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Eisenteddy
Beiträge: 46 | Zuletzt Online: 31.10.2020
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Eisenteddy
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Eigene Welten
Golvangar
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Sci-Fi,Low Fantasy,Dystopien,Post-Apokalyptisches,Horror,Cosmic Horror,Cyberpunk,irgendwas-punk
    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Inktober 2020" geschrieben. 14.10.2020

      Zitat von Nharun im Beitrag #43
      Mir fällt zwar gerade das eine Vorbild für meine Wurmpest nicht ein, ich bin mir aber sicher, diese Form des Parasitenbefalls nicht erfunden zu haben;
      Eventuell das? https://en.wikipedia.org/wiki/Botfly

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Superhelden und Superschurken" geschrieben. 12.10.2020

      Lass mich mal nachdenken.
      Es gibt in Golvangar eigentlich nur zwei Figuren, die da reinfallen.

      Da wäre zum einen Khaiiri, die durchaus die Rolle des Superschurken erfüllen könnte.
      Sie war während der Zweitwelt noch eine Göttin mit dem Spezialgebiet Gerechtigkeit, was ein Job war, den sie leider nur dann ausübte, wenn es entweder ihre Günstlinge oder ihre direkte Verwandtschaft betraf. Das hatte weniger damit zu tun, dass sie einen schlechten Charakter hat, sondern dass sie - genau wie ihre Schwestern - unter einem Vater (dem damaligen Übergott) litt, der nur eine einzige Form zu denken und zu leben zuließ. Hauptsächlich, um das Narrativ seiner Großartigkeit aufrecht zu erhalten und die Schuld für alle schlechten Dinge auf "die Unfolgsamen" zu schieben. Tatsächlich lenkte er mit dieser Scharade nur davon ab, dass alles Elend der Zweitwelt im Grunde genommen nur von ihm selbst ausging, weil er sich seine eigene Schwäche und damit auch Unfähigkeit nicht eingestehen wollte.

      Genau wie ihre Schwester hat sie ihren Vater gehasst, hatte gleichzeitig aber nicht genug Mut - ganz im Gegenteil zu einem Teil ihrer Schwestern -, um gegen ihren despotischen Vater aufzubegehren. Was bedauerlicherweise auch dazu geführt hatte, dass sie seine Doktrin verinnerlichte, die unter Anderem daraus besteht, dass alles Elend von den lebenden Wesen ausgehe, die grundsätzlich schuldig geboren und damit nicht "rein" sind, weshalb sie durch ewiges Leid sühnen müssen. Leider hatte sie durch diese Einstellung zur ohnehin schon vorherrschenden Ungerechtigkeit und Willkür der Zweitwelt beigetragen.

      Nachdem die Zweitwelt samt ihrem Vater und einem Teil ihrer Schwestern untergegangen war, kam sie im noch jungen golvangarischen Multiversum auf die Idee, die paar Zweitwelt-Überlebenden von allen "Blindgängern und Querschlägern zu säubern", ehe diese auf die Idee kommen, den neuen Göttern auf der Nase herumzutanzen.

      Ihre Schwestern hatten sie vor den Konsequenzen gewarnt. Sie tat es trotzdem, wurde von jemandem aufgehalten und bekam zur Strafe ihre göttliche Kraft entzogen.

      Khaiiri betrachtet diesen Verlauf als Unrecht und kann nicht verstehen, was sie falsch gemacht hat. Gleichzeitig fühlt sie sich von ihren Schwestern und den anderen neuen Göttern verraten und vom Schöpfer verlassen. Seither befindet sie sich auf dem Irrweg, das Multiversum zu "resetten", um ihre göttliche Kraft zurückzubekommen - und begreift nicht, dass das nicht funktionieren wird, egal wie viel Technologie und Hokus-Pokus sie dagegen wirft. Sie beruft sich da auf einen Effekt, der dann eintritt, sobald das Energieniveau des "Traums" kippt. Das Multiversum kollabiert und beginnt dann ab einem bestimmten Punkt in seiner ursprünglichen Konstellation wieder von vorn. Sie will das künstlich erzwingen, aber wie schon geschrieben funktioniert das so nicht.

      In der Zwischenzeit hatte sie durch ihre Taten den Titel "Mutter aller Monster" verliehen bekommen.

      Ihr Irrweg hat letztlich eine ganze Weltensäule verheert und unzählige Leben ausgelöscht. Sie hat erst aufgehört, als ihr letztlich ihre verbliebene Unsterblichkeit genommen wurde und ihr nun ein jederzeit drohender Tod im Nacken sitzt, was ein für sie gänzlich neues und vermutlich noch sehr viel unangenehmeres Gefühl ist als für jeden Normalsterblichen.

      Dann wäre dort Null, der möglicherweise als Superheld herhalten könnte. Eine Maschine, etwas mehr als zwei Meter groß und gut eine Tonne schwer. Klingt stimmlich in etwa wie Sovereign aus Mass Effect.

