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Nharun
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    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. Heute

      Ich denke, das ist ein guter Schlusspunkt für diese Diskussion an diesem Ort. Bitte fahrt jetzt mit weiteren Weltennews fort und nutzt die Lounge um solche Thematiken weiterzubesprechen

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Die lieben Verwandten" geschrieben. Gestern

      Erstmal die Kommentare zu euren Beiträgen:

      @Elatan Das ist ein schöner Einblick sowohl in die Sprache der Elben, als auch in ihre Kultur. Kennst du den Grund dafür, dass Eheschließungen (für unsere Verhältnisse) so problematisch sind? Das Konzept scheint mir jedenfalls für ein so langlebiges Volk sehr passend.

      @DrZalmat Das ist ein exotisches System, das für deine Nayu aber sehr passend und authentisch wirkt. Gibt es dafür Inspirationen aus der bunten Realität oder ist es dir einfach so in den Sinn gekommen?

      @Aguran Das sind zwei sehr interessante Konzepte. Besonders das System der Malach'lyl ließt sich sehr spannend; das Mentoren-System wirkt in Kombination mit der Andersartigkeit der Malach'lyl wie eine Fantasy-Version meines Horger-Systems (wobei das definitiv von irgendeiner Quelle inspiriert ist, die ich vergessen habe).




      Zitat von Elatan im Beitrag #5
      Das sind mal viele Begriffe! Ich könnte mir vorstellen, dass das für Ausländer doch recht kompliziert ist alles. Wobei sich mir direkt die Frage stellt (die vielleicht etwas ins Offtopic führt): Wenn ein Ausländer zu den Arbaren zieht, wird dann von ihm auch diese Lebensweise "verlangt" oder wird es hier ohne weiteres akzeptiert, wenn er seinen eigenen Traditionen treu bleibt - darf er sich vielleicht gar nicht anmaßen, wie ein richtiger Arbare zu leben?


      In früheren Zeiten hat es glaub ich wenige Leute ins Arbaricum gezogen und wenn doch, dann gab es da keine einheitliche Lösung; vermutlich hat man die Fremden als das betrachtet, was sie waren: Fremde, mit eigenen fremden Sitten. Seit im ausgehenden Mittelalter die Staatlichkeit im Arbaricum Einzug gehalten hat und das Horger-System vom Gewohnheitsrecht ins neue, staatliche Recht übertragen wurde, und auch nach und nach mehr Einwanderer kamen, ist es etwas komplizierter geworden. Ausländer, bspw. Gesandte oder Geschäftsleute mit ihren Familien, gelten als Kuriositäten, aber man duldet ihre Familien mit gewisser Herablassung; wollen Ausländer aber Untertanen werden, gelten für sie die arb(a)rischen Gesetze und diese sehen vor, dass sie ihre Kinder spätestens mit 6 an einen Horger geben müssen. Ich halte es für wahrscheinlich, dass es in den Großstädten spezielle Horger bestimmter ausländischer Gruppen gibt, die pro Forma das System wahren, aber die leiblichen Eltern mehr mit einbeziehen, das Horger-Prinzip also eher wie "Internate" ausleben.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Die lieben Verwandten" geschrieben. 19.09.2021

      Verwandtschaft bei den Arbaren



      Bei den Arbaren bildet die Hôrgranger den Kern des sozialen Zusammenlebens; sie besteht aus einem oder einer Horger und ihren Auszubildenden und ist immer gleichgeschlechtlich; das heißt ein männlicher Horger hat nur männliche Tiner und eine weibliche Horger nur weibliche Tiner. Tiner kommen spätestens mit 6 Jahren in die Obhut eines Horgers und ihre leiblichen Eltern spielen in ihrem Leben danach keine offizielle Rolle mehr; außer wenn zwei Arbaren ein Kind bekommen wollen (siehe unten).

      Die "Verwandtschaft" ist daher sehr auf das Verhältnis eines Arbaren zum Horger und seinen Mit-Tinern ausgerichtet; da die Arbaren ursprünglich jedoch Familien in unserem Sinne kannten, sind viele Verwandtschaftsbegriffe ursprünglich auch dafür gedacht gewesen und wurden später in ihrer Bedeutung gewandelt.

