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Chrontheon
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    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einfachso" geschrieben. Gestern

      Nächster Halt: Lilienfeld

      „Nächtster Halt: Artberg!” Der Zug verließ den Tunnel, und fuhr langsam in die Station ein. Nach Artberg würde er den Pass überqueren und in das Blumental einfahren. Wenn man so darüber nachdachte, war es schon etwas merkwürdig, dass so viele Dörfer im Tal nach Blumen benannt waren. Das wird auch der Grund für den Spitznamen des Tals gewesen sein. Oder er kam durch die Blumentaler Sträuße in aller Munde. Viele Leute besuchten das Tal aber nicht. Gerade zwei Passagiere sind in Ebental zugestiegen, ansonsten wäre der Wagon leer. Diejenigen, die durchfahren würden, meideten jedoch den Regionalzug, und nahmen lieber die schnellere Strecke um die Bergkette herum.

      Als der Zug sich wieder in Bewegung setzte, wurde Chodnik zunehmend nervöser. Er war lange nicht mehr da gewesen, es könnte sich einiges geändert haben. Es wurde einge Weile dunkel draußen, als sie durch den langen Tunnel fuhren, und Chodnik riss an den Ecken seiner Zeitung herum. Sie alle mussten ziemlich angefressen auf ihn sein, denn nicht einer hatte ihm nur einen Brief geschrieben. Nicht einmal Rynek hatte ihm geantwortet. Und nun war er gezwungen, heimzukehren.

      Der Zug verließ nun den Tunnel und fuhr über den Pass. Der dunkelblaue, vernebelte Himmel jenseits der Schüssel verschwand hinter den hohen, grauen Felswenden. Einige Minuten waren nur diese zu sehen, an der engsten Stelle nur wenige Ellen vom Fenster entfernt. Doch dann öffnete sich ihm ein Anblick, den er nie vergessen konnte: Ein klarer, hellblauer Himmel, gestützt von den grünen Weiden, die von gelben, roten, manchmal auch blauen Blumen besetzt waren, in der Ferne die schneefreien, braunen oder grauen Gipfel der Berge. Um die Gletscher zu sehen, saß er auf der falschen Seite, doch störten die hier sowieso das Bild.

      „Nächster Halt: Rosental!” Einige Minuten, bevor sie in den Bahnhof einfuhren, waren die Wiesen um die Gleise herum von Rosenfeldern beinahe schon ersetzt. Inmitten des roten Meeres lag das Dorf an sich. Die Häuser waren mit Rosenblättern geschmückt, es musste ein Fest im Dorf geben. Doch wie sehr er sich auch anstrengte, Chodnik konnte sich nicht erinnern, was zu jener Zeit gefeiert wurde. Zu lange war er nicht mehr in der Gegend gewesen. Ein Mann in Schwarz hängte gerade Rosenblätterketten an die Namensschilder der Station. Neben dem Fenster zum Warteraum war ein Plakat aufgehängt: „Geburtstag des Bürgermeisters - auf viele glückliche Jahre!” Das erklärte einiges!

      Als der Zug sich wieder in Bewegung setzte, und das rote Meer sich in ein gelbes wandelte, fielen Chodniks Gedanken wieder auf seinen bevorstehenden Besuch. Vielleicht hatte sich doch nichts geändert. Das Tal war ihm ins Auge gefallen, wie er es bei seinem Abschied in Erinnerung gehabt hatte. Rosental hatte seine Traditionen, selbst den Bahnhof zu schmücken, noch beibehalten. Die Mittlandsdorfer mischten immer noch ihre Sonnenblumen zwischen die kleineren Blütenträger-

      „Nächster Halt: Mittlandsdorf!” Chodnik hatte vergessen, wie nahe die beiden Dörfer aneinander lagen. Das Bahnhofshaus von Mittlandsdorf schien renoviert zu werden. Das halbe Dach fehlte, und weite Teile der Mauer waren durch Planen verdeckt. Damals hatte er ihm schon ansehen können, dass es die ein oder andere Reparatur brauchte, doch war es im Grunde noch in gutem Zustand gewesen. Ein ungutes Gefühl breitete sich in Chodniks Magen aus. Er würde es vorziehen, nicht zu kommen, doch die Umstände ließen ihm keine andere Wahl. Warum musste es auch nur so verlaufen sein?

      „Nächter Halt: Niederwald! Bedarfshalt - zum Aussteigen, bitte Haltewunschtaste drücken!” Einer der Passagiere stand ruckartig auf, setzte sich jedoch wieder nach einigen unverständlichen Worten seines Gegenübers. Früher war Lilienfeld auch ein Bedarfshalt gewesen. Es war seinem Vater zu verdanken, dass der Regionalzug nun jedes Mal dort stehenbleiben musste, auch wenn niemand aus- oder einsteigen wollte.

      Der Bahnhof, und der kleine Wald zur Rechten des Zuges wurden ohne Halt passiert, und kurz darauf kam die nächste Durchsage. „Nächster Halt: Untersee!” Als Chodnik zehn Jahre alt war, wurde der Bahnhof zu „Unter-/Obersee” umbenannt, um auch als offizieller Bahnhof von Obersee, am nördlichen Ende des Gewässers, zu dienen. Nach einem Streit der Dörfer nur sieben Jahre später wurde der Obersee-Teil des Bahnhofes wieder gestrichen. Es war Chodnik egal, welcher Name am Bahnhofshaus geschrieben stand - so oder so kam man durch ihn immer zu beiden Dörfern.

      Von der Perspektive des Bahndammes aus gesehen, schien Obersee tatsächlich höher als Untersee gelegen zu sein, obwohl dies - abgesehen von kaum merkbaren Höhenunterschieden - nicht wirklich der Fall war. Das Wasser war so blau wie der wolkenlose Himmel, der über ihm lag. Chodnik erinnerte sich noch, wie seine Familie früher im Sommer immer hierher gekommen war, um im klaren Wasser zu baden. Vielleicht hatte Rynek die Tradition beibehalten, doch was konnte Chodnik schon darüber sagen? Wenn es nach seinen Verwandten ginge, wäre er von allen Familienangelegenheiten ausgeschlossen. Was das wohl über seine Einladung aussagte?

      „Nächster Halt: Kastenstein!” Es schien also noch eine Namensänderung gegeben zu haben. Als Chodnik das letzte Mal an diesem Bahnhof vorbei kam, wurde er noch als „Altkastenstein” angekündigt. Bei der Einfahrt offenbarte sich ihm jedoch der Grund: Die beiden Dörfer Alt- und Neukastenstein waren zusammengewachsen. Zu beiden Seiten des Bahndammes waren weitere Siedlungsgebiete entstanden, und der Weg zur Burg hinauf war kaum noch als der Pfad zu erkennen, den er früher mit Rynek und seinem Vater beschritten hatte.

