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#1 [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 18.05.2021 23:38

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Ich habe beschlossen einen Aspekt aus der Frühzeit meiner Toraja-Bebastlung wieder stärker in den Vordergrund zu kehren: Die Ersten Menschen und ihre Hinterlassenschaften.

Dafür werde ich einen hoffentlich sanften RetCon durchführen, der die torajanische Antike etwas näher an die Ersten Menschen (und die Altvordere Zeit nach ihnen) rückt.

Die frühen Kulturen der Toraja werden teilweise mit einem gewissen "Postapokalypse"-Flavor verknüpft, indem sie Technologie der Ersten Menschen nutzen, obwohl sie diese nicht richtig verstehen. Die Kultur der Ersten Menschen bildet dabei quasi das "mythische goldene Zeitalter der Hohen Magie", wie es als klassisches Fantasy-Klischee bekannt ist. Weil die Antiken aber die Technologie nicht (mehr) richtig verstehen, hat diese Technologie etwas Magisches und Göttliches.

Gleichzeitig liegt die Altvordere Vergangenheit näher, weshalb es mehr altvordere Hinterlassenschaften und Verderbte Wesen in dieser Antike gibt; dadurch kommt ein bisschen mehr Conan-Hyboria-Feeling ins Spiel.

In diesem Thread möchte ich euch darüber am Laufenden halten und ihr dürft mich hier gerne mit Ideen und Kommentaren unterstützen.

Die Drachenkrieger der Erseven



Ich hatte bereits als Setzung, dass die frühen Erseven über "Drachenreiter" verfügten, wobei sie sich gezähmter Feuerdrachen bedienten, die später aber nach und nach ausstarben, weil sie sich in Gefangenschaft nicht gut vermehrten. Die Drachenreiter behalte ich bei, jedoch in Form von Piloten, die eine Art Kampfjet der Ersten Menschen benutzen, die später als "Drachen" umgedeutet werden. Weil die Maschinen nicht mehr gewartet und erst recht nicht ersetzt werden können, verlieren die ersevischen "Drachenkönige" nach und nach ihre mächtigste Waffe.


Die Medizin der Erseven



Die antiken Erseven verfügten bislang auch über das fortschrittlichste nicht-magische medizinische Wissen. Hier nehme ich Überbleibsel Erster Menschen Medizin an, inklusive fortschrittlicher Technologien, die im Kult des Rattengottes Aspharim verwendet werden.

Die Schangenmenschen von Nexos



Nexos hat bereits eine Vergangenheit als alte Hochburg der Nephiden, der torajanischen Schlangenmenschen, ihre Ruinen und Hinterlassenschaften werden stärker in der Vordergrund gerückt.


Das unheimliche Dawot


Auch die Insel Dawot wird stärker mit den Altvorderen verknüpft: Hier halten sich Altvordere Kulte deutlicher bis in die Antike hinein.


Postapokalypse


Die Bekannte Welt befindet sich in der Antike nur 200 Jahre nach dem Sieg über die Altvorderen und ist durch den Konflikt der Ersten Menschen mit diesen deutlich gezeichneter. Es gibt überall Ruinen der Ersten Menschen und Altvorderen, atomar und chemisch verseuchte Gebiete und Gebiete voller Verderbnis. Die Wildnis wird wieder gefährlicher. Aber es gibt auch mehr FLäche für Abenteuer und Scrapper, die Reichtümer aus den Ruinen bergen.

#2 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Elatan 19.05.2021 17:12

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Dieses Setting klingt extrem spannend und ist für sich ja schon fast wieder eine eigene Welt, von der ich viel mehr erfahren und sehen will. Ich habe schon richtig die Bilder von rostigen Kampfjets vor Augen, die sich ächzend und von "primitiven" Menschen umringt in die Luft erheben; Treibstoff könnte da dann wirklich das wertvollste Gut werden.

#3 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 19.05.2021 23:25

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@Elatan Oh ja, Fuel is Power!




