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Nharun
Beiträge: 882 | Zuletzt Online: 27.01.2021
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Stefan
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    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Was lest ihr gerne?" geschrieben. 20.01.2021

      Hmm, das ist eine schwierige Frage. Ich interessiere mich eigentlich für ziemliche Aspekte und könnte gar nicht sagen, was ich davon lieber lese oder was ich gar nicht lesen würde; ich glaube zumindest, dass ich gar nichts kategorisch ausschließen würde.

      Von mir dürftet ihr Wissen, dass ich selbst gerne an und mit Sprachen bastle, auch Geschichte und geschichtliche Zusammenhänge gerne darstelle und mich mit Religion und Kultur meiner Weltvölker beschäftige; etwas in diesen Bereichen lese ich natürlich auch bei anderen gerne.

      Generell lese ich leichter Sachtexte als Roman(artiges), dabei spielt es keine Rolle ob es ein Sachtext aus Bastlerperspektive oder aus einer Inworld-Perspektive ist. Romanartige Texte lese ich auch, aber brauche dafür mehr Zeit und Muße; hier bin ich auch deutlich anspruchsvoller, d.h. mir muss die Welt, die Geschichte oder zumindest der Protagonist gefallen, sonst verliere ich schnell das Interesse - insofern haben kürzere Texte hier bei mir auch bessere Chancen ("kurz" würde ich hier so im Bereich bis 3 oder 4 Din A4 Seiten verorten).

      Ich mag Mysterien und Geheimnisse in Weltentexten, zumindest solange es auch etwas drumherum gibt: Wenn ich über alle Aspekte grübeln muss oder das Gefühl habe, bei jedem zweiten Satz in die Irre geleitet zu werden, mag das bei einem einzelnen Text mal spaßig sein; wenn das allerdings zum Erzählstandard wird, empfinde ich es als ermüdend.

      Ich mag auch gerne Struktur in Texten, also wenn längere Texte Zwischenüberschriften haben. Das hat einfach den Grund, dass ich manchmal einfach nicht genug Zeit habe, einen Text in einem Rutsch durchzulesen - wenn schon Abschnitte und Überschriften da sind, fällt es mir leichter, ihn Häppchenweise zu lesen.

      Prinzipiell lese ich aber alles, was im Imaginarium gepostet wird

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einfachso" geschrieben. 18.01.2021

      Mich würde auch interessieren, wer da U-Bahn/Straßenbahn fährt und nach dem Ausstieg angefahren im Krankenhaus liegt

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Toraja - Die Galerie" geschrieben. 17.01.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #131
      Aktuell einfach mal wow!

      Mehr kann ich im Moment nicht dazu schreiben.


      Danke


      Zitat von Elatan im Beitrag #132
      Wird denn auch die Franse abgenommen, die von der Familie kam, oder irgendeine? Wäre ersteres überhaupt so einfach möglich, oder sind die Fransen alle gleich?

      Mich würde auch noch die Bedeutung der Gesichtsbemalung/Tätowierung des Mauza interessieren.


      ad 1: Ich denke es wird irgendeine Franse abgenommen; vielleicht wusste man in sehr kleinen Gemeinschaften tatsächlich noch welche Franse für welche Person stand, aber in etwas größeren Gemeinschaften, kann ich mir gut vorstellen, dass einheitliche Fransen direkt am Fürstenhof gekauft werden konnten; dann ist damit gleich eine gewisse Besteuerung möglich
      In der Frühzeit waren die Fransen vermutlich individuell und ein Fürsten-Tekyo entsprechend bunt und divers befranst, mit dem Fortschreiten der Zeit einheitlicher, bis zu dem Punkt wo es reine Adelsmode wird.

      ad 2: Es ist eine Bemalung und vermutlich rein kosmetisches Schönheitsideal. Vielleicht spielt eine gewisse Augenhygiene auch noch mit rein, wie bei der Schminke der alten Ägypter, aber das ist nicht der Hauptzweck, hier geht es in erster Linie um Ästhetik. Und auch wenn ich diese Gesichtsbemalung und den Wanrong unabhängig von einander gemalt habe, passen die beiden ganz gut zusammen, weil es jeweils um die Augen dunkler ist

