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#1 Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020: Alchemie von Nharun 24.11.2020 20:02

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Aktiviert eure Kung-Fu-Bastelkräfte, esst eine Portion Nudeln und lasst die Kreativität explodieren!

Diesen Donnerstag ab 20:30 Uhr wird wieder eine Runde gebastelt.

Kommt ab 20 Uhr zur Themenlistenbesprechung in den IRC-Chat oder nehmt nach dem Startschuss hier im Forum teil!

#2 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Elatan 26.11.2020 19:19

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Bald geht es los, ich bin ja schon so aufgeregt!

(Damit das hier in den neuen Beiträgen nochmal hochrutscht. )

#3 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Elatan 26.11.2020 20:31

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Holt die Fläschen und Kesselchen hervor, das Thema lautet: Alchemie!

#4 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Elatan 26.11.2020 21:10

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Das Verhältnis von Alchemie und Magie

Die Alchemie wird oft als eine Disziplin der Magie gesehen, weswegen sie mitunter zu bestimmten Zeiten an manchen Orten verboten wurde. Das bekannteste Beispiel hierfür war wohl Atamerés nach dem Sturz der Magierfürsten: Besonders während der Herrschaft Kaiser Teredias' wurden Magier aktiv gejagt und auch nicht wenige Alchemisten wurden Opfer der Inquisition, ohne dass diese wirklich Magier gewesen wären. Die Erkenntnis, dass nicht jeder Alchemist ein Magier sein muss, setzte sich jedoch letztendlich durch, was jedoch niemals bedeutete, dass auch das einfache Volk sich hierüber immer im Klaren war.

Jemand, der sich besonders für die Teil-Legalisierung der Alchemie in Atamerés einsetzte, war der Gelehrte Aros von Erisseia, welcher unter Gefährdung seines eigenen Lebens in der Öffentlichkeit Alchemie vorführte, um zu beweisen, dass sie nicht zwingend mit Magie zusammenhing. Er probierte vor Augen eines großen Publikums, dem auch die Obrigkeit der Stadt angehörte, verschiedene Rezepte aus einem Alchemie-Buch aus dem Bestand eines Magierfürsten aus, wobei er zunächst auch die angeblich notwendigen Zaubersprüche aufsagte, beim zweiten Versuch allerdings völlig auf solche verzichtete, wobei die Ergebnisse die gleichen blieben. Aros schaffte es letztendlich, eine knappe Mehrheit der Ratsherren von seiner These zu überzeugen, womit er der Todesstrafe entging und bald schon eine Alchemisten-Schule eröffnete. Aros vertrat hierbei die Auffassung, dass das Wirken von Magie Menschen nicht zustünde und die Sentarim ihnen in Form aller Stoffe und Elemente alles gegeben hätten, um sich zu helfen. Aros ist auch heute noch für seinen Ausspruch bekannt, dass alles Alchemie sei.

Heutzutage gilt Alchemie in den amnúrischen Ländern oft auch als Magie für Jedermann und nicht nur sogenannte Alchemisten, sondern auch Kräuterfrauen oder ganz normale Menschen aus dem einfachen Volk nutzen "Zaubersprüche" und Rituale beim Zubereiten von Salben oder Tränken, obwohl diese eigentlich für die erfolgreiche Herstellung nicht von Belang sind. Eigentlich deshalb, weil durchaus mitunter Gedichte und Reime verwendet werden, welche nicht nur die Zubereitung leichter merkbar machen, sondern beim rhythmischen Aufsagen dabei helfen können, manch ein Erzeugnis die rechte Zeit köcheln zu lassen.

