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#16 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Teja 16.07.2021 01:25

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@Chrontheon Feengold verschwindet der Legende nach und ich dachte mir, dass ich das einfach so übernehme. Als kleine Gemeinheit gegenüber Neuankömmlingen sozusagen.

#17 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Harbut 16.07.2021 08:52

@Aguran Danke für deine ausführliche Erläuterung. Sehr cool. Diese Art der Isolation kommt mir echt bekannt vor, wenn auch vermutlich aus anderen Gründen. Was deine Kommentierung angeht, ich bin mal so frech und zitiere mich selbst. ;) Was die Münzdicke angeht, guter Einwand. Denke dass ich das auf 2-3mm reduziere. Allerdings ist die Idee bei den Zwerge die, dass sie eher Plättchen als Münzen haben. Ähnlich wie goldgepresstes Latinum bei den Ferengi. Kleinere Münzen wären dann eine Art von kleinen Sticks. Diese sind aber eher nicht verbreitet. Grundlegend kommen diese Maße aus einer Zeit, als die Zwerge in Reichtum schwammen und diese Größe ist eigentlich mal die Standardgröße für Panzerplättchen für Rüstungen gewesen. Da es einige sehr dekadente Zwerge gab, haben sie ihre Rüstungen dann mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen veredelt. Also wurde irgendwann das Standardmaß für Rüstungsplättchen zu einem Standard für Münzplatten. In über 20.000 Jahren Geschichte gab es so einige nicht soooo kluge Entscheidungen. ^^ @Nharun Danke für die Erläuterung. Zu deiner Frage: Ja und nein, je nach Wert haben sie verschiedene Mischungen oder sind auch mal rein aus einem Edelmetall. Einige sind sogar mit Edelsteinen versetzt.

@Teja <--- Was anderes fällt mir nicht ein. Herrliche Geschichte einer skurillen Sklavenarbeit.

@Chrontheon Danke für die Antwort.

#18 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Elatan 16.07.2021 12:10

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@Harbut: Also ich bin jetzt überzeugt worden und werde meine Münzen einschmelzen!
@Nharun: Interessant, dass die Geschichte der Münzen der Toraja tatsächlich so direkt jenen der alten Erde entspringt!
@Aguran: Ja, ich kann mir vorstellen, dass mit diesen drei Ressourcen sehr viel Geld gemacht werden kann. Wird z.B. Elektra auch benutzt, um Reichtümer platzsparend zu horten? Wie viel Elektra braucht man, um einen Raum zu heizen?
@Chrontheon: Ein schöner Einblick in deine bunte Welt der Währungsmittel! Ich mag deine Dialoge.
@Teja: Gefällt mir, ich hätte jetzt gerne ein Heinzelmännchen und schließe mich Chrontheons Frage an!

Zitat von Aguran im Beitrag #11
Interessanter geschichtlicher Abriss. Mir ist jedoch nciht ganz klar geworden weshalb du von einer
Zitat von Elatan im Beitrag #6
historisch bedingten Währungsunion
sprichst. In wie fern ist es eine Union, wenn doch jeder sein eigenes Süppchen kocht?

Na so ganz sein eigenes Süppchen kochen sie ja nicht. Sie halten sich weiterhin an die Größe und das Gewicht der (größeren) Münzen aus historischen und eben recht praktischen Gründen. Lediglich die Bildchen auf den Münzen sind anders, aber das ändert nichts am Wert.

Zitat von Nharun im Beitrag #12
@Elatan Ein schöner, stimmiger historischer Abriss! Aber was deinen Pilger angeht: Ist die Straße nach Veristis nicht immer noch gesperrt? *lush*

Die Bauarbeiten sind noch nicht abgeschlossen.

Zitat von Teja im Beitrag #13
@Elatan Erstaunlich, dass die Münzen über so lange Zeit im Wert gleich geblieben zu sein scheinen.

So richtig im Wert gleich geblieben sind sie über die Jahre nicht unbedingt und für z.B. eine Silbermünze bekommst du im thyonischen Niturin vielleicht auch weniger als in einem ilarischen Dorf. Größe und Gewicht blieben aber immer recht gleich. Ich muss hier aber auch zugeben, dass das ein Thema ist, dem ich nicht wirklich sehr viel Beachtung schenke. Leute, die tief in der Materie drin stecken, können vielleicht erklären, wie diese Kontinuität sein kann.

#19 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Aguran 16.07.2021 21:28

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Zitat von Teja im Beitrag #13
Anschließend tauscht man die fertigen Sachen einfach gegen Reichtümer ein.


Unterdrückung von Arbeitenden für Gewinn, dass nennt sich doch Kapitalismus, oder? ;)
Sehr schöne kleine Geschichte. ^^


Zitat von Nharun im Beitrag #12
@Aguran Das sind drei coole Materialien! Warum hat Isen das Monopol auf sie? Kommen sie nur dort (in nennenswerter Menge) vor oder was ist Grund?

