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Eisenteddy
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Eisenteddy
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    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 21.09.2021

      <snip>

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 19.09.2021

      Ich will zwar keine detaillierten Dinge über mein Zeug mehr online stellen, aber ich kann ja trotzdem ab und zu ein paar Meilensteine posten (wenn das denn überhaupt hier rein gehört; bin mir wirklich nicht sicher).

      Bin bei meinem Plattformervorhaben immer noch in der Konzeptphase. Meinen eigentlichen Zeichenstil auf etwas "Knuffigeres" runterzubrechen hat etwas länger gedauert, als ich dachte. Aber ich denke, ich bin jetzt zu einem Ergebnis gekommen, das mich einigermaßen zufriedenstellt. Zumindest für die nächsten paar Wochen; dann fängt das Elend vermutlich wieder von vorne an.
      So zu zeichnen ist auf jeden Fall extrem ungewohnt, wenn man das nicht schon von Anfang an so gemacht hat.

      Jetzt muss ich das alles verinnerlichen und dann die ganzen Konzeptzeichnungen für mein golvangarisches Viehzeug, Charaktere, Pflanzen und Maschinen zu Papier bzw. aufs Tablet bringen. Und danach dann nochmal als Sprite verwirklichen.
      Das ist eigentlich ganz gut, denn Einiges davon wurde bis heute nicht gemalt. Und wenn ich schon mal dabei bin, kann ich das gleich noch mit abfrühstücken. Wenn auch optisch etwas anders, als ich es normalerweise mache. Kann ich irgendwann später ja nochmal "richtig" nachmalen.

      Habe außerdem festgestellt, dass ich ein paar meiner bereits gezeichneten Kreaturen und Pflanzen auch etwas "erneuern" muss. Da sind ein paar dabei, die noch von 1999/2001 sind und wenn ich jetzt so drauf schaue, geben sie mir optisch nicht besonders viel. Sehr "basic".
      Das ist natürlich nichts Schlimmes, Organismen müssen nicht zwingend pompös oder anderweitig detailliert aussehen, vor allem wenn es keinen Grund dafür gibt. Es ist nur eher, dass ich zum damaligen Zeitpunkt halt noch nicht so "gut" war, was natürliche Schnörkel an einem Organismus angeht, also ist mit "basic" mehr so "anfängermäßig gerade so aalglatt hingequetscht" gemeint.
      Also werde ich die Gelegenheit nutzen, die alle nebenher etwas aufzuhübschen und dann eventuell neu im Rad einzuordnen.

      Bin auch immer noch dabei, mich für eine Engine zu entscheiden. Unity und Unreal scheiden direkt aus. Habe weder die Zeit, noch Lust, mich in so etwas Schwergewichtiges wie das reinzuarbeiten. Godot wäre eine Option gewesen, aber auch die schießt mir etwas zu weit übers Ziel hinaus.
      Tendiere aktuell zu Defold. Gefällt mir sehr. Kann auch über LUA erweitert werden.

      Muss dann auch noch Storyboards machen. Keine Ahnung, ob ich das überhaupt brauchen werde. Vergesse Daten und insbesondere Plotpoints normalerweise nicht, aber ich traue meinem Gedächtnis nicht mehr genug über den Weg, um es dabei zu belassen.

      Bin nun aber ganz froh, das Cintiq zu haben, auch wenn ich es bisher nicht allzu oft genutzt hatte. Spätestens nach meinem Umzug werde ich vermutlich sowieso eine Woche oder so kein Internet haben und da kann ich mich dann angemessen reinknien. Habe ja dann auch nichts, das mich ablenkt.

      Apropos Ablenkung und Vergesslichkeit, am Baumgenerator muss ich auch noch weitermachen. Das heißt, ich hatte weitergemacht, inzwischen aber alles wieder runter gerissen, weil mir der Code nicht mehr gefiel. Da das Ding ohnehin online erreichbar sein soll, kann ich den auch genauso gut in PHP hochziehen statt in SQLite, so wie's davor war.
      Brauche auch immer noch einige Grafiken. Versuche ich dann zu machen, wenn ich auf die Plattformerzeichnungen gerade keinen Bock habe.

      Wird zumindest auch kein Problem werden, den Generator offline hochzuziehen, den Apachen für PHP kann man sich auch lokal installieren. Hatte ich sowieso mal machen müssen, meine Kirby-Installation für meine bis heute ohne Content dahinvegetierende Website läuft auch offline.

      Wird schon alles irgendwann.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 29.05.2021

      Zitat von Amanita im Beitrag #215
      Ich habe beschlossen, dass ich mein Wüstenkönigreich Meraka doch behalten werde, ohne mir den Kopf darüber zu zerbrechen, ob das irgendjemanden stören könnte.
      Die einzig richtige Entscheidung.
      Generell sollte man seine Werke ohnehin nicht auf Leute ausrichten, die sich so oder so nur richtig mit deinen Texten auseinandersetzen, solang sie sich persönlich angesprochen fühlen.

      Anderes Thema:
      Bin bei meinem Plattformer gerade in der Konzeptphase; heißt im Klartext: Zeichnungen. Das ist ansich mal ganz nett, zumal ich jetzt auch so einige Kreaturen malen kann, die ich schon länger mal zeichnen wollte, es aber aus verschiedenen Gründen nicht tat. Auch wenn ich immer noch mit meiner Motivationslosigkeit zu kämpfen habe.
      Da die Geschichte allerdings etwas "fröhlicher" wird, muss ich auch meinen Stil ziemlich krass runterbrechen, damit sich das nicht mit dem Setting beißt. Das wiederum bedeutet: Mehr "cartoony". Keine Ahnung, wie man meinen eigentlichen Stil nennt, aber um ehrlich zu sein war mir das bisher ziemlich egal.

      Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich noch irgendwas über meine Sachen offen posten werde. Nachdem zuletzt versucht wurde, das Rad, das ich in meinem Thread gepostet hatte, zusammen mit den erklärenden Texten woanders als "eigenes Werk" auszugeben, ist meine Frustration wieder ins Unermessliche angestiegen.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 05.12.2020

      Zitat von Reineke im Beitrag #26
      Es fehlten die Anlagen, um überhaupt eine bestimmte Eigenschaft zu entwickeln.

      Es ist dies.

      Nun glaube ich aber auch zu wissen, was hier das Problem ist:

      Als ich schrieb, dass golvangarische Organismen rein über Baupläne aufgestellt sind, aus denen nicht ausgebrochen werden kann, ging ich davon aus, dass das Fehlen spezifischer Anlagen, die nicht zum eigentlichen Bauplan gehören, ersichtlich ist. So wie es aussieht, war ich da aber doch nicht genau genug bzw. hätte das hinschreiben sollen.

      Was mich zu einem Problem führt, wenn ich nämlich in der Vergangenheit zu exakt war, warfen mir die Leute vor, ich würde sie für geistig minderbemittelt halten. Was mir sagt, dass ich entweder falsch erkläre oder ich es einfach zu oft mit den falschen Leuten zu tun hatte, aber das werde ich wohl nicht mehr erfahren.

      Hier hat das letztlich dazu geführt, dass ich mir zuletzt nicht mehr sicher war, was genau ihr eigentlich von mir wollt, weil's für mich offensichtlich ist, aber für euch scheinbar zu ungenau war.