      Null war ursprünglich erschaffen worden, um ungeliebte Kritiker des mächtigsten Ordens der Zweitwelt "aus der Gesellschaft zu entfernen" - nach kurzer Zeit stand auch sein Erbauer Gregor selbst auf dieser Liste. Sie hätten Null auch zur Tötung kleiner Gottheiten eingesetzt, wären ihre zusammengekochten Seuchen nicht so erfolgreich gewesen. Davon schrieb ich schonmal im Geheimbund-Thread.
      Er war (und ist) also im Grunde genommen eine Art T-800. Gregor ist später samt Null vor dem Orden geflohen.

      Null scheint ein Bewusstsein entwickelt zu haben und weigert sich, Dinge zu töten. Ironischerweise hat er generell einen sehr viel besseren moralischen Kompass als sein Erbauer.
      Gleichzeitig hat er aber auch signifikante Konstruktionsschwächen, die öfters zu Schwierigkeiten führen. Unter Anderem stürzt ganz gern sein Betriebssystem ab und andere Konstruktionsfehler machen sich mitunter durch die Spiralen in seinen künstlichen Augen bemerkbar, was durch einen ungünstigen Überdruck im Kopf ausgelöst wird. Derselbe Konstruktionsfehler führt auch dazu, dass die Augen leicht qualmen.
      Das sollte eigentlich anfangs korrigiert werden, bis der Orden fand, dass es eigentlich ein prima psychologisches Mittel sei, um den "Ungläubigen" nochmal Gottesfurcht einzubläuen, ehe Null sie erschlägt.

      Gregor hat schon oft darüber nachgedacht, diese Fehler zu korrigieren, weiß aber nicht, ob Nulls Bewusstsein nun in der Datenbank sitzt oder ob die Ursache dafür vielleicht nicht doch eben diese Fehler sind. Also lässt er die Finger davon, weil er befürchtet, er könne sein Geschöpf "umbringen".

      Als Khaiiri auf die Idee gekommen war, einen Genozid unter den Überlebenden der Zweitwelt anzurichten, hat Null sich einfach dazwischen gestellt und sie provoziert, damit sie stattdessen ihn angreift. Zu diesem Zeitpunkt hatte er etwas göttliches Wasser eingeimpft bekommen, wodurch er noch widerstandsfähiger war als vorher, gleichzeitig aber auch stark genug war, um Objekte mit dem Gewicht einer durchschnittlichen Dampflok zu werfen.
      Natürlich hätte er Khaiiris Avatar trotz Wasser unmöglich besiegen können, es reichte aber gerade so um sie zu beschäftigen, bis sie wieder zur Vernunft kam.

      Die darauffolgenden Jahrhunderte war es dann meist Null, der das durch Khaiiri verursachte Chaos aufräumte, bis Khaiiri endlich eine Möglichkeit gefunden hatte, ihn aus dem Weg zu räumen, indem sie seinen Batteriekern dazu brachte, sich zu überladen.
      Es war zwar reparabel, aber seither hat Gregor Angst, dass sowas nochmal passieren könnte, weshalb er sich nun weigert, Null an die Front zu schicken.

      Ich muss sagen, dass ich mit dem aktuellen Status Quo eigentlich ganz glücklich bin. Anderenfalls könnte ich jede Schwierigkeit in der Story dadurch aus dem Weg räumen, indem ich jedesmal wie gehabt einfach Null vorschicke, damit der für ein paar Minuten die richtigen Leute mit Dreck am Stecken vermöbelt.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 11.10.2020

      Ergibt Sinn.

      Ich spiele im RP sehr gerne Inquisitoren und das erste, das was mir dazu eingefallen war: Den Sklaven über glühende Kohlen laufen lassen. Dann wird er schon reden.

      Gut zu wissen, dass das nicht notwendig zu sein scheint.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 11.10.2020

      Was passiert, wenn der Sklave die Kette entfernt /verliert?

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Angebot] Generatoren" geschrieben. 11.10.2020

      Ich habe mich endlich für ein Konzept entschieden, durch das sich der Baumgenerator relativ einfach umsetzen lässt.

      Der Generator wird zunächst einmal so eine Grafik hier ausspucken:



      Die wiederum besteht aus vier Teilen, die übereinander gelegt werden:

      1. Die Wurzeln des Baumes
      2. Der Stamm
      3. Die Äste
      4. Das Blätterdach

      Der Generator wird hier unterschiedliche Varianten an Wurzeln, Stammform, etc. einblenden, je nachdem was er für die jeweiligen Einzelteile ausgewürfelt hat. Die Einzelgrafiken richten sich alle nach der Form des Stammes. Wenn der Generator also einen sehr dicken Stamm auswürfelt, werden auch Grafiken eingeblendet, die exakt an diesen Stamm passen, damit der Baum nicht wie eine Frankenstein'sche Monstrosität aussieht.

      An der Stelle hoffe ich übrigens, dass es keinen stört, dass es nur schwarzweiß ist. Es erzeugt am wenigsten Aufwand und ich denke, niemand hier wird Schwierigkeiten damit haben, den Baum geistig selbst "einzufärben".