      Die klassische Familie (Mutter, Vater, Kind) wird als Mirninger bezeichnet, sie wird gesellschaftlich aber nur solange akzeptiert, bis die Eltern ihr Kind einem Horger übergeben; sollte sie weiter bestehen, nachdem das Kind des 6. Lebensjahr vollendet hat, gilt diese Form der Familie als anrüchig.

      Horger (Männlich/Weiblich): Der "Ausbilder" und Ersatzvater/-mutter einer Gruppe Kinder/Jugendlicher (Tiner).

      Tiner (Männlich/Weiblich): Die "Auszubildenden" eines Horgers, die sich untereinander Brûer ("Bruder") bzw. Wesjer ("Schwester") nennen. Sie bezeichnen die erwachsenen "Kinder" des eigenen Horgers als Arbrûer bzw. Arwesjer ("großer Bruder" bzw. "große Schwester").

      Suner (Männlich)/ Diter: Diese Wörter bedeuten ursprünglich "Sohn" bzw. "Tochter", werden aber genutzt, um die erwachsenen Tiner eines Horgers zu bezeichnen, die ihre Ausbildung beendet haben und rechtlich eigenständige Personen sind. Sie bezeichnen die aktuellen Tiner ihres Horgers als Bavbrûer/Bawesjer ("kleiner Bruder" bzw. "kleine Schwester").

      Oter (Männlich)/ Muder (Weiblich): "Vater" und "Mutter" zur Bezeichnung der biologischen Eltern eines Arbaren, sie spielen kaum eine Rolle im Leben der Arbaren, außer wenn es darum geht eine Verbindung einzugehen, die Nachwuchs hervorbringen soll: In diesem Fall dürfen die beiden nicht denselben Oter oder dieselbe Muder haben. Ein leibliches Elternteil wird auch Bresser ("Gebärer") genannt, das (leibliche) Geschwister-Tabu wird demnach auch Rêkit Bressermirnis (wörtlich "Verbot der Elternliebe") bezeichnet.

      Nider (männlich/weiblich): "Kind", die Bezeichnung für das leibliche Kind eines Arbaren.

      Arvoter (männlich)/ Armoter: Ursprünglich "Großvater" bzw. "Großmutter" bezeichnen diese Begriffe den oder die Horger des eigenen Horgers/der eigenen Horger.

      Munder (männlich): Der Horger des leiblichen Vaters. Der Munder ist dafür prädestiniert, das männliche Nider eines Arbaren aufzunehmen und übernimmt die Rolle des "Oters", sollte dieser versterben (oder sonst wie ausfallen) bevor ein Kind in die Obhut eines Horgers kommt.

      Onder (männlich): Ein Bruer des eigenen Horgers. Wenn ein Horger seine Rolle, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr warhnehmen kann, gehen seine Tiner in die Obhut eines "Onder" über.

      Enner (Männlich/Weiblich): Wörtlich "Vorfahre"; die Bezeichnung für die leiblichen Eltern der eigenen Eltern oder des eigenen Horgers; oder den Horger des Horgers. Arenner, "Urahn", geht noch eine Generation zurück; allerdings können mit "Enner" auch allgemein "Vorfahren" bezeichnet werden.

      Umer (weiblich): Die Horger der leiblichen Mutter. Die Umer ist dafür prädestiniert, das weibliche Nider eines Abaren aufzunehmen und übernimmt die Rolle der "Muder", sollte diese versterben (oder sonst wie ausfallen) bevor ein Kind in die Obhut eines Horgers kommt.

      Omer (weiblich): Eine Wesjer des eigenen Horgers. Wenn ein Horger seine Rolle, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr warhnehmen kann, gehen seine Tiner in die Obhut einer "Omer" über.

      Meder (männlich/weiblich): Ein Tiner (oder Suner/Diter) eines Munders oder einer Umer.

      Veder (männlich/weiblich): Ein Tiner (oder Suner/Diter) eines Onders oder einer Omer

      Indorger (männlich/weiblich): Ein Arbare zwischen 6 und 21 ohne einen Horger.

