichtigste Festung der Tschirk in Schutt und Asche zu legen und vor allem auch die Flugabwehrgeschütze dort außer Gefecht zu setzen, wodurch wir nun sicherer Truppen landen können und die Tschirk ihrerseits nun keinen Schutz mehr für ihre Transporter haben, welche die geraubten Rohstoffe abtransportieren.

Ich bin sehr optimistisch, dass dieser Konflikt innerhalb kürzester Zeit beigelegt werden kann, denn durch die Mechs ist es uns nun auch wieder sicher möglich, aus dem Orbit gezielte und präzise Angriffe zu starten.«

#4 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Elatan 03.06.2020 21:31

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T-T-Triple Post!

Das Speedbasteln ist aus! Ihr Nachreicher klotzt ran, sonst werdet ihr wegkatapultiert!

#5 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Teja 03.06.2020 21:42

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*nachreich*

Die Lage in Tagras Dralor


Niemand weiß genau, was in Tagras Dralor vor sich geht. Von weitem sieht man ständig einen Schein wie von Feuer und dennoch scheint die Stadt bewohnt zu sein.

Ihre Lage würde sie zu einem idealen Standort für Truppen machen. Von dort aus hätte jede Garnison einen optimalen Überblick über das Tal und wäre gleichzeitig vor dem einheimischen Großwild sicher.

Im Verlauf von fünf Jahren hat Mitka etliche Agenten entsendet, um sich die Stadt von innen anzusehen. Es handelte sich um hervorragend ausgebildete Experten in Sachen Infiltration, doch keiner von ihnen kehrte je zurück. Fünf dieser Agenten wurden von spezialisierten Magiern sogar gegen Gedankenkontrolle geimpft, bevor sie entsandt wurden, doch ohne Erfolg.

Letztlich mussten sich die Generäle bei der Planung des Angriffs auf Informationen verlassen, die sie durch Beobachtungen aus der Ferne gewonnen hatten. Damit waren die offensichtlichen Befestigungen bekannt, jedoch wusste niemand etwas über verborgene Anlagen, geschweige denn Truppenstärke oder womöglich Anwesende magische Stärke.

General Garlan Zetta entschied sich für eine Strategie, die auf Belagerungswaffen fußte, um zunächst eine Bresche in die Mauern der Stadt zu schlagen, eine Taktik, die ihm bereits in früheren Feldzügen gute Erfolge beschert hatte.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass bis zu diesem Feldzug nur kleine Gruppen oder Einzelpersonen das Tal betreten hatten. Die Sammler wurden stets von Einheimischen begleitet, die darauf bestanden, dass jeder sich an ihre von Aberglauben getriebenen Anweisungen hielt, still zu sein. Größere Gruppen waren nie unter mitkanischer Führung ins Tal eingedrungen. Es hätte dem General bereits eine Warnung sein sollen, dass sich die Einheimischen weigerten, Führer für seine Armee zu stellen. Die wenigen Ortskundigen, die er auftreiben konnte, verlangten exorbitante Bezahlung und machten sich nach wenigen Tagen aus dem Staub.

Zettas ursprüngliche Pläne sahen vor, die Belagerungswaffen aus den einheimischen Riesenmohnpflanzen bauen zu lassen, allerdings waren diese nicht geeignet, so dass er Holz dafür transportieren lassen musste. Das mag zu seinem letztlichen Schicksal beigetragen haben, da es den Zug noch weiter verlangsamte, als ohnehin.

Von zwei Legionen kehrten nur einige hundert Mann zurück. Ihren Berichten zufolge kam der Untergang in der Nacht, als der Zug bereits in das tiefe Tal eingedrungen, aber noch weit vom Ziel entfernt war. In der Nacht aufgestellte Posten waren am Morgen spurlos verschwunden, vorausgeschickte Späher kehrten nie zurück. Immer mehr und mehr Männer verschwanden einfach und Furcht breitete sich aus. Die Moral lag am Boden und immer mehr Soldaten suchten ihr Heil in der Flucht.

Den Berichten der wenigen Überlebenden nach wurde die Armee von riesigen Insekten angegriffen. Zusammen mit dem abergläubischen Verhalten der Einheimischen und ihrer Weigerung, einen so großen Zug von Menschen und Gerät zu begleiten, kann man wohl schließen, dass es der Lärm war, der die Angreifer anzog.

Ein konventioneller Angriff ist damit so gut wie ausgeschlossen, genauso wie die Verlegung von ausreichenden Truppen, um Tagras Dralor einzunehmen zu halten.

Da unsere Feinde jedoch die gleichen Probleme haben, dürfte das zunächst keine Schwierigkeiten machen. Die Überwachung aus der Ferne sollte jedoch fortgesetzt werden.

~Gwilin Velaton, Bericht über die Lage von Tagras Dralor im Blutmohntal~

#6 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Elatan 06.06.2020 18:39

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@Teja: Das klingt nach einer überaus interessanten Gegend! Ich hoffe, du erzählst uns bei Gelegenheit noch mehr von Tagras Dralor!

#7 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Teja 15.06.2020 11:08

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@Elatan Ist der Planet damit quasi ein Testgelände für neue "Spielzeuge"? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Generäle so etwas gerne ausnutzen!

#8 RE: Einhundertneununddreißigstes Speedbasteln am 3. Juni 2020 von Elatan 15.06.2020 11:33

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Zitat von Teja im Beitrag #7
@Elatan Ist der Planet damit quasi ein Testgelände für neue "Spielzeuge"? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Generäle so etwas gerne ausnutzen!

In der Praxis kann man das schon fast sagen, aber er ist nicht dafür irgendwie direkt ausgesucht worden; es hat sich durch die Umstände lediglich ergeben.

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