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Chrontheon
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    • Chrontheon hat das Thema "Einfachso" erstellt. 17.01.2021

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Viertes Spontanspeedbasteln am 6. Januar 2021" geschrieben. 07.01.2021

      *Spontan Lobsbeeren nachschieb*

      @Teja: Eine großartige Art, Rebellionen im Keim zu ersticken! An Fragen kann ich mich nur Nharun bezüglich religiöser Assimilation/Kompatibilität anschließen.




      Zitat von Teja im Beitrag #8
      @Chrontheon Die Namen klingen interessant, aber ich finde es schade, dass man nicht mehr erfährt.

      Find ich auch. Der Plan war, dass ich danach noch was dazu schreib, aber es ist sich am Ende nicht einmal mehr die Zwei-Absatz-Geschichte, die geplant war, ausgegangen.

      Zitat von Nharun im Beitrag #10
      @Chrontheon Mich würde interessieren, wie Völker, die über die Zeitalter und verschiedene Staatsformen hinweg ihre kulturelle Identität derart waren, dass sie sich noch als unterschiedliche Völker verstehen; bspw. sind Kaltonen und Meranen immer wieder gemeinsam in einem Reich zusammengeworfen. Daher schließe ich mich den anderen beiden Lobsern an: Mit der Liste hast du unsere Neugier geweckt, jetzt gib uns noch mehr

      Die Völker haben sich definitiv untereinander beeinflusst. Die Vorgeschichtlichen Kaltonen unterscheiden sich von den Modernen Kaltonen wie die Ulganen von den Vletonen im Mittelalter. Ein Grund für das wiederholte Auftreten der Völkernamen war auch, dass ich mir nicht 90 verschiedene Namen ausdenken konnte. Andererseits hat die Konsistenz mit der die Namen auftauchen auch ihren Beitrag, das alles realistischer erscheinen zu lassen. Zumindest, wenn die Hintergründe beschrieben sind.

      Aber ja, ich muss mehr darüber schreiben.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Viertes Spontanspeedbasteln am 6. Januar 2021" geschrieben. 07.01.2021

      *Spontanlobsbeeren werf*

      @Elatan: Ein Lobs für Ceranis, der es geschafft hat, so viele Völker zusammenleben zu lassen, ohne dass diese sich gegenseitig auflösen. Die Representation im Rat und in der Garde ist auch sehr wichtig, sie hat mich sogar an etwas erinnert.




      Zitat von Elatan im Beitrag #6
      @Chrontheon: Mir gefallen die Namen und ich hoffe, bald schon mehr über die hinter ihnen steckenden Völker und Staaten erfahren zu können!

      Oh nein, was hab ich nur getan! Jetzt muss ich mir auch noch die Hintergründe dieser improvisierten Völker überlegen!

      [Nein, so schlimm ist es nicht. Das ist teilweise schon gekommen, während ich die Namen in die Listen eingetragen hab.]

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Viertes Spontanspeedbasteln am 6. Januar 2021" geschrieben. 06.01.2021

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Vielvölkerstaaten [Liste]

      Vielvölkerstaaten in der Vorgeschichtlichen Zeit
      In der Vorgeschichtlichen Zeit gab es nur einzelne Stämme. Vielvölkerstaaten, sogar monokulturelle Gesellschaften mit staatlicher Souveränität sind erst mit der Aufzeichnung geschichtlicher Ereignisse entstanden.

      Vielvölkerstaaten in der Antike
      + Das Mideische Imperium [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen]
      + Das Oskarische Reich [Altonen, Stanen, Meranen, Ikaroden]
      + Ost-Manidien [Maniden, Meranen, die 300 Mivanedischen Stämme]

      Vielvölkerstaaten während der Zeitenwende
      + West-Aridien [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen, Altonen, Ikaroden]
      + West-Suran [Suranen, Stanen, Maniden]
      + Süd-Erajen [Stanen, Erajen, Suranen, Meranen]
      + Das Zentral-Aridische Reich [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen, Altonen, Ikaroden, Maniden, Mivaneden]

      Vielvölkerstaaten in der Klassik
      + Das Königreich Valhar [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen, Altonen, Ikaroden, Maniden, Mivaneden]
      + Das Atlanische Reich [Atlanen, Meranen, Kaltonen, Ikoneden]
      + Das Minaische Imperium [Minaen, Meranen, Maniden, Mivaneden, Nurahagenen, Altonen, Ikaroden, Stanen, Kaltonen]
      + Das Reich der Valorier [Valorier, Ikoneden, Kaltonen, Stanen]
      + Alt-Kunarien [Kunarier, Kaltonen, Valorier, Meranen]

      Vielvölkerstaaten im Altertum
      + Neu-Kunarien [Kunarier, Kaltonen, Valorier, Meranen, Stanen, Ikaroden, Ikoneden]
      + Das Atlanische Seereich [Atlanen, Meranen, Kaltonen, Ikoneden, Ikaroden, Maniden, Mivaneden, Stanen]
      + Valorien [Valorier, Ikoneden, Kaltonen, Stanen, Atlanen, Meranen]
      + Nord-Valhar [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen, Altonen, Ikaroden, Maniden, Mivaneden, Atlanen, Valorier]
      + West-Valhar [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen, Altonen, Ikaroden, Maniden, Mivaneden, Atlanen, Minaen]
      + Süd-Valhar [Kaltonen, Meranen, Ikoneden, Stanen, Nurhagenen, Altonen, Ikaroden, Maniden, Mivaneden, Atlanen, Kunarier]

