#1 [Eruon] Völker und Reiche von Elatan 10.05.2021 18:27

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#2 RE: [Eruon] Völker und Reiche von Elatan 10.05.2021 18:31

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Alvaryn


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Das Königreich Alvaryn blickte bereits vor der Rückkehr der Amnúrer auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück und wenngleich sich sein Herrschaftsbereich im 12. Jahrhundert AZ nur noch auf die Alfurischen Inseln beschränkte, so war es immer noch eine bedeutende Macht, die man rasch vergessen konnte, da die Elben sich nur selten in die Belange der Menschen einmischten. Einst erstreckte sich Alvaryn über weite Teile des späteren Thyonien und Kalenard, wobei sich das Herz ihres Reiches in Niturin im südlichen Högrykken befand. In jener Zeit lebten noch viele Menschen weitgehend autonom unter der Herrschaft der Elben; nach ihrem Rückzug auf die Inseln aber war der Anteil der Sterblichen unter den Bewohnern Alvaryns verschwindend gering. De facto Hauptstadt des Reiches war Tyn Emidh, von wo aus Amrohil seit fast 3.000 Jahren herrschte.

Geographie


Die fünf Alfurischen Inseln, die einst miteinander verbunden waren und eine West-Ost-Ausdehnung von ca. 1.000 km und Nord-Süd-Ausdehnung von 550 km erreichten, lagen im nordwestlichen Aren und waren vom Westmeer umgeben; der Teil, der die Inseln vom Festland und damit dem nächsten Nachbarn Thyonien trennte, wurde als Silbermeer bezeichnet. Ausgedehnte Wälder wechselten sich ab mit sanften Hügeln und weiten Ebenen, die sich ideal für die Landwirtschaft eigneten, was auch an den milden Wintern lag.

Die größten Städte Alvaryns waren Tyn Emidh und Limbar. Gerade letztgenannte wurde fälschlicherweise manchmal als Hauptstadt Alvaryns von Fremden angesehen, da dies auch die bekannteste Stadt ist, diente sie doch als bedeutendster Handelshafen; von anderen Städten waren den Menschen häufig nicht einmal die Namen bekannt, da nur wenige die anderen Inseln besuchten und sie kennenlernten. Gerade durch die Zerstörung Elciras und Flüchtlingsströme vom Festland wuchs die Anzahl der Bewohner Limbars im 1. Jahrhundert VZ schlagartig an, nahm jedoch in den folgenden Jahrhunderten wieder ab, da die Elben sich auf die anderen Ortschaften verteilten oder eigene Dörfer und Weiler gründeten.

Geschichte


Königreich aller Elben


Die Geschichte Alvaryns reichte viele Jahrtausende weit zurück und sie im Detail nachzuerzählen, würde den Rahmen sprengen, denn sie ist zumindest in weiten Teilen mit der der Elben zunächst einmal gleichzusetzen. Es heißt, die Elben wären einst Menschen gewesen, die von den Merohim zu ihren perfekten Dienern gemacht worden waren, um ihren Willen in die Tat umzusetzen. Im vierten Jahrtausend VZ rebellierten die Alohim, die Elben, allerdings gegen ihre Herren und befreiten sich von diesen, die daraufhin nach Ilranuh flohen, um sich dort ein neues Reich aufzubauen, was allerdings scheiterte und mit ihrer fast vollständigen Vernichtung endete, welche auch den Untergang der Alten Welt zur Folge hatte; jahrelange Dunkelheit und Kälte, Überflutungen und dem Ende der ersten großen Reiche der Menschen. Während die Menschen in den folgenden Jahrhunderten um ihr bloßes Überleben kämpfen mussten, konnten die Elben mit den neuen Begebenheiten wesentlich besser zurechtkommen, da sie weitaus widerstandsfähiger waren als die Menschen und auch durch ihre Magie große Vorteile hatten. Während also mancherorts ganze Menschenvölker ausstarben und woanders in primitiven Stammesgesellschaften lebten, begannen die Elben weiter im Norden, westlich und südlich des Högrykken-Gebirges, Städte zu errichten. In die Belange der Zwerge und Menschen mischten sie sich aufgrund eines Vertrages mit ersteren nicht ein; denn einst sollten die Elben für die Merohim die Zwerge bekämpfen, weswegen diese ihnen gegenüber immer noch misstrauisch waren.

