Emojis
:)
:-D
*XD*
*sweat*
*rofl*
*lol*
;-)
O:)
*love*
*blush*
*hug*
:-P
;-P
o.O
*XP*
*think*
sad
*sceptical*
*meh*
*shush*
*rollingeyes*
*:0*
*dizzy*
*mindblown*
:-O
*hmpf*
*woah*
*angry*
*curse*
*evil*
*hi*
*like*
*dislike*
*applause*
*check*
*crossmark*
Lobsbeeren
Weltenbau-Emojis
Weltpuzzleteil
Fairy
Elf
Genie
Ghost
Mage
Gun
Zombie
Temple
Unicorn
Skull
Dagger
Bow
Mermaid
Swords
Alien
Castle
Vampire
Witch
Merman
Dragon
World
Robot
scroll
Shield
DragonHead
Party-Emojis
Party
Balloon
Christmas
Confetti
[ Textformatierung ]
[b][/b]
[i][/i]
[u][/u]
[big][/big]
[small][/small]
[center][/center]
[del][/del]
[mark][/mark]
[sub][/sub]
[sup][/sup]
[strike][/strike]
[ Tabelle ]
Tabelle
[table][/table]
[tr][/tr]
[th][/th]
[td][/td]
[line]
[code][/code]
[quote][/quote]
[spoiler][/spoiler]
[url][/url]
[img][/img]
[video][/video]
Farben
[blau][/blau]
[gruen][/gruen]
[lila][/lila]
[schwarz][/schwarz]
Elatan
Beiträge: 992 | Zuletzt Online: 19.06.2021
Registriert am:
19.01.2019
Geschlecht
keine Angabe
Funktion
Administrator
Eigene Welten
Eruon, +200
Lieblingsgenres
Space Opera,Fantasy,High Fantasy,Low Fantasy
    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Die Heiligen Schriften der Anachim" geschrieben. 15.06.2021

      Kleiner Infopost


      Ich habe mir ein paar Gedanken über die Herkunft meiner Orks gemacht und das Ganze führte zu teils recht philosophischen Überlegungen über die ganze Welt an sich und je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir bewusst, dass ich mit einigen Punkten, die hier in den Heiligen Schriften geschrieben habe, nicht (mehr) zufrieden bin. Ein besonderer Dorn im Auge war mir unter anderem die Herkunft der Menschen, die in diesen als bestrafte Merohim dargestellt werden. Außerdem passte mir schon länger nicht mehr so ganz die Rolle der Anachim, also des eigentlich bedeutendsten Menschenvolkes in diesen Schriften, nicht mehr recht in den Kram. Daher habe ich mich dazu entschlossen, diesen Thread hier umzubenennen in Die Heiligen Schriften der Anachim und nicht mehr des Sentarismus.

      Das bedeutet, dass es durchaus viele Überschneidungen zu der allgemeinen sentarischen Lehre gibt, aber auch (wie die angesprochene Herkunft der Menschen) bedeutende Unterschiede. Ich könnte mir vorstellen, das die Texte, die ihr hier gelesen habt, im Atamerés des 5. Jahrhunderts VZ bedeutender waren, die Amnúrer während ihres knapp 400 Jahre andauernden Exils sich jedoch wesentlich stärker mit den Geschichten der Elben befassten, mit welchen sie zusammenlebten. Diese Elben waren nicht unbedingt Zeitzeugen jener Ereignisse, welche die Heiligen Schriften behandelten, sie werden aber mitunter tatsächlich Personen gekannt haben, welche es waren.

      Ich werde mich in nächster Zeit stärker mit dieser Mythologie befassen und daher an anderer Stelle Auszüge präsentieren. Wenn ihr also diese Texte hier bisher mochtet, dann kommt ihr (denke und hoffe ich) auch mit den kommenden auf eure Kosten. Vielleicht werde ich dann auch mal wieder hier etwas posten, um Unterschiede nochmal zu verdeutlichen.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "Einhundersechzigstes Speedbasteln am 28. April 2021" geschrieben. 08.06.2021

      @Teja: Das klingt erschreckend und zugleich sehr spannend! Die Idee gefällt mir. Nachdem die Forscher das mit der Realität nun geklärt haben; gibt es weiterhin solche Außenposten und wenn ja, was wird dort nun erforscht?

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 06.06.2021

      Zitat von Nharun im Beitrag #51
      Was hat es mit dem Namen auf sich, also was bedeutet er? Meine westfälischen Wurzeln lassen mich bei "Graf(f)t" an einen Wassergraben denken (Gräfte/Gracht) - aber das scheint als falscher Freund zu sein oder das Erscheinungsbild des Örtchens hat sich seit seiner Entstehung deutlich geändert

      So ganz falsch ist der Freund nicht.