      Der Rest wird voraussichtlich so aussehen:



      Links die Baumgrafik, in der Mitte die Grafiken für die Blatt-, Blüten- und Fruchtform und auch den Blattstand. Die Blütenform vermutlich auch, ich muss erst schauen, wie ich das da reingequetscht bekomme. Mit etwas Glück kann ich aus den vier Spalten auch fünf machen.
      Rechts folgen dann die ganzen Randomresultate. Unter Anderem, wie hoch der Baum wird, wie er riecht, wann er blüht und solche Sachen.

      Das Ganze muss ich dann auch noch responsiv machen, sonst ist der auf Mobilgeräten nicht wirklich nutzbar.

      Kann noch nicht sagen, wann der neue Generator online sein wird. Ich würde Weihnachten sagen, da ich mich aber kenne, weiß ich wirklich nicht, ob ich das einhalten kann. Von daher verspreche ich vorerst nichts.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Inktober 2020" geschrieben. 02.10.2020

      Ich wollte eigentlich erst einen Organismus namens Qaloijr malen, der technisch gesehen auch als Wisp bzw. Irrlicht durchgeht. Dann habe ich vorhin aber das Tagesthema hier gesehen und fand eine Hiraiqa als Motiv dann doch etwas interessanter.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Inktober 2020" geschrieben. 02.10.2020

      Während der Zweitwelt ging man lange davon aus, dass sich Irrlichter und die nachtliebenden Hiraiqa in einer Art hjiimantischen Symbiose befinden müssen. Bis man rausfand, dass das in Wahrheit die spektralisierten Formen ihrer Augen sind, die sie sich ab einem bestimmten Alter ausstechen, um besser hinter die Schleier sehen zu können.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Inktober 2020" geschrieben. 01.10.2020

      Das waren jetzt etwa 40 Minuten:

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Geheimorganisationen umd Geheimdienste" geschrieben. 19.08.2020

      Mir ist es seit einigen Wochen zu warm, um auch nur irgendwie klar zu denken. Wenn sich also irgendwas im folgenden Text unklar liest, dann liegt es daran.

      Ich besitze einige Geheimbünde. Die enstanden aber nie gewollt, sondern eher zufällig, indem sie sich aus der geschriebenen Geschichte ergaben.

      Während der Zweitwelt-Zeit hatte ich einen Orden, in dem sich sehr viel später eine geheime Gruppierung befand. Der Orden ansich hatte sich in frühen Zeiten noch als Karawanenwache angedient, bis ihr Ruf irgendwann gut genug war, dass ihnen immer mehr Ämter angetraut wurden. Bis sie nach mehreren Jahrhunderten nicht nur die Religion, sondern auch die Regierung verschiedener Länder stellten.

      Das war in etwa auch die Zeit, ab der die geheime Gruppierung ins Leben gerufen wurde. Der Glaube an den vorherrschenden oberen Gott hatte zu wackeln angefangen und immer mehr Leute wendeten sich niederen Gottheiten zu, die nur solange existierten, wie an sie geglaubt wurde. Also hatte die Geheimgruppierung an Seuchen geforscht, die sie dann unter diese Gläubigen brachten, um ihre Gedanken zu pervertieren. Das hat über mehrere Ecken dann auch über kurz oder lang den kleinen Gott verdreht und schließlich ausgelöscht.

      Nach außen hin gaben sie dann an, humanitäre Hilfe leisten zu wollen, zogen mit ihren Priestern und Ärzten in die Krisengebiete und "halfen" all den Todkranken, während ihr Hintergedanke war, möglichst dafür zu sorgen, dass die sich während ihrer Genesung wieder dem einzig wahren Gott zuwenden.

      In einer anderen Welt habe ich eine Organisation, von der das Gerücht in der Öffentlichkeit umging, es wäre in Wahrheit ein Geheimbund. Tatsächlich war besagte Organisation aber nur eine Securityfirma. Mit der Zeit gründeten die Mitarbeiter und Vorgesetzten dann spaßeshalber tatsächlich einen internen Geheimbund, bis aus dem Spaß Ernst wurde.

      Allerdings hatte sich währenddessen auch die öffentliche Meinung umgedreht, sodass jegliche Andeutung, bei dieser Organisation würde es sich um einen Geheimbund handeln, mit dem Argument abgeschmettert wurde, dass es einfach nur eine Securityfirma sei.

      Eine meiner inzwischen untergegangenen Welten hatte einen Geheimbund, dessen "Bibel" im Grunde genommen nur ein völlig kryptisch ausformulierter Schundroman war. Die waren generell ziemlich gaga.

      In der Welt, die ich gerade mit einem Freund bespiele, gingen wiederum alle existierenden Geheimbünde von einem gefallenen Gott aus. Die Kurzversion der Geschichte ist, dass eine äußere Entität aus dem golvangarischen Multiversum in diese Welt eindrang und die Gläubigen über mehrere manipulative Aktionen dazu brachte, ihren Gott zu verraten und dann zu opfern. Während seiner regenerativen Phase wurde diesem Gott dann jedesmal ein großes Kontingent an Energie entrissen, um diese für eigene Zwecke zu nutzen.