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #27
      So wie Wassertiere die noch hundeähnlich sind, weil sie von einem Hund stammen und sich nicht weiter verändern können... also sowas wie ein Biber, nur als Hund... deine Seehunde wären also wirklich See-Hunde ^^
      Oder Wüstenaffen und ähnliches... irgendwie schon an ihre Gegend angepasst aber immer noch eindeutig als das erkennbar was sie im Inneren sind
      Dazu ist das auch gedacht. Nur dass ich größtenteils selbst entworfene Tiere benutzen und diese dann auch möglichst oft (und weltübergreifend) verwenden können möchte, ohne letztlich nur stumpfes Copy and Paste zu veranstalten. Es verhindert vor allem einen gewissen Overhead. Ich muss nicht jedes Mal etwas komplett Neues erfinden, nur um es in eine einzelne, spezifische Nische reinzuquetschen, wenn ich da auch etwas bereits Vorhandenes hinsetzen kann, an dem ich nur die Eigenschaften etwas verändern muss.

      Außerdem gefällt mir so etwas aus rein zeichnerischer Perspektive.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 02.12.2020

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #23
      Sie sagen ja Mikroevolution, also Anpassung an die Umwelt ist möglich, aber Makroevolution, das Entstehen neuer Arten, nicht. Dabei übersehen sie aber dass es keinen Unterschied zwischen beiden gibt, eine neue Art ist einfach entstanden wenn sich genug kleine Anpassungen angesammelt haben.
      Ich lese mir deren Gesülze nicht durch, kann da nicht mitreden. Wenn man das Rad aber losgelöst vom ganzen Rest betrachtet, dann ja, dann sieht es wohl wie Kreationismus aus.

      Arten und Unterarten sind möglich und was Normales, werden aber eben nur von kulturschaffenden Völkern so klassifiziert, um das auseinanderzuhalten. Das Identfeld kennt diesen Unterschied aber nicht und identifiziert beide immer noch als das Gleiche, nur mit ein paar Abweichungen; so wie Tiger und Luchse immer noch Katzen sind. Es gibt einen zusätzlichen Ring im Identfeld, in dem genau diese körperlichen Abweichungen messbar und miteinander vergleichbar sind; allerdings ist er bei der Einordnung wertlos, da er sich mit dem individuellen Körperring überlagert, aus dem sich auch Gesundheitsprobleme ablesen lassen.

      Aber: In golvangarischen Welten kann aus einem Landtier kein Wal und aus einem mausähnlichen Tier kein Elefant werden, nur weil die Umgebung es verlangt und genug Zeit vorhanden ist. Eine solch krasse Änderung findet nur unter extremen Ausnahmesituationen statt, was bedeutet, entweder greift ein Gott ein oder der regionale unterirdische Hjiiknoten polt sich um und damit auch alles, was über ihm ist; und Letzteres passiert fast nie. Und wenn es doch passiert, ist es wahrscheinlicher, dass danach gar nichts mehr dort lebt.

      Also ja, die verrecken dann wohl eher, wenn sie nicht umziehen können.

      Ansonsten glaube ich aber, dass ich die Verbindung mit dem Hjii und dem Identfeld nun schon oft genug angeschnitten und erklärt habe und weiß nun auch nicht, was genau ich sonst noch dazu schreiben soll, ohne dass es sich unnötig in die Länge zieht. Ich habe das Gefühl, dass es hier auf der Stelle tritt. Vielleicht ist mein defektes Sprachzentrum aber auch dran schuld.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 02.12.2020

      Zitat von Reineke im Beitrag #21
      Für mich sieht es im Grunde so aus, als wäre Evolution an der Oberfläche möglich
      Die Betonung liegt hier auf "Oberfläche", denke ich. Wenn du nach der Logik gehst, ist auch das Miasma-Modell korrekt: Du wirst krank, wenn du unheilige bzw. schlechte Luft einatmest. Auf der simplen Oberfläche betrachtet korrekt, aber fachlich falsch.

      Aber zu deinem Gedankenexperiment: Es käme lediglich etwas heraus, das rein oberflächlich ähnlich aussieht. Im Detail gäbe es aber zu viele Unterschiede, die allein schon daher rühren, dass Golvangar eigene Naturgesetze hat. Das Rad ist nur ein kleiner Teil davon.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 27.11.2020

      Korrekt. Und es wäre vermutlich so lang anerkannter Fakt, bis irgendwer rausfindet, dass das Identfeld existiert.

      Ähnlich zum Umstand, dass die meisten golvangarischen Welten Scheiben sind. Da Welten in sich abgeschlossen sind, kann man nicht einfach mal so nach draußen schauen, also wird es mit Sicherheit auch Leute geben, die glauben Beweise zu haben, dass ihre Welt rund ist.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 27.11.2020

      Ich habe gerade den Verdacht, dass mein defektes Sprachzentrum mich an dir vorbeireden lässt, daher antworte ich jetzt auf gut Glück:

      Ja, selbstverständlich gibt es Anpassungsfähigkeit. Wenn der Lebensraum es verlangt, kann sich ein Organismus drauf einstellen und das auch vererben. Es führt halt nur nicht wie bei uns dazu, dass auf Zeit eine neue Spezies dabei raus kommt.

      Wenn ein paar Organismen lang genug in einer fremden oder gleich lebensfeindlichen Umgebung leben müssen, können sie sich dran anpassen oder krepieren. Nun, oder ein Gott hat den Grundbauplan genommen und die Regler etwas verdreht, eben damit die dort leben können. Das ist, was normalerweise passiert.
      Haben sie sich angepasst, identifizieren sie sich im Identfeld trotzdem immer noch gleich, weils letztlich im Grunde genommen dieselbe Spezies geblieben ist. Sie identifizieren sich nicht plötzlich als etwas Neues, nur weil ihr Fell neuerdings fleckig ist, sie im Dunkeln besser sehen können oder weil die Vorderbeine etwas kräftiger sind als bei anderen Variationen. Der Bauplan kann nur innerhalb des eigenen Rahmens verändert, nicht aber gebrochen oder ersetzt werden.

      Natürlich werden diese unterschiedlichen Varianten von kulturschaffenden Völkern mit unterschiedlichen Namen bepflastert und dann auch als unterschiedliche Organismen gewertet. Dem Identfeld ist das aber egal. Die fliegenden Schlangenspezies namens Taahoo und Quelcar sind beide unterschiedlich groß, nur Taahos sind gefiedert und haben eine Kakadu-Federhaube, während Quelcar schlangentypisch "nackt" und statt Vogelflügel Flughäute haben. Das Identfeld schildert beide trotzdem als Quzakari aus, die im Zweig Thoatliqaj sitzen, weil schlicht nur ein paar Regler verändert wurden.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 25.11.2020

      Ich meine damit hauptsächlich das Konzept der biologischen Evolution. Also dass sich Merkmale durch Zellteilung oder Vererbung und Mutation verändern und der Organismus irgendwann als etwas Anderes bezeichnet wird.Die Körperbaupläne für alle möglichen Dinge und Organismen sind bereits vordefiniert und können auch nur so aus dem Anthrailar rausgezogen werden.
      Man kann diese vordefinierten Baupläne als Gott zwar optisch ein wenig anpassen (nicht aber komplett umbauen), aber das Identfeld darunter schwingt danach immer noch genau wie vorher. Der Organismus ist damit faktisch also immer noch der Gleiche. Das Identfeld verändert sich vor allem auch nicht auf natürliche Art, nur in extremen Ausnahmefällen.