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Aguran - Tagesthema-Basteln ((Staatskirchen))" geschrieben. 17.01.2021

      Das ist ein interessantes, verworrenes Kirchen-Staatsgebilde, das viele Möglichkeiten für spannende Entwicklungen und weitere Konflikte bietet! Ist im Vholidischen Bundfrieden genau festgelegt, welche Orden es gibt oder könnten sich auch neue Orden bilden und um Aufnahme in den Vertrag ersuchen (mit reellen Chancen)? Unterstehen Ordensleute dann auch konsequent nur ihrem Ordensrecht oder werden sie nach den republikanischen Gesetzen belangt, sobald sie das Land ihres Ordens verlassen?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Toraja - Die Galerie" geschrieben. 17.01.2021

      [[File:Gjin - Karun na Kin Segya.jpg|none|fullsize]]

      Karun na Kin Segya


      Kleidung der Oberschicht

      Mauza


      Ein Mauza (sprich etwa: "Mausa", mit weichem s) ist ein "Fürst", ursprünglich "der Fürst" einer Heneng, später "ein Fürst" - eher ein adliger Beamter oder Adliger mit einer bestimmten Verwaltungsaufgabe innerhalb des Staates.
      Das wichtigste Element der Mauza-Tracht stellen die Tanima ("Fransen", Sg. Nima) dar, deren Ursprung auf frühe antike Traditionen zurückgeht: In den überschaubaren antiken Oasensiedlungen, war es üblich, dass junge Männer dem Fürsten eine Franse für seinen Tekyo (ein Überwurfmantel) anboten; nahm er die Franse an und nähte sie an seinen Tekyo, galten die jungen Männer als "erwachsen" im Rechtssinne und als vollwertige, freie Untertanen; verstarb ein Untertan, war es ebenso üblich, dass der Fürst eine Franse vom Tekyo löste und der Familie des Verstorbenen übergab, um den Untertan aus seinen Diensten zu entlassen. Der Tote nahm die Franse dann mit ins Grab, damit er sie dem Klangott im Jenseits für dessen Tekyo überreichen konnte. Die Tanima stellten in der Antike somit 1 zu 1 dar, wie viele Untertanen ein Fürst hatte. Im Lauf der Geschichte wurden die Fransen aber abstrahiert als Symbol der Macht gesehen und zum Erkennungszeichen der Adligen.

      Der Waki ("Kragen") wurde aus den grünen und gelben Bauchschuppen der Wayan hergestellt und diente vor allem zur Befestigung einer oder mehrerer Amulette, die die genaue Aufgabe des Mauza wiedergaben und somit ein konkretes Rangabzeichen darstellten. Diese Kani na Waki genannten Amulette wurden meist auch, wie der Kragen selbst einfach Waki genannt. Je mehr Abzeichen man am Waki trug, desto niedriger war der Rang, der Waki des obersten Fürsten war ganz leer. Dies hatte damit zu tun, dass die Vasallen des obersten Fürsten ihrerseits ein Waki trugen, dass sie als Vasallen auszeichnete und ihre Untergebenen trugen ihr Waki und das ihrer Funktion, und so weiter. Allerdings galt es als lächerlich, ein Waki mit mehr als vier Abzeichen zu tragen.

      Der Dzeri ist eine bronzene Kopfhaube, die auf einer Kappe aus grünem Wayanleder getragen wird und von einer Helmzier gekrönt wird, welche die Oasensiedlung repräsentiert der der Mauza dient (hier der stilisierte Halbmond von Ha-Ra). Sinngemäß kann Dzeri mit "Krone" übersetzt werden.

      An der Unterhaube des Dzeri waren zwei Buro befestigt (wörtlich bedeutet das "Zopf"). Über die Bedeutung der Taburo waren sich die Dzingyan selbst unsicher, wohl aber stand fest, dass sie dazugehörten. Bei den benachbarten Völkern traten in den antiken Trachten jedoch ähnliche Elemente auf, weshalb man es sich am Anfang schlicht um "Mode" gehandelt haben mag.

      Das Seryaheko ("Fußholz") war ebenso ein Abzeichen des Mauza; in Berichten der Tschjin wird berichtet, dass die Mauza es trugen, um weniger mit dem heißen Wüstenboden oder dem Unrat der Oasensiedlungen in Berührung zu kommen; die Quellen der Dzingyan selbst sind pragmatischer: Die Mauza sollten dadurch größer wirken.