      Der Gott wurde dadurch auf Zeit immer schwächer und nachdem er "abgenutzt" war, durfte er obendrein dabei zusehen, wie seine Gläubigen sich von ihm abwendeten und sich einfach neue, fiktive Götter bastelten.

      Er hat sich dadurch revangiert, indem er eine Art Antichristenrolle einnahm und mit der Zeit immer mehr einflussreiche Leute geködert hat, was dann in besagte Geheimbünde rund um die Welt mündete, während er sich gleichzeitig immer mehr verschiedene Religionen ersponnen hat, um seine ehemals Gläubigen in möglichst viele unterschiedliche Gruppen zu spalten. Gleichzeitig sorgte er dafür, dass das Wissen über ihn aus der Geschichte getilgt und restlos vergessen wird, damit er möglichst unbekannt und dadurch auch unentdeckt bleibt.

      Ab irgendeinem Zeitpunkt hat er all diesen Einfluss dann genutzt, um alle gegeneinander aufzuhetzen, damit die Welt in ein Zeitalter des ewigen Blutvergießens versinkt.

      Ich hatte mich früher interessehalber mit echten Geheimbünden wie dem Hermetic Order of the Golden Dawn etc. beschäftigt; demzufolge dann auch mit all den kranken Riten, die da abgezogen wurden. Daran habe ich mich dann für diese Welt orientiert, was dazu geführt hat, dass man hier und da eventuell Vergleiche zu unserer Weltgeschichte ziehen könnte, aber nicht muss. Dass besagter Gott wie ein Reptiloid aussieht und später Jack the Ripper-artige Morde begangen hat, ist ebenfalls gewollt.

      Passenderweise nennt er sich heute sogar Jack. Die Welt ist zuletzt einem apokalyptischen Ereignis von außen zum Opfer gefallen, wodurch nun nur noch die Unterwasserstadt Canbarro existiert. Dort ist die Polizei irgendwann dazu übergegangen, den Namen "Jack" in etwa wie John Doe zu benutzen, da auch der Großteil aller Männer in der Stadt so heißt. "Jack" bedeutet nach Sicht der Polizei Canbarros also nichts weiter als "Unbekannter Täter".Jack fand das witzig genug, um sich selbst so zu nennen.

      Warum ich diese nebensächliche Info erwähne? Weil in Canbarro einer der von ihm selbst angefütterten Geheimbünde agierte. Da er aber nur unnötigen Ärger machte, den er nicht brauchen konnte, hat er ihn mit chirurgischer Genauigkeit entsorgt.

      Mir würden noch mehr Beispiele einfallen, aber ich denke, das hier reicht.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Technische Fragen" geschrieben. 22.07.2020

      Ich bin für gewöhnlich nicht mitteilungsbedürftig genug, um bei solchen Dingen generell mitreden zu können, denke aber, dass die meisten Leute mit einem einfachen Thread besser klar kommen dürften. Die meisten Leute mögen Schlichtheit und schlichter als ein simpler Thread geht nicht.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Geschichtsschreibung" geschrieben. 22.07.2020

      Keine Ahnung.

      Der Löwenanteil meiner historischen Ereignisse über die Erst- und Zweitwelt bis hin zum golvangarischen Multiversum wurde entweder tatsächlich gemeinsam mit meinem Kumpel ausgespielt, oder kam in einer (Kurz-)Geschichte vor, die immer dann entstanden sind, wenn ich eine spontane Idee hatte und genug Lust, damit auch was anzufangen.

      Ich habe generell einen lockeren roten Faden für alle möglichen Dinge und lass die nebeneinander - und nicht selten irgendwann auch gegeneinander - laufen. Im Zweifelsfall würfle ich aus und ziehe das dann konsequent durch, egal mir das Ergebnis jetzt passt oder nicht.

      Klingt für einen Außenstehenden vermutlich nicht besonders geordnet, die Resultate sind es aber. Teilweise kamen da unter Anderem schon nette philosophische Ansätze raus. Ich scheine wohl unterbewusst ein gesundes Chaos in allen Dingen zu bevorzugen, vermutlich weil die richtige Welt in der Hinsicht auch so funktioniert.

      Weiß nicht, wie man das einordnen könnte.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Sexyness in euren Welten" geschrieben. 19.07.2020

      Zitat von Nharun im Beitrag #7
      Auch wenn das ein bisschen Off-topic wird: Die Torajaner haben in vielen Aspekten Einstellungen und Werte, die nicht meinen eigenen Einstellungen und Werten entsprechen. Dadurch entsteht eine Distanz zwischen mir und meiner Schöpfung, die verhindert, dass ich mich einer Traumwelt verliere, die ich vielleicht lieber hätte als unsere Realität.
      Vernünftige Einstellung. Wenn ein Autor sein Werk zu nah an sich heran lässt, endet das meist nicht gut.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Sexyness in euren Welten" geschrieben. 17.07.2020

      Ich kann die verschiedenen Spezies leider nicht hier hin schreiben, weil das Posting sonst zu sperrig werden würde. Generell kann ich aber sagen, dass speziesübergreifend reptiloide Züge idealisiert bzw. als besonders anziehend empfunden werden.
      Es wird umso anziehender, wenn gefiederte Schwingen dabei sind und wenn sie auch nur angedeutet werden, beispielsweise als simple Unterarmfedern ohne tatsächlichen Nutzen.