Ein paar Hinterlassenschaften der Vergangenheit

Ksheen



Im Hochland von Sember gelegen ist Ksheen ein seltsamer Ort - eine immer noch intakte Stadt, gelegen in einem seltsamen, schalenförmigen Tal (einem Krater), die von ihren Bewohner aus unerfindlichen Gründen verlassen wurde. Die Sembiten erinnern in ihren Sagen, dass die Bewohner dieser von ihnen gemiedenen und verfluchten Stadt hellhäutig waren (während die Sembiten eher dunkelhäutig sind), aber niemand erinnert sich daran woher sie kamen oder wohin sie gingen. Die Bauweise der steinernen Bauten von Ksheen erinnert an nichts, was die Sembiten errichten können, wirken aber auch nicht so artifiziell wie Bauten der Ersten Menschen oder so verderbt wie die Hinterlassenschaften der Altvorderen. Dennoch kursieren Gerüchte von verborgenen Schätzen - und schrecklichen Verderbten Bestien, die nun in den verlassenen Häusern und Tempeln von Ksheen lauern.

Die Stadt der Alten



In den dampfenden Regenwäldern im Süden Noronteias gelegen, liegen die überwucherten Ruinen einer Stadt, von der die Kanotischen Schriften berichten, es sei der Ort an dem die Ersten Menschen zum ersten Mal mit den Altvorderen in Kontakt kamen, auch wenn manche Passagen andeuten, die Stadt wäre noch viel älter als die Ersten Menschen: "Zeitalter vor den Ersten Tagen, in der dunklen Dämmerung der Welt, seltsam waren die Könige und grausig die Taten, die die Zwillingsonnen erblickten, als schwarze Städte die Sterne spalteten und seltsame Mächte die Wellen brachen, und Rauch stieg auf von grausigen Schreinen, wo sich krümmende Opfer starben".
Die Ausmaße der Stadt der Alten spotten menschlichen Dimensionen und wirken wie von Riesen geschaffen, doch haben die Jahrhunderte sie überdeckt und überwuchert. Die großen überwachsenen Tempelpyramiden, die man noch in den Dschungeln finden kann, sind nichts weiter als die Dächer von irrsinnig hohen Gebäuden, die sich heute tief in die Erde graben.

Amulaktra


Der Sand der Taschirat weht durch die verlassenen Bauten einer einst gewaltigen Metropole und hat große Teil der Stadt bedeckt, auch wenn er es nicht vermochte sie ganz zu verbergen. Für Jahrhunderte hat Amulaktra seine Geheimnisse gehütet - und seine Schätze.
Die Reliefs an den Wänden künden von einer Landschaft voller Leben und Pflanzen, die man heute vergebens in der Taschirat sucht. Doch die wahre Macht der Stadt liegt heute unter dem Sand verborgen, denn vor den Altvorderen war Amulaktra eine der größeren Städte der Ersten Menschen, die die Macht besaßen Leben in die Wüste zu bringen. Doch heute ist Amulaktra ein Ort des Todes, denn nicht nur die erbarmungslose Taschirat streift durch die Ruinen, sondern auch die Chuliden hausen dort und verehren unter der großen Kuppel im Zentrum der Stadt den schrecklichen Sinth.

K'huljar



Aus den Wogen des Meeres erheben sich die gischtumtosten Ruinen der Inselstadt K'huljar und sind der Grund, warum arbarische Fischer nah bei der Küste bleiben. Denn in den Ruinen dieser zyklopischen Stadt verehren die Bhataziden noch immer Bhathaza, den finsteren Kjahullir, der dort in seinem Tempel schlafen soll.

Fodsch und Zaphyre


Auf der Insel Zaphyre befinden sich gewaltige Kristallkuppeln in denen sich die Ruinen von Städten befinden sollen, die heute von verderbten Bestien bewohnt werden und verhinderten, das wagemutige Abenteurer die Schätze der Ersten Menschen, die diese Kuppeln erbauten, plündern. Doch das wahre Wunder ist die Stadt Fodsch, die sin einen Berg gebaut wurde und die Schmiede der Ersten Menschen gewesen sein soll - und es heißt dass die feuerspuckenden Türme von Fodsch noch immer von einem seltsamen Mann bewacht werden, der halb Mensch und halb Maschine ist.

M'Ory



In den charyischen Bergen befindet sich ein seltsames Bauwerk mit achteckigem Grundriss und einer Kuppel, aus deren Mitte sich ein Turm erhebt. Die Charyen nennen den Ort "Himmelsspitze" und verehren hier den Himmelsgott, doch meiden sie es abergläubisch dieses Bauwerk zu betreten, der in verschiedenen alten Schriften M'Ory genannt wird.
Welch unglaubliche Schätze den wilden Charyen dabei entgehen, soll M'Ory doch ein Archiv des Wissens der Ersten Menschen sein!

