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Eisenteddy
Beiträge: 37 | Zuletzt Online: 07.08.2020
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Eisenteddy
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Eigene Welten
Golvangar
Lieblingsgenres
Sci-Fi,Low Fantasy,Dystopien,Post-Apokalyptisches,Horror,Cosmic Horror,Cyberpunk,irgendwas-punk
    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Technische Fragen" geschrieben. 22.07.2020

      Ich bin für gewöhnlich nicht mitteilungsbedürftig genug, um bei solchen Dingen generell mitreden zu können, denke aber, dass die meisten Leute mit einem einfachen Thread besser klar kommen dürften. Die meisten Leute mögen Schlichtheit und schlichter als ein simpler Thread geht nicht.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Geschichtsschreibung" geschrieben. 22.07.2020

      Keine Ahnung.

      Der Löwenanteil meiner historischen Ereignisse über die Erst- und Zweitwelt bis hin zum golvangarischen Multiversum wurde entweder tatsächlich gemeinsam mit meinem Kumpel ausgespielt, oder kam in einer (Kurz-)Geschichte vor, die immer dann entstanden sind, wenn ich eine spontane Idee hatte und genug Lust, damit auch was anzufangen.

      Ich habe generell einen lockeren roten Faden für alle möglichen Dinge und lass die nebeneinander - und nicht selten irgendwann auch gegeneinander - laufen. Im Zweifelsfall würfle ich aus und ziehe das dann konsequent durch, egal mir das Ergebnis jetzt passt oder nicht.

      Klingt für einen Außenstehenden vermutlich nicht besonders geordnet, die Resultate sind es aber. Teilweise kamen da unter Anderem schon nette philosophische Ansätze raus. Ich scheine wohl unterbewusst ein gesundes Chaos in allen Dingen zu bevorzugen, vermutlich weil die richtige Welt in der Hinsicht auch so funktioniert.

      Weiß nicht, wie man das einordnen könnte.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Sexyness in euren Welten" geschrieben. 19.07.2020

      Zitat von Nharun im Beitrag #7
      Auch wenn das ein bisschen Off-topic wird: Die Torajaner haben in vielen Aspekten Einstellungen und Werte, die nicht meinen eigenen Einstellungen und Werten entsprechen. Dadurch entsteht eine Distanz zwischen mir und meiner Schöpfung, die verhindert, dass ich mich einer Traumwelt verliere, die ich vielleicht lieber hätte als unsere Realität.
      Vernünftige Einstellung. Wenn ein Autor sein Werk zu nah an sich heran lässt, endet das meist nicht gut.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Sexyness in euren Welten" geschrieben. 17.07.2020

      Ich kann die verschiedenen Spezies leider nicht hier hin schreiben, weil das Posting sonst zu sperrig werden würde. Generell kann ich aber sagen, dass speziesübergreifend reptiloide Züge idealisiert bzw. als besonders anziehend empfunden werden.
      Es wird umso anziehender, wenn gefiederte Schwingen dabei sind und wenn sie auch nur angedeutet werden, beispielsweise als simple Unterarmfedern ohne tatsächlichen Nutzen.

      Es könnte damit zusammenhängen, weil Gottheiten auch so aussehen, was bei säkular lebenden Gesellschaften dann aber wohl eher etwas rein unterbewusstes bleibt.

      Wenn ich jetzt beispielsweise einen Menschen habe, idealisiert der oft eine reptiloide Schuppenhaut und die genannten Unterarmfedern. Habe ich eine anthropomorphe Spezies mit Fell, geht der es ähnlich.
      Reptiloide Spezies empfinden sich bereits als schön, besonders wenn ihre Haut ansehlich gemustert ist, schmücken sich aber oft mit Federn, um das abzurunden. Wenn ein solches reptiloides Wesen auch noch natürliche Federn hat, wird dieses als umso anziehender empfunden. Vogelartige Spezies wiederum haben in der Hinsicht so viele Vorzüge, dass sie meist dazu prädestiniert sind, für Gottkomplexe und Schönheitswahn anfällig zu sein.

      Alles in allem: Reptiloid sein ist in golvangarischen Welten scheinbar richtig sexy.
      Das war ursprünglich nie so angedacht, fiel mir über die Jahre hinweg aber immer häufiger auf. Also belasse ich es jetzt einfach dabei. Schadet nicht und ist organisch so gewachsen, was ich wiederum aus rein bastlerischer Sicht sehr sexy finde.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Angebot] Generatoren" geschrieben. 16.07.2020

      Ich habe mich inzwischen soweit durch meine ToDo-List gekämpft, dass ich endlich bei den Generatoren angekommen bin.