#5 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Nharun 26.11.2020 21:21

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Das Geheimnis der Alchemie
Wenn ich Kräuter sammle und einen einfachen Sud herstelle, erhalte ich ein schmackhaftes Getränk, aber wenn es jenseits des Geschmacks eine Wirkung erzielt, dann ist diese rein zufällig und schwach. Verwende ich dieselben Kräuter unter Beachtung alchemistischer Prinzipien, erhalte ich jedoch ein Produkt, dessen Wirkung leicht mit jener von Zaubern mithält – ohne dass ich einen Zauber anwenden musste. Wie kann das sein?
Jede Materie besteht, wie schon die Alten vermutet haben, aus den Untrennbaren, den kleinsten Bestandteilen der Physischen Welt, welche die Materiekerne bilden. Die Untrennbaren, sind – und das wussten die Alten nicht – so grundlegend, dass sie nicht nur mit dem Sichtbaren verbunden sind, sie existieren auch im Unsichtbaren, nicht nur in unserer Welt, sondern auch im Anderdunkel. Die alchemistische Vorgehensweise vermag es, die Materiekerne aufzubrechen und die Untrennbaren so zu vermengen, dass sie in unserer Welt jene Eigenschaften manifestieren, welche sie im Anderdunkel zeigen. So entsteht die Wirkung, die mit der normalen Bearbeitung nicht erreicht werden kann. Daher ist die Alchemie keine Zauberei, da sie gänzlich anders funktioniert, aber dennoch ein Prozess der Verderbnis, da sie Kräfte freisetzt, die obwohl im Anderdunkel naturgemäß, in unserer Welt so gänzlich unnatürlich sind.

#6 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Chrontheon 26.11.2020 21:26

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Dieser Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.




Der Alchemist

Unzählige Glasgefäße, Kolben, Bechergläser, Schläuche, Rohre;
Stoffe, die über Feuer brodeln, andere, die kalt abdampfen.
Farben, die sich ändern, Kristalle, die sich bilden;
Gläser, die bersten, Scherben, die fliegen.

Flecken an Wänden, Gefäßen und Türen;
Löcher in Stoffen, Holz und Metallen.
Hinten, die Sammlung, aus allen Regionen;
Salze, Sände, Wässer mit Ionen.

Ein Ort jedoch, ist besonders bewacht;
Dringst du dort ein, so gib bitte Acht!
Ein Stein liegt dort, ruhend, ein klarer Kristall;
Du kannst ihn benutzen, und herstellen all.

Vor jener Türe, da ruhet er wohl;
Der Mann klaren Kopfes, oder ist er schon hohl?
Vor ihm am Tisch steht, ein Kolben aus Glas;
Violett ist er innen, rein tropft es doch klar.

Er mag es nicht sehen, er mag es nicht sehen,
Er soll es nicht wissen, was kommt als Gefahr.
Die Wolke ist grün, nicht klar wie das Glas,
Nun wird es zu spät sein, beißt er bald ins Gras.

(„Der Alchemist“, Georg von Gutenacht, freies Gedicht)




Das Wunder der Alchemie

Es ist in der Tat wunderbar, was die moderne Alchemie erreichen kann. Mit der Synthese von Protosteinen sind uns Fortschritte gelungen, die zu erreichen wir nie zu träumen gewagt hatten (vgl. Ma'i, 795). In der Tat können wir Heiltränke in Massen produzieren, die Wunden binnen Sekunden zuwachsen lassen. Wir können die Leistung von Extremsportlern, Einsatzkräften und Soldaten um ein Vielfaches steigern, ohne die gefährlichen Nebenwirkungen der Vergangenheit in Kauf nehmen zu müssen. Wir können die Nahrungsmittelproduktion verdreifachen, ohne Rohstoffe dafür aufbrauchen zu müssen (vgl. Nemar, 756). „Alchemie hat das Leben der Menschen bereichert.“ (Ganadon, 770, S.8)

Das ist alles eine Lüge! Ich habe hunderte, nein tausende Quellen durchgelesen, mein Literaturverzeichnis ist länger als Ganadons Doktorarbeit. Ich habe nicht den geringsten Beweis gefunden, der mit den alchemistischen Techniken der letzten drei Jahrhunderte nachprüfbar wäre. Alles, was ich fand, waren leere Arbeiten. Voll mit Worten, aber aussagelos. Etwas stimmt in den Kreisen der modernen Alchemie nicht, und ich bin anscheinend der erste, der darauf gestoßen ist, ohne eingeweiht oder dauerhaft stummgeschalten zu werden. [Das Textstück endet an dieser Stelle.]

