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Chrontheon
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    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 01.09.2021

      Zitat von Teja im Beitrag #14
      @Chrontheon Auch in dieser Welt wüsste ich gerne mehr. Wer ist der Erzähler und was genau ist sein Plan?

      Viel ist noch nicht bekannt, aber ich weiß schon mehr über den Erzähler. Er ist ein Nachfahre der Wiljoxinon, von denen er sich durch seine Technologieaffinität hervorhebt. Er ist, kurzgesagt, ein selbstständiger Hacker, der darauf spezialisiert ist, die virtuellen Abbilder von VR-Nutzern, und durch diese, den physischen Standort derer zu finden. Der Auftrag hier verlief nur nicht ganz so, wie er geplant war.

      Was zur Welt an sich schon bekannt ist: Es ist die Welt des oben verlinkten Speedbastelbeitrags, jedoch weit, weit in der Zukunft. Die Virtuelle Realität, in der der Text spielt, ist das Äquivalent unseres Internets in einer futuristischen Fassung, mit allen Vor- und Nachteilen, aber weitaus mehr Gefahren. Das traurige daran ist, dass die meisten Leute sich beinah vollständig digitalisiert haben ...

      Edit: "Menschen" im letzten Satz war nicht aussagefähig genug, daher durch "Leute" ersetzt.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Alltagsgeschichten" geschrieben. 26.08.2021

      Da wird sich Jakon freuen, wenn er erfährt, dass das Moos auch auf seine Freunde übergreift ...

      Ich hab das Gefühl, dass die Sache größer ist, als ursprünglich vermutet; vielleicht sogar über den normalen Alltag hinausgeht. Wird Jakon den Fall lösen, oder wird es das Ende der Welt bringen? Wir werden es nie erfahren ...

      ... weil hier nichts über diesen einen Tag hinausgeht ...

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 26.08.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      @Teja: Ach, das ist schön, in dieser endlose Leere ein bisschen simulierte Natur um sich zu haben. Wie gut sind eigentlich die virtuellen Abbilder? Ist es eher leicht zu durchschaun, oder gibt es sogar Leute, die durch die Pflanzen durchgreifen, und trotzdem kaum glauben, was sie da vor sich haben?

      @Gerion: Der Aufstieg ung Fall des Fantasy-Internets. Eine schöne Geschichte, wenn auch eine traurige. Ich freu mich schon, zu erfahren, wie Peterson's Nachfolger weiterkommen.

      @Nharun: Es hat gedauert, und einige Symtome und Informationen sind mir entgegengegangen, doch bei der Erwähnung des Geräusches fallender Würfel ist es mir gekommen: Ich weiß, worum es bei dieser Abhängigkeit geht! Und ich mag die Idee. [Den Beitrag übre "Kondensierte Erinnerungen" las ich bis zur Lobsverfassung noch nicht.]

      @Chrontheon: ... ein Ort, sie zu binden ...




      Zitat von DrZalmat im Beitrag #9
      @Teja Kurz aber prägnant. Ich frage mich warum sich Sibirien nicht durchgesetzt hat...

      Weil Weltraumleute einfach keinen Respekt für ihr kulturelles Erbe haben!


      Zitat von DrZalmat im Beitrag #9
      @Chrontheon Der Text erzeugt fast mehr Fragen als er beantwortet gibt es mehr Informationen?

      Das kommt auf die Fragen an..


      Zitat von Elatan im Beitrag #11
      @Chrontheon: Das klingt wieder wie ein Auszug aus einem sehr spannenden Setting. Liefer uns doch mal eine dazu passende Weltvorstellung.

      Ok..

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 24.08.2021

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Der Eine Ort

      Ich kam nicht oft an Orte wie diesen. Ich mag deshalbt als langweilig gegolten, als Außenseiter verstoßen, oder böswillige Botschaften über mich gefunden haben. Die Wahrheit ist aber, ich geselle mich nicht gerne an Orte wie diesen. Ob es nun die Gebote der Eltern waren, die mich hiervon fernhielten, oder aber das Erbe, das ich von den Selbigen erhalten hatte, kann ich nicht mehr sagen. Es kann aber an beidem etwas dran sein. Meine Eltern geboten mir immer, mich von Orten fernzuhalten, an denen Polizeiliche Hilfskräfte für Ordnung sorgen müssen. Es ist aber auch nicht meine Art, mich überhaupt so lange hier aufzuhalten, ist doch mein Heim diesem von Gefahr.

      Umso erstaunlicher wirst du es finden, mich nun hier zu sehen. Hier, an einem Ort, an dem jeder meint, alles tun und lassen zu können. Eine Innovation für die Zukunft haben sie es genannt. Wir könnten und mit Leuten verbinden, die an fernen Orten leben, jenseits der Sterne und diesseits der Monde. Es begann alles mit einem Spiel. Interaktiv und ohne Vorgaben. Doch bald war es zu etwas größerem mutiert, wie die elektronischen Zahlungsmitte, die ursprünglich nur als Experiment eingeführt worden waren.

