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Nharun
Beiträge: 1131 | Zuletzt Online: 04.02.2023
Name
Stefan
Registriert am:
19.01.2019
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männlich
Funktion
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Eigene Welten
Die Toraja
Lieblingsgenres
Fantasy, Low Fantasy, Post-Apokalyptisches
    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Das Foren-Wiki: Moderation, Koordination & Konvention" geschrieben. 29.01.2023

      Das Verlinken von Websites, die fiktive Welten darstellen und beschreiben, ist natürlich erlaubt. Da das Imaginarium aber auch ein "Showcase" der Welten unserer Mitglieder und des Forums ist, sollten Links zu externen Websites abgetrennt von den Links zu Threads hier im Forum präsentiert werden. Ich würde vorschlagen nach diesem Schema:

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      11
      12
      13
      14
       

      [h1]Weltenkatalog[/h1]
       
      Diese Seite ist ein Portal zu den Weltenvorstellungen der Imaginaristen.
       
      Bitte nur ein Link je Welt und Kategorie. Wenn eine Welt unter mehrere Kategorien fällt, kann sie unter jeder der zutreffenden Überschriften verlinkt werden. Bitte innerhalb der Kategorien alphabetisch einordnen.
       
      [h1]Fantasy[/h1]
      [h2]im Imaginarium[/h2]
      [ul][URL=https://www.das-imaginarium.de/t438f14-Woanders-des-Riothamus-Welten.html#msg6455]Träne der Götter[/URL] (Riothamus) [/ul]
       
      [h2]im World Wide Web[/h2]
      [ul][URL=https://www.die-toraja.de]Die Toraja[/URL][/ul]
       
       



      Außerdem fände ich es glaube ich ganz gut, wenn wir - gerade für die hier im Imaginarium präsentierten Welten - eine ganz knappe Beschreibung an den Link hängen, also so 1 bis 3 Sätze, die genauer beschreiben was das für eine Welt ist, vielleicht welchem/n Subgenre(s) die Welt folgt und was den Leser genau erwartet.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Das Foren-Wiki: Moderation, Koordination & Konvention" geschrieben. 28.01.2023

      Das finde ich eine gute Idee. Generell fände ich es ganz cool, wenn wir das Wiki irgendwie als Wissenshort aufziehen könnten, wo man (der Imaginarist-und-Weltenbauer) schnell nachschlagen kann, wenn man auf ein konkretes Problem beim Weltenbau stößt.

      Also wenn du quasi im Forenwiki die Seite "Sprachen" aufrufst und dort dann eine Link-Liste mit a) externen Links und b) Links zu relevanten Forenthreads hast und vielleicht auch noch c) Wiki-interne Links zu kleinen Artikeln, die sich mit bestimmten Aspekten beschäftigen. So dass der Weltenbauer, der merkt "Hmm, ich will da XY mit einer Sprache meiner Welt machen" direkt eine Anlaufstelle findet.

      Ich glaube außerdem, dass wir da nicht bei jedem Thema das Rad komplett neu erfinden müssen; konkret auf das genannte Beispiel "Sprachen" bezogen, halte ich es bspw. für unnötig in unserem Wiki Artikel anzulegen, die erklären was ein "Adjektiv", "Tempus" oder so ist; sondern denke es ist praktischer da auf existierende und nützliche externe Seiten zu verweisen. Eigene Artikel anzulegen, fände ich hingegen da sinnvoll wo eine externe Ressource vielleicht etwas gut gemacht hat, aber nicht mehr auf dem neusten Stand ist; bspw. wenn wir einen Link zu einer Seite hätten, der eine Anleitung dazu gibt wie man irgendwas mit Excel95 erledigt oder Gimp 2.0, dann könnte man überlegen einen Artikel anzulegen, der zeigt wie man das mit den heutigen Ressourcen bewerkstelligt (natürlich unter Berücksichtigung der Urheberrechte, also nicht einfach irgendein Netz-Tutorial kopieren und nur hier und da Kleinigkeiten modernisieren)

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Neuigkeiten-Update" geschrieben. 28.01.2023

      Wiki und die starken Männer



      Ich habe gerade die Wiki-Funktion des Forums freigeschaltet. Wie der Großteil des Forums ist das Wiki auch für Gäste lesbar; Artikel schreiben & bearbeiten können jedoch nur im Forum registrierte Nutzer.