      Wabyu


      Ein Wabyu war ein adliger Krieger. Die Tawabyu bildeten die Elite der Dzingyan-Heere und trainierten von klein auf. Sie besaßen schon vor dem Aufkommen der Atsuru-Religion strenge Vorschriften und Ideale (die auch maßgeblich den Atsuru prägten).

      Im Kampf oder zu zeremoniellen Zwecken trugen die Tawabyu eine schwere Rüstung, deren markantestes Element der Wanrong war, ein Topfhelm der mit einer Fratze verziert war; diese waren individuell gestaltet und machten den Wabyu identifizierbar.

      Das Adonipu ("Armkleid") des Wabyu war seinem Stand gemäß meist aus dem grünen Bauchleder der Wayan gefertigt und besaß einen hohen Kragen, der die untere Hälfte des Gesichts verbarg. Vor dem Mund besaß dieser Kragen einen großen Schlitz, der von einem Kagunhiya ("Mundstück") verschlossen war. Dieses eingehakte Metallstück konnte vor dem Essen oder Trinken einfach ausgehängt werden.

      Den Hintergrund der verhüllten unteren Gesichtshälfte bildete die Loyalitätsvorstellung der Tawabyu, es sollte sie darin erinnern nicht gegen ihren Herren zu sprechen und keine eigene Meinung zu haben; wobei zumindest letzteres eher philosophisch war, denn in der Kriegführung vertraten die Tawabyu stets ihre Meinung und entwickelten Taktiken und Strategien ohne Rücksprache mit ihrem Fürsten.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 14.01.2021

      Der Imaginariums-Chat ist manchmal echt hilfreich.

      Ausgangsfrage: ob es da einen Zusammenhang gibt? "maura" (Scheidung), "mauran" (wertvoll), "maure" (Hinweis), "maurin" (Virus), "mauriu" (sich zurückziehen) und "mauro" (elegant)

      Lösung nach einem Gespräch mit @DrZalmat:

      "maura" ist ursprünglich nicht das Konzept der "Ehe-Scheidung" sondern des metallurgischen Ab-Scheidens (was gut zur Kultur der Gjin passt), es bedeutet also "Trennung, (Ab)Scheidung (von Metall)" und das Verb "mauriu" bedeutet ursprünglich "trennen, (ab)scheiden", dazu passt dann "mauran" (wertvoll), weil man das wertvolle vom Rest abtrennt, "wertvoll" ist "das, was abgeschieden wurde" oder "das, was nach dem Scheiden übrig ist"; dazu entstand dann später "mauro" (elegant). Das "sich zurückziehen" von "mauriu" ist dann eine spätere Bedeutungsverschiebung (bzw. Bedeutungseinschränkung).

      "maure" (Hinweis) und "maurin" (Virus) sind vermutlich Wörter, die von einer homonymen Wortwurzel abstammen, vielleicht durch Lautwandelprozesse, die ich noch nicht kenne.

    • Nharun hat einen Beitrag bearbeitet 14.01.2021

      Nachtsonne heißt, dass in der Hälfte des Jahrs ein kleines bisschen heller ist, als in einer irdischen Vollmondnacht; es ist hell genug, um auch ohne Kerze die Zeitung zu lesen (also etwas mit starkem kontrast), aber dunkel genug, um der Flora und Fauna ein Gefühl für "Nacht" zu geben.

      [In einer veralteten Datei nachgeschaut, sorry, hier "der Kanon(tm)"]

      Die Nachtsonne ist deutlich heller, als der irdische Vollmond; der Nachthimmel in der hellen Jahreshälfte ist eher dunkelblau als schwarz. D.h. man dürfte problemlos lesen können, auch wenn der Kontrast nicht so krass ist; diese Helligkeit beeinflusst zwar nicht das Klima, aber ich denke dass Pflanzen und Tiere ihre eigenen Anpassungen an diese Helligkeit haben; auch wenn sie es weitgehend als "Nacht" interpretieren.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 14.01.2021

      Nachtsonne heißt, dass in der Hälfte des Jahrs ein kleines bisschen heller ist, als in einer irdischen Vollmondnacht; es ist hell genug, um auch ohne Kerze die Zeitung zu lesen (also etwas mit starkem kontrast), aber dunkel genug, um der Flora und Fauna ein Gefühl für "Nacht" zu geben.