      Das Gefühl in seinem Magen wurde stärker, als sie auch Kastenstein hinter sich ließen. Zwei Stationen noch. Das war weniger, als er brauchte. „Nächster Halt: Mondblumental! Bedarfshalt - zum Aussteigen, bitte Haltewunschtaste drücken!” Die beiden anderen Passagiere standen auf, und brachten ihr Gepäck zur vorderen Tür. Zumindest blieben sie noch einmal davor stehen!

      Das Mondblumental war eingentlich nur eine Mulde im Bild des Blumentales. Eine Mulde, gefüllt mit hellblauen Blüten! Das Dorf an sich war recht klein, Chodnik hatte es mit seiner Familie vielleicht einmal besucht. Abgesehen von den Mondblumenfeldern hatte es aber auch nicht viel zu bieten. Die beiden Passagiere, die nun in die Bahnhofshalle, sofern diese jenen Namen verdiente, gingen, besuchten vermutlich ihre Verwandten. Sie waren eindeutig nicht von hier. Wie sehr ihn das an seine eigene Situation erinnerte ...

      Langsam setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Das Gefühl in Chodniks Magen breitete sich in seinem ganzen Körper aus. Die wohlbekannten Wiesen mit den weißen Blüten traten ins Blickfeld des Fensters. Die ersten Häuser erschienen in der Ferne. Er wusste, er müsste sich nicht beeilen, damit der Zug halten würde, doch lange würde er nicht bleiben. Und auch nur eine verpasste Station würde eine Verspätung von Stunden bedeuten. Die Unergelmäßigkeit der Durchsagen machte alles noch schlimmer. In der Stadt waren die auf die Sekunde genau geplant, doch sobald man den Blumentaler Regionalzug betrat, schien es am Schaffner zu liegen, den „richtigen” Moment zu treffen. Schon war der Bahnhof zu sehen - nun, das, was vom Bahnhof existierte: der eine Bahnsteig. Der Grund, weshalb es ursprünglich ein Bedarfshalt gewesen war, weshalb Chodnik vorne eingestiegen war. Wenn Mondblumental auch das kleinere Dorf sein mochte, war Chodniks Heimbahnhof nicht annähernd die Bezeichnung wert. Ein Bahnsteig, zu kurz für auch nur zwei Wagons des Regionalzugs, aus einer Zeit, wo die Pässe noch keine Gleise hatten, und das Tal seine eigene, abgeschiedene Eisenbahnlinie, mit einem Schild, das den Namen der Station und den Fahrplan preisgab. Kein Bahnhofshaus, keine Wartehalle, keine Schalter - wer hier einstieg, durfte seine Fahrkarte im Zug kaufen. Und schließlich, während der Zug einfuhr, ertönten die Worte, die Chodnik am meisten fürchtete.

      „Nächster Halt: Lilienfeld!”

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 16.04.2021

      Zitat von Nharun im Beitrag #118
      "Das ist doch der Großonkel deiner Tante mütterlicherseits"

      Eine sehr komplizierte Art, "Urgroßonkel mütterlicherseits" zu sagen.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertneunundfünfzigstes Speedbasteln am 09. April 2021: Zeitmessung" geschrieben. 13.04.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      @Nharun: Ah, ein paar alte Klassiker, und die Erklärung, wie magische Uhren zustande kamen. Wie erneuern sich denn die moderneren Uhren in begrenzten Maße? Oder ist das ein Werksgeheimnis?

      @Aguran: Eine gröbere Zeitmessung. Ist Sevrias als "Unglücksbotin" bekannt, weil ihr Kalender reichsspaltende Sekten verursacht hat? So ein Epochenkalender mit den Sprüchen eignet sich gut, um an die Wand eines Heilpraktikanten gehängt zu werden.

      @Elatan: Elben haben aber komische Jahre. Warum haben sie kein Wort für den Jahreszeitenzyklus?




      Zitat von Nharun im Beitrag #8
      @Chrontheon Sehr mysteriös.

      In der Tat.

      Zitat von Elatan im Beitrag #9
      @Chrontheon: In der Tat wieder einmal ein mysteriöser Beitrag. Was wohl passiert, wenn die Zahl 9999999999999999 erreicht wird und es nicht mehr weitergehen kann?

      Ach herrje, jetzt darf ich mir auch einen Kalender ausdenken ...

      Das ist eine unmögliche Zahl. Die höchstmögliche Zahl wäre BBBB5428133B3BBB. Das macht aber keinen Unterschied, denn wenn die Zahl überschritten wird, werden alle Stellen entweder auf 0 oder 1 gesetzt [0000010100000000], der Übertrag geht verloren. Bis es aber dazu kommt, vergehen Jahrtausende. Außerdem wurde das Gerät nicht nur einmal zurückgesetzt.

      Zitat von Aguran im Beitrag #10
      @Chrontheon Tja... ein Text der mehr Fragen stellt als beantwortet, aber gut geschrieben. Und selbst die gestellten Fragen bleiben im Nebel. Da kann ich michnur dem "mysteriös" anschließen. &

      Ja ... da ist mir die Zeit ausgegangen. Das Ende hat dann aber doch gut gepasst.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertneunundfünfzigstes Speedbasteln am 09. April 2021: Zeitmessung" geschrieben. 09.04.2021

      Dieser Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Das Werksgeheimnis

      „... einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig, vierundzwanzig-” Der Wächter kam wieder heraus. „Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, ...” Seit der Chronometer gebrochen war, musste Jasen die Sekunden mündlich zählen. Es war anstrengend, aber so hatte er es auch gemacht, bis er das Gerät in seine Hände bekommen hatte.

      „... siebzehn, achtzehn, neun-” Der Wächter wurde abgelöst, der neue nahm seine Positiion, und der alte verschwand hinter einer Ecke. „Eins, zwei, drei, vier, ...” Jasen hatte sein altes Notizbuch schon die ganze Nacht über mit Zahlen gefüllt, doch sobald die Sonne aufging, würde er sich aus dem Staub machen. Es war ihm zu unsicher hier, und er hatte die Zahlen, die ihm am wichtigsten waren, bereits seit Mitternacht. „... achtundtzwanzig, neunundzwanzig-” Er zögerte. Etwas schien dort unten vor sich zu gehen. „Dreißig, einunddreißig, zweiunddreißig-” Der Wächter war eiligen Schrittes im Werksgebäude verschwunden, und kam nicht mehr heraus. Die Tür stand offen. Das war seine Chance!

