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Chrontheon
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    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 25.09.2020

      *Lobsbeeren aufwärm*

      @Teja: Na das ist was, von organisierter Piraerie zum ehrbaren Handelsimperium. Ist vielleicht ein Teil des organisierten Verbrechens geblieben, das sich versteckt, indem es die Verbindungen geheim hält?

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      @Chrontheon Ein gewohnt gut geschriebener Dialog, dessen offen bleibende Fragen gut zur Thematik passen. Dafür hast du schon mal Lob verdient, aber eine Extraportion Lobsbeeren bekommst du für die "Narkuntelstämme", das ist so ein tolles Wort!

      Danke! Bei den Narkuntelstäämen weiß ich aber auch nicht mehr, was ich mir gedacht hab. Noch weniger konnte ich allerdings glauben, dass ich den Boss "Ven" genannt hab ...

      Zitat von Teja im Beitrag #18
      @Chrontheon Die Polizei in diesem Land ist ja ganz schön inkompetent.

      Wie oben schon erwähnt, ist die Reichspolizei normalerweise besser. Nur am Unternehmen der Tiles scheint sie zu scheitern.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 23.09.2020

      *Lobsbeeren aufwärm*

      @Teja: Den Beitrag fand ich recht interessant. Mit dem Titel klingt es gar so, als ob die Hyperraumreisen dieses "Leben" erschaffen würen. Zu den Verschwörungstheorien muss ich aber sagen, dass die Navigatoren sicher wollen, dass keiner dran glaubt, wenn sicher was dran ist. [Ok, der Satz klang in meinem Kopf besser..]

      Zitat von Teja im Beitrag #23
      @Chrontheon Beim Lesen habe ich die Welt gar nicht wiedererkannt.

      Ja, weil die Welt an sich erst mit dem Speedbasteln hier entstand. Die Weltenwandler an sich hab ich aber glaub ich schonmal erwähnt.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundvierzigstes Speedbasteln am 22. Juli 2020" geschrieben. 23.07.2020

      *Lobsbeeren verteil*

      @Elatan: Aber ... die Merohim sind von den Sentarim geschaffen und die Menschen sind derer Nachkommen ... sind sie dann nicht - in gewissem Maße - heilig?

      @Teja: Bis zum Schluss dachte ich nicht, dass es nur die Köchin gewesen sein könnte. Ein guter Plot Twist mit einer Brise Unbehagen.

      @Nharun: Eine überaus moderne Einstellung, die durchaus zu unterstützen ist. Nur ... wenn des Sklaven Herz entnommen ist, ist der Sklav' dahin! Natürlich eine Frage des Preises und des Wertes, doch sei darauf verwiesen.

      @Aguran: Das ist ... ork ... Scheint aber in deine Orkischen Kulturen zu passen - zumindest in eine. Bezüglich Nharuns Frage nehme ich an, dass an den Kämpfen nur die "Oberschicht" teilnimmt? Bei Elatans Frage hab ich keine Vermutung, da schließ ich mich ihm an.

      -.-.-.-.-.-.-.-.

      Zitat von Nharun im Beitrag #9
      @Chrontheon Eine sehr emotionale, atmosphärische Schilderung! Gut geschrieben und eingängig, die durch die Offenheiten (Was ist genau passiert? Wo spielt diese Geschichte? Wer ist der Ich-Erzähler? etc.) viel gewinnt!

      Zitat von Elatan im Beitrag #10
      @Chrontheon: Ich kann mich Nharuns Lob (und seinen Fragen) nur anschließen! Sehr schön geschrieben!

      Danke.


        • Wer ist der Ich-Erzähler: Ein namenloser Passagier.
        • Wo spielt diese Geschichte: In einer kalten, teils vereisten, vermutlich bergigen Gegend. Genauer: In einer Höhle/einem Felsspalt.
        • Was ist genau passiert: Ein Flugzeugabsturz. Der Protagonist - soweit bekannt - der einzige Überlebende.


      Das Licht und die Engel am Ende die Rettungsmannschft.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundvierzigstes Speedbasteln am 22. Juli 2020" geschrieben. 22.07.2020

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern beinhalten. Alle Personen, Orte und Handlungen sind frei Erfunden.




      Nach einer wahren Begebenheit…

      Der Absturz

      Dunkelheit umgibt mich. Kalte Luft kriecht über meine Haut. Stille drängt sich in meine Ohren. Mein Mund ist ausgetrocknet. Ich brauche Wasser. Der Boden scheint aus glattem Metall zu sein. Bin ich draußen? Meine Hand greift in etwas Feuchtes. Wasser? Nein, es riecht nach Blut. Vielleicht bin ich der letzte.

      Eine Flasche! Glas, wie es scheint. Sie ist voll. Mit Mühen öffne ich sie. Der Inhalt gießt sich über meinen trockenen Rachen, kühlt mich von innen. Der Schmerz in meinem Bauch wird spürbar. Was ist passiert?

      Die Zeit vergeht, aber ich kann die Tage nicht von den Nächten unterscheiden. Mein Hunger wird größer, doch bisher konnte ich keine Rationen finden. Zumindest nicht da, wohin ich mit meinem schwachen Körper gelangen kann. Ich konnte den Stewart finden. Oder zumindest seine obere Hälfte. Er hatte ein Licht bei sich. Ich werde es sparsam verwenden müssen, denn ich weiß nicht, wie lange es noch leuchten wird.

      Zurück an dem Ort, wo ich aufgewacht bin, finde ich einen Körper. Mit Hilfe des Lichts erkenne ich Maro’s Gesicht. Ich habe ihn erst auf der Reise kennen gelernt. Sein Puls ist weg. Er atmet nicht. Ein Gedanke schleicht sich ein. Nein, es muss einen anderen Weg geben. Ich kann noch warten. Bei dem Versuch, weiter zu kriechen, reißt mich ein stechender Schmerz ins Jetzt. Mein Bauch!

