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Nharun
Beiträge: 989 | Zuletzt Online: 26.07.2021
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    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020: Alchemie" geschrieben. Gestern

      @Teja Das ist ein sehr interessantes Tierchen! Ich finde es toll, wie du diese Tierbeschreibung in den Kontext deines Magiesystems setzt, so dass es nicht "nur" eine sehr giftige Schnecke ist. Stellen die Schnecken "die beste" Methode dar, um an thaumophile (tolles Wort übrigens, falls ich das noch nicht gesagt habe) Kristalle heranzukommen, oder ist das eher was Exotisches, dass nur von Verzweifelten genutzt wird, die anders nicht an die Kristalle kommen?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Pfui, das macht man nicht - Ekel und Scham" geschrieben. 22.07.2021

      Scham



      Nacktheit



      Ich glaube ich habe an anderer Stelle im Forum (und wenn nicht hier auf meiner Website) bereits beschrieben, dass die Torajaner "Nacktheit" wesentlich offener gegenüber stehen als wir und dass es vor allem eine Eichel- bzw. Schamlippenscham gibt (also das Gefühl "nackt" zu sein erst aufkommt, wenn bspw. die Eichel sichtbar ist).

      Ableismus & Schönheitsideale



      Mehr oder weniger allgemein ist, dass die Torajaner ein Schönheitsideal verfolgen und Abweichungen von diesem Ideal mit gesellschaftlicher Scham belegt sind. In den meisten Kulturen ist das Schönheitsideal durchaus griechisch geprägt, also ein athletischer, definierter Körper bei Männern und ein "weicher" weiblicher Körper mit dezenten Rundungen, aber keinem nennenswerten Übergewicht; Ausnahmen bestätigen hier die Regel, so galt im antiken Demar die beinahe schon obszön dicke Frau als weibliches Schönheitsideal. Körperliche Makel wie Missbildungen, aber auch Über-/Untergewicht oder selbst so Dinge wie Pickel sind körperliche Aspekte, für die man sich schämt; sie werden in der Regel mit der Verderbnis in Verbindung gebracht, auch wenn sie ganz andere Ursprünge haben, und mit Kleidung "versteckt", allerdings ist ein Zuviel an Kleidung gesellschaftlich auch nicht so toll, denn damit stellt man ja seine Verderbtheit offenkundig dar ...

      Basierend darauf schämen Torajaner sich auch für körperlich (oder geistig) behinderte Verwandte; das führt in den frühen Epochen der Toraja soweit, dass behinderte Kinder ausgesetzt oder sogar getötet werden; und ich glaube, auch in den modernen torajanischen Gesellschaft ist Euthanasie in solchen Fällen durchaus in Gebrauch und wird nicht gesellschaftlich verurteilt.

      Was für angeborene "Defekte" gilt, gilt auch für solche, die durch Unfälle oder Krankheiten entstehen; zwar gibt es Kulturen, die Narben als "Zeichen des Kriegers" respektieren, aber auch hier gibt es "ästhetische Narben" und "Entstellungen". Gerade großflächige Verletzungen, wie Brand- oder Pockennarben, fallen eindeutig unter jene Makel, für die man sich kulturübergreifend schämt.

      Im Prinzip kann man für die Torajanischen Kulturen sagen: Bodyshame ist Usus und kein no Go.

      Status und Schandstrafen



      Die meisten torajanischen Gesellschaften sind bis in die Moderne sehr hierarchisch und ständisch organisiert; zumindest die Unterscheidung in "Adel", "Bürger" und "Sklave" gibt es in der ein oder anderen Form fast überall. Eine Ausnahme bilden hier die Länder, die der Erkenntnis-Religion folgen und für die alle Menschen gleich sind. Die einzelnen Stände/Schichten haben in den meisten Gesellschaften ein klares Repertoire an äußerlichen Statusmerkmalen, beginnend bei Körperschmuck wie Piercings, Tatöwierungen oder Haartrachten, über Kleidung und Bekleidungsmaterialien, bis zu Statusgegenständen. Jemand, der sich nicht standesgemäß zur Schau stellen kann, empfindet Scham, weil die Geselllschaft ihm das beibringt.

      Da das so ist, gibt es bis in die Moderne auch eine Vielzahl von "Schandstrafen", weil es für einen Adligen durchaus schlimm ist, wenn er sich für eine bestimmte Zeit in Lumpen kleiden muss oder ähnliches. Da auch die Unfähigkeit ein standesgemäßes Leben führen zu können zu Scham führt, gelten auch Geldstrafen vielerorts als "Schandstrafen".

      Eine torajanische Besonderheit, die mit der Nackheit zusammenhängt, ist die Schandstrafe der Beschneidung, denn die Vorhaut oder die äußeren Schamlippen zu entfernen, führt dazu, dass ein Torajaner sich ohne Kleidung immer nackt fühlt; ich glaube derartige Praktikten wurden in früheren Zeiten auch genutzt um Sklaven zu kennzeichnen (und herabzuwürdigen).

      Intimität und Distanz



      Die Nähe zwischen zwei Personen hängt nicht nur von deren Verwandtschaft, sondern auch vom Statusunterschied ab. Generell gilt, je höher der Statusunterschied ist, desto mehr Abstand wird erwartet, auch wenn die genaue Distanz kulturell unterschiedlich ist. Unter Verwandten oder Freunden sind Berührungen der äußeren Genitalien in den meisten Kulturen nicht weiter verwerflich und werden auch nicht direkt mit Sexualität in Verbindung gebracht; wenn jedoch eine Person mit höherem Status gegenüber einer Person mit niedrigerem Status derartig übergriffig wird, ist das eine das Schamgefühl verletzende Machtdemonstration.