Im Verlaufe der Jahrhunderte wurde aus den einzelnen Enklaven der Elben jedoch ein mächtiges Reich, dem nicht wenige Menschenvölker die Treue schworen und das enge Verbindungen mit den Menschen Nordilranuhs pflegte. Als diese schließlich im 24. Jahrhundert VZ von den Kiššatunesen unterworfen wurden, erlitten die Elben beim Versuch, dies zu verhindern schwere Verluste und zogen sich für fast zweihundert Jahre in den Norden zurück, ehe sie mit einem großen Heer ins Reich der Magierpriester einfielen, welches zu jener Zeit von einer Dürre geplagt wurde, um ihre Verbündeten aus der Knechtschaft zu befreien; viele von ihnen verließen daraufhin mit den Elben Ilranuh für immer und siedelten sich an der Landenge an, welche Ilranuh zu jener Zeit mit Aren verband, um dort ein Bollwerk gegen die Kiššatunesen zu errichten. Fünfhundert Jahre darauf kam es an jenem Ort dann zur entscheidenen Schlacht zwischen den Menschen und Elben Arens und dem Heer der kiššatunesischen Magierpriester, welche die Merohim vergötterten. In jener Schlacht fiel der Hochkönig der Elben, der sie einst in der Rebellion zum Sieg geführt hatte, im Kampf gegen den heiligen Drachen Gilittun und Landenge wurde zerschmettert, woraufhin die beiden Kontinente endgültig voneinander getrennt wurden.

Mit dem Tod des Königs kam es auch immer mehr zu Unstimmigkeiten zwischen den Elben. Kiššatu galt als besiegt und man sah keinen Grund mehr dafür, übermäßig wachsam zu sein, weswegen der Halbelb Ceranis auf eigene Faust handelte und Getreue um sich scharte, um ein Reich nördlich der Meerenge zum Schutz gegen die Kiššatunesen zu errichten, während die meisten Elben unter ihrem neuen König Amdil wieder in den Norden zogen. Der Frieden dort währte jedoch nicht lange, war der neue Hochkönig doch kaum so charismatisch wie sein Vorgänger und konnte er nicht geschickt mit der Opposition junger Adliger umgehen, welche der Ansicht waren, Menschen müssten den Elben dienen. Auf dem Höhepunkt des Streites wurde der König schließlich ermordet und es kam zu einem Bürgerkrieg, in dem der neue Elbenkönig Amrohil sich mit den Zwergen und Menschen verbündete. Einige Elben verließen während dieses Konfliktes Alvaryn, da sie nicht das Blut ihrer Vettern vergießen wollten, und gingen in den Süden, um sich auf der atamerischen Halbinsel niederzulassen. Den Krieg konnte Amrohil für sich entscheiden. Mit Zustimmung einer knappen Mehrheit der anderen Elbenfürsten wurden die Aufständischen nicht hingerichtet, sondern in den Norden verbannt, wobei sie schwören mussten, den Högrykken niemals in feindlicher Absicht zu überqueren. Sie gründeten daraufhin das Königreich Vimear.

Konflikte mit Atamerés


Das Reich der Königstreuen, Alvaryn, konnte nun in den folgenden Jahrhunderten friedlich mit den Zwergen und Menschen koexistieren. Die drei bedeutendsten Städte waren Tyn Emidh auf den alfurischen Inseln, Niturin im südlichen Högrykken und Elcira an der Küste des Silbermeeres. Die Menschen, die auf dem Gebiet Alvaryns zu jener Zeit lebten, waren keine Untertanen der Elben, gingen jedoch Bündnisse mit ihnen ein und versprachen König Amrohil die Heeresfolge. Gerade die Häuptlinge der Menschen sprachen fast immer auch Elbisch und wandten sich gerne an die Fürsten der Elben, um Streitigkeiten zu schlichten. Das gute Verhältnis zwischen Menschen und Elben war dann auch einer der Gründe dafür, dass Amrohil sich nicht einmischte, als im 5. Jahrhundert VZ der egemenoische Feldherr Essiaros das Atamerische Kaiserreich gründete und dabei auch gegen die Elben in jener Region vorging. Ein anderer Grund (und vielleicht sogar der wichtigere) war, dass viele Alvaryner es den Exilanten immer noch verübelten, dass diese ihnen nicht geholfen hatten, den Aufstand der späteren Vimeari niederzuschlagen. Dass diese Nichteinmischung bald schon negative Folgen haben würde, hatte Amrohil nicht geahnt: Kaiser Essiaros wurde von der atamerischen Magiergilde gestürzt, welche die Macht in Atamerés übernahm. Diesen Magierfürsten reichte die Herrschaft über die Halbinsel jedoch nicht lange und so marschierten sie in den Norden ein und eroberten nach und nach die Gebiete der Elben, die zu zögerlich reagierten. Nachdem die Atamerer Niturin eingenommen hatten, kam es noch einmal zu einer großen Schlacht südlich des Gerbsbuckel, welche für die Elben und ihre Verbündeten in einer Niederlage endeten. Sie zogen sich daraufhin bis hinter den Fluss Tadelith zurück. Nach dem Verlust Niturins wuchs die Bedeutung Elciras als letzte große Stadt der Elben auf dem Festland, doch verließen bald schon viele Bewohner das Fürstentum, um in der Sicherheit der Inseln zu leben: Im 1. Jahrhundert VZ schließlich ließ der Fürst von Elcira seine Stadt niederbrennen, als der Magierfürst Menesander sich ihr näherten, damit sie diesem nicht in die Hände geraten konnte.