Phyta


Die am Fuße eines Vulkans erbaute Stadt Phyta im nördlichen Arroien ist ein Pilgerzentrum für Echyren, Eneathen und Erseven, denn hier residert der Phyton, das heilige Orakel des Gottes Phabis.
Obwohl Stadt und Tempel neu sind, zählt der Phyton doch zu den Hinterlassenschaften, denn seine Weissagung entstammt einem alten Stück Technologie, einem Empfänger, der noch immer Signale der Ersten Menschen aufnimmt, aber dessen KI nicht mehr in der Lage ist sie sinnvoll zu interpretieren ...

#4 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Elatan 20.05.2021 11:22

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Ich fühle richtig geniale Lovecraft-Vibes! 😁 Diese Orte klingen überaus interessant und es würde mich echt freuen, wenn du mal die Muße findest, sie zu zeichnen. Kannst du mehr über den Mann von Fodsch erzählen?

#5 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von DrZalmat 20.05.2021 22:51

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Ich würde echt gern mehr über die Hinterlassenschaften erfahren, insbesondere über Ksheen. Ist das eine der ersten Städte die mit lokalen Materialien gebaut wurde (und wirken deshalb nicht so künstlich)? Warum wurde der Ort verlassen? Wer waren sie?
Gibt es da Theorien oder sogar eine Nharunische OutWorld Erklärung? Oder weißt du selber nicht so genau wer da gewohnt hat

Und ich würde gerne den Halbmenschen aus Fodsch kennen lernen. Er dürfte sicher vieles über die Vergangenheit wissen wenn er plaudert.

#6 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Teja 21.05.2021 12:56

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*hinsetz* Erzähl mir mehr!

#7 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 22.05.2021 11:07

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Zitat von Elatan im Beitrag #4
Kannst du mehr über den Mann von Fodsch erzählen?

Zitat von DrZalmat im Beitrag #5
Und ich würde gerne den Halbmenschen aus Fodsch kennen lernen. Er dürfte sicher vieles über die Vergangenheit wissen wenn er plaudert.

Zitat von Teja im Beitrag #6
*hinsetz* Erzähl mir mehr!


Ich habe den Mann von Fodsch vor einiger Zeit mal fürs RPG gemalt und das Bild jetzt wiedergefunden, wie er heißt oder genau genannt wird, weiß ich allerdings nicht mehr, denn er trägt nur den Arbeittitel "Mechanikles":Mechanikles.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)

Eigentlich handelt es sich bei diesem "Mann" auch gar nicht um einen Mann, sondern einen Prometheus , mit etwas irre gewordener, teils defekter KI, dessen Primäraufgabe die Wartung von Fodsch ist und der sich über Jahrhunderte selbst repariert und "verbessert" hat. Damals im RPG war er nicht gerade der freundlichste Zeitgenosse (wenn auch kein direkter "Boss"-Gegner). Was das Wissen über die Vergangenheit angeht, muss man jedoch dazusagen, dass der Mann von Fodsch Jahrhunderte nur in der Abgeschlossenheit des "Schmiedebunkers" verbracht hat und seine Erinnerungen lückenhaft und korrumpiert sind.



Zitat von DrZalmat im Beitrag #5
Ich würde echt gern mehr über die Hinterlassenschaften erfahren, insbesondere über Ksheen. Ist das eine der ersten Städte die mit lokalen Materialien gebaut wurde (und wirken deshalb nicht so künstlich)? Warum wurde der Ort verlassen? Wer waren sie?


Ksheen wurde von Nachfahren der Ersten Menschen aus dem Norden erbaut, die nicht mehr über die Hochtechnologie verfügten, aber immer noch Kenntnisse hatten, die recht fortschrittlich waren. Vermutlich in einer Zeit errichtet als es zum Krieg zwischen Ersten Menschen und Altvorderen kam, sollte die Lage im Krater und die Abgeschiedenheit des Hochlandes die Stadt eigentlich schützen, aber die Barriere zwischen Toraja und Anderdunkel ist an solchen Orten (naturgemäß) dünn und befördert durch die mitgebrachte Technologie drang Verderbnis in die Stadt und sie musste aufgegeben werden. Die Bewohner von Ksheen gingen dann in den Wirren der Zeit verloren

#8 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 26.05.2021 01:57

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Städte



Die Discordler wissen ja bereits, dass ich Symbole für meine neue Wonderdraft-Karte male, hier stelle ich die bisher fertig gestellten Städte einmal kurz vor.