      Bitte benutzt diesen Thread, um darüber zu sprechen, wie das Wiki am besten genutzt werden sollte.

    • Nharun hat das Thema "Das Foren-Wiki: Moderation, Koordination & Konvention" erstellt. 28.01.2023

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Alles für Hexkarten" geschrieben. 26.01.2023

      Wo du schon bei Dungeoneingängen bist: Ein Mausoleum, ein Friedhof, etwas an eine ägyptische Pyramide erinnert, eine Stufenpyramide die man in den Dschungel oder in ein Flussland setzen könnte, einen einsamen Zaubererturm, ein Labyrinth, einen markanten Felsen der irgendwie wie ein Totenschädel mit geöffnetem Maul aussieht.

      Sonstige Ideen: Holzfällerhütte/Holzlager und vielleicht andere Orte wo bestimmte Ressourcen gewonnen werden (Bergwerke hast du ja schon).
      Ein Hexfeld ganz bedeckt von Nebel/Rauch/gewaber um die Grenzen der materiellen Welt anzuzeigen, wo die Welt in den Äther übergeht
      Ein Drachenskelett

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Bioka - Magie" geschrieben. 22.01.2023

      Zitat von Efyriel im Beitrag #9
      Dann aber gar nicht unbedingt über die Theorien, sondern ob ein Mensch ohne Begabung überhaupt etwas dazu beitragen kann.


      Und was sagt die Bastlerin? Kann er oder kann et nicht? Warum ja, warum nein?

      Ich finde deinen Text übrigens sehr interessant und bin schon auf die weiteren gespannt

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Systeme der Münze!" geschrieben. 06.01.2023

      @M.Huber Magier können sich durchaus Geld herbeizaubern, wenn sie wissen wie. Dem Herbeizaubern physischen Geldes sind jedoch Grenzen gesetzt, weil man mit Magie keine Materie erschaffen kann, man muss also entweder vorhandene Materie umwandeln oder welche aus dem Anderdunkel heraufbeschwören und diese bleibt nur begrenzte Zeit in der physischen Welt, bevor sie zurück ins Anderdunkel gezogen wird - man muss sich also beeilen und hoffen, dass keiner mit einem Zauber oder feinen Sinnen den wahren Ursprung erkennt.

      In der Moderne ist es mit Zaubern theoretisch möglich sein Konto zu manipulieren, was in etwa so "einfach" ist, wie sich auf unserer Welt bei einer Bank einzupacken, um sein Konto zu manipulieren.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Endlich mal eine ordentliche Namensfindung" geschrieben. 15.11.2022

      Vielleicht nimmst du dir die verbreitetste Sprache* (in dem Teil der Welt, den du am meisten bebastelst) und übersetzt "Wohnsitz der Menschen**", "Unser Zeitalter" und "alle Länder" in diese. Dann ziehst du die Übersetzungen jeweils zu einem Wort zusammen, verschleifst sie ein bisschen und nimmst das der drei Worte, dass dir dann am besten gefällt.

      * kann auch eine ehemals verbreitete Sprache sein

      ** Menschen hier nur als Platzhalter verstehen

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Namen von Völkern, Stämmen, Rassen" geschrieben. 11.11.2022

      Für die Toraja gilt, dass die meisten endogenen Volksbezeichnungen tatsächlich nur "Menschen, Leute" bedeuten. Meta-Historisch ist das jedoch nur bewusst so gesetzt, denn bei den meisten Völkern war der Name da, bevor ich die Sprache dazu konstruiert habe.