(„Das Wunder der Alchemie“, Autor unbekannt)




Alchemie

„Was ist Alchemie? Sie werden sich wahrscheinlich fragen, wieso ich jede Vorlesung mit Philosophie beginne. Nun, nach unserem Bildungssystem ist die Alchemie ein Teilgebiet der Philosophie – genauso wie jede andere Wissenschaft. Das wird Ihnen vermutlich mit dem Begriff Philosophenschule, aus der die meisten von Ihnen in die Universität kamen, bekannt vorkommen. Folglich sollte jede Wissenschaftliche Erörterung philosophisch beginnen. Schließlich wollen wir durch komplexe Gedankengänge auf neues Wissen stoßen.

Alchemie ist als Wissenschaft ein Teilgebiet der Philosophie unter dem Schirm der Mathematik. Gleichzeitig ist sie, im Gegensatz zur physischen - oder auch gewöhnlichen – Chemie, auch eine der vier bekannten Verbindungen zwischen Naturwissenschaft und Magiewissenschaft. Die anderen drei Fachbereiche – Chimärologie, Thaumaturgie, Beschwörungskunde – dürften Ihnen ebenfalls vertraut sein.

Was zeichnet die Alchemie nun aus? Sie ist die Lehre über die Stoffe – insbesondere der magischen Stoffe -, deren Aufbau und Wirkungsweise. Sie besitzt jedoch größere Anteile an der Physik als die physische Chemie, was ein breiteres Spektrum an Veränderungen magischer und physischer Materie ermöglicht.

Was erwartet Sie in dieser Vorlesung? Nun, es ist eine vierteilige Vorlesung, die weniger aufbauend gestaltet ist, als angegeben wird – was natürlich nicht bedeutet, dass die Themenbereiche vollkommen durcheinander gelegt sind, was ich, nebenbei bemerkt, nicht erwähne, weil der Dekan zuschaut.*

Der erste Teil der Vorlesung ist die Einführung in die Alchemie, behandelt die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Hintergründe, und bringt gegen Ende auch labortechnisches Wissen ein. Die VO Alchemie II behandelt die Analytische Alchemie, Alchemie III geht näher auf die anorganische, und Alchemie IV auf die organische Alchemie ein.

[...]

(Auszug aus der Einführungsvorlesung der VO Alchemie I, gehalten von Univ. Prov. Dr. Thodîn Korôn; Akademie der Magie von Eskôn)

#7 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Elatan 26.11.2020 21:30

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Legt die Löffel weg und nehmt die Kessel vom Feuer, nun wird gelobst und nachgereicht!

#8 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Elatan 26.11.2020 21:40

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@Nharun: Das klingt ziemlich interessanter; werden Verderbniswaffen auch mithilfe von Alchemie gebaut?
@Chrontheon: Endlich machst du wieder mit und lieferst direkt drei Beiträge, die mir auch alle gefallen! Zum zweiten Beitrag habe ich aber die Frage, was Protosteine sind.

#9 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Aguran 26.11.2020 23:07

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Von der Spaltung der Alchemistischen Schule

Noch vor 230 Jahren gab es nur eine einzige alchemistische Lehre, umd somit auch nur eine Art von Alchemist.
Es waren dereinst allesamt Magier des 5ten Grades, oder aber es waren Wildmagier mit alchemistischer Ausbildung.