Arbaren



Brassa


Brassa(Korkarras).png - Bild entfernt (keine Rechte) Brassa war die Hauptstadt der Raklenger und lag an den Hängen des Urdurim, des "schwarzen Berges", einem erloschenen Vulkan. Jahrhunderte später sollte auf ihren Ruinen Korkarras die Hauptstadt des Kjaharsmal errichtet werden, doch in der Zeit kurz nach 800 VOR wurde sie von den mächtigen Fürsten der Raklenger beherrscht, deren Macht auf den Hinterlassenschaften in einem in Brassa gelegenen Bunker der Ersten Menschen beruhte. Die Oberstadt von Brassa galt als Heiligtum des Ertius, des Bärengottes, und durfte nur von seinen Geweihten betreten werden.

Torhal


Torhal.png - Bild entfernt (keine Rechte) Torhal war die größte Stadt der Aribonder und aufgrund seiner hegemonialen Vormachtstellung kann man sie mit Fug und Recht auch als deren Hauptstadt bezeichnen; der Fürst von Torhal war aber dem Selbstverständnis nach ein Erster unter Gleichen. Anders als die Raklenger im Osten hatten die Aribonder kaum Zugriff auf Hinterlassenschaften der Ersten Menschen, waren durch ihre ständigen Konflikte mit den Verderbten, besonders Varwulfir und Bhathaziden, formidable und von anderen gefürchtete Krieger.

Arroien



Arros


Arros.png - Bild entfernt (keine Rechte) Arros war die erst vor einer Generation gegründete Hauptstadt des Kriegerkönigs Arkodoros, einem brutalen Tyrannen, der zusammen mit seinen Söhnen große Gebiete unterworfen hatte, die jedoch noch stark von Verderbten bedroht waren. Arros war, wie das gesamte Arkodoridische Reich ein Sammelbecken für phalopische Echyren, Erseven und Arbaren, die in ihrer Heimat keine großen Aussichten hatten und sich im Neuland ein besseres Leben erhofften. Warum Arkodoros seine Hauptstadt ausgerechnet auf einem Hügel im Sumpfland errichtete weiß niemand, auch wenn strategische Gründe vermutet werden. Die junge Stadt befand sich kurz nach 800 Vor noch im Aufbau, jedoch genossen die Käferrennen, die Arkodoros selbst eingeführt hatte, eine große Beliebheit und zogen sogar schaulustige Reisende aus dem Süden an.

Das chartanische Imperium



Nessus


Nessus.png - Bild entfernt (keine Rechte) Nessus war nach 800 Vor die Hauptstadt des mächtigen Imperiums von Charta und zugleich die heilige Stadt des "Roten Bullen", des Gottes Asdus, und Sitz des Königs. Die Macht im Imperium lag in den Händen der Roten Priester des Gottes Asdus, die mit einer Mischung aus religiös verehrter Technologie und finsterer Magie herrschten; Gerüchten nach verbarg sich hinter dem Antlitz des Roten Bullen der Altvordere Sor-Tahot - vielleicht war das aber auch nur Schmähpropaganda der Feinde des Imperiums ...

Die phalopischen Echyren



Arephor


Arephor.png - Bild entfernt (keine Rechte) Arephor war Teil eines Zweibundes mit Amriphas und in dieser Zeit das Zentrum des echyrischen Adeos-Kultes, dessen Haupttempel ein schlanker Turm im Zentrum der Stadt war, der von den Göttern selbst erbaut worden sein soll und der bei Gewitter die Blitze anzog - tatsächlich war er jedoch eine Hinterlassenschaft der Ersten Menschen und viele Wunder der Adeospriester beruhten auf deren alter Technologie.

Arimphas


Arimphas.png - Bild entfernt (keine Rechte) Arimphas war der zweite Teil des Zweibundes und quasi die "dunkle Seite" der Medaille: Während Arephor einen guten Ruf genoss und als Hort der Zivilisation und Ehre galt, war Arimphas das Sammelbecken des Abschaums, ein Hort von Seeräubern und anderem eher zwielichtigem Gesindel. Berühmt war die Stadt vor allem für ihren großen Sklavenmarkt, auf dem Sklaven aus der gesamten Bekannten Welt verhandelt wurden.