      Ingdôter (männlich/weiblich): Wörtlich "Untoter"; ein aus der arbarischen Gesellschaft Ausgestoßener; auch die Bezeichnung für einen erwachsenen Arbaren, der nie einen Horger hatte, oder einen Arbaren, der von seinem Horger verstoßen wurde.

      Mirner (männlich/weiblich): "Ehemann" bzw. "Ehefrau"; die Bezeichnung für die beiden erwachsenen einer Mirninger.

      Gîmirner (männlich/weiblich): "Geliebter" bzw. "Geliebte"; die Bezeichnung für einen romantischen Partner; meist in Form offener bzw. polygamer Beziehungen.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 17.09.2021

      [[File:unknown.png|none|fullsize]]


      Aph aitom biblepami

      Pistami thybelpayin

      Epou trabelpayemi

      Aitom blepasimi mainin

      5 Pos oi chypoi aniroi

      Bramasti smaile aite am meche

      Dysasti aph‘ theuot athysois

      Mon phassamas phano

      illa ait aphason ne achrais

      10 kaire meche akron

      Aph aitom biblepami

      Pistami thybelpayin



      Das Gedicht ist ein Zusammenschnitt eines Gedichts von Adelbert von Chamisso mit dem Titel "Blinde Sehnsucht".

      Seit ich ihn gesehen habe
      Glaub ich blind zu sein
      Wo ich nur hinblicke
      Sehe ich ihn allein
      Wie im wachen Träume
      Schwebt sein Bild mir vor
      Taucht aus tiefstem Dunkel
      Heller nur empor
      Sonst ist lichtlos und farblos
      Alles um mich herum
      Seit ich ihn gesehen,
      glaub ich blind zu sein


      Das echyrische Gedicht hat einen dreihebigen Jambus als Metrum, das in den Versen 6 bis 10 jedoch gebrochen wird, in dem hier auch Anapäste vorkommen und zwei Verse nur zweihebig sind, womit ich die inhaltliche angesprochene Träumerei metrisch verdeutlichen wollte.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Sagen, Märchen und Erzählungen" geschrieben. 16.09.2021

      Ich mag deine Übersetzung! Und Vers 5 weckt mein Interesse besonders: Warum ist "für dich" in diesem Vers so ganz anders als in den anderen Versen, also warum kein "ar tei"?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 15.09.2021

      Nachtrag: Das Gedicht in echyrischen Buchstaben

      [[File:sa tym.jpg|none|auto]]

      mit Akzenten; kurzer Strich/Punkt = unakzentuiert, langer strich = akzentuiert, Schrägstrich = Elision (Auslassung)

      Daraus ergibt sich für das Gedicht in den ersten vier Versen ein gleichmäßiges Versmaß (Jambus Anapäst Jambus Anapäst) während im letzten Vers das Versmaß gebrochen wird (Jambus Anapäst Anapäst Jambus) und der letzte Jambus nochmal abgesetzt ist; der Bruch des Versmaßes passt also inhaltlich zur (traurigen) Erkenntnis des lyrischen Ichs

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 15.09.2021

      das fände ich sehr cool! @Elatan

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 15.09.2021

      Mal etwas echyrische Lyrik

      sa tym



      chypami echa - naumami sa tym
      esporrati reme -naumami sa tym
      gememi servate - naumami sa tym
      pleren noxe - anirami mon tym
      Ipodne! mon phailos aimi
      sa tym

      Für dich (Alternativtitel: "Friendzone")

      Erwache ich, denk ich an dich
      Der Tag vergeht, ich denk an dich
      Ich liege im Bett, ich denk an dich
      Die ganze Nacht lang, täum' ich dich
      Oh weh! Nur ein Freund bin ich
      für dich

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 14.09.2021

      Zitat von Teja im Beitrag #28
      Ist das denn "bekannt" oder sind das nur deine Gedanken und die (modernen) Torajaner glauben etwas anderes?


