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#1 Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021: Nichtmenschenähnliche Aliens von Elatan 31.01.2021 15:58

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Stimmt bis Samstag, 6. Februar 2021, um 18:00 Uhr hier ab, wann ihr in der Woche zwischen dem 8. und 14. Februar 2021 speedbasteln wollt!

---> Link zur Umfrage <---

#2 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Nharun 07.02.2021 22:43

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4x37yw.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Mittwoch ist es soweit: Speedbasteln! Ab 20 Uhr! ... Was fangen wir nur mit der Zeit bis dahin an?

#3 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Chrontheon 09.02.2021 19:04

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Zitat von Nharun im Beitrag #2
Was fangen wir nur mit der Zeit bis dahin an?

Mikrospeedbasteln!

#4 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Elatan 10.02.2021 20:30

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Das Thema lautet: Nichtmenschenähnliche Aliens!

Ihr habt keine Außerirdischen? Kein Problem. "Alien" heißt ja nicht ausschließlich Außerirdischer, also schaut, was ihr daraus macht - bis 21:30 Uhr habt ihr Zeit!

#5 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Nharun 10.02.2021 21:20

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QueirosAllisonBase.jpeg - Bild entfernt (keine Rechte) Planet fall 6 d // 20:59 (ST) // QUEIROS-FELICIANO.allison (NASA-LS2-32001/14755/7878/141) // SecIII.Bio

Beginne Wiedergabe

. . .

Queiros-Feliciano, SecIII.Bio. Beginne mit der Untersuchung von Probe M21-B.

Länge des Objekts 71,92 cm. Gewicht 1,31863 kg.

Das Objekt besitzt einen radialen, sechsseitigen Bau, der sich in sieben Segmente aufteilt. Jedes Segment besitzt einen tentaklartigen Fortsatz pro Seite. Die Fortsätze der beiden vorderen Segmente scheinen beweglicher und münden in einer dreiendige Aufspleißung.

Das Objekt besitzt einen chitinartigen Panzer, der an den Übergängen zwischen den Segmenten beweglich ist.

Keine Anzeichen von Augen, Ohren oder vergleichbaren Sinnesorganen.

Das Objekt war zunächst zusammengerollt in einer Ecke des Probenbehälters, hat sich aber nach 13 Minuten entrollt und ist im Probenbehälter gewandert.

Bei Fixierung auf dem Untersuchungstisch widerstandslos. Tentakelartige Fortsätze schienen Fixierung zu befühlen, ohne diese zu attackieren. Die Fortsätze griffen auch nach meinen Messwerkzeugen. Zeigt fast schon kindlichen Spieltrieb.

Das Objekt besitzt eine Körperöffnung am vorderen Segment, mit einer Art von Zähnen die aus dem chitinartigen Panzermaterial, oder etwas ähnlichem bestehen. Eine Öffnung am hinteren Segment könnte eine Ausscheidungsöffnung sein. Habe das Objekt bislang weder fressen noch ausscheiden gesehen.

Fortbewegung des Objekts als kriechend-kletternd zu beschreiben.

Für weitere Untersuchung, muss ich das Objekt sezieren.

Vorerst Rückfühung des Objekts in den Probenbehälter.

. . .

Habe beschlossen, das Objekt Tribbel zu nennen, nach den knuddeligen Viechern aus einer antiken Screenshow die Loginow uns vorgeführt hat.

. . .

Ende der Wiedergabe

#6 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Elatan 10.02.2021 21:22

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Die alten Meister


»Ein Magier zu sein bedeutet, sich niemals zufriedenzugeben mit dem, was diese kleine Welt uns bietet, denn sie bietet uns nicht das, was sie uns geben könnte und so streben wir nach der Macht, es uns zu nehmen. Die Magie ist der Schlüssel, welcher uns das erste Tor zu den Geheimnissen öffnet, welche uns diese Macht verleihen können.

Indem wir die Magie nutzen, können wir uns das Tor in jenes Reich öffnen, welches als das Andariës bezeichnet wird. Ich glaube jedoch nicht, dass es das Reich jener Sentar ist – zumindest nicht mehr. Die Traumlande sind ein Ort, an dem alles möglich ist und sogar der Tod überlistet werden kann und welch ungeheures Wissen kann man von jenen erfahren, die dies taten. Ich verbrachte lange Zeit dort und sprach mit diesen Wesen und sie flüsterten mir Dinge zu, über die Sterbliche nicht einmal zu denken wagen. Unter meinen Lehrern waren neben Menschen (wenn ich sie – nein, uns denn als solche bezeichnen will) auch Wesenheiten anderer Natur, deren Beschreibung ganze Bände füllen könnte. Sie waren nicht menschlich – sie waren so viel mehr und doch so viel weniger und sie erzählten mir von den Ältesten Tagen und wie sie noch vor dem Menschen auf der Erde wandelten. Es war für mich eindeutig, dass diese Wesen jene Merohim waren, die sich Cevarin anschlossen und dafür bestraft worden waren, da die Sentarim jene, die sich über sie erhöhen, hassen und strafen wollten, da sie selbst immerzu fürchteten, ihre Macht zu verlieren.