Chalix


Chalix.png - Bild entfernt (keine Rechte) Chalix war ein Hort des Wissens und der Forschung, dessen turmartiger Tempel dem Gott Armis geweiht war und, treu dem Gott des Handels, ein bedeutender Markt für Magisches, Altvorderes und Relikte der Ersten Menschen war.

Draspon


Draspon.png - Bild entfernt (keine Rechte) Draspon befand sich in jener Zeit auf dem Höhepunkt seiner Macht: Die Kriegerelite der Draspiaten beherrschte die Stadt und war in der gesamten Bekannten Welt gefürchtet. Die von Klein auf für den Kampf ausgebildeten Draspiaten genossen den Ruf unbesiegbar zu sein, was sicherlich nicht daran lag, dass damals noch viele Draspiaten in den Power Armors der Ersten Menschen in den Krieg zogen ...
Die Stadt war das Zentrum des Kultes des Kriegsgottes Arkos, dem im Tempel ein gewaltiges Standbild geweiht war, dass sich auf einem drehbaren Podest befand, damit der Kriegsgott stets in Richtung der Feinde Draspons blicken konnte.

Karkarra


Karkarra.png - Bild entfernt (keine Rechte) Karkarra war der am wenigsten bedeutende Stadtstaat des Phalopos und war vor allem als Pilgerort der Tertemier bekannt, die hier den Goldenen Maile, den immer grünen, immer fruchtbaren Baum verehrten, unter dem einst der Heldengott Asiranas geruht hatte. Für die Karkarrer besaß der Heilige Baum eine Verbindung zur Muttergöttin Irdenis und auch die benachbarten Charyer pilgerten in die Stadt um den Baum zu verehren.

Nexos


Nexos.png - Bild entfernt (keine Rechte) Nexos war damals noch nicht das Herz des Phalopos, das es später einmal werden sollte. Den Kern der Stadt bildete immer noch das Nephideon, der alte Tempelpalast der verderbten Nephiden, der noch immer viele Geheimnisse barg, aber nun als Pforte in die Unterwelt galt und von den masochistischen Priestern des Totengottes Athis gehütet wurde.

Tertemes


Tertemes.png - Bild entfernt (keine Rechte) Tertemes, die Stadt des Purpurfeuers, war die heilige Stadt des Heldengottes Asiranas, in dessen Tempel das Ewige Purpurfeuer brannte. Die Tertemier waren reich an Einfluss und Geld, letzteres vor allem, weil in der Gegend immer wieder Hinterlassenschaften der Ersten Menschen auftauchten.

Topeia


Topeia.png - Bild entfernt (keine Rechte) Topeia begann in jener Zeit seinen ewigen Zwist mit Draspon und hatte den mächtigen Draspiaten vor allem eines entgegenzusetzen: Magie. Auf der berühtem Akropolis von Topeia, die der Göttin Isthanis geweiht war, wurden nämlich die fähigsten Magier der phalopischen Echyren ausgebildet. Damals waren Isthanis und Hekidna nämlich noch eine Einheit - "Hekidna", "Zauberin", nur ein Beiname der Göttin, bevor er sich als grausame Schreckgestalt verselbstständigen sollte.

Eneathen



Saphra


Saphra.png - Bild entfernt (keine Rechte) Saphra war der Königinnensitz der Eneathen, jenes beinahe mythischen Volkes in dem nur Frauen frei und alle Männer Sklaven waren. Die gefürchteten Kriegerinnen trotzten den Erseven und Draspiaten gleichermaßen, allein durch ihren Mut.

Erseven



Perusant


Edija.png - Bild entfernt (keine Rechte) Edija, der "Schild des Nordens", war eine mächtige Festungsstadt, deren Krieger den Verderbten trotzten, die beständig von Norden das Land der Erseven bedrohten. Obwohl Edija eigentlich das schwächste der ersevischen Reiche war, galt sein Kampf gegen die Verderbnis als so edel, dass die anderen Königreiche immer wieder Krieger nach Edija sandten, um ihren Kampf zu unterstützen.

Perusant


Perusant.png - Bild entfernt (keine Rechte) Perusant war das Zentrum ersevischer Kultur und Gelehrsamkeit und gleichsam Zentrum der ersevischen Magier.