      Im Moment sitze ich am Baumgenerator, von dem die Uralt-Version oben angeklebt ist. Inzwischen habe ich mich auch dazu entschieden, alles zu bebildern, statt nur die Fachbegriffe für Dinge wie den Blattstand etc. auswürfeln zu lassen, da ich deren Bedeutung nach einem Jahr möglicherweise schon wieder vergessen habe. Weiß nicht, ob andere das Problem auch haben.

      Momentan habe ich Dinge wie die potenzielle Wuchsgröße, die Kronen- und Astform, sowie das Aussehen des Stammes, der Rinde und der Wurzeln festgelegt. Blätter, Blüten und gegebenenfalls Früchte folgen noch. Grafiken dazu existieren bislang noch nicht.

      Was noch folgt, sind der Geruch des Baumes, was davon als Medizin verwendet wird und die Beschaffenheit des Holzes. Bei letzterem bräuchte ich ein paar Vorschläge, wonach es denn riechen könnte. Ich hatte mal Kontakt mit jemandem, der mir sagte, dass ihm der Geruch frisch geschnittenen Holzes gerade im RP schon sehr wichtig wäre.

      Wenn ihr wollt bzw. es euch genug interessiert, könntet ihr ja eventuell ein paar Vorschläge machen, müsst aber nicht.
      Betrifft aber nicht nur den Holzgeruch. Wenn euch noch irgendwas anderes einfällt, was der Generator auswürfeln könnte, dann könnt ihr das natürlich auch schreiben.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 27.06.2020

      Da ich direkt unter einem über 70 Jahre alten Dach wohne welches nicht isoliert ist, komme ich zur Zeit leider nicht wirklich dazu, an meiner Website weiterzuarbeiten, da ich zusätzliche Hitze durch den PC vermeiden will. Daher kritzle ich zur Überbrückung den Querschnitt bzw. Bauplan einer Traummaschine auf Papier, bei der es sich um eine Maschine zur alternativen Energiegewinnung für Welten handelt, in denen sich alles andere, was ich bisher ausgearbeitet habe, aus verschiedenen Gründen nicht durchsetzen konnte.

      Außerdem habe ich mir den Campaign Cartographer 3+ im Bundle geholt, für den ich noch ein eigenes Symbolset zeichnen werde. Da man damit laut diversen Screenshots anscheinend auch technische Zeichnungen hinbekommt (was nicht schwer sein dürfte, ist ja CAD-basiert), bedeutet das, dass ich mich da drin austoben werde, sobald ich genug Zeit (und Kühle unterm Dach) habe, um mich genauer damit zu beschäftigen.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 24.03.2020

      Ich habe die Tage einen fiktiven Zeitungsartikel verfasst, weil ich ein wenig Fluff für das MSG zwischen mir und meinem Kumpel haben wollte. Er gehört zur golvangarischen Welt Malanoth, die momentan von uns bespielt wird.

      Der Text ist in Teilen noch verbesserungswürdig, aber vielleicht interessiert es hier ja jemanden:

      ---


      Schrecklicher Mord in Rosthammer
      Ein heute Nacht registrierter Mordfall ähnelt auf erschreckende Weise den Schwarzwassermorden. Könnte der inhaftierte vermeintliche Täter unschuldig sein?

      Noch vor wenigen Tagen scherzten die Bürgervorstände Canbarros darüber, dass nicht Rosthammer, sondern ausgerechnet Schwarzwasser der Schauplatz unvorstellbarer Mordfälle geworden war. Doch seit heute Nacht ist das Gelächter verstummt. Zu Späßen aufgelegt ist nun niemand mehr. Insbesondere nicht in Rosthammer, dem ersten und damit ältesten Bezirk der Stadt.
      Der Mord an einer Gruppe bislang nicht identifizierbarer Männer hat die Behörden gelähmt.

      "Das war einer dieser Scherze, die schrecklich nach hinten losgehen", erklärt uns Buford Cristianson, Chefermittler des Rosthammerbezirks. Als wir ihn in seinem Büro aufsuchen, wirkt er aufgewühlt und übernächtigt. Bevor er weiterspricht, trinkt er den letzten Schluck Kaffee aus seiner fleckigen Tasse.
      "Natürlich habe ich die Schwarzwasserberichte gelesen", erklärt er uns. "Aber ich dachte bis jetzt, das wäre alles nur übertrieben."

      Als die Bezirkspolizei in den frühen Morgenstunden des 7. Tages in der Ghoja durch das polizeiliche Frühwarnsystem zum Tatort zitiert wurde, rechneten sie noch mit einem einfachen Gewaltdelikt.
      "Das passiert dieser Tage öfter", klärt uns Cristianson auf. Denn seit das Ministerium die ungelernten Arbeiter und Bevölkerungsanteile ohne Anstellung nach Rosthammer hatte umsiedeln lassen, änderten sich nicht nur deren Lebensbedingungen, sondern steigerte auch noch die Existenzängste.

