Da schonmal gefragt wurde, erkläre ich euch heute einmal ganz kurz was es mit meiner Landessprache auf sich hat
Ursprünglich ist die Sprache Cantrees von der Sprache der Cantronier gekommen, da sich dort niederländische, belgische und deutschesprachige Seefahrer niedergelassen haben. Diese hat sich mit der "altcantronischen" Sprache die von den Ureinwohner Cantronien gesprochen wurden (die mit der schweizerische "Dialektsprache" zu vergleichen ist) vermischt.Ab dem 16.Jahrhundert - nachdem sich die Bewohner Cantroniens auf dem Festland niedergelassen haben, hat sich dieses "Sprachwirrwarr" das letzte Mal mit dem kleusischen Dialekt - der vor allem von königlichen Bürgern gesprochen wurde - vermischt. Wissenschaftler:innen sind sich uneinig, ab wann sich die neuzeitlich gesprochene cantronische Sprache fertig entwickelt hat.
In den 1950er Jahren versuchte das kommunistische Regime ein Sprachgesetz einzuführen - wo alleinig nur die französische Sprache als einzige Sprache Cantrees anerkannnt werden sollte, dies glückte jedoch nicht, da sich das Volk im privaten Bereich weiterhin in ihrer Muttersprache unterhielten. Nach Zerfall des kommunistischen Regimes wurde der Entwurf dieses Sprachgesetzes wieder verworfen. In der heutigen Verfassung Cantrees sind die Amtssprachen: cantronisch, englisch und niederländisch - wobei cantronisch im Alltagsleben gesprochen wird.
Zum besseren Verständnis hier ein kleiner "Reise-Sprachführer":
Ja: ya Nein: njein Guten Tag: gut dag Auf Wiedersehen: auf en welkom Hallo: hajlo Bitte: bijde Vielen Dank: tausand dank Wie geht's: haw ged? Entschuldige, dass ich störe: tsuijd i wid wolln Entschuldigung/entschuldige bitte: tsuijd Angenehm (dich kennen zu lernen)/Freut mich: frjeud mek Hilfe!: elp! Guten Abend / Gute Nacht: gud abe Bis morgen: bid morga Bis später: bid leta Bis bald: bid don Was ist das?: wat it dot? Wie viel kostet das?: wat cost dot? Viel Glück!: gud ljack/vjul ljack!
Super, dass du uns wirklich diesen Einblick samt einiger Vokabeln gibst. Und der Zusammenhang der Sprachen ist für mich sowieso das Interessanteste daran, da hast du gut getroffen, darum gleich extra Lobsbeeren: .
So kompliziert finde ich es nicht. Und es ist klar beschrieben. Es hilft auch, dass es bekannte Namen sind und du schon mal erklärt hast, in welche Richtung die Sprache geht, bzw. kommt.
Ich muss Rio zustimmen, dieser Einblick ist sehr schön! Außerdem bin ich ein Fan solcher Sprachen, die nicht völlig fremdartig sind und ein Gefühl von Vertrautheit vermitteln.
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