Die Wesen lehrten mich viele Dinge und sie wollen mir noch mehr beibringen und das, was sie fordern, ist ein geringer Preis, den die Aufständischen zahlen werden, welche sich gegen uns stellen. Sollen die Sklaven doch kommen und versuchen, meine Herrschaft zu brechen – sie sollen ihnen als neue Körper dienen.«

Caedos, Magierfürst von Comenis 16 VZ

#7 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Chrontheon 10.02.2021 21:22

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Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

Die „Anderen”

Die Union hat uns viel gebracht. Einheit, Frieden, Wohlstand. Die Pioniere erkundeten immer weitere Gebiete, vergrößerten unser Territorium, fanden Rohstoffe, wo wir keine vermuteten, und Plätze, an die wir verreisen können, wenn wir einmal das Budget dafür angesammelt haben. Es schien nur noch bergauf zu gehen.

Doch alles änderte sich, als sie auf andere Völker stießen. Wir ahnten, dass es früher oder später dazu kommen musste, auch wenn wir es nicht mit Gewissheit sagen konnten. Wären die Pioniere doch nur nie auf sie gestoßen! So viele Probleme hätten vermieden werden können! Doch aufs Ganze gesehen, hätten wir doch nur das Unausweichliche aufschieben können. Immerhin ist unsere Welt nur begrenzt, und beim Erfolg der Pioniere gab es auch keinen Grund, die Exkursionen einzustellen.

Also ... die Anderen, wie sie allgemein genannt werden ... sie sind nett, hilfsbereit, halten sich sogar im Hintergrund der Gesellschaft. Ich kann nichts gegen sie sagen, außer, dass durch ihre Eingliederung in die Union die öffentliche Ordnung gestört wurde. Ich kann aber nicht sagen, dass es ihre Schuld ist. Noch nie habe ich von seriöser Quelle vernommen, dass einer der ihren jemals einen Streit begonnen, ein Verbrechen begangen, oder nur einen kleinen Fehler gemacht habe.

Ich glaube, das Problem liegt bei uns. Wir, die schon lange in der Union sind, die trotz unserer Unterschiede eine Gemeinsamkeit haben, können anscheinend nicht mit den Neuen auskommen. In großen Teilen zumindest; alle der unseren kann ich hier auch nicht in den Schein der Schuld stellen.

Ist es die Hautfarbe, die von seiten einiger als „unnatürlich” bezeichnet wird? Liegt es daran, dass sie eine andere Sprache als wir sprechen, was einfach daran liegt, dass sich Sprachen auf solch weite Entfernungen nunmal nicht auf die gleiche Weise entwickeln? Die Kultur? Anatomie? Oder die Einstellung, freiwillig Arbeiten zu verrichten, die andere als „niederes Werk” betrachten, die sich sogar in Krisenzeiten weigern würden, diese auszuführen, obwohl sie essenziell für den Erhalt unserer Gesellschaft sind?

Ich weiß es nicht. Ich kann nicht sagen, wo das Problem liegt, denn jene, die ein Problem mit ihnen haben, scheinen unfähig zu sein, darüber zu reden, ohne bei genauerer Nachfrage Anfeindungen denen gegenüber zu entwickeln, die einfach nur verstehne wollen. Und andere ... nunja, andere wie ich wissen es ebenfalls nicht, und fragen gar nicht erst nach, da sie bereits wissen, wie auf sie reagiert wird.

Ich habe letztens mit einem von ihnen gesprochen. Mit einem der Anderen. Ein freundlicher junger Mann, arbeitet an den Docks vom Westhafen, wo er Waren in Frachtschiffe einlagert. Seine Frau kümmert sich währenddessen um die acht Kinder. Kannst du das glauben? Acht Kinder auf einmal haben sie bekommen, kurz nach ihrer Ankunft, und er bringt sie alleine ohne Unterhaltsunterstützung durch! Naja, vielleicht ist es das. Neid. Vielleicht sind einige Leute einfach eifersüchtig auf die Fähigkeiten der Anderen.