      "Wir sind der Bezirk mit den wenigsten finanziellen Mitteln und der schlechtesten Versorgung. Das heißt, die oft mittellosen Einwohner kommen hier schlechter an Lebensmittel und Schlafmöglichkeiten. Und mit jedem weiteren mittellosen Einwohner verschlechtern sich ihre Chancen. Da entlädt sich regelmäßig so Einiges. Meistens endet das mit ausgeschlagenen Zähnen."

      Als der Polizeitrupp den Tatort betrat, den Schrottplatz unweit des Gartens der Götter, offenbarte sich aber ein anderes Bild: Insgesamt acht Männer wurden enthauptet, ihre zerteilten Körper an die Mauer genagelt. Von den Köpfen fehlte jede Spur.

      "Wir haben hier schon Einiges gesehen. Alles Mögliche von Schlägereien über Vergewaltigung bis Totschlag. Aber das war unbeschreiblich."

      Ähnliches berichtet uns auch Bürgervorsteherin Violet Kipling, die sich kurz nach Kenntnisnahme mit Theodore Spence, dem Bürgervorsteher Schwarzwassers, ausgetauscht hat.
      Kipling ist immer noch kreidebleich, als wir sie besuchen; ihre freundliche Miene, als sie uns in ihr Büro bittet, eine bröckelnde Fassade.

      Kipling berichtet uns über erfolglose Kontaktversuche zum Ministerium. Sie ist der Ansicht, dass es sich um denselben Täter handeln muss.
      "Ich habe stundenlang mit Spence darüber gesprochen. Die Details stimmen unangenehm stark überein. Im Ministerium wollen sie davon aber nichts wissen. Für die ist der Fall anscheinend abgeschlossen."

      Schon länger ist Kipling frustriert über die Zustände in Canbarro. Insbesondere nachdem das Ministerium die Bevölkerung separierte und auf verschiedene Bezirke aufteilte.
      Die Bevölkerung in Rosthammer, welches einst das wirtschaftliche Herz Canbarros war, nun aber schon länger zugunsten der Partymeilen und Unterhaltungseinrichtungen der neueren Bezirke vernachlässigt wird, besteht heute hauptsächlich aus Bürgern ohne Einkommen. Der ursprüngliche Glanz ist dahin, viele Fabriken zerfallen, obwohl in ihnen immer noch Güter produziert werden.

      "Wir haben hier viele Obdachlose, mit denen der Mörder jederzeit leichtes Spiel hätte", erzählt uns Kipling aufgebracht. "Und wir können nur wenig für sie tun. Wir sind der Bezirk, dem am meisten Gelder gekürzt wurden."

      Dass die Leute absichtlich hierher abgeschoben wurden, um das Bild der neueren und schöneren Bezirke nicht zu beschmutzen, ist schon lang eine Vermutung Kiplings. Und dies auch ein offenes Geheimnis.
      "Ich spreche das nicht offen aus", sagt sie uns. "Aber ich denke, die Menschen dieser Stadt erkennen meine Frustration. Es ist nicht so, als würde ich mich gänzlich unkritisch über alles äußern."

      Auf die erneute Frage, was das Ministerium zu ihrer Meinung über den Täter zu sagen hatte, fällt ihre Antwort unterkühlt aus.
      "Die haben mich jedes Mal abgeschmettert. Sie denken immer noch, es wäre der Hauptkommissar des Schwarzwasserbezirks. Das glaubt ihnen hier kein Mensch. Das glaubt denen nichtmal jemand in den anderen Bezirken. Trotzdem behaupten sie, der Fall wäre erledigt."

      In der Tat scheint sich das Ministerium sicher zu sein, den eigentlichen Täter dingfest gemacht zu haben. Auf Anfrage ließ das Sekretariat mitteilen, dass der Täter gefasst sei und es sich beim Rosthammer-Mord um einen Trittbrettfahrer handeln müsse.

      Bei dem vermeintlichen Täter handelt es sich um Hauptkommissar Richard Remington Abberline (43), der knapp 20 Jahre für die Polizei im Schwarzwasserbezirk gearbeitet hat. Die polizeiliche Hauptdienststelle beteuert, der sorgsame Abberline hätte sich nie etwas zu Schulden kommen lassen.
      Abberline ist Witwer und Vater einer elfjährigen Tochter, deren Verbleib unbekannt ist. Die Mutter verstarb nach der Geburt.
      Kipling erzählt uns, sie hätte versucht, das Kind ausfindig zu machen, damit es während der Inhaftigerung ihres Vaters versorgt werden könne, hätte aber keinen Erfolg gehabt.