      Ich muss all meine Glückspunkte aufgebraucht haben! Der Verband hält bestimmt nicht lange, aber ich werde noch einige Tage überleben können. Der Hunger wird jedoch immer stärker, und meine Gliedmaßen immer schwächer. Ich muss bald etwas essen.

      Ich wusste gar nicht, dass Maro ein Schreiber war. Er hat ein Tagebuch bei sich gehabt, in dem er über seine Reisen geschrieben hat. Als ich das Buch zu ihm zurücklege, spüre ich ein ungutes, doch bereits vertrautes Gefühl. Ich sollte das nicht tun. Es ist falsch.

      Ich schätze die vergangene Zeit auf mehrere Wochen ein. Viel zu lange, um die Gegend weiter auszukundschaften. Maro’s Geruch hat sich soweit an seinen Zustand angepasst, dass ich mich trotz meines Hungers zurückhalten kann. Genau genommen spüre ich ihn nicht mehr so stark. Ich spüre kaum noch etwas. Vielleicht werde ich nie wieder etwas spüren. Oder bald wieder alles. Wer weiß, was dann kommt? Auch wenn das das Ende sein würde, bin ich froh, die Untat nicht begangen zu haben. Du weißt schon, für den fall, dass ... naja, ich werde es schon sehen. Die Müdigkeit ist überwältigend. Ich kann meine Augen kaum offen halten.

      Es ist gut, zu wissen, dass es nicht ganz vorbei ist. Das Licht gibt mir Sicherheit. Vertrauen. Wärme. Die Engel kommen herab, um mich zu holen. Das ist ein netterer Abschied als der einsame Mann mit der Sense.

      (Quelle unbekannt)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 14.03.2020

      Zitat von Elatan im Beitrag #9
      @Chrontheon: Das wirkt so, als habe die Polizei das alles nicht wirklich gut durchdacht, wenn der Besuch Vens auf der Direktion so ablief; oder war das vielleicht alles nur Teil des Plans, ihn zu überführen?

      Nein, hier war die Polizei einfach inkompetent. Und damit meine ich unter dem Mindeststandard! Sollte dieser Fakt an die Öffentlichkeit gelangen, wäre das Ansehen der Reichspolizei und der Respekt vor ihr dahin! [Normalerweise sind die schon besser. Unter Umständen hätten sie Ven sogar tatsächlich überführen können.]

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      @Chrontheon : Ein Kriminalbasteln, wie beim Thema zu erwarten. Und somit erfahren wir nicht, was das Ver ist, dass du laut Aussage im Chat organisiert brechen wolltest.

      Also soweit ich mich erinnere, erwähnte ich zwar, dass das Brechen des Ver bebastelt werden könnte, meinte jedoch nicht, es selbst zu tun.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Und dein ebenfalls zu erwartendes Rätsel bringt die Frage hervor, was denn das eigentliche Betätigungsfeld jener Organisation ist.

      Im Grunde das, wofür Ven beschuldigt wird. Nur ohne den Gemischtwarenladen. Der war ursprünglich nur ein Hobby, das sich schließlich zur Grundeinnahmequelle und Finanzpolster entwickelte.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Vielleicht solltest du die Erlebnisse der Organisation ausarbeiten.

      Hm... könnte ich ...

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Wer sagt denn, dass Weltenbastler nur SciFi und Fantasy dürfen?

      Oh, darauf bin ich schon lang nicht mehr beschränkt. Nur ist Fantasy das, was meist präsentiert wird, gefolgt von ein bisschen Sci-Fi. Die Speedbastelbeiträge über Takluncia [ext] sind ein Beispiel über für eine Weltenpräsentation [im Geschichtenformat], die weder Fantasy noch Sci-Fi ist.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Ansonsten muss ich den schon gewohnheitsmäßig guten Beitrag lobsen.

      Gewohnheitsmäßig?

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Und als Wiederholungstäter mit Vorsatz bekommst du heute trotz deiner Probleme damit mal unbehandelte Lobsbeeren: .

      :D

      Zitat von Riothamus im Beitrag #11
      @Chrontheon : Nun, das Reich ist ja nicht Schuld daran, dass einige seiner Bewohner nicht wissen, dass sie dazu gehören oder dass Kirra überhaupt existiert. Das entbindet selbstverständlich niemanden von seinen staatsbürgerlichen Pflichten. Insbesondere kann es sich kein Land der realen und wohl auch die meisten Länder gebastelter Welten nicht leisten seinen Bürgern, ja, gut, in dem Fall Untertanen zweiter Klasse oder so, Steuern aufgrund ihrer Unbildung zu erlassen.

      Wie kam es denn dazu und warum weiß die Kolonie das nicht?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 13.03.2020

      *Lobsbeeren verteil*

      @Nharun: Oioioi! Die wissen, wie man arbeitet! [Die scheinen noch schlimmer zu sein als ... ein gewisser Gemischtwarenhändler ...]

      @Riothamus: Oioioi! Das haben die nicht gut aufgenommen! Aber wie kommen die auch drauf, beim Erstkontakt Steuern einzufordern? Von einem Volk, das kein Geld kennt? Das eigentlich nicht richtig Teil des Reiches ist?

      @Elatan: Oioioi! Noch ein staatlich organisiertes Verbrechen! Hier glaub ich aber, dass die nicht ihre eigenen Leute auf die Cyborgs ansetzen ... hab ich recht?