      So bin ich nun hier, im Auftrag der Polizeilichen Hilfskräfte, um Djen Jaxhon zu finden - was gar nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, dass hier jeder maskiert ist. Unter meinen Freunden bin ich als Alref314 bekannt, meine Kollegen kennen mich jedoch als JX_32. Wie du siehst, verstehe ich auch etwas von Masken. Die meisten Masken hier sind von schlechter Qualität, doch ich erkenne jene, die auf dem Gebiet der Maskierung mehr Erfahrung haben als ich. Der Mann im blauen Anzug, das Kind mit dem silbernen Stirnband, das Mädchen mit der roten Jacke. Besonders vor letzterer solltest du dich hüten, falls du dich hierher verirren solltest. Sie nimmt dich nämlich auseinander, wenn du nur eine falsche Bemerkung von dir gibst.

      Nachdem ich nun meinen Weg durch diesen Unort gefunden habe, bin ich am Grund angelangt: Dem Loch. Nun, es scheint der Grund zu sein, doch geht es leider noch tiefer von hier aus. Die Massen an Leuten, die hier nur halb beim Bewusstsein herumlungern, dürften schon seit dem Aufbau angesiedelt sein. Ich könnte ihnen die Energie abziehen, und sie würden es nicht merken. Alles, was sie wahrnehmen, spielt sich nur noch in ihrem tiefsten Innersten ab. Keine Aktionen, nur noch Reaktionen. Zu meiner Erleichterung finde ich Djen Jaxhon nicht hier, auch wenn das bedeutet, dass ich die Suche verlängern muss. Djen hat eine gute Maske, eine, die ich noch nicht kenne. Ich hatte es schon befürchtet, dass er weiter unten ist, denn in den „erhellten” Gebieten war er nicht zu finden. Ich muss durch einen Seiteneingang-

      „Name!”

      „Kjanu Tsemini.” Einer meiner Scheinnamen. Schließlich will ich ja nicht, dass sie durch meine Maske sehen.

      „Benutzername!”

      „Alek-13.” An dieser Stelle hoffe ich immer, dass meine Täuschung hängt. Ich bin im Begriff, die „erhellten” Gebiete zu verlassen, in denen ich im Zweifelsfall einen Nottunnel betreten, oder sogar erstellen könnte. Bin ich einmal durch einen Seiteneingang in einen Raum eingestiegen, ist das um einiges schwieriger, wenn überhaupt möglich.

      „ID!”

      „[214.159.26.535].”

      „Eintreten!”

      Nun kommt der Scan. Wenn alles gut geht, sollte ich unbeschadet am anderen Ende des Tunnels wieder herauskommen.

      Das Licht am Eingang blendet mich. Die Maske hat gehalten! Nachdem ich mich an die ungewöhnliche Helligkeit gewöhnt habe, erkenne ich eine Wiese, Bäume, einen Bach, und eine Terrasse mit Tischen und Sesseln. Jemand, der Erscheinung zufolge der Gastgeber, kommt mir entgegen.

      „Wie war die Anreise?”

      „Als ob ich aufwachen würde.”

      „Ich muss zugeben, mit der Lichtintensität werde ich es wohl übertrieben haben. Nur merke ich das nicht mehr, solange, wie ich schon da bin.”

      Ich gehe einem der Gäste an den Tischen entgegen. Er hat eine gute Maske, die mir in keiner Weise bekannt vorkommt. Der Gastgeber scheint mein Interesse an ihm zu bemerken, und folgt mir in einigem Abstand.

      „Ich frage mich, was Djen von diesem Ort halten würde.” Einen echten Namen zu nennen, ist extrem riskant, besonders in diesen Kreisen. Doch scheint er seine Wirkung zu zeigen, denn der Gast witmet mir nun seine ganze Aufmerksamkeit. Sein Benutzername wird als „Alion47” angezeigt, doch das ist nur ein Scheinname. Es dauert jedoch nicht lange, bis mein kleiner Assistent die Maske so weit aufdünnt, bis ich „Helis” lesen kann. Ich bin tatsächlich einen Schritt näher.

      „Ich weiß, was Sie suchen, und ich kann es Ihnen beschaffen. Kommen Sie zur angegebenen Zeit an diesen Ort.” Ich gebe ihm unauffällig eine Karte, nachdem ich ihm die Anweisungen zugeflüstert habe.

      „Der Link?”

      Ich nicke, und gehe geschwind zum Ausgang, bevor der Gastgeber mich einholt.

      Als ob es nötig wäre, atme ich tief durch, nachdem ich den Ausgang verlassen habe. Durch einen Nottunnel nehme ich eine Abkürzung zum vereinbarten Ort.

      „Damit haben wir beide nicht gerechnet.”

      Ohne mich zu bewegen, starre ich den Gastgeber an. Hat er Helis‘ Link an sich genommen, weil ich so schnell verschwunden bin? Ich muss jetzt wirklich vorsichtig sein, wenn ich wieder aufwachen will!