      "Das alles ist eine schwierige Situation", sagt sie uns. "Vermutlich sitzt hier ein Unschuldiger in Gewahrsam und wird für etwas verurteilt, was er nicht begangen hat. Gleichzeitig läuft der wahre Täter sehr wahrscheinlich immer noch frei herum und wird weiter morden, wenn nicht endlich etwas unternommen wird."

      Da Kipling nicht auf Unterstützung seitens des Ministeriums zählen kann, versucht sie, die Ergreifung des Täters auf eigene Faust zu fördern. Theodore Spence hat ihr dafür bereits seine Unterstützung zugesagt und bereits mehrere Polizisten nach Rosthammer geschickt. Weitere Bürgervorstände der anderen Bezirke könnten seinem Beispiel folgen, Kipling zählt aber nicht darauf.
      "Die haben auch ihre eigenen Probleme."

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Das Imaginarium sucht ein Logo" geschrieben. 23.02.2020

      @Teja
      Darauf bezog ich mich auch. Aber so wie es aussieht, habe ich mich völlig falsch ausgedrückt. Tut mir leid, das wird dann an meiner Aphasie liegen.
      Ich halte mich dann mal besser zukünftig aus Diskussionen heraus. Es scheint sich meinerseits wieder zu häufen, das führt so zu nichts.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Das Imaginarium sucht ein Logo" geschrieben. 22.02.2020

      Zitat von Teja im Beitrag #49
      Das hat nicht so ganz geklappt...
      Hmm... Vielleicht habe ich einen Knick in der Optik, aber ich kann daran eigentlich nichts Schlechtes erkennen. Was denkst du denn, ist das Problem?

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Elfen" geschrieben. 22.02.2020

      Zitat von Reineke im Beitrag #30
      Aber viel schwerer wiegt dann, dass er geglaubt hat, endlich die Regeln für Anerkennung und Status einer kleinen Gemeinde erkannt zu haben, und dies in Gefahr sieht.
      Gut möglich. Der Gedanke war mir damals auch gekommen. Zum Beispiel wenn ich beobachtet - oder persönlich erlebt - habe, dass Autoren, die kein EDO verwendeten, unter Anderem auch als unkreativ betitelt wurden. Um ehrlich zu sein habe ich bis heute nicht verstanden, was genau sie damit sagen wollten. In den Diskussionen wurde das Argument dann meist umgedreht und an den Absender zurückgeschickt. Und ich muss gestehen: Sobald ich davon getroffen wurde, tat ich das auch. Wenn ich wusste, dass der Absender jemand war, der nur woanders abgeschrieben und seinen Geschöpfen keinen eigenen Stempel aufgedrückt hat.
      Ich gebe zu, dass das nicht unbedingt nett war, aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass da von manchen die eigene Unsicherheit bezüglich des eigenen Werkes auf alles Fremde projiziert wurde und sie das deshalb am erstbesten Blitzableiter abgelassen haben, um das zu verdrängen.

      Ich sag' das mal so: Ich kann mit Elfen, Zwergen, Trollen und Orcs mal so gar nichts anfangen, was primär auch daran liegt, weil ich überhaupt nicht auf Tolkien und Co geprägt wurde. Aber selbst ich denke, dass man mit denen was Kreatives anstellen kann, solang nicht einfach Copy and Paste gemacht wird, weil "das halt drin sein muss".
      Ich habe auch null Probleme damit, wenn das jemand bei sich einbaut. Erstens ist das deren eigene Sache, bei der ich keinem was vorzuschreiben habe und zum anderen geht mich das Warum und Weshalb dahinter auch gar nichts an.
      Womit ich hingegen ein offenes Problem habe, sind fundamentale Ansichten und dieses ewige gegenseitige Entwerten anderer Geschmäcker.

      Mir scheint aber auch, dass es dazwischen hin und wieder einfach Leute gibt, die keine anderen Vorlieben neben ihren eigenen dulden und das deshalb aggressiv bekämpfen müssen. Die gibt es sowohl auf der Elfenseite, als auch auf der Anti-Elfen- bzw. Anti-EDO-Seite. Aber zumindest bei mir fielen oft die Elfenfans in der Hinsicht mehr als negativ auf. Als ich jedenfalls mal eine Morddrohung von einem fanatischen Elfenfan kassiert hatte, dachte ich zunächst, der will mich trollen. War aber ernst gemeint.
      Möglicherweise bin ich einfach nur ein besonders toller Magnet für Extremisten.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes?" geschrieben. 21.02.2020

      Ich denke, es kommt ganz darauf an, was genau eigentlich vermittelt werden soll. Möglicherweise bin ich hier befangen, denn ich bin einer dieser schrecklichen Leute, die Sachtexte bevorzugen, weil ich erstmal nur an klare Informationen kommen will (das mit "schrecklich" ist natürlich nur mit Augenzwinkern gemeint). Prosa kann manchmal genauso sperrig sein, wie Sachtexte trocken sein können.