Phyta


Phyta.png - Bild entfernt (keine Rechte) Phyta, am Fuß eines Vulkans erbaut, war das Zentrum des damals noch ersevischen Sonnengottes Phabis, dessen Stimme vom Phyton, dem heiligen Orakel mit der goldenen Zunge, vernommen wurde. In jener Zeit verbreite sich der Kult des Phabis auch weiter im Süden und immer Phalopier pilgerten zum Orakel um von der Weisheit und dem Wissen des Sonnengottes zu profitieren - auch wenn dessen Weissagungen immer verworrener wurden; die Macht des Orakels gründete nämlich auf einer KI der Ersten Menschen, die immer unzuverlässiger wurde ...

Velosija


Velosija.png - Bild entfernt (keine Rechte) Velosija, die Heimat der Drachenreiter, war das mächtigste der ersevischen Königreiche. Die Macht gründete auf den "Drachen", alten Kampfjets der Ersten Menschen, befand sich jedoch langsam aber sicher im Niedergang.

Venuva


Venuva.png - Bild entfernt (keine Rechte) Venuva war das Zentrum des Gottes Aspharim und Zentrum der ersevischen Medizin, gefördert durch ein altes medizinisches Zentrum der Ersten Menschen.

#9 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Elatan 26.05.2021 14:12

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Ich wiederhole mich, wenn ich die Bilder lobe, aber trotzdem nochmal: Sie sehen klasse aus und ich bin schon auf die fertige Karte mit ihnen gespannt! Ich mag diese dezenten Scifi-Elemente und bekomme glatt Lust, mir nochmal Videos von von Däniken bei Youtube anzuschauen. Was genau macht den Baum in Karkarra so besonders?

#10 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Aguran 29.05.2021 16:13

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@Nharun

Erst Mal klasse was du uns hier vorstellst. Extrem spannendes Setting!
Ich weiß nicht ob du es kennst, aber es gibt ein Rollenspielsystem das ein ansatzweise ähnliches Setting aufweist, vielleicht hilft es ja dir zusätzliche Inspiration zu finden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Numenera


Zu den Stadtgrafiken, sind sehr nice geworden!
Bei Gelegenheit könntest du mir ja vielleicht, vorzugsweise über Discord, verraten wie du die in Wonderdraft importierst?

#11 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Elatan 29.05.2021 20:41

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Zitat von Aguran im Beitrag #10
Bei Gelegenheit könntest du mir ja vielleicht, vorzugsweise über Discord, verraten wie du die in Wonderdraft importierst?

Oder ein kleines Tutorial hier im Forum.

#12 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 31.05.2021 17:11

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Zitat von Aguran im Beitrag #10
@Nharun

Erst Mal klasse was du uns hier vorstellst. Extrem spannendes Setting!
Ich weiß nicht ob du es kennst, aber es gibt ein Rollenspielsystem das ein ansatzweise ähnliches Setting aufweist, vielleicht hilft es ja dir zusätzliche Inspiration zu finden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Numenera


Zu den Stadtgrafiken, sind sehr nice geworden!
Bei Gelegenheit könntest du mir ja vielleicht, vorzugsweise über Discord, verraten wie du die in Wonderdraft importierst?


Ja Numenera kenne ich und seit einem umfangreichen Humble Bundle besitze ich auch große Teile der Ersten Edition des Rollenspiels; ich finde die Welt faszinierend und die Bücher sind eine wahre Inspirationsquelle, wenn auch die Strangeness etwas über dem ist, was ich (trotz Anderdunkel - das ist eher lovecraft'esk) für die Toraja im Sinn habe. Auch wenn ich Numenera nie 1 zu 1 als direkte Inspirationsquelle angesehen oder benutzt habe, dürfte meine Kenntnis dieser Welt die Toraja aber seit ihrer Entstehung indirekt beeinflusst haben.

Jetzt für das "Rework" nehme ich mir Numenera aber wieder etwas aktiver vor.

@Tutorial für Wonderdraft-Assets: Ich versuche es diese Woche noch ins Forum zu bringen, im Discord ist es ja schon.