      (11.1.100.1)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertvierundfünfzigstes Speedbasteln am 26. November 2020: Alchemie" geschrieben. 21.07.2021

      @Teja: Das ist ein interessantes Konzept. Die Frage ist nur: Wenn die Schnecken ohne Mineralien ungiftig sind, was hat dann die Auravergiftung der Abenteurer verursacht? Wurden sie erwischt? Sind sie Opfer einer Verschwörung? Wir werden es nie erfahren - oder doch?



      Zitat von Teja im Beitrag #14
      @Chrontheon Ich frage mich, ob die Textstücke in der gleichen Welt spielen.

      Der erste Text ist von Georg von Gutenacht, und selbst nach zu kurzer Recherche weiß ich nicht, ob ich ihm jemals eine Heimatwelt zugewiesen hab. Die anderen beiden Texte haben mit dem ersten keine Verbindung, könnten aber miteinander in der selben Welt sein [ich kann dies weder bestätigen, noch verneinen].

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 16.07.2021

      *Lobsbeeren nachreich*

      @Teja: Die Idee ist genial! Heinzelmännchen für den eigenen Reichtum arbeiten lassen! Die Frage, die sich mir zu Anfang stellte: Warum verschwindet Geld eigentlich? Mag Marisu nicht, dass Leute Geld haben, oder hat das andere Gründe?



      Zitat von Harbut im Beitrag #10
      @Chrontheon Öhm... wenn das so ein spezielles Papier ist, dann muss die Herstellung ja schon sehr teuer sein. Lohnt es sich dann, daraus Geld zu machen, also anstatt von bsp. Baumaterial (Japanisch Bauweise bsp.) Vor allem, warum leuchtet es? ^^

      Zitat von Aguran im Beitrag #11
      @ChrontheonDie beiden Brüder haben was, könnten glatt mein Bruder und ich sein :DDie unzerstörbaren Geldscheine haben was... nur stellt sich natürlich die Frage ob sich das Projekt im großen Stil wirtschaftlich auch lohnt? ^^

      Das Papier ist normal. Es wurde aber mit einem Zauber belegt, der es resistent gegen Beschädigungen macht. Das Aufwändigste an der Herstellung wär tatsächlich die Magieinduktion. Der blaue Schimmer ist ein Nebeneffekt des Zaubers.
      Als Baumaterial könnte man es natürlich auch verwenden, wie auch andere Materialien, die so behandelt wurden. Die Frage ist nur, ob das auch getan wird, wenn der Aufwand auch mit der Objektgröße steigt.


      Zitat von Nharun im Beitrag #12
      @Chrontheon Drei hübsche Textchen! Gehören sie alle zur selben Welt? Und wo kann ich unzerstörbares Papier kaufen, ich brauche ein Notizbuch aus sowas ... und so ziemlich alles Papierstücke, die mal auf einem RPG-Tisch landen könnten

      Ja, alles in der SBW.
      Ich glaub, nach der Behandlung kann man das Papier auch nicht mehr beschreiben - zumindest nicht mehr gut. Für vorbereitete Sachen wie Karten und Tabellen kannst du es aber schon verwenden.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 14.07.2021

      *Lobsmünzen verteil*

      @Harbut:

      Zitat von Harbut im Beitrag #3
      Wie wir alle wissen, ist die zwergische Münze exakt 0.5x3x2cm groß und je nach Wert aus Gold, Silber oder anderen Edelmetallen. Sehr wertvolle Münzen haben natürlich noch Edelsteine eingearbeitet.

      Deine Münzen sind einen halben Zentimeter dick?
      Ansonsten ein guter und gut verständlicher Beitrag, der in die Denkweise deiner Zwerge in Bezug zu den anderen Völkern Einsicht gebietet.
      [Ich verstehe anscheinend den Sinn hinter deinen Zwergischen Maßen auch nicht so ganz, aber mir ist klar, dass sie lückenloser in ein schweizer Bankschließfach passen.]

      @Nharun: Oh, die Geschichte vom Enkel der BitCoins bis zu religiösen Banken! Wie viele von den ursprünglichen Credsticks gibt es eigentlich noch in der Moderne? Werden sie gesammelt, als Zahlungsmittel verwendet, oder sind sie in einem Museum? Die monetäre Terminologie und ihren Ursprung find ich auch interessant.

      @Aguran: Das sind drei Materialien, die mein Interesse geweckt haben! Während ich deinen Beitrag gelesen hab, hab ich sogar kurzzeitig vergessen, dass das Thema "Zahlungsmittel" ist; im Nachhinein hab ich mich dann dran erinnert, dass Fotyritsplitter auch als solches verwendet werden. Eine Frage nur zu Elektra: Ist es vielleicht auch besonders gut als Elektrischer Leiter geeignet, oder soll der Name auf etwas anderes hinweisen?

