Seite 1 von 2
#1 Einhundertsechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Elatan 28.04.2021 20:17

avatar

Wie? Noch keine Ankündigung für das heutige Speedbasteln?! Dann ist hier jetzt ganz schnell eine! Um 20:30 Uhr geht es los; Themen werden jetzt im IRC diskutiert!

#2 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Chrontheon 28.04.2021 20:31

avatar

Sehet und staunet! Das Thema sei Kuppelstädte! Auf dass sie uns immer einschließen sollen!

#3 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Elatan 28.04.2021 21:26

avatar

Elcira


Schon von weitem ist die Kuppel des uralten Turmes zu sehen, welcher auf einem einsamen Felsen stehend einst die Straße überwachte, welche aus dem Osten her durch den Nurnenwald zur Elbenstadt Elcira führte. Und wenngleich der Wachturm auch schon in alter Zeit durchaus beeindruckend war, so war er doch nur ein Bauwerk in einer ganzen Reihe von architektonischen Meisterwerken, die sich in der Stadt befanden. Goldene Kuppeln krönten die gischtweißen Häuser, aus deren hohen Fenstern nach Sonnenuntergang helles Licht auf das Mosaik des Kopfsteinpflasters der Straße fiel. In der Mitte der Stadt befand sich der Palast des Fürsten von Elcira, der einem jeden Untertan, sei es Mensch oder Elb, offenstand. Die Kuppel des Thronsaales soll die größte gewesen sein, welche die Elben je errichteten und mächtige Säulen, denen die besten Bildhauer das Aussehen von Bäumen geschenkt hatten, stützten sie; selbst Blätter hatten diese Bäume aus Stein und sie sollen aus Gold und Silber gewesen sein.

Elcira war das Juwel des Nordens und als der lange Arm der Magierfürsten von Atamerés immer weiter reichte, griffen sie schon bald nach der weißen Stadt am Meer, in welcher man zu jener Zeit bereits den Verlust Niturins beklagte, auch wenn der Sieg für die Magierfürsten doch ein bitteres Gift war, hatten sie doch so große Verluste erlitten, dass sich danach an vielen Orten Widerstand gegen sie regte.

Der Magierfürst Menesander aber hatte immer noch ein großes Heer unter sich und seine Männer waren ihm nicht nur aus Angst vor Bestrafung, sondern aus reiner Hingabe und Bewunderung treu und so konnte er mit ihnen immer weiter in den Norden vorstoßen, bis er schließlich auch den Nurnenwald hinter sich ließ und die Hörner des Wachturmes von Elcira und seine Leuchtfeuer sein Kommen verkündeten.

Der Fürst von Elcira wusste, dass er die Stadt nicht lange würde halten können. Viele der Bewohner Elciras waren bereits vor einiger Zeit zu den Inseln Alvaryns aufgebrochen, um dort ihr Leben auf dem kriegsgeplagten Festland hinter sich zu lassen. So befahl der Fürst von Elcira, dass ein jeder die Stadt verlassen sollte, um auf die sicheren Inseln zu fliehen und nur die loyalsten Anhänger blieben bei ihrem Herrn, um ihm ein letztes Mal zu dienen.

Und als Menesander sich nach Anbruch der Dunkelheit dem Juwel des Nordens näherte, strahlte es heller denn je und als die Sonne den Vorhang der Nacht beiseiteschob, war Elcira fort und heute erinnern nur noch Ruinen an den einstigen Glanz.

#4 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Chrontheon 28.04.2021 21:29

avatar

Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

Die Zitadelle

„Tief in den Gemäuern der Inneren Kreise liegt er, unser größter Schatz! Das Herz, welches unsere Zivilisation am Leben erhält. Seit hunderten von Jahren wird es durch die Garnison der Zitadelle beschützt. Der Leraxin und seine Garde reisen jeden Zyklus zu den Festungen der Grenze, um auch die Wächtern unseres Reiches am Segen des Herzens teilhaben zu lassen. Nun ist es jedoch in Gefahr: Die Oberen sind herabgestiegen, um es an sich zu nehmen, seine Macht zu genießen. Wir sind jedoch auf den Segen des Herzens angewiesen, wir brauchen seinen Schutz zum Überleben!”