      Manche Bezeichnungen sind auch zu Fremdbezeichnungen geworden. Die "Arbaren" bspw haben sich früher über ihre Stämme definiert und zwar Gemeinsamkeiten mit anderen Stämmen gesehen, sich aber nie als "ein Volk" verstanden, so dass später die echyrische Fremdbezeichnung "Arbaroi" zur Volksbezeichnung wurde und man auch gar nicht mehr wusste, was das eigentlich heißen soll. Da gab es dann volksetymologische Deutungen bezüglich des Gottes Arbas, aber tatsächlich bedeutet "arbaroi" lautmalerisch nur so etwas wie "Brabbler"

      Mehr vielleicht später, wenn ich nicht mehr am Handy schreiben muss

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 29.10.2022

      Zitat von Chrontheon im Beitrag #10
      Nach "Devil's Diner" und "Seaside Road" dachte ich mir schon: Newcrest? Das - ich glaub - einzige, mir bekannte Projekt deiner neben der Toraja. Während des Lesens, insbesondere gegen Ende, kam mir doch sehr der Verdacht auf, der Stammgast selbst sei besagter Gott des Todes.

      Zitat von Elatan im Beitrag #11
      Ich schließe mich Elk an; ich habe da auch das vage Gefühl, dass der Typ hier der Gott des Todes sein könnte.

      Zitat von Teja im Beitrag #12
      Eine traurige Geschichte, in der Tat. Durch den letzten Satz gewinnt sie noch eine ganz andere, unheimliche Qualität.


      Danke für das Lob. Ja die Geschichte spielt in Newcrest. Gut, dass der letzte Satz Wirkung zeigt - ich war mir nicht sicher, ich denke gesprochen käme das besser rüber.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 29.10.2022

      @Chrontheon Das ist in ihrer Kürze eine wunderschöne mythologische Erzählung, die mit wenigen Sätzen eine schön atmosphärige Unterwelt erschafft!

      @DrZalmat Auch du entwirfst hier mit wenigen Sätzen eine beeindruckende Mythologie. Mir gefällt es wie du mit den Themen "Fluss der Unterwelt", "Psychopomp" und " Seelengericht" spielst und sie neu interpretierst und in ein gelungenes Ganzes gießt!

      @Teja Deine Mudda! :D Nein, Scherz bei Seite. Das ist ein amüsanter Dialog, bei dem ich mir lebhaft zwei Kinder vorstellen kann. Ist, finde ich, ein guter Kontrast zu dem Thema des Textes

      @Elatan Da muss ich DrZalmat beipflichten: Da kriege ich auch Mordor-vibes. Das mein ich aber gar nicht negativ. Dein Text ist gut erzählt, weckt die Erinnerungen an das literarische Vorbild, fügt sich aber stimmig in deine Welt ein.

      Und nach der Trennline, reiche ich dann mal nach (Disclaimer vorab: Die Geschichte spielt nicht auf der Toraja)




      Der Stammgast



      Wie an jedem letzten Freitag des Monats saß er spätabends im Devil’s Diner an der Seaside Road. In der letzten Sitzgruppe, vom Eingang ausgesehen, an der Fensterseite wie üblich. An diesem Abend war es sehr ruhig und „Bessy“ hatte nicht viel zu tun. „Bessy“ war die Bedienung in diesem Devil’s Diner, er kannte sie schon eine Ewigkeit. Sie hatte hier vor 46 Jahren angefangen, da gehörte das Diner noch nicht zur Kette. Er musste ein wenig grübeln, bis ihm der alte Name einfiel: Eugene’s Diner. „Bessy“ hieß auch eigentlich gar nicht „Bessy“, sondern Amanda Freeman. Aber der alte Eugene hatte sie immer „Bessy“ gerufen und irgendwann war der Name an ihr kleben geblieben und sie stellte sich den Kunden auch selbst so vor.

      Das Kichern aus der Sitzgruppe schräg gegenüber, neben dem Durchgang zur Küche, riss ihn aus den nostalgischen Gedanken zurück in die Gegenwart. Dort saßen zwei Jungs von der Highschool, der eine definitiv ein Sportler, der andere war zarter gebaut – nun, wie sagen die Leute heute? Ein Geek. Die beiden hatten sich so gesetzt, dass man sie vom Eingang aus nicht gut sehen konnte. Sie saßen nebeneinander und tuschelten und kicherten schon den ganzen Abend. Er seufzte. Junge Liebe.