Die Zahl Acht scheint übrigens eine besondere Bedeutung für sie zu haben. Das beginnt einmal mit den acht Beinen, über die durchschnittlich acht Kinder, die eine Schwangerschaft bei ihnen bringt, bis hin zu kulturellen Bedeutungen. Über letztere kann ich dir jedoch leider nicht so viel berichten; ich weiß nicht, wie gut ich ihn da verstanden habe. Er ist noch dabei, die Handdelssprache zu lernen, du verstehst sicher, dass es ohne sie schwieriger ist. Er ist aber schon ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass er vor drei Wochen erst angereist ist.

Nun, ich muss schon sagen, der bläulich-violette Farbton der Haut ist eni bisschen ungewohnt, aber das war auch bei den Grünhäutern der Fall. Und die sind schon seit Jahrhunderten in der Union! An die großen Augen muss man sich vielleicht auch gewöhnen, aber die sind anscheinend dazu geeignet, mehr Licht und ein größeres Farbsspektrum einzufangen. Ziemlich praktisch, wenn man bedenkt, dass wir dafür mehr oder weniger teure Geräte kaufen müssen - je nach Qualität und Lebensdauer natürlich. Und sie sind recht intelligent. Głuano, mit dem ich darüber geredet habe, hat anscheinend Sternenkunde, oder deren Äquivalent dazu, studiert, bevor er hierher gezogen ist. Ehrlich gesagt könnte ich ihn mir besser als Navigator vorstellen als in den Docks. Aber vielleicht ist es in der Natur seiner Kultur, sich von unten nach oben durchzuarbeiten? Andererseits kann es auch an der Unterdrückung liegen. Vielleicht kennst du jemanden, der ihm eine geeignete Stelle geben kann? Schreib mir, wenn es möglich ist! Ich weiß nämlich nicht, wie lange es ihm noch gut geht, wenn die Saisonarbeiter zurückkehren.

(„Die Głutagari”, wie wir zu den Achtbeinern kamen)

#8 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Nharun 10.02.2021 21:31

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AUS. Ende. Vorbei. Finito. Delphin!

#9 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Elatan 10.02.2021 21:41

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@Nharun: Och, was für ein putziges Tierchen! Hoffentlich tötet es nicht die ganze Truppe, sobald es die erstbeste Chance bekommt.
@Chrontheon: Ja, das sieht mir ganz nach Neid und Unwissenheit aus, die armen Achtbeiner!

#10 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Nharun 12.02.2021 17:54

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@Elatan Deine alten Meister sind ja sehr sympathische Kerle, aber mir gefällt dieses "Fortschritt und Wissen um jeden Preis", das darin enthalten ist.
@Chrontheon Ich weiß nicht ob es Absicht ist, oder es die Spuren eines Namensplatzhalters, aber dass der Erzähler, der nach dem einführenden Absatz anfängt sympathisch xenophil zu werden, wird durch die Referenz auf die Grünhäute wieder stark relativiert. Das finde ich gut, weil es die Schwierigkeit einer solchen Problematik besser einfängt, als schnödes schwarz-weiß.

#11 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Chrontheon 12.02.2021 21:34

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*Lobsbeeren verteil*

@Nharun: Der Beitrag war interessant zu lesen, und hat mich - interessanterweise - dazu inspiriert, eine Sprache zu basteln. Es ist aber schon ein bisschen blöd, wenn man das einzig lebende Exemplar aufschneiden muss, um mehr zu erfahren. Werden Vorkehrungen getroffen, die es ermöglichen, die Sektion am lebenden Wesen durchzuführen?

@Elatan: Der Typ spielt mit Mächten, die er nicht versteht! Über die Traumlande würde ich auch gern mehr erfahren, zum Einen, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu meinen Traumwelten zu sehen, zum Anderen, um mehr über den Inhalt des Beitrags zu lernen. Wie macht dieser Ort Leute unsterblich? Wer sind diese unsterblichen Meister, von denen er lernen will? Und was hat es mit den "neuen Körpern" auf sich? Hmm... wenn ich so darüber nachdenke, fügen sich schon einige Teile zusammen ...




Zitat von Elatan im Beitrag #9
@Chrontheon: Ja, das sieht mir ganz nach Neid und Unwissenheit aus, die armen Achtbeiner!

Genau. Ich hatte ursprünglich vor, ihn im Text draufkommen zu lassen, aber es hat am Ende dann doch nicht mehr dazu gepasst.

Zitat von Nharun im Beitrag #10
@Chrontheon Ich weiß nicht ob es Absicht ist, oder es die Spuren eines Namensplatzhalters, aber dass der Erzähler, der nach dem einführenden Absatz anfängt sympathisch xenophil zu werden, wird durch die Referenz auf die Grünhäute wieder stark relativiert. Das finde ich gut, weil es die Schwierigkeit einer solchen Problematik besser einfängt, als schnödes schwarz-weiß.