„Aber ... kann die Zitadelle uns allein nicht schon beschützen?”

„Die Zitadelle ist ein Meisterwerk der Befestigungskunst. Drei ineinandergelegte Kuppeln schützen uns for Gefahren der Natur und des Feindes; errichtet aus Stützen von Kernfels und Platten des Klargesteins. Türme und Brücken sind innen, wie außen errichtet, die unsere Sicht auf die Umgebung freigeben, doch von Außen keine Einsicht gebieten. Niemand in den unsrigen Landen hat jemals einen Mann gesehen, der es vermochte, unangetastet einzudringen - doch muss dir klar sein: Die Oberen sind nicht von unseren Landen! Sie haben Gerätschaften und Werkzeuge, mit denen sie sich schützen, während sie durch unsere Steinernen Mauern dringen.”

„Und die Garnison?”

„Die Garnisonen auf in den Landen waren machtlos. Wahrlich, unsere Garnison ist die größte und mächtigste, doch wird sie ohne Unterstützung nicht lange standhalten. Selbst, wenn des Leraxin Garde ihre Reihen auffüllt, sind es noch zu wenige. Wir haben jedoch einen Vorteil, den die Oberen unterschätzen.”

„Wir wohnen hier.”

„So ist es. Wir wohnen hier. Wir leben vom Segen des Herzens, das uns die Macht verleiht, die ihnen nicht gegeben ist. Wir kennen die Umgebung; wir kennen die Zitadelle! Wir können die Kanalsysteme zu Nutze machen, die die Kuppelzonen miteinander verbindet. Wir können die Katakomben nutzen, in denen sie sich verlaufen würden - ja, wir könnten sie sogar fluten!”

„Wir haben die Heimkuppeln!”

„Genau! Selbst, wenn die Innere Kuppel fällt, können sich die Clans in ihren Heimkuppeln zurückziehen, und diese verteidigen! Niemand wird sie von außen von der Palastkuppel des Leraxin unterscheiden können! Sie werden ihre Truppen aufteilen müssen, während die Garde und der Rest der Garnison das Herz beschützen wird!”

„Aber soweit muss es nicht kommen!”

„Genau, das muss es nicht! Deswegen hat der Großmeister nach Freiwilligen gerufen. Wenn wir alle zusammenhelfen, werden die Oberen nicht einmal die Äußere Kuppel durchdringen! Willst du helfen?”

„Ja!”

„Gut. Die Meister haben mich bereits eingeweiht. Unser Clan wird die Parks in den nördlichen Sektoren schützen. Nur die Ältesten werden sich zu Anfang im Innersten aufhalten. Die Jüngsten werden in der Mittleren Kuppel warten, und alle anderen, uns eingeschlossen, werden außen positioniert. Dir wird eine Portion Schwefelkraut gegeben, doch sollst du es nur im Notfall zu dir nehmen. Erinnerst du dich an die Brücke, die über das Nordtor läuft und die Torhaustürme verbindet? Dort wirst du stehen, im Schutze der Scharte.”

„Und wenn sie die Barrieren brechen?”

„Dann kommt ihr durch das Tor zurück! Gemeinsam mit denen, die in der Äußeren Kuppel warten, werden wir die Oberen durch den Wasserpark locken, wo wir sie in den Teichen fangen können! Wenn wir an den Heimkuppeln ankommen, werden wir diese nutzen, um sie von allen Seiten abzuwehren. Die Mittlere Kuppel hat im Norden die Versorgungsgänge, ein weiteres Labyrinth, das sie aufhalten wird! Und sollten sie es doch bis in die Innere Kuppel schaffen, haben wir die Katakomben. Die wurden seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt; wenn sie einmal da drinnen sind, kommen sie nicht mehr heraus!”

„Ich kenne die Katakomben noch gar nicht!”

„Ja, die wurden leergeräumt, da war dein Großvater noch kaum in deinem Alter.”

Die beiden schauen sich eine Weile in die Augen.

„Bist du bereit?”

„Ich bin bereit!”