Nicht lange darauf kam es jedoch zum Sturz der Magierfürsten durch das atamerische Volk: Das Scheitern Menesanders, der Elcira einnehmen sollte, war ein weiterer Tropfen auf dem heißen Stein. Das Ende der Magierfürsten bedeutete jedoch noch nicht das Ende des Krieges mit den Atamerern, da ihr neuer Kaiser, Teredias, nach der Konsolidierung seiner Herrschaft ein Heer unter dem Feldherrn Palandos in den Norden schickte, um zum einen den dort immer noch lebenden Menesander finden und unschädlich zu machen, aber auch, um die Gebiete unter atamerische Herrschaft zu bringen. Als zu jener Zeit plötzlich aus dem Westen Schiffe nach Alvaryn kamen, brach ein neues Zeitalter an.

Amnúrisches Zeitalter


Die Leute, die aus dem Westen kamen, die Amnúrer, waren Nachfahren des einst gestürzten Kaisers Essiaros und seiner Getreuen und von Elben, die in Atamerés gelebt hatten sowie einiger, die bereits Jahrtausende zuvor in den Westen aufgebrochen waren, um dort in Frieden zu leben. Über die Gründe ihrer Flucht wurde nicht viel gesagt: Ein großer Schrecken sollte den Untergang Amnúrs gebracht haben. Als die Amnúrer in Emlarmer an Land gingen, waren sie Amrohil ein Dorn im Auge, hegte er doch einen Groll gegen Atamerer (als die er die Amnúrer oft bezeichnete) und gegen ihre elbischen Verbündeten, welche ihm einst ihre Unterstützung verweigert hatten. Dennoch wies er sie nicht ab und witterte eine Gelegenheit, den Atamerern zu schaden und die Amnúrer mit scheinbarer Freundlichkeit loszuwerden: Er belehnte ihre Könige Kalen und Thyon mit Elcira und versprach ihnen, dass alles, was sie darüberhinaus erobern sollten, Ihnen allein gehören sollte. Die Zwillinge (beziehungsweise Drillinge, da ihre Schwester Ilarie ebenfalls eine Rolle spielte) nahmen dieses Angebot an und fanden auf dem Festland die Ruinen des einstigen Juwels des Nordens, das unbewohnbar geworden war. Zu ihrem ersten Sitz machten sie daher den noch intakten Wachturm von Elcira, der einige Meilen weiter westlich stand. Zu Amrohils Erstaunen waren die Amnúrer wesentlich erfolgreicher in ihrem Kampf gegen die Atamerer, als er gedacht hatte und so erfüllte es ihn schon bald mit Zorn, dass sie die Gebiete, die er einst beherrscht hatte (und noch mehr), vollständig unter ihre Herrschaft brachten, indem sie die Atamerer vertrieben, sie zum Überlaufen brachten, und sich mit den Menschenvölkern verbündeten und eheliche Bande schlossen. Die Einnahme Niturins ließ Amrohil schließlich fast sein Versprechen brechen, dass die Amnúrer behalten sollten, was sie eroberten. Er sah jedoch ein, dass dies nicht nur seiner Ehre einen immensen Schaden zufügen würde, sondern dass ein Krieg zwischen Alvaryn und den Amnúrern höchstens den Atamerern genützt hätte.