#13 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 23.08.2021 00:57

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Nächster Retcon:

Die Götter der Echyren




Adeos, der Himmelsvater


Adeos wird als bärtiger Mann mittleren Alters mit schulterlangem Haar dargestellt, meist auf einem (Wolken-)Thron sitzend und einer Axt als Attribut; bei dieser Axt handelt es sich um eine langstielige Waffe mit einem doppelten, aber sehr schmalen Axtblatt - es wirkt beinahe wie ein Kreuz. Und da sind wir auch schon beim Ursprung dieses Gottes, der eine Reminiszenz an den Gott einer gewissen Religion der Alten Erde darstellt und dessen Name auch von den Ersten Menschen mehr oder weniger geerbt wurde.
Der echyrische Adeos ist dabei eher der alttestamentarische Gott, auch wenn die Echyren ihn deutlich menschlicher sehen; er ist fordernd und strafend und bringt einen Haufen Regeln mit sich, hinter denen aber weniger biblische Gebote stehen, als Reste der Kolonialgesetze der Ersten Menschen.
Der wichtigste Tempel des Adeos befindet sich in Arephor; der gewaltige Tempelturm ist eine Sendeanlage der Ersten Menschen und ihre Antennen ziehen nicht nur Blitze an, sondern empfangen auch immer noch Signale von einigen Satelliten in der Umlaufbahn, die als Stimme des Gottes betrachtet werden.

Arkos, der Kriegsgott


Arkos wird als athletischer junger Mann mit Helm, Umhang, Speer und Schild dargestellt. Er ist der Gott des Krieges und wird vor allem in Draspon verehrt, deren kriegerische Elite immer noch auf einige Power Armors der Ersten Menschen zurückgreifen kann. Sein Name geht auf die "Arc(ology)" zurück, auf deren Ruinen Draspon errichtet wurde.

Gena


Die Muttergöttin Gena gilt als Herrin des Lebens und Spenderin von Heilung und Nahrung. Sie wird im Gegensatz zu den meisten echyrischen Gottheiten bekleidet dargestellt, als Frau in langen, gelben Gewändern mit gelber Haube und weißem Gesichtsschleier. Ihr Name hat tatsächlich etwas mit "Genen" zu tun.

Soukynche


Die Göttin Soukynche war die Göttin des Wissens und der Weisheit, aber auch der Magie, die als junge Frau mit einem speziellen Diadem und mit mindestens einer Schriftrolle dargestellt wurde. Das Diadem ist eine Misinterpretation einer Datenbrille der Ersten Menschen; ihr Name ist eine verschliffene Form des Wortes der Ersten Menschen für einen Datenspeicher zurückzuführen. Als Retcon ersetzt sie die bisherige "Isthanis", behält diese Namen jedoch als Beinamen (er bedeutet so viel "bei der Siedlung") in ihrer Funktion als Stadtgöttin von Topeia. Ein weiterer Beiname dieser Göttin ist "Hekidna" in ihrer Funktion als Göttin der Magie (dieser Name geht tatsächlich auf "hacken" zurück).

Armis


Der Stadtgott von Chalix wurde von den phalopischen Echyren als Gott des Handels verehrt. Der Name ist eine Verkürzung des älteren, in Chalix noch kultisch genutzten Namens Armisupleos, der seinerseits auf "arms supply" und die wichtigste Funktion einer am Ort des heutigen Chalix liegenden Kolonie als Waffenfabrik zurückgeht.

Neisa


Die Göttin des Nachthimmels und Herrin der Sterne geht ihrem Namen nach auf die NASA (New Ascension Space Association) zurück.

Alpathis/Alpathytouros und Oulbithis/Oulbis


Der echyrische Sonnengott hat seinen Ursprung in "Alpha Zentauri", die Bezeichnung "Alpathis" ist weiter verbreitet und wird später als "Alpis" gleichbedeutend mit Sonne. Oulbithis/Oulbis ist eine Neuschöpfung der Echyren und ist als Zwillingsbruder des Alpathis der Gott der Nachtsonne und des Schlafes.

Despenaltis/Despinis


Despenaltis oder verschliffener Despinis ist ein Gehilfe des Unterweltgottes Athis und der Gott des Todes und der Gesetze; sein Name geht auf das Wort der Ersten Menschen für "Todesstrafe" zurück.

Thinoue


Die Göttin des Mondes und Schutzgöttin der Frauen hat ihren Ursprung in der Bezeichnung der Ersten Menschen für den Mond der Toraja.

Gonthyos


Der Gott der Flüsse und Quellen geht auf die Bezeichnung der Ersten Menschen für "Wasserversorgung" zurück.

#14 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Teja 23.08.2021 12:38

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Ich liebe es, wenn du Begriffe auf die ersten Menschen zurückführst!

