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Chrontheon
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    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[N22] Die Reise" geschrieben. 07.11.2022

      Eduan konnte nicht glauben, was er da gefunden hatte. Wer waren diese Männer? Was war der Lohn, und was war die Tat? Es gab nur einen Weg, das herauszufinden. Geschwind war er dem Bärtigen auf den Fersen. Der mochte zwar eilen, doch seine Schritte waren nichts im Vergleich zu dem, was Eduan darbrachte. Doch wohin ging er nur?
      Es stellte sich heraus, dass der Bärtige in ein Lagerhaus jenseits der Nur floh. In Talheim war die Nur jedoch kein harmloser Bach mehr, sondern ein drei Spannen breiter Fluss. Und die einzige Brücke in Sicht war mit zwei Breiten besetzt.

      Es ging kein Weg dran vorbei: Eduan schwamm, wie er war, durch die Nur ans andere Ufer - es war Sommer, da sollte so etwas doch kein Problem sein! Doch es war eines: Nicht die Tiefe machte ihm Probleme - "schwimmen" war recht weit hergeholt, wenn man bedachte, dass das Wasser gerademal seine Beine bedeckte -, doch es war *kalt*! Wie konnte die Nur hier trotz der Schattenlosigkeit nur nicht aufgewärmt sein?
      Zitternd kroch er ans andere Ufer und schlich hinüber zum Lagerhaus. Drinnen war tatsächlich ein Licht! Nachdem er sich durch ein gebrochenes Fenster geschlängelt, und sich dabei fast den Arm ausgerenkt hatte, konnte er sich einem laufenden Gespräch nähern.

      "..eiß nicht, was ich machen soll! Er will mich ersetzen! *Ersetzen*! Was soll ich nur tun? Wir können es uns nicht leisten, den Stoff nicht zu bekommen!" Das musste der Bärtige sein. Eduan konnte nicht erkennen, mit wem er sprach, doch die Mauer, an die er gelehnt saß, schützte auch ihn von ihren Blicken.
      "Das schaffen wir schon." Der Gesprächspartner hatte eine ungewöhnlich hohe Stimme. "Ich kann dir meine Armbrust borgen. Es gibt ein Fenster, das immer offen steht.." Eduan war entsetzt. Was hatte das alles zu bedeuten? "Bring es schnell hinter dich. Je schneller wir aus diesem Loch verschwinden, desto besser!"

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[N22] Die Reise" geschrieben. 06.11.2022

      Als sich jedoch die Sonne doch zur Ruhe bettete, gaben nur wenige Häuser Licht, und das auch nur für kurze Zeit. Bald waren nur noch der Mond und die Sterne für ihn da. Dennoch musste Eduan sich eingestehen, dass er sich verlaufen hatte. Plötzlich schauten alle Häuser gleich aus, und die Wegweiser an den Kreuzungen halfen auch nicht weiter.
      Hier und da war ein Geräusch in einer verwinkelten Gasse zu hören, stolperte ein Verlorener vorbei, oder bellte ein Hund. Das Gasthaus jedoch ... das war nirgendwo zu sehen.

      Nachdem er stundenlang durch die dunklen Straßen geirrt war, fand Eduan sich auf einem großen Platz wieder. Er war dem Nordmarkt sehr ähnlich, und doch anders aufgebaut - was heißen musste, dass er die halbe Stadt durchquert hatte! Was wohl unheimlicher war? Ein verlassener Tagesmarkt bei Nacht, oder die leeren Straßen im Mondlicht?
      Als er so an den Ständen vorbeiging, entdeckte Eduan eine Figur in der Ferne. Ein Gesicht konnte er nicht erkennen, das lag im Schatten einer schwarzen Kapuze. Schnell versteckte er sich hinter einer Plane, als die Figur sich ihm näherte - doch nicht Eduan war das Ziel. Ein Mann mit Bart war erschienen, und sie begannen ein Gespräch in gedämpfter Stimme.
      "Du hast es?", fragte der Bärtige. "Ja", zischte der andere zurück, "doch hast du deinen Teil noch nicht erfüllt. Die Nacht belohnt nur die Erfolgreichen." Der Bärtige schaute hektisch in alle Richtungen, bevor sein Fokus zum Verhüllten zurückkehrte.
      "Das ist nicht so leicht, wie ihr es euch vorstellt!" "Wäre es leicht, wäre es nicht deinen Lohn wert." "Ich brauche mehr Zeit! Mehr Mittel! Leute!" "Du erhältst mehr Zeit", antwortete der Verhüllte, dem anderen den Rücken kehrend. "Nicht mehr. Wenn du es in drei Tagen nicht vollbracht hast, finden wir einen Ersatz." Damit verschwand er. Der Bärtige überlegte ebenfalls nicht lange, bevor er den Markt eiligst verließ.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 05.11.2022