      Wobei ich mir durchaus vorstellen könnte, dass ein noch unerfahrener oder inkompetenter Gott - oder eine Art unbewusste Gaia-Gottheit - eine Art Evolutionsprozess vortäuschen könnte: Es werden erstmal simple Organismen in die Welt gesetzt, um das Ökosystem zu stabilisieren, nur um dann jedesmal alles Unliebsame wegzurotten, um Platz für die besseren Organismen zu machen, bis irgendwann alles soweit ist, um die von Anfang an erwünschten Lebewesen dort zu installieren - nicht ohne vorher natürlich nochmal ein weiteres Massenaussterben auszulösen.

      Vielleicht benutze ich das mal irgendwo.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 19.11.2020

      Gut, jetzt da mein internes Problem einigermaßen ausgeheilt zu sein scheint und ich auch nicht mehr dauerhaft müde bin, kann ich wieder klar denken. Also reiche ich noch den Teil hinterher, an dem ich beim eigentlichen Post aufhören musste und für den ich gestern noch nicht ganz auf der Höhe war.

      Korrektur zum Post über mir: Der Grund, warum Golvangar ohne Evolution auskommt, hat insbesondere mit den Geschehnissen während der Erstwelt zu tun (nicht wirklich eine Welt, eher die früheste Form der Realität, in der noch alles "weich" war). Dort war die Entität Laigon noch bewusst aktiv und hat alle Naturgesetze und damit auch Baupläne aller möglichen Dinge festgelegt. Alles davon steckt nun im Anthrailar und muss befolgt werden. Götter ab Golvangar (und auch während der Zweitwelt) haben keine Möglichkeit, dieses System mit seinen Regeln zu umgehen, auch wenn der selbsternannte Gott Atreyu es während der Zweitwelt ständig versucht hatte, da er der Ansicht war, alles besser zu wissen und zu können.

      Übrigens funktioniert das Anthrailar auch ein wenig wie das Collective Unconscious, weshalb letztlich Ideen, Konzepte und Worte nach etwas Zeit auf jeder Welt auftauchen können. Passiert manchmal etwas früher und manchmal viel später.

      Ich werde da nicht weiter ins Detail gehen, weil das schon wieder so ein weiterer Strang ist, den ich nicht einfach so anreißen will, da das länger dauern könnte.

      Das Geschehen rund um Erst- und Zweitwelt gehört logischerweise nicht zum allgemeinen Wissen der verschiedenen Welten Golvangars, deshalb hatte ich auch "Metaphysik" gesagt. Wissenschaftler sehen nur, wie die Dinge sind, aber nicht, warum das überhaupt so eingerichtet wurde.
      Warum sich unser eigenes Universum exakt so eingerichtet hat, wie es jetzt für uns sichtbar ist, wissen wir schließlich auch nicht, auch wenn einige sich das einbilden.

      Gut, zum eigentlichen Text:

      Kategorien der Organismen

      Wie man im Posting mit dem Rad schon lesen konnte, erfolgt die Einordnung von Organismen nach spezifischer Daten im Identfeld, nicht nach erblicher Verwandtschaft. Da unsere Welt so etwas nicht hat, es aber schwierig wird, sich etwas ohne jegliche Referenz vorzustellen, werde ich bei jeder Kategorie ein paar mögliche Real Life- und auch Fantasy-Beispiele eintragen, je nachdem welche Kriterien sie erfüllen.
      Das wird leider dazu führen, dass einige Beispiele etwas schräg aussehen, weil wir hier andere Verhältnisse haben; aber deshalb bleiben es auch nur Beispiele.

      Ich muss an der Stelle auch nochmal sagen, dass es sich bei Begriffen wie "Stemmläufer" oder "Kesselwandler" nicht um Übersetzungen handelt, da das bei Transkripten von Schwingungen natürlich nicht funktioniert. Wissenschaftler haben stattdessen versucht, einen Eigenbegriff zu nehmen, der möglichst viele Organismen im betroffenen Identfeldsegment auf einmal beschreibt.

      Ansonsten: Es gibt keine Eigenkategorie für kulturschaffende Spezies. Deshalb gehen die ganzen Strahlen am Rad für jede Kategorie auch meist bis in den Personenring hinein. Was bedeutet, bei golvangarischen Verhältnissen können unter Anderem auch Bäume "Personen" sein.

      Ansonsten bleibt zu sagen, dass die einzelnen Kategorien auch automatisch gegenseitige Ausschlusskriterien darstellen. Ihr seht gleich, was ich damit meine.

      Fleischwesen (Hjiitopecal)
      Organismen auf fleischlicher Gewebebasis (D'uh). Identifizieren sich im entsprechenden Identring durch ihren Bewegungsapparat,

      Kalloriqaj; "Stemmläufer"
      Tiere, deren Beine unterhalb des Rumpfes angeordnet sind.

      Mögliche Beispiele: Die meisten Säugetiere und Saurier.

      Mammoriqaj; "Wechselschreiter"
      Tiere, deren Bewegungsapparat so angeordnet ist, dass sie mit etwas Übung problemlos sowohl auf vier als auch zwei Beinen stehen und laufen können.

      Mögliche Beispiele: Bären (haben durchgestreckte Hinterbeine), (Menschen)Affen und dementsprechend auch der Mensch. Der Mensch eignet sich zwar nicht so gut für den Vierbeinergang, aber er kann es definitiv, also ist er eindeutig Mammoriqaj.
      In diese Kategorie fallen so ziemlich alle kulturschaffenden Spezies auf Fleischbasis, sofern sie aufrecht auf zwei Beinen laufen können. Können sie es nicht und erfüllen zudem andere Kriterien, dann nicht.

      Nakhuriqaj; "Spreizschleicher"
      Tiere, deren Beine seitlich vom Körper abgespreizt sind und/oder sich schlängelnd fortbewegen.

      Mögliche Beispiele: Die meisten heute lebenden Reptilien, Amphibien. Die mythologischen Naga (oder die aus World of Warcraft) würden da auch rein fallen. Womöglich auch Lindwürmer.

      Thoatliqaj; "Schwunggleiter"
      Geflügelte Tiere, bei denen es sich nicht um Gliedstelzer handelt und deren Schwingen entweder aus Federn, Lederhäuten oder Membranen bestehen.

      Mögliche Beispiele: Fledertiere, Flugechsen und fast alle Vögel. Man kann argumentieren, dass Kakapos oder Emus nicht "fliegen", letztlich benutzen sie ihre verkümmerten Flügel aber trotzdem immer noch zur Balance während des Laufens oder für kurzes Gleiten.

      Ansonsten könnte man auch Drachen und Wyvern hier rein packen.

      Eslotiqaj; "Gliedstelzer"
      Vielbeinige Tiere, die meistens ein Exoskelett besitzen.

      Mögliche Beispiele: Krustentiere, Insekten, Spinnen, Tausendfüßer. Arthropoden halt, nur dass das Exoskelett kein Muss ist. Was heißt, hier kommen auch Lobopoden und Stummelfüßer rein.