      „Schätzchen, du hast den Kaffee ja gar nicht angerührt“, Bessy stand auf einmal neben ihm, „soll ich dir einen Neuen bringen? Der ist doch bestimmt schon kalt.“

      Die Gute, immer freundlich, immer aufmerksam. Eine Schande, dass sie immer noch nur den Mindestlohn verdiente. Aber er tröstete sich mit dem Gedanken, dass das großzügige Trinkgeld, das er bei jedem seiner Besuche daließ, ihr das Leben etwas vereinfachen würde. Vor allem seit das Diner der Kette gehörte und der schmierige Eugene nicht mehr versuchte sich jedes Trinkgeld selbst einzustecken. Er nickte, während sein Blick die beiden Jungen fixiert ließ. Diese Zuneigung, diese Liebe und diese unschuldige Furcht der beiden, von irgendwem erwischt zu werden. Er fragte sich: Fürchten sie wohl mehr ihre Klassenkameraden oder ihre Eltern?

      „Schätzchen“, Bessy stellte eine neue Tasse mit frischem Kaffee vor ihm auf den Tisch und setzte sich ihm gegenüber hin, „was ist los? Du schaust drein wie sieben Tage Regenwetter.“

      „Das ist wegen der beiden Turteltauben da drüben“

      „Ach Schätzchen, das sind die Zeichen der Zeit. Der alte Boss hätte sie längst rausgeschmissen, aber mich stört’s nicht. Und wenn’s dich stört: Guck doch aus dem Fenster“

      „Nein, sie stören mich nicht. Ich habe mich wegen ihnen nur an eine alte Geschichte erinnert. Aus der alten Heimat.“

      „Alte Heimat? Mein Gott, Schätzchen, jetzt kommst du all die Jahre her und ich wusste gar nicht, dass du gar nicht von hier kommst! Lieber Jesus, du hast ja nicht mal einen Akzent! Von wo kommst du denn?“

      Er überlegte.
      „Osteuropa. Russland, Weißrussland oder Ukraine, ich weiß es nicht mehr so genau. Früher hat das keine Rolle gespielt. Früher –“

      „Na das“, Bessy lachte so herzhaft auf, dass die beiden Jungs kurz erschrocken rüber guckten, „erklärt ja mal alles: Der alte Boss hätte dich Kommi noch schneller aus dem Diner gejagt, als –“, sie nickte mit dem Kopf in Richtung der beiden Highschooljungs und wurde leiser, „so’n paar Schwule. Oh, der alte Boss mochte keine Kommis, war klug, dass du’s nicht erzählt, von wo du kommst.“

      Er seufzte und wandte den Blick nun endlich von den beiden Jungs ab. Mit großen Augen trauriger Leere blickte er in Bessys freundliche Augen: „Willst du, dass ich dir die Geschichte erzähle?“

      „Wenn’s nicht auf Russisch ist!“, lachte Bessy.

      Er räusperte sich und hielt dann doch kurz inne. Er kannte die Geschichte, aber die Erinnerung an sie lag in Scherben, die im Nebel seiner Erinnerungen umherirrten und sich seinem Griff entziehen wollten. Doch als er Bessy schon Luft holen hörte, um etwas zu sagen, hatte er den Anfang gefunden:

      „Da lebte einmal in einem Dorf ein Mädchen, das war so schön, schöner noch als eine scharlachrote Rose inmitten des Winters. Eines Winternachts, als er in ihr Dorf kam, um den Dorfpfaffen zu holen, bemerkte der Gott des Todes diese Rose und war von einem Augenblick zum nächsten in sie verliebt, so verliebt, dass er den Dorfpfaffen in dieser Nacht ganz vergaß. Aber lass dir gesagt sein: Es gibt nichts Befremdlicheres auf der Welt, als einen Gott der einen Menschen begehrt.

      Der Gott des Todes warb um das Mädchen und er hätte ihm die ganze Welt gegeben – und das Mädchen wusste das: Doch alles, was er ihr gab, ging sofort verloren. So wurde er jedes Mal verstoßen, und wenn du es nicht gesehen hast, dann musst du mir glauben: Es gibt nichts Traurigeres in der Welt, als wenn der Gott des Todes verliebt ist. Er wartete, als ob er einen Anfall gehabt hätte, denn er hatte gehört, dass in der Liebe die Aufrichtigkeit triumphiert.

      Und selbst der Tod hat keine Macht über das Herz.