      Das ist erstmal nur mir bekannt, die moderne Archäologie der Torajaner hält wahrscheinlich an meiner alten Datierung fest, damit so Gestalten wie Herechas Nekides mit ihren fast-Wahrheiten als Spinner erscheinen können.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 13.09.2021

      @Teja und @DrZalmat ihr erinnert euch nicht falsch, wenn ihr das Gefühl hattet, die altvordere Zeit wäre länger: Bislang hatte ich sie von 5900 bis 2000 VOR verortet, mit dem Beginn der Antike nicht vor 1800 VOR. Im Zuge des "Scifi Postapokalypse" reworks habe ich die Frühgeschichte der Toraja aber gestaucht, so dass nicht 4000 Jahre zwischen den ersten torajanischen Kulturen der Antike und den Ersten Menschen liegen, sondern nur knapp 325 Jahre. Mit dieser zeitlichen Distanz kann ich die Hinterlassenschaften der Ersten Menschen in der torajanischen Antike deutlicher verankern. Die Herrschaft der Altvorderen ist 70 Jahre +ein Teil von den 100 Jahren des Götterkrieges, so dass man im Mittel von gut 100 Jahren ausgehen kann, was bei menschlichen Kulturen ausreicht um sie nachhaltig zu verändern.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 12.09.2021

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #23
      Also quasi in deiner Version unseres Universums kann es sein dass die Instabilität von Atomen durch eine andere Dimension hervorgerufen wird? Oder meinst du eher Formen von Strahlung die keine wirklich erkennbare Quelle haben


      Ich denke ersteres, ich kenne mich nicht genug mit Physik aus, um das irgendwie auszuführen, aber ich postuliere, dass das Anderdunkel sich irgendwo im subatomaren Bereich in unsere Dimension auswirkt; Radioaktivität ist im Prinzip die für uns mess- und ggf. spürbarste Form des Anderdunkeleinflusses (wenn man den Begriff "Verderbnis" mal neutraler umschreiben will).

      Mal ein Blick auf eher Biologisches: Ein weiterer Einfluss des Anderdunkels, der auf der Toraja vor allem durch Mutationen und verderbte Völker ins Auge fällt, ist übrigens ein Motor der Evolution, weil Erbgutmutationen auftreten; auf der negativen Seite sind aber auch die meisten Krebsarten irgendwie auf einen Einfluss des Anderdunkels zurückzuführen.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 11.09.2021

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #21
      Gibt es das Anderdunkel auch auf der Erde? Weil wenn ich es richtig verstanden habe ist die Toraja ja Teil unseres Universums. Ist die Toraja nur ein Planet wo die Barriere besonders dünn ist und Magie könnte überall im Universum auftauchen oder könnte es sein dass es hier auf der Erde nach einem Atomkrieg dasselbe losgeht?

      Oder ist es als ein ganz alternatives Universum gedacht?


      Das Anderdunkel ist eine andere Dimension der Realität und existiert genauso parallel zur Erde wie zur Toraja; nur die Barriere ist dünner. Die "Verderbnis" die durch das Anderdunkel hervorgerufen wird, wird auch als Radioaktivität messbar; gut möglich, also, dass Radioaktivität im gesamten Universum letztlich auf eine Beeinflussung unserer Dimension mit dem Anderdunkel zurückgeht. Wenn auf der Erde der Atomkrieg los geht (oder im Kalten Krieg losgegangen wäre) dann würde das Anderdunkel sicherlich auch durch die Barriere der Erde brechen, denn das atomare Arsenal der Erde ist viel viel größer als das der Kolonisten auf der Toraja; nur dürften unsere Atomkraftwerke keine Risse durch die Barriere hervorrufen und zu einer "Brutstätte" für Geister werden.

      Und wenn ich das so schreibe, dann meine ich das natürlich als Fiktion und nicht als tatsächliche Glaubensüberzeugung des Weltenbauers wie unsere Realität funktioniert.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 10.09.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #18
      Und die Verderbnis war nu nwas konkret?Atomwaffen?
      Chemiewaffen?
      Biowaffen?