      Bei den Arbaren und ihren Nachfahren ist die intime Distanz zwischen Verwandten und Freunden beispielsweise wesentlich geringer als bei den Phanchern und kaphischen Nachfahren. Bei ersteren ist Körperkontakt (wie "Händchenhalten") einfach ein Zeichen der Verbundenheit, bei letzteren ist es ein Zeichen sexueller Intimität.

      Ekel



      Da die Verderbnis das Leben der Torajaner prägt, lernen die meisten Torajaner von Klein auf, sich vor Zeichen der Verderbnis zu ekeln; das beginnt bei einem Ekel vor groben Missbildungen und geht soweit, dass selbst verdorbene Lebensmittel und Müll als wesentlich ekliger empfunden werden, als wir uns davor ekeln. Generell ekeln sich die meisten Torajaner vor Schmutz und üblem Geruch; so etwas wie in irdischen Epochen, in denen die Notdurft auf die Straße gekippt wurde und man sich nur unregelmäßig wusch, dürfte es in den wenigsten Kulturen geben.



      @Harbut Ich finde sehr cool, wie du diesem nichtmenschlichen Volk durch seine biologischen/lebensraumbedingten Eigenheiten ein passendes Mindset mitgibst! Ich bin gespannt auf Einblicke in die Gedankenwelt deiner anderen Völker!

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 15.07.2021

      @Teja Das ist eine tolle Herangehensweise an das Thema, sehr lustig, sehr interessant und sehr stimmig! Gefällt mir sehr!

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 15.07.2021

      @Harbut Ein schöner stimmiger Text. Sind die zwergischen Münzen mit ihrem Standardmaß immer mit demselben Gehalt an Gold, Silber etc. geprägt oder gibt es auch Münzen mit bspw. niedrigerem Silberanteil?

      @Aguran Das sind drei coole Materialien! Warum hat Isen das Monopol auf sie? Kommen sie nur dort (in nennenswerter Menge) vor oder was ist Grund?

      @Elatan Ein schöner, stimmiger historischer Abriss! Aber was deinen Pilger angeht: Ist die Straße nach Veristis nicht immer noch gesperrt?

      @Chrontheon Drei hübsche Textchen! Gehören sie alle zur selben Welt? Und wo kann ich unzerstörbares Papier kaufen, ich brauche ein Notizbuch aus sowas ... und so ziemlich alles Papierstücke, die mal auf einem RPG-Tisch landen könnten




      Zitat von Chrontheon im Beitrag #9
      Oh, die Geschichte vom Enkel der BitCoins bis zu religiösen Banken! Wie viele von den ursprünglichen Credsticks gibt es eigentlich noch in der Moderne? Werden sie gesammelt, als Zahlungsmittel verwendet, oder sind sie in einem Museum? Die monetäre Terminologie und ihren Ursprung find ich auch interessant.


      Uff, wie viele Credsticks es bis in moderne Museen und Sammlungen geschafft haben, weiß ich nicht; aber als Zahlungsmittel werden sie nicht mehr verwendet - obwohl man sie wie andere Sammlerstücke ja als Wertanlage betrachten könnte.


      Zitat von Harbut im Beitrag #10
      Insbesondere der letzte Absatz über die Kirche als "Bank" gefällt mir. Hast du die Idee anhand des Vatikans oder des Templerordens entwickelt oder kam dir die Idee so? Gibt es bei der Kirche auch digitale Zahlungsmittel?


      Hmm, nein, an die Kirche oder die Templer habe ich dabei gar nicht gedacht, jedenfalls nicht bewusst; eine eigene Idee ist es aber auch nicht, weil ich mich von den (irdisch-)antiken Karthagern inspirieren ließ, bei denen Handel auch eine große Rolle spielte und die wohl auch so eine Form von Vorfinanzierung von Handelsexpeditionen hatten, und habe darauf aufgebaut. Die Isarti-Tempel sind jedoch als als der Templerorden oder die katholische Kirche keine einheitliche, hierarchiche Gruppe, sondern eigenständige Gemeinschaften, die nur aus gegenseitigem Profit und Ansehen miteinander zusammenarbeiten; wobei es auch gerade in der Spätantike Tempel gab, die "Tochtertempel" in anderen Städten hatten.
      Digitale Zahlungsmittel gab nach dem Untergang der Ersten Menschen nicht mehr (und gibt es in der modernen Toraja auch noch nicht wieder).


      Zitat von Aguran im Beitrag #11
      Sehr interessanter Twist in der Geschichte, auch wenn ich mich frage weshalb die ersten Menschen überhaupt noch einen Bedarf an Credsticks hatten, wenn die Währung ohnehin bereits eletrifiziert war? Machte mir viel Spaß das alles zu lesen.


      Credsticks waren (wiederaufladbare) Batterien, die den zugeteilten Strom auch physisch gespeichert haben. Man konnte also den Credstick direkt nehmen, um mit seinem Strom bspw. ein Produkt am 3D-Drucker zu kaufen oder um unterwegs sein Handy (bzw. das Äquivalent dazu) mit einem Credstick aufzuladen.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 14.07.2021

      Bankrot!



      Ich meine: Das Speedbasteln ist für heute aus



      Eure Sparguthaben sind sicher!