      Schnellen Schrittes eilte Jasen den Hang hinab, durchs Gebüsch, über den Asphalt, durch die Tür, mitten in die Dunkelheit. Niemand war zu sehen. Er schlich den Gang entlang, bis er zu einer Tür mit der Beschriftung „Serverraum” kam. „Als ob”, gab er von sich, und betrat den Raum. Kein Summen, keine Lichter, nicht ein elektronisches Element war zu sehen. Nur angestaubte Kästen, möglicherweise nicht einmal aus Metall. Mit einem Finger fuhr er über den Staub, das Muster darunter offenbarend. „Holz.” Was ging hier vor? Es war schon merkwürdig genug, das aus den Rauchfängen der Fabrik kein Rauch aufstieg - an keinem der Tage, an denen er auch nur zufällig vorbeigekommen war -, aber das?

      Stimmen jenseits der Tür ließen Jasen erstarren. Er vermutete, dass es sich um den Werksleiter und den Wächter von vorhin handelte, denn eine der Stimmen tadelte die andere für eine offenstehende Tür. Jasen wagte es kaum, sich zu bewegen, doch drängte ihn ein Gefühl in seiner Magengegend dazu, sich durch die hölzernen Reihen zu bewegen. Als dann die Tür aufging, duckte er sich.

      „Unglaublich! Auf keinen kann man sich hier verlassen!” Die Stimme bewegte sich schleifenden Schrittes durch die Reihen, und Jasen wich still und flink aus, immer im richtigen Moment um eine Ecke biegend. Als die schleifenden Schritte stoppten, hörte er Holz auf Holz reiben, gefolgt von etwas, das sich nach metallischen Zahnrädern anhörte. „Drei Stunden. So weit sind wir gekommen, und dennoch muss ich sie vielleicht wieder zurücksetzen!”

      Erneut drang das Geräusch reibenden Holzes in Jasens Ohren, und die Stimme, zornig vor sich hin murmelnd, verließ den Raum. Als die Tür endlich ins Schloss fiel, atmete Jasen auf. „Was meinte er?”, flüsterte er ins Leere, während er die Reihe betrat, die der Besitzer der Stimme vorhin aufgesucht hatte. Kein Hinweis auf den genauen Ort war aufzufinden, nicht bei dem spärlichen Licht, also öffnete Jasen eine zufällige Lade. Der Anblich, der sich ihm offenbarte, war erstaunlich. Ein überaus komplexes Werk aus Zahnrädern und Spulen, Gewichten und Fäden. Da nach hinten hin kein Ende zu sehen war, öffnete er weitere Laden. „Das ist alles miteinander verbunden! Und es kommt ganz ohne Strom aus. Faszinierend!”

      Jasens Herz blieb stehen, als die Tür ruckartig geöffnet wurde. Mehrere Personen, den Schritten und Stimmen zufolge, betraten den Raum und bewegten sich durch die Reihen, immer näher zu Jasen hin. Die Laden konnte er jetzt nicht mehr schließen, das würden sie hören, und weglaufen könnte auch schwer werden, jetzt, wo der Wächter vermutlch wieder auf seinem Posten stand. Sie blieben in der selben Reihe stehen, in der er regungslos verweilte, das Licht einer Lampe fing ihn sogar für einen Augenblick ein. Wie kann es sein, dass sie mich nicht gesehen haben? Eine Lade wurde geöffnet, und bald war klar, dass es die selbe von vorhin war.

      „Drei fünfzehn. Nun gut, aber synkronisiert sie mit der anderen.” Einer in der Gruppe trat näher heran und arbeitete im Schein der Lampe, während metallisches Klicken zu hören war. In der Ferne rief ihm jemand Zahlen zu, stetig höher zählend, bis der Werkling „fertig” rief. Die Lade wurde geschlossen, und die Delegation bewegte sich wieder aus der Tür hinaus.

      Jasen konnte nicht glauben, dass sie ihn nicht bemerkt hatten. Mit seiner dunklen Kleidung hätte er gut in den Schatten des Raumes verschwinden können, doch war er sich sicher, dass die Lampe sein bleiches Gesicht offenbart haben musste. „Na gut, schaun wir, was hier getan wurde, und dann geht’s raus hier!”

      Die Lade öffnete sich wie von selbst, die anderen waren vermutlich nicht so oft geöffnet worden. Ohne eine Lampe war es recht schwer, etwas zu erkennen, doch schien es sich um das Zeigermodul eines Chronometers des letzten Jahrhunderts zu handeln. Die angezeigte Zahl war 0000000000124370, wobei sich die letzten beiden Ziffern recht schnell, und die beiden davor wengiger schnell veränderten. „Faszinierend!” Er nahm ein kleines Gerät hervor, ließ es dreimal aufblitzen, und steckte es wieder ein, bevor er diese und die anderen Laden schloss. „Nicht genau das, wonach ich gesucht habe, doch etwas!”

      Eilig machte er sich auf den Weg hinaus, wobei der die Tür, durch die er das Werksgebäude betreten hatte, mied. Beinahe hätte er das Licht des Freien erreicht, als er hinter sich eine Stimme hörte. Außer Atem, mit kaltem Schweiß auf der Stirn, stand er da, währed sich die Stimme hinter ihm schnellen Schrittes näherte. Wenn ihm nicht schnell etwas einfiel, konnte sein kurzer Ausflug in einer langen Reise enden. Doch wie sehr er sich auch anstrengte, kein klarer Gedanke wollte seinem Kopf entspringen.

      (Jasen - dem Geheimnis auf der Spur)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Sechstes Spontanspeedbasteln am 10. März 2021: Volkslieder" geschrieben. 17.03.2021

      Zitat von Elatan im Beitrag #12
      Da wäre ich gespannt, wie die Melodie in deinem Kopf klingt! So in etwa klingt die, die ich im Kopf hatte:

      Bis auf die reduplizierten Vokale kommt es schon auf das hin. [Habs mir aber nicht im detailierten Vergleich angeschaut.] Wie hast du denn die schönen Noten gemacht?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Sechstes Spontanspeedbasteln am 10. März 2021: Volkslieder" geschrieben. 16.03.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      @Harbut: Das ist grauenhaft! Woher kamen denn die Annahmen, vor denen im Lied gewarnt werden?

      @Chrontheon: Oh, gleich zwei Beiträge! Und der erste hat sogar ein Beispiellied! Jetzt musst du nur noch die Melodie nachliefern!

      @Elatan: Das ist richtig gut geworden, die Wartezeit hat sich ausgezahlt! Ich hatte sogar eine Melodie im Kopf, was bei meinem Beitrag schwerer zu erreichen ist.




      Zitat von Archont im Beitrag #6
      @Chrontheon Besonders vom Klang und der Aussprache fand ich die Lieder schön. Das vokallastige hat mich sehr an Suahili erinnert und die Message hinter den Texten hat das Ganze schön abgerundet. Zu wissen, wie es momentan um die Geschichtswissenschaften steht, war auch interessant, besonders wenn es zu Streitigkeiten bezüglich der Existenz von Volksliedern gibt. Das unterstreicht die Schwierigkeit bei der Erforschung von Kultur aus lang vergangenen Zeiten sehr gut und ist äußerst realistisch. In der Realität fängt es ja teilweise schon bei der Datierung an.