      Es könnte damit zusammenhängen, weil Gottheiten auch so aussehen, was bei säkular lebenden Gesellschaften dann aber wohl eher etwas rein unterbewusstes bleibt.

      Wenn ich jetzt beispielsweise einen Menschen habe, idealisiert der oft eine reptiloide Schuppenhaut und die genannten Unterarmfedern. Habe ich eine anthropomorphe Spezies mit Fell, geht der es ähnlich.
      Reptiloide Spezies empfinden sich bereits als schön, besonders wenn ihre Haut ansehlich gemustert ist, schmücken sich aber oft mit Federn, um das abzurunden. Wenn ein solches reptiloides Wesen auch noch natürliche Federn hat, wird dieses als umso anziehender empfunden. Vogelartige Spezies wiederum haben in der Hinsicht so viele Vorzüge, dass sie meist dazu prädestiniert sind, für Gottkomplexe und Schönheitswahn anfällig zu sein.

      Alles in allem: Reptiloid sein ist in golvangarischen Welten scheinbar richtig sexy.
      Das war ursprünglich nie so angedacht, fiel mir über die Jahre hinweg aber immer häufiger auf. Also belasse ich es jetzt einfach dabei. Schadet nicht und ist organisch so gewachsen, was ich wiederum aus rein bastlerischer Sicht sehr sexy finde.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Angebot] Generatoren" geschrieben. 16.07.2020

      Ich habe mich inzwischen soweit durch meine ToDo-List gekämpft, dass ich endlich bei den Generatoren angekommen bin.

      Im Moment sitze ich am Baumgenerator, von dem die Uralt-Version oben angeklebt ist. Inzwischen habe ich mich auch dazu entschieden, alles zu bebildern, statt nur die Fachbegriffe für Dinge wie den Blattstand etc. auswürfeln zu lassen, da ich deren Bedeutung nach einem Jahr möglicherweise schon wieder vergessen habe. Weiß nicht, ob andere das Problem auch haben.

      Momentan habe ich Dinge wie die potenzielle Wuchsgröße, die Kronen- und Astform, sowie das Aussehen des Stammes, der Rinde und der Wurzeln festgelegt. Blätter, Blüten und gegebenenfalls Früchte folgen noch. Grafiken dazu existieren bislang noch nicht.

      Was noch folgt, sind der Geruch des Baumes, was davon als Medizin verwendet wird und die Beschaffenheit des Holzes. Bei letzterem bräuchte ich ein paar Vorschläge, wonach es denn riechen könnte. Ich hatte mal Kontakt mit jemandem, der mir sagte, dass ihm der Geruch frisch geschnittenen Holzes gerade im RP schon sehr wichtig wäre.

      Wenn ihr wollt bzw. es euch genug interessiert, könntet ihr ja eventuell ein paar Vorschläge machen, müsst aber nicht.
      Betrifft aber nicht nur den Holzgeruch. Wenn euch noch irgendwas anderes einfällt, was der Generator auswürfeln könnte, dann könnt ihr das natürlich auch schreiben.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 27.06.2020

      Da ich direkt unter einem über 70 Jahre alten Dach wohne welches nicht isoliert ist, komme ich zur Zeit leider nicht wirklich dazu, an meiner Website weiterzuarbeiten, da ich zusätzliche Hitze durch den PC vermeiden will. Daher kritzle ich zur Überbrückung den Querschnitt bzw. Bauplan einer Traummaschine auf Papier, bei der es sich um eine Maschine zur alternativen Energiegewinnung für Welten handelt, in denen sich alles andere, was ich bisher ausgearbeitet habe, aus verschiedenen Gründen nicht durchsetzen konnte.

      Außerdem habe ich mir den Campaign Cartographer 3+ im Bundle geholt, für den ich noch ein eigenes Symbolset zeichnen werde. Da man damit laut diversen Screenshots anscheinend auch technische Zeichnungen hinbekommt (was nicht schwer sein dürfte, ist ja CAD-basiert), bedeutet das, dass ich mich da drin austoben werde, sobald ich genug Zeit (und Kühle unterm Dach) habe, um mich genauer damit zu beschäftigen.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 24.03.2020

      Ich habe die Tage einen fiktiven Zeitungsartikel verfasst, weil ich ein wenig Fluff für das MSG zwischen mir und meinem Kumpel haben wollte. Er gehört zur golvangarischen Welt Malanoth, die momentan von uns bespielt wird.

      Der Text ist in Teilen noch verbesserungswürdig, aber vielleicht interessiert es hier ja jemanden:

      ---


      Schrecklicher Mord in Rosthammer
      Ein heute Nacht registrierter Mordfall ähnelt auf erschreckende Weise den Schwarzwassermorden. Könnte der inhaftierte vermeintliche Täter unschuldig sein?