      Ihr dürft gerne nachreichen!

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 14.07.2021

      Ein Überblick über die torajanische Währungsgeschichte



      Währung auf der Toraja gab es schon lange vor der geschichtlichen Zeit, denn die Ersten Menschen brachten ihre Währung von der Alten Erde mit. Das Protokoll der New Ascension Space Association sah vor, dass die Kolonisten ihr Arbeitsentgelt in Form von „Electricity Credits“ erhalten; einer Zuteilung an elektrischem Strom, deren Guthaben kryptographisch verschlüsselt auf speziellen Batterie-Speichermedien abgelegt war. Obwohl diese Batterien runde Scheiben waren, deren Aussehen ältere Münzen nachahmten und von der Größe her eher mit Medaillen zu vergleichen wären, wurden sie von den Kolonisten umgangssprachlich als meist „Credsticks“ bezeichnet, seltener als „Coins“.

      Für die Ersten Menschen war „Geld“ somit direkt in elektrischem Strom umtauschbar; was auch häufig genutzt wurde, weil der Wert vieler (virtueller) Produkte und Dienstleistungen an dem Stromverbrauch bemessen war, der für ihre Produktion oder Erbringung notwendig war. (Mehr über Electricity Credits im 137. Speedbasteln)

      Mit dem Untergang der Kolonien brach natürlich auch die Währung der Ersten Menschen zusammen, deren Prinzip nach der Herrschaft der Altvorderen niemand mehr verstand und für die auch keine geeignete Infrastruktur mehr existierte. Die Electricity Credits blieben in der torajanischen Frühzeit, die vom Tauschhandel dominiert war, aber immer noch eine Währung, zumindest in ihrer physischen Form: Die „Credsticks“ waren selten, aber leicht transportabel und wurden in den meisten menschlichen Gesellschaften als Wert angesehen, sie waren somit besonders im überregionalen Handel ein wichtiges Zahlungsmittel.

      Nachdem die Menschheit die Metallverarbeitung wiederentdeckt hatte, begannen sie nach dem Vorbild der „Credsticks“ eigene Münzen aus Wertmetallen zu prägen. Gold- und Silbermünzen bildeten hierbei die hochwertigen Währungseinheiten, während die einfache Bevölkerung vor allem mit Eisen- und Kupfermünzen in Kontakt kam. Eisenmünzen waren deshalb wertvoll, weil es auf der Toraja nur sehr wenige abbaubare Eisenvorkommen gibt, das meiste Eisen von Metoriten, die besonders während des „Feuermonats“ auf die Toraja niederschlagen, oder wurde aus den Hinterlassenschaften der Ersten Menschen gewonnen, was aufgrund der von ihnen verwendeten Stahllegierungen jedoch auch nicht in großem Umfang möglich war.

      Die berühmteste Münze der torajanischen Geschichte stellt die „talyrische Goldmünze“ des klassischen Arrovelosija dar, benannt nach dem legendären Gründer der Hauptstadt Rompellos, Talyros. Der Begriff „Talyrea“ wurde im Laufe der Zeit im echyrischen Sprachraum zunächst Synonym mit „Goldmünze“ und später mit Geld allgemein; noch heute trägt die Währung Arveliens den Namen „Talyren“ und Verwandte dieses Namens sind zur Bezeichnung von Währungen in vielen Teilen der Bekannten Welt geworden.
      Bis weit in die Neuzeit hinein waren Münzen aber vor allem ein Phänomen der Städte, während die ländlichen Gemeinschaften ihre Geschäfte und Abgaben weiterhin in Naturalien abwickelten. Aufgrund der weiten Verbreitung von Sklaven in den torajanischen Gesellschaften waren Sklaven auch ein Zahlungsmittel, zumal diese auf den Sklavenmärkten der Städte auch leicht in Münzwährung „umgetauscht“ werden konnten. Die Abgaben einzelner Gemeinden an ihre Fürsten waren lange Zeit in Sklaven bemessen, weshalb es gerade in mageren Zeiten für Gemeinden oft einen Ausweg darstellte, die geforderte Menge aus ihrer Reihe auszulosen oder anderweitig zu bestimmen, wenn beispielsweise aufgrund von Dürren deren Wert nicht in Ernteerzeugnissen erbracht werden konnte.
      Als Erbe dieser alten „Sklavenwährung“ könnten die „Thelmetika“ des modernen Arveliens gesehen werden: Der Begriff bedeutet im heutigen Sprachgebrauch einfach „Steuern“, hat seinen Ursprung aber im Wort „Thelmos“ – „Sklave“.

      Seit der Spätantike existiert auf der Toraja auch eine „Papierwährung“: Als die kaphtenischen Tempel der Göttin Isarti sich zu Banken und Versicherungen entwickelten, stellten sie Bescheinigungen über erbrachte „Opfer“ aus, mit denen man von jedem anderen Isarti-Tempel den Gegenwert dieses „Opfers“ ausgezahlt bekommen konnte. Diese Form der Währung war lange Zeit einzigartig in ihrer Verfügbarkeit und Akzeptanz und ging vor dem Aufstieg des Asiranismus so weit, dass sogar echyrische, ersevische oder iderusische Adlige oder Vermögende einen Teil ihres Vermögens in den kaphtenischen Tempeln anlegten.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Sprö klol Runs - Ich spreche Runsisch [Ein simples Sprachtutorial]" geschrieben. 11.07.2021

      Zitat von Elatan im Beitrag #8
      Nicht, dass ich es jetzt konkret brauchen würde, aber machst du noch den zweiten Teil?