      Vielvölkerstaaten im Mittelalter
      + Atlantis [Atlanen, Meranen, Kaltonen, Ikoneden, Ikaroden, Maniden, Mivaneden, Stanen, Minaen, Kunarier, Valorier, Andaren]
      + Kasteran [Kasteranen, Meranen, Kaltonen, Ikoneden]
      + Olgarin [Olgarinen, Miradonen, Kunaren (Neu-Kunarier)]
      + Neduvin [Neduvinen, Algarinen, Moraden]
      + Endara [Endaranen, Algarinen, Morogvinen]
      + Morogvin [Morogvinen, Algarinen, Miradonen, Kaltonen]
      + Ulgan Dar [Ulganen, Kastinen, Koronaren, Florinen, Murinen, Origanen, Marakanen, Seburanen, Kraniven, Vletonen, Mostimen, Untarenen, Kronimanen, Vstamimen]
      + Kostnit [Kostniten, Morbiten, Vlegamiten, Temiten]

      Vielvölkerstaaten in der Neuzeit
      + Atlantisches Imperium [Atlanen, Meranen, Kaltonen, Ikoneden, Ikaroden, Maniden, Mivaneden, Stanen, Minaen, Valorier, Andaren, Kasteranen, Olgarinen, Miradonen, Kunaren, Algarinen]
      + Nedaragvin [Neduvinen, Endaranen, Morogvinen, Algarinen, Moraden, Miradonen, Kaltonen]
      + Ulgan Dar [Ulganen, Kastinen, Kostniten, Koronaren, Florinen, Murinen, Origanen, Marakanen, Seburanen, Kraniven, Vletonen, Mostimen, Morbiten, Untarenen, Kronimanen, Vlegamiten, Vstamimen, Temiten]
      + Melanonisches Reich [Meranen, Maniden, Mivaneden, Miradonen, Minaen]
      + Ikardisches Reich [Ikoneden, Atlanen, Ikaroden, Andaren, Stanen, Algarinen]
      + Kovarisches Reich [Kaltonen, Kasteranen, Kunaren]
      + Omidarisches Reich [Omidarier, Valorier, Morogvinen, Andarinen]
      + Doronisches Reich [Dononier, Valorier, Andaren, Algarinen, Omidarier]
      + Tobisches Reich [Toben, Moraden, Giveden, Ostagen]
      + West-Aridisches Königreich [Kaltonen, Ikoneden, Algarinen, Konaren]

      Vielvölkerstaaten in der Moderne
      In der Moderne kann jeder Staat als Vielvölkerstaat bezeichnet werden, durch die Völkerwanderungen der Zeit keine monokulturellen Staatsgebilde zustande kommen. Die älteste und am weitesten verbreitete Volksgruppe ist die der Kaltonen; die meisten anderen sind entweder ausgestorben, oder haben sich so weit mit anderen Völkern vermischt, sodass sie eine neue Gruppe bilden.

      (Geschichte aktuell, Print 1987)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020" geschrieben. 08.12.2020

      *Lobsbeeren eindampf*

      @Elatan: Wie dein Beitrag es einfach wagt, sich meinem zu widersprechen! Alchemie ist sehr wohl ein Teilgebiet der Magie, aber nicht nur! Sie ist die Verbindung zwischen den physischen und magischen Wissenschaften! Aber nett, dass Aros die Alchemie genau definiert hat - besser noch, als Prof. Korôn! Naja, vielleicht kam er ja später noch dazu ...

      @Nharun: Ach, jetzt sagt er auch noch, dass Alchemie keine Magie ist - aber Verderbnis! Naja, wer sagt denn, dass es nicht einfach eine andere Art der Magie ist? Wenn Magie Verderbnis bringt, und Alchemie Verderbnis bringt, sind es dann nicht zwei Seiten der gleichen Münze?

      @Chrontheon: Oh nein, gleich drei Beiträge? Da hat sich Einer aber was vorgenommen. Zumindest sind sie nicht zu lang. Ah, der erste ist vom Herrn von Gutenacht! Ein Klassiker! Der zweite ist aber ein bisschen komisch geworden, den solltest du nochmal überarbeiten. Und den dritten ergänzen, der hört mittendrin auf.

      @Aguran: Ui, ein Nachreicher! Dein Beitrag ist recht interessant, er bildet eine schöne Brücke zwischen meinem Beitrag und den vorangegangenen. Er hat sogar in mir die Frage geweckt, ob meine Alchemie von jedem praktisch anwendbar ist.




      Zitat von Elatan im Beitrag #8
      @Chrontheon: Endlich machst du wieder mit und lieferst direkt drei Beiträge, die mir auch alle gefallen! Zum zweiten Beitrag habe ich aber die Frage, was Protosteine sind.

      Oh! Protosteine sind Prototype des Steins der Weisen. Die "Proto-Steine (der Weisen)".

      Zitat von Aguran im Beitrag #9
      @Chrontheon 3 Wirklich interessante Beiträge zur Alchemie aus verschiedenen Blickwinkeln. Wenn es den letzten Text in kompletter Form gäbe, würd ich vermutlich nicht aufhören zu lesen.

      Wenn ich den letzten Text vollständig liefern würde, würd ich vermutlich nicht aufhören zu schreiben.

      Zitat von Nharun im Beitrag #11
      @Chrontheon Toll, dass du auch mal wieder mitgemacht hast! Und dann hast du auch noch drei Beiträge innerhalb der Stunde geschafft ... und eines davon sogar in Gedichtform! Toll auf diese Weise auch mal wieder von Gutenacht zu lesen.