      @Elatan: Eine natürliche Währungsunion! Ich finds gut, dass die Amnúrer ihr atamerisches Erbe nicht vergaßen, und die Nachfolgereiche eine Bindung zu ihnen haben. Dein Beitrag war auch gut zu lesen.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 14.07.2021

      Die folgenden Beiträge können Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Über Kronen und Taler

      In den Hochlanden von Mhearhejn, deren höchste Gipfel auf den Zinnen der Krone ihres Königs abgebildet sind, ist Silber das Metall von höchstem Wert, welches sie aus dem Berge schlagen. Im Gegensatz sieben die Uveriden, welche im Tale hausen, ein Gold aus den Flüssen, die die Weiten des Meeres suchen. Man möge meinen, die Hochlander täten ihr Münzwerk aus Silber schlagen, und die Uveriden ihres aus Gold.

      Doch irrt, wer dies vermutet. Seit die beiden Völker Handel treiben, wandern auch Silber und Gold. So dachte sich der König von Mhearhejn, er möge sein Zahlgut aus Gold werken, da es dem Volke sei, nicht wie die Krone, die die seine war. Der König der Uveriden hingegen dachte sich, sein Königshaus sei mit Gold geschmückt, und er wolle nicht, dass es im Mangel an Münzen geschlagen werde, so nahm er das Silber dafür.

      So kam es, dass die Kronen* von Mhearhejn aus Gold, und die Taler* der Uveriden aus Silber gefertigt sind, doch die fremden Metalle nicht für andere Werke schmelzen.

      („Über Kronen und Taler”, ein Brief; unbekannter Autor)

      *Als Name der jeweiligen Währung.




      Muscheln

      „Das ist kein Geld.”

      „Weil es keine Münzen sind?”

      „Ja. Nein. Beides! Damit kannst du nirgendwo bezahlen!”

      „Du hast recht. Jetzt kann ich damit nirgendwo mehr bezahlen. Das war das Geld der Wiljoxinon.”

      „Blödsinn!”

      „Nein, wirklich! Der Chronikler Tnepidin hat darüber geschrieben!”

      „Die Wiljoxinon gibt es nicht! Die sind Sagenwesen!”

      „Sie sind eine Untergegangene Zivilisation! Und es gab sie wirklich! Sie hatten nur keine einheitliche Währung, sondern haben mit Sachen wie Muscheln, kleinen Kristallen, und geformten Steinen getauscht!”

      „Ach, du musst noch viel lernen! Du kannst nicht einfach Märchengeschichten als Wahrheit erzählen, wenn du erwachsen werden willst!”*

      „Das sind keine Märchengeschichten! Der Chronikler Tnepidin hat darüber geschrieben!”

      „Echte Chronikler glauben nicht, dass Muscheln Geld sind!”

      (Ein Gespräch zwischen Tidin und seinem Bruder Angol.)

      *Als Hintergrund: Tidin ist 16 Jahre alt, Angol ist vier Jahre jünger. Tidin verhält sich gegenüber seines Bruders gerne „erwachsen” und „wissend”, was jedoch meistens nicht der Fall ist. Angol hat am Strand eine Muschel gefunden, die ähnlich einer Zeichnung aus der Biographie von Ljinaxon aussah; obwohl es sich um eine andere Art von Muschel handelt, die die Wiljoxinon vermutlich nie zu Gesicht bekommen haben, wollte er sie seinem Bruder zeigen, und ihm beweisen, dass er trotz seines jungen Alters doch einiges weiß.




      Neues Geld

      „Papier?”

      „Ja, Eure Majestät, Papier!”

      „Was, wenn ich es zerreiße, wenn ich es verbrenne, wenn ich es in Wasser werfe? Denkt Ihr nicht, Ihr könntet ein Geldstück entwickeln, welches weniger anfällig auf Vernichtung ist?”

      „Oh, dies ist nicht meine Idee. Die Magister haben den Vorschlag gebracht.”

      „Die Magister?”

      „Ja! Sie haben eine Möglichkeit gefunden, Papier unzerstörbar zu machen!”

      „Unzerstörbar? Wir reden hier über Papier!”

      „Ja! Ich glaubte ihnen ebenso nicht, bis sie es mir zeigten. Einen Streifen Papier hatten sie, den konnte ich nicht reißen, nicht brennen, und kein Tropfen hielt auf ihm!”

      Seine Majestät beäugt den Schatzmeister ungläubig.

      „Dies ist der Beweis”, deklariert der Schatzmeister, und reicht Seiner Majestät einen Streifen Papier, auf dem ein blauer Schimmer liegt. Seine Majestät nimmt das Stück Papier, reißt daran, doch bleibt es ganz, hält es in die Kerze, doch will die Flamme es nicht fressen, taucht es in den Kelch, doch bleibt es trocken.

      „Ihr habt Eure Würde erneut unter Beweis gestellt”, spricht Seine Majestät. „Ihr sollt eine Belohnung erhalten! Man bringe mir den Magister, der dies Werk vollbrachte; er soll den gleichen Lohn erhalten!”