      "Die Verderbnis" ist der Teil der Geschichte, in dem die Ersten Menschen erstmal unabstreitbar mit den Wesenheiten des Anderdunkels konfrontiert werden, weil durch das Zusammenspiel ihrer Technologie und des (atomaren) Waffeneinsatzes im Bürgerkrieg mit der schwachen Barriere zwischen den Dimensionen, plötzlich die Altvorderen nicht nur aufmerksam auf die Menschen werden, sondern auch beginnen sie zu beinflussen, Geister auf die Toraja zu schicken und generell nach der Herrschaft über diese Welt zu greifen. Als die Ersten Menschen beginnen zu verstehen, womit sie da konfrontiert sind, ist es schon zu spät; durch den Einfluss der Altvorderen auf die Ersten Menschen sind viele Kolonien und Außenposten nicht mehr wirklich verteidigungsfähig und/oder können nicht auf Unterstützung ihrer Nachbarn hoffen; als der Große Krieg ausbricht und die Ersten Menschen versuchen gegen die Mächte des Anderdunkels vorzugehen, können sie nur noch verlieren.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 09.09.2021

      @Aguran Von sieben Kolonieschiffen, die von der Alten Erde aufbrachen, erreichten sechs die Toraja und begannen mit Kolonisierung; jedes Kolonieschiff sandte ein Dropship zur Toraja, das jeweils die erste "Kolonie" bildete; Colony One war eins davon, die anderen fünf landeten an Stellen außerhalb der "Bekannten Welt". Die oben erwähnten sechs anderen Kolonien sind "Tochterkolonien" von Colony One (und müssten korrekterweise "Colony One-Two", "Colony One-Three" usw. heißen), dabei handelte sich sich teilweise wirklich nur um verhältnismäßig kleine Außenposten, wobei die jeweilige "Hauptkolonie" meist das administrative Zentrum einer größeren Zahl von Außenposten war. Die "Kolonisierungszeit" dürfte grob 100 Jahre gedauert haben und ging dann in den kolonialen Bürgerkrieg über, indem die sechs großen Kolonien sich zunehmend als eigene Staaten verstanden und gegeneinander intrigierten und sogar kämpften; während dieses Bürgerkriegs begannen auch die Tochterkolonien der großen Kolonien sich zunehmend von ihren Mutterkolonien zu emanzipieren und als eigene Akteure im Bürgerkrieg mitzumischen. Der Bürgerkrieg dauerte gut 30 Jahre, wobei es sich hier nicht um einen langen Krieg handelt, sondern mehr um eine Vielzahl von kleinen Kriegen mit "Kalter Krieg"hasen dazwischen. Der koloniale Bürgerkrieg ging dann in die Verderbnis über; einer Phase von vielleicht 20 Jahren innerhalb derer sich der Einfluss des Anderdunkels und der Altvorderen mehr oder weniger stark unter den Ersten Menschen deutlich machte. Diese Phase der Verderbnis kulminierte dann im Großen Krieg, der nur knapp 5 Jahre dauerte und mit dem Untergang der Ersten Menschen und der Herrschaft der Altvorderen endete. Die Altvorderen hielten während der gut 70 Jahre währenden altvorderen Zeit die verbliebenden Ersten Menschen und die Torajaner in Knechtschaft. Die Herrschaft der Altvorderen endete im "Götterkrieg", einer Zeit von Erhebungen gegen die Altvorderen und ihre verderbten Handlanger, die global betrachtet vielleicht knapp 100 Jahre anhielt, da es sich um kein zentral gelenkten Krieg handelte, sondern hier und dort die Altvorderen bezwungen wurden, während sie andernorts noch auf dem Höhepunkt ihrer weltlichen Macht waren. Diese Zeit des "Götterkrieges" ging mehr oder weniger fließend in die torajanische Antike über, jener postapokalyptischen Phase der Welt, in der "die Toraja" also "wirklich" beginnt.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 07.09.2021

      Colony One "Central"