#15 RE: [Toraja] SciFi Postapokalypse Rework von Nharun 07.09.2021 00:37

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Colony One "Central"


Colony One war die "Hauptstadt" der Ersten Menschen und lag als erste von ihnen gegründete Siedlung auf der Toraja im Golf von Nexos (man denke hier an das Stargate Atlantis "Atlantis", auch wenn ich es mir vom Aufbau her eher wie DS9 vorstelle). Der Einflussbereich der Kolonie erstreckte sich über den Phalopos weiter nach Nordwesten, etwa bis Abasteon.
Die Kolonie war nicht nur die erste auf der Toraja, sondern auch die erste, die durch den Bürgerkrieg und die Verderbnis der Ersten Menschen unterging - im wörtlichen Sinne: Sie wurde in den Fluten des Meeres versenkt.
Der Nachwelt blieb Colony One als mythisches "Kol Nywan" in Erinnerung, der "silbernen Stadt zwischen den Wogen", dem sagenumwobenen Feind der ersten Phalopier.

Colony Two "Forge"


Colony Two wurde auf der Insel Zaphyre gegründet, die von den Ersten Menschen "New Cyprus" genannt wurde. Sie entwickelte sich zum Zentrum des Bergbaus, der Metallverabeitung und des Maschinenbaus und weitete ihren Einfluss auf das Gebiet der späteren Charyrer aus.
Der Niedergang von Forge kam durch die Verderbnis, die sich hier durch die Maschinen der Ersten Menschen besonders schnell ausbreitete, welche die Barriere zwischen dieser Welt und dem Anderdunkel nachhaltig zerstörten.
Der Nachwelt blieb Forge als "Fodsch" in Erinnerung (siehe Post #3).

Colony Three "Arcadia"


Colony Three erstreckte sich über das Gebiet des späteren Erseva, die Hauptkolonie lag in den Hügeln zwischen Velosija und Nephalija. Sie war geprägt von der mächtigen "Biologengilde", welche hier landwirtschaftliche aber auch medizinisch, genmanipulative Forschungen betrieb. Der Niedergang der Kolonie kam während des Großen Krieges, als die Biologengilde von Bogora-Ma korrumpiert wurde und Arcadia zum Ziel anderer Kolonien, vor allem Forge wurde.
Die Kolonie geriet beinahe vollständig in Vergessenheit, auch wenn einzelne Relikte in Phyta, Venuva oder Velosija zur Keimzelle späterer Siedlungen wurden. Die Biologengilde wurde später zum Grundstein des ersevischen Aspharimkultes, dessen Gott Aspharim, auf einen bedeutenden Forscher, Ephraim Savala, zurück - und in Gestalt des "Arkada", des "Steins des Weisen", einem mythischen Artefakt des Aspharimkultes.

Colony Four "Savannah"


Colony Four lag im Bereich des südlichen Kythien, die Kolonie selbst im Gebiet der späteren Mungonen. Die Kolonie ging während des Bürgerkriegs der Ersten Menschen unter, überlebte aber in Form von "Safan", dem himmlischen Paradies der kythischen Religion.

Colony Five "Eldorado"


Colony Five lag im Bereich des späteren Demars, die Kolonie selbst in der Nähe des späteren Ga'ai. Sie war vor allem vom Bergbau geprägt und baute neben Gold und Silber vor allem seltene Erden ab, weshalb sie vor allem für Forge ein wichtiger Handelspartner war. Sie ging im Bürgerkrieg der Ersten Menschen unter und wurde von den späteren Menschen vergessen; lediglich die prunkvollen goldenen Repräsentationsbauten blieben als der "Goldene Himmel" der späteren demarischen Religion in Erinnerung.

Colony Six "Urania"


Die Kolonie erstreckte sich über das Arbaricum und hatte ihre Hauptstadt dort, wo später Brassa/Korkarras gegründet wurde. Sie ging während des Großen Krieges unter, die meisten Ersten Menschen dieser Kolonie wurden von Zak'Iq verderbt und zu den ersten Varwulfir.

Colony Seven "New Eden"


Im späteren Kaphtenu gelgegen war New Eden, das selbst zwischen Kopal und Retun lag, ein paradiesischer Garten, der im atomaren Feuer des Bürgerkriegs unterging. Dort wo einst die prachtvolle Kolonie lag, erstreckte sich später nur verderbte Wüste. Die Kolonie geriet in Vergessenheit und hinterließ keine bedeutenden Spuren in späteren Kulturen.

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