#1 25 Jahre Kriegsbeginn von M.Huber 19.09.2021 15:55

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Mit dem heutigen Tag beginnen in der Hauptstadt Field die eher ruhigen Feierlichkeiten des Beginns vom 7-Jahreskrieg 1996. Alle wichtigen Plätze des Landes werden in den Farben der Republik, (blau/grün/blau) erleuchtet. Höhepunkt bildet der Samstag dem 25.September, an dem an die ersten Schüsse des noch inoffiziellen Bürgerkrieges gedacht wird.

Was hat sich im Land verändert?

Einiges. Cantree hat nicht nur die am schnellsten wachsende Bevölkerungszahl im Meeresraum,sondern vor allem die Wirtschaft wächst kontinuirlich. Exportwaren wie Wassermelonen, Zuckerrohr und vor allem der Tourismus steigt in rasantem Tempo an. Und da wäre noch etwas.

Die neue Generation. Sie möchte sich nicht mehr erinnern an die finsteren Tage der letzten Jahrzehnte. Cantree wird bunter, wird lebhafter, das Land traut sich mehr! Gerade einmal einen Monat ist es her, das die Gleichgeschlechtliche Ehe im Staatshaus offiziell für verboten erklärt wurde und trotzdem bekommt man vor allem in der Hauptstadt nicht mehr das Gefühl, als junger Mensch eingeengt zu werden. Sie geben die Hoffnung nicht auf! Denn immerhin hat die Katholische Kirche wenig bis gar keinen Einfuss mehr auf die Politik und die letzten grauen Zellen der Vergangenheit verschwinden vermehrt aus dem Parlament sowie den wichtigen hohen Posten des Landes. Seit dem 1.September dürfen Touristen sämtliche Freiheiten genießen, die es in jedem Land. Von der Alleinreise bishin zum Natur-Tourismus wurde alles geöffnet. Die Insel Cantronien und die Hauptstadt Field verzeichneten in keinem Jahr einen so hohen Touristenanteil und Übernächtigungen wie heuer.

Die Republik wird bis zum Jahresanfang 2022 auf knapp 450.000 Menschen anwachsen und es gibt sie überall darin , die Hoffnungsträger der Zukunft. Und aktuell gibt es große Projekte im Inland. Die Erweiterung der Eisenbahn, eine U-Bahn Linie für die 2.größte Stadt Cunton-Stone oder eine neue, zweite Brücke über den Cantronischen Kanal sind nur 3 der vielen Dinge die aktuell in Arbeit sind.

Ja, wir alle werden vor den TV-Geräten und Radios sitzen, wenn Staatschef Viktor Bordeaux die Rede zur Nation abhält.
Ja, wir werden über Verluste im Krieg trauern und die Vergangenheit für kurze Zeit aufleben lassen.
Nein, wir werden jedoch die Geschichte nicht wiederholen. Nicht mit der aktuellen Generation.

"DIE NEUE JUGEND (DnJ), Jugendzeitschrift aus St.Hafenthall"

##Die Zeitschrift gilt als politisch beeinflusst, was haltet Ihr davon. Neue Generation, einfach alles vergessen? Oder nur den Blick nach vorne richten? Würde mich über eure Kommentare freuen:)##

#2 RE: 25 Jahre Kriegsbeginn von Elatan 20.09.2021 08:50

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Ich mag solche Texte, die Einblicke in die Welt geben und dabei dann auch gerne mal die Weltanschauung des Inworld-Autors durchblitzen lassen und damit nicht so trockene Kost sind.

Zitat von M.Huber im Beitrag #1
Grade einmal einen Monat ist es her, das die Gleichgeschlechtliche Ehe im Staatshaus offiziell für verboten erklärt wurde und trotzdem bekommt man vor allem in der Hauptstadt nicht mehr das Gefühl, als junger Mensch eingeengt zu werden.

Ich finde das ein bisschen widersprüchlich (wobei das eben auch auf den Autor des Artikels in der Zeitung zurückzuführen sein kann). Im Allgemeinen wird ja in immer mehr Ländern die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert und mir fällt spontan auch kein Land ein, dass so eine Legalisierung wieder rückgängig gemacht hätte, und so ein Verbot würde ja schon (nicht nur junge Menschen) auf eine gewisse Weise einengen. Warum kam es denn zu dem Verbot und was passiert mit den bereits bestehenden Ehen?

#3 RE: 25 Jahre Kriegsbeginn von M.Huber 20.09.2021 09:10

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Nun es freut mich sehr das zu lesen!!

Naja genau das ist das Ding. Die Zeitschrift wird stark politisch von der NT-Partei beeinflusst und alles was dort geschrieben wird, ist teilweise "deren"Anschauung.

Gleichgeschlechtliche Ehen waren nie gesetzlich geregelt, die neue Regierung die seit Juni im Amt ist, hat sie nur "offiziell" in der Gesetzgebung als verboten einstufen lassen. Ein Meilenstein zurück ins Mittelalter.
Das die Jugend sich jedoch nicht eingeengt fühlt liegt daran, das im Mment trotz allem Aufbruchstimmung herrscht. In der Republik und eigentlich im gesamten Meeresaum wird von der sogenannten "Blitz-Generation" gesprochen. Trotz der noch immer dasigen und teilweise nicht sehr weltoffenen Politik, lässt sie sich einfach nichts mehr vorchreiben.

Das widersprüchliche was du meinst, erkläre ich mir persönlich so: Das der warscheinlich junge Autor der Lektüre nicht sehr zufrieden mit dem Verbot ist und sich irgendwie etwas psoitives im Kopf vorstellt um sich die Welt besser zu machen:)

#4 RE: 25 Jahre Kriegsbeginn von DrZalmat 21.09.2021 13:58

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Klingt als würde ein neuer "Krieg" bevorstehen, dieses Mal jedoch eher ein kultureller Kampf zwischen altem Denken und neuem Denken...

#5 RE: 25 Jahre Kriegsbeginn von Aguran 22.09.2021 15:01

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Ein sympathisches Ländchen welches gleichgeschlechtliche Ehen in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts offiziell verbietet.
Ebenso sympathisch dass Vergangenheitsbewältigung immer wieder einher geht mit "Vergangeheitsvergessenheit"

Aus dem unverstellten Blick nach hinten folgt ein realisitischer Blick nach vorne.
Kann zu Spannungen führen das zu vergessen/unter den Teppich zu kehren.

#6 RE: 25 Jahre Kriegsbeginn von M.Huber 23.09.2021 09:03

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Ich glaube nicht das ein neuer Krieg entstehen wird, wenn dann eher ein "sozialer Krieg". Das Land ist wirtschaftlich zwar im Aufschwung seit 2016, jedoch bekommt die Bevölkerung nicht unbedingt alles davon ab. Zusätzlich wird das Land vom Bund der Acht Militär unterstützt, das es kein eigenes besitzt. Somit ist es eigentlich unter ständiger Beobachtung von außen.

Das Land wirkt und ist sehr symphatisch, vor allem die Menschen sind unglaublich offenherzig und nett. Ich denke das dieses Vergangenheits-Denken stark von der Politik verursacht wird, wenn es nach den Menschen (speziell junge) ginge, würde man die letzten Jahrzehnte gerne einmal beiseite legen. Ob das gut ist, ist die andere Frage:)

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