      [In einer veralteten Datei nachgeschaut, sorry, hier "der Kanon(tm)"]

      Die Nachtsonne ist deutlich heller, als der irdische Vollmond; der Nachthimmel in der hellen Jahreshälfte ist eher dunkelblau als schwarz. D.h. man dürfte problemlos lesen können, auch wenn der Kontrast nicht so krass ist; diese Helligkeit beeinflusst zwar nicht das Klima, aber ich denke dass Pflanzen und Tiere ihre eigenen Anpassungen an diese Helligkeit haben; auch wenn sie es weitgehend als "Nacht" interpretieren.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 14.01.2021

      Ein Vollmond findet schon etwa einmal im Monat statt, auch wenn ich noch nicht weiß, wie der Kalender der Gjin aussieht. Der torajanische Mond braucht für eine Umrundung 33,2 Tage; der echyrische Kalender ist daran orientiert (mit Monaten zu 33 Tagen), braucht dann aber Schaltmonate mit 16 bis 18 Tagen, um mit dem Sonnenjahr gleichzuziehen, weshalb er letztlich nicht mehr so am Mond orientiert ist, weil der Schaltmonat den Vollmond im Monat hübsch verschiebt; bei den Arbaren ist die Monatslänge auf 31 bis 32 bemessen und damit etwas kürzer, als der Mond eigentlich braucht.

      Ich glaube für die torajanischen Kalender ist der Mond auch nicht unbedingt ganz so zentral wichtig, weil die zweite Sonne für das Jahr wichtiger ist, da sie grob ein halbes Jahr am Tag als Tagstern zu sehen ist und in der anderen Jahreshälfte als Nachtsonne am Himmel erscheint und dabei (ich glaube) heller ist, als der Mond selbst, den man dann zwar erkennen kann, er aber nicht so ins Auge springt.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Aguran - Tagesthema-Basteln ((Staatskirchen))" geschrieben. 13.01.2021

      Das ist ein interessantes Brauchtum; aber wenn die dunkle Atmosphäre der Theater schon ausreicht, um eine Gefahr darzustellen, wie ist es dann mit einer ordinären Nacht? Kann man sich abends/nachts auch nur maskiert auf die Straße wagen, oder reicht das Licht einer Laterne, um die Schattenwesen in solchen Situationen fernzuhalten?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 13.01.2021

      Ich habe heute beim Sprachbasteln herausgefunden, dass die okarischen Gjin (Dzingyan) zu jedem Vollmond ein karnevalartiges Maskenfest feiern; diese Erkenntnis beruht auf den Vokabeln "iwang" (Mond), "iwung" (frönen, sich gönnen, sich hingeben, nachsichtig behandeln) und "iwan" (Rolle); auch "inwan" (Appetit) würde gut in dieses Wortfeld passen. Das Vollmondfest passt zu den Gjin, weil der Mondgott Tana später (ab der späten Klassik) eine bedeutende Rolle einnimmt, gerade im Atsuru-Glauben; da er als "wandelbar" und als Trickster gilt, passen karnevalistische Narreteien durchaus.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Toraja - Die Galerie" geschrieben. 09.01.2021

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #128
      Tolles Konzept, aber... als Reittiere wären sie nicht geeignet, da ihre Beine seitlich heraus gehen. Wenn man sich auf die Echse setzt würde man den Brustkorb in den Boden drücken, was es ihm unmöglich macht sich vorwärts zu bewegen.