      Colony One war die "Hauptstadt" der Ersten Menschen und lag als erste von ihnen gegründete Siedlung auf der Toraja im Golf von Nexos (man denke hier an das Stargate Atlantis "Atlantis", auch wenn ich es mir vom Aufbau her eher wie DS9 vorstelle). Der Einflussbereich der Kolonie erstreckte sich über den Phalopos weiter nach Nordwesten, etwa bis Abasteon.
      Die Kolonie war nicht nur die erste auf der Toraja, sondern auch die erste, die durch den Bürgerkrieg und die Verderbnis der Ersten Menschen unterging - im wörtlichen Sinne: Sie wurde in den Fluten des Meeres versenkt.
      Der Nachwelt blieb Colony One als mythisches "Kol Nywan" in Erinnerung, der "silbernen Stadt zwischen den Wogen", dem sagenumwobenen Feind der ersten Phalopier.

      Colony Two "Forge"


      Colony Two wurde auf der Insel Zaphyre gegründet, die von den Ersten Menschen "New Cyprus" genannt wurde. Sie entwickelte sich zum Zentrum des Bergbaus, der Metallverabeitung und des Maschinenbaus und weitete ihren Einfluss auf das Gebiet der späteren Charyrer aus.
      Der Niedergang von Forge kam durch die Verderbnis, die sich hier durch die Maschinen der Ersten Menschen besonders schnell ausbreitete, welche die Barriere zwischen dieser Welt und dem Anderdunkel nachhaltig zerstörten.
      Der Nachwelt blieb Forge als "Fodsch" in Erinnerung (siehe Post #3).

      Colony Three "Arcadia"


      Colony Three erstreckte sich über das Gebiet des späteren Erseva, die Hauptkolonie lag in den Hügeln zwischen Velosija und Nephalija. Sie war geprägt von der mächtigen "Biologengilde", welche hier landwirtschaftliche aber auch medizinisch, genmanipulative Forschungen betrieb. Der Niedergang der Kolonie kam während des Großen Krieges, als die Biologengilde von Bogora-Ma korrumpiert wurde und Arcadia zum Ziel anderer Kolonien, vor allem Forge wurde.
      Die Kolonie geriet beinahe vollständig in Vergessenheit, auch wenn einzelne Relikte in Phyta, Venuva oder Velosija zur Keimzelle späterer Siedlungen wurden. Die Biologengilde wurde später zum Grundstein des ersevischen Aspharimkultes, dessen Gott Aspharim, auf einen bedeutenden Forscher, Ephraim Savala, zurück - und in Gestalt des "Arkada", des "Steins des Weisen", einem mythischen Artefakt des Aspharimkultes.

      Colony Four "Savannah"


      Colony Four lag im Bereich des südlichen Kythien, die Kolonie selbst im Gebiet der späteren Mungonen. Die Kolonie ging während des Bürgerkriegs der Ersten Menschen unter, überlebte aber in Form von "Safan", dem himmlischen Paradies der kythischen Religion.

      Colony Five "Eldorado"


      Colony Five lag im Bereich des späteren Demars, die Kolonie selbst in der Nähe des späteren Ga'ai. Sie war vor allem vom Bergbau geprägt und baute neben Gold und Silber vor allem seltene Erden ab, weshalb sie vor allem für Forge ein wichtiger Handelspartner war. Sie ging im Bürgerkrieg der Ersten Menschen unter und wurde von den späteren Menschen vergessen; lediglich die prunkvollen goldenen Repräsentationsbauten blieben als der "Goldene Himmel" der späteren demarischen Religion in Erinnerung.

      Colony Six "Urania"


      Die Kolonie erstreckte sich über das Arbaricum und hatte ihre Hauptstadt dort, wo später Brassa/Korkarras gegründet wurde. Sie ging während des Großen Krieges unter, die meisten Ersten Menschen dieser Kolonie wurden von Zak'Iq verderbt und zu den ersten Varwulfir.

      Colony Seven "New Eden"


      Im späteren Kaphtenu gelgegen war New Eden, das selbst zwischen Kopal und Retun lag, ein paradiesischer Garten, der im atomaren Feuer des Bürgerkriegs unterging. Dort wo einst die prachtvolle Kolonie lag, erstreckte sich später nur verderbte Wüste. Die Kolonie geriet in Vergessenheit und hinterließ keine bedeutenden Spuren in späteren Kulturen.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Tenrasyl] Diskussionen und mehr" geschrieben. 06.09.2021

      Das ist eine schöne Übersicht! Das politische System gefällt mir; wenn die Gesellschaft aber eher matriarchische Strukturen hat, warum gibt es dann Imperatoren und keine Imperatorinnen?