      Naja, so vokallastig ist es nicht. Es sind keine Konsonanten-Cluster enthalten, das kann aber auch an der Wortwahl liegen. So genau gibt es die Sprache noch nicht. Aber danke für die Lobse zur Aussprache! Zum Historischen: In der Welt gibt es acht große Zeitalter [siehe Speedbasteln "Vielvölkerstaaten"], von denen jedes mehrere tausend Jahre umfasst. Zwischen den Historikern und den Heldenliedern liegen also ungefähr 24000 Jahre [wenn ich mich nicht verzählt hab]. Da ist es, wie du schon sagtest, recht schwierig, viel herauszufinden. Der Großteil der modernen Forschung beruht daher auf Aufzeichnungen früherer Zeiten.

      Zitat von Harbut im Beitrag #7
      @Chrontheon Habe es schon im Discord geschrieben, sehr sehr schön die Kreativität mit den Sprachen. Finde es ebenfalls sehr gut, dass die beiden Lieder nicht ohne Kontext darstehen. *Lobsbeere verteil*

      Danke! Ja, den Kontext hab ich gebraucht, weil mir recht schnell die Ideen für die Weiterführung des ersten Liedes ausgegangen sind..

      Zitat von Elatan im Beitrag #8
      @Chrontheon: Innerhalb kürzester Zeit Lieder in selbstgebastelten Sprachen schreiben und dann noch mit Kontext bereichern - nicht schlecht! Kannst du die Texte auch übersetzen?

      Ahm... lieber nicht. Ich weiß von vielleicht zwei Wörtern, was sie bedeuten. Und die gab es schon vor dem Speedbasteln.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Sechstes Spontanspeedbasteln am 10. März 2021: Volkslieder" geschrieben. 10.03.2021

      Die folgenden Beiträge können Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Seren Otonagu

      Seren otunagu, tomin na agenari.
      Seren oqane maro, ogu o danime!
      Tan, sana mi do, oko nogame ni de?
      Oqane mari vo sane, oqane mari ni de?

      Nu ûn, onaga sa re valo; natare vaśareso!
      Ono ma tane va śo so no? Oqa ma ni vara se!
      Tu nû, oqane ma rona 'e? Hosa, na imi na de!
      Oqane mari vo sane, ono ma imi na de!

      Tränen treten in die Augen jener, die dieses kurze, doch bedeutsame Lied hören. Es ist, im Gegensatz zu den bisher besprochenen Volksliedern, die eine freudige oder heitere Stimmung hervorrufen, ein Stück der traurigen Seite, was es jedoch nicht bedeutungslos macht. Im Gegenteil: „Serenj Otonagu” kann vielleicht als das kulturell bedeutenste Lied Ostmanidiens sein. Die Geschichte, die es erzählt, von einer letzten Reise, deren Ende ungewiss ist, gibt den Leuten der Region Hoffnung. Hoffnung, dass auch andere unmöglich erscheinende Herausforderungen gemeistert werden können. Eine Hoffnung, die in jedem von uns geweckt werden kann.




      Seien Sie auch das nächste Mal dabei, wenn wir die Schliffmeister bei der Fertigung ihrer Werke begleiten, in: „Eine Reise durch die Kultur Ostmanidiens -- Einblicke in vergehende Traditionen”!




      „Hosa, hosa, ono ma ni!
      Hosa, hosa, nari qona!”

      „Oten mari, oten mari, kolevari ne?
      Oten mari, kolevari, sana mido te!”

      „Qo ono mari do, qo, qo, qo?
      Qo vari tono me? Qo vari, qo?”

      (Ausschnitt aus „Eine Reise durch die Kultur Ostmanidiens -- Einblicke in vergehende Traditionen”, Episode 23)






      Altkaltonische Volkslieder

      Historiker sind sich über ein bestimmes Thema im Besonderen uneinig. Man möge glauben, alle Völker hätten Volkslieder, was die Diskussion beenden sollte. Doch haben wir den Beweis, dass die Südsuniden, so klein und scheinbar unbedeutend ihre Zahl auch sein mag, keine Lieder hatten, die unter die Kategorie „Volkslieder” fallen. Archeologisch belegbar sind nur wenige Stücke, die man als „Nationalhymne” und dergleichen bezeichnen kann.

      Kann man also sagen, dass die Alt-Kaltonen ebenso keine Volkslieder hatten? Nein. Es gibt nämlich aus einer früheren Epoche einen Fund bei den nahegelegenen Meranen eine Sammlung von Liedern, die in diese Kategorie fallen: der „Epos des Waldhelden Toqoni”*, der in 51 überlieferten Liedern und einem verlorenen Stück in musikalischer Form weitergegeben wurde. Da es sich um direkte Nachbarn handelte, gehen einige Historiker davon aus, dass auch die Kaltonen zu frühesten Zeiten Volkslieder gehabt haben mussten. Der Mangel an Funden lässt diese Theorie jedoch unbewiesen.

      Zu welchem Zeitpunkt können wir sicher sein, dass die Kaltonen Volkslieder gesungen haben? Die ältesten Funde gehen auf den Übergang von der Antike auf die Zeitenwende zurück, und sind in den Gebieten Ost-Manidiens und West-Aridiens angesiedelt. Das ist eine lange Zeit, wenn man bedenkt, dass die Meranischen Heldenlieder ihren Ursprung vermutlich vor der Antike hatten.




      Seien Sie auch das nächste Mal dabei, wenn wir die Schliffmeister bei der Fertigung ihrer Werke begleiten, in: „Volkslieder der Alt-Kaltonen -- Mythos oder Wahrheit?”, Teil 2!




      *Die Übersetzung des Namens ist umstritten. Variationen sind „Toqono”, „Tokono” und „Otokono”.

      (Ausschnitt aus dem ersten Teil von „Volkslieder der Alt-Kaltonen”, Episode 47 der Reihe „Mythos oder Wahrheit?”)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtundfünfzigstes Speedbasteln am 3. März 2021: Piraterie" geschrieben. 06.03.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      @Elatan: Die Tejaaven erinnern mich ein bisschen an die Inselgruppe, von der meine Piraten kommen. Nur sind sie bei dir organisierter und geeinigt, und bei mir, obwohl viele Piraten von dort kommen, sind es bei weitem nicht so viele.

      @Harbut: Oh ... was ist da nur passiert? Und, ist Jakob noch am Leben?

      @Chrontheon: Die Zeitsprünge werfen einige Fragen auf. Die solltest du beantworten!