      Ich hab schon wieder vergessen, dass der erste ein Gedicht war, und mich gefragt, was du meinst! Ich sollte die Lobsbeeren vielleicht nicht mehr so lang reifen lassen ...
      Zu Gutenacht: Als mir klar wurde, dass es ein Gedicht werden würde, dachte ich mir, es wär nett, ihn wieder mal was veröffentlichen zu lassen. Außerhalb der unzähligen Bände, diesmal.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020" geschrieben. 26.11.2020

      Dieser Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.




      Der Alchemist

      Unzählige Glasgefäße, Kolben, Bechergläser, Schläuche, Rohre;
      Stoffe, die über Feuer brodeln, andere, die kalt abdampfen.
      Farben, die sich ändern, Kristalle, die sich bilden;
      Gläser, die bersten, Scherben, die fliegen.

      Flecken an Wänden, Gefäßen und Türen;
      Löcher in Stoffen, Holz und Metallen.
      Hinten, die Sammlung, aus allen Regionen;
      Salze, Sände, Wässer mit Ionen.

      Ein Ort jedoch, ist besonders bewacht;
      Dringst du dort ein, so gib bitte Acht!
      Ein Stein liegt dort, ruhend, ein klarer Kristall;
      Du kannst ihn benutzen, und herstellen all.

      Vor jener Türe, da ruhet er wohl;
      Der Mann klaren Kopfes, oder ist er schon hohl?
      Vor ihm am Tisch steht, ein Kolben aus Glas;
      Violett ist er innen, rein tropft es doch klar.

      Er mag es nicht sehen, er mag es nicht sehen,
      Er soll es nicht wissen, was kommt als Gefahr.
      Die Wolke ist grün, nicht klar wie das Glas,
      Nun wird es zu spät sein, beißt er bald ins Gras.

      („Der Alchemist“, Georg von Gutenacht, freies Gedicht)




      Das Wunder der Alchemie

      Es ist in der Tat wunderbar, was die moderne Alchemie erreichen kann. Mit der Synthese von Protosteinen sind uns Fortschritte gelungen, die zu erreichen wir nie zu träumen gewagt hatten (vgl. Ma'i, 795). In der Tat können wir Heiltränke in Massen produzieren, die Wunden binnen Sekunden zuwachsen lassen. Wir können die Leistung von Extremsportlern, Einsatzkräften und Soldaten um ein Vielfaches steigern, ohne die gefährlichen Nebenwirkungen der Vergangenheit in Kauf nehmen zu müssen. Wir können die Nahrungsmittelproduktion verdreifachen, ohne Rohstoffe dafür aufbrauchen zu müssen (vgl. Nemar, 756). „Alchemie hat das Leben der Menschen bereichert.“ (Ganadon, 770, S.8)

      Das ist alles eine Lüge! Ich habe hunderte, nein tausende Quellen durchgelesen, mein Literaturverzeichnis ist länger als Ganadons Doktorarbeit. Ich habe nicht den geringsten Beweis gefunden, der mit den alchemistischen Techniken der letzten drei Jahrhunderte nachprüfbar wäre. Alles, was ich fand, waren leere Arbeiten. Voll mit Worten, aber aussagelos. Etwas stimmt in den Kreisen der modernen Alchemie nicht, und ich bin anscheinend der erste, der darauf gestoßen ist, ohne eingeweiht oder dauerhaft stummgeschalten zu werden. [Das Textstück endet an dieser Stelle.]

      („Das Wunder der Alchemie“, Autor unbekannt)




      Alchemie

      „Was ist Alchemie? Sie werden sich wahrscheinlich fragen, wieso ich jede Vorlesung mit Philosophie beginne. Nun, nach unserem Bildungssystem ist die Alchemie ein Teilgebiet der Philosophie – genauso wie jede andere Wissenschaft. Das wird Ihnen vermutlich mit dem Begriff Philosophenschule, aus der die meisten von Ihnen in die Universität kamen, bekannt vorkommen. Folglich sollte jede Wissenschaftliche Erörterung philosophisch beginnen. Schließlich wollen wir durch komplexe Gedankengänge auf neues Wissen stoßen.

      Alchemie ist als Wissenschaft ein Teilgebiet der Philosophie unter dem Schirm der Mathematik. Gleichzeitig ist sie, im Gegensatz zur physischen - oder auch gewöhnlichen – Chemie, auch eine der vier bekannten Verbindungen zwischen Naturwissenschaft und Magiewissenschaft. Die anderen drei Fachbereiche – Chimärologie, Thaumaturgie, Beschwörungskunde – dürften Ihnen ebenfalls vertraut sein.

      Was zeichnet die Alchemie nun aus? Sie ist die Lehre über die Stoffe – insbesondere der magischen Stoffe -, deren Aufbau und Wirkungsweise. Sie besitzt jedoch größere Anteile an der Physik als die physische Chemie, was ein breiteres Spektrum an Veränderungen magischer und physischer Materie ermöglicht.

      Was erwartet Sie in dieser Vorlesung? Nun, es ist eine vierteilige Vorlesung, die weniger aufbauend gestaltet ist, als angegeben wird – was natürlich nicht bedeutet, dass die Themenbereiche vollkommen durcheinander gelegt sind, was ich, nebenbei bemerkt, nicht erwähne, weil der Dekan zuschaut.*

      Der erste Teil der Vorlesung ist die Einführung in die Alchemie, behandelt die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Hintergründe, und bringt gegen Ende auch labortechnisches Wissen ein. Die VO Alchemie II behandelt die Analytische Alchemie, Alchemie III geht näher auf die anorganische, und Alchemie IV auf die organische Alchemie ein.