      Seine Brust war in Aufruhr, und um sie öffnen, riss er sofort seine Maske ab. Du kannst dir nicht vorstellen, wie schrecklich es dann war: Als das Mädchen sein Gesicht sah, erkannte sie das Grauen des Todes selbst, all den Schmerz und all die Qualen. Sofort wurde sie von ihnen zerdrückt, wie in einen Schraubstock gespannt. Die arme Rose verblühte, wie die verwelkten Blütenblätter fallen, sank sie hernieder.
      Und es schien, als wäre die Welt eingefroren.

      Doch dann erwachte er und erkannte, was er getan hatte. Er verbarg sein Gesicht und machte sich vor Wut Vorwürfe, nur um dann sofort in einem Anfall von Raserei zu leugnen - und es auch nicht zu verstehen. Er versuchte, entweder sich selbst oder sein großes Entsetzen zu rechtfertigen. Doch um es ausdrücken, fehlten ihm die Worte.
      Und als er sich selbst im Spiegel einer Fensterscheibe sah, wurde er verrückt und aß das ganze Dorf.

      Es gibt nichts Traurigeres auf der Welt, als den Gott des Todes, wenn er sich zufällig verliebt: Der Schmerz der verzweifelten Sehnsucht in seinem Herz, der nicht zu töten ist. Doch wie aber soll der leben, der den Gott des Todes liebt?“

      „Himmel, Jesus, Schätzchen! Jetzt weiß ich, warum du so traurig dreinblickst. Wenn du so eine traurige Geschichte im Kopf hast. Lieber Herr Jesus, ich könnt auch gleich losheulen.“

      „Ja, eine traurige Geschichte“, er wurde leiser. So leise, das es nur gerade eben über seine Lippen huschte, ergänzte er: „hmm, eine Geschichte“

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtzigstes Speedbasteln am 8. Oktober 2022: Metropolen" geschrieben. 08.10.2022

      Am Dunklen Ort



      Ich habe viele Reisen unternommen und viele Orte gesehen, doch kein Ort war so atemberaubend wie jener namenlose Ort, an den es mich in einer meiner düstersten Stunden verschlug. Den Weg dorthin erinnere ich nicht. Einsam schlief ich ein, eingewickelt in Bettdecken und einsam erwachte ich dort, auf dem kalten Boden liegend.

      Ich wähnte mich zunächst schlafwandelnd im Freien, doch als ich meine Augen zum Himmel erhob, erblickte ich über mir ein Gewölbe, höher als das Dach einer Kathedrale im Dunkel und doch von unsichtbaren Lichtquellen schummerig erhellt. In der Weite erkannte ich Säulen, die sich aus nebeligem Dunkel erhoben und in beinahe gotischen Spitzbögen zum Gewölbefirmament strebten und mich umso mehr an eine Kathedrale denken ließen. Doch je länger ich in die Dunkelheit starrte, desto mehr spürte ich, dass dieses Gewölbe keine Kathedrale war, dass irgendwas an seiner Bauart nicht stimmte, auch wenn ich nicht erkannte, was. Es musste irgendetwas sein, was sich der menschlichen Wahrnehmung entzog oder eher etwas, was ich zwar wahrnehmen konnte, was mein menschlicher Geist aber nicht zu benennen vermochte.

      Während ich durch die zyklopischen Hallen wandelte, vernahm ich um mich Geräusche, die ich zuerst für das Echo meiner Schritte hielt. Doch bald konnte ich es auch hören, wenn ich still stehen blieb, das seltsame Hallen und Huschen, Murmeln und Murren, Scharren und Schnattern, Klippern und Klappern. Und auch wenn ich den Ursprung der Geräusche nicht ausmachen konnte, spürte ich, dass sie von verschiedenen Orten ausgingen und nicht von einem. Es machte mir keine Angst, denn es wirkte auf mich geschäftig und nicht bedrohlich, irgendwie vertraut. Als ob die gedämpften Geräusche eines Marktes oder einer Amüsiermeile zu mir drängten.