      Noch vor wenigen Tagen scherzten die Bürgervorstände Canbarros darüber, dass nicht Rosthammer, sondern ausgerechnet Schwarzwasser der Schauplatz unvorstellbarer Mordfälle geworden war. Doch seit heute Nacht ist das Gelächter verstummt. Zu Späßen aufgelegt ist nun niemand mehr. Insbesondere nicht in Rosthammer, dem ersten und damit ältesten Bezirk der Stadt.
      Der Mord an einer Gruppe bislang nicht identifizierbarer Männer hat die Behörden gelähmt.

      "Das war einer dieser Scherze, die schrecklich nach hinten losgehen", erklärt uns Buford Cristianson, Chefermittler des Rosthammerbezirks. Als wir ihn in seinem Büro aufsuchen, wirkt er aufgewühlt und übernächtigt. Bevor er weiterspricht, trinkt er den letzten Schluck Kaffee aus seiner fleckigen Tasse.
      "Natürlich habe ich die Schwarzwasserberichte gelesen", erklärt er uns. "Aber ich dachte bis jetzt, das wäre alles nur übertrieben."

      Als die Bezirkspolizei in den frühen Morgenstunden des 7. Tages in der Ghoja durch das polizeiliche Frühwarnsystem zum Tatort zitiert wurde, rechneten sie noch mit einem einfachen Gewaltdelikt.
      "Das passiert dieser Tage öfter", klärt uns Cristianson auf. Denn seit das Ministerium die ungelernten Arbeiter und Bevölkerungsanteile ohne Anstellung nach Rosthammer hatte umsiedeln lassen, änderten sich nicht nur deren Lebensbedingungen, sondern steigerte auch noch die Existenzängste.

      "Wir sind der Bezirk mit den wenigsten finanziellen Mitteln und der schlechtesten Versorgung. Das heißt, die oft mittellosen Einwohner kommen hier schlechter an Lebensmittel und Schlafmöglichkeiten. Und mit jedem weiteren mittellosen Einwohner verschlechtern sich ihre Chancen. Da entlädt sich regelmäßig so Einiges. Meistens endet das mit ausgeschlagenen Zähnen."

      Als der Polizeitrupp den Tatort betrat, den Schrottplatz unweit des Gartens der Götter, offenbarte sich aber ein anderes Bild: Insgesamt acht Männer wurden enthauptet, ihre zerteilten Körper an die Mauer genagelt. Von den Köpfen fehlte jede Spur.

      "Wir haben hier schon Einiges gesehen. Alles Mögliche von Schlägereien über Vergewaltigung bis Totschlag. Aber das war unbeschreiblich."

      Ähnliches berichtet uns auch Bürgervorsteherin Violet Kipling, die sich kurz nach Kenntnisnahme mit Theodore Spence, dem Bürgervorsteher Schwarzwassers, ausgetauscht hat.
      Kipling ist immer noch kreidebleich, als wir sie besuchen; ihre freundliche Miene, als sie uns in ihr Büro bittet, eine bröckelnde Fassade.

      Kipling berichtet uns über erfolglose Kontaktversuche zum Ministerium. Sie ist der Ansicht, dass es sich um denselben Täter handeln muss.
      "Ich habe stundenlang mit Spence darüber gesprochen. Die Details stimmen unangenehm stark überein. Im Ministerium wollen sie davon aber nichts wissen. Für die ist der Fall anscheinend abgeschlossen."

      Schon länger ist Kipling frustriert über die Zustände in Canbarro. Insbesondere nachdem das Ministerium die Bevölkerung separierte und auf verschiedene Bezirke aufteilte.
      Die Bevölkerung in Rosthammer, welches einst das wirtschaftliche Herz Canbarros war, nun aber schon länger zugunsten der Partymeilen und Unterhaltungseinrichtungen der neueren Bezirke vernachlässigt wird, besteht heute hauptsächlich aus Bürgern ohne Einkommen. Der ursprüngliche Glanz ist dahin, viele Fabriken zerfallen, obwohl in ihnen immer noch Güter produziert werden.

      "Wir haben hier viele Obdachlose, mit denen der Mörder jederzeit leichtes Spiel hätte", erzählt uns Kipling aufgebracht. "Und wir können nur wenig für sie tun. Wir sind der Bezirk, dem am meisten Gelder gekürzt wurden."

      Dass die Leute absichtlich hierher abgeschoben wurden, um das Bild der neueren und schöneren Bezirke nicht zu beschmutzen, ist schon lang eine Vermutung Kiplings. Und dies auch ein offenes Geheimnis.
      "Ich spreche das nicht offen aus", sagt sie uns. "Aber ich denke, die Menschen dieser Stadt erkennen meine Frustration. Es ist nicht so, als würde ich mich gänzlich unkritisch über alles äußern."

      Auf die erneute Frage, was das Ministerium zu ihrer Meinung über den Täter zu sagen hatte, fällt ihre Antwort unterkühlt aus.
      "Die haben mich jedes Mal abgeschmettert. Sie denken immer noch, es wäre der Hauptkommissar des Schwarzwasserbezirks. Das glaubt ihnen hier kein Mensch. Das glaubt denen nichtmal jemand in den anderen Bezirken. Trotzdem behaupten sie, der Fall wäre erledigt."