      Danke für den Hinweis, aber wie du auf dem kleinen Bild oben rechts in der Ecke sehen kannst, drückt der Reiter den Brustkorb nicht auf den Boden und es ist sogar noch Spielraum für eine Panzerung da, also alles okay, das Tier kommt noch vorwärts

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Viertes Spontanspeedbasteln am 6. Januar 2021" geschrieben. 07.01.2021

      @Elatan Das klingt nach einem spannenden Ort, der quasi danach schreit das Standard-Setting für RPGs in deiner Welt zu sein
      @Chrontheon Mich würde interessieren, wie Völker, die über die Zeitalter und verschiedene Staatsformen hinweg ihre kulturelle Identität derart waren, dass sie sich noch als unterschiedliche Völker verstehen; bspw. sind Kaltonen und Meranen immer wieder gemeinsam in einem Reich zusammengeworfen. Daher schließe ich mich den anderen beiden Lobsern an: Mit der Liste hast du unsere Neugier geweckt, jetzt gib uns noch mehr
      @Teja "All right, but apart from the sanitation, the medicine, education, wine, public order, irrigation, roads, a fresh water system, and public health, what have the Romans Mitkans ever done for us?" Hmm, da klingt die Mitkanische Herangehensweise schon humaner. Werden die Tempel/Gottheiten der Eroberten denn auch in die Mitkanische Religion integriert, also werden die "eroberten" Götter zu "Vasallen" Ahais erklärt oder so?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Toraja - Die Galerie" geschrieben. 04.01.2021

      Die guten Tierchen sind Pflanzenfresser; die Pflanzen, die sie in ihrer Heimat am liebsten fressen, kenne ich nur grob, weil ich noch am Tüfteln bin - sie sollen auch das Grundnahrungsmittel der dortigen Menschen darstellen. Es läuft scherzhaft unter dem Arbeitstitel "Wüstenreis", weil es in Wüstenoasen vorkommt, und weil die Gegend ja das torajanischen Asien ist. Es handelt sich dabei aber eher um etwas Aloe vera artiges, dessen Samen zu Mehl gemacht werden können und deren gelhaltige Blätter auch anderweitig verarbeitet werden.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Toraja - Die Galerie" geschrieben. 03.01.2021

      [[File:Wayan.jpg|none|auto]]
      Der Wayan ist eine große Echse, die in den westlichen Wüsten- und Steppengebieten heimisch ist. Sie wurde bereits in der Antike von den Völkern der Gjin und der Ryu domestiziert und als Reittier eingesetzt; die domestizierte Form verbreitete sich schließlich über den Rest Okarus und war bis weit in die Moderne als Reittier das wichtigste Transportmittel.

      Das auffälligste Merkmal der Wayan sind ihre beiden "Ohrenlöffel", bei denen es sich um bewegliche Hautkämme handelt, die der Kühlung dienen, und nicht wirklich um Ohren.

      Wildlebende Wayane leben in Herden, die von einem Alpha-Männchen angeführt werden, das sich als einziges mit den Weibchen paaren darf, und ähneln im Herdenverhalten damit erstaunlich den östlichen Pferden und Eseln. Wayane sind lebendgebärend und legen keine Eier, sie bringen jedoch nur ein einzelnes Fohlen bei einer solchen Geburt zur Welt.

      Wayane kommen mehrere Tage ohne Nahrung und Wasser aus, wenn sie zuvor gut genährt waren; in ihrer Wüstenheimat zogen sie von Oase zu Oase. Obwohl sie sich für gewöhnlich recht gemächlich (~10 km/h) bewegen, können sie im vierbeinigen Dauerlauf Geschwindigkeiten von etwa 40 km/h erreichen und im zweibeinigen Sprint auf kurzer Strecke sogar Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h. Er ist damit im Sprint etwas schneller als ein östliches Pferd und auch auf längere Distanz deutlich schneller, dabei in der Kraft auch dem östlichen Esel überlegen. Allerdings benötigt ein einzelner ausgewachsener Wayan im Monat auch in etwa so viel Futter wie vier ausgewachsene Pferde, weshalb sein Unterhalt deutlich teurer ist.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 03.01.2021

      Okaru: WIP


      I. Völker


      I.c) Die Gjin und die Ryu


      Die Gjin (sprich: Gschin) und die Ryu (sprich: Rü-u) sind die beiden Völker der Westlichen Wüste. Es ist unbekannt, welchem der beiden Völker es gelang die Wayan, Reitechsen, die später zum Reittier ganz Okarus werden sollten, zu domestizieren: Als die Tshjin auf diese Völker stießen, waren beide bereits Reitervölker.