      (Das Neue Geld des Alrischen Reiches; ein Gespräch zwischen dem Kaiser und seinem Schatzmeister)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      @Teja: Oh, ein unerwartet kleiner Trost in einer solch grausamen Welt! Eine Frage, die mir gegen Ende kam: Handelt es sich bei dem "P-Wort" um "Priester", "Pantheon", oder etwas, an das ich noch nicht gedacht hab?

      @Nharun: Was ist er eigentlich? Es kommt mir ein bisschen so vor, als bestünde der Beitrag aus zwei Teilen, die ineinander greifen. Der eine Teil ist, was jeder sieht, der andere, was er selbst weiß. Besonders gegen Ende kommen mehr Fragen auf, gegipftelt im letzten Satz.

      @Harbut: Ui, das ist eine unglückliche Geschichte. Warum wollten die Zwerge eigentlich umziehen? Und jetzt, wo das Herrscherhaus offiziell ausgestorben ist, wie würde man die Thronfolge unter den ca 1879 eventuell noch lebenden Clanmitgliedern regeln? [Selbst wenn das Herrscherhaus niemanden mehr dafür hat, wird doch unter den eventuell Überlebenden jemand sein, der vom ersten Clanoberhaupt abstammt - schließlich ist ein Clan ja eine sehr erweiterte Familie. (Oder ist das bei deinen Zwergen anders?)]

      @Elatan: Das ... ergibt Sinn! Wie könnten wir auch ein Bauwerk errichten, das wahrlich Earos Größe entspricht? - Gar nicht. Warum wurde Elons Tempel eigentlich zerstört? Und wer oder was ist Gol-tar-Inat? Und wie wurde er zerstört, wenn man die Schuld Peiarur in die Schuhe schiebt?



      Zitat von Nharun im Beitrag #9
      @Chrontheon Die angedeutete Mythologie macht neugierig und ich würde mich freuen, mehr darüber zu lesen.

      In der Tat habe ich vor, mehr darüber zu schreiben.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Das Heim von Tlunapinuqwi

      „Die Beschreibung von Tlunapinuqwis Haus finde ich immer noch am besten: Es liegt auf weiten Feld, je nach Überlieferung auf gräsernem oder steinernem Boden, ist von einer Mauer aus Flammen umgeben, und ist aus Steinen gebaut, auf denen weder Schmutz, noch Pflanzen wachsen können. Um den zentralen Hof stehen drei Türme, die in den Himmel ragen; so hoch, dass man ganz Iljutniponu überblicken kann.”

      „Und wo steht es? Im Zentrum der Welt?”

      „Nein - Naja, eigentlich kommt es hier wieder auf die Überlieferung an. Die älteste Niederschrift beschreibt einen Ort jenseits des Horizonts, weil Tlunapinuqwi weit von seinem Bruder entfernt sein wollte.”

      „Wegen der Feuergeschichte?”

      „Genau. Es ist sogar die heute bekannteste Version, was sonst bei Erstfassungen eher selten ist. Eine andere Geschichte erwähnt Tlunapinuqwis Residenz auf den Wolken, vermutlich als erklärung dafür, dass er die ganze Welt von seinen Türmen aus sehen kann. Und dann gibt es noch eine Fassung, die vom Meeresgrund spricht, weil Tlunapinuqwi dann seiner Frau näher wäre – deren Quelle ist aber aus mehreren Gründen fragwürdig.”

      „Aber wenn Tlunapinuqwi und Ljanupoqwina-”

      „Ljanuqwipona.”

      „Ja ..., also ,... warum lebt Ljanuqwipona nicht bei ihm?”

      „Ich glaube nicht, dass sie sich in dem Haus wohlfühlen würde. Aber ich verstehe, was du meinst. Es ist ja nicht so, als könnte sie nicht an der Oberfläche wohnen.”

      „Kennst du noch andere Geschichten über Tlunapinuqwis Haus?”

      „Ich weiß nicht sehr viel mehr. Es ist nachts nicht zu sehen; in einer Geschichte ist es der letzte Zufluchtsort von Tlunapinuqwis Familie, als die Ngangagari angriffen; und am Ende der Zweiten Welt hat Hlamaritu Sterne daraufgeworfen, woraufhin Tlunapinuqwi sich zurückgezogen hat, um es wieder aufzubauen.”

      „Wieso hat er es zerstört?”

      „Tlunapinuqwi wollte nicht, dass die Zweite Welt endet, darum wollte Hlamaritu ihn ablenken. Der Wiederaufbau hat aber nur einen Tag lang gedauert, da die immersauberen Steine, wie die der anderen Gotteshäuser, aus dem Kern der Welt gebrochen waren, und deshalb an sich unzerstörbar sind. Tlunapinuqwi musste sie darum nur wieder aneinander legen.”

      (Eine Erklärung von Bruder zu Bruder)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      "Das heutige Thema lautet: Gotteshäuser!"

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[Tenrasyl] Diskussionen und mehr" geschrieben. 06.05.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #27
      Unsachgemäße Anwendung hört sich unangenehm an, gerne mehr davon, wenn es soweit ist.