      Will ich erstmal nur Information vermitteln, zum Beispiel über wichtige Grundlagen, die man vorab kennen sollte, um im Nachhinein nicht ins Schleudern zu geraten, sobald plötzlich fremdartige Eigenbegriffe fallen oder Dinge auftauchen, die mit unserer Physik nicht möglich sind, dann wären Sachtexte besser. Insbesondere dann, wenn es sich um Dinge handelt, die nichtmal mit einem Inworld-Text erklärt werden können. Das kann dann der Fall sein, wenn die Bewohner einer Welt, über die du schreibst, überhaupt nichts davon wissen können, was ja verschiedene Gründe haben kann.
      Nehmen wir mal an, ich wäre eine fiktive Person (Plottwist: Vielleicht sind wir das sogar alle), dann könnte ich nichts über die exakte Beschaffenheit außerhalb unseres bekannten Universums schreiben, weil ich es schlicht nicht weiß.
      Wenn der Fokus gar nicht auf sowas liegt, dann ist das auch völlig okay, weil nur wenig von Belang.

      Anders ist das, wenn du eine spezifische Sache bewusst als mysteriös oder dergleichen präsentieren willst, weil das der Atmosphäre besser zuträglich ist. Wird dort zu viel erklärt, zerstörst du das mysteriöse Element.

      Beispiel
      Du hast eine frühzeitliche Stammesgesellschaft in einem Dschungel, die mehrmals im Jahr von einem Geschöpf am Himmel heimgesucht wird, dessen Körper unnatürlich aussieht und jedesmal Zerstörung und Feuer hinterlässt.

      Option 1: Du schreibst bewusst, dass die Leute glauben, es handele sich um einen Gott, der mittels seines Atems die Welt in Flammen hüllt und damit Tod und Zerstörung säht, gleichzeitig aber auch für Erneuerung sorgt.

      Option 2: Es handelt sich gar nicht um einen Gott, sondern um irgendein fliegendes, schlangenförmiges Konstrukt, das von irgendeinem früheren, hoch technologisierten Volk zurückgelassen wurde und dessen Batteriekern immer noch nicht leergelaufen ist. Dafür ist die Konstruktion ansich aber bereits derart korrodiert, dass die Funken nur so springen und den trockenen Boden regelmäßig in Brand setzen.

      Option 3: Man malt einfach ein Bild davon und spart sich sämtliche Erklärungen. Wenn es besonders gut ist, wäre vermutlich auch nicht mal eine nötig und man könnte das einfach so stehen lassen.

      Ich denke, hier kommt es ganz darauf an, wo denn nun der Fokus liegt. Auf der jetzigen Stammesgesellschaft und ihrer Sicht der Welt, oder auf dem schon lange verschwundenen alten Volk, das nur seine Konstrukte hinterlassen hat. Liegt es auf der Stammesgesellschaft, wäre Prosa und eine damit verkürzte Vermittlung von Information eindeutig die bessere Wahl und der Autor sollte die tatsächliche Geschichte über diese Himmelsschlange für sich behalten (wenn denn vorhanden). Das wäre eine konstruktive Zurückhaltung von Information zwecks Atmosphäre.

      Dann gibt es natürlich noch die Extreme: Information wird rein destruktiv zurückgehalten bzw. hinter Worthülsen und Geschwurbel versteckt, um mehr Inhalt vorzutäuschen, als vorhanden ist, oder - das ist das andere Extrem -, die Welt wird regelrecht zu Tode erklärt, indem kein noch so kleines Mysterium mysteriös bleiben darf.

      TL;DR: Man sollte Sachtexte oder Prosa danach auswählen, was letztlich dem Leser vermittelt werden soll. Solang weder Information destruktiv zurückgehalten oder aber alles zu Tode erklärt wird, funktioniert beides gleich gut, je nach Anspruchslage.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Elfen" geschrieben. 21.02.2020

      Zitat von Elatan im Beitrag #21
      Ich will dazu nur mal sagen, bevor das hier jetzt irgendwie zu einem "EDO-Welten sind schlecht" ausartet*
      Das geht aber auch andersrum. In der Vergangenheit wahnsinnig oft erlebt. Wer keine EDO-Welt bastelt, ist dumm, unfähig und von vornherein schlecht, hat keine Ahnung und hat in diesem Sektor nichts zu suchen. Denn was kein EDO sei, sei "keine Fantasy" und man solle dann doch gefälligst Science Fiction schreiben, um die Fantasy-Community nicht mit diesem un-fantasy-haften Schund zu belästigen.
      Ist mir auch selbst schon oft passiert.

      Wahnsinnige Fundamentalisten gibt es natürlich immer, aber es geht nicht immer nur in diese eine Richtung.