Der Tragische Fall seines Mentors ereignete sich vermutlich vor dem Erreichen der Inneren Kuppel. Bemerkt wir er es erst am Eingang der Katakomben haben, denn er schaffte es tatsächlich im Alleingang, eine Ganze Tvemarische Legion darin zu fangen, bevor die Flutung einsetzte. Seine Eigene Heimkuppel erreichte er jedoch nicht - im Versuch, vor den vorschreitenden Truppen zu flüchten, geleitete er sie direkt zum Herrschaftlichen Palast, was letztendlich zum Untergang der Zitadelle führte. Was jedoch aus dem sagenumwobenen Herz wurde, das lässt sich nicht mehr herausfinden. Weder das Objekt des Hoheitlichen Begehrens, noch Ljinaxon selbst wurden je aufgefunden, was zur Vermutung seines Dahinscheidens in der letzten Schlacht der Kuppelstadt unweigerlich führte.

Unzählige Abenteurer haben sich seither auf die Suche nach dem Herz der See gemacht; einige haben interessante und wahrlich wertvolle Dinge gefunden, doch das Herz selbst bleibt bis heute der Mythos, aufgrund dessen der dreizehnte Prinz den Angriff gewagt hatte.

(Auszüge aus: „Das Leben des Ljinaxon - die Biographie eines Wiljoxinon”; von Tnepidin, dem Chronikler)

#5 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Elatan 28.04.2021 21:31

avatar

Und es ist vorbei! Reichet nach, erfreuet euch an den Beiträgen und lobste!

#6 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Elatan 28.04.2021 21:38

avatar

@Chrontheon: Was genau ist ein Leraxin? Was genau tut das Herz und ist es wirklich ein Herz im wahrsten Sinne des Wortes? Fragen über Fragen! Mein Interesse ist geweckt!

#7 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Chrontheon 28.04.2021 21:46

avatar

*Lobsbeeren verteil*

Uh, zwei so unterschiedliche Kuppelstädte, doch ein solch gleiches Schicksal!

@Elatan: Das war ein guter Einblick in die Geschichte Elciras [Das Wort muss ich mal in Elbischer Schrift sehen], doch welch tragisches Ende! Der Fürst war von Ehre, schützte seine Untertanen, und ... wollte die Stadt einfach nicht kampflos aufgeben? Oder warum hat er den Kampf dennoch aufgenommen, obwohl er wusste, er würde ihn verlieren? Und warum hat der Magierfürst ein solch Meisterwerk Elbischer Architektur zerstört? Dieses Monster!

@Chrontheon: Hier sehen wir sogar etwas von der Stadt selbst! Also, die Beschreibungen in der Konversation. Sonst beschreibst du ja nicht gerade sehr viele Details beim Speedbasteln! Ein tragisches Ende gibt es hier leider auch; ich frag mich, was aus Ljinaxon geworden ist! [Und wie man den Namen ausspricht.]




Zitat von Elatan im Beitrag #6
@Chrontheon: Was genau ist ein Leraxin? Was genau tut das Herz und ist es wirklich ein Herz im wahrsten Sinne des Wortes? Fragen über Fragen! Mein Interesse ist geweckt!

1. Leraxin ist hier ein herrschaftlicher Titel wie König, Monarch, Fürst, oder dergleichen. Doch soll er etwas ausdrücken, das die uns bekannten Begriffe nicht vermögen.
2. Das Herz ist kein Herz im anatomischen Sinne, sondern im Übertragenen. Es ist jedoch ein tatsächlich existierender Gegenstand, vermutlich magischer oder ähnlicher Natur, der den Wiljoxinon das Leben in ihrer Form überhaupt ermöglicht.
3. Ja!
4. Das ist gut, vielleicht kommt beim nächsten Speedbasteln mehr dazu! [Ich hab mir nämlich vorgenommen, fürs Speedbasteln jetzt nur diese eine Welt zu verwenden.]