      @Aguran: Also ... sind das jetzt Piraten, oder ein Seereich? Oder ist es das Seereich der Piraten? Im Übrigen bin ich ebenfalls der Meinung, dass die Elfen nicht über das Meer herrschen sollen.

      @Nharun: Piraterie im Lauf der Zeit - eine interessante Erläuterung, die das Thema durch alle Zeitalter hindurch zusammenfasst! Mir gefallen besonders die bleibende Bedeutung des arvelischen Wortes und die Erwähnung der Sternenkriege.




      Zitat von Aguran im Beitrag #9
      @ChrontheonSchöner Twist mit dem Kraken.Hat ihn ein Beutestück angelockt? :D

      Möglicherweise ... ? Ich frag mich nur, was es sein könnte ...

      Zitat von Harbut im Beitrag #11
      [style=font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;]@Chrontheon Ich finde solche unvorhersehbaren Ereignisse oder starken Wendungen klasse. Finde auch die beiden Textteile sehr schön vom Stil her. Wobei mich der Zeitraum zwischen dem ersten Gespräch und dem Lossegeln doch interessiert. Gibs dazu mehr?[

      Ja, dazu kommt noch mehr. Mir ist gegen Ende ziemlich schnell die Zeit ausgegangen, darum musste ich den Schluss knapp beenden.

      Zitat von Elatan im Beitrag #12
      @Chrontheon: Der Kraken! Da war Piraterie wohl doch nicht die richtige Geschäftsidee.

      Naja, ein Risiko ist bei diesem Geschäft immer dabei. Ob es nun andere Piraten sind, die Imperiale Marine, oder ein Kraken, macht am Ende auch keinen großen Unterschied ... oder doch?

      Zitat von Nharun im Beitrag #14
      @Chrontheon Gehören die drei Beiträge zusammen oder sind es drei unabhängige Häppchen?

      Die gehören alle zusammen. Getrennte Beiträge haben immer eigene Überschriften und Quellen.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[Noch kein Name] Die Welt zusammengefasst (Sammelthread / Linksammlung)" geschrieben. 06.03.2021

      Zitat von Harbut im Beitrag #7
      Des Weiteren wurde beschlossen, dass jeder Hochkönig einen Erben benennen durfte, dieser aber auf keiner Weise mit ihm verwandt sein durfte.

      Das mit der Verwandtschaft ist so eine Sache ... bis zu welchem Grad zählt man als "auf eine Weise mit jemandem verwandt"?

      Zitat von Harbut im Beitrag #7
      Der Hochkönig hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Erben benannt.

      Dieser Narr! Einen Erben bestimmen ist das Erste, was man tut, bevor man aktiv in den Krieg zieht!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtundfünfzigstes Speedbasteln am 3. März 2021: Piraterie" geschrieben. 03.03.2021

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Unheil auf Hoher See

      „Seid Ihr sicher? Es ist schon schlimm genug, wie es jetzt ausschaut, aber nach so einem Vorhaben wird uns jeder jagen.”

      „Es ist war, das Risiko ist hoch, doch so ist auch der Preis, den es zu gewinnen gibt. Für jeden von uns, nicht nur für mich.”

      „Habt Ihr ein Schiff?”

      „Nein, doch das ist nur eine Frage der Zeit.”

      „Männer?”

      „Suche ich hier.”

      „Ihr habt kein Schiff, keine Mannschaft, und fragt mich um einen solchen Gefallen?”

      „Du kennst die besten Leute. Wertvolle Leute. Leute, die man sonst nur am Festland oder in der Imperialen Marine findet.”

      „Sagt es nicht!”

      „Einen Navigator.”

      „Ich bitte Euch!”

      „Einen Chirurgen.”

      „Warum tut Ihr das?”

      „Einen Kartographen.”

      „Hh.. Wie soll ich diese Leute dazu überreden, hier mitzumachen?”

      „Anteile.”

      „Anteile?”

      „Ja. Jeder bekommt einen gerechten Teil des Gewinns. Wir arbeiten für niemand anderen als uns, und wir zahlen keine Steuern. Mehr für die Mannschaft.”

      „Um wie viel handelt es sich hierbei?”

      „Weißt du, was eine Imperiale Galeere so transportiert?”

      Schweigen.

      „Ok, ich rede mit ihnen.”




      Die Segel blähten sich im Wind, und das Schiff bewegte sich aus dem Hafen auf das offene Meer hinaus. „Ich dachte nicht, dass es so einfach sein würde, Captain!” „Das ist der Vorteil, wenn man den Besitzer rekrutiert. Wie gut, dass wir jemanden haben, der die Reparaturen durchführen konnte. Andernfalls wären wir beim nächsten Sturm auf den Meeresgrund gesendet worden.” „Sagt das nicht. Ihr wisst ja, was der Volksmund sagt: Wer auf See zugrunde geht, mag verloren sein, doch gewiss nicht tot.”

      Lange, nachdem die Inseln mit dem Horizont verschmolzen waren, und jeder auf seine Position gegangen war, erklang der Hall der Glocke. Der Navigator prüfte noch einmal die Position mit Karte und Kompass, und eilte an Deck, um die Nachricht zu überbringen: Sie waren auf dem richtigen Kurs, und das Schiff, sofern es die Imperiale Flagge zeigte, musste ein Transporter sein. Seine Vermutung wurde schnell bestätigt, und sie näherten sich dem Ziel.

      Sobald sie in Reichweite waren, tauschten sie die Handelsflagge gegen ihre eigene, was, zu ihrer Überraschung, zum Gefecht führte. Dank der Wendigkeit des inulanischen Segelschiffes konnten sie den Kanonen der Galeere ausweichen, und diese schließlich enterten. Der Kampf auf dem Transportschiff war relativ kurz; anscheinend war sich die Besatzung ihrer Überlegenheit im Fernkampf sicher. Nun aber gaben viele Verteidiger auf oder flohen, soweit es ging, was den Sieg über den Rest erleichterte. Die Ladung wechselte das Schiff, die Besatzung, soweit am Leben, wurde im Inneren verwahrt. Ein Teil der Inulaner blieb auf der Galeere, um dem Flagschiff in den Sonnenuntergang zu folgen.




      „Das lief erstaunlich gut”, sagte Veridan, als er Carvolo unter dem eng besetzten Sternenhimmel entgegentrat. „Ja, dafür, dass sie sich geweigert haben, lief es wirklich gut”, entgegnete der Kapitän. „Trotz allem, was ich bisher hörte, scheinen die Imperialisten doch sehr treu zu sein. Zu treu, um gleich aufzugeben.” „Das liegt vielleicht an der Fracht. Ich bin mit der Evaluierung fertig ... es ist viel. Und es sind sehr interessante Schätze dabei.”