      Seguniqaj; "Paddelsegler"
      Tiere, deren Bewegungsapparat hauptsächlich auf ein Leben im Wasser angepasst ist.

      Mögliche Beispiele: Fische, Wale. Wahrscheinlich Seehunde. Sehr wahrscheinlich auch Pinguine. Wobei man bei Pinguinen immer noch argumentieren könnte, dass sie technisch gesehen immer noch "fliegen", nur unterwasser. Kann ich ohne Identfeld schlecht festlegen, wo die wirklich rein gehören.

      Moraudiqaj; "Nadelkruster"
      Tiere mit Kalkskelett (bzw. dem golvangarischen Äquivalent dazu), die von einer Epidermis und gelenkig beweglichen Stacheln überzogen sind.

      Mögliche Beispiele: Stachelhäuter, also z.B. Seesterne oder Seegurken. In Golvangar gibt's aber auch einige Landtiere, die so aufgebaut sind.

      Nauporiqaj; "Weichgleiter"
      Weiche Tiere, die sich entweder durch Muskelkontraktion, Kriechen oder dem Rückstoßprinzip fortbewegen und bei denen es sich nicht um Palnuriqaj handelt.

      Mögliche Beispiele: Schnecken, Kopffüßer, Würmer.

      Palnuriqaj; "Stichfühler"
      Sehr einfache Tiere ohne direkten Bewegungsapparat, die meist sesshaft sind oder passiv umher treiben und deren Ernährung entweder auf Filterung oder der Nutzung von Nesselsträngen basiert.
      RL-Beispiele: Schwämme, Quallen, Korallen, Seefedern, Muscheln.

      Fadenwesen (Hjiileqana)
      Das umfasst Pflanzen und Pilze. Und auch eine eigene Ordnung, die ich für Golvangar entworfen habe. Quasi Geschöpfe, die wie Pflanzen sind, aber ohne Licht auskommen und stellenweise Charakteristika von Röhrenwürmern haben. War einfacher, als das bei normalen Pflanzen oder Pilze reinzuquetschen.

      Fadenwesen identifizieren sich im Identfeld hauptsächlich durch ihre Art der Nahrungsaufnahme.

      Ansonsten heißen die Fadenwesen und nicht etwa Faserwesen, weil Wissenschaftler sich dachten, dass es sehr viel einfacher ist, einen Faden aus Pflanzenfasern zu produzieren als aus einem Stück Fleisch (das wiederum selbst als Fasern besteht). Ja, ich weiß, der Gedankengang ist etwas schräg, aber so isses.

      Huloriqaj; "Lichtschlemmer"
      Organismen, die Photosynthese betreiben und sich meistens im Erdboden verwurzeln.

      Mögliche Beispiele: Pflanzen. Da Pflanzen auch Personen sein können, kann man auch Ents oder Dryaden hier rein packen.

      Lohriliqaj; "Strangnetzer"
      Organismen, die ihre Nahrung über Enzyme auflösen und neben weitreichenden Fasernetzen manchmal auch Fruchtkörper bilden.

      Mögliche Beispiele: Pilze.

      Nalotliqaj; "Traumkoster"
      Große Organismen, die sowohl Hjii als auch Kleintiere aus der Luft filtern und wie ein Gemisch aus Landkorallen und Röhrenwürmern aussehen.

      Mögliche Beispiele: Keines, da es sowas bei uns nicht gibt.

      Geistwesen (Hjiilajtani)
      Den Begriff darf man wie im Post mit dem Rad erwähnt nicht allzu wörtlich nehmen. Wenn von einem Geistwesen die Rede ist, sind damit hauptsächlich Götter, beseelte Objekte, gewöhnliche Ätherwesen oder Konstrukte gemeint, selten Gespenster.

      Murtaliqaj; "Kesselwandler"
      Beseelte Konstrukte, die zum Beispiel aus Holz, Knochen, Erde und Metall, aber auch aus Tetrapacks oder Gummireifen bestehen können.

      "Beseelt" bedeutet nicht zwingend, dass die auch ein Bewusstsein und/oder eine Persönlichkeit haben, sondern nur, dass die sich aus Eigenkraft bewegen (abgesehen davon, dass das Konzept Seele in Golvangar nicht existiert). Sie können Personen sein bzw. werden, müssen aber nicht.

      Mögliche Beispiele: Androiden bzw. Automata, Golems. Darunter fallen auch Hiraiqa (hatte hier eine gepostet), da die sich dadurch vermehren, dass sie verschiedene Teile (meist von Leichen) zusammensammeln, das zu einem Brei verrühren und das Ganze schlussendlich im Ofen backen.
      Ihre Augen sind technisch gesehen auch Konstrukte.

      Drolnachiqaj; "Sturzderber"
      Sehr instabile Konstrukte, die an einen toten Organismus gebunden wurden und auf die Energie anderer Geschöpfe angewiesen sind, um nicht zu zerfallen. Auf Dauer verflüssigt sich der gebundene Körper trotzdem zu so einer Art Glibber, was wiederum dazu führt, dass ein solches Konstrukt nicht unbedingt von Dauer ist.

      Mögliche Beispiele: Man KÖNNTE Untote da rein packen, weil es ein ähnliches Konzept ist. Es ist letztlich aber nicht das Gleiche.

      Chotoliqaj; "Schalldrifter"
      Ätherwesen, die meist passiv durch die Luft treiben oder am Boden kriechen und sich von gefiltertem Hjii ernähren. Sind auch die einzigen Geistwesen, die nicht über den einfachen "Belebt"-Ring hinaus kommen, was heißt sie sind nicht dazu in der Lage, ihr Umfeld bewusst zu erleben. Wird auch gern als Erscheinung bezeichnet.

      Mögliche Beispiele: Stellt euch Energiewesen vor, die nichts tun außer passiv durch die Luft zu treiben. Ein bisschen so wie Quallen. Darunter fallen in Golvangar unter Anderem so Dinge wie "kriechende Regenbögen", wobei der jetzt bodengebunden ist.

      Qraemariqaj; "Wahnschürer"
      Monströse Ätherwesen, die Einfluss auf die mentale Gesundheit von Organismen nehmen können. Nicht alle sind bösartig und manche sogar hilfreich. Qraemariqaj sind allerdings besonders für eine spezifische Gruppe an Wesen bekannt, die sich emotional verkrachte Geschöpfe aussuchen und deren Schwachstellen ausnutzen, um ihnen die Lebensenergie abzusaugen. Das machen sie auch so lang, bis der Wirt tot ist.

      Und dann gibt's natürlich noch die von mir im Post weiter oben beschriebenen Gruppe, die sich von Organismen mit besonders starkem Schwingfadenbefall angezogen fühlt. Was wiederum die bösartigere Gruppe anlocken kann, sobald die mentale Verfassung eines befallenen Organismus bereits "matschig" genug ist.

      Mögliche Beispiele: Keine Ahnung. Buchstäbliche Energievampire vielleicht. Geht aber eben auch andersrum, indem diese Energie zugeführt wird. Kann unter Umständen aber auch nicht gesund sein.

      Qollasmarqaj; "Traumseher"
      Götter.