      [...]

      (Auszug aus der Einführungsvorlesung der VO Alchemie I, gehalten von Univ. Prov. Dr. Thodîn Korôn; Akademie der Magie von Eskôn)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 25.09.2020

      *Lobsbeeren aufwärm*

      @Teja: Na das ist was, von organisierter Piraerie zum ehrbaren Handelsimperium. Ist vielleicht ein Teil des organisierten Verbrechens geblieben, das sich versteckt, indem es die Verbindungen geheim hält?

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      @Chrontheon Ein gewohnt gut geschriebener Dialog, dessen offen bleibende Fragen gut zur Thematik passen. Dafür hast du schon mal Lob verdient, aber eine Extraportion Lobsbeeren bekommst du für die "Narkuntelstämme", das ist so ein tolles Wort!

      Danke! Bei den Narkuntelstäämen weiß ich aber auch nicht mehr, was ich mir gedacht hab. Noch weniger konnte ich allerdings glauben, dass ich den Boss "Ven" genannt hab ...

      Zitat von Teja im Beitrag #18
      @Chrontheon Die Polizei in diesem Land ist ja ganz schön inkompetent.

      Wie oben schon erwähnt, ist die Reichspolizei normalerweise besser. Nur am Unternehmen der Tiles scheint sie zu scheitern.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 23.09.2020

      *Lobsbeeren aufwärm*

      @Teja: Den Beitrag fand ich recht interessant. Mit dem Titel klingt es gar so, als ob die Hyperraumreisen dieses "Leben" erschaffen würen. Zu den Verschwörungstheorien muss ich aber sagen, dass die Navigatoren sicher wollen, dass keiner dran glaubt, wenn sicher was dran ist. [Ok, der Satz klang in meinem Kopf besser..]

      Zitat von Teja im Beitrag #23
      @Chrontheon Beim Lesen habe ich die Welt gar nicht wiedererkannt.

      Ja, weil die Welt an sich erst mit dem Speedbasteln hier entstand. Die Weltenwandler an sich hab ich aber glaub ich schonmal erwähnt.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundvierzigstes Speedbasteln am 22. Juli 2020" geschrieben. 23.07.2020

      *Lobsbeeren verteil*

      @Elatan: Aber ... die Merohim sind von den Sentarim geschaffen und die Menschen sind derer Nachkommen ... sind sie dann nicht - in gewissem Maße - heilig?

      @Teja: Bis zum Schluss dachte ich nicht, dass es nur die Köchin gewesen sein könnte. Ein guter Plot Twist mit einer Brise Unbehagen.

      @Nharun: Eine überaus moderne Einstellung, die durchaus zu unterstützen ist. Nur ... wenn des Sklaven Herz entnommen ist, ist der Sklav' dahin! Natürlich eine Frage des Preises und des Wertes, doch sei darauf verwiesen.

      @Aguran: Das ist ... ork ... Scheint aber in deine Orkischen Kulturen zu passen - zumindest in eine. Bezüglich Nharuns Frage nehme ich an, dass an den Kämpfen nur die "Oberschicht" teilnimmt? Bei Elatans Frage hab ich keine Vermutung, da schließ ich mich ihm an.

      -.-.-.-.-.-.-.-.

      Zitat von Nharun im Beitrag #9
      @Chrontheon Eine sehr emotionale, atmosphärische Schilderung! Gut geschrieben und eingängig, die durch die Offenheiten (Was ist genau passiert? Wo spielt diese Geschichte? Wer ist der Ich-Erzähler? etc.) viel gewinnt!

      Zitat von Elatan im Beitrag #10
      @Chrontheon: Ich kann mich Nharuns Lob (und seinen Fragen) nur anschließen! Sehr schön geschrieben!

      Danke.


        • Wer ist der Ich-Erzähler: Ein namenloser Passagier.
        • Wo spielt diese Geschichte: In einer kalten, teils vereisten, vermutlich bergigen Gegend. Genauer: In einer Höhle/einem Felsspalt.
        • Was ist genau passiert: Ein Flugzeugabsturz. Der Protagonist - soweit bekannt - der einzige Überlebende.


      Das Licht und die Engel am Ende die Rettungsmannschft.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundvierzigstes Speedbasteln am 22. Juli 2020" geschrieben. 22.07.2020

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern beinhalten. Alle Personen, Orte und Handlungen sind frei Erfunden.




      Nach einer wahren Begebenheit…

      Der Absturz

      Dunkelheit umgibt mich. Kalte Luft kriecht über meine Haut. Stille drängt sich in meine Ohren. Mein Mund ist ausgetrocknet. Ich brauche Wasser. Der Boden scheint aus glattem Metall zu sein. Bin ich draußen? Meine Hand greift in etwas Feuchtes. Wasser? Nein, es riecht nach Blut. Vielleicht bin ich der letzte.

      Eine Flasche! Glas, wie es scheint. Sie ist voll. Mit Mühen öffne ich sie. Der Inhalt gießt sich über meinen trockenen Rachen, kühlt mich von innen. Der Schmerz in meinem Bauch wird spürbar. Was ist passiert?

      Die Zeit vergeht, aber ich kann die Tage nicht von den Nächten unterscheiden. Mein Hunger wird größer, doch bisher konnte ich keine Rationen finden. Zumindest nicht da, wohin ich mit meinem schwachen Körper gelangen kann. Ich konnte den Stewart finden. Oder zumindest seine obere Hälfte. Er hatte ein Licht bei sich. Ich werde es sparsam verwenden müssen, denn ich weiß nicht, wie lange es noch leuchten wird.