      Ja, ich werd das System ausarbeiten.

      Zitat von Aguran im Beitrag #27
      Das Grundgerüst ist das jede Magieform eine Repräsentation ihre Elements herausmutieren lässt.
      Ein Magier der sich dem Wasser verbunden fühlt kann zum Beispiel fischartige Hautschuppen, oder sogar funktionierende Kiemen entwickeln.

      Umso mehr Können in einem Element der Magie desto mehr Mutationen aus diesem Bereich.

      Was sich nicht verändert ist die grundsätzliche Humanoide Morphologie oder das Geschlecht.

      Das ergibt Sinn. Ich hatte auch grad nicht wirklich ein Bild von deinem Magiesystem vor Augen, aber jetzt kann ich mir schon einiges vorstellen.

      Zitat von Aguran im Beitrag #27
      Weshalb gelb?

      Star Wars. :D

      Zitat von Aguran im Beitrag #29
      [ . . . ] dies wird vor allem den aogenannten Wildmagiern widerfahren. [ . . . ] Ordensmagiern wird sowas maximal in Form eines magischen Unfalls widerfahren [ . . . ]

      Den Unterschied find ich auch interessant. Ich komm erst jetzt so wirklich drauf, dass ich mein Blickfeld auf die verschiedenen Optionen erweitern muss; so viele Variationen, an die ich einfach nicht denke [wenn ich nicht grad meinen Horizont verlasse]. Es gibt mir auf jeden Fall einen Grund, mehr von deiner Welt zu lesen.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "[Tenrasyl] Diskussionen und mehr" geschrieben. 05.05.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #25
      Magier unterscheiden sich von Nichtmagiern keineswegs nur durch ihre Fähigkeit Magie zu wirken.
      Sie mutieren auch äußerlich weithin sichtbar, weshalb einem Magier ohne Verwendung entsprechender Gestaltwandlungs, oder Tarnzauber nicht möglich ist ihr Talent zu verbergen.

      So etwas ähnliches hab ich auch mal in einer Welt gemacht - bei unsachgemäßer Verwendung Schwarzer Magie. [Ich sollte das System wiederverwenden und genauer ausbauen.] Das klingt schon recht interessant, dass man anhand der Mutationen den Wissensstand/die Erfahrung, die Macht, und Präferenzen eines Magiers erkennen kann. Hast du auch eine vollständige Liste, die zeigt, was welche Mutation aussagt?

      Zitat von Aguran im Beitrag #25
      Am Bekanntesten umd auch Verbreitesten ist wohl die Mutation der Augen.

      Da hab ich zuerst an gelbe Augen gedacht.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Wie geht's weiter?" geschrieben. 02.05.2021

      Das Bodengewächs wich den anmutigen Schritten, die sich dem Jäger im Stillen näherten. Seinen eigenen Atem konnte er hören, und das Pochen in seinen Ohren - fast schien es ihm, als ob die Lichtung mit jedem Moment in weiterer Stille getränkt würde. Er hielt den Atem an, regte sich nicht, unterdrückte den Drang, das Jucken in seiner Nase durch einen raschen Luftzug zu beseitigen. Die Geduld, das Warten, es hatte sich ausgezahlt - da stand er, der Narganûk, im Zentrum der Lichtung, das Mondlicht auf den zarten, kurzen Haaren schimmernd, die geästete Krone ragte in dem Himmel empor, die Beine bis zu den Knien im Nebel versunken.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundfünfzigstes Speedbasteln am 3. November 2020: Tierhandel" geschrieben. 30.04.2021

      Zitat von Teja im Beitrag #3
      Einhörner oder Schlangen mit Stummelflügeln

      Einhörner mir Stummelflügeln sind aber wirklich komisch ...

      Das wirft dann die Frage auf: Was ist das für ein Ort?

      [Der Ziege vertraut der Rotzackenzwerg jedoch schon..]



      Zitat von Elatan im Beitrag #4
      Austeller aus über 50 Systemen brachten Tiere mit

      Da dachte ich zuerst, es sei wie eine Messe.

      Die genmanipulierten Tiere sind aber gruselig..

      [Die Robotertiere fänd ich allerdings ganz nett.]



      @Nharun: Gilt das nur für Hühner, oder - vielleicht in anderen Kulturen - auch für andere Tiere?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021" geschrieben. 30.04.2021

      Zitat von Nharun im Beitrag #8
      @Chrontheon Das klingt nach einem faszinierenden Ort! Ich finde deinen Vorsatz, dein Speedbasteln auf eine Welt zu konzentrieren sehr toll und freue mich, durch weitere Speedbastel-Termine tiefer in diese Welt vorzustoßen!

      Unsere Staedte haben was gemeinsam: Die Kuppel[n] zur Verteidigung. Ich finds auch interessant, wie sie bei dir aufgebaut/verwendet werden. Ich nehm mal an, die Leute, die dort drin arbeiten, bedienen die "Schildgeneratoren" und Abwehrgeschütze? [Wobei ich mir da denk, dass vielleicht mehr einzusetzen besser sein könnte, zumindest im Kriegsfall.]