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 28.08.2021

      [[File:NauderEvolution.png|left|auto]] Nauder ist eine mythologische Figur unter den arbarischen Kulturen, die erstmals um 1000 vor in Form von kleinen Statuetten greifbar wird. Sie geht, wie in der ersten Darstellung zu sehen ist, auf eines der Ersten Völker in Raumanzug oder Power Armor zurück.

      Irgendwann zwischen 1000 und 600 v. Chr. verdichten sich die verschiedenen Erzählungen über diese Figur zu einer Art "Zauberkönig", der ein mythisches Reich unter den Bergen bewohnt.

      In dieser Gestalt geht Nauder in die Überlieferung der arbarischen Folklore ein und "überlebt" die Asiranisierung der Arbaren als zwergischer Zauberer-Schmied in vielen Märchen.

      Die Beschriftung ist in Neu-Arbisch, mit Ausnahme des Textes in der kleinen Schriftrolle: Dieser Auszug aus "Nauders Lied" (3/1-4) ist in klassischem Arbarisch verfasst.

      Die grau unterlegte Überschrift heißt "Entwicklung Nauders", die unterstrichenen Wörter neben den Darstellungen sind die Arbischen Epochennamen "Vorgame" (Vorzeit), "Gemgame" (Antike), "Horgame" (Klassik) und "Meidengame" (Mittelalter), darunter jeweils die grobe Jahreszahlen (das "<" ist ein Zeichen für "etwa", es handelt sich bei den Zahlen um 1000 VOR, 600 VOR, 200 VOR und 500 NACH).

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 26.08.2021

      Zitat von Elatan im Beitrag #11
      Wie verbreitet ist diese Sucht denn? Rabelparyntes sind ja an sich nichts illegales.


      Hm, Rabelkremarde dürfte so häufig sein wie Alkoholabhängigkeit bei uns. Also so knapp 8% der Erwachsenen konsumiert Rabelparyntes in einer riskanten Form, ist aber nicht per Definition abhängig; während knapp 2% der erwachsenen Bevölkerung eine mehr oder weniger starke, aber nach obiger Definition diagnostizierbare, Rabelkremarde aufweist. Auch herrscht in der arvelischen (eigentlich sogar den meisten torajanischen) Gesellschaft eine unkritisch positive Einstellung zu Rabelparyntes, insbesondere Samprea vor. Rabelparyntes werden ja zum Zeitpunkt des Textes bereits seit über 100 Jahren in Form von Samprea als Unterhaltungsmedium genutzt; Rabelparyntes werden auch im Schul- und Hochschulunterricht eingesetzt.

      Es gibt aber auch illegale Rabelparyntes. Dabei handelt es sich um gestohlene Erinnerungen oder Erinnerungen von echten Straftätern beim verüben einer Straftat. Gerade letztere sind aber zu einer Art "Modedroge" geworden, die den besonderen Nervenkitzel bietet.

    • Nharun hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 26.08.2021

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #9
      as Zeug kann durchaus süchtig machen das merkt man. Gibt es die Idee dass die Sucht auch aus sozialen Gründen auftreten kann? Also z.B. weil das eigene Leben so mies ist dass man sich in andere flüchtet? Oder wird über sowas noch nicht nachgedacht


      Nachgedacht vielleicht, aber in Arvelien (von da stammt der Text) ist das definitiv kein Grund, denn das Leben in Arvelien ist toll und wer das nicht sieht, hat ganz andere Probleme als eine Sucht. Natürlich spekulieren diese finsteren Dscha'ilisten über soziale Gründe, bei denen trifft das ja auch zu, aber denen ist eh nicht zu helfen.

      Diese Antwort wurde gesponsort von der Königlich-Arvelischen Zensurbehörde.

Empfänger
Nharun
Betreff:


Text:
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