      Zitat von Aguran im Beitrag #20
      @Chrontheon
      Kommt sehr darauf an als was du dich da bewegst. Als humdgewöhnlicher "Sterblicher" ist es wirklich die Hölle.
      Als Ureinwohner dort herausfordernd.
      Als Schattenlord hingegen ist es Raum der Entfaltung und Möglichkeiten.

      Es gibt keine Ureinwohner. Und wie beschrieben, jeder ist dort gleich. Du kannst dich zwar als "Schattenlord" bezeichnen, aber das ändert nichts am Mangel von Entfaltung und Möglichkeiten.

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #21
      Der Tod wird auch als "das andere Ufer" bezeichnet und sterben als "über den Fluss gehen" (ganz ähnlich zu unserem "über den Jordan gehen").

      Oder wie bei einem gewissen Nomadenvolk von mir: "Über den Horizont gehen."

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[N22] Die Reise" geschrieben. 05.11.2022

      Kapitel 2

      Zu zweit ging die Reise doch schneller voran. Innerhalb weniger Tage durchreisten sie das ganze Schlummertal: Vorderklamm, Altenbach, Hinterklamm, Hohenstollen - die Stadt, zu der sie dreimal im Freien nächtigen mussten -, Eberwiesen, Tannberg, Niederbergen, Haltenach und Glimmingen. Und als sich die Gipfel links und rechts dem Boden entgegenneigten, und der Blick auf die blauen Wellen im Osten, und die grünen im Westen fiel, wussten sie, dass Talheim nicht mehr fern war. Sie mussten nur noch der Nur folgen, und würden bald das Nordtor sehen.

      Talheim war eine prächtige Stadt! Größer und mächtiger als alles, was Eduan jemals gesehen hatte! Die Tore, die Mauern, die Häuser, die Straßen, die Märkte - es gab drei davon - und vor allem die Burg! Eduans Vater hatte ihm einst erzählt, Stadtburgen wären tendenziell kleiner als Landburgen, doch von dem, was er hier sah, musste sie größer als Grauenstein sein!
      Ein passendes Gasthaus war schnell gefunden, die Tiere gut versorgt, und Allfried machte mit den Wirten der Nachbarschaft einige Auftritte gegen Mahl und Silber aus. Eduan war dadurch die Gelegenheit gegeben, die Stadt zu er kunden und Zuschauer anzuwerben.

      Wer einmal den Markt von Freibach gesehen hatte, musste sich den nur noch größer und vielfältiger vorstellen. Dutzende Händler, die das Gleiche, oder Ähnliches anboten, Waren, wie man sie nur aus Geschichten kannte, und sogar gebaute Geschäfte, die die Marktstände einkreisten. Unglaublich war das alles! Handwerker wie Schmiede, Gerber und Schnitzer hatten ihre Werkstätten in der Peripherie, während sich Lebensmittel- und Fernhändler im Zentrum des Platzes einfanden. Und das war nur einer der Märkte!
      Was auch interessant war, war die Möglichkeit, Schwerter direkt am Markt zu kaufen. Innerhalb der Stadt konnte man sie natürlich nicht führen, aber der Erwerb war sicherlich möglich! Rüstungen bot ein Schmied auch an, doch waren die teuer!