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 13.03.2020

      Und Ende!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsiebenundzwanzigstes Speedbasteln am 13. März 2020: Organisiertes Verbrechen" geschrieben. 13.03.2020

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Tiles Gemischtwaren

      Ven legte die Karten auf den Tisch. Wieder gewonnen. Er ließ das gewonnene Geld einstecken und teilte die Karten erneut aus, als die Tür des Hinterzimmers aufging. Tannar, der Türsteher, trat ein, und schloss die Türe wieder.

      „Da draußen sind zwei Männer, die mit Ihnen reden wollen.“

      Ven schaute ihm tief in die Augen.

      „Tragen sie Uniformen?“

      „Ja“, antwortete Tannar zögerlich. „Sie sind von der Reichspolizei...“

      Ven nahm sich einen Augenblick, um die Situation zu überdenken.

      „Schick sie rein!“

      Tannar nickte, öffnete den Polizisten die Türe und verschwand, nachdem sie eingetreten waren. Ven bot ihnen mit einer Geste die freien Plätze am Spieltisch an. Er würde sie nicht zusammensitzen lassen.

      „Was bringt zwei Offiziere der Reichspolizei in mein bescheidenes Geschäft?“

      „Uns liegen Beweise vor, die Sie mit illegalen Aktivitäten in Verbindung bringen“, meinte der Dienstältere, ein Oberst.

      “Können Sie mir besagte Beweise auch zeigen?“

      „Natürlich“, bestätigte der jüngere Leutnant. „Doch nicht hier. Sie müssen uns auf die Polizeidirektion begleiten.“

      „Ich muss?“

      „Wir empfehlen es“, sagte der Oberst mit rauer Stimme. „Andernfalls sind wir gezwungen, mit einem Haftbefehl wiederzukommen.“

      „Ich lasse mein Geschäft nicht gerne alleine“, meinte Ven, wissend, wozu die Reichspolizei fähig war. „Doch werde ich mitkommen. Unter zwei Bedingungen.“

      „Welche wären die?“, fragte der Leutnant.

      „Erstens: Ich komme und bleibe uneingeschränkt und mit eigenem Willen. Wenn ich gehen will, gehe ich.“

      Er ließ seine Worte einige Momente lang wirken.

      „Zweitens, ich darf mir eine zahlenmäßig uneingeschränkt große Delegation aus Begleitschutz, Anwälten und sonstigem Personal mitnehmen.“

      „In Ordnung“, bestätigte der Oberst.

      In dem Moment kam ein junges Mädchen ins Hinterzimmer und eilte auf Ven zu.

      „Papa, Jhori ist nicht wiedergekommen! Ich kann nicht alleine gehen!“

      Ven seufzte und dachte einen Moment nach.

      „Drittens, der Leutnant fährt Tanzs zum Geigenunterricht!“

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Eine Stunde später erreichte ein Zug aus 20 schwarz lackierten Autos, angeführt von einem Einsatzfahrzeug, die östliche Polizeidirektion. Die Delegation begleitete den Oberst und Ven in ein Verhörzimmer, das bei weitem nicht für die Menge an Leuten geschaffen war, weshalb die meisten wieder hinausgeschickt wurden. Ven nahm sich den Platz mit Gesichtsrichtung zur Tür. Hinter ihm standen acht Leibwächter, neben ihm der Anwalt. Ein Reichsdiener trat ein und übergab dem Oberst eine Akte. Dieser legte sie geöffnet vor Ven auf den Tisch.

      Tiles Gemischtwaren steht im Verdacht des Besitzes und Handels von Mondblütenstaub, Traumpillen und Narkuntelstämmen. Zudem soll das Geschäft Flüchtige, Verdächtige und Verurteilte beherbergen.“

      „Aus der Akte geht nicht hervor, wie Sie zu diesen Behauptungen kommen. Ich verdiene mein Geld ehrlich mit dem Erwerb und verkauf von allerlei Stoffen und Gerätschaften, wie Sie meinem Schaufenster sicher entnehmen konnten. Daran ist nichts auszusetzen.“

      „Einige dieser Stoffe und Gerätschaften werden nur an ausgewählte Kunden verkauft“, sagte der Oberst, auf einen Absatz in der Akte verweisend. Das hat doch einen Grund! Wenn wir eine Stichprobe entnehmen, finden wir sicher genannte Substanzen!“

      „Wenn Sie eine Stichprobe entnehmen, wird Sie das einiges Kosten. Besagte Produkte sind Spezialanfertigungen und Sonderbestellungen, auch für Stammkunden. An Ihrer Stelle würde ich nicht Ihren Jahressold und Rang dafür riskieren, harmloses Spielzeug zu beschädigen.“

      Nun meldete sich auch der Anwalt.

      „Wenn dem nichts mehr zuzufügen ist, werden wir gehen. Sollten Sie einen Haftbefehl in Betracht ziehen, seien Sie gewarnt, dass dies schwerwiegende Folgen haben wird, wenn sie nicht entsprechend aussagekräftige Beweise vorlegen können.“

      Damit stand Ven auf und ging mit der Gruppe geschlossen hinaus. Der Oberst blieb zurück in einem leeren, kahlen Raum. Irgendwie musste er ihn doch überführen können!

      °'°'°'°'°'°'°'°'

      Im Besprechungszimmer über dem Geschäft herrschte Aufregung, die jedoch mit dem Eintreten Vens besänftigt wurde. Sobald er saß, war es komplett still.