      Ja, ich bin da dran, allerdings wird es noch etwas dauern, weil ich versuche den Teil ohne zu viel Theorie, aber dennoch verständlich und mit Möglichkeiten zu präsentieren. Das ist nicht ganz so einfach, vor allem weil es mehr Zeit frisst, als ich sie momentan oft übrig habe. Da die einzelnen Teilchen des 2. Teils aber (zumindest soweit ich sie bislang habe) zu stark aufeinander Bezug nehmen, möchte ich den Teil auch nicht einfach stückchenweise hier raushauen. Möglicherweise schaffe ich es rechtzeitig, damit er auf dem diesjährigen Gabentisch landet

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 08.07.2021

      Zitat von Chrontheon im Beitrag #10
      Was ist er eigentlich? Es kommt mir ein bisschen so vor, als bestünde der Beitrag aus zwei Teilen, die ineinander greifen. Der eine Teil ist, was jeder sieht, der andere, was er selbst weiß. Besonders gegen Ende kommen mehr Fragen auf, gegipftelt im letzten Satz.

      Zitat von Harbut im Beitrag #11
      Öhm... was ist es denn? Ein Gott? Ein Geist? Er/Sie/Es scheint ja das Leid eines Gottes zu Leben, Langeweile. Finde den vorletzten Absatz super. So wäre ich als Gott vermutlich auch unterwegs. ^^ Das Produziert auch gleich wieder Bittsteller, die zu mir kommen... muahahah... ich wäre ein toller Gott.

      Zitat von Elatan im Beitrag #12
      Jetzt will ich aber wissen, was er ist! Sehr interessant geschrieben!


      Vielen Dank für die Rückmeldungen. Also die Textstruktur ist so intendiert, wie Chrontheon das schon zusammenfasst: Vom Sichtbaren quasi in die Sichtweise des "Er", bzw. vom passiven Objekt der der Handlung, zum aktiven Subjekt. Nüchtern betrachtet ist "Er" ein Wesen des Anderdunkels, das Gefallen und Nutzen an der Menschenwelt gefunden hat - im Prinzip stimmt also alles: Er ist ein Geist, Er ist ein Dämon, Er ist ein Gott. Ich habe mir vorgestellt, dass Er von einem Götteridol Besitz ergriffen hat, das Zentrum der menschlichen Kulthandlungen ist; da Er aber keinen Körper hat, kann er für Ausflüge auch seine "Besucher" nehmen. Es gibt auf der Toraja ja keine Götter, also nicht so wie es die bspw. im DSA-Aventurien oder D&D-Faerun gibt, aber die Wesenheiten aus dem Anderdunkel können bisweilen eine göttliche Rolle einnehmen; auch wenn ich mir hier keine konkrete Vorstellung gemacht habe, in was für einem Götzen "Er" seine Heimstatt gefunden hat, könnte ich mir doch vorstellen, dass es sogar der Götze eines "großen" echyrischen Gottes ist, der vielerorts verehrt wird, aber die Gläubigen pilgern zu "Seinem" Tempel, weil genau dort manchmal tatsächlich "Wunder" geschehen. Da es einige torajanische "Zauberpriester" gibt, die Magie und Zaubersprüche als Wirken ihrer Gottheit verstehen oder verkaufen, würde sich letztlich auch kein studierter Magus wundern, dass "seine" Wunder natürlich "nur" Magie sind. Sowas kam bestimmt in den früheren Zeiten der Toraja (also bis ins Mittelalter hinein) durchaus häufig vor.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      Hmm in der ganzen Zeit in der wir nicht dazu kamen, haben die Lobsbeersträucher ganz schön gewuchert, freut euch also über volle Schalen!

      @Teja Es ist schön mal wieder einen Splitter aus Marisus Welt zu lesen und das Konzept dieser mysteriösen Miniaturtempel gefällt mir sehr ... und ich bin neugierig, was das P-Wort wohl ist?
      @Harbut Auch wenn du im Discord deine Unzufriedenheit über deinen Beitrag äußertest, finde ich deinen Beitrag inhaltlich sehr spannend! Ich mag das Detail, dass die Ruinen heute von Menschen anderweitig genutzt werden und es war interessant den Entdeckungen und Schlussfolgerungen zu folgen; die immer noch Platz für eine andere Wahrheit haben und obwohl sie ein befriedigendes Ausmaß an Informationen liefern, immer noch unvollständig genug sind um in weiteren Texten beleuchtet zu werden.
      @Chrontheon Die angedeutete Mythologie macht neugierig und ich würde mich freuen, mehr darüber zu lesen.

      Edit:
      @Elatan Du hast dich also für einen Gottesnamen entschieden Es gefällt mir, in diesem kurzen Text doch recht viel über konkurrierende Glaubensvorstellungen lesen zu können. Deutet die unterschiedliche Schriftgröße auf unterschiedliche Schreiber deiner Textquelle hin oder ist das unabsichtlich geschehen? (da du es geändert hast, war es wohl ein versehen)

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      Im Haus Gottes



      Der sanfte Duft des Weihrauchs lässt ihn noch vor dem Morgengrauen erwachen. In die feinen, ätherischen Rauchwellen mischt sich der Klang des aufwogenden Morgenlobpreises, angestimmt von den Priestern und Laien auf ihrem Weg in die große Halle. Mit dem ersten Licht betreten Diener das Schlafgemach, ruhig, bedachtsam und mit geübten Schritten. Sie wagen es nicht ihn aus dem Schlaf zu reißen und halten sich peinlich genau an den üblichen Ablauf. Zwei verharrend kniend vor seiner Schlafstatt, mit gesenktem Haupt, grüßen den Tag und schmeicheln seiner Herrlichkeit, während zwei weitere vorsichtig den Vorhang aufziehen, vorsichtig und bedachtsam, nur einen kleinen Ruck bei bestimmten Preisungen der anderen – sie wagen es nicht, ihn durch das hereinströmende Sonnenlicht zu blenden.