      In der Tat scheint sich das Ministerium sicher zu sein, den eigentlichen Täter dingfest gemacht zu haben. Auf Anfrage ließ das Sekretariat mitteilen, dass der Täter gefasst sei und es sich beim Rosthammer-Mord um einen Trittbrettfahrer handeln müsse.

      Bei dem vermeintlichen Täter handelt es sich um Hauptkommissar Richard Remington Abberline (43), der knapp 20 Jahre für die Polizei im Schwarzwasserbezirk gearbeitet hat. Die polizeiliche Hauptdienststelle beteuert, der sorgsame Abberline hätte sich nie etwas zu Schulden kommen lassen.
      Abberline ist Witwer und Vater einer elfjährigen Tochter, deren Verbleib unbekannt ist. Die Mutter verstarb nach der Geburt.
      Kipling erzählt uns, sie hätte versucht, das Kind ausfindig zu machen, damit es während der Inhaftigerung ihres Vaters versorgt werden könne, hätte aber keinen Erfolg gehabt.

      "Das alles ist eine schwierige Situation", sagt sie uns. "Vermutlich sitzt hier ein Unschuldiger in Gewahrsam und wird für etwas verurteilt, was er nicht begangen hat. Gleichzeitig läuft der wahre Täter sehr wahrscheinlich immer noch frei herum und wird weiter morden, wenn nicht endlich etwas unternommen wird."

      Da Kipling nicht auf Unterstützung seitens des Ministeriums zählen kann, versucht sie, die Ergreifung des Täters auf eigene Faust zu fördern. Theodore Spence hat ihr dafür bereits seine Unterstützung zugesagt und bereits mehrere Polizisten nach Rosthammer geschickt. Weitere Bürgervorstände der anderen Bezirke könnten seinem Beispiel folgen, Kipling zählt aber nicht darauf.
      "Die haben auch ihre eigenen Probleme."

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Das Imaginarium sucht ein Logo" geschrieben. 23.02.2020

      @Teja
      Darauf bezog ich mich auch. Aber so wie es aussieht, habe ich mich völlig falsch ausgedrückt. Tut mir leid, das wird dann an meiner Aphasie liegen.
      Ich halte mich dann mal besser zukünftig aus Diskussionen heraus. Es scheint sich meinerseits wieder zu häufen, das führt so zu nichts.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Das Imaginarium sucht ein Logo" geschrieben. 22.02.2020

      Zitat von Teja im Beitrag #49
      Das hat nicht so ganz geklappt...
      Hmm... Vielleicht habe ich einen Knick in der Optik, aber ich kann daran eigentlich nichts Schlechtes erkennen. Was denkst du denn, ist das Problem?

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Elfen" geschrieben. 22.02.2020

      Zitat von Reineke im Beitrag #30
      Aber viel schwerer wiegt dann, dass er geglaubt hat, endlich die Regeln für Anerkennung und Status einer kleinen Gemeinde erkannt zu haben, und dies in Gefahr sieht.
      Gut möglich. Der Gedanke war mir damals auch gekommen. Zum Beispiel wenn ich beobachtet - oder persönlich erlebt - habe, dass Autoren, die kein EDO verwendeten, unter Anderem auch als unkreativ betitelt wurden. Um ehrlich zu sein habe ich bis heute nicht verstanden, was genau sie damit sagen wollten. In den Diskussionen wurde das Argument dann meist umgedreht und an den Absender zurückgeschickt. Und ich muss gestehen: Sobald ich davon getroffen wurde, tat ich das auch. Wenn ich wusste, dass der Absender jemand war, der nur woanders abgeschrieben und seinen Geschöpfen keinen eigenen Stempel aufgedrückt hat.
      Ich gebe zu, dass das nicht unbedingt nett war, aber manchmal hatte ich den Eindruck, dass da von manchen die eigene Unsicherheit bezüglich des eigenen Werkes auf alles Fremde projiziert wurde und sie das deshalb am erstbesten Blitzableiter abgelassen haben, um das zu verdrängen.

      Ich sag' das mal so: Ich kann mit Elfen, Zwergen, Trollen und Orcs mal so gar nichts anfangen, was primär auch daran liegt, weil ich überhaupt nicht auf Tolkien und Co geprägt wurde. Aber selbst ich denke, dass man mit denen was Kreatives anstellen kann, solang nicht einfach Copy and Paste gemacht wird, weil "das halt drin sein muss".
      Ich habe auch null Probleme damit, wenn das jemand bei sich einbaut. Erstens ist das deren eigene Sache, bei der ich keinem was vorzuschreiben habe und zum anderen geht mich das Warum und Weshalb dahinter auch gar nichts an.
      Womit ich hingegen ein offenes Problem habe, sind fundamentale Ansichten und dieses ewige gegenseitige Entwerten anderer Geschmäcker.