      Die Sonne neigte sich bald dem Horizont entgegen, und Eduan merkte, dass er den ganzen Nachmittag nur mit der Marktschau verbracht hatte - und er hatte noch nicht einmal alles gesehen! Dennoch bewegte er sich heimwärts. Es war nicht leicht, den Weg durch die dunklen Straßen zu finden, doch noch gab die Sonne ihr Licht frei.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[N22] Die Reise" geschrieben. 04.11.2022

      Wir werden ihn suchen; ohne das Geld würden wir sowieso nicht bis nach Nurgrau kommen", sagte Eindricht bestimmt. Die Brüder beschlossen also, dem Dieb nach Norden zu folgen.

      Tallrich reiste ebenfalls nach Norden, um über den Kaltenbacher Pass nach Westen zu fahren. Ob mit oder ohne die paar Kreuzer, das war ihn auch schon egal. Allfried beschloss zu bleiben. Für ihn war es einfacher, durch die Musik zu Geld zu kommen, als mittellos weiterzureisen.
      Und Eduan? Er wusste nicht, was er machen sollte. Ein Erbe von dreihundert Gulden einfach weg. Er hatte zwar noch das Vieh, doch die Hühner gaben keine Eier und das Rind keine Milch. War es schon Zeit, zu arbeiten? Was konnte er schon tun?
      Als der Gastwirt nach dem Geld für Nächtigung und Mahl fragte, erklärte Allfried glücklicherweise die Situation und versprach, Eduans Anteil zu übernehmen. Im Gegenzug wollte er nur jemanden, der sich um seine Sachen kümmert und für die Auftritte wirbt. Das konnte Eduan tun.

      Die Tage vergingen, und die beiden sammelten trotz großzügiger Ausgaben fast hundert Gulden zusammen. Da konnten sie sich schon eine lange Weiterreise leisten!
      Bevor es allerdings weiterging, kaufte Eduan noch ein Zelt - der Musiker hatte zwar eines, doch das war nicht gerade für zwei gedacht. Allfried spannte sein Pferd vor den Wagen, während Eduan das Zeug auflud, und nach einem letzten Mahl waren sie wieder unterwegs.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[N22] Die Reise" geschrieben. 03.11.2022

      Freibach - die Stadt der Möglichkeiten! Zumindest wenn man aus dem Schlummertal kam. Der Blick war von außen schon bemerkenswert. Stadtmauern von 32 Ellen Höhe, mit Wachen besetzt, ein Tor, durch das man gemütlich mit Banner reiten konnte, gepflasterte Straßen und bestreute Gassen, und das beste: der Tagesmarkt! Hier musste Eduan nicht auf den Markttag warten, auf den sich das Dorf einmal einigen musste, nein, er konnte nun jeden Tag dorthin gehen und die verschiedensten Sachen kaufen! Bisher hatte er nur davon gehört, doch musste er, da er nun hier war, es doch mit eigenen Augen sehen!
      Als Eduan den Markt gefunden hatte, konnte er sich kaum fortbewegen. So viele Menschen konnten hier doch gar nicht leben, dass der Platz den ganzen Tag gefüllt war! Es gab doch einiges, das Eduan noch lernen konnte. Düfte aus allen Richtungen strömten in seine Nase. Verschiedenstes Obst, das frisch gereift war; Gemüse, das gestern noch am Feld gewachsen war; Fleisch vom Metzger, Fisch aus der Nur; Brote, wie sie kein Dorf kannte. Ein Stand bot Honig in verschiedenen Farben an; ein anderer Öle und Fette; ein dritter Essig und Weine. Weiter außen waren die Stände des Seilers und Lederers, des Schmieds und des Schnitzers, des Webers und des Töpfers. Die Auswahl war gewaltig - vieles, was hier angeboten war, wurde zuhause selbst gefertigt.
      Eduan füllte seinen Proviant auf, kaufte noch etwas frisches, und hielt noch beim Imker. Ein Topf mit Honig und eine Kerze war es dann doch noch; zwei Produkte, die ihm später noch nützlich sein könnten.