Guter Punkt @Nharun.
Die Materialien kommen nur in Isen in nennenswerter und vor allem leicht zu fördernder Form vor (zumindest im erschlossenen Teil Tenrasyls). Der Grund dafür hängt tatsächlich mit dem Drachensturz selbst zusammen, also der Tötung des Drachengottes.
Durch dessen Tötung und die apokalyptishcen Folgen ist nicht nur das Klima massiv verändert worden in der Region, sondern es sind auch Mineralien, Erze und Gase umgewandelt worden eben in Elektra, Fotyrit und Teranium. Der Tod eines Gottes hat viele extreme Auswirkungen, eine davon ist eben auch das.


Zitat von Elatan im Beitrag #18
@Aguran: Ja, ich kann mir vorstellen, dass mit diesen drei Ressourcen sehr viel Geld gemacht werden kann. Wird z.B. Elektra auch benutzt, um Reichtümer platzsparend zu horten? Wie viel Elektra braucht man, um einen Raum zu heizen

Grundsätzlich gibt es diese Praktik, zum Beispiel Elektra zu horten um Recihtümer platzsparend zu bunkern. Aber es wird vermutlich eher ein Zweites oder gar Drittes Standbein für VErmögenskonservierung sein, weil der Preis zu stark schwankt.
Die natürliche Schwankung des Elektra-Preises liegt im Jahreslauf bei ca. 15-25%, war vor allem daran liegt dass der Ursprungspreis an die Nahrungsmittelvoräte/versorgung in Isen gekoppelt ist. Hat Isen Erntezeit und es gibt eine gute Ernte nimmt das den Druck aus dem Preis, in besonders guten Erntejahren unter Umständen sogar noch mehr als gewöhnlich. Aufgrund dieser Tatsache sind die 3 Rohstoffe eher etwas für Spekulanten als Vermögenskonservatoren.
Börsen tragen ihren Teil dazu bei den Preis noch volatiler zu machen.

Deshalb wird Vermögen eher in Gold, Drachenschuppen, Immobilien oder etwas exotischer in Firnblattbäumchen (eine Art Bonsaikunst mit Firnblattbäumchen) konserviert, hierbie ist die Preisvolatilität geringer beziehungsweise berechenbarer und der Kurs geht im Langzeitschnitt immer nach oben.

Zu deiner zweiten Frage:
Es kommt auf die Größe des Raumes an, und darauf wie dieser gebaut ist.
Wenn ich jetzt mal die Durchschnittgröße eines Privatgemachs ins Isen hernehme und die entsprechende Bauweise, dann reicht ca. 1 Liter Elektrum, innerhalb eines mit Eis- und Wassergeistern angetriebenen Pumpradiators aus um 15 qm Privatraum zuverlässig auf ca. 22 °C zu heizen.
Wurde man versuchen den selben Raum mit einem Liter Elektrum in einer Schale in der Raummitte zu heizen dann kommt man jedoch nicht über 12°C im Winter (-35°C keine Seltenheit) hinaus. Mit dieser "Technik" bräuchte man weit mehr als 10 Liter um die Temperaturen wirklich in dne angenehmen Bereich kommen zu lassen.

#20 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Teja 18.07.2021 12:03

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Zitat von Aguran im Beitrag #19
oder etwas exotischer in Firnblattbäumchen (eine Art Bonsaikunst mit Firnblattbäumchen) konserviert
Da wüsste ich ja gerne, wie das funktioniert. Hört sich nach keiner guten Methode für Leute an, die beim Gärtnern wenig erfolgreich sind *hüstel*.

#21 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Aguran 18.07.2021 22:22

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Doppelpost wegen bockender Zitierfunktion...

#22 RE: Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021 von Aguran 18.07.2021 22:23

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Zitat von Aguran im Beitrag #21
Zitat von Teja im Beitrag #20

Da wüsste ich ja gerne, wie das funktioniert. Hört sich nach keiner guten Methode für Leute an, die beim Gärtnern wenig erfolgreich sind *hüstel*.
[/quote]

Könnte man meinen, aber für Firnblatt braucht es weniger einen Grünen Daumen, als Magische Begabung.
Firnblattbäumchen sind keine richtigen Bäume sondern eine Art magischer Speicher, sie sehen aber wie Bonsaibäumchen aus, mit dem Unterschied dass sie leicht durchscheinend wirken. Erlischt die Magie in ihnen, dann löst sich da Bäumchen in Luft auf.

Firnblattbäumchen werden meist von magisch begabten erzeugt, welche diese dann verkaufen, bzw. sie verkaufen über die Bäumchen reine magische Energie. Auf diese Weise gespeicherte Magie hat ihren eigenen Wert, und kann sogar von Nichtmagiern, mit entsprechenden Artefarkten freigesetzt werden. Aber darum geht es hierbei weniger.

Der Zweck eines Firnblattbäumchen ist es die eigene magische Kraft in der Jugend, wenn die die reine potentielle Kraft noch größer ist, zu speichern, um sie dann im Alter wieder in sich aufzunehmen, wenn auch purem Potential echtes Können geworden ist. Es ist eine Möglichkeit für Magier ihre körpereigenen Kraftreserven im Alter massiv zu steigern.

Damit so ein Bäumchen dann nicht nutzlos in der Gegend rum steht bis es genutzt wird, wird es veräußert, meist mit einer Urkunde zu wem das Bäumchen gehört. Später dann kann man die Bäumchen meistens sehr gewinnbringend an den Magier zurück verkaufen.

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