      Es kann natürlich sein, dass sich der Wind inzwischen gedreht hat, aber ich bekomme das auch heute noch oft genug zu hören, wenn ich doch mal Lust habe, gegenüber Fantasyfans mein Zeug zu erwähnen. Da hagelt es immer noch dieselben Reaktionen, bei denen mir auch gleichzeitig regelmäßig die Intelligenz abgesprochen wird. Vor allem dann, wenn ich die Frage beantworte, ob es bei mir Elfen gibt (und da heißt es bei mir immer 'Nein').

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltensammelkartendiskussionsthread" geschrieben. 18.02.2020

      Ich weiß noch nicht, ob ich mitmache. Aber falls Einheitlichkeit gewünscht wird, könnte ich mich dazu bereit erklären, eine Vorlage für diese Karten zu machen, hinter die dann einfach nur noch das Weltenbild gelegt werden muss.
      Eventuell wäre auch eine Rückseite drin. Kein Plan, ob das ausgedruckt werden soll (wenn überhaupt).

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 18.02.2020

      Es gäbe noch eine technische Möglichkeit. Du könntest dir eine Translokationskugel bauen, die dich für einen kurzen Moment nach "draußen" versetzt.
      Die Materialien dafür wären sündhaft teuer und sobald du wieder zurück bist, hätte die Kugel einen Totalschaden. Es wäre aber eine Option.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 17.02.2020

      Es könnte gehen.

      Zunächst müsste man aber erstmal die Kälte an den äußeren Ränden der Welten überleben und darüber hinaus wissen, dass es dort draußen überhaupt ein Multiversum gibt.

      Schritt 2 wäre etwas komplizierter, denn dazu müsste man aus der Welt "heraustreten". Ein normalsterblicher bzw. fleischlicher Organismus bekommt das ohne Weiteres aber nicht hin, dazu müsste man schon ein Hjiiwesen sein. Die sind die einzigen, die diese großen rohen Mengen an Hjii überleben können.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 17.02.2020

      Da das mit der eigentlichen Zeichnung immer noch dauert, zeige ich einfach mal die Bleistiftskizzen für die Weltensäulen Kronnja und Navghara:



      Die rosa "Schnüre" sind nicht wirklich rosa, sondern nur deshalb so eingefärbt, damit man sie leichter vom Rest unterscheiden kann.



      Eine der seitlichen Verästelungen in Nahansicht. Bei den Kugeln handelt es sich um Weltenblasen, die unterschiedliche Inhalte haben können. Da kann zum Beispiel nur eine einzelne Welt drin stecken, es kann aber auch ein ganzes Weltall drin sein.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 03.02.2020

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #2
      Was ich nicht ganz verstehe... ist Golvangar die Welt die du aktiv bebastelst oder ist es "nur" eine Methode die von dir bebastelten Welten miteinander zu verknüpfen?

      Ich verknüpfe damit hauptsächlich, baue aber auch ein wenig daran rum. Bei den eigentlichen Welten handelt es sich entweder um eine der drei Säulen-Hauptplatten oder um eine Welt, die irgendwo unterhalb an der Säule klebt.

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #2
      Wenn das Hjii Atome ersetzt... ist dann das Körperliche in deiner Welt auf der Kontinuumstheorie basierend? Oder bildet das Hjii kleine Pakete die sich wie Atome verhalten

      Kontinuum geht schon in die passende Richtung. Habe das mal oben hinzugefügt.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Breite vs. Tiefe" geschrieben. 31.01.2020

      Ich bin überzeuger "Tiefenbauer", stelle aber eine Vermutung auf: Nämlich, dass gerade Rollenspielwelten eher das Spiel ansich bzw. die Charakterentwicklung im Fokus haben, weniger das Setting, in dem alles spielen soll. Das "Gameplay" ist das eigentliche Produkt, was wiederum heißt, es hat mehr Gewicht und unterwirft dementsprechend das Setting und dessen innere Regeln, nicht andersrum. Dass dafür die Tiefe der Welt Federn lassen muss und dann eher stiefmütterlich behandelt oder einfach nur wild zusammenkopiert wird, um die Rule of Cool zu bedienen, ist leider ein unangenehmer Nebeneffekt davon. Abgesehen davon ist Tiefe abseits des Gameplay oft auch viel zu teuer. Wie wir alle wissen, geht das gerade im kommerziellen Bereich ja so absolut gar nicht, wenn etwas teuer ist.