      Als die Sonne sich erneut gen Boden neigte, kehrte Eduan ins Gasthaus ein. Um die Tiere wurde sich gekümmert, und ein warmes Mahl später fand Eduan sich mit fünf Fremden in einem Zimmer wieder. Einer von ihnen - Tallrich - war ein Reisender, der einfach die Welt erkunden wollte. Ein anderer, Allfried, war Musiker, der von Stadt zu Stadt fuhr, um sein Täglich Brot zu verdienen. Andricht und Eindricht waren Brüder - zumindest behaupteten sie es; die Ähnlichkeit war ihnen nicht anzusehen. Sie wollten nach Nurgrau, um der Garde beizutreten. Schließlich war dann noch Furbald. Er war kürzlich aus den Diensten des Barons entlassen worden und wollte nun sein Glück im Norden finden. Eduan erzählte seine Geschichte zuletzt. Als er fertig war, redeten sie noch ein bisschen, doch schlief bald einer nach dem anderen ein. Die Geschäftigkeit von draußen wandelte sich nach und nach in Ruhe um.

      Die Nacht war erfrischend, das Erwachen ein Graus. Das Geld war weg. Alles. Von jedem. Und Furbald.
      "Dieser Mistkerl! Ich weiß jetzt, warum der Baron ihn nicht mehr haben wollte!" Tatsächlich war es Andrichts Stimme, die Eduan aufweckte. Sein Bruder schien anderer Meinung zu sein. "Hätte der Baron gearnt, dass er ein Dieb ist, wäre er gar nicht erst hierher gekommen. Furbald - wenn das überhaupt sein Name ist - war vermutlich nie in Adelsdiensten.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[N22] Die Reise" geschrieben. 02.11.2022

      Die Nacht war hart. Und kalt und laut. Eduan hatte gar nicht gewusst, wie laut ein Wald bei Nacht sein kann! Eulen, die rufen, Wölfe, die heulen, unbekanntes Getier, das durch das Gebüsch hinter seinem Kopf eilte - das tat seinen Nerven nicht gut! Wie erfrischend es war, als er dann doch schlief!

      Am nächsten Tag brach Eduan bei Sonnenaufgang auf. Nur wenige Stunden später traf er in Oberwald ein, wo ein geschäftiges Treiben ihm den Weg durch die Straßen schwer mache. Was konnte in einem Dorf wie Oberwald nur so viele Leute in die Straßen bringen?
      Zwischen den vielen Leuten, die ihn ignorierten, gab es schon den ein oder anderen, der ihm eine Antwort bot. Ein junger Bursch, kaum älter als Eduan, der ein Fass vor sich herrollte, sagte ihm, es sei Wein für den Talherrn. Er musste den Ritter von Freibach meinen! Doch warum würde dieser im Dorf erscheinen?
      Ein anderer, der Kisten mit Früchten des Feldes auf einen Wagen hob, erklärte ihm, dass dies nach Talheim gebracht wurde, um dem Baron ein Mahl zu bieten. Von ihm erfuhr er auch, dass die Angelobung des Barons gefeiert wurde. Das erklärte natürlich alles! Die äußeren Dörfer, wie auch Kaltenbach eines war, bekamen so gut wie nichts von den Festlichkeiten des Adels mit.
      Nachdem Eduan nach langem Drängeln seinen Weg zum Haupthaus gefunden hatte, konnte er sogar mit einem Bediensteten reden, der ihm ausrichtete, der Talherr wäre im Zuge solcher Feierlichkeiten in den wichtigsten Siedlungen anzutreffen, und würde das Volk an den Festen teilnehmen lassen - eine Geste, die nicht jeder noble Herr sich leisten konnte oder wollte.
      Eduan erfuhr ebenfalls, dass es nur eine Halbtagsreise nach Freibach sein sollte - zwei, wenn er über Unterwald gehen wollte. Ohne die Vorbereitungen aufhalten zu wollen, verabschiedete Eduan sich vom Amtsdiener und speiste gemütlich im örtlichen Gasthaus und setzte seine Reise gen Süden fort. Wie ihm gesagt worden war, erreichte Eduan die Stadt lange vor Sonnenuntergang.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 29.10.2022

      Zitat von Teja im Beitrag #12
      @Chrontheon Das klingt so, als könnte man sich dorthin verirren, wenn man nicht aufpasst!