      „Meine Freunde, wir stehen vor einem großen Problem. Die Reichspolizei kommt uns stetig einen Schritt näher. Sie sind zwar noch auf die Gemischtwaren fokusiert, doch sobald sie herausfinden, wie wir wirklich agieren, ist unser zweites Geschäft in Gefahr. Sie wissen von Jhori und Taran. Schafft sie aus der Stadt. Sie sollen den Weg durch den Westkanal nehmen, dort werden die Beamten nicht nach ihnen suchen. Marko, du übernimmst Jhoris Fahrtendienste für Tanzs. Mortin, du hast dich gut bewährt: kümmere dich um Kunsts – weiche ihr niemals von der Seite! Die anderen: Arbeitet wie gehabt, die Ermittler dürfen keinen Verdacht hegen!“

      (Östliches Nordland, Zweitwelt)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 08.03.2020

      Zitat von Riothamus im Beitrag #12
      Ich hoffe, Vindryls Seele ist nicht so schrecklich, dass der Wurm starb, sondern nur zu anders.

      Nur anders. Nicht kompatibel.

      Zitat von Nharun im Beitrag #13
      @Chrontheon Eine schöne Erzählung und ein spannendes Setting. Wie viele Backup-Körper führt man denn auf Reisen und Expeditionen so mit sich? Macht das jeder, oder ist das ein Luxusgut?

      In diesem Fall hatte jeder vielleicht 10 Klone mit. Das ist aber eine Besonderheit der Weltenwandler, das gibt es in der Form in keiner anderen meiner Welten. Außerdem verwenden sie die Ersatzkörper normalerweise nur dann, wenn sie in isolierte Gebiete reisen, also dorthin, wo sie keine "einheimischen" [und kompatiblen] Körper erwarten.

      Zitat von Elatan im Beitrag #14
      @Chrontheon: Urgh, so ein garstiger Wurm! Wofür wird oder wurde Taranit denn benutzt?

      Das mit dem Taranit wurde schon in zwei vorherigen Speedbastelthemen bearbeitet [Schmiedekunst und Schmieden, Labore und Werkstätten]. Der hier angesprochene Nutzen ist der der Bewaffnung und Ausrüstung der Unsterblichen Armee.

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      Gott will es: Lenar, 29, spielt "Aufstieg und Fall", ein Echtzeitstrategiespiel

      Hier habe ich zuerst an Schach gedacht ...

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      Angriff der Horde: Heron, 14, spielt "Blutkrieg", ein MMO-RPG, Rexa ist eine Zauberbarbarin der 93. Stufe

      ... hier an ein Computerspiel ...

      Zitat von Nharun im Beitrag #15
      Tiefer ins Verlies: Rowina, 17, spielt "Da lauert das Böse", einen Actionshooter

      ... und hier an ein Pen-and-Paper-Abenteuer.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 07.03.2020

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Gut, der Körper wurde wohl verwechselt, so dass Tarvin zweimal da ist, oder? Aber hat er den Wurm an die Obefläche gezwungen oder sich in ihn 'versetzt'?

      1. Ja, in der Eile hat Tarvin einen eigenen Ersatzkörper aufgetaut.
      2. Vindryl ist tatsächlich, als er vom Wurm verschlungen wurde, gestorben, und hat ihn übernommen. Der Wurmkörper hat seine Seele jedoch nicht lange ausgehalten und ist daran gestorben. Soviel zu alternativen Existenzen...

      Zitat von Riothamus im Beitrag #10
      Sie suchen nach unsichtbaren Materialien und hüpfen einfach so über den Planeten?

      Planetenbruchstücke. Der größte Brocken, der in ihrer Sichtweite war, wird nicht größer als die Schweiz gewesen sein, die meisten decken nicht einmal Kleinstädte ab. Wie Vindryl schon erzählte, das sind die Überreste mehrerer Welten. Aber ja, sie suchen ein unsichtbares Material und hüpfen dabei einfach so über die Brocken.

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 07.03.2020

      *Lobsbeeren verteil*

      @Nharun: Nein, darf ich nicht! [Das war eine wirklich gute Ausarbeitung des Themas; dadurch ist mir erst aufgefallen, worüber ich eigentlich hätte schreiben sollen!]

      @Elatan: Das ist gut, dass sie sich ihrer wahren Stärke bewusst wurden! Aber wie ernährten sich die Blindtauben? Ernährten sie sich überhaupt? Oder schnitten sie sich gar die Zunge heraus? :O

      @Riothamus: Das ist ein guter Text belegter Wissenschaft. Den Herrn würde ich bitten, bei der Forschungsarbeit eines meiner Professoren zu assistieren!

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertsechsundzwanzigstes Speedbasteln am 7. März 2020: Alternative Existenzformen" geschrieben. 07.03.2020

      Der folgende Beitrag kann Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Die Suche nach der Schmiede

      Wie ein Komet stürzte das Schiff auf die Brocken hinab. Einige zerbrachen, andere bekamen neue Krater. Am Ende war das Schiff gelandet – doch würde es nicht mehr starten. Vindryl schnallte sich ab und suchte die anderen. Tarvin lebte noch. Pałun und Eśar waren tot. Ihre Gurte hatten sich gelockert. Er gab Tarvin die Aufgabe, die Ausrüstung zum Ausstieg vorzubereiten und taute in der Zwischenzeit zwei neue Körper auf. So dumm sie sich manchmal anstellen mochten, auf Pałun und Eśar konnte er einfach nicht verzichten.

      Eśar atmete tief ein und riss die Augen auf, und auch Pałun war bald wieder unter ihnen. Nach einigen Momenten der Verwirrung hatten sie sich jedoch wieder zurechtgefunden und wussten, was zu tun war. Vindryl war geduldig mit ihnen; sie hatten noch nicht viele Körperwechsel erlebt. Daran musste man sich erst gewöhnen.