      Zitat von Elatan im Beitrag #9
      Der Magierfürst hat die Stadt nicht zerstört; er wollte sie einnehmen und das haben die Elben auf die radikalste Art und Weise verhindert, indem sie Elcira selbst niederbrannten. Dadurch war dann auch die Moral bei den Atamerern ziemlich im Keller.

      Uh, darum ist er also geblieben!


      Zitat von Elatan im Beitrag #9
      EDIT: Und hier das gewünschte Wort:

      Es ist wunderschön!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021" geschrieben. 28.04.2021

      *Lobsbeeren verteil*

      Uh, zwei so unterschiedliche Kuppelstädte, doch ein solch gleiches Schicksal!

      @Elatan: Das war ein guter Einblick in die Geschichte Elciras [Das Wort muss ich mal in Elbischer Schrift sehen], doch welch tragisches Ende! Der Fürst war von Ehre, schützte seine Untertanen, und ... wollte die Stadt einfach nicht kampflos aufgeben? Oder warum hat er den Kampf dennoch aufgenommen, obwohl er wusste, er würde ihn verlieren? Und warum hat der Magierfürst ein solch Meisterwerk Elbischer Architektur zerstört? Dieses Monster!

      @Chrontheon: Hier sehen wir sogar etwas von der Stadt selbst! Also, die Beschreibungen in der Konversation. Sonst beschreibst du ja nicht gerade sehr viele Details beim Speedbasteln! Ein tragisches Ende gibt es hier leider auch; ich frag mich, was aus Ljinaxon geworden ist! [Und wie man den Namen ausspricht.]




      Zitat von Elatan im Beitrag #6
      @Chrontheon: Was genau ist ein Leraxin? Was genau tut das Herz und ist es wirklich ein Herz im wahrsten Sinne des Wortes? Fragen über Fragen! Mein Interesse ist geweckt!

      1. Leraxin ist hier ein herrschaftlicher Titel wie König, Monarch, Fürst, oder dergleichen. Doch soll er etwas ausdrücken, das die uns bekannten Begriffe nicht vermögen.
      2. Das Herz ist kein Herz im anatomischen Sinne, sondern im Übertragenen. Es ist jedoch ein tatsächlich existierender Gegenstand, vermutlich magischer oder ähnlicher Natur, der den Wiljoxinon das Leben in ihrer Form überhaupt ermöglicht.
      3. Ja!
      4. Das ist gut, vielleicht kommt beim nächsten Speedbasteln mehr dazu! [Ich hab mir nämlich vorgenommen, fürs Speedbasteln jetzt nur diese eine Welt zu verwenden.]

      [Little Edit: Ich finds übrigens interessant, wie keine Frage zum eigentlichen Thema des Beitrags gekommen ist. Besonders jetzt, wo ich mir aus irgendeinem Grund gedacht hab, ich muss auf jeden Fall Informationen zur Kuppelstadt an sich einbringen. Und (3.) sollte eigentlich mit "nein" beantwortet werden; zwei Fragen sind auch nicht so viele. Sogar ich hab mehr auf deinen Beitrag gestellt. Andererseits sind die Fragen nach den Fremdwörtern und dem ungeklärten Mythos auch etwas, womit ich hätte rechnen müssen. Naja, vielleicht ergibt sich später mehr. Vielleicht weiß ich später tatsächlich was fachliches über die Kuppelstadt!]

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021" geschrieben. 28.04.2021

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Die Zitadelle

      „Tief in den Gemäuern der Inneren Kreise liegt er, unser größter Schatz! Das Herz, welches unsere Zivilisation am Leben erhält. Seit hunderten von Jahren wird es durch die Garnison der Zitadelle beschützt. Der Leraxin und seine Garde reisen jeden Zyklus zu den Festungen der Grenze, um auch die Wächtern unseres Reiches am Segen des Herzens teilhaben zu lassen. Nun ist es jedoch in Gefahr: Die Oberen sind herabgestiegen, um es an sich zu nehmen, seine Macht zu genießen. Wir sind jedoch auf den Segen des Herzens angewiesen, wir brauchen seinen Schutz zum Überleben!”

      „Aber ... kann die Zitadelle uns allein nicht schon beschützen?”

      „Die Zitadelle ist ein Meisterwerk der Befestigungskunst. Drei ineinandergelegte Kuppeln schützen uns for Gefahren der Natur und des Feindes; errichtet aus Stützen von Kernfels und Platten des Klargesteins. Türme und Brücken sind innen, wie außen errichtet, die unsere Sicht auf die Umgebung freigeben, doch von Außen keine Einsicht gebieten. Niemand in den unsrigen Landen hat jemals einen Mann gesehen, der es vermochte, unangetastet einzudringen - doch muss dir klar sein: Die Oberen sind nicht von unseren Landen! Sie haben Gerätschaften und Werkzeuge, mit denen sie sich schützen, während sie durch unsere Steinernen Mauern dringen.”