[Little Edit: Ich finds übrigens interessant, wie keine Frage zum eigentlichen Thema des Beitrags gekommen ist. Besonders jetzt, wo ich mir aus irgendeinem Grund gedacht hab, ich muss auf jeden Fall Informationen zur Kuppelstadt an sich einbringen. Und (3.) sollte eigentlich mit "nein" beantwortet werden; zwei Fragen sind auch nicht so viele. Sogar ich hab mehr auf deinen Beitrag gestellt. Andererseits sind die Fragen nach den Fremdwörtern und dem ungeklärten Mythos auch etwas, womit ich hätte rechnen müssen. Naja, vielleicht ergibt sich später mehr. Vielleicht weiß ich später tatsächlich was fachliches über die Kuppelstadt!]

#8 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Nharun 28.04.2021 23:38

avatar

Die weißen Türme von Arkeng



Entlang der äußeren Ringstraße Arkengs erheben sich in gleichmäßigem Abstand zwölf weiße Türme. Kaum jemand nimmt heute noch Notiz von ihnen, aber noch vor einer Generation waren sie die wichtigsten Gebäude der Hauptstadt, wichtiger selbst noch als der Königspalast. Doch warum waren sie so bedeutend? Die zwölf weißen Türme sind weder besonders hoch, eigentlich sind sie für Türme sogar recht niedrig; noch sind sie besonders hübsch, denn ihre Außenmauern sind schmutzig weiß und schmucklos; auch besonders alt sind sie nicht. Sie besitzen keine Fenster und nur einen kleinen Eingang, der von einer schweren Tür verschlossen wird und wenn man sich gegenüber einem der Türme auf eine Bank setzt und wartet wird man feststellen, dass dreimal am Tag ein Mann einen der Türme betritt und ein anderer ihn verlässt; und wenn man einen der Älteren fragt, dann war das schon immer so. Die Türme haben kein Spitzdach, sondern werden von einer Plattform gekrönt; von einem der neuen Hochhäuser aus kann man sehen, dass es eine kleine Luke gibt, über die diese Plattform von innen betreten werden kann. Auf dieser Plattform sieht man eine Reihe von wetterfesten Planen abgedeckter Gerätschaften. Diese sind ein erster Hinweis auf die Bedeutung dieser Türme, denn für jemanden, der gedient hat, ist leicht erkennbar, dass es sich um abgedeckte Flugabwehrgeschütze handelt. Die weißen Türme unterstehen dem Militär und spielen eine Rolle in der Verteidigung der Hauptstadt; doch handelt es sich nicht um bloße Flugabwehrstellungen.
Das Geheimnis der Türme steckt unter dem weißen Putz: Dort befinden sich die magischen Sigillen hochkomplexer Zauber, die aus dem Inneren der Türme aufrechterhalten werden. Die Magie ist so stark, dass die Verzerrungen im Umfeld der Türme einem die Härchen auf der Haut tanzen lassen und noch in 500 m Entfernung Empfangs- und Sendezauber so gestört werden, dass ein Rauschen in die Übertragungen übergeht.
Eigentlich ist es falsch von „Geheimnis“ zu sprechen, denn als die Türme vor 70 Jahren gebaut wurden, war man so stolz auf ihre Funktion, dass jeder sie kannte. Bis vor 30 Jahren wäre es auch schwer gewesen, ihre Funktion zu verhehlen, denn sie war für jedermann sichtbar.
Die zwölf weißen Türme sind die Ankerpunkte der Schildkuppelbarriere Arkengs, jenes gewaltigen Schildzaubers der zwischen 1914 und 1959 die Stadt überspannte und sie vor Massenverderbniswaffen, feindlichen Teleportierungen und anderen schadbringenden Geistern schützte. Arkeng war eine der ersten „Kuppelstädte“ des neuen Zeitalters, in der Menschen frei von der Angst durch die Bedrohungen des Kernzeitalters aufwachsen und leben konnten, zum Preis des blauen Himmels, dessen Anblick für sie wie durch eine verknitterte Folie verzerrt war. Noch immer werden die Zauber aufrecht erhalten, die nötig sind, um im Ernstfall die Schildkuppelbarriere innerhalb weniger Minuten wieder über die Stadt zu spannen, doch angesichts der entspannten weltpolitischen Lage hat man davon abgesehen, sie im Dauerbetrieb zu belassen. Wie heißt es so schön: Aus den Augen, aus dem Sinn – das trifft auch auf die Schildkuppel zu. Wer unter ihr Aufwuchs erinnert sich zwar noch, denkt aber nicht mehr ständig an sie und die Jüngeren kennen sie nur aus Erzählungen. Heute ist so eine Schildkuppelbarriere auch nichts so besonderes mehr, wie 1914, heute sind fast alle Städte „Kuppelstädte“ – zumindest, wenn das Militär in Alarmbereitschaft versetzt wird.