      Ich weiß nicht, ob "verwirren das richtige Wort ist. Stell dir eine gewaltige Ebene unter einer Scheibenförmigen Welt vor. Von dort könnte auch was darauf runterfallen. Nur ist die Scheibenwelt in dem Fall ein Planet, und der Planet eigentlich mehrere Welten [von denen einige wiederum Scheiben, oder anders alternativ geformt sein könnten]. Es ist nicht ganz leicht, aber wenn man wirklich will, oder so richtig dumm ist, kann man auch von diesen Welten auf die Ebene drunter [die Unter-Welt] fallen. Was das genau im Zusammenhang mit den ganzen Verlorenen dort bedeutet, darüber Reden Kleriker, Philosophen, und Gelehrte gerne heute noch.

      Zitat von Teja im Beitrag #12
      @Elatan Was hast du nur gegen Schlangen?

      Und Drachen? Und Werwölfe?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 29.10.2022

      *Lobsbeeren verteil*

      #Gerion: Ich glaube, einst eine Erwähnung des Annex gelesen zu haben. Es ist auf jeden Fall eine interessante Auslegung des Weges ins Nachleben!

      #Teja: Wie ich schon sagte, deine Geschichte hat eine unerwartete Wende. Die zusätzlichen Details, die das eine Kind erfindet - der Jaguar -, um die Aussichtslosigkeit des anderen darzustellen, passt wirklich gut rein!

      @Elatan: Wenn ich so meinen Vorlobsern zulese, frag ich mich schon, ob Cevarin auch ein paar Ringe geschmiedet hat. Die eigentliche Frage ist jedoch, wie das Eis der Festung nicht einfach durch die Feuer schon geschmolzen ist - dieses Eis könnt aber durchaus der Grund für die mythologische Spätrache Cevarins sein. Oder es schmolz einfach sehr, sehr langsam..

      @Nharun: Nach "Devil's Diner" und "Seaside Road" dachte ich mir schon: Newcrest? Das - ich glaub - einzige, mir bekannte Projekt deiner neben der Toraja. Während des Lesens, insbesondere gegen Ende, kam mir doch sehr der Verdacht auf, der Stammgast selbst sei besagter Gott des Todes.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 28.10.2022

      Das wars mit dem unterweltlichen Speedbasteln für heute! Aber nachreichen könnt ihr immer noch!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundachzigstes Speedbasteln am 28. Oktober 2022" geschrieben. 28.10.2022

      Unter den Welten

      Habt ihr euch jemals gefragt, wo das ganze Zeug landet, das aus der Welt geschmissen wird? Wo die ganzen verbannten leben? Wo das ganze Altwasser hinfließt? Nun, es wird euch sicher nicht wundern, dass es einen Ort unter den Welten gibt.

      Es ist allerdings ein grauenhafter Ort. Jene, die dort wandeln, sind lediglich Schatten ihrer Selbst. Pflanzen, die dort wachsen - wenn man dies als "Pflanze" bezeichnen kann - sind nicht genießbar, gar giftig, und bringen das schlimmste aus den Leuten hervor. Alle sind in Gedanken der Verhangenheit versunken trachten nach dem Ungreifbaren, sehnen sich nach dem geringsten Licht und Wärme - oder auch Kälte, denn beides gibt es dort nicht.

      Man sagt, es gäbe keinen Weg zurück, doch Gerüchten zufolge, die ich hörte, gibt es jemanden, der wie ein Pförtner ein Tor öffnen, und den Verlorenen einen Pfad zurück in die Welten darlegen kann.