So mischte er sich nicht mehr in die Belange der Sterblichen ein, bis er im 5. Jahrhundert AZ noch einmal Truppen sandte, um eine Rebellion gegen den thyonischen König und selbsternannten Kaiser Aregos zu unterstützen, nachdem dieser bereits weite Teile Arens unter seine Herrschaft gezwungen hatte. Nach dem Ende des Krieges und dem Sturz des Tyrannen bestätigte Amrohil den Halbbruder Aregos', Aerthil Ellerthain, als Herrn der Nordmark, jenes Gebietes, das einst das Fürstentum Elcira war und das zwar zu Thyonien gehörte, aber immer noch in einer gewissen Abhängigkeit zu Alvaryn stand. Dies war auch der Grund dafür, dass die Nordmark nach dem Kronenkrieg und dem Verschwinden des letzten Markgrafen, Valim Elatan, nicht unter die Herrschaft des Hauses Manning, welches das Herzogtum Ribiken beherrschte, fiel, sondern eigenständig blieb. Auch ließ sich Amrohil auf Bitten des Erzmagiers Giorn Galdere Zeit, einen neuen Markgrafen zu bestätigen, weswegen die Nordmark dank der Elben von Alvaryn weiterhin von seinem Volk beherrscht wurde und nicht von einem Adligen.

Bevölkerung


Die Bevölkerung der Alfurischen Inseln bestand im 12. Jahrhundert AZ fast ausschließlich aus Elben. Ein sehr kleiner Teil von diesen hatte teilweise menschliche Vorfahren. Menschen ohne Elbenblut gab es, wenn überhaupt, nur sehr vereinzelt. Als Grund wurde von manch einem die Behauptung aufgestellt, die Elben würden auf Menschen herabschauen, was nicht der Wahrheit entsprach - zumindest nicht in Gänze; so erzählte das Klagelied des Halbelben, eine Dichtung in elbischer Sprache, von dem Sohn eines Elbenfürsten und einer Sterblichen, der selbst eine Menschenfrau heiratete und den Alterstod seiner Kinder und Kindeskinder schließlich nicht mehr ertragen kann und selbst den Tod sucht, um der "zum Fluch gewordenen Gabe der Unsterblichkeit" zu entkommen. Bindungen zwischen Elben und Menschen, ob freundschaftlicher oder romantischer Natur, bedeuteten für die Elben fast ausnahmslos Trauer und Verlust in einer Art, mit der die Elben, welche sich für das Sterben entscheiden und damit sich und ihre Nächsten darauf vorbereiten konnten, nicht zu ertragen waren. Aus diesem Grund umgaben sie sich nur ungern mit kurzlebigen Völkern und blieben meist distanziert.

Die meisten Elben lebten auf dem Land in kleineren Ortschaften oder gänzlich alleine (mit ihren Familien). Obwohl sie durchaus Geld kannten und auch normalen Tauschhandel kannten, so war es doch in der Regel der Fall, dass man miteinander teilte und sich gegenseitig Geschenke machte. So kam es vor, dass manch ein Dichter niemals Gedichte verkaufte oder Bezahlung für Vorträge verlangte, sondern davon lebte, dass man ihn zu sich einlud oder ihm Geschenke brachte. Es war für ihn dann wiederum eine Selbstverständlichkeit, sich irgendwann dafür erkenntlich zu zeigen. Natürlich gab es vereinzelt auch "schwarze Schafe", die nur nahmen und nicht gaben, obgleich dies eher selten vorkam. Diese Elben wurden allerdings auch nicht verstoßen und sich selbst überlassen, sondern weiterhin zumindest mit dem lebensnotwendigen versorgt, so wie man auch ein Familienmitglied nicht im Stich lassen würden.