      Mögliche Beispiele: Nun... Alle möglichen Formen von Göttern, die es gibt. Zum Beispiel die uns altbekannten und viel genutzten Götter alias Zeus und Odin. "Gaia" als Konzept einer Gottheit, die gleichzeitig die Welt darstellt, gehört auch hier rein, genau wie jede andere Form, die irgendwie göttlicher Natur ist. Ich glaube, selbst Herakles könnte man hier rein stopfen.

      Laigon gehört übrigens als einziger nicht in diese Kategorie, weil er keine Gottheit ist, sondern etwas Höheres.

      ---

      Gut, ich denke, damit ist der Erklärung dieses Systems auch Genüge getan. Den ganzen anderen Rest drumherum muss ich nicht anschneiden, da es mir auch unnötig erscheint. Daher kann ich auch diesen Post nun so stehenlassen und die Angelegenheit abhaken.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 18.11.2020

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #11
      Es scheint keine Abfolge vom "Einzeller" zu komplexen Lebewesen zu geben sondern alles ist mehr oder weniger gleichzeitig entstanden? Seh ich das richtig?
      Korrekt. Golvangar kennt keine Evolution. Es gibt einen Hintergrund dafür, der aber stark ins Metaphysische geht, von dem auch Wissenschaftler oft keine Ahnung haben.

      Die einzige Option, bei der Verwandtschaftsverhältnisse eine Rolle spielen, sind Individuen und ihre Familienstammbäume; und das auch nur zwecks rechtlicher und/oder symbolischer Zusammenhänge. Wissenschaftlich ist das nur von wenig Relevanz.

      Ich glaube, ein golvangarischer Wissenschaftler würde das Konzept Evolution auch für ziemlich schräg halten. Er weiß, dass letztlich alles aus Hjii besteht, das nach einer vordefinierten Regel verformt wurde; unter Anderem durch Götter, die eine anerkannte Realität sind. Wäre alles nun stattdessen durch Weiterentwicklung entstanden, dann würde das nach golvangarischen Regeln letztlich nur bedeuten, dass du als Organismus nicht nur eng mit ausnahmslos allen anderen Tieren und auch Pflanzen erblich verwandt wärst, sondern letztlich auch mit Steinen.

      Zitat von Elatan im Beitrag #12
      das zeigt einfach, dass du dir richtig Gedanken dazu gemacht und nicht einfach mal nebenbei etwas hingeklatscht hast.
      Um ehrlich zu sein ist der erklärende Post dazu nichtmal vollständig, weil ich vieles ausgelassen hatte, um das Konzept dahinter möglichst kompakt zu erklären. Und dann ist der kompakte Abriss selbst nichtmal vollständig und endete bei den Beinamen für Organismen.

      Mir scheint aber auch, dass mehr ohnehin nicht notwendig gewesen wäre, da das Nötigste wohl so angekommen ist, wie es sollte. Von daher finde ich das eigentlich ganz okay so.

      Was ich zum Beispiel nicht erwähnt hatte, sind die Farben der Räder in dieser Grafik. Das ist nicht so eingefärbt, damit's hübsch aussieht; das Hjii nimmt je nach energetischer Qualität eine andere Farbe an.

      Das Hjii ist weiß, solang es sich noch in seiner Protoform befindet und brennt. In seinem hochenergetischen Normalzustand färbt sich das Hjii lila und sackt dann langsam nach blau, grün, gelb und letztlich rot runter, wobei rot am energieärmsten ist. Oder es wird im lila Zustand instabil, dann kracht es gleich nach rot runter.
      Man hat diese Farbcodierung nun genommen, um sowohl den natürlichen energetischen Qualitätsverlust als auch die Aufnahmefähigkeit von rohem Hjii in verschiedenen Körpern darzustellen.

      Geistwesen (Hjiilajtani), innerhalb derer sich auch die Oberkategorie für die verschiedenen Arten von Göttern befindet (Qollasmarqaj), können besonders hohe Mengen an rohem Hjii vertragen und auch durch sich durchleiten lassen. Fadenwesen (Hjiileqana) sind darin mittelgut, aber immer noch besser als Fleischwesen (Hjiitopecal).

      Warum das wichtig ist: Rohes ungefiltertes Hjii ist nicht besonders... gesund, wenn du den falschen Körper hast. Das ist mitunter der Hauptgrund, warum es unter Fleischwesen keine Hjiimantie gibt, weil die alle krepieren würden; wenn nicht sofort, dann schleichend.

      Ein weiteres Detail, das ich am Rad erklären wollte, sind die Marker für den Bewusstseinsstatus, für die ihr aber wahrscheinlich keine Erklärung braucht.

      Ansonsten sind da noch die Schwingfäden, die ich eigentlich im Erstpost kurz anschneiden wollte, was ich aber, wie ich gerade sehe, wohl doch nicht getan habe.
      Allem voran: Die haben nichts mit Stringtheorie zu tun. Das sind einfach nur kosmische Hobelspäne.

      Die sind auch größtenteils zu nichts gut, außer, dass sie ab einer bestimmten Menge Korrosion auslösen können. Passiert auch bei Organismen, nur wird das dort als Krankheit bezeichnet.
      Man kann die durch sie verursachten Krankheiten aber meistens behandeln, indem andere Schwingfäden eingeführt werden, durch welche die schädlichen Fäden ausgekontert werden, was wiederum dem Organismus die Möglichkeit gibt, sie abzubauen.

      Jetzt ist an Schwingfäden problematisch, dass sie per Proxy auch Geisteskrankheiten auslösen können. Es gibt einen Zweig an Organismen innerhalb der Qraemariqaj-Kategorie, die einen besonders hohen Anteil an Schwingfäden innerhalb eines Körpers appetitlich finden und sich dann an eben diesen ankleben. Und sobald das passiert ist, bearbeiten sie den gesunden Verstand des besagten Organismus so lang, bis der nur noch eine Matsche aus Wahn und emotionalem Chaos ist, um sich dran vollzufressen.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Frank Herberts Dune" geschrieben. 18.11.2020

      Zitat von Elatan im Beitrag #7
      Als der Wurm Leto mit seinem Auto durch die Gegend raste und Feinde plattfuhr, war das irgendwie nochmal die Bestätigung, dass die Dune-Saga weder ein Meisterwerk der Literatur, noch eines der Philosophie ist;
      Das wird wahrscheinlich wohl eher am Gottkaiser liegen, weil gerade dieses Buch der Teil ist, mit dem die meisten Leute Schwierigkeiten haben; was mitunter auch an Leto IIs endlosen Monologen liegt. Ich hatte bei dem Band damals die Lust verloren, habe aber schon oft gehört, dass die meisten das Buch nach dem zweiten Durchlesen viel besser fanden, nachdem sie letztlich wussten, was genau Leto II mit seinem Goldenen Pfad eigentlich erreichen will.

      Das Hauptthema in Dune scheint neben dem ökologischen Szenario generell zu sein, dass unreflektierte und blinde Heldenverehrung furchtbar ist, was mitunter auch dadurch impliziert wird, dass Paul Atreides nicht der Protagonist der Geschichte ist, sondern ein schleichendes Grauen.