      Zurück an dem Ort, wo ich aufgewacht bin, finde ich einen Körper. Mit Hilfe des Lichts erkenne ich Maro’s Gesicht. Ich habe ihn erst auf der Reise kennen gelernt. Sein Puls ist weg. Er atmet nicht. Ein Gedanke schleicht sich ein. Nein, es muss einen anderen Weg geben. Ich kann noch warten. Bei dem Versuch, weiter zu kriechen, reißt mich ein stechender Schmerz ins Jetzt. Mein Bauch!

      Ich muss all meine Glückspunkte aufgebraucht haben! Der Verband hält bestimmt nicht lange, aber ich werde noch einige Tage überleben können. Der Hunger wird jedoch immer stärker, und meine Gliedmaßen immer schwächer. Ich muss bald etwas essen.

      Ich wusste gar nicht, dass Maro ein Schreiber war. Er hat ein Tagebuch bei sich gehabt, in dem er über seine Reisen geschrieben hat. Als ich das Buch zu ihm zurücklege, spüre ich ein ungutes, doch bereits vertrautes Gefühl. Ich sollte das nicht tun. Es ist falsch.

      Ich schätze die vergangene Zeit auf mehrere Wochen ein. Viel zu lange, um die Gegend weiter auszukundschaften. Maro’s Geruch hat sich soweit an seinen Zustand angepasst, dass ich mich trotz meines Hungers zurückhalten kann. Genau genommen spüre ich ihn nicht mehr so stark. Ich spüre kaum noch etwas. Vielleicht werde ich nie wieder etwas spüren. Oder bald wieder alles. Wer weiß, was dann kommt? Auch wenn das das Ende sein würde, bin ich froh, die Untat nicht begangen zu haben. Du weißt schon, für den fall, dass ... naja, ich werde es schon sehen. Die Müdigkeit ist überwältigend. Ich kann meine Augen kaum offen halten.

      Es ist gut, zu wissen, dass es nicht ganz vorbei ist. Das Licht gibt mir Sicherheit. Vertrauen. Wärme. Die Engel kommen herab, um mich zu holen. Das ist ein netterer Abschied als der einsame Mann mit der Sense.

      (Quelle unbekannt)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 14.03.2020

      Zitat von Elatan im Beitrag #9
      @Chrontheon: Das wirkt so, als habe die Polizei das alles nicht wirklich gut durchdacht, wenn der Besuch Vens auf der Direktion so ablief; oder war das vielleicht alles nur Teil des Plans, ihn zu überführen?

      Nein, hier war die Polizei einfach inkompetent. Und damit meine ich unter dem Mindeststandard! Sollte dieser Fakt an die Öffentlichkeit gelangen, wäre das Ansehen der Reichspolizei und der Respekt vor ihr dahin! [Normalerweise sind die schon besser. Unter Umständen hätten sie Ven sogar tatsächlich überführen können.]

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      @Chrontheon : Ein Kriminalbasteln, wie beim Thema zu erwarten. Und somit erfahren wir nicht, was das Ver ist, dass du laut Aussage im Chat organisiert brechen wolltest.

      Also soweit ich mich erinnere, erwähnte ich zwar, dass das Brechen des Ver bebastelt werden könnte, meinte jedoch nicht, es selbst zu tun.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Und dein ebenfalls zu erwartendes Rätsel bringt die Frage hervor, was denn das eigentliche Betätigungsfeld jener Organisation ist.

      Im Grunde das, wofür Ven beschuldigt wird. Nur ohne den Gemischtwarenladen. Der war ursprünglich nur ein Hobby, das sich schließlich zur Grundeinnahmequelle und Finanzpolster entwickelte.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Vielleicht solltest du die Erlebnisse der Organisation ausarbeiten.

      Hm... könnte ich ...

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Wer sagt denn, dass Weltenbastler nur SciFi und Fantasy dürfen?

      Oh, darauf bin ich schon lang nicht mehr beschränkt. Nur ist Fantasy das, was meist präsentiert wird, gefolgt von ein bisschen Sci-Fi. Die Speedbastelbeiträge über Takluncia [ext] sind ein Beispiel über für eine Weltenpräsentation [im Geschichtenformat], die weder Fantasy noch Sci-Fi ist.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Ansonsten muss ich den schon gewohnheitsmäßig guten Beitrag lobsen.

      Gewohnheitsmäßig?

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Und als Wiederholungstäter mit Vorsatz bekommst du heute trotz deiner Probleme damit mal unbehandelte Lobsbeeren: .

      :D

      Zitat von Riothamus im Beitrag #11
      @Chrontheon : Nun, das Reich ist ja nicht Schuld daran, dass einige seiner Bewohner nicht wissen, dass sie dazu gehören oder dass Kirra überhaupt existiert. Das entbindet selbstverständlich niemanden von seinen staatsbürgerlichen Pflichten. Insbesondere kann es sich kein Land der realen und wohl auch die meisten Länder gebastelter Welten nicht leisten seinen Bürgern, ja, gut, in dem Fall Untertanen zweiter Klasse oder so, Steuern aufgrund ihrer Unbildung zu erlassen.

      Wie kam es denn dazu und warum weiß die Kolonie das nicht?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 13.03.2020

      *Lobsbeeren verteil*

      @Nharun: Oioioi! Die wissen, wie man arbeitet! [Die scheinen noch schlimmer zu sein als ... ein gewisser Gemischtwarenhändler ...]