      Draußen angekommen, erkundete das Quartett die Umgebung. „Was sollen wir hier noch einmal suchen?“, fragte Eśar den Expeditionsleiter. „Die Reste einer alten Schmiede“, antwortete dieser. „Meinen Informationen zufolge wurde die erste Taranitschmiede auf Eldóran errichtet. Dieser Weltenkomplex ist jedoch im letzten großen Krieg vollständig zerstört worden. Die Überreste sind nun die Bruchwelten; eine Sammlung an Gesteinsbrocken, die einmal Planeten waren, und Sternresten, die Leben ermöglichten. Doch wie ihr seht, ist hier nur Stein. Keine Vegetation, kein intelligentes Leben, keine Atmosphäre. Nur Stein, und wir. Doch wenn wir Glück haben, finden wir die Ruinen der Schmiede – wenn etwas den Krieg überlebt hat, dann ein Gebäude, in dem Taranit geformt wurde ... das vielleicht aus Taranit gefertigt wurde ...“

      Sie sprangen zum nächten Felsen. „Woher wissen wir, dass es Taranit ist?“, fragte Tarvin. „Ganz einfach: Du siehst es nicht.“ „Wie meinst du das?“ „Taranit ist unsichtbar. Egal wo. Angeblich soll es in manchen Welten seine Eigenschaften ändern, doch das halte ich für ein Gerücht.“ „Also wenn wir ein unsichtbares Gebäude finden, wissen wir, dass wir richtig sind?“ „Genau“, sagte Vindryl, der das ungläubige Schnauben seines Kollegen ignorierte. „Doch die Schmiede muss nicht unbedingt aus Taranit sein. Bisher suchen wir nur ein Gebäude.“

      Mit mehr Anlauf sprangen sie nun zu einem Brocken, der weiter weg lag. Er war mit unzähligen Kratern und Löchern überseht, und weit größer als die Felsen, auf denen sie bis jetzt gewesen waren. „Wir sollten uns die Höhlen anschauen. Wer weiß, ob die Schmiede nicht unterirdisch war.“ Pałun war hob eine Augenbraue. „Unterirdische Schmieden? Das ist nicht sehr vernünftig, wenn man Frischluft braucht!“ „Wir wissen aber auch nicht, wie Taranit geschmiedet wird. Vielleicht braucht man das nicht!“ „Ja, wenn du eine Sonne für die Hitze hast!“

      Vindryl rollte mit den Augen und stieg in die erste Höhle hinab. Weit kam er aber nicht, da ein riesiger Wurm aus dem Loch herauskam und ihn verschlang, bevor er im nächsten wieder verschwand. Die anderen drei gerieten in Panik. „Vin? Vin, kannst du mich hören?“ Tarvin variierte sogar die Kanäle, doch das Funkgerät blieb stumm. „Ist er ... tot?“, fragte Eśar. „Vermutlich.“ „Dann bist du jetzt der Boss?“ „Vermutlich.“ Nachdem er sich vom Schock erholt hatte, geleitete Tarvin die anderen beiden zum Schiff zurück. Da Vindryl tot war, war für sie nichts mehr zu tun. Es war seine Mission, sie war mit ihm gestorben.

      Beim Schiff angekommen, übermittelten sie das Signal zur Abholung; alleine konnten sie schließlich nicht mehr zurück. Während der Wartezeit tauchte der Wurm von vorhin wieder auf. Doch etwas war anders. Er bewegte sich langsamer, bedachter, unsicher. Konnte Vindryl vielleicht... In dem Moment färbte sich das Kopfende des Wurms dünkler und er sank zu Boden.

      Tarvin musste schnell handeln. Es war nur eine Vermutung, doch wenn er richtig lag, konnte er Vindryls Leben retten! Er sprintete in die Stasiskammer und taute den nächstgelegenen Körper auf. Einige Minuten vergingen, in denen nichts geschah, und Pałun wollte schon fragen, was er da machte, als der Körper plötzlich zum Leben kam. Einige tiefe Atemzüge später wandte sich sein Blick zu Tarvin und lächelte. „Gut erkannt, Vizeleutnant!“

      Nicht lange dauerte es noch, bis das Bergungsschiff die Absturzstelle erreichte. Das Rettungsteam extrahierte die unbeschädigten Geräte und Särge, die es im eigenen Lagerraum unterbrachte. Der Bergungsleiter trat schließlich auf die Wandler zu. „Da habt ihr einen schönen Unfall gebaut! Euch ist hoffentlich klar, dass ihr für den Schaden und die Rettung aufkommt!“ Die vier nickten. „Gut. Doch bevor wir heimkehren, habe ich noch eine Frage: Warum ist Tarvin doppelt da?“

      (Bruchwelten)

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 06.03.2020

      Zu Ehren des Tagesthemas:

      Tanzs Tile hat jetzt eine Schwester, Kunsts [kʊnʃtʃ]. Sie bewegt sich vielleicht nicht so graziös wie ihre ältere Schwester, kann aber ganz schön malen! :D

      [Zu wenig Zeit für Tagesbasteln, daher hier nur die kurze Ankündigung der Neuigkeit.]

    • Zitat von Riothamus im Beitrag #21
      Zum Schmied: Wieder Einer und der Andere. Jetzt gibt es auch Namen.

      Ja! Langsam kommt alles zusammen! :D

      Zitat von Riothamus im Beitrag #21
      Was ist das für ein Material?