      Während die Ryu guten Gewissens als Reiternomaden bezeichnet werden können, die durch die südliche Wüste zogen, waren die Gjin sesshaft und bewohnten befestigte Oasenstädte, die in friedlichen Zeiten Handel mit den südlichen Nomaden trieben und sich in kriegerischen Zeiten vor deren Überfällen schützen mussten.

      Die Gjin hatten Kenntnisse in der Metallurgie und betrieben Bergwerke; ihre gepanzerten Reiter und Reittiere sorgten in Verbindung mit ihrem ausgeprägten Kriegerkult dafür, dass "Gjin" im modernen Tshjin immer noch so viel wie "Ritter" bedeutet. Allerdings ist "Gjin" der Name der Tshjin für dieses Volk, das sich selbst "Dzingyan" nennt (was einfach "Menschen") bedeutet.

      Die Dzingyan besaßen eine hierarchisch gegliederte Gesellschaft, an deren Spitze die Kin standen, was man in seiner Ursprungsfrom am ehesten als "Klan" übersetzen kann, im heutigen Sprachgebrauch allein aber eher als Adjektiv in der Bedeutung von "laut" verstanden wird (während "kin segya" die "Oberschicht" bezeichnet). Der Anführer einer Kin war der Kin na Raning, der als Abkömmling des Kinraning, des Klangottes, verehrt wurde und als "Patriarch" nicht nur die Geschicke seiner Gemeinschaft lenkte, sondern auch oberster Priester bei den Zeremonien war. Die Kin waren vor allem die "Berufskrieger" der Dzingyan, aber in ihrem Stand bildeten sich aufgrund der reichlich vorhandenen Freizeit auch früh Gelehrte und Künstler heraus.

      Unter den Kin standen die Utan, die eine Art "Arbeiterklasse" bildeten ("utan" bedeutet heute "mittel", "utan segya" ist "Mittelklasse"; deutet in seiner Ursprungsform aber "Hand"). Die Utan waren prinzipiell frei, standen aber in Dienst und Abhängigkeit der Kin. Sie waren zwar im Rechtsgebrauch eine Gruppe, gliederten sich aber in zahlreiche Gemeinschaften, Heng, die den Charakter von Gilden hatten. Es war üblich, dass der älteste Sohn das Handwerk seines Vaters fortführt, während nachgeborene Söhne die Freiheit besaßen, sich anderen Heng anzuschließen.

      Die Nopyon waren die Sklaven, die nur einen kleinen Teil der Dzingyan-Gesellschaft ausmachten und in der Regel Kriegsgefangene Ryu oder deren Nachfahren waren. Sprachlich interessant ist, dass aus dem alten Wort für Sklave mit der Zeit das Wort für "Boden" wurde, weil die Nopyon auf dem Boden schlafen mussten.

      Im Laufe der Zeit schlossen die Kin der einzelnen Oasensiedlungen (Heneng) wechselhafte Bündnisse miteinander, trieben Handel und verheirateten ihren Kinder; daraus entstanden schließlich im Lauf der Klassik die großen Klans, King Kin, welche die Geschichte der Dzingyan vor ihrer Unterwerfung durch Okaru prägten. Obwohl Ha-Ra im Lauf zur wohl bedeutendsten Heneng aufstieg und die aus Ha-Ra stammenden Rambezan über Jahrhunderte eine hegemoniale Vormachtstellung über viele Heneng besaßen, existierte nie ein vereintes Reich der Dzingyan. Der Prophet des Atsuru, Sin Ramun, stammte aus dem King Kin Rambezan, und Tana, der am meisten verehrte Gott, war der alte Kinraning dieses Klans.

      Im Verlauf der Spätklassik und des Mittelalters verbreite sich das Volk der Dzingyan weiter nach Norden, wo des die Völker der Steppe unterwarf und ihnen seine Kultur überstülpte. Auch die Ryu im Süden wurden bereits im Lauf der Klassik von den Dzingyan unterworfen und/oder kulturell assimiliert. Als die Okarer begannen die Dzingyan unter das Mandat zu stellen, erstreckte sich ihr Kulturraum über den ganzen Westen Okarus und umfasste auch das Volk der Saun in den nördlichen Savannen. Die Unterwerfung durch Okaru im Mittelalter war ein langsamer, kriegerischer Prozess, der letztlich dadurch scheiterte, dass die Dzingyan keine Einheit bildeten. Während die Okarer zwar auch bedeutende Schlachten gewannen, erlangten sie den Sieg letztlich durch das Ausnutzen und Aufbrechen der oft wackligen Bündnisse unter den Heneng.