      Es ist zu lange her, dass ich die Bücher gelesen habe, weshalb mir auch die nötigen Worte fehlen um das näher im Detail zu beschreiben. Also poste ich lieber ein Video von einem Typen, von dem ich denke, dass er das besser schafft als ich:
      https://www.youtube.com/watch?v=yJAyPjX8r2Y

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Golvangar] Unterschiedliche Dinge" geschrieben. 17.11.2020

      Nachdem ich mehrmals alles umgeworfen hatte, da mir das Endergebnis nicht gefiel, nur um mich dann zu oft mit Videospielen abzulenken, habe ich es endlich hinbekommen, "das Rad" darzustellen:


      (Bitte draufklicken)

      Und jetzt gefällt es mir schon wieder nicht, aber es wird eventuell an meinem aktuell nicht ganz so guten Gesundheitszustand liegen (nein, kein Corona).

      Wie man sieht, geht das doch etwas über eine einfache Systematik hinaus, aber ich fand das Rad zur Veranschaulichung der Zusammenhänge zwischen golvangarischen Stoffen und Organismen sinnvoller. Außerdem hängen sich golvangarische Wissenschaftler sowas an die Wand (sofern ihre Welt technisch denn so weit ist), von daher fand ich das eigentlich ganz nett.
      (Bevor jemand die Verbindung zieht: Mammoriqaj hat nichts mit Mammalia zu tun)

      Um zu verstehen, warum dieses Ding überhaupt notwendig ist und ich nicht einfach RL-Verhältnisse kopiere, reiße ich mal kurz die nötigen Punkte an:


      Was soll das
      - Golvangar basiert als Multiversum komplett auf Laigon (bedeutet "Alles").

      - Von Laigon geht sowohl das sogenannte Anthrailar als auch das Hjii aus.

      - - Anthrailar = Ewigkeitsgedächtnis; Ort, an dem alle Naturgesetze und Baupläne für jegliche Art von Ding fest verankert sind.

      - - Hjii = Das Zeug, aus dem letztlich alle Dinge entspringen. Heißt so, weil es wie ein Tinnitus klingt; das H ist stumm.

      - Das Hjii produziert keine Atome.

      - Jedes Ding produziert ein sogenanntes Identfeld, dessen Schwingungen messbar sind; sieht ein bisschen wie ein Netzdiagramm mit mehreren Außenringen aus. Je komplexer das Ding, desto mehr Außenringe (Spaßfakt am Rande: Ausnahmslos alle Identfelder schwingen in ihrer Mitte immer "Laigon").

      - Zwischen dem Hjii und den Grundstoffen (Hjiivataabi) liegt das sogenannte Lairakthravhar (= Schleierecho). Das muss man sich wie ein cthulhuides Chaos vergangener Echos und kosmischen Wissens vorstellen, das hinter einem schützenden Schleier sitzt. Kann für gewöhnlich nicht empfangen werden, außer im Fall eines kurzen Deja vus. Oder wenn man Lairakthrolie hat; das ist sowas ähnliches wie Schizophrenie, nur mit anderem Hintergrund.

      - Grundstoffe (Hjiivataabi) werden danach kategorisiert, ob sie den Zustand wechseln können oder nicht. Hat ein Grundstoff aus Gründen einen anderen Zustand angenommen, bekommt er dafür aber keinen extra Eintrag. Dieser geänderte Zustand ist zwar durchaus messbar, findet aber nicht dort im Identfeld statt, wo sich beispielsweise Grundstoff B fundamental als Grundstoff B identifiziert. Diese Zustände sind für gewöhnlich nur in der Alchemik relevant.

      - Zwischen den Grundstoffen und den Organismen (Hjiiluqtala; auf dem Bild nicht eingezeichnet) befinden sich die Hjiitaqoja (Schwingfäden).

      - Organismen (Hjiiluqtala) unterteilen sich in drei Segmente: Geistwesen (Hjiilajtani; hat nichts mit Gespenstern zu tun), Fleischwesen (Hjiitopecal) und Fadenwesen (Hjiileqana).


      So, jetzt sieht man hier im Text und auf dem Bild ganz viele komische Namen, die vor allem das Q benutzen.
      Man nennt das Traiil. Bei Traiil handelt es sich aber nicht um eine "echte" Sprache und bei den ganzen komischen Begriffen auch nicht um Worte. Tatsächlich sind es nur Transkripte, die daraus entstanden sind, dass spezifische Regionen der Identfelder gemessen und jene Schwingungen dann in Töne umgewandelt wurden.

      Das Q steht für einen Laut, der wie eine eine Mischung aus einem Klicken und einer platzenden Glühbirne klingt. Hjii wiederum muss wie ein Tinnitus "gelesen" werden und die Endung "qaj" steht für einen Ton, den man hören kann, wenn man mit einem Löffel gegen ein Weinglas schlägt.

      Da die meisten das nicht aussprechen können, wird aus dem Q entweder ein einfacher Klicklaut oder ein K, während aus Hjii ein Jii und aus Qaj ein Kai wird.

      Dieses Identfeld hat letztlich auch dazu beigetragen, dass insbesondere Organismen in Golvangar nicht etwa danach eingeteilt werden, welche Verwandtschaft sie haben (gibt dort keine Evolution, wäre also unsinnig) oder wie sie ihre Jungen zur Welt bringen, sondern nach einer fundamentalen Gemeinsamkeit im Identfeld.

      Dies führt bei Tieren zum Beispiel dazu, dass sie hauptsächlich nach der Art, wie ihr Bewegungsapparat aufgebaut oder angeordnet ist, eingeteilt werden, weil das Identfeld einen Ring hat, das in all diesen Tieren - egal wie unterschiedlich sie letztlich abseits ihres Bewegungsapparates aussehen - immer gleich schwingt.


      Organismen und Zustände

      Genau wie Grundstoffe können auch Organismen Zustände zugeordnet werden. Das ist wiederum der Grund, warum gerade Tiere nicht anhand der Art ihrer Geburt eingeteilt werden können.
      Organismen können entweder Hjiilortha, Hjiilomai, Hjiiloqrata oder Vhodril sein.

      Hjiilortha: Ganz normale Organismen wie wir.

      Hjiilomai: Organismen mit besonders hoher Energiedichte, die gemeinhin auch als Hjiiwesen bezeichnet werden - auch wenn der Begriff eigentlich falsch ist, da technisch gesehen jeder Organismus ein Hjiiwesen ist, nur mit jeweils anderer Energiequalität. Der Hjiilomai-Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass der ganze Organismus hauptsächlich auf einem Organ basiert, das als Herzmagen bezeichnet wird und der wie ein natürlicher Bioreaktor funktioniert, der sich selbst aufrecht erhalten kann ohne zwingend auf Nahrung angewiesen zu sein.

      Hjiiloqrata: Organismen, die noch nicht ganz "fertig" in die Welt gerissen wurden und deshalb als Ungeboren gelten. Das hat nichts mit Frühchen zu tun, eher damit, dass ein noch nicht ausgereiftes Konzept durch irgendeinen metaphysischen Unfall aus dem Traum raus und in eine Welt gefallen ist. Das ist so ein Zustand, der eigentlich nur bei Geistwesen vorkommen kann, seltener bei anderen. Hjiiloqrata sind ziemlich leicht daran zu erkennen, dass sie sich permanent in Tobsucht befinden und generell etwas... "farblos" aussehen. Man könnte rein oberflächlich auch sagen, dass die besessen sind, was aber keine korrekte Bezeichnung ist.