      Zitat von Elatan im Beitrag #46
      Der Name, der in etwa "Fernes Grab" bedeutet, kommt daher, dass der Hügel, auf dem die Mühle errichtet wurde, ein Grabhügel war, der etwas weiter entfernt von den anderen vor den Toren Nurns lag.

      Die meisten Grabhügel der alten Nurnen befanden sich an einem Ort, dieser Hügel hier lag aber einige Meilen weiter nördlich, war also ein "fernes Grab".

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 02.06.2021

      Zitat von Harbut im Beitrag #49
      Vom Design sehr schick. Gefällt mir.

      Danke sehr!

      Zitat von Harbut im Beitrag #49
      Habe aber eine inhaltliche Frage. Womit verdienen die Bewohner dort ihr Geld?

      Die meisten Bewohner sind Bauern. Daneben gibt es noch eine Mühle, eine Schmiede und einen Tempel, die auch für andere Dörfer und Weiler in der Nähe zuständig sind.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 01.06.2021

      Zitat von M.Huber im Beitrag #47
      War ein Ort? Was ist damit geschehen bzw ist es jetzt eine Ruine oder Ausgrabungsstätte?

      Nene, das hat nicht viel zu bedeuten, ich habe mich lediglich irgendwann entschieden, das Präteritum zu verwenden und so zu tun, als läge alles, was meine Welt betrifft, in einer fernen Vergangenheit. Das macht es dann einfacher, wenn ich mal beschließe, doch etwas zu vernichten, muss ich dann keine Texte umschreiben.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 31.05.2021

      Bild


      Nach den Stadtplänen gibt es heute mal einenn Dorfplan; Fehrengrafft war ein Örtchen in der Nordmark zwischen Nurn und Lohenbek. Der Name, der in etwa "Fernes Grab" bedeutet, kommt daher, dass der Hügel, auf dem die Mühle errichtet wurde, ein Grabhügel war, der etwas weiter entfernt von den anderen vor den Toren Nurns lag. Als die Amnúrer kamen, übernahmen die Nurnen den Sentarismus, öffneten das Grab und vernichteten die letzten Überreste der dort ruhenden Helden früherer Zeit. Als Jahrhunderte später dann die Mühle errichtet wurde, stieß dies aufgrund von Aberglaube nicht unbedingt auf Begeisterung.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 29.05.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #10
      Bei Gelegenheit könntest du mir ja vielleicht, vorzugsweise über Discord, verraten wie du die in Wonderdraft importierst?

      Oder ein kleines Tutorial hier im Forum.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 26.05.2021

      Ich wiederhole mich, wenn ich die Bilder lobe, aber trotzdem nochmal: Sie sehen klasse aus und ich bin schon auf die fertige Karte mit ihnen gespannt! Ich mag diese dezenten Scifi-Elemente und bekomme glatt Lust, mir nochmal Videos von von Däniken bei Youtube anzuschauen. Was genau macht den Baum in Karkarra so besonders?

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 21.05.2021

      @DrZalmat: Mir gefällt es, dass es in deiner Welt tatsächlich mal besser wird und nicht schlechter, wie in so vielen anderen Welten (unsere eigene ganz besonders ). Ich habe öfter das Gefühl, dass deine Welt generell sehr positiv ist, ohne dabei utopisch zu werden.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 20.05.2021

      Ich fühle richtig geniale Lovecraft-Vibes! 😁 Diese Orte klingen überaus interessant und es würde mich echt freuen, wenn du mal die Muße findest, sie zu zeichnen. Kannst du mehr über den Mann von Fodsch erzählen?

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 19.05.2021

      Dieses Setting klingt extrem spannend und ist für sich ja schon fast wieder eine eigene Welt, von der ich viel mehr erfahren und sehen will. Ich habe schon richtig die Bilder von rostigen Kampfjets vor Augen, die sich ächzend und von "primitiven" Menschen umringt in die Luft erheben; Treibstoff könnte da dann wirklich das wertvollste Gut werden.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Völker und Reiche" geschrieben. 15.05.2021

      Vielen Danke sehr für das Lob. Die nächste Karte ist auch schon in Arbeit und wird nochmal ein wenig besser sein (meiner Meinung nach), da ich dort einiges anders machen werde, das hier noch nicht ganz perfekt war. Der Text hier ist tatsächlich aus meinem Wiki und leicht angepasst und (vielleicht etwas zu wenig) gekürzt. Bei der nächsten Vorstellung werde ich mich daher wohl noch etwas kürzer fassen, da so lange Texte vielleicht echt etwas abschreckend wirken. Mea culpa.