      Ich würde dir gerne erzählen, es gäbe da unten eine Gesellschaft der Schatten, doch ist dies nicht wahr. Es gibt auch keinen "Herrscher der Unterwelt", auch wenn dies manche glauben mögen. Nein, dort unten sind alle gleich, und keiner ist zufrieden. Drum sei bedacht, stets auf der Welt zu bleiben!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtzigstes Speedbasteln am 8. Oktober 2022: Metropolen" geschrieben. 09.10.2022

      *nachlobs*
      @M.Huber: Das klingt nach einem guten Tourismusziel. Vielleicht sollte die Stadt in Elatan's Reiseführer erwähnt werden..



      Zitat von DrZalmat im Beitrag #11
      @Chrontheon: Das ist einmal eine sehr kreative Interpretation des Wortes. Gefällt mir! Warum wird ihm vorgeworfen dass er den Krieg verliert? Was kann einer schon tun?

      Ja, was kann einer schon tun? Das gleiche fragt sich auch Pytrach. Aber es gibt nunmal Leute, die die Schuld gerne solchen Leuten zuschieben.

      Zitat von Elatan im Beitrag #13
      @Chrontheon: Oh, da scheint es doch einiges an Konfliktpotential zu geben, von dem du berichten kannst! Ist "op" sowas wie "von" oder wofür genau steht das?

      ja, das "op" kommt von sowas. ich weiß noch nicht den genauen Hintergrund, aber es wird nur beim vollen Namen genannt. Bei der Erwähnung des Nachnamens allein fällt es weg.

      Zitat von Teja im Beitrag #14
      Ja, diese Welt ist nicht das Paradies, dass sie sich ausgemalt hat. Aber vielleicht wird das auf dem Festland wirklich anders. Wir werden es erfahren, wenn ein passendes Speedbastelthema erwürfelt wird!

      Und wenn du die richtige Welt würfelst.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtzigstes Speedbasteln am 8. Oktober 2022: Metropolen" geschrieben. 08.10.2022

      *Lobsbeeren verteil*

      @Gerion: Wie ich jetzt tatsächlich eine Stadtkarte von dir erwartet hab ... Aber gut ist sie geworden, und für ihren Umfang auch informativ - aber das ist, wie du uns schon mitteiltest, eh so geplant.

      @Elatan: Ich hab zuerst "Torfhügeln" gelesen ... Oh, das ist aber eine nette Stadt! Nur müsste ich bei meiner Größe vermutlich lange mit den Zwergen handeln, um sie mit eigenen Augen zu sehen - und dann nicht einmal den Herrschaftssitz des Gottkönigs zu Gesicht zu bekommen.

      @Nharun: Uh, das ist eine Interessante Metropole. Darüber würd ich allgemein gern mehr wissen, sollte jenes Wissen jenen zugänglich sein, die nicht dafür in Schlaf verfallen wollen ... auch anhand der Geschichte gut erzählt!

      @Teja: Uff! Die Erde scheint ja doch nicht der beliebte Reiseort zu sein, von dem alle reden! Hoffentlich ist es zumindest am Festland besser! Gibt es vielleicht - irgendwann mal, irgendwo mal, irgendwie mal - eine Fortsetzung?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtzigstes Speedbasteln am 8. Oktober 2022: Metropolen" geschrieben. 08.10.2022

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Metr op Olen

      Metr is ein eigensinniger Mann. Wenn man will, dass er das Schlagwerk repariert, fährt er mit dem Pflug über das Feld. Weil die Saat nicht warten kann. Wenn man will, dass er die Ware zum Markt bringt, sät er die Saat. Weil die Ernte nicht warten kann. Wenn man will, dass er mit den Knechten des Landes gen Süden zieht, um seinem Herrn zu dienen, dann erntet er die Früchte seiner Arbeit. Weil der Winter naht.

      Die Olen sind keine Bauern. Warum schuftet Metr dann am Feld, anstatt dem gelernten Beruf nachzugehen? Ist er dumm? Weiß er nicht, wie unnötig seine Schufterei ist? Oder tut er es, um dem Dienst zu entgehen?

      [Schock und Empörung gehen durch den Raum.]