      Dann wurde mir gewahr, dass die Dunkelheit um mich herum kein einzelner dunkler Schatten war, sondern sich Schemen und Schatten darin bewegten, wirbelten, umherflogen. Und ich würde lügen, wenn ich nicht zugäbe, dass diese Erkenntnis mich fürchten ließ.

      Doch als es mir gelang mein Schaudern abzuschütteln, verstand ich diesen Ort, der nicht bloß die verlassene Halle urtümlicher, abwesender Giganten war: Ich wandelte mitten durch belebte Gassen eines Ortes, der nicht für Menschen gemacht war. Einer gewaltigen Stadt, von der mein Verstand nur Bruchstücke verstehen konnte.

      Und je mehr mir diese Erkenntnis gewahr wurde, desto besser konnte ich die Fragmente, die ich wahrnehmen konnte, einordnen. Dieses dunkle Gewölbegewirr war ein Ort der Zusammenkunft vieler unmenschlicher Geister, ein Bazaar des unverständlichen Wissens. Obwohl ich nur Bruchstücke aufschnappen konnte, verstand ich nun, woher die Propheten und Wahnsinnigen der Welt ihr Wissen und ihre Offenbarungen haben mussten. Dieser Ort musste die Heimat, die Mutter aller Offenbarungen sein.

      Nur, ich konnte mit dieser Erkenntnis nichts anfangen, denn noch während ich versuchte mehr zu verstehen, spürte ich, wie mich etwas aus der Ferne zog, hinein in die Dunkelheit, die mich alsbald umgab.
      Das Licht, dass ich dann als nächstes erblickte, war das Morgenlicht in meinem Schlafzimmer.

      Seit dem habe ich immer wieder nach Wegen gesucht, die Metropole des unnennbaren Wissens wiederzufinden, doch sie alle waren vergebens.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Inktober 2022" geschrieben. 04.10.2022

      [[File:bat.jpg|none|auto]]
      #bat

      Joseph Lee Burrows, Priscus des Klans Gangrel, Hexenmeister des Circle of the Crown

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Inktober 2022" geschrieben. 03.10.2022

      @Teja Wüstenmäuse damit schlagen ist entweder ne Sisyphusarbeit, hat den Stellenwert von Babyrobbenkloppen oder beides.




      #scurry

      [[File:weasel.jpg|none|auto]]

      "Nimm deine Belohung, huschender Freund. Du hast sie dir verdient."

      Ein Vampir belohnt sein Ghul-Wiesel mit kostbarem Vitae.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Willkommen in Newcrest, MA" geschrieben. 03.10.2022

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #9
      Gibt es auch eine Karte der Kanalisation? Gibt es überhaupt Nosferatu in der Stadt?

      Gibt es, aber wir spielen Requiem nicht Maskerade, da sind Nosferatu als Klan keine "Kanalratten". Der Fürst von Newcrest ist ein Nosferatu, ich stelle die Vampire später mal etwas vor.

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #9
      Wie versiegelt ist die Gated Community denn? Es gibt ja verschiedene Stufen der Abschottung


      Beacon Hill ist von einer Mauer umgeben (und mit elektronischen Spielereien), an den Zufahrten gibt es Pförtnerhäuschen und einen privaten Sicherheitsdienst. Neben einer Kirche gibt es auch einen Supermarkt und ein paar Dienstleister dort - es ist ein modernes Wandlitz

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Lhannd] Sammelkarten" geschrieben. 03.10.2022

      Die Idee mit den Sammelkarten als Medium finde ich sehr gut und auch optisch ansprechend. Ich persönlich fände es cool, wenn es für die einzelnen Kategorien leicht unterschiedliche templates gäbe (oder wie bei Magic andere Farben für verschiedene Völker/Nationen/Kontinente ...)

      Hast du eine Masterliste, die du für die Karten abarbeiten? Oder machst du das spontan nach tagesaktueller Inspiration?

      Wo nimmst du die Bilder für deine Karten her?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Inktober 2022" geschrieben. 02.10.2022

      Ich fang mal an mit nachreichen.

      #Gargoyle

      Kein Toraja-Bezug.