Es war die Novizin Barberin, welche als Magierin lediglich den 2ten Grad erlangt hatte, und ihren Fähigkeoten entsprechend auch niemals darüber hinaus kommen würde.
Dennoch, ob nun aus leidenschaftlichen Trotz oder aber durch Zufall gelang es ihr einen weiteren, neuen Weg zur Alchemie zu erschließen.
Doch nicht nur das, nein ihr neuer Ansatz ermöglichte auch neue Schwerpunkte in den Wegen der Alchemie.

Die Baberiner Alchemie, kam völlig ohne eigene magische Zugabe aus. Sie machte sich die natürlich vorhandenen Kräfte zu Nutze welche in den Elementen verschlossen waren. Statt wie zuvor die Kräfte mit zugegebener Magie aufzuschließen gelang es Baburin durch die Zugabe von, meist instabilen Elementen Reaktionen in den Elementen auszulösen, welche die Elementkräfte dann frei ließen.

Selbstredend sorgte dies unter den Magiern für gehörigen Tumult, denn mit den Erkenntnissen der Barburin war es theoretisch jedem möglich Alchemie zu wirken.
Dem entsprechend reagierte der Blaue Orden auch so wie er es imer tat, wenn sich Neues auftat. Er verbot zunächst die Baburin-Alchemie.

Due junge Magierin jedoch hatte, den Orden sehr wohl kennend, zu diesem Zeitpunkt bereits die Blaue Stadt, zusammen mit einigen Kollegen verlassen.
Sie ließeb sich in Umlhar nieder umd begründeten dort das erste alchemistis he Institut außerhalb von Ordensgebiet.

Das sogenannte "Flammstein-Institut" war das erste seiner Art und ein Ort der Lehre und Forschung, welches trotz des Banns auf die Baburin-Alchemie, gerade in der freien Stadt Umlhar regelrecht gedieh.
Die hier ausgebildeten Alchemisten widerum eröffneten eigene Geschäfte auf dem gesamten Kontinent, und später sogar darüber hinaus.


@Chrontheon 3 Wirklich interessante Beiträge zur Alchemie aus verschiedenen Blickwinkeln. Wenn es den letzten Text in kompletter Form gäbe, würd ich vermutlich nicht aufhören zu lesen. 🙂

@Elatan Schöner Text über die Geschichte von Alchemie und Magie.
Sehe ich das ricjtig das Alchemie bei dir in der Heilkunde einen großen Platz einnimmt?

@Nharun Atmosphärischer Text. Ich vermute das dein Materiekern und meine Materiekräfte recht ähnlich sein dürften vom Prinzip her.

#10 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Elatan 27.11.2020 14:55

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@Aguran: Extra-Lobsbeeren für das Nachreichen! Konnte ihre Alchemie später auch noch im Einflussbereich des Blauen Ordens (über den würde ich auch nochmal gerne mehr erfahren!) wirken, oder war dies quasi für ihre Anhänger ein "weißer Fleck"?

Zitat von Aguran im Beitrag #9
@Elatan Schöner Text über die Geschichte von Alchemie und Magie.Sehe ich das ricjtig das Alchemie bei dir in der Heilkunde einen großen Platz einnimmt?

Freut mich, dass er gefällt! Ja, das kann man so sagen. Viele Heiler haben aber gar nicht so richtig im Sinn, dass sie auch Alchemie anwenden, wenn sie Salben, Tränke usw. herstellen, und der Begriff "Alchemist" wird dann nur auf solche angewandt, die sich wirklich auf das Erforschen der Stoffe und Elemente und ihrer Wirkungen konzentrieren.

#11 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Nharun 27.11.2020 18:40

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@Elatan Ein interessanter Beitrag, der wie meiner das Verhältnis von Magie und Alchemie anschaut, aber viel hübscher geschrieben ist!

@Chrontheon Toll, dass du auch mal wieder mitgemacht hast! Und dann hast du auch noch drei Beiträge innerhalb der Stunde geschafft ... und eines davon sogar in Gedichtform! Toll auf diese Weise auch mal wieder von Gutenacht zu lesen.