      Taranit. Es wurde erstmals in einem meiner ersten Speedbastelbeiträge erwähnt [Thema Schmiedekunst]. Es ist das [in meinen Welten] härteste bekannte Material. Nichts kann dran haften [wodurch es recht schwer zu greifen ist], und undurchdringbar ist es [außer für Licht, was ein weiteres Rätsel ist]. Bekannt ist aber auch die Relativität der Härte. So soll es in manchen Welten, die außerhalb ch'ovelidischer Atmosphäre liegen, andere Eigenschaften annehmen, zB schwarz erscheinen bzw spiegeln [Undurchlässigkeit auch für Licht], oder zu silbrigem Granulat zerfallen [ohne dass sich die Körner zur ursprünglichen Masse vereinen, wenn das Zeug wieder in die Atmosphäre eintritt].
      Zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Geschichte war es für die erwähnte Unsterbliche Armee notwendig, Waffen und Rüstung aus Taranit zu besitzen, um einem weit mächtigeren Feind entgegentreten zu können. Durch dieses Ereignis sind die Weltenwandler [genaugenommen ein "Informant" derer, ebenfalls im Beitrag erwähnt] dazu gekommen, herauszufinden, dass es tatsächlich möglich ist, Taranit zu schmieden - nur wie, blieb ein Rätsel.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #21
      Zum Buchmacher: Ah - die Herstellung der Gutenacht-Geschichten-Bücher. Aber wieder nur mit Geheimnis.

      Wenn er das Geheimnis preisgäbe, könnte doch die Konkurrenz davon profitieren! :D
      [Davon abgesehen weiß ich selbst nicht, worum es sich handelt. Das ist eines der Dinge, die die Welt rätselhaft bleiben lassen.]

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Einhundertfünfzehntes Speedbasteln am 20. November 2019: Geschlechtsspezifische Jobs" geschrieben. 29.02.2020

      Zitat von Riothamus im Beitrag #26
      @Chrontheon : Eine hübsche totalitäre Diktatur. Wirklich gut geschrieben. Wie vermehren die sich?

      Meinst du die Geburtenkontrolle? Die ist eigentlich nur in den Kritischen Vierteln eingesetzt, um die Vermehrung potentieller Rebellen einzuschränken. Überall sonst vermehrt sich die Bevölkerung wie gehabt.

      Zitat von Riothamus im Beitrag #26
      Und warum ist das mit der Attentäterin überraschend, wenn Frauen die Drecksarbeit machen müssen?

      Überraschend ist es, weil zu der Zeit [offiziell] keine Frau mehr beim Militär tätig war - der Geheimdienst, und somit auch sein Vollstreckungskommando ist da keine Ausnahme. Davon abgesehen hatte diese Abteilung bisher nur männliche Agenten.

    • Zitat von Teja im Beitrag #16
      @Chrontheon Warum brauchen Wesen außerhalb von Welten Schwerter und Schilde?

      Weil es da draußen Wesen gibt, die mächtiger als sie sind, und ihnen schaden können.

      Zitat von Teja im Beitrag #16
      Unter Buchmacher stelle ich mir etwas anderes vor.

      Grad als ich das gelesen hab, ist mir aufgefallen, was normale Leute unter "Buchmacher" verstehen. Sieh es einfach als inworld-Übersertzung!

    • Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
      @Chrontheon Was ist das für ein Artefakt? *Neugier* Drei Sonnen ist verdammt heiß (18.000 bis 45.000.000 K, je nachdem ob du Oberfläche oder Kern meinst).

      Das ist schwer zu sagen. Bis auf das, was im Beitrag dazu genannt wurde, kann ich bisher nur sagen, dass sich das Artefakt über die Gesetze von Welten hinwegsetzen kann, um seine Aufgabe zu erfüllen. Du kannst es vielleicht als zentralen Knotenpunkt des Netzwerkes sehen, das die Ch'oveliden bilden.
      Zur Temperatur des Artefakts: Der Schmied hat leider nicht definiert, ob er Oberfläche oder Kern der Sonnen meint. Wirklich relevant ist das jedoch nicht, da es, verglichen zum Zeitpunkt der Schmelze, so gut wie ganz abgekühlt ist.

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
      Ebenso würde ich gern wissen was der Minister gesehen hat. Ich habe mir die ganze Zeit gedacht die machen da viel nur aus Show, mit bunten Farben und allem... ist da was dran?

      Das kann ich leider selbst nicht genau beantworten. Es war einfach ein Teilversuch, den er sah, verbunden mit den Worten des Sprechers, was ihn dazu bewegte, das Budget beizubehalten. Ich kann auch nicht genau sagen, was in seinem Kopf vorging, vielleicht sah er aber einfach nur eine profitable Zukunft im Chemikalienrecycling.
      Die Versuche bei der Führung waren tatsächliche Forschungsfortschritte. Auch wenn man sich denken mag, dass nette Showversuche den Minister beeindrucken könnten [der Blockleiter hat sicher auch dran gedacht], das Risiko, dass dies den Wissenschaftlern in der Delegation auffällt, wäre doch zu groß. Und wie wir lasen, war die Präsentation der echten Forschung dann doch die bessere Wahl! :D

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
      Eine ins Papier/in die Hülle eingebaute winzige Phiole lässt eine Chemikalie frei die mit einer weiteren Chemikalie im Papier reagiert und eine Verbrennung erzeugt. Also wäre es durchaus möglich das zu entschärfen, aber dazu müsste man exakt wissen wo diese Phiole sitzt, sie ist ins Papier eingebacken und fällt kaum auf, und sie entfernen ohne sie aus versehen zu zerstören.

      Das ist sehr gut durchdacht! Blöd ists dann halt nur, wenn einem Kapitän mit Befugnis der Behälter runterfällt und die Reaktion in Gang gesetzt wird ... auf einem hölzernen Schiff ...

      Zitat von DrZalmat im Beitrag #12
      Kommt drauf an wer sie geklaut hat. Es kann alles sein von einem einfachen Überfall auf der Straße oder einer einfachen Festnahme bis hin zu einem diplomatisch kitzligen Einbruch in geschützte Regierungsgebäude...