      Während der Morgenlobpreis in der großen Halle lauter wird, geleiten ihn sanfte Hände von der Schlafstatt zum Waschbecken, benetzen ihn vorsichtig mit kühlem Wasser, das sorgsam durch Blüten aromatisiert wurde. Während die Diener mit geübten Griffen seinen Leib waschen, schmeicheln sie seiner Schönheit und er muss achtgeben, die einstudierten Abläufe nicht durch seine Erregung durcheinanderzubringen.

      Nachdem er sanft mit Tüchern aus kostbarer Seide abgetrocknet wurde, bringen die Diener seine Tracht; er hat kein Mitspracherecht, für jeden Tag ist genau vorgeschrieben was er tragen muss – und in welcher Reihenfolge es ihm angelegt wird. Doch auch nun schmeicheln die Diener seiner Schönheit, das weiß ihm zu gefallen, und tröstet ihn darüber hinweg, dass das Ankleiden sich eine Ewigkeit hinzuziehen scheint. Denn, obwohl ihm vier Diener zur Seite stehen, dauert es bis jedes Band genauso gewickelt und festgezogen ist, jede Gewandfalte so sitzt und jede Brosche so ausgerichtet ist, wie es die Tradition vorschreibt.

      Während die Sonne bereits ihre Bahn über den Himmel begonnen hat und der Morgenlobpreis in der großen Halle sich zu ekstatischen Höhen aufschwingt, getragen von der dichter werdenden Weihrauchluft, helfen die Diener ihm auf seine Sänfte und kontrollieren noch einmal, dass die Tracht genauso anliegt, wie sie es soll. Schließlich gibt einer von ihnen ein Zeichen und die Türen seines Gemachs werden geöffnet, genau in dem Moment, in dem seine Diener die Sänfte behutsam anheben; genauso, dass sie ihn heraustragen können, sobald die Türen vollends geöffnet sind.

      Umwogt von Weihrauch und Gesang trägt man ihn in die große Halle, in der sich der Morgenlobpreis immer lauter und wilder gebärdet. Er liebt es, wenn die ersten genau dann erschöpft in Ohnmacht fallen, wenn die Sänfte die Schwelle der großen Halle überquert – aber bei allem Ritual und allem einstudierten, das lässt sich unmöglich genau planen; vielleicht liebt er es aber auch deswegen.

      Im Zentrum der großen Halle angekommen, wird er vorsichtig auf dem heiligen Altar positioniert, um den sich zu dieser Zeit noch keine Opfergaben befinden. Dafür badet er in der Andacht und Ekstase der Priester und Laien, seiner Priester und Laien – seiner Herde. Sie lieben ihn, sie umsorgen ihn und er muss dafür nur so wenig geben. Hier greift er mal ein wenig heilungsfördernd in einen Genesungsprozess ein, dort sorgt er dafür, dass irgendeine Person, die er ohne hin nicht kennt, Pickel bekommt oder von der Leiter fällt. Wen interessiert das schon, es ist eins wie das andere. Aber die Leute bringen dafür Opfergaben. Eigentlich ist er darauf nicht angewiesen, aber es gefällt ihm Dinge zu haben. Es sind seine Dinge – und irgendwie steht es ihm auch zu viel zu besitzen, er muss ja täglich so viel Ritual ertragen. Und es macht ihm irgendwie Spaß, jene zu bestrafen, die sich an seinem Besitz vergreifen wollen; ihre Angst versetzt ihn beinahe etwas in Rausch, spricht Teile seines Verstandes an, die sonst betäubt vom Weihrauch schlummern …
      Hin und wieder gönnt er sich auch einen Ausflug, schlüpft in den Körper eines Priesters, Gläubigen oder zufälligen Tempelbesuchers. Dann kann er die ganzen Freuden des Menschseins genießen, schlemmen, ficken und hin und wieder auch mal morden – also so richtig blutig, mit brechenden Knochen und herumspritzenden Eingeweiden. Manchmal kombiniert er die drei Sachen auch, in variierender Reihenfolge; man langweilt sich ja sonst schon genug. Das sind die Momente, in denen er er selbst ist, völlig befreit von Weihrauch und Schmeicheleien. Dann ist er frei.