      [[File:Der Gargoyle.jpg|none|auto]]

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Willkommen in Newcrest, MA" geschrieben. 29.09.2022

      East District



      Our Lady's Cathedral


      Die Kathedrale „Our Lady’s“ ist nicht nur der Sitz des römisch-katholischen Bischofs, sondern auch das Herz einer lebendigen Gemeinde, die sich für die Bildung benachteiligter Kinder und die Speisung der Armen und Obdachlosen
      engagiert.

      The Colonial Library


      Im Norden von Northside ist die „Colonial Library“ in einem alten Gutshaus aus der Zeit des Unabhängigkeitskrieges untergebracht und besitzt einen weltweit berühmten Fundus an antiken Originalen und täuschend echten Faksimiles.

      Cooper Street


      Die Cooper Street und ihre Umgebung sind das Zuhause exquisiter Boutiquen, ausgesuchter Antiquitätenhändler und gutsortierter Fachgeschäfte. Die vielen kleinen Cafés und Bistros in der Gegend laden neben dem Schaufensterbummel zum Verweilen ein.

      Sacred Heart General Hospital


      Das Sacred Heart ist ein international bekanntes Klinikum mit zahlreichen Fachabteilungen und durch die angegliederte Medschool und ihre Forschungsgemeinschaft mit der Foxbury University eine renomierte Adresse medizinischer Forschung.

      Beacon Hill


      Die exklusive Gated Community „Beacon Hill“ auf dem Beacon Hill östlich der Stadt ist das Zuhause der städtischen Prominenz, neben Bürgermeister Geoffrey Landgraab leben hier auch die Familien Prescott und Straud, deren Wurzeln bis zur Gründung Newcrests zurückreichen.

      Prescott Industrial Park


      Das Industriegebiet nördlich von Prescott Square ist Heimat alteingesessener Unternehmen und bietet immer noch genug Fläche für neue Investoren!
      Aufgrund der direkten Bahnanbindung können im Prescott Industrial Park produzierte Waren direkt im Irish Wharf in alle Welt verschifft werden!

      Burrow Stadium


      Die Heimat der Newcrest Nharwhals ist benannt nach Cpt. Joseph Lee Burrows, einem echten Newcrester „Helden“, der nicht nur als Walfänger zur See fuhr, sondern auch im Sezessionskrieg die Freiheit des Nordens verteidigte - und dabei tödlich verwundet wurde. Seine Statue steht heute prominent vor dem Eingang des Stadions.

      Prescott Park


      Jasper Prescott sorgte mit dem Prescott Square nicht nur für Wohnraum für seine Fabrikarbeiter, mit dem Prescott Park schuf er auch ein gepflegtes Naherholungsgebiet für die hartarbeitende, farbige Bevölkerung.

      Hotel Independence


      Das heutige Hotel Independence geht auf die Independence Inn zurück, eine der ältesten Herbergen in Newcrest, die kurz nach dem Unabhängigkeitskrieg gebaut wurde. Das Hotel war in den 20ern und 30ern des 20. Jahrunderts für seine rauschenden Partys berühmt und berüchtigt, heute gilt es als nobelstes Hotel in diesem Teil von Massachusetts.

      City Cemetery


      Auf dem Friedhof der Stadt sind viele der berühmten Kinder von Newcrest begraben. Ein Streifzug über die ruhigen Wege an der Küste gleicht einem Streifzug durch die Geschichte der Stadt!

      Was wissen die Blutsverwandten?


      Die Our Lady’s Cathedral ist ein Elysium und die Umgebung ist das Zentrum der Sanctified, die in der Kathedrale auch ihre Messen feiern.

      Das Sacred Heart General Hospital und die angrenzende Colonial Library sind das Zentrum des Ordo Dracul und in den Vorlesungssälen finden die Zusammenkünfte der Drachen statt.

      Beacon Hill ist neutraler Boden auf dem sich die Zuflüchte der Älteren Vladislav Straud, Jasper Prescott und Joseph Lee Burrow befinden. Ohne Einladung hier zu erscheinen ist ein sicherer Weg, die Sonne zu sehen.

      Das Hotel Independence ist Das Elysium von Newcrest und seine Lounge der
      Treffpunkt der Verdammten.




      Im nächsten Post stelle ich ein paar Örtlichkeiten des Central District vor.

Empfänger
Nharun
Betreff:


Text:
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