Das ist nicht so rübergekommen, wie ich es mir gedacht hab. Ich wollte einen seichten Verlauf von eher neutral bis leicht xenophil darstellen. Das war zumindest der Gedanke hinter dem ersten Absatz. Bezüglich der Grünhäuter: Solche Bezeichnungen, die sich auf physische Merkmale beziehen, sind in der Union nicht selten. in formalen Gesprächen - und gegenüber den Angesprochenen - verwendet man natürlich die offizielle Volksbezeichnung, aber in informellen Konversationen - in manchen Fällen sogar unter Vertrauten - kommt sowas schonmal vor. In letzteren Fällen, insbesondere in Freundeskreisen jungen Alters, kann man auch mit einer Gegenbezeichnung ähnlich des "Bleichgesichts" rechnen. In der Regel hören diese Bezeichnungen jedoch auf, sobald jemand seinen Unmut diesbezüglich äußert - zumindest, wenn es um etablierte Völker, wie den Grünhäutern [ja, ich weiß immer noch nicht den offiziellen Namen], geht.

#12 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Elatan 13.02.2021 10:37

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Zitat von Chrontheon im Beitrag #11

@Elatan: Der Typ spielt mit Mächten, die er nicht versteht! Über die Traumlande würde ich auch gern mehr erfahren, zum Einen, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu meinen Traumwelten zu sehen, zum Anderen, um mehr über den Inhalt des Beitrags zu lernen. Wie macht dieser Ort Leute unsterblich? Wer sind diese unsterblichen Meister, von denen er lernen will? Und was hat es mit den "neuen Körpern" auf sich? Hmm... wenn ich so darüber nachdenke, fügen sich schon einige Teile zusammen ...

Die Traumlande sind eine Welt, die Träumende erreichen können, wenn sie sich darüber bewusst sind, dass sie träumen und gezielt versuchen, sie zu erreichen, indem sie es sich auf bestimmte Art und Weise vorstellen - hierfür gibt es allerdings kein allgemeingültiges Rezept, sondern viele verschiedene Möglichkeiten; so erträumen sich einige ein Portal, durch das sie gehen. Man kann also sagen, dass luzides Träumen eine notwendige Fähigkeit ist, um in diese Traumlande zu gelangen, auch wenn es durchaus auch Fälle gibt, dass Leute dort ausversehen landen. Die Traumlande selbst sind dann nicht mehr der Traum eines einzelnen, sondern ein Ort, an dem man andere Träumer treffen kann. In den Traumlanden selbst hat man dann allerdings nicht mehr die uneingeschränkten Fähigkeiten, die man in einem Klartraum hätte. Die Gefahr ist jetzt, dass es Bereiche der Traumlande gibt, aus denen man nicht mehr erwachen kann: Wenn du dort also nicht mehr wegkommst, wirst du in der realen Welt nicht mehr aufwachen - was das in einer Welt ohne moderne Medizin bedeuten kann, kann man sich wohl denken. Außerdem gibt es dann Wesen, die vielleicht durch genau so etwas in der richtigen Welt schon gestorben sind, aber zurückwollen, weswegen sie versuchen, den Körper eines Traumwanderers zu übernehmen - solche Dinge habe ich in manchen Speedbastelbeiträgen schon angesprochen und kann sie bei Bedarf nochmal suchen und verlinken. Das ist jetzt hier in diesem Beitrag eben nach Ansicht Caedos' der Fall mit den Alten Meistern, die er für gefallene Merohim hält (ob das so stimmt, sei dahingestellt).

Vorstellen könnte man sich die Traumlande wohl als eine fantastischere Version der Welt; hier kann theoretisch jeder Magie wirken, die Geographie ist teilweise recht bizarr (sich spaltende und bergauf fließende Flüsse, schwebende Inseln etc.), etc. Solche Aspekte der Traumlande beinhalten eine weitere Gefahr: Manch einer will sie nicht mehr verlassen und versucht, immer länger in ihr zu bleiben, während er in der normalen Welt zugrundegeht. Die Frage, die man sich nun stellen kann, ist natürlich, ob man das als schlimm ansieht.

#13 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Teja 07.08.2021 14:26

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*nachlobs*

@Nharun Das klingt ja niedlich! Der kindliche Spieltrieb ganz besonders . Ich will nicht, dass die das seziert!
@Elatan Ich mag diesen Kerl nicht. Er klingt ungesund für die Bevölkerung. Die Traumlande finde ich allerdings echt spannend.
@Chrontheon Dieser kurze Ausschnitt macht mich neugierig auf eine Welt, in der achtbeinige Dockarbeiter existieren.