      @Riothamus: Oioioi! Das haben die nicht gut aufgenommen! Aber wie kommen die auch drauf, beim Erstkontakt Steuern einzufordern? Von einem Volk, das kein Geld kennt? Das eigentlich nicht richtig Teil des Reiches ist?

      @Elatan: Oioioi! Noch ein staatlich organisiertes Verbrechen! Hier glaub ich aber, dass die nicht ihre eigenen Leute auf die Cyborgs ansetzen ... hab ich recht?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 13.03.2020

      Und Ende!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 13.03.2020

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Tiles Gemischtwaren

      Ven legte die Karten auf den Tisch. Wieder gewonnen. Er ließ das gewonnene Geld einstecken und teilte die Karten erneut aus, als die Tür des Hinterzimmers aufging. Tannar, der Türsteher, trat ein, und schloss die Türe wieder.

      „Da draußen sind zwei Männer, die mit Ihnen reden wollen.“

      Ven schaute ihm tief in die Augen.

      „Tragen sie Uniformen?“

      „Ja“, antwortete Tannar zögerlich. „Sie sind von der Reichspolizei...“

      Ven nahm sich einen Augenblick, um die Situation zu überdenken.

      „Schick sie rein!“

      Tannar nickte, öffnete den Polizisten die Türe und verschwand, nachdem sie eingetreten waren. Ven bot ihnen mit einer Geste die freien Plätze am Spieltisch an. Er würde sie nicht zusammensitzen lassen.

      „Was bringt zwei Offiziere der Reichspolizei in mein bescheidenes Geschäft?“

      „Uns liegen Beweise vor, die Sie mit illegalen Aktivitäten in Verbindung bringen“, meinte der Dienstältere, ein Oberst.

      “Können Sie mir besagte Beweise auch zeigen?“

      „Natürlich“, bestätigte der jüngere Leutnant. „Doch nicht hier. Sie müssen uns auf die Polizeidirektion begleiten.“

      „Ich muss?“

      „Wir empfehlen es“, sagte der Oberst mit rauer Stimme. „Andernfalls sind wir gezwungen, mit einem Haftbefehl wiederzukommen.“

      „Ich lasse mein Geschäft nicht gerne alleine“, meinte Ven, wissend, wozu die Reichspolizei fähig war. „Doch werde ich mitkommen. Unter zwei Bedingungen.“

      „Welche wären die?“, fragte der Leutnant.

      „Erstens: Ich komme und bleibe uneingeschränkt und mit eigenem Willen. Wenn ich gehen will, gehe ich.“

      Er ließ seine Worte einige Momente lang wirken.

      „Zweitens, ich darf mir eine zahlenmäßig uneingeschränkt große Delegation aus Begleitschutz, Anwälten und sonstigem Personal mitnehmen.“

      „In Ordnung“, bestätigte der Oberst.

      In dem Moment kam ein junges Mädchen ins Hinterzimmer und eilte auf Ven zu.

      „Papa, Jhori ist nicht wiedergekommen! Ich kann nicht alleine gehen!“

      Ven seufzte und dachte einen Moment nach.

      „Drittens, der Leutnant fährt Tanzs zum Geigenunterricht!“

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Eine Stunde später erreichte ein Zug aus 20 schwarz lackierten Autos, angeführt von einem Einsatzfahrzeug, die östliche Polizeidirektion. Die Delegation begleitete den Oberst und Ven in ein Verhörzimmer, das bei weitem nicht für die Menge an Leuten geschaffen war, weshalb die meisten wieder hinausgeschickt wurden. Ven nahm sich den Platz mit Gesichtsrichtung zur Tür. Hinter ihm standen acht Leibwächter, neben ihm der Anwalt. Ein Reichsdiener trat ein und übergab dem Oberst eine Akte. Dieser legte sie geöffnet vor Ven auf den Tisch.

      Tiles Gemischtwaren steht im Verdacht des Besitzes und Handels von Mondblütenstaub, Traumpillen und Narkuntelstämmen. Zudem soll das Geschäft Flüchtige, Verdächtige und Verurteilte beherbergen.“

      „Aus der Akte geht nicht hervor, wie Sie zu diesen Behauptungen kommen. Ich verdiene mein Geld ehrlich mit dem Erwerb und verkauf von allerlei Stoffen und Gerätschaften, wie Sie meinem Schaufenster sicher entnehmen konnten. Daran ist nichts auszusetzen.“

      „Einige dieser Stoffe und Gerätschaften werden nur an ausgewählte Kunden verkauft“, sagte der Oberst, auf einen Absatz in der Akte verweisend. Das hat doch einen Grund! Wenn wir eine Stichprobe entnehmen, finden wir sicher genannte Substanzen!“

      „Wenn Sie eine Stichprobe entnehmen, wird Sie das einiges Kosten. Besagte Produkte sind Spezialanfertigungen und Sonderbestellungen, auch für Stammkunden. An Ihrer Stelle würde ich nicht Ihren Jahressold und Rang dafür riskieren, harmloses Spielzeug zu beschädigen.“

      Nun meldete sich auch der Anwalt.

      „Wenn dem nichts mehr zuzufügen ist, werden wir gehen. Sollten Sie einen Haftbefehl in Betracht ziehen, seien Sie gewarnt, dass dies schwerwiegende Folgen haben wird, wenn sie nicht entsprechend aussagekräftige Beweise vorlegen können.“

      Damit stand Ven auf und ging mit der Gruppe geschlossen hinaus. Der Oberst blieb zurück in einem leeren, kahlen Raum. Irgendwie musste er ihn doch überführen können!