      „Und die Garnison?”

      „Die Garnisonen auf in den Landen waren machtlos. Wahrlich, unsere Garnison ist die größte und mächtigste, doch wird sie ohne Unterstützung nicht lange standhalten. Selbst, wenn des Leraxin Garde ihre Reihen auffüllt, sind es noch zu wenige. Wir haben jedoch einen Vorteil, den die Oberen unterschätzen.”

      „Wir wohnen hier.”

      „So ist es. Wir wohnen hier. Wir leben vom Segen des Herzens, das uns die Macht verleiht, die ihnen nicht gegeben ist. Wir kennen die Umgebung; wir kennen die Zitadelle! Wir können die Kanalsysteme zu Nutze machen, die die Kuppelzonen miteinander verbindet. Wir können die Katakomben nutzen, in denen sie sich verlaufen würden - ja, wir könnten sie sogar fluten!”

      „Wir haben die Heimkuppeln!”

      „Genau! Selbst, wenn die Innere Kuppel fällt, können sich die Clans in ihren Heimkuppeln zurückziehen, und diese verteidigen! Niemand wird sie von außen von der Palastkuppel des Leraxin unterscheiden können! Sie werden ihre Truppen aufteilen müssen, während die Garde und der Rest der Garnison das Herz beschützen wird!”

      „Aber soweit muss es nicht kommen!”

      „Genau, das muss es nicht! Deswegen hat der Großmeister nach Freiwilligen gerufen. Wenn wir alle zusammenhelfen, werden die Oberen nicht einmal die Äußere Kuppel durchdringen! Willst du helfen?”

      „Ja!”

      „Gut. Die Meister haben mich bereits eingeweiht. Unser Clan wird die Parks in den nördlichen Sektoren schützen. Nur die Ältesten werden sich zu Anfang im Innersten aufhalten. Die Jüngsten werden in der Mittleren Kuppel warten, und alle anderen, uns eingeschlossen, werden außen positioniert. Dir wird eine Portion Schwefelkraut gegeben, doch sollst du es nur im Notfall zu dir nehmen. Erinnerst du dich an die Brücke, die über das Nordtor läuft und die Torhaustürme verbindet? Dort wirst du stehen, im Schutze der Scharte.”

      „Und wenn sie die Barrieren brechen?”

      „Dann kommt ihr durch das Tor zurück! Gemeinsam mit denen, die in der Äußeren Kuppel warten, werden wir die Oberen durch den Wasserpark locken, wo wir sie in den Teichen fangen können! Wenn wir an den Heimkuppeln ankommen, werden wir diese nutzen, um sie von allen Seiten abzuwehren. Die Mittlere Kuppel hat im Norden die Versorgungsgänge, ein weiteres Labyrinth, das sie aufhalten wird! Und sollten sie es doch bis in die Innere Kuppel schaffen, haben wir die Katakomben. Die wurden seit Jahrzehnten nicht mehr genutzt; wenn sie einmal da drinnen sind, kommen sie nicht mehr heraus!”

      „Ich kenne die Katakomben noch gar nicht!”

      „Ja, die wurden leergeräumt, da war dein Großvater noch kaum in deinem Alter.”

      Die beiden schauen sich eine Weile in die Augen.

      „Bist du bereit?”

      „Ich bin bereit!”




      Der Tragische Fall seines Mentors ereignete sich vermutlich vor dem Erreichen der Inneren Kuppel. Bemerkt wir er es erst am Eingang der Katakomben haben, denn er schaffte es tatsächlich im Alleingang, eine Ganze Tvemarische Legion darin zu fangen, bevor die Flutung einsetzte. Seine Eigene Heimkuppel erreichte er jedoch nicht - im Versuch, vor den vorschreitenden Truppen zu flüchten, geleitete er sie direkt zum Herrschaftlichen Palast, was letztendlich zum Untergang der Zitadelle führte. Was jedoch aus dem sagenumwobenen Herz wurde, das lässt sich nicht mehr herausfinden. Weder das Objekt des Hoheitlichen Begehrens, noch Ljinaxon selbst wurden je aufgefunden, was zur Vermutung seines Dahinscheidens in der letzten Schlacht der Kuppelstadt unweigerlich führte.

      Unzählige Abenteurer haben sich seither auf die Suche nach dem Herz der See gemacht; einige haben interessante und wahrlich wertvolle Dinge gefunden, doch das Herz selbst bleibt bis heute der Mythos, aufgrund dessen der dreizehnte Prinz den Angriff gewagt hatte.

      (Auszüge aus: „Das Leben des Ljinaxon - die Biographie eines Wiljoxinon”; von Tnepidin, dem Chronikler)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021" geschrieben. 28.04.2021

      Sehet und staunet! Das Thema sei Kuppelstädte! Auf dass sie uns immer einschließen sollen!

Empfänger
Chrontheon
Betreff:


Text:
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