*nachreich*

Der Besucher



Nur sehr wenige Menschen hatten jemals die Gelegenheit, Marisu von Angesicht zu Angesicht gegenüber zu stehen. Wie ich gehört habe, soll sie sehr schön sein, geradezu übernatürlich schön. Wie eine Statue oder ein Gemälde. Manche sind sogar der Meinung, sie würde Magie einsetzen, um noch schöner zu erscheinen, als sie es tatsächlich ist.

Sie umgibt sich gerne mit schönen Menschen. Es gibt hier ganze Familien, die im Allgemeinen als schön gelten, von denen wird immer wieder mal ein junger Mensch in die Zitadelle gebracht. Für gewöhnlich bleiben sie dort einige Jahre, bis Marisu sie hinauswirft. Vielleicht ist das Alter ein Grund oder Marisu hat einfach genug von ihnen, doch ich schweife ab.

Immer wieder kommt es vor, dass Wagemutige versuchen, einen Blick auf Marisu zu erhaschen. Wenn sie dabei nicht erwischt werden, schwärmen sie gewöhnlich für den Rest ihres Lebens von dem Anblick, manche sollen sogar freiwillig für immer Augenklappen tragen, weil nichts mit ihrer Schönheit vergleichbar wäre.

Das sind die Glücklichen.

Die weniger Glücklichen, als die, die bemerkt werden, verlieren schon mal ihre Sehkraft oder ihren Verstand. Auch diese schwärmen dann den Rest ihres Lebens von Schönheit und viele beenden ihr Leben bald, da sie schon alles gesehen haben…

Nun weiß ich aus gesicherten Quellen, dass Marisu nicht so ist, wie wir. Die Magier, die die Herkunft der vielen verschiedenen Arten von „Menschen“, die hier leben, untersucht haben, sind sich da ganz sicher. Marisu mag für uns weitgehend menschlich aussehen, aber sie ist es nicht. Zweifellos kann sie aussehen, wie sie will.

Lange Zeit dachte ich, dass sie das einzige Wesen ihrer Art ist. Doch durch eine geschickte Fügung – und die Hilfe eines Magiers, der bei seiner Familie in Ungnade gefallen ist – gelang mir eine Entdeckung, die alles verändern könnte.

Jener Magier wagte es nämlich, sich einer Expedition in die Schlucht anzuschließen. Diese Expedition stieg so tief in die Schlucht hinunter, wie es bisher nur den Elfen gelungen ist, bis in einen Bereich, wo die Realität bereits zu fließen beginnt und die Umgebung eigentlich Auflösungserscheinungen zeigen sollte.

Ja, sollte, richtig gehört. Denn es gibt in der Schlucht einen Bereich, wo die Realität sehr viel tiefer in die Dunkelheit reicht, als sie es sollte. Nicht viele haben sich jemals dort hin gewagt, denn es gibt dort ein Wesen, dass nur zu gern Abenteurer verspeist, die sich in seine Nähe wagen. Mein magischer Freund ist einer der wenigen, der eine Begegnung mit dem Wesen überlebt hat und zurückkehrte, um davon zu berichten. Es hat ihn einen Arm und ein Bein gekostet, aber die Informationen, die wir erhalten haben, sind es wert:

Das Wesen, dass dort unten haust, ist von derselben Art wie Marisu. Und es frisst sich immer tiefer in unsere Welt hinein. Wenn es uns gelänge, mit ihm zu kommunizieren… Welche Möglichkeiten sich daraus ergäben...

#14 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Elatan 07.08.2021 15:08

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@Teja: Das klingt wirklich nach einer welterschütternden neuen Erkenntnis! Ist diese Kreatur auch so wunderschön? Und zu den Leuten, die Marisu sehen: Sind diejenigen, die sie zu sich holt, und bei ihr eine Weile leben, denn einfach Leute, mit besonders viel "Glück", sodass sie nicht völlig verrückt werden, oder kann Marisu quasi kontrollieren, wie ihr Anblick auf andere wirkt?

#15 RE: Einhundertsiebenundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Februar 2021 von Nharun 07.08.2021 21:34

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@Teja Das ist eine spannende Ergänzung zu Marisus Welt; weiß Marisu von ihrem "Bruder" dort unten? Arbeiten sie zusammen? Gegeneinander? Wäre es wirklich gut für die Bewohner ihrer Welt, wenn sie mit dem Wesen in den Tiefen in näheren Kontakt träten? Fragen über Fragen!

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