@Elatan Es ist schön, mal wieder etwas von Elcira zu lesen!
@Chrontheon Das klingt nach einem faszinierenden Ort! Ich finde deinen Vorsatz, dein Speedbasteln auf eine Welt zu konzentrieren sehr toll und freue mich, durch weitere Speedbastel-Termine tiefer in diese Welt vorzustoßen!

#9 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Elatan 29.04.2021 07:24

avatar

@Nharun: Gut zu wissen, dass es diese Türme für Notfälle gibt. Wären sie denn auch schnell genug jetzt bereit?

Zitat von Chrontheon im Beitrag #7

@Elatan: Das war ein guter Einblick in die Geschichte Elciras [Das Wort muss ich mal in Elbischer Schrift sehen], doch welch tragisches Ende! Der Fürst war von Ehre, schützte seine Untertanen, und ... wollte die Stadt einfach nicht kampflos aufgeben? Oder warum hat er den Kampf dennoch aufgenommen, obwohl er wusste, er würde ihn verlieren? Und warum hat der Magierfürst ein solch Meisterwerk Elbischer Architektur zerstört? Dieses Monster!


Der Magierfürst hat die Stadt nicht zerstört; er wollte sie einnehmen und das haben die Elben auf die radikalste Art und Weise verhindert, indem sie Elcira selbst niederbrannten. Dadurch war dann auch die Moral bei den Atamerern ziemlich im Keller.

EDIT: Und hier das gewünschte Wort:
Bild

#10 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Chrontheon 30.04.2021 00:00

avatar

Zitat von Nharun im Beitrag #8
@Chrontheon Das klingt nach einem faszinierenden Ort! Ich finde deinen Vorsatz, dein Speedbasteln auf eine Welt zu konzentrieren sehr toll und freue mich, durch weitere Speedbastel-Termine tiefer in diese Welt vorzustoßen!

Unsere Staedte haben was gemeinsam: Die Kuppel[n] zur Verteidigung. Ich finds auch interessant, wie sie bei dir aufgebaut/verwendet werden. Ich nehm mal an, die Leute, die dort drin arbeiten, bedienen die "Schildgeneratoren" und Abwehrgeschütze? [Wobei ich mir da denk, dass vielleicht mehr einzusetzen besser sein könnte, zumindest im Kriegsfall.]

Zitat von Elatan im Beitrag #9
Der Magierfürst hat die Stadt nicht zerstört; er wollte sie einnehmen und das haben die Elben auf die radikalste Art und Weise verhindert, indem sie Elcira selbst niederbrannten. Dadurch war dann auch die Moral bei den Atamerern ziemlich im Keller.

Uh, darum ist er also geblieben!


Zitat von Elatan im Beitrag #9
EDIT: Und hier das gewünschte Wort:

Es ist wunderschön!

#11 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Nharun 01.05.2021 00:58

avatar

Zitat von Chrontheon im Beitrag #10
Ich nehm mal an, die Leute, die dort drin arbeiten, bedienen die "Schildgeneratoren" und Abwehrgeschütze? [Wobei ich mir da denk, dass vielleicht mehr einzusetzen besser sein könnte, zumindest im Kriegsfall.]



Ja, die Leute sind für die Aufrechterhaltung der Zauber zuständig und natürlich, um im Ernstfall den Schild "hochzufahren". @Elatan Die Schildkuppelbarriere komplett in Betrieb zu nehmen dauert, sobald Alarm ausgelöst wird, einige Minuten (ich denke etwa 5 Minuten ist ein guter Mittelwert); bei einem Überraschungsangriff mit einer Massenverderbniswaffe kann es da schon zu spät sein - aber in den 1980ern hat sich die weltpolitische Lage soweit entspannt, dass man dieses Risiko eingehen kann.
Im Bedrohungsfall werden die Türme auch von mehr Leuten bemannt: 3 Zauberer, die für den Schild zuständig sind, und etwa 5 Soldaten zu ihrem Schutz (pro Schicht); hinzu kommt dann noch eine Mannschaft zur Bedienung der Abwehrgeschütze.