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "Fundstück aus dem Notizbuch" geschrieben. 14.05.2021

      Weißt du noch, was es mit der kristallenen Zeit auf sich hat?

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "Toraja - Die Galerie" geschrieben. 13.05.2021

      Die Bilder sind genial geworden und das letzte ist mein Favorit. Da bekommt man richtig Lust auf mehr!

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Tenrasyl] Diskussionen und mehr" geschrieben. 13.05.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #32
      Und um zum Preis der Magie zu kommen, neben den Mutationen neigen Magier auch zu Sterilität (ca. 72%), diversen "Berufskrankheiten" (je Generation zwischen 20-35 %) und letztlich auch Magischer Demenz (98%) (dafür muss der Magier aber alt genug werden).
      BTW... grade die Magische Demenz ist ein Grund weshalb viele alte Magier den Freitod wählen, oder sich in Nichtkörperliche Existenzformen flüchten.

      Dazu fällt mir die Frage ein, ob Magie vererbbar ist und durch diese Sterilität quasi gewährleistet wird, dass die Zahl der Magier immer weiter wächst. Und was ist magische Demenz? Normale Demenz mit magischer Ursache?

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "Der Prozess des Südlichen Meeresraumes" geschrieben. 12.05.2021

      Da wurde ja kurzer Prozess gemacht! Gibt es trotz des Verbotes kommunistische Vereinigungen, die das alte System wiederhaben wollen?

      Und ein Tipp: ein Screenshot wäre besser gewesen, um das Wiki zu zeigen.^^ Welches Software benutzt du?

    • Elatan hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Völker und Reiche" geschrieben. 10.05.2021

      Alvaryn


      Bild

      Größeres Bild



      Das Königreich Alvaryn blickte bereits vor der Rückkehr der Amnúrer auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück und wenngleich sich sein Herrschaftsbereich im 12. Jahrhundert AZ nur noch auf die Alfurischen Inseln beschränkte, so war es immer noch eine bedeutende Macht, die man rasch vergessen konnte, da die Elben sich nur selten in die Belange der Menschen einmischten. Einst erstreckte sich Alvaryn über weite Teile des späteren Thyonien und Kalenard, wobei sich das Herz ihres Reiches in Niturin im südlichen Högrykken befand. In jener Zeit lebten noch viele Menschen weitgehend autonom unter der Herrschaft der Elben; nach ihrem Rückzug auf die Inseln aber war der Anteil der Sterblichen unter den Bewohnern Alvaryns verschwindend gering. De facto Hauptstadt des Reiches war Tyn Emidh, von wo aus Amrohil seit fast 3.000 Jahren herrschte.

      Geographie


      Die fünf Alfurischen Inseln, die einst miteinander verbunden waren und eine West-Ost-Ausdehnung von ca. 1.000 km und Nord-Süd-Ausdehnung von 550 km erreichten, lagen im nordwestlichen Aren und waren vom Westmeer umgeben; der Teil, der die Inseln vom Festland und damit dem nächsten Nachbarn Thyonien trennte, wurde als Silbermeer bezeichnet. Ausgedehnte Wälder wechselten sich ab mit sanften Hügeln und weiten Ebenen, die sich ideal für die Landwirtschaft eigneten, was auch an den milden Wintern lag.

      Die größten Städte Alvaryns waren Tyn Emidh und Limbar. Gerade letztgenannte wurde fälschlicherweise manchmal als Hauptstadt Alvaryns von Fremden angesehen, da dies auch die bekannteste Stadt ist, diente sie doch als bedeutendster Handelshafen; von anderen Städten waren den Menschen häufig nicht einmal die Namen bekannt, da nur wenige die anderen Inseln besuchten und sie kennenlernten. Gerade durch die Zerstörung Elciras und Flüchtlingsströme vom Festland wuchs die Anzahl der Bewohner Limbars im 1. Jahrhundert VZ schlagartig an, nahm jedoch in den folgenden Jahrhunderten wieder ab, da die Elben sich auf die anderen Ortschaften verteilten oder eigene Dörfer und Weiler gründeten.