      Carvolo schaute ihn direkt an. „Wie viel bleibt ungefähr für mich?” „Nach der Schadensabrechnung, und mit dem Kapitänsanteil ... mindestens eine Imperiale Galeere in voller Ausrüstung, Rationen inkludiert.” Der Kapitän stieß einen Pfiff aus. „Zum Glück müssen wir die Vollverluste nicht begleichen!” „Das stimmt”, meinte Veridan. „Ich begebe mich am besten wieder in mein Quartier. Es dauert noch eine Weile, bis ich die Anteile auf alle verteilt habe. Bisher kenne ich nur den etwaigen Gesamtschätzwert.”

      Kaum hatte er zum Abgang seinen Fuß auf die erste Stufe gesetzt, wurde das Schiff erschüttert. Ahnungslos, doch mit einem unguten Verdacht, ließen sie die Glocke läuten, um die Mannschaft zum Gefecht aufzurufen. Mit einem Blick zur Galeere erkannten sie, dass die Sekundarmannschaft die gleichen Vorbereitungen traf. Ein anderes Schiff war jedoch nicht in Sicht.

      Kurz darauf trat jedoch die wahre Ursache aus den dunklen Tiefen des Wassers hervor. Rote Tentakel, den Schüssen der Kanonen und den Klingen der Seemänner ausweichend, schlangen sich um beide Schiffe, und zogen sie hinab. Veridan, wissend, was sich in seinem Quartier befand, geriet in Panik und eilte dorthin. Es war jedoch zu spät, um zu retten, was er suchte, den sein Atem wurde vermischt mit dem kalten Hauch der Ungewissenheit.

      (########)

    • Chrontheon hat das Thema "Einhundertachtundfünfzigstes Speedbasteln am 3. März 2021: Piraterie" erstellt. 03.03.2021

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einfachso" geschrieben. 20.02.2021

      Aus irgendeinem Grund hab ich nicht mit so vielen Antworten gerechnet ... aber da ich das hier nicht länger aufschieben kann - insbesondere, wenn ich hier weitere Texte reinstellen will -, habe ich eine kurze Erklärung verfasst:


      Mir wurde empfohlen, die Fragen ungeachtet der Konsequenzen zu beantworten. Es ergeben sich diesbezüglich jedoch Probleme, auf die ich im folgenden Spoiler eingehen werde. Es ist jedoch ratsam, sie nicht zu lesen, da es sich, wie ihr vielleicht vermutet, um einen [potentiellen] Spoiler handelt. Mit dem Weiterlesen übernehmt ihr die Verantwortung für dessen Folgen, wie gering ihr sie auch einzuschätzen vermögt.

      Dieser Text ist Teil eines größeren Ganzen, das im Verlauf der Zeit nach und nach offenbart wird. Der Grund, weshalb ich nicht auf die Fragen eingehen will, ist einerseits, um Spoiler zu vermeiden, und andererseits, da einiges noch später beantwortet werden könnte, und es keinen Sinn hätte, Textstellen zum Lesen freizugeben, die im Grunde nur Feedbackantworten wiederholen. Das gilt auch für die Folgetexte: Kommt danach noch etwas, das aufkommende Fragen beantworten könnte, hat der Folgetext Vorrang. Wird eine Frage sicher nicht mehr beantwortet, oder handelt es sich um eine Unklarheit, die aufgrund des Schreibstils zustande kam, ist ein Aufschub der Beantwortung jedoch auszuschließen.
      [Besagte Folgetexte müssen nicht unmittelbar im Anschluss, oder in chronologischer Reihenfolge eintreffen.]

      Ich bitte um euer Verständnis und etwas Geduld!


    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Fünftes Spontanspeedbasteln am 17. Februar 2021: Naturkatastrophen" geschrieben. 18.02.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      @Chrontheon: Die Namen im ersten Abschnitt kommen mir irgendwie bekannt vor. Viel von der Naturkatastrophe haben wir ja noch nicht gesehen. Ich frag mich, wie die Geschichte weitergeht.

      @Nharun: Oh, ich dachte zuerst, es war der Meteoriteneinschlag, über den du mal geschrieben hast. Aber nur Überschwemmungen ... dein Beitrag scheint der harmloseste zu sein ...

      @Elatan: Meteorit, oder Vulkan? Die Fluten des Meeres deuten auf ersteren hin, während die finsteren Wolken letzteren andeuten. Vielleicht ist es beides: Ein Meteorit fällt auf einen Vulkan, der bricht daraufhin aus und schleudert den Meteorit ins Wasser, was die Wellen macht. Irgendwie hab ich bei dem Titel an was Schlimmeres gedacht, aber was hätt ich schon bei deiner Welt erwarten können? Dass sie tatsächlich endet?

      @Aguran: Das erinnert mich zu sehr an meinen eigenen Beitrag. Ich hoffe, der Erzmagier und der Novize können die Schäden wieder beheben!




      Zitat von Aguran im Beitrag #7
      @Chrontheon Sehr interessanter Text, man merkt das du dir viel Mühe für die ästhetischen Aspekte gemacht hast. Ist das eine Art katastrophaler Schöpfungamythos?

      Mehr ein Apokalypsenmythos. Und durchaus realer; was hier passierte hat Auswirkungen die deutlicher erkennbar sind als die Ereignisse des Vorgängerbeitrags.

      Zitat von Elatan im Beitrag #8
      @Chrontheon: "Kalb floh for dem Schürzenmann, der ein großes Messer schwang." ist ein wunderarer Reim! Sehr schön geschrieben.

      :D

      [Ui, ich hab den Rechtschreibfehler gar nicht bemerkt!]

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Fünftes Spontanspeedbasteln am 17. Februar 2021: Naturkatastrophen" geschrieben. 17.02.2021

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Das Ende der Zeit

      Schnell war die Zeit vergangen, die nächste Zillion Jahre, und der Zyklus beginnt erneut. Sie kamen herab, auf die wir warteten, an die zu glauben in heutiger Zeit kaum jemand gewagt hatte. Die Uhrahnen stiegen von den Wolken hinab, auf denen sie herbeigeritten kamen, doch fanden sie nicht die Goldene Halle vor, in jener sie letztens gespeist hatten. Stattdessen waren sie an einem dunklen Ort voller Lichter, Laute, Leben.

      Baum fand bald einen Platz im Walde zwischen den Eisernen Türmen. Uar nistete sich in ein unantastbares Netz ein. Brezel fand sich in einer Backstube wieder. Etwas Vertrautes, unter all dem Fremden. Vater Zeit und Mutter Natur waren ziellos jedoch, in dieser unbekannten Welt.