      Haben sie auch besondere Methoden, herauszufinden, wer der Dieb ist [und diesen aufzuspüren]?

    • Die folgenden Beiträge können Spuren von Namensplatzhaltern enthalten.

      Der Schmied

      Der Eine trat durch die Tür, der Andere folgte ihm. Der Schmied schlug noch einige Male den Hammer nieder, ehe er aufblickte. Kaum hatte er die Gäste erkannt, legte er die Werkzeuge nieder.

      „Meister! Ihr seid zurückgekehrt!“

      Der eine trat lächelnd auf ihn zu.

      „Natürlich. Ich sagte doch, dass ich kommen würde!“

      Der Andere warf einen fragenden Blick auf die beiden.

      „Vor Äonen habe ich Nimbur hier einen Auftrag gegeben. Er hatte fleißig daran gearbeitet, und auch nichts nach außen preisgegeben. Leider ist es einigen Leuten gelungen, die Information zu erlangen.“

      „Er scheint sein Handwerk zu verstehen“, bemerkte der Andere.

      „Das tut er wohl“, bestätigte der Eine. „Er ist der beste der besten. Nur deswegen habe ich ihn mit der Aufgabe betraut, den Stoff zu bearbeiten. Wie du dir denken kannst, ist es nur schwer zu schmelzen...“

      Er nahm einen Barren und begutachtete ihn. Er lag gut in der Hand, war kaum zu spüren. Wie ihn wohl seine Schöpflinge wahrnehmen mussten? Wie Nimbur ihn wahrnahm?

      Der Schmied meldete sich.

      „Es ist fertig. Ich habe die letzten Teile gestern zusammengefügt. Nachschleifen muss ich es zum Glück nicht mehr, jetzt, wo es kalt ist?“

      „Welche Temperaturen hat es?“, fragte der Eine.

      „Etwa drei Sonnen.“

      Nimbur zeigte auf eine Vitrine, in der ein Objekt feinen Lichtes lag.

      Der Andere zeigte sich beeindruckt.

      „Ich dachte nicht, dass es so aussehen würde. Ich kenne es jedoch auch nicht erhitzt.“

      „Wer ist der werte Herr?“, fragte Nimbur seinen Herrn und Meister.

      „Jhonthar“, antwortete ihm dieser. „Du weißt schon, so wie Jhon aus der Paralellwelt! Der die Schwimmenden Städte entdeckt hat!“

      Nimbur erinnerte sich.

      „Ich werde mich wohl nie an den neuen Namen gewöhnen“, meinte der Andere. „Für mich wirst du auch immer Cyn bleiben!“

      „Ich weiß, doch ich werde meinen alten Namen auch nicht so schnell wiederverwenden können ... nicht, solange das Artefakt nicht fertig ist.“

      „Ich weiß. Das sagtest du bereits. Ich werde dich auch nicht mehr so nennen, sobald wir die Schmiede verlassen haben. Was wird alles vom Artefakt abgedeckt werden?“

      „Alle Welten, die in ch'ovelidischer Atmosphäre liegen. Leider nicht mehr, aber in dieser Hinsicht hat Taranit auch seine Grenzen. Es ist nunmal von mir, auch wenn das Erz nicht mir entsprang. Und um seine Eigenschaften zu behalten, werden wir es nicht aus den Atmosphärenblasen entfernen dürfen. Dafür wird der Ätherfluss kontrolliert, und das Netzwerk ausgeweitet. Sogar über Distanzen, die jenseits der Atmosphäre liegen.“

      „Demnach dürften Ereignisse wie Pran's Verrat nicht mehr passieren?“

      „So ist es. Jeder würde es erfahren. Das Problem damals war, dass die Urwelten nicht mit den Individuellen Welten verbunden waren. Jene, die in der Grünen Welt waren, wurden gefangen, ohne einen Weg, mit uns zu kommunizieren. Und wir, die draußen waren, in unseren eigenen Systemen, und das ch'ovelidische Universum aufbauten, haben einfach nichts erfahren.“

      Jhonthar's Blick wanderte über die unsichtbaren Exponate an den Wänden der Schmiede.

      „Nimbur war fleißig. Nicht nur das Artefakt hat er hergestellt!“

      „Dies war für die Unsterblichen, die dem Meister dienen“, erzählte der Schmied, erfreut, dass sein Werk bewundert wurde. „Schwerter, Speere, Schilde und Rüstungen. Dies war die Bestellung. Fein gearbeitet, in aller Hitze geformt!“

      Jhonthar wandte sich an den Meister des Schmiedes.

      „Spricht er von der Unsterblichen Armee?“

      Der Eine nickte.

      „Chron, ich weiß, wie die Informationen über den Schmied entwichen sind! Es waren die Weltenwandler!“

      „Das ist mir schon klar, nur welcher?“

      „Vindryl!“

      (Jenseits der Welten)




      Block C

      „Willkommen im Forschungskomplex Mindheim, Herr Minister! Wie Sie sicher am Eingang feststellen konnten, befinden wir uns hier in Block C.“

      „Ja, das habe ich bereits mitbekommen. Ich habe nur nicht viel Zeit, so wird dieser Block mich im Interesse des ganzen Komplexes davon überzeugen müssen, das Budget beizubehalten. Wählen Sie die drei meistversprechensten Forschungsabteilungen aus!“

      „Das werde ich! Begleiten Sie mich zur Dachergruppe; hier werden neue Stoffe für Uniformen in der Raumfahrt synthetisiert.“

      Die Delegation bestaunte durch eine Glaswand, wie die Wissenschaftler Fäden und spinnennetzartige Stoffe aus Glasgeräten zogen. Lediglich der Minister behielt seine neutrale Miene bei.