@Aguran Klasse, dass du nachgereicht hast! Dein Beitrag ist sehr interessant, aber ich bin ein wenig von dem "Ba(r)berin" am Anfang und dem "Ba(r)burin" zum Ende des Textes hin verwirrt ... ist das Absicht?

#12 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Aguran 27.11.2020 21:39

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@Nharun Das ist nur ein Flüchtigkeitsfehler.
Barberin hieß die Gute.

@Elatan Die Barberin-Alchemie bekam erst wieder Zugang zur Blauen Stadt als sich der "Neue Orden" gründete.
Unter dem Neuen Orden ist diese Unterart der Alchemie allerdings sogar Lehrfach für Nichtmagier.
Bis dahin allerdings waren die Barberin-Alchemisten bei den Verbündeten der Blauen eher geduldet als erwünscht. Da hatte diese Form der Alchemie durchaus etwas anrüchiges.
Aber sie war nützlich, und die Zahl der Magier eben begrenzt.

#13 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Chrontheon 08.12.2020 21:54

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*Lobsbeeren eindampf*

@Elatan: Wie dein Beitrag es einfach wagt, sich meinem zu widersprechen! Alchemie ist sehr wohl ein Teilgebiet der Magie, aber nicht nur! Sie ist die Verbindung zwischen den physischen und magischen Wissenschaften! Aber nett, dass Aros die Alchemie genau definiert hat - besser noch, als Prof. Korôn! Naja, vielleicht kam er ja später noch dazu ...

@Nharun: Ach, jetzt sagt er auch noch, dass Alchemie keine Magie ist - aber Verderbnis! Naja, wer sagt denn, dass es nicht einfach eine andere Art der Magie ist? Wenn Magie Verderbnis bringt, und Alchemie Verderbnis bringt, sind es dann nicht zwei Seiten der gleichen Münze?

@Chrontheon: Oh nein, gleich drei Beiträge? Da hat sich Einer aber was vorgenommen. Zumindest sind sie nicht zu lang. Ah, der erste ist vom Herrn von Gutenacht! Ein Klassiker! Der zweite ist aber ein bisschen komisch geworden, den solltest du nochmal überarbeiten. Und den dritten ergänzen, der hört mittendrin auf.

@Aguran: Ui, ein Nachreicher! Dein Beitrag ist recht interessant, er bildet eine schöne Brücke zwischen meinem Beitrag und den vorangegangenen. Er hat sogar in mir die Frage geweckt, ob meine Alchemie von jedem praktisch anwendbar ist.




Zitat von Elatan im Beitrag #8
@Chrontheon: Endlich machst du wieder mit und lieferst direkt drei Beiträge, die mir auch alle gefallen! Zum zweiten Beitrag habe ich aber die Frage, was Protosteine sind.

Oh! Protosteine sind Prototype des Steins der Weisen. Die "Proto-Steine (der Weisen)".

Zitat von Aguran im Beitrag #9
@Chrontheon 3 Wirklich interessante Beiträge zur Alchemie aus verschiedenen Blickwinkeln. Wenn es den letzten Text in kompletter Form gäbe, würd ich vermutlich nicht aufhören zu lesen.

Wenn ich den letzten Text vollständig liefern würde, würd ich vermutlich nicht aufhören zu schreiben.

Zitat von Nharun im Beitrag #11
@Chrontheon Toll, dass du auch mal wieder mitgemacht hast! Und dann hast du auch noch drei Beiträge innerhalb der Stunde geschafft ... und eines davon sogar in Gedichtform! Toll auf diese Weise auch mal wieder von Gutenacht zu lesen.

Ich hab schon wieder vergessen, dass der erste ein Gedicht war, und mich gefragt, was du meinst! Ich sollte die Lobsbeeren vielleicht nicht mehr so lang reifen lassen ...
Zu Gutenacht: Als mir klar wurde, dass es ein Gedicht werden würde, dachte ich mir, es wär nett, ihn wieder mal was veröffentlichen zu lassen. Außerhalb der unzähligen Bände, diesmal.