#12 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von M.Huber 17.05.2021 14:05

Also ich muss schon gestehen, ich bin sehr angetan von diesen Türmen. Ich kann sie mir wirklich gut vorstellen und mir dazu schon ein paar Fanatsien ausdenken, vor welch Schaden sie die Stadt geschützt haben oder vielleicht noch werden?

#13 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Teja 07.06.2021 14:54

avatar

Das Zentrum der Welt

Alle sind überzeugt davon, dass wir unter einer Kuppel leben. Der Schluss kommt nicht von ungefähr, denn ja, über uns befindet sich die Himmelskuppel. Doch stehen wir auch auf festen Boden. Streng genommen leben wir also nicht unter einer Kuppel, sondern eigentlich in einer Kugel.

Jahrzehntelang war ich überzeugt, dass das Zentrum dieser Kugel die Zitadelle ist. Sie erhebt sich in der Mitte unserer Stadt, manche glauben sogar, sie würde die Himmelskuppel tragen. Jenseits der Stadtmauern erstreckt sich das erschaffene Land, dessen verschwommene Grenzen überall gleich weit entfernt zu sein scheinen.

Erste Zweifel kamen mir, als ich mich mit einem Grenzforscher unterhielt der schon einige Expeditionen hinter sich hatte. Ich wurde auf den Mann aufmerksam, als ich seine glatten Füße in einer öffentlichen Badeanstalt sah. Sie waren wirklich ganz glatt: Keine Zehennägel und eigentlich auch keine Zehen. Die waren dem Mann aber mitnichten abhanden gekommen, sein Fuß war genauso lang, wie er sein sollte. Es war viel mehr ein Symptom der Unerschaffenheit, die man im Bereich der Grenze findet. Der Mann war einfach zu lange dort draußen gewesen.

Als ich ihn darauf ansprach, erzählte er mir, dass er gemeinsam mit einigen Freunden einen Außenposten errichtet hatte, um die Phänomene der Grenze näher zu untersuchen. Die kleine Gruppe blieb dort immer für einige Wochen, bevor sie zurück in die Stadt kamen, um wieder Realität zu tanken. Viele Jahre gelang ihnen das sehr gut. Doch eines Nachts erwachte mein Gesprächspartner und fand, dass nicht nur seine Zehen, sondern auch zwei seiner Gefährten verschmolzen waren. Der Außenposten hatte ebenso begonnen sich aufzulösen und bestand zum großen Teil nur noch aus bunten Blobs.

„Als ob man ganz kurzsichtig wäre“, beschrieb er es.

Er sei gerade noch mit dem Leben davongekommen.

Wenn also die Grenze der Realität wandern kann, muss es der Mittelpunkt ebenfalls tun. Und nach ein wenig Rechnen kam ich darauf, dass der Außenposten meines Gesprächspartners an einem Tag verschwand, als Marisu gerade durch die Straßen ihrer Stadt zog, auf der abgewandten Seite der Zitadelle. Die Realität bewegt sich also mit ihr.

#14 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Teja 07.06.2021 19:50

avatar

@Elatan wie wunderschön Elcira gewesen sein muss! Umso trauriger, dass es niederbrannte.

@Chrontheon ich möchte wissen, wie das Herz aussieht.

@Nharun erst Dachte ich an die ersten Menschen und dann wurde es erst noch interessanter.

#15 RE: Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021 von Elatan 08.06.2021 17:44

avatar

@Teja: Das klingt erschreckend und zugleich sehr spannend! Die Idee gefällt mir. Nachdem die Forscher das mit der Realität nun geklärt haben; gibt es weiterhin solche Außenposten und wenn ja, was wird dort nun erforscht?

Xobor Forum Software von Xobor
Datenschutz