Familie und Abstammung war für die Elben von größter Bedeutung. Im Gegensatz zu den Zwergen, bei denen eine Ehe erst durch die Geburt eines gemeinsamen Kindes geschlossen wurde, war dies bei den Elben nicht der Fall und nicht selten blieben solche Ehen auch kinderlos. Tatsächlich heißt es, dass es Elben gar nicht möglich war, ein Kind zu zeugen, wenn sie es nicht vollkommen wollten und auch nicht unbewusst Zweifel daran hatten: Wie auch beim Sterben war der Geist hier also mächtiger als der Körper. Ein Kind war daher immer auch ein Wunschkind und es blieb häufig bei Einzelkindern. Wenn es doch mehrere gab, so waren dies meist direkt Zwillinge. Die Ehe wurde geschlossen, indem sich die Liebenden Gelübde vor Zeugen leisteten; eine Scheidung war zwar möglich, aber doch sehr selten, galt sie doch als persönliches Versagen. Stattdessen kam es mitunter vor, dass ein Ehepaar für einige Zeit getrennt voneinander lebte, wobei jedoch auch hier keine außerehlichen Liebesbeziehungen eingegangen wurden.

Der Tod war für die Elben, die prinzipiell unsterblich waren, nichts Negatives und er wurde als natürlicher Teil des Lebens gesehen. Doch gerade für junge Elben konnte der Tod von Angehörigen etwas zutiefst Erschütterndes sein, da sie sich nun mit einem Leben ohne die geliebte Person konfrontiert sahen. So war es dann auch durchaus möglich, dass Elben, nachdem ihr Kind oder Ehepartner gestorben war, selbst den Lebenswillen verloren und ihm nachfolgten.

Die Elben Alvaryns kannten einen Adel, der sich auf die Hauptleute im Heer der Merohim zurückführen ließ, welche den Aufstand gegen ihre Herren anführten und ihr Volk so in die Freiheit führten. Männer und Frauen aus dem einfachen Volk konnten später durch andere besondere Taten ebenfalls in jenen Stand aufgenommen werden. Eine Ehe zwischen Adligen und Nichtadligen war möglich, kam aber eher selten vor. Dass es einen Adel unter den Elben gab, war für manche Menschen gewissermaßen überraschend; nicht, weil die Elben, die sie (aus Geschichten) kannten, nicht edel wirkten, sondern es im Gegenteil eher so wirkte, als gäbe es bei den Elben ausschließlich Adlige, was natürlich Unsinn war. Auch unter den Elben gab es Zimmerleute, Bauern und Metzger. Unehrenhafte Berufe, wie man sie zum Beispiel in Thyonien kannte, gab es hingegen nicht: Ein Beruf, der gebraucht wurde, galt nicht als unehrenhaft.

#3 RE: [Eruon] Völker und Reiche von Nharun 13.05.2021 10:35

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Das ist eine wunderschöne Karte Mir gefallen Kartenstil & Schnickschnackgestaltung, besonders der Rahmen wirkt sehr stimmig! Der beigefügte Text unter der Karte liest sich (im positiven Sinne) wie ein Wikiartikel und liefert viele interessante und spannende Informationen und hinterlässt einen guten Eindruck; in einem richtigen Wikiformat wäre ich jedenfalls angespornt mich durch Links in ihm zu klicken, um auf Entdeckungstour zu gehen. Mir gefällt diese Mischung aus tolkienesker Phantastik und historischem (Pseudo)Realismus deiner Welt ja sehr gut; hier haben wir mal wieder, meiner Meinung nach, ein Paradebeispiel dafür. Ich hoffe dir ist klar, dass du dir die Latte für weitere Völker/Reichsvorstellungen sehr hochgelegt hast

#4 RE: [Eruon] Völker und Reiche von Elatan 15.05.2021 10:28

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Vielen Danke sehr für das Lob. Die nächste Karte ist auch schon in Arbeit und wird nochmal ein wenig besser sein (meiner Meinung nach), da ich dort einiges anders machen werde, das hier noch nicht ganz perfekt war. Der Text hier ist tatsächlich aus meinem Wiki und leicht angepasst und (vielleicht etwas zu wenig) gekürzt. Bei der nächsten Vorstellung werde ich mich daher wohl noch etwas kürzer fassen, da so lange Texte vielleicht echt etwas abschreckend wirken. Mea culpa.

#5 RE: [Eruon] Völker und Reiche von Aguran 16.05.2021 16:09

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Zitat von Nharun im Beitrag #3
Ich hoffe dir ist klar, dass du dir die Latte für weitere Völker/Reichsvorstellungen sehr hochgelegt hast b
Das befürchte ich auch! ;)

Wirkt fast schon professionell das Ganze.

#6 RE: [Eruon] Völker und Reiche von Teja 21.05.2021 19:16

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Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Eine tolle Karte und ein toller Text!

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