      Aber egal wie schön diese Freiheit auch ist, nach einem kurzen Ausflug kehrt er immer wieder an den Ort zurück, an dem das feste Ritual ihn in den immer gleichen Ablauf von Morgenzeremonie, Opferdarbringungen und Bitten, Abendzeremonie und Schlaf zwingt. Letztlich kehrt er doch immer wieder in „seinen“ Tempel zurück, sein Haus, wo seine Dinge gehortet werden, wo man ihm schmeichelt, ihn vergöttert. Wo niemand auch nur flüchtig in Betracht ziehen würde, was er eigentlich ist.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Aguran - Wochenthema-Basteln (( Gastrecht im Weitesten Sinn))" geschrieben. 22.06.2021

      Ein schöner Beitrag, denn er macht Lust sowohl mehr über Umhlari und ihre Handelsabteilung zu erfahren und mehr über die Isener. Ich würde mich freuen, wenn du mehr über die isenische Gesellschaft enthüllst, also warum der Handel so abläuft wie in der Broschüre beschrieben (oder ob es darin Missverständnisse gibt); sind die Isener generell so hierarchisch organisiert? Ist diese Organisation aus biologischen, ökologischen, historischen, soziologischen, ..., Gründen so? Kommt das so tatsächlich nur bei den Isenern vor oder gibt es Abwandlungen dieses Verfahrens bei anderen (benachbarten/verwandten) Völker?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 05.06.2021

      Mir gefällt die Karte auch sehr gut, man merkt, dass du deinen Stil nicht nur gefunden hast, sondern beginnst ihn zu meistern Was hat es mit dem Namen auf sich, also was bedeutet er? Meine westfälischen Wurzeln lassen mich bei "Graf(f)t" an einen Wassergraben denken (Gräfte/Gracht) - aber das scheint als falscher Freund zu sein oder das Erscheinungsbild des Örtchens hat sich seit seiner Entstehung deutlich geändert

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 05.06.2021

      @Harbut Nein, ich bin gerade wieder in ganz anderen Bereichen meines Weltenbaus versumpft; zumindest in meinen überblickbaren Arbeitsnotizen habe ich aber nichts gefunden, dass man in diesen Kontext eindeuten könnte.

      Kriege und Seuchen sind ein spannendes Thema, in meiner groben Geschichtsskizze habe ich mehrere Ereignisse von vergleichbarer Wirkung wie die Weltkriege oder den Dreißigjährigen Krieg - aber genauer bebastelt ist davon eigentlich nichts. Am genausten habe ich mich noch mit zweien der letzten großen Verderbnisse der Antike beschäftigt, weil sie Bestandteil von RPG Runden waren (eine davon war von mir intendiert, die zweite wurde von den Spielern ausgelöst). Ich sollte mir irgendwo eine dicke Notiz machen, dass ich diese Großereignisse wenigstens im Rahmen von Kulturaspekten mal mitbearbeite

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 31.05.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #10
      @Nharun

      Erst Mal klasse was du uns hier vorstellst. Extrem spannendes Setting!
      Ich weiß nicht ob du es kennst, aber es gibt ein Rollenspielsystem das ein ansatzweise ähnliches Setting aufweist, vielleicht hilft es ja dir zusätzliche Inspiration zu finden:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Numenera


      Zu den Stadtgrafiken, sind sehr nice geworden!
      Bei Gelegenheit könntest du mir ja vielleicht, vorzugsweise über Discord, verraten wie du die in Wonderdraft importierst?


      Ja Numenera kenne ich und seit einem umfangreichen Humble Bundle besitze ich auch große Teile der Ersten Edition des Rollenspiels; ich finde die Welt faszinierend und die Bücher sind eine wahre Inspirationsquelle, wenn auch die Strangeness etwas über dem ist, was ich (trotz Anderdunkel - das ist eher lovecraft'esk) für die Toraja im Sinn habe. Auch wenn ich Numenera nie 1 zu 1 als direkte Inspirationsquelle angesehen oder benutzt habe, dürfte meine Kenntnis dieser Welt die Toraja aber seit ihrer Entstehung indirekt beeinflusst haben.

      Jetzt für das "Rework" nehme ich mir Numenera aber wieder etwas aktiver vor.

      @Tutorial für Wonderdraft-Assets: Ich versuche es diese Woche noch ins Forum zu bringen, im Discord ist es ja schon.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 26.05.2021

      Städte



      Die Discordler wissen ja bereits, dass ich Symbole für meine neue Wonderdraft-Karte male, hier stelle ich die bisher fertig gestellten Städte einmal kurz vor.

      Arbaren



      Brassa


      [[File:Brassa(Korkarras).png|none|fullsize]] Brassa war die Hauptstadt der Raklenger und lag an den Hängen des Urdurim, des "schwarzen Berges", einem erloschenen Vulkan. Jahrhunderte später sollte auf ihren Ruinen Korkarras die Hauptstadt des Kjaharsmal errichtet werden, doch in der Zeit kurz nach 800 VOR wurde sie von den mächtigen Fürsten der Raklenger beherrscht, deren Macht auf den Hinterlassenschaften in einem in Brassa gelegenen Bunker der Ersten Menschen beruhte. Die Oberstadt von Brassa galt als Heiligtum des Ertius, des Bärengottes, und durfte nur von seinen Geweihten betreten werden.

      Torhal


      [[File:Torhal.png|none|fullsize]] Torhal war die größte Stadt der Aribonder und aufgrund seiner hegemonialen Vormachtstellung kann man sie mit Fug und Recht auch als deren Hauptstadt bezeichnen; der Fürst von Torhal war aber dem Selbstverständnis nach ein Erster unter Gleichen. Anders als die Raklenger im Osten hatten die Aribonder kaum Zugriff auf Hinterlassenschaften der Ersten Menschen, waren durch ihre ständigen Konflikte mit den Verderbten, besonders Varwulfir und Bhathaziden, formidable und von anderen gefürchtete Krieger.