      Nein. Ich fragte Metr selbst, und er sagte mir, er wolle zurück zum Ursprung. Magisches Erntegut sei einfach nicht das selbe. Geschmacklos, bleich, rau. Ungesund. Nur die traditionelle Methode ergebe die Früchte, die den Menschen gedeihen lassen.

      Ist es also falsch, dass die Gilde ihm eine Vorladung sendet, weil er seinen Werksteil nicht erfüllt? Dass das Marktamt ihm eine Verwahrnung gibt, weil er die Waren nicht bringt? Oder dass der Bezirksritter seine Knechte schickt, um ihn ins Loch sperren zu lassen, weil er „den Dienst verweigert”?

      Ich glaube nicht. Aber ich bin es auch nicht, der die Maschinen kaputt macht. Ich bin es auch nicht, der jeden Tag den Markt leerräumt. Und ich bin es auch nicht, der ihm vorwirft, durch seine Abwesenheit die Niederlage im Süden herbeizuführen. Wer würde schon auf mich hören, einen einfachen Mann des Ostens? Wer bin schon ich, der Sohn eines Lederers? Wer braucht schon mich, meine Arbeit, meine Meinung? Wer braucht schon Pytrach op Alen?

      Ich.

      Wie war das?

      Ich ... brauche dich.

      Ach, das sagst du nur, weil ich dir von dem Ganzen erzähle! Du könntest ganz einfach von alleine im Dorf herumspazieren und dir ein Bild von allem machen! Die Heuchlerei im Gildenvorstand. Die Gier am Markt. Die Maßlosigkeit im Grenzgebiet. Die Korruption im Ritterstand. Es ist überall; du kannst es von Djorec aus sehen!

      Nein, du brauchst mich nicht. Du brauchst Leute wie mich, oder Metr, oder Darion nicht. Wir sind die „Ratten der Unterschicht”. Wären wir nicht da, es würde keiner merken. Zumindest tut jeder so.

      Und wenn ihr wirklich verschwindet?

      Das ist dann das Ende der Gesellschaft. Aber ich glaub, du hast nach etwas anderem gefragt.

      Ja, Metropolen. Große Städte mit vielen Menschen. Kannst du mir etwas über jene hierzulande sagen?

      Oh.

      (Ein Interview)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsiebzigstes Speedbasteln am 3. Juni 2022: Harte Drogen" geschrieben. 15.06.2022

      Zitat von Riothamus im Beitrag #23
      Wie stellst du dir denn den Sex bei Orks und Klingonen vor?

      Am besten gar nicht.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 15.06.2022

      Zitat von M.Huber im Beitrag #238
      Nachdem der betulische Präsident mitten im Hurrikan des vergangenen Mai's die Hauptstadt Field besucht hat, löste dies Tage danach eine Welle der Proteste und der Zusammenstöße aus.

      Was haben die Leute gegen den Präsidenten?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsiebzigstes Speedbasteln am 13. Juni 2022: Kultbilder" geschrieben. 15.06.2022

      Zitat von Riothamus im Beitrag #15
      die Glocke läutet das Ende der Pause ein.

      Oh, die hatte ich schon ganz vergessen. Eine Frage jedoch, die mir noch eingefallen ist: Was ist das verhüllte Standbild? Eine Karte? Eine eingepackte Karte?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsiebzigstes Speedbasteln am 3. Juni 2022: Harte Drogen" geschrieben. 15.06.2022

      Zitat von Elatan im Beitrag #20
      In Atamerés wurden ca. zwei Jahre nach der erfolgreichen Rebellion gegen die Magierfürsten wegen eines Putschversuches alle Magier zum Tode verurteilt, ob sie nun ganz direkt daran beteiligt waren oder auch nicht.

      Alle bekannten Magier? Wenn er also untergetaucht wär [und so kurz davor nicht Leuten mit Magie geholfen hätte] ... ?

      Zitat von Riothamus im Beitrag #21
      Sie stürben dann auch aus.

      Warum eigentlich? Normalerweise ist die Reproduktion von Leben nicht so stark an Kultur gebunden, dass ein Verfall letzterer zum Ausbleiben ersterer führt..

Empfänger
Chrontheon
Betreff:


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