      Nun scheint es auch genug Abnehmer zu geben, die das immer und immer wieder konsumieren wollen, anderenfalls gäbe es das nicht so oft. Hinzu kommt dann eben auch, dass sich oft aufgeregt wird, dass alles immer gleich und platt und generisch ist. Kommt dann aber mal was, das wirklich innovativ ist und keine bereits hundertfach ausgetretenen Pfade beschreiten will, wird das meist von denselben Leuten links liegen gelassen. Und wenn es doch mal aus Neugierde angerührt wird, wird sich meist beschwert, dass man sich zu vieles anlesen muss und im Fall eines Fantasysettings die geliebten Standarddinge wie Elfen, Zwerge, Trolle oder Orcs fehlen und das wäre ja dann unspielbar, denn man hat sowas ja immer gespielt und wenn das nicht dabei ist, wird kein Cent dafür gezahlt. Was zu "fremd" ist, wird abgestraft, auch wenn zuvor genau danach geschrien wurde.

      Schon oft miterlebt. Da ist so eine ganz merkwürdige Symbiose am Werk, durch die das alles überhaupt erst überleben kann. Und solang das nicht durchbrochen wird, wird sich an dieser schier inflationär und geistlos angewandten Rule of Cool auch nichts ändern, fürchte ich.

      Nicht zu vergessen natürlich, dass die Fans solcher Welten ihre eigenen Welten dann auch haargenauso hochziehen, nur dass es in deren Fall nicht aus finanziellen Gründen geschieht, sondern weil es ihre Lieblingsspiele und -Autoren so vorgemacht haben ("Das soll genau wie in XYZ sein!").

      Zu den Fragen:

      Was bevorzugt ihr? In die Breite basteln oder in die Tiefe? Wieso?
      Wie eingangs erwähnt, baue ich bevorzugt in die Tiefe. Aus keinem anderen Grund habe ich die RL-Naturgesetze einschließlich des subatomaren Levels niedergerissen und für Golvangar von grundauf ein eigenes System gebaut. Gerade da ich ein Multiversum habe, wo die unterschiedlichen Welten, Entitäten und auch sonstigen Dinge übergeordneten Regeln folgen sollen, die von Welt zu Welt eventuell etwas abgewandelt sind, im Endeffekt aber immer auf demselbem Prinzip beruhen, ist das auch notwendig. Vor allem sind die meisten golvangarischen Welten Scheibenwelten und bisher habe ich nur ein Setting, in dem es Planeten gibt. Allein wegen der Scheiben war ich schon dazu gezwungen, mir etwas anderes auszudenken, weil ich mir bei einer Scheibe einfach keine Plattentektonik, Strömungen und dergleichen vorstellen kann, ohne irgendwo handwedeln oder von magischen Umständen bzw. göttlicher Intervention sprechen zu müssen.
      Im Endeffekt habe ich dann auch lieber mein System drauf angepasst, dass damit auch Planeten funktionieren können, statt nur dafür auf RL-Naturgesetze zurückzufallen, weil das sonst wieder zu den gleichen Problemen führen würde; nur eben genau andersrum.

      Passt etwas nicht in mein System bzw. widerspricht es den Regeln, bleibt es draußen - oder wird maximal als Medium in irgendeiner der verschiedenen Welten verwurstet, solang die Idee ansich zumindest halbwegs brauchbar ist.

      Vor allem bin ich auch jemand, der, wenn er Wissenschaften einbaut, auch sehen will, dass die Wissenschaftler unterschiedliche Modelle und Thesen aufstellen, ohne bereits Vorhandenes bzw. fertig Ausgearbeitetes aus dem RL zu kopieren. Das soll jetzt übrigens nicht wertend verstanden werden. Ich sage hier nicht, dass ein solche Vorgehen grundsätzlich schlecht ist; davon mal ab, dass das auch ziemlich vermessen wäre, würde ich das behaupten. Es ist nur einfach rein persönlich nicht mein Ding bzw. es erfüllt mich nicht. Ich reiße einfach bevorzugt alles ein und erfinde das Rad schonmal neu, wenn es sein muss, um zu schauen, ob sich das auch in eine andere Richtung entwickeln kann. Wenn dem so ist: Umso besser.

      Davon abgesehen bin ich auch einfach nicht der Typ dafür, der im Falle von Fragen sofort auf Dinge wie "Ja, das geht durch Magie" zurückfällt. Mit "Magie" habe ich ohnehin so meine Probleme. Nicht mit dem Konzept ansich, eher damit, wie das oft umgesetzt wird. Insbesondere, wenn das Magie-Argument auffallend oft als Catchall-Ausrede für alles verwendet wird oder es für Magier konsequenzlos möglich ist, wie aus einer Minigun Feuerbälle zu verschießen, merke ich, wie sich meine Augen nach innen rollen.