      Arroien



      Arros


      [[File:Arros.png|none|fullsize]] Arros war die erst vor einer Generation gegründete Hauptstadt des Kriegerkönigs Arkodoros, einem brutalen Tyrannen, der zusammen mit seinen Söhnen große Gebiete unterworfen hatte, die jedoch noch stark von Verderbten bedroht waren. Arros war, wie das gesamte Arkodoridische Reich ein Sammelbecken für phalopische Echyren, Erseven und Arbaren, die in ihrer Heimat keine großen Aussichten hatten und sich im Neuland ein besseres Leben erhofften. Warum Arkodoros seine Hauptstadt ausgerechnet auf einem Hügel im Sumpfland errichtete weiß niemand, auch wenn strategische Gründe vermutet werden. Die junge Stadt befand sich kurz nach 800 Vor noch im Aufbau, jedoch genossen die Käferrennen, die Arkodoros selbst eingeführt hatte, eine große Beliebheit und zogen sogar schaulustige Reisende aus dem Süden an.

      Das chartanische Imperium



      Nessus


      [[File:Nessus.png|none|fullsize]] Nessus war nach 800 Vor die Hauptstadt des mächtigen Imperiums von Charta und zugleich die heilige Stadt des "Roten Bullen", des Gottes Asdus, und Sitz des Königs. Die Macht im Imperium lag in den Händen der Roten Priester des Gottes Asdus, die mit einer Mischung aus religiös verehrter Technologie und finsterer Magie herrschten; Gerüchten nach verbarg sich hinter dem Antlitz des Roten Bullen der Altvordere Sor-Tahot - vielleicht war das aber auch nur Schmähpropaganda der Feinde des Imperiums ...

      Die phalopischen Echyren



      Arephor


      [[File:Arephor.png|none|fullsize]] Arephor war Teil eines Zweibundes mit Amriphas und in dieser Zeit das Zentrum des echyrischen Adeos-Kultes, dessen Haupttempel ein schlanker Turm im Zentrum der Stadt war, der von den Göttern selbst erbaut worden sein soll und der bei Gewitter die Blitze anzog - tatsächlich war er jedoch eine Hinterlassenschaft der Ersten Menschen und viele Wunder der Adeospriester beruhten auf deren alter Technologie.

      Arimphas


      [[File:Arimphas.png|none|fullsize]] Arimphas war der zweite Teil des Zweibundes und quasi die "dunkle Seite" der Medaille: Während Arephor einen guten Ruf genoss und als Hort der Zivilisation und Ehre galt, war Arimphas das Sammelbecken des Abschaums, ein Hort von Seeräubern und anderem eher zwielichtigem Gesindel. Berühmt war die Stadt vor allem für ihren großen Sklavenmarkt, auf dem Sklaven aus der gesamten Bekannten Welt verhandelt wurden.

      Chalix


      [[File:Chalix.png|none|fullsize]] Chalix war ein Hort des Wissens und der Forschung, dessen turmartiger Tempel dem Gott Armis geweiht war und, treu dem Gott des Handels, ein bedeutender Markt für Magisches, Altvorderes und Relikte der Ersten Menschen war.

      Draspon


      [[File:Draspon.png|none|fullsize]] Draspon befand sich in jener Zeit auf dem Höhepunkt seiner Macht: Die Kriegerelite der Draspiaten beherrschte die Stadt und war in der gesamten Bekannten Welt gefürchtet. Die von Klein auf für den Kampf ausgebildeten Draspiaten genossen den Ruf unbesiegbar zu sein, was sicherlich nicht daran lag, dass damals noch viele Draspiaten in den Power Armors der Ersten Menschen in den Krieg zogen ...
      Die Stadt war das Zentrum des Kultes des Kriegsgottes Arkos, dem im Tempel ein gewaltiges Standbild geweiht war, dass sich auf einem drehbaren Podest befand, damit der Kriegsgott stets in Richtung der Feinde Draspons blicken konnte.

      Karkarra


      [[File:Karkarra.png|none|fullsize]] Karkarra war der am wenigsten bedeutende Stadtstaat des Phalopos und war vor allem als Pilgerort der Tertemier bekannt, die hier den Goldenen Maile, den immer grünen, immer fruchtbaren Baum verehrten, unter dem einst der Heldengott Asiranas geruht hatte. Für die Karkarrer besaß der Heilige Baum eine Verbindung zur Muttergöttin Irdenis und auch die benachbarten Charyer pilgerten in die Stadt um den Baum zu verehren.

      Nexos


      [[File:Nexos.png|none|fullsize]] Nexos war damals noch nicht das Herz des Phalopos, das es später einmal werden sollte. Den Kern der Stadt bildete immer noch das Nephideon, der alte Tempelpalast der verderbten Nephiden, der noch immer viele Geheimnisse barg, aber nun als Pforte in die Unterwelt galt und von den masochistischen Priestern des Totengottes Athis gehütet wurde.

      Tertemes


      [[File:Tertemes.png|none|fullsize]] Tertemes, die Stadt des Purpurfeuers, war die heilige Stadt des Heldengottes Asiranas, in dessen Tempel das Ewige Purpurfeuer brannte. Die Tertemier waren reich an Einfluss und Geld, letzteres vor allem, weil in der Gegend immer wieder Hinterlassenschaften der Ersten Menschen auftauchten.

      Topeia


      [[File:Topeia.png|none|fullsize]] Topeia begann in jener Zeit seinen ewigen Zwist mit Draspon und hatte den mächtigen Draspiaten vor allem eines entgegenzusetzen: Magie. Auf der berühtem Akropolis von Topeia, die der Göttin Isthanis geweiht war, wurden nämlich die fähigsten Magier der phalopischen Echyren ausgebildet. Damals waren Isthanis und Hekidna nämlich noch eine Einheit - "Hekidna", "Zauberin", nur ein Beiname der Göttin, bevor er sich als grausame Schreckgestalt verselbstständigen sollte.