      Vhodril: Das ist ein Zustand, der nur dann eintritt, sobald das Energieniveau eines Organismus kippt. Denkt an eine Mischung aus Vacuum Decay und schwarzem Loch, nur als Lebensform.

      So, jetzt kommt die Begründung, warum sich eine Kategorie für Organismen mit jedem oben genannten Zustand nicht lohnt: Weil individuelle Organismen ihren Zustand unter Umständen ändern können. Es passiert nicht oft und auch nicht einfach so, aber es kann passieren und der Zustand wird wie bei den Grundstoffen an einem anderen Ort im Identfeld gemessen.
      Einzige Ausnahme ist der Zustand Hjiiloqrata. Der ist sehr individueller Natur und kann nicht herbeigeführt werden, wenn etwas - oder jemand - bereits normal geboren wurde.

      Normalerweise geht eine solche Änderung nur von Hjiilomai aus, deren Herzmagen aus irgendwelchen Gründen instabil wird. Der kann sich in Folge dessen nicht mehr selbst aufrecht erhalten, baut den Organismus mit den letzten Energiereserven um und dann kommt ein normalsterblicher Organismus dabei raus, der regelmäßig essen muss.
      Oder der Herzmagen ist so kaputt, dass er gleich in sich zusammenfällt, dann wird der Organismus vhodril.

      Umgekehrt geht das technisch gesehen auch, also dass ein Hjiilortha-Organismus zu einem Hjiilomai wird. Das überlebt der aber meistens nicht. Man kann Hjii aus einem Organismus abfallen lassen, aber nicht einfach so rein pumpen.

      Kann übrigens auch passieren, dass aus einem eierlegenden hjiilomai'schen Organismus ein Säugetier wird, sobald er zu einem Hjiilortha zusammenfällt. In der Wissenschaft ist man sich noch nicht einig, wie genau das eigentlich passieren kann und vor allem warum überhaupt. Manche vertreten inzwischen die These, dass eierlegende Tiere vielleicht energiereicher sind, was auf Säugetiere wiederum nicht zutrifft, weshalb die regelmäßig "nachheizen" müssen.

      Kategorien der Organismen

      Jetzt komme ich letztlich dazu, wofür die ganzen komischen Eigennamen bei den Organismen stehen:

      Fleischwesen (Hjiitopecal)
      - Kalloriqaj; "Stemmläufer"
      - Mammoriqaj; "Wechselschreiter"
      - Nakhuriqaj; "Spreizschleicher"
      - Thoatliqaj; "Schwunggleiter"
      - Eslotiqaj; "Gliedstelzer"
      - Seguniqaj; "Paddelsegler"
      - Moraudiqaj; "Nadelkruster"
      - Nauporiqaj; "Weichgleiter"
      - Palnuriqaj; "Stichfühler"

      Fadenwesen (Hjiileqana)
      - Huloriqaj; "Lichtschlemmer"
      - Lohriliqaj; "Strangnetzer"
      - Nalotliqaj; "Traumkoster"

      Geistwesen (Hjiilajtani)
      - Murtaliqaj; "Kesselwandler"
      - Drolnachiqaj; "Sturzderber"
      - Chotoliqaj; "Schalldrifter"
      - Qraemariqaj; "Wahnschürer"
      - Qollasmarqaj; "Traumseher"

      ... Und jetzt bin ich leider zu müde, um das noch im Detail zu erklären. Da ich auch grundsätzlich immer Gefahr laufe, immer über genau die Dinge zu schreiben, die meist nur Wenige interessieren, lasse ich den Text hier bis auf Weiteres einfach mal stehen und reagiere besser nur auf etwaige Fragen - wenn denn überhaupt welche kommen und ich nicht entweder alle abgeschreckt habe oder für völlig wahnsinnig gehalten werde.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 07.11.2020

      Ich packe gerade die golvangarische Taxonomie bzw. Systematik der Dinge und Organismen in eine Übersicht. Sobald das fertig ist, poste ich das bei mir in den Weltenthread.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Inktober 2020" geschrieben. 14.10.2020

      Zitat von Nharun im Beitrag #43
      Mir fällt zwar gerade das eine Vorbild für meine Wurmpest nicht ein, ich bin mir aber sicher, diese Form des Parasitenbefalls nicht erfunden zu haben;
      Eventuell das? https://en.wikipedia.org/wiki/Botfly

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Superhelden und Superschurken" geschrieben. 12.10.2020

      Lass mich mal nachdenken.
      Es gibt in Golvangar eigentlich nur zwei Figuren, die da reinfallen.

      Da wäre zum einen Khaiiri, die durchaus die Rolle des Superschurken erfüllen könnte.
      Sie war während der Zweitwelt noch eine Göttin mit dem Spezialgebiet Gerechtigkeit, was ein Job war, den sie leider nur dann ausübte, wenn es entweder ihre Günstlinge oder ihre direkte Verwandtschaft betraf. Das hatte weniger damit zu tun, dass sie einen schlechten Charakter hat, sondern dass sie - genau wie ihre Schwestern - unter einem Vater (dem damaligen Übergott) litt, der nur eine einzige Form zu denken und zu leben zuließ. Hauptsächlich, um das Narrativ seiner Großartigkeit aufrecht zu erhalten und die Schuld für alle schlechten Dinge auf "die Unfolgsamen" zu schieben. Tatsächlich lenkte er mit dieser Scharade nur davon ab, dass alles Elend der Zweitwelt im Grunde genommen nur von ihm selbst ausging, weil er sich seine eigene Schwäche und damit auch Unfähigkeit nicht eingestehen wollte.

      Genau wie ihre Schwester hat sie ihren Vater gehasst, hatte gleichzeitig aber nicht genug Mut - ganz im Gegenteil zu einem Teil ihrer Schwestern -, um gegen ihren despotischen Vater aufzubegehren. Was bedauerlicherweise auch dazu geführt hatte, dass sie seine Doktrin verinnerlichte, die unter Anderem daraus besteht, dass alles Elend von den lebenden Wesen ausgehe, die grundsätzlich schuldig geboren und damit nicht "rein" sind, weshalb sie durch ewiges Leid sühnen müssen. Leider hatte sie durch diese Einstellung zur ohnehin schon vorherrschenden Ungerechtigkeit und Willkür der Zweitwelt beigetragen.

      Nachdem die Zweitwelt samt ihrem Vater und einem Teil ihrer Schwestern untergegangen war, kam sie im noch jungen golvangarischen Multiversum auf die Idee, die paar Zweitwelt-Überlebenden von allen "Blindgängern und Querschlägern zu säubern", ehe diese auf die Idee kommen, den neuen Göttern auf der Nase herumzutanzen.

      Ihre Schwestern hatten sie vor den Konsequenzen gewarnt. Sie tat es trotzdem, wurde von jemandem aufgehalten und bekam zur Strafe ihre göttliche Kraft entzogen.

      Khaiiri betrachtet diesen Verlauf als Unrecht und kann nicht verstehen, was sie falsch gemacht hat. Gleichzeitig fühlt sie sich von ihren Schwestern und den anderen neuen Göttern verraten und vom Schöpfer verlassen. Seither befindet sie sich auf dem Irrweg, das Multiversum zu "resetten", um ihre göttliche Kraft zurückzubekommen - und begreift nicht, dass das nicht funktionieren wird, egal wie viel Technologie und Hokus-Pokus sie dagegen wirft. Sie beruft sich da auf einen Effekt, der dann eintritt, sobald das Energieniveau des "Traums" kippt. Das Multiversum kollabiert und beginnt dann ab einem bestimmten Punkt in seiner ursprünglichen Konstellation wieder von vorn. Sie will das künstlich erzwingen, aber wie schon geschrieben funktioniert das so nicht.