      Die Kultur der Dzingyan war jedoch stark genug, um selbst unter der Herrschaft des Kaisers nicht unterzugehen; die drei westlichen Provinzen haben heute noch einen erkennbar eigenen Charakter und seine Bewohner folgen immer noch mehrheitlich dem Atsuru, auch wenn sie die Riten des Staatskultes befolgen.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 02.01.2021

      Die Aufgabe der Seimunu bleibt bis heute bestehen; wenn auch verändert. Die ersten Seimunu waren so etwas wie Apostel (oder eher Paladine) - heute sind alle Gläubigen der Saiwaya-Religion "Seimunu" und aus dem handfesten Auftrag "Gehe hin und vernichte die Verderbnis" ist ein eher spirituell-religiöser Auftrag geworden. Der ursprüngliche Impetus hat sicherlich auch die ersten Entdeckungsfahrten und Kolonisationen der Okarer begünstigt und mit Sicherheit auch den Erstkontakt mit anderen Völkern geprägt; heute dürfte "das Mandat" auch politisch (und vor allem propagandistisch) eine Rolle spielen, allerdings wohl nicht mehr (nur) mit militärischen Mitteln. Okaru ist heute auf jeden Fall eine Supermacht, vielleicht sogar die Supermacht der Toraja.

      Zálbjosue ist heute vermutlich sicherer als es in den vergangenen Zeitaltern war Der Ort galt schon immer als Tabu und in früheren Zeiten verließ man sich wohl darauf, dass die Leute das Tabu achten. Da gab es quasi eine kleine "Ranger Station", die den Zugang "bewacht" hat, aber keine große Bewachung. Spätestens seit dem Beginn des Kernzeitalters (nach 1800 NACH) dürfte Zálbjosue militärisches Sperrgebiet gewesen sein und wurde seit dem immer mit dem "Heißen Scheiß" der Abschirmungsmagie geschützt - man stelle sich nur mal vor, was passiert wenn eine Massenverderbniswaffe auf das Gefängnis eines Altvorderen fällt! (Da könnte man jetzt denken: Gut, keiner ist blöd einen Altvorderen zu entfesseln; aber andererseits sind auf der Toraja im Kernzeitalter mehr Massenverderbniswaffen gezündet worden als auf der Erde Atombomben in Kriegen zum Einsatz kamen, und andererseits wurden schon in der Zeit der großen Kriege (1550 bis 1650 NACH) durchaus Höhere Diener wie der [i]"Weltenhammer" Emorchar-Ash[i] eingesetzt, um Schlachten zu gewinnen - oder doch wenigstens dem Feind mehr Schaden zu zufügen als man selbst erlitt.)

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 01.01.2021

      Okaru: Work in Progress



      Ich habe angefangen Okaru mit Leben zu füllen, die folgende Karte ist noch WIP (was die Beschriftung angeht), ich wollte aber schon mal etwas posten, worüber ich mir beim Erstellen der Karte Gedanken gemacht habe.

      [widget=1893]

      I Völker


      I.a) Die Tshjin



      Das Volk der Tshjin (sprich: Tschin) ist das Ursprungsvolk Okarus, das im späteren Kaiserreich die Eliten bildet. Es hat seinen Ursprung im Gebiet nördlich der Hauptstadt Neru, das bis in die Jetztzeit den Namen "Bwin Goi" (Etwa "Heilsames Heimatland" oder "Echtes Heimatland") trägt. Die Tshjin sehen sich als direkte Abkömmlinge der Zjaudz Tshjin (sprich: Zi-jaudsch Tschin), der "Ersten Menschen", und verwenden von Alters her für andere Menschen den Begriff "Góu" (Was auch mit "Mensch" übersetzt wird, aber eine andere Qualität hat).