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Im Besprechungszimmer über dem Geschäft herrschte Aufregung, die jedoch mit dem Eintreten Vens besänftigt wurde. Sobald er saß, war es komplett still.

      „Meine Freunde, wir stehen vor einem großen Problem. Die Reichspolizei kommt uns stetig einen Schritt näher. Sie sind zwar noch auf die Gemischtwaren fokusiert, doch sobald sie herausfinden, wie wir wirklich agieren, ist unser zweites Geschäft in Gefahr. Sie wissen von Jhori und Taran. Schafft sie aus der Stadt. Sie sollen den Weg durch den Westkanal nehmen, dort werden die Beamten nicht nach ihnen suchen. Marko, du übernimmst Jhoris Fahrtendienste für Tanzs. Mortin, du hast dich gut bewährt: kümmere dich um Kunsts – weiche ihr niemals von der Seite! Die anderen: Arbeitet wie gehabt, die Ermittler dürfen keinen Verdacht hegen!“

      (Östliches Nordland, Zweitwelt)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 08.03.2020

      Zitat von Riothamus im Beitrag #12
      Ich hoffe, Vindryls Seele ist nicht so schrecklich, dass der Wurm starb, sondern nur zu anders.

      Nur anders. Nicht kompatibel.

      Zitat von Nharun im Beitrag #13
      @Chrontheon Eine schöne Erzählung und ein spannendes Setting. Wie viele Backup-Körper führt man denn auf Reisen und Expeditionen so mit sich? Macht das jeder, oder ist das ein Luxusgut?

      In diesem Fall hatte jeder vielleicht 10 Klone mit. Das ist aber eine Besonderheit der Weltenwandler, das gibt es in der Form in keiner anderen meiner Welten. Außerdem verwenden sie die Ersatzkörper normalerweise nur dann, wenn sie in isolierte Gebiete reisen, also dorthin, wo sie keine "einheimischen" [und kompatiblen] Körper erwarten.

      Zitat von Elatan im Beitrag #14
      @Chrontheon: Urgh, so ein garstiger Wurm! Wofür wird oder wurde Taranit denn benutzt?

      Das mit dem Taranit wurde schon in zwei vorherigen Speedbastelthemen bearbeitet [Schmiedekunst und Schmieden, Labore und Werkstätten]. Der hier angesprochene Nutzen ist der der Bewaffnung und Ausrüstung der Unsterblichen Armee.

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      Gott will es: Lenar, 29, spielt "Aufstieg und Fall", ein Echtzeitstrategiespiel

      Hier habe ich zuerst an Schach gedacht ...

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      Angriff der Horde: Heron, 14, spielt "Blutkrieg", ein MMO-RPG, Rexa ist eine Zauberbarbarin der 93. Stufe

      ... hier an ein Computerspiel ...

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      Tiefer ins Verlies: Rowina, 17, spielt "Da lauert das Böse", einen Actionshooter

      ... und hier an ein Pen-and-Paper-Abenteuer.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 07.03.2020

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Gut, der Körper wurde wohl verwechselt, so dass Tarvin zweimal da ist, oder? Aber hat er den Wurm an die Obefläche gezwungen oder sich in ihn 'versetzt'?

      1. Ja, in der Eile hat Tarvin einen eigenen Ersatzkörper aufgetaut.
      2. Vindryl ist tatsächlich, als er vom Wurm verschlungen wurde, gestorben, und hat ihn übernommen. Der Wurmkörper hat seine Seele jedoch nicht lange ausgehalten und ist daran gestorben. Soviel zu alternativen Existenzen...

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Sie suchen nach unsichtbaren Materialien und hüpfen einfach so über den Planeten?

      Planetenbruchstücke. Der größte Brocken, der in ihrer Sichtweite war, wird nicht größer als die Schweiz gewesen sein, die meisten decken nicht einmal Kleinstädte ab. Wie Vindryl schon erzählte, das sind die Überreste mehrerer Welten. Aber ja, sie suchen ein unsichtbares Material und hüpfen dabei einfach so über die Brocken.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 07.03.2020

      *Lobsbeeren verteil*

      @Nharun: Nein, darf ich nicht! [Das war eine wirklich gute Ausarbeitung des Themas; dadurch ist mir erst aufgefallen, worüber ich eigentlich hätte schreiben sollen!]

      @Elatan: Das ist gut, dass sie sich ihrer wahren Stärke bewusst wurden! Aber wie ernährten sich die Blindtauben? Ernährten sie sich überhaupt? Oder schnitten sie sich gar die Zunge heraus? :O

      @Riothamus: Das ist ein guter Text belegter Wissenschaft. Den Herrn würde ich bitten, bei der Forschungsarbeit eines meiner Professoren zu assistieren!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 07.03.2020

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Die Suche nach der Schmiede

      Wie ein Komet stürzte das Schiff auf die Brocken hinab. Einige zerbrachen, andere bekamen neue Krater. Am Ende war das Schiff gelandet – doch würde es nicht mehr starten. Vindryl schnallte sich ab und suchte die anderen. Tarvin lebte noch. Pałun und Eśar waren tot. Ihre Gurte hatten sich gelockert. Er gab Tarvin die Aufgabe, die Ausrüstung zum Ausstieg vorzubereiten und taute in der Zwischenzeit zwei neue Körper auf. So dumm sie sich manchmal anstellen mochten, auf Pałun und Eśar konnte er einfach nicht verzichten.