      Eneathen



      Saphra


      [[File:Saphra.png|none|fullsize]] Saphra war der Königinnensitz der Eneathen, jenes beinahe mythischen Volkes in dem nur Frauen frei und alle Männer Sklaven waren. Die gefürchteten Kriegerinnen trotzten den Erseven und Draspiaten gleichermaßen, allein durch ihren Mut.

      Erseven



      Perusant


      [[File:Edija.png|none|fullsize]] Edija, der "Schild des Nordens", war eine mächtige Festungsstadt, deren Krieger den Verderbten trotzten, die beständig von Norden das Land der Erseven bedrohten. Obwohl Edija eigentlich das schwächste der ersevischen Reiche war, galt sein Kampf gegen die Verderbnis als so edel, dass die anderen Königreiche immer wieder Krieger nach Edija sandten, um ihren Kampf zu unterstützen.

      Perusant


      [[File:Perusant.png|none|fullsize]] Perusant war das Zentrum ersevischer Kultur und Gelehrsamkeit und gleichsam Zentrum der ersevischen Magier.

      Phyta


      [[File:Phyta.png|none|fullsize]] Phyta, am Fuß eines Vulkans erbaut, war das Zentrum des damals noch ersevischen Sonnengottes Phabis, dessen Stimme vom Phyton, dem heiligen Orakel mit der goldenen Zunge, vernommen wurde. In jener Zeit verbreite sich der Kult des Phabis auch weiter im Süden und immer Phalopier pilgerten zum Orakel um von der Weisheit und dem Wissen des Sonnengottes zu profitieren - auch wenn dessen Weissagungen immer verworrener wurden; die Macht des Orakels gründete nämlich auf einer KI der Ersten Menschen, die immer unzuverlässiger wurde ...

      Velosija


      [[File:Velosija.png|none|fullsize]] Velosija, die Heimat der Drachenreiter, war das mächtigste der ersevischen Königreiche. Die Macht gründete auf den "Drachen", alten Kampfjets der Ersten Menschen, befand sich jedoch langsam aber sicher im Niedergang.

      Venuva


      [[File:Venuva.png|none|fullsize]] Venuva war das Zentrum des Gottes Aspharim und Zentrum der ersevischen Medizin, gefördert durch ein altes medizinisches Zentrum der Ersten Menschen.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 24.05.2021

      Das sind gute Nachrichten @Amanita

      Die Karte ist toll, denn sie erfüllt ihren Zweck

      Über die Uranmagier mit ihren Kernkraftwerken und vor allem der angenommenen Folklore würde ich beizeiten gerne mehr lesen

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 22.05.2021

      Zitat von Elatan im Beitrag #4
      Kannst du mehr über den Mann von Fodsch erzählen?

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #5
      Und ich würde gerne den Halbmenschen aus Fodsch kennen lernen. Er dürfte sicher vieles über die Vergangenheit wissen wenn er plaudert.

      Zitat von Teja im Beitrag #6
      *hinsetz* Erzähl mir mehr!


      Ich habe den Mann von Fodsch vor einiger Zeit mal fürs RPG gemalt und das Bild jetzt wiedergefunden, wie er heißt oder genau genannt wird, weiß ich allerdings nicht mehr, denn er trägt nur den Arbeittitel "Mechanikles":[[File:Mechanikles.jpg|none|auto]]

      Eigentlich handelt es sich bei diesem "Mann" auch gar nicht um einen Mann, sondern einen Prometheus , mit etwas irre gewordener, teils defekter KI, dessen Primäraufgabe die Wartung von Fodsch ist und der sich über Jahrhunderte selbst repariert und "verbessert" hat. Damals im RPG war er nicht gerade der freundlichste Zeitgenosse (wenn auch kein direkter "Boss"-Gegner). Was das Wissen über die Vergangenheit angeht, muss man jedoch dazusagen, dass der Mann von Fodsch Jahrhunderte nur in der Abgeschlossenheit des "Schmiedebunkers" verbracht hat und seine Erinnerungen lückenhaft und korrumpiert sind.



      Zitat von DrZalmat im Beitrag #5
      Ich würde echt gern mehr über die Hinterlassenschaften erfahren, insbesondere über Ksheen. Ist das eine der ersten Städte die mit lokalen Materialien gebaut wurde (und wirken deshalb nicht so künstlich)? Warum wurde der Ort verlassen? Wer waren sie?


      Ksheen wurde von Nachfahren der Ersten Menschen aus dem Norden erbaut, die nicht mehr über die Hochtechnologie verfügten, aber immer noch Kenntnisse hatten, die recht fortschrittlich waren. Vermutlich in einer Zeit errichtet als es zum Krieg zwischen Ersten Menschen und Altvorderen kam, sollte die Lage im Krater und die Abgeschiedenheit des Hochlandes die Stadt eigentlich schützen, aber die Barriere zwischen Toraja und Anderdunkel ist an solchen Orten (naturgemäß) dünn und befördert durch die mitgebrachte Technologie drang Verderbnis in die Stadt und sie musste aufgegeben werden. Die Bewohner von Ksheen gingen dann in den Wirren der Zeit verloren

Empfänger
Nharun
Betreff:


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