      Mir scheint aber auch, dass es dazwischen hin und wieder einfach Leute gibt, die keine anderen Vorlieben neben ihren eigenen dulden und das deshalb aggressiv bekämpfen müssen. Die gibt es sowohl auf der Elfenseite, als auch auf der Anti-Elfen- bzw. Anti-EDO-Seite. Aber zumindest bei mir fielen oft die Elfenfans in der Hinsicht mehr als negativ auf. Als ich jedenfalls mal eine Morddrohung von einem fanatischen Elfenfan kassiert hatte, dachte ich zunächst, der will mich trollen. War aber ernst gemeint.
      Möglicherweise bin ich einfach nur ein besonders toller Magnet für Extremisten.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Die Weltvorstellung - Sachtext, Prosa, Lyrik oder was anderes?" geschrieben. 21.02.2020

      Ich denke, es kommt ganz darauf an, was genau eigentlich vermittelt werden soll. Möglicherweise bin ich hier befangen, denn ich bin einer dieser schrecklichen Leute, die Sachtexte bevorzugen, weil ich erstmal nur an klare Informationen kommen will (das mit "schrecklich" ist natürlich nur mit Augenzwinkern gemeint). Prosa kann manchmal genauso sperrig sein, wie Sachtexte trocken sein können.

      Will ich erstmal nur Information vermitteln, zum Beispiel über wichtige Grundlagen, die man vorab kennen sollte, um im Nachhinein nicht ins Schleudern zu geraten, sobald plötzlich fremdartige Eigenbegriffe fallen oder Dinge auftauchen, die mit unserer Physik nicht möglich sind, dann wären Sachtexte besser. Insbesondere dann, wenn es sich um Dinge handelt, die nichtmal mit einem Inworld-Text erklärt werden können. Das kann dann der Fall sein, wenn die Bewohner einer Welt, über die du schreibst, überhaupt nichts davon wissen können, was ja verschiedene Gründe haben kann.
      Nehmen wir mal an, ich wäre eine fiktive Person (Plottwist: Vielleicht sind wir das sogar alle), dann könnte ich nichts über die exakte Beschaffenheit außerhalb unseres bekannten Universums schreiben, weil ich es schlicht nicht weiß.
      Wenn der Fokus gar nicht auf sowas liegt, dann ist das auch völlig okay, weil nur wenig von Belang.

      Anders ist das, wenn du eine spezifische Sache bewusst als mysteriös oder dergleichen präsentieren willst, weil das der Atmosphäre besser zuträglich ist. Wird dort zu viel erklärt, zerstörst du das mysteriöse Element.

      Beispiel
      Du hast eine frühzeitliche Stammesgesellschaft in einem Dschungel, die mehrmals im Jahr von einem Geschöpf am Himmel heimgesucht wird, dessen Körper unnatürlich aussieht und jedesmal Zerstörung und Feuer hinterlässt.

      Option 1: Du schreibst bewusst, dass die Leute glauben, es handele sich um einen Gott, der mittels seines Atems die Welt in Flammen hüllt und damit Tod und Zerstörung säht, gleichzeitig aber auch für Erneuerung sorgt.

      Option 2: Es handelt sich gar nicht um einen Gott, sondern um irgendein fliegendes, schlangenförmiges Konstrukt, das von irgendeinem früheren, hoch technologisierten Volk zurückgelassen wurde und dessen Batteriekern immer noch nicht leergelaufen ist. Dafür ist die Konstruktion ansich aber bereits derart korrodiert, dass die Funken nur so springen und den trockenen Boden regelmäßig in Brand setzen.

      Option 3: Man malt einfach ein Bild davon und spart sich sämtliche Erklärungen. Wenn es besonders gut ist, wäre vermutlich auch nicht mal eine nötig und man könnte das einfach so stehen lassen.

      Ich denke, hier kommt es ganz darauf an, wo denn nun der Fokus liegt. Auf der jetzigen Stammesgesellschaft und ihrer Sicht der Welt, oder auf dem schon lange verschwundenen alten Volk, das nur seine Konstrukte hinterlassen hat. Liegt es auf der Stammesgesellschaft, wäre Prosa und eine damit verkürzte Vermittlung von Information eindeutig die bessere Wahl und der Autor sollte die tatsächliche Geschichte über diese Himmelsschlange für sich behalten (wenn denn vorhanden). Das wäre eine konstruktive Zurückhaltung von Information zwecks Atmosphäre.

      Dann gibt es natürlich noch die Extreme: Information wird rein destruktiv zurückgehalten bzw. hinter Worthülsen und Geschwurbel versteckt, um mehr Inhalt vorzutäuschen, als vorhanden ist, oder - das ist das andere Extrem -, die Welt wird regelrecht zu Tode erklärt, indem kein noch so kleines Mysterium mysteriös bleiben darf.

      TL;DR: Man sollte Sachtexte oder Prosa danach auswählen, was letztlich dem Leser vermittelt werden soll. Solang weder Information destruktiv zurückgehalten oder aber alles zu Tode erklärt wird, funktioniert beides gleich gut, je nach Anspruchslage.

Empfänger
Eisenteddy
Betreff:


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