#14 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Teja 21.07.2021 19:41

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*nachlobs*

@Elatan Ein mutiger Mann, dieser Aros. Eigentlich hätte er dafür an den Galgen gehört! Nur um sicher zu gehen! Schließlich hätte er seine Zuschauer ja verzaubern können!
@Nharun Bis zum Schluss fragte ich mich, ob das nicht eine verderbte Kunst ist und da sagst du es schon! Die gehören alle mit auf den Scheiterhaufen!
@Chrontheon Ich frage mich, ob die Textstücke in der gleichen Welt spielen.
@Aguran Da hat sich der Fleiß der Barburin aber gelohnt!

*nachreich*

Kristallschnecken als Nutztiere


Kristallschnecken kommen in dunklen, feuchten Höhlen vor, die wenig oder gar keinen Kontakt zur Oberwelt haben. Sie weiden bevorzugt Mineralien und Metallerze ab, können jedoch auch von gewöhnlichem Felsgestein leben. Im letzten Fall sind sie unscheinbar braun bis grau, mit einem spiralförmigen Häuschen ohne besondere Kennzeichen.

Im ersteren Fall nimmt das Haus der Schnecke eine schimmernde Farbe an, die von der Nahrung der Schnecke abhängt. Die bloße Berührung der Schnecke kann tödlich sein, da sie ein Gift absondert, dass sowohl den Körper, als auch die Aura schädigt. Frischer Schleim der Kristallschnecke ist schwer zu sammeln und ebenso schwer zu konservieren, ergibt aber ein Gift, dass bereits in geringen Dosen äußerst gefährlich ist. In fast allen zivilisierten Ländern ist es hochgradig illegal und zudem enorm teuer.

Der Hauptnutzen domestizierter Kristallschnecken ist die Produktion von thaumophilen Kristallen, die in der Magie eingesetzt werden. Die exakte Art der Kristalle hängt von den Weidegründen der Schnecken ab. Die Schneckenhirten hüten das Geheimnis der Kristallzucht sorgfältig und in vielen Jahren haben wir kaum mehr als das Herausgefunden.

Dank der Erkenntnis, dass Schnecken ohne Mineralien auch nicht giftig sind, gelang es jedoch, einige Exemplare in die Magiergilde zu schmuggeln. Die tapferen Abenteurer, denen dieses Kunststück gelang, starben bald darauf an einer mysteriösen Auravergiftung. Das Institut für Schneckenschleim ist ihrem Gedenken gewidmet.

Durch die sorgsame Forschungsarbeit einiger Studenten wissen wir inzwischen, dass die Schnecken die Energien aus den Mineralien extrahieren und in ihrem Schleim abscheiden. Beim Trocknen nimmt dieser dann eine Konfiguration an, die sich besonders gut eignet, um Magie zu speichern oder zu kanalisieren.

#15 RE: Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020 von Chrontheon 21.07.2021 22:48

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@Teja: Das ist ein interessantes Konzept. Die Frage ist nur: Wenn die Schnecken ohne Mineralien ungiftig sind, was hat dann die Auravergiftung der Abenteurer verursacht? Wurden sie erwischt? Sind sie Opfer einer Verschwörung? Wir werden es nie erfahren - oder doch?



Zitat von Teja im Beitrag #14
@Chrontheon Ich frage mich, ob die Textstücke in der gleichen Welt spielen.

Der erste Text ist von Georg von Gutenacht, und selbst nach zu kurzer Recherche weiß ich nicht, ob ich ihm jemals eine Heimatwelt zugewiesen hab. Die anderen beiden Texte haben mit dem ersten keine Verbindung, könnten aber miteinander in der selben Welt sein [ich kann dies weder bestätigen, noch verneinen].

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