      In der Zwischenzeit hatte sie durch ihre Taten den Titel "Mutter aller Monster" verliehen bekommen.

      Ihr Irrweg hat letztlich eine ganze Weltensäule verheert und unzählige Leben ausgelöscht. Sie hat erst aufgehört, als ihr letztlich ihre verbliebene Unsterblichkeit genommen wurde und ihr nun ein jederzeit drohender Tod im Nacken sitzt, was ein für sie gänzlich neues und vermutlich noch sehr viel unangenehmeres Gefühl ist als für jeden Normalsterblichen.

      Dann wäre dort Null, der möglicherweise als Superheld herhalten könnte. Eine Maschine, etwas mehr als zwei Meter groß und gut eine Tonne schwer. Klingt stimmlich in etwa wie Sovereign aus Mass Effect.

      Null war ursprünglich erschaffen worden, um ungeliebte Kritiker des mächtigsten Ordens der Zweitwelt "aus der Gesellschaft zu entfernen" - nach kurzer Zeit stand auch sein Erbauer Gregor selbst auf dieser Liste. Sie hätten Null auch zur Tötung kleiner Gottheiten eingesetzt, wären ihre zusammengekochten Seuchen nicht so erfolgreich gewesen. Davon schrieb ich schonmal im Geheimbund-Thread.
      Er war (und ist) also im Grunde genommen eine Art T-800. Gregor ist später samt Null vor dem Orden geflohen.

      Null scheint ein Bewusstsein entwickelt zu haben und weigert sich, Dinge zu töten. Ironischerweise hat er generell einen sehr viel besseren moralischen Kompass als sein Erbauer.
      Gleichzeitig hat er aber auch signifikante Konstruktionsschwächen, die öfters zu Schwierigkeiten führen. Unter Anderem stürzt ganz gern sein Betriebssystem ab und andere Konstruktionsfehler machen sich mitunter durch die Spiralen in seinen künstlichen Augen bemerkbar, was durch einen ungünstigen Überdruck im Kopf ausgelöst wird. Derselbe Konstruktionsfehler führt auch dazu, dass die Augen leicht qualmen.
      Das sollte eigentlich anfangs korrigiert werden, bis der Orden fand, dass es eigentlich ein prima psychologisches Mittel sei, um den "Ungläubigen" nochmal Gottesfurcht einzubläuen, ehe Null sie erschlägt.

      Gregor hat schon oft darüber nachgedacht, diese Fehler zu korrigieren, weiß aber nicht, ob Nulls Bewusstsein nun in der Datenbank sitzt oder ob die Ursache dafür vielleicht nicht doch eben diese Fehler sind. Also lässt er die Finger davon, weil er befürchtet, er könne sein Geschöpf "umbringen".

      Als Khaiiri auf die Idee gekommen war, einen Genozid unter den Überlebenden der Zweitwelt anzurichten, hat Null sich einfach dazwischen gestellt und sie provoziert, damit sie stattdessen ihn angreift. Zu diesem Zeitpunkt hatte er etwas göttliches Wasser eingeimpft bekommen, wodurch er noch widerstandsfähiger war als vorher, gleichzeitig aber auch stark genug war, um Objekte mit dem Gewicht einer durchschnittlichen Dampflok zu werfen.
      Natürlich hätte er Khaiiris Avatar trotz Wasser unmöglich besiegen können, es reichte aber gerade so um sie zu beschäftigen, bis sie wieder zur Vernunft kam.

      Die darauffolgenden Jahrhunderte war es dann meist Null, der das durch Khaiiri verursachte Chaos aufräumte, bis Khaiiri endlich eine Möglichkeit gefunden hatte, ihn aus dem Weg zu räumen, indem sie seinen Batteriekern dazu brachte, sich zu überladen.
      Es war zwar reparabel, aber seither hat Gregor Angst, dass sowas nochmal passieren könnte, weshalb er sich nun weigert, Null an die Front zu schicken.

      Ich muss sagen, dass ich mit dem aktuellen Status Quo eigentlich ganz glücklich bin. Anderenfalls könnte ich jede Schwierigkeit in der Story dadurch aus dem Weg räumen, indem ich jedesmal wie gehabt einfach Null vorschicke, damit der für ein paar Minuten die richtigen Leute mit Dreck am Stecken vermöbelt.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 11.10.2020

      Ergibt Sinn.

      Ich spiele im RP sehr gerne Inquisitoren und das erste, das was mir dazu eingefallen war: Den Sklaven über glühende Kohlen laufen lassen. Dann wird er schon reden.

      Gut zu wissen, dass das nicht notwendig zu sein scheint.

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 11.10.2020

      Was passiert, wenn der Sklave die Kette entfernt /verliert?

    • Eisenteddy hat einen neuen Beitrag "[Angebot] Generatoren" geschrieben. 11.10.2020

      Ich habe mich endlich für ein Konzept entschieden, durch das sich der Baumgenerator relativ einfach umsetzen lässt.

      Der Generator wird zunächst einmal so eine Grafik hier ausspucken:



      Die wiederum besteht aus vier Teilen, die übereinander gelegt werden:

      1. Die Wurzeln des Baumes
      2. Der Stamm
      3. Die Äste
      4. Das Blätterdach

      Der Generator wird hier unterschiedliche Varianten an Wurzeln, Stammform, etc. einblenden, je nachdem was er für die jeweiligen Einzelteile ausgewürfelt hat. Die Einzelgrafiken richten sich alle nach der Form des Stammes. Wenn der Generator also einen sehr dicken Stamm auswürfelt, werden auch Grafiken eingeblendet, die exakt an diesen Stamm passen, damit der Baum nicht wie eine Frankenstein'sche Monstrosität aussieht.

      An der Stelle hoffe ich übrigens, dass es keinen stört, dass es nur schwarzweiß ist. Es erzeugt am wenigsten Aufwand und ich denke, niemand hier wird Schwierigkeiten damit haben, den Baum geistig selbst "einzufärben".

      Der Rest wird voraussichtlich so aussehen:



      Links die Baumgrafik, in der Mitte die Grafiken für die Blatt-, Blüten- und Fruchtform und auch den Blattstand. Die Blütenform vermutlich auch, ich muss erst schauen, wie ich das da reingequetscht bekomme. Mit etwas Glück kann ich aus den vier Spalten auch fünf machen.
      Rechts folgen dann die ganzen Randomresultate. Unter Anderem, wie hoch der Baum wird, wie er riecht, wann er blüht und solche Sachen.

      Das Ganze muss ich dann auch noch responsiv machen, sonst ist der auf Mobilgeräten nicht wirklich nutzbar.

      Kann noch nicht sagen, wann der neue Generator online sein wird. Ich würde Weihnachten sagen, da ich mich aber kenne, weiß ich wirklich nicht, ob ich das einhalten kann. Von daher verspreche ich vorerst nichts.

Empfänger
Eisenteddy
Betreff:


Text:
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