      Der Große Mythos
      Der Mythos der Tshjin besagt, dass die Zjaudz Tshjin sich vor den Altvorderen in "Zálbjosue (sprich: Zäl bjo-suh-e), etwa "Zuflucht im Berg", verbargen, einem Ort, der jenseits der Quellen des Bódzlé (sprich: Bodsch Le) liegen soll. Dort arbeiteten Generationen von Zjaudz Tschjin an einer Waffe, um die Altvorderen zu besiegen, was jedoch nicht unbemerkt blieb, weshalb Zálbjosue von verderbten Heerscharen belagert wurde. Der Mythos berichtet, dass die Waffe, ó ga ru "die neue Unterstützung", genau in den Moment fertig gestellt wurde, als die Verderbten die Tore der Stadt aufbrachen. Dem großen Helden Lai Linghin (sprich: Lai Ling-chin) und seinen Seimunu gelang es mit Hilfe der neuen Waffe die Verderbten zu schlagen und ihren Gott, Mal-Zok zu bezwingen. Sie sperrten Mal-Zok in Zálbjosue ein und versiegelten den Ort und führten die Überlebenden ans Meer herab, wo sie die Stadt Neru gründeten und Lai Linghin vom Himmel zum ersten Kaiser der Menschen (Hui Zjaudz Tshjin) ernannt wurde.
      Und es war der Hui Zjaudz Tshjin, der seinen Seimunu auftrug in alle Länder auszuziehen, um mit Hilfe der ó ga ru die Verderbnis niederzuwerfen. Dieser Befehl wird als Tuan ligein ógaru ("Himmlisches Mandat der Neuen Unterstützung") bezeichnet, womit auch die Bezeichnung des Okarischen Staates heute zusammenhängt: Pein nul Tuan ligein ógaru - wörtlich übersetzt: Wirkungsbereich des himmlischen Mandats der Neuen Unterstützung.

      I. b)Die Góu


      Das moderne Okaru ist ein Vielvölkerstaat, der den gesamten Kontinent beherrscht. Obwohl heute alle Völker dem Kaiser huldigen und in ihrer religiösen Gemeinschaft als Seimunu (in der heutigen Bedeutung: "Gläubige", "Menschen", "Familienmitglieder") bezeichnet werden, lebt die alte Trennung zwischen den Tshjin und Góu fort. "Góu" das sind und waren die Abkömmlinge von menschlichen Völkern, die nicht von Zjaudz Tshjin abstammten, aber auch nicht als Djun ("Verderbte") angesehen wurden.

      Der moderne Staat Okaru erkennt 16 Góu-Nationalitäten an, deren Ursprung in den antiken Völkern liegt, selbst wenn sie erst viel später Teil des Kaiserreiches wurden. Diese 16 Völker sind die Saun, die Gjin, die Ryu, die Din, die Jong, die Hwai, die Song, die Jung, die Zoui, die Kaing, die Mjyng, die Rul, die Shu, die Gjon, die Tschu und die Ain.
      Von diesen Völkern haben die Gjin und die Ain eine besondere Bedeutung, denn bei ihnen liegen die Ursprünge zweier der "Weltreligionen": Bei den Gjin der Ursprung des Atsuru und bei den Ain die Ursprünge des Hiyoshi. Diese Religionen sind neben der Ethnizität bis heute ein Quell von inneren Spannungen im Kaiserreich.

      Die Góu teilten sich in der Vergangenheit häufig in mehrere Stämme oder Völker auf, weshalb selbst die 16 Goú-Ethnien in sich eine kulturelle Diversität besitzen. Aber im Prinzip gibt es auf dem Kontinent 17 Kulturgemeinschaften: Die 16 Góu und die Tshjin.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Der Imaginariums Gabentisch 2020" geschrieben. 01.01.2021

      @Elatan Deine Geschichte ist toll: Ich hab mir wirklich den Kopf an ihr zerbrochen. Die Elemente, die in der Geschichte vorkommen, wirken so vertraut, die sagenhafte Erzählung so bekannt, dass ich wirklich dachte, ich wüsste worauf du am Ende anspielst. Aber ich weiß es nicht, erleuchte mich!

      Und schön, dass dir das Gedicht gefällt; die Parallelen zur der angesprochenen Religion sind natürlich beabsichtig, Asiranas ist von Beginn an als Amalagam aus Herkules, Jesus und Buddha konzipiert; da liegt es auch nahe seine Religion für etwas Weihnachtliches herzunehmen.

Empfänger
Nharun
Betreff:


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