      Habt ihr irgendwann den Fokus gewechselt?
      Ich baue ja nun schon seit Anfang der 90er, gerade an meinen Naturgesetzen, die ich nur deshalb angefangen hatte, weil ich zu der Zeit mal was über den Vakuumzerfall gelesen hatte. Dann hatte ich mein bisher stehendes System zeitweise aber ausrangiert und durch ein typisches Weltenmodell (heißt: irdische Physik, viel Magie, Leylinien, (Pseudo)Mittelalter) ersetzt. Das war so um 2000 rum, als ich meinen ersten Computer gekauft hatte. Und ich hatte es nur deshab getan, weil ich im Internet auf Leute traf, die mir eingeredet hatten, dass mein System voll dumm und schlecht und sowieso Zeitverschwendung sei. Und was nicht wie Herr der Ringe sei, sei sowieso von vornherein dumm und schlecht und ich hätte ja keine Ahnung und eine Welt müsse ja anderen gefallen, nicht mir. Oder irgendwie so.

      Leider war ich zu dem Zeitpunkt mental nicht stabil genug, um denen einfach ein gepflegtes "Fuck you" reinzudrücken.

      Bin dann seit 2007 wieder zu meinem alten System zurück und werde auch nicht mehr davon abrücken. Sehe es auch nicht ein, warum ich das sollte.

      Was lest/spielt ihr lieber? Wieso?
      Ich sage das mal so: Wenn eine Welt von mir verlangt, sie ernstzunehmen bzw. mich in sie reinzufühlen, dann soll sie mir auch einen Grund dafür liefern, das zu tun. Wenn so eine Welt von vornherein schwachsinnig ist und das auch genauso kommuniziert, dann ziehe ich mir das genauso rein wie eine Welt, die in sich völlig ernst ist und dann auch genauso aufgenommen werden will.

      Wenn ich aber ein schwachsinnig durchdachtes Konzept vor mir habe, das in sich völlig wirr aufgebaut ist, gleichzeitig von mir aber verlangt, dass ich es ernst nehmen soll, dann lass ich es links liegen. Dann geh ich nämlich sofort davon aus, dass sich der Autor nicht viele Gedanken um sein Werk gemacht hat, wenn es schon an einfacher innerer Logik scheitert.

      Habt ihr Probleme in eine Welt einzutauchen wenn sie nicht durchdacht ist?
      Wie eben geschrieben: Ja. Solang die innere Logik stimmt - und das bedeutet nicht, dass eine Welt von grundauf stockernst sein muss; sie darf auch völlig chaotisch sein, solang das Gesamtkonzept das auch genauso kommuniziert -, habe ich null Probleme. In dem Fall könnte es höchstens an Dingen wie dem Setting ansich scheitern. In meinem Fall: Mittelalter, weil ich damit einfach nichts anfangen kann und mich schon zwingen müsste, mir das anzutun. Das ist dann aber ein reiner Geschmacksfall und gegen sowas kann man einfach nichts tun.

      Eines meiner größten Negativbeispiele für eine Welt, die ich grundsätzlich nicht ernst nehmen kann, ist Azeroth bzw. World of Warcraft. Wo sie inzwischen Raumschiffe haben, Portale zwischen verschiedenen Welten öffnen können, Lasergewehre und Mechs benutzen und irgendwie ziemlich viele LEute schier apokalyptische magische Effekte hervorrufen können. Trotzem laufen die Helden dort immer noch in Ritterrüstungen und mit Schwert oder Axt durch die Gegend.
      Hinzu kommt dann noch, dass es im gesamten Kosmos immer mächtigere Entitäten gibt, die selbstverständlich alle irgendwas wollen. Nicht zu vergessen "Space Satan", der sich mitten im Weltall auf dem Planeten Azeroth abstützt, << um ihn dann mit seinem Schwert zu erdolchen >>. Selbstverständlich löst der Vorgang aber kein katastrophales Massensterben aus, während Planeten in diesem Universum allem Anschein nach bombenfest im Äther verankert sind; komischerweise aber nur in diesem einen Einzelfall. Ich nehme mal an, das ist aufgrund Magie so, da das bei Blizzard die Hauptausrede für sowas ist.

      Ich bin jetzt auch kein sonderlich großer Anime- und Japan-RPG-Fan. Wenn ich allein schon sehe, dass sie eine hoch technologisierte Welt darstellen, wo die Antagonisten mit riesen Mechs alles kaputt machen und mit Laserwaffen um sich schießen, die Protagonisten dann aber mit nem Zweihänder rumlatschen, dann frage ich mich schon, was mir die Autoren damit sagen wollen. Das wird dann auch nicht besser, wenn besagte Zweihänder selber Laserstrahlen verschießen können.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 23.01.2020

      Besser nicht. Meine alten Aufzeichnungen sehen ein bisschen so aus, als hätte ich ein Doomsday Device bauen wollen und ich müsste das erstmal sprachlich gut genug aufarbeiten, damit das auch andere außer mir verstehen. Zumindest habe ich nun eine Antwort darauf, warum so viele Leute denken, ich sei verrückt.

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Eisenteddy
Betreff:


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