      „Dachers Gruppe ist hier noch am Anfang der Synthese, hat jedoch schon vielversprechende Präparate präsentiert. Versuch 14 hier soll den Durchbruch bringen!“

      Oh's und Ah's waren zu vernehmen, dann ging die Führung weiter.

      „Hier arbeitet die Fendlergruppe an einem weiteren Projekt der Nanotechnologie. Nach den fachbereichsübergreifenden Bots arbeiten sie nun Substanzen, die es anderweltlichen Krankheitserregern unmöglich machen sollen, die Körper unserer Pioniere zu schädigen; im besten Fall werden diese durch die Präparate einfach abgetötet.“

      Die Delegation bestaunte durch eine Glaswand, wie die Wissenschaftler mit Glasgefäßen hantierten, in denen Flüssigkeiten unterschiedlichster Farben waren. Lediglich der Minister behielt seine neutrale Miene bei.

      „Fendlers Gruppe arbeitet momentan mit Gold, Silber und Titanium. In dieser Kombination sollte das erst der dritte Versuch sein.“

      Oh's und Ah's waren zu vernehmen, dann ging die Führung weiter.

      „Fendler war schon immer für die Medizin begeistert.“

      Anschließend ging es mittels eines Aufzugs in das 14. Untergeschoß.

      „Die Holzmeiergruppe arbeitet in einem geheimeren Projekt, das die Aufbereitung von Reststoffen erleichtern soll. Viel kann ich nicht sagen, doch bisher gabe es in 47 Versuchen nur 2 Rückschläge.“

      Die Delegation bestaunte durch eine Glaswand, wie die Wissenschaftler mit Glasgefäßen hantierten, in denen Fällungen, Farbumschläge und Auflösungen von Niederschlägen zu sehen waren. Lediglich der Minister behielt seine neutrale Miene bei.

      „Dies ist Versuch 48. Holzmeier selbst ist eben dabei, Fendlers Fehlschläge brauchbar zu machen.“

      Oh's und Ah's waren zu vernehmen, und alle Blicke wanderten zum Minister. Er war auf einen bestimmten Forscher fixiert, der sein Interesse geweckt haben könnte. Seine steife Miene lockerte sich, und wandelte sich in ein Lächeln um.

      Drei Worte.

      „Das Budget bleibt.“

      (Block C, Forschungskomplex Mindheim, 1970.1.4)




      Der Buchmacher

      In der Gilde der Buchmacher kennt ihn jeder. Denn Ismar Thol ist der Buchmacher, der die Erstausgaben der Gutenacht-Geschichten band.

      Das Geheimnis der Qualität seiner Bücher liegt nach eigener Aussage darin, dass er in einer sauberen, ordentlichen Werkstatt arbeite, und jedes Buch Schritt für Schritt bearbeitete, ohne sich durch ein zweites abzulenken.

      Wir wissen jedoch durch seine Kollegen von der Gilde, dass es nicht nur das ist! Feines Leder aus dem Umland, das er vom Gerber Heiniks bekommt, Pergament, das er selbst herstelle, eine Nadel, die alles durchsteche, und ein Faden, der so stark sei, dass man ein Pferd daran erhängen könne.

      Seit vielen Jahren bildet Ismar für die Gilde junge Buchmacher aus, und alle scheinen bis zur Meisterprüfung ein gutes Werk zu vollbringen. Doch danach? Sind die jungen Meister einmal selbstständig, vollbringen sie freilich gute Werke, doch weit nicht so gut wie in Ismars Werkstatt.

      Was ist das Geheimnis der Werkstatt, die Ismars Bücher so gut macht?

      Wir werden es nie erfahren...

      (Isegal, Esvar, Zweitwelt Kern; Zeit unbekannt)

    • *Lobsbeeren verteil*

      @Gerion: Die Karten sind ja gut geschützt! Welche Mechanismen sorgen eigentlich für die Kartenverbrennung, wenn Schlüssel und Passwort oder Siegel fehlen? Und wie schwer ist es für die Abenteurer, gestohlene Karten zu finden?

      @Riothamus:

      Zitat von Riothamus im Beitrag #4
      Einige Zwerge verstehen nicht, was unter der Erde so gruselig sein soll.


      Ich frag mich, warum..

      @Elatan: Oh nein! Meint er mit "Häretiker" die Zwerge, die den Gottkönig verlassen haben? Die dann von dem anderen Volk gelyncht wurden? :O
      Aber ein guter Einblick in die großartige Schmiede der Zwerge ... nur nicht in die Adamant-Schmiede! [Die erinnert mich jetzt übrigens an die Taranitschmiedekunst, über die ich einst beim Speedbasteln schrieb.]

      @Teja: Ugh! "Sie sondieren euch" --> Ich weiß schon, ich will nicht zu den innersten Sternen dieser Welt!
      Zitat von Teja im Beitrag #6
      Nicht alle Menschen sind so. Je weiter weg vom Kern, desto eher werden sie euch akzeptieren.

      Oh, warte! Werden diese Leute als Navigatoren ausgebildet? [Das würde einiges erklären...]

    • Chrontheon hat einen neuen Beitrag "Syntax bei Zitaten" geschrieben. 25.02.2020

      Zitat von Nharun im Beitrag #4
      TinyMCE ist standardmäßig aktiviert, wenn du einmal unten auf den Link "TinyMCE deaktivieren!" klickst, bleibt es für dich aber ausgeschaltet bis du es wieder aktivierst.

      Leider nicht. Ich muss es jedes Mal, wenn ich irgendwo antworte, erneut deaktivieren.

Empfänger
Chrontheon
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}


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