      Eśar atmete tief ein und riss die Augen auf, und auch Pałun war bald wieder unter ihnen. Nach einigen Momenten der Verwirrung hatten sie sich jedoch wieder zurechtgefunden und wussten, was zu tun war. Vindryl war geduldig mit ihnen; sie hatten noch nicht viele Körperwechsel erlebt. Daran musste man sich erst gewöhnen.

      Draußen angekommen, erkundete das Quartett die Umgebung. „Was sollen wir hier noch einmal suchen?“, fragte Eśar den Expeditionsleiter. „Die Reste einer alten Schmiede“, antwortete dieser. „Meinen Informationen zufolge wurde die erste Taranitschmiede auf Eldóran errichtet. Dieser Weltenkomplex ist jedoch im letzten großen Krieg vollständig zerstört worden. Die Überreste sind nun die Bruchwelten; eine Sammlung an Gesteinsbrocken, die einmal Planeten waren, und Sternresten, die Leben ermöglichten. Doch wie ihr seht, ist hier nur Stein. Keine Vegetation, kein intelligentes Leben, keine Atmosphäre. Nur Stein, und wir. Doch wenn wir Glück haben, finden wir die Ruinen der Schmiede – wenn etwas den Krieg überlebt hat, dann ein Gebäude, in dem Taranit geformt wurde ... das vielleicht aus Taranit gefertigt wurde ...“

      Sie sprangen zum nächten Felsen. „Woher wissen wir, dass es Taranit ist?“, fragte Tarvin. „Ganz einfach: Du siehst es nicht.“ „Wie meinst du das?“ „Taranit ist unsichtbar. Egal wo. Angeblich soll es in manchen Welten seine Eigenschaften ändern, doch das halte ich für ein Gerücht.“ „Also wenn wir ein unsichtbares Gebäude finden, wissen wir, dass wir richtig sind?“ „Genau“, sagte Vindryl, der das ungläubige Schnauben seines Kollegen ignorierte. „Doch die Schmiede muss nicht unbedingt aus Taranit sein. Bisher suchen wir nur ein Gebäude.“

      Mit mehr Anlauf sprangen sie nun zu einem Brocken, der weiter weg lag. Er war mit unzähligen Kratern und Löchern überseht, und weit größer als die Felsen, auf denen sie bis jetzt gewesen waren. „Wir sollten uns die Höhlen anschauen. Wer weiß, ob die Schmiede nicht unterirdisch war.“ Pałun war hob eine Augenbraue. „Unterirdische Schmieden? Das ist nicht sehr vernünftig, wenn man Frischluft braucht!“ „Wir wissen aber auch nicht, wie Taranit geschmiedet wird. Vielleicht braucht man das nicht!“ „Ja, wenn du eine Sonne für die Hitze hast!“

      Vindryl rollte mit den Augen und stieg in die erste Höhle hinab. Weit kam er aber nicht, da ein riesiger Wurm aus dem Loch herauskam und ihn verschlang, bevor er im nächsten wieder verschwand. Die anderen drei gerieten in Panik. „Vin? Vin, kannst du mich hören?“ Tarvin variierte sogar die Kanäle, doch das Funkgerät blieb stumm. „Ist er ... tot?“, fragte Eśar. „Vermutlich.“ „Dann bist du jetzt der Boss?“ „Vermutlich.“ Nachdem er sich vom Schock erholt hatte, geleitete Tarvin die anderen beiden zum Schiff zurück. Da Vindryl tot war, war für sie nichts mehr zu tun. Es war seine Mission, sie war mit ihm gestorben.

      Beim Schiff angekommen, übermittelten sie das Signal zur Abholung; alleine konnten sie schließlich nicht mehr zurück. Während der Wartezeit tauchte der Wurm von vorhin wieder auf. Doch etwas war anders. Er bewegte sich langsamer, bedachter, unsicher. Konnte Vindryl vielleicht... In dem Moment färbte sich das Kopfende des Wurms dünkler und er sank zu Boden.

      Tarvin musste schnell handeln. Es war nur eine Vermutung, doch wenn er richtig lag, konnte er Vindryls Leben retten! Er sprintete in die Stasiskammer und taute den nächstgelegenen Körper auf. Einige Minuten vergingen, in denen nichts geschah, und Pałun wollte schon fragen, was er da machte, als der Körper plötzlich zum Leben kam. Einige tiefe Atemzüge später wandte sich sein Blick zu Tarvin und lächelte. „Gut erkannt, Vizeleutnant!“

      Nicht lange dauerte es noch, bis das Bergungsschiff die Absturzstelle erreichte. Das Rettungsteam extrahierte die unbeschädigten Geräte und Särge, die es im eigenen Lagerraum unterbrachte. Der Bergungsleiter trat schließlich auf die Wandler zu. „Da habt ihr einen schönen Unfall gebaut! Euch ist hoffentlich klar, dass ihr für den Schaden und die Rettung aufkommt!“ Die vier nickten. „Gut. Doch bevor wir heimkehren, habe ich noch eine Frage: Warum ist Tarvin doppelt da?“

      (Bruchwelten)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 06.03.2020

      Zu Ehren des Tagesthemas:

      Tanzs Tile hat jetzt eine Schwester, Kunsts [kʊnʃtʃ]. Sie bewegt sich vielleicht nicht so graziös wie ihre ältere Schwester, kann aber ganz schön malen! :D

      [Zu wenig Zeit für Tagesbasteln, daher hier nur die kurze Ankündigung der Neuigkeit.]

Empfänger
Chrontheon
Betreff:


Text:
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