      Himmel und Hölle, die sich nun endlich für eine Namensänderung letzterer entschieden hatten, spazierten entlang der Pfade, die sich zwischen den Türmen wanden. Storch fand sich auf einem solchen wider, Mammut blickte in ein Ebenbild, umgeben von steinernem Gemäuer. Ebenfalls ein gewohnter Ort unter Ungewohntem. Kalb floh for dem Schürzenmann, der ein großes Messer schwang.

      Die Großeltern Raum und Zeit nutzten die Gelegenheit, sich das Bild im Ganzen zu betrachten, doch ließen sie das Kontinuum unbeaufsichtigt. Und da kam er, der Meister des Unheils, und spaltete das arme Ding. Raum und Zeit, die dies nicht kommen gesehen hatten, entschwanden der Welt in diesem Augenblick, und auch Vater Zeit, da seine Eltern nicht mehr waren, war fort. Mutter Natur eilte so bald zu den Uhrgroßeltern Sonne und Mond, doch der Schmerz in deren Herzen war zu groß. Sie konnten nicht helfen.

      Als Baum verwurzelt war, Uar verloren im Netz, und Brezel im Ofen, kamen die Uruhrgroßeltern der endlosen Sphären auf Mutter Natur zugeschritten. Viele Generationen auf beiden Seiten der Linie waren unauffindbar, es war der Mutter eine Katastrophe, die unbeschreibbar war. Die Uruhrgroßeltern wurden jedoch in einer Spirale des Seins gefangen, und die Mutter war bald auf sich alleine gestellt.

      Oder sie wäre es, wäre er nicht erschienen. Der Meister des Gleichgewichts, der bisher die Taten des Meisters des Unheils zu verhindern vermocht hatte, der nun gescheitert war, stand zwischen der Mutter und dem Grund des Übels. Er wusste, er musste das Kontinuum wiedervereinen, sonst wäre dies auch das Ende der Welt. Doch das Kontinuum war zerstäubt.

      „Keher um”, befahl er den Widersacher. „Es ist noch nicht zu spät!” Doch der andere dachte nicht, dies tun zu wollen. „Es ist vorbei; ich kann die Welt nun formen!” Und er stürmte vorwärts, der Mutter entgegen. Der Meister des Gleichgewichts jedoch, zog einen Strich, und eine Spiegelfläche war zwischen ihnen entstanden, durch die der andere entschwand. Ljevin folgte.

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Auf der anderen Seite stellte Ktu'n sich dem Lichtmeister entgegen. „Du hast uns umsonst in diese Ebene gebracht”, sprach der Schattenmeister, während dunkle Arme um ihn herum den Boden bedeckten. „Es mag stimmen, dass hiermit nicht viel gerettet werden kann”, antwortete Ljevin, zwei Schwerter aus seinen Illusionen ziehend, „doch hier habe ich Unterstützung!” Als er diese Worte sprach, erschien ein zweiter Ljevin neben ihm.

      „Du Narr”, entgegnete der Schattenmeister, während dessen zweites Ich sich von Hinten an die Lichtmeister anschlich. „Auch ich bin hier doppelt!” Die Ljevins jedoch waren vorbereitet, und einer der beiden fing des Schattenmeisters Abbild in einem Spiegelkarussel ein. Nun war dieser alleine.

      Ein Kampf begann zwischen den Schlingen der Schatten und den eingebildet ausgebildeten Klingen des Lichts. Nicht lange jedoch kämpften sie, und des Lichtmeisters Abbild wurde vom eigenen Schwert gestochen. Er sank zu Boden, und Ktu'n öffnete ein Portal zu einer dunklen Ebene, durch das ihn Ljevin verfolgte.

      Fortsetzung folgt ...

      (Das Ende der Zeit und ihre Folgen, Zweitwelt; genaue Welt unbekannt)


      Zur Erklärung [weil ich hauptsächlich versucht habe, ästhetisch und mit nicht so vielen Wortwiederholungen zu schreiben (und falls es immer noch Unklarheiten gibt)]:
      > Meister des Gleichgewichts = Ljevin = Lichtmeister
      > Meister des Unheils = Ktu'n = Schattenmeister

    • *Lobsbeeren verteil*

      @Nharun: Der Beitrag war interessant zu lesen, und hat mich - interessanterweise - dazu inspiriert, eine Sprache zu basteln. Es ist aber schon ein bisschen blöd, wenn man das einzig lebende Exemplar aufschneiden muss, um mehr zu erfahren. Werden Vorkehrungen getroffen, die es ermöglichen, die Sektion am lebenden Wesen durchzuführen?

      @Elatan: Der Typ spielt mit Mächten, die er nicht versteht! Über die Traumlande würde ich auch gern mehr erfahren, zum Einen, um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu meinen Traumwelten zu sehen, zum Anderen, um mehr über den Inhalt des Beitrags zu lernen. Wie macht dieser Ort Leute unsterblich? Wer sind diese unsterblichen Meister, von denen er lernen will? Und was hat es mit den "neuen Körpern" auf sich? Hmm... wenn ich so darüber nachdenke, fügen sich schon einige Teile zusammen ...




      Zitat von Elatan im Beitrag #9
      @Chrontheon: Ja, das sieht mir ganz nach Neid und Unwissenheit aus, die armen Achtbeiner!

      Genau. Ich hatte ursprünglich vor, ihn im Text draufkommen zu lassen, aber es hat am Ende dann doch nicht mehr dazu gepasst.

      Zitat von Nharun im Beitrag #10
      @Chrontheon Ich weiß nicht ob es Absicht ist, oder es die Spuren eines Namensplatzhalters, aber dass der Erzähler, der nach dem einführenden Absatz anfängt sympathisch xenophil zu werden, wird durch die Referenz auf die Grünhäute wieder stark relativiert. Das finde ich gut, weil es die Schwierigkeit einer solchen Problematik besser einfängt, als schnödes schwarz-weiß.

      Das ist nicht so rübergekommen, wie ich es mir gedacht hab. Ich wollte einen seichten Verlauf von eher neutral bis leicht xenophil darstellen. Das war zumindest der Gedanke hinter dem ersten Absatz. Bezüglich der Grünhäuter: Solche Bezeichnungen, die sich auf physische Merkmale beziehen, sind in der Union nicht selten. in formalen Gesprächen - und gegenüber den Angesprochenen - verwendet man natürlich die offizielle Volksbezeichnung, aber in informellen Konversationen - in manchen Fällen sogar unter Vertrauten - kommt sowas schonmal vor. In letzteren Fällen, insbesondere in Freundeskreisen jungen Alters, kann man auch mit einer Gegenbezeichnung ähnlich des "Bleichgesichts" rechnen. In der Regel hören diese Bezeichnungen jedoch auf, sobald jemand seinen Unmut diesbezüglich äußert - zumindest, wenn es um etablierte Völker, wie den Grünhäutern [ja, ich weiß immer noch nicht den offiziellen Namen], geht.

    • Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Die „Anderen”

      Die Union hat uns viel gebracht. Einheit, Frieden, Wohlstand. Die Pioniere erkundeten immer weitere Gebiete, vergrößerten unser Territorium, fanden Rohstoffe, wo wir keine vermuteten, und Plätze, an die wir verreisen können, wenn wir einmal das Budget dafür angesammelt haben. Es schien nur noch bergauf zu gehen.

      Doch alles änderte sich, als sie auf andere Völker stießen. Wir ahnten, dass es früher oder später dazu kommen musste, auch wenn wir es nicht mit Gewissheit sagen konnten. Wären die Pioniere doch nur nie auf sie gestoßen! So viele Probleme hätten vermieden werden können! Doch aufs Ganze gesehen, hätten wir doch nur das Unausweichliche aufschieben können. Immerhin ist unsere Welt nur begrenzt, und beim Erfolg der Pioniere gab es auch keinen Grund, die Exkursionen einzustellen.

      Also ... die Anderen, wie sie allgemein genannt werden ... sie sind nett, hilfsbereit, halten sich sogar im Hintergrund der Gesellschaft. Ich kann nichts gegen sie sagen, außer, dass durch ihre Eingliederung in die Union die öffentliche Ordnung gestört wurde. Ich kann aber nicht sagen, dass es ihre Schuld ist. Noch nie habe ich von seriöser Quelle vernommen, dass einer der ihren jemals einen Streit begonnen, ein Verbrechen begangen, oder nur einen kleinen Fehler gemacht habe.

      Ich glaube, das Problem liegt bei uns. Wir, die schon lange in der Union sind, die trotz unserer Unterschiede eine Gemeinsamkeit haben, können anscheinend nicht mit den Neuen auskommen. In großen Teilen zumindest; alle der unseren kann ich hier auch nicht in den Schein der Schuld stellen.

      Ist es die Hautfarbe, die von seiten einiger als „unnatürlich” bezeichnet wird? Liegt es daran, dass sie eine andere Sprache als wir sprechen, was einfach daran liegt, dass sich Sprachen auf solch weite Entfernungen nunmal nicht auf die gleiche Weise entwickeln? Die Kultur? Anatomie? Oder die Einstellung, freiwillig Arbeiten zu verrichten, die andere als „niederes Werk” betrachten, die sich sogar in Krisenzeiten weigern würden, diese auszuführen, obwohl sie essenziell für den Erhalt unserer Gesellschaft sind?

      Ich weiß es nicht. Ich kann nicht sagen, wo das Problem liegt, denn jene, die ein Problem mit ihnen haben, scheinen unfähig zu sein, darüber zu reden, ohne bei genauerer Nachfrage Anfeindungen denen gegenüber zu entwickeln, die einfach nur verstehne wollen. Und andere ... nunja, andere wie ich wissen es ebenfalls nicht, und fragen gar nicht erst nach, da sie bereits wissen, wie auf sie reagiert wird.

      Ich habe letztens mit einem von ihnen gesprochen. Mit einem der Anderen. Ein freundlicher junger Mann, arbeitet an den Docks vom Westhafen, wo er Waren in Frachtschiffe einlagert. Seine Frau kümmert sich währenddessen um die acht Kinder. Kannst du das glauben? Acht Kinder auf einmal haben sie bekommen, kurz nach ihrer Ankunft, und er bringt sie alleine ohne Unterhaltsunterstützung durch! Naja, vielleicht ist es das. Neid. Vielleicht sind einige Leute einfach eifersüchtig auf die Fähigkeiten der Anderen.

      Die Zahl Acht scheint übrigens eine besondere Bedeutung für sie zu haben. Das beginnt einmal mit den acht Beinen, über die durchschnittlich acht Kinder, die eine Schwangerschaft bei ihnen bringt, bis hin zu kulturellen Bedeutungen. Über letztere kann ich dir jedoch leider nicht so viel berichten; ich weiß nicht, wie gut ich ihn da verstanden habe. Er ist noch dabei, die Handdelssprache zu lernen, du verstehst sicher, dass es ohne sie schwieriger ist. Er ist aber schon ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass er vor drei Wochen erst angereist ist.

      Nun, ich muss schon sagen, der bläulich-violette Farbton der Haut ist eni bisschen ungewohnt, aber das war auch bei den Grünhäutern der Fall. Und die sind schon seit Jahrhunderten in der Union! An die großen Augen muss man sich vielleicht auch gewöhnen, aber die sind anscheinend dazu geeignet, mehr Licht und ein größeres Farbsspektrum einzufangen. Ziemlich praktisch, wenn man bedenkt, dass wir dafür mehr oder weniger teure Geräte kaufen müssen - je nach Qualität und Lebensdauer natürlich. Und sie sind recht intelligent. Głuano, mit dem ich darüber geredet habe, hat anscheinend Sternenkunde, oder deren Äquivalent dazu, studiert, bevor er hierher gezogen ist. Ehrlich gesagt könnte ich ihn mir besser als Navigator vorstellen als in den Docks. Aber vielleicht ist es in der Natur seiner Kultur, sich von unten nach oben durchzuarbeiten? Andererseits kann es auch an der Unterdrückung liegen. Vielleicht kennst du jemanden, der ihm eine geeignete Stelle geben kann? Schreib mir, wenn es möglich ist! Ich weiß nämlich nicht, wie lange es ihm noch gut geht, wenn die Saisonarbeiter zurückkehren.

      („Die Głutagari”, wie wir zu den Achtbeinern kamen)

    • Zitat von Nharun im Beitrag #2
      Was fangen wir nur mit der Zeit bis dahin an?

      Mikrospeedbasteln!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundfünfzigstes Speedbasteln am 3. Februar 2021: Arachniden" geschrieben. 09.02.2021

      Zitat von Nharun im Beitrag #18
      @Chrontheon Diese Gutenacht-Geschichte sollte besser nicht als Gute-Nacht-Geschichte erzählt werden... Wer kann denn bei dem Gedanken, dass Spinnen über einen krabbeln, die es immerhin schaffen laute Geräusche zu produzieren, noch schlafen? Wer das als Erleichterung begreift muss Angst vor etwas viel Schlimmerem haben.

      Ja, zur Zeit der Unvollendeten war er nicht mehr der selbe ...

      "Die Erleichterung des Protagonisten kam daher, dass er sich etwas weitaus Schlimmeres gedacht hat, als er die Geräusche gehört hat, und generell keine Angst vor Spinnen hat. Dass die Spinnen über ihn krabbeln, wird das Einschlafen aber auch nicht leichter gemacht haben." [Aus den Unvollendeten-Theorien.]

Empfänger
Chrontheon
Betreff:


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