      Geschichte


      Königreich aller Elben


      Die Geschichte Alvaryns reichte viele Jahrtausende weit zurück und sie im Detail nachzuerzählen, würde den Rahmen sprengen, denn sie ist zumindest in weiten Teilen mit der der Elben zunächst einmal gleichzusetzen. Es heißt, die Elben wären einst Menschen gewesen, die von den Merohim zu ihren perfekten Dienern gemacht worden waren, um ihren Willen in die Tat umzusetzen. Im vierten Jahrtausend VZ rebellierten die Alohim, die Elben, allerdings gegen ihre Herren und befreiten sich von diesen, die daraufhin nach Ilranuh flohen, um sich dort ein neues Reich aufzubauen, was allerdings scheiterte und mit ihrer fast vollständigen Vernichtung endete, welche auch den Untergang der Alten Welt zur Folge hatte; jahrelange Dunkelheit und Kälte, Überflutungen und dem Ende der ersten großen Reiche der Menschen. Während die Menschen in den folgenden Jahrhunderten um ihr bloßes Überleben kämpfen mussten, konnten die Elben mit den neuen Begebenheiten wesentlich besser zurechtkommen, da sie weitaus widerstandsfähiger waren als die Menschen und auch durch ihre Magie große Vorteile hatten. Während also mancherorts ganze Menschenvölker ausstarben und woanders in primitiven Stammesgesellschaften lebten, begannen die Elben weiter im Norden, westlich und südlich des Högrykken-Gebirges, Städte zu errichten. In die Belange der Zwerge und Menschen mischten sie sich aufgrund eines Vertrages mit ersteren nicht ein; denn einst sollten die Elben für die Merohim die Zwerge bekämpfen, weswegen diese ihnen gegenüber immer noch misstrauisch waren.

      Im Verlaufe der Jahrhunderte wurde aus den einzelnen Enklaven der Elben jedoch ein mächtiges Reich, dem nicht wenige Menschenvölker die Treue schworen und das enge Verbindungen mit den Menschen Nordilranuhs pflegte. Als diese schließlich im 24. Jahrhundert VZ von den Kiššatunesen unterworfen wurden, erlitten die Elben beim Versuch, dies zu verhindern schwere Verluste und zogen sich für fast zweihundert Jahre in den Norden zurück, ehe sie mit einem großen Heer ins Reich der Magierpriester einfielen, welches zu jener Zeit von einer Dürre geplagt wurde, um ihre Verbündeten aus der Knechtschaft zu befreien; viele von ihnen verließen daraufhin mit den Elben Ilranuh für immer und siedelten sich an der Landenge an, welche Ilranuh zu jener Zeit mit Aren verband, um dort ein Bollwerk gegen die Kiššatunesen zu errichten. Fünfhundert Jahre darauf kam es an jenem Ort dann zur entscheidenen Schlacht zwischen den Menschen und Elben Arens und dem Heer der kiššatunesischen Magierpriester, welche die Merohim vergötterten. In jener Schlacht fiel der Hochkönig der Elben, der sie einst in der Rebellion zum Sieg geführt hatte, im Kampf gegen den heiligen Drachen Gilittun und Landenge wurde zerschmettert, woraufhin die beiden Kontinente endgültig voneinander getrennt wurden.

      Mit dem Tod des Königs kam es auch immer mehr zu Unstimmigkeiten zwischen den Elben. Kiššatu galt als besiegt und man sah keinen Grund mehr dafür, übermäßig wachsam zu sein, weswegen der Halbelb Ceranis auf eigene Faust handelte und Getreue um sich scharte, um ein Reich nördlich der Meerenge zum Schutz gegen die Kiššatunesen zu errichten, während die meisten Elben unter ihrem neuen König Amdil wieder in den Norden zogen. Der Frieden dort währte jedoch nicht lange, war der neue Hochkönig doch kaum so charismatisch wie sein Vorgänger und konnte er nicht geschickt mit der Opposition junger Adliger umgehen, welche der Ansicht waren, Menschen müssten den Elben dienen. Auf dem Höhepunkt des Streites wurde der König schließlich ermordet und es kam zu einem Bürgerkrieg, in dem der neue Elbenkönig Amrohil sich mit den Zwergen und Menschen verbündete. Einige Elben verließen während dieses Konfliktes Alvaryn, da sie nicht das Blut ihrer Vettern vergießen wollten, und gingen in den Süden, um sich auf der atamerischen Halbinsel niederzulassen. Den Krieg konnte Amrohil für sich entscheiden. Mit Zustimmung einer knappen Mehrheit der anderen Elbenfürsten wurden die Aufständischen nicht hingerichtet, sondern in den Norden verbannt, wobei sie schwören mussten, den Högrykken niemals in feindlicher Absicht zu überqueren. Sie gründeten daraufhin das Königreich Vimear.

      Konflikte mit Atamerés


      Das Reich der Königstreuen, Alvaryn, konnte nun in den folgenden Jahrhunderten friedlich mit den Zwergen und Menschen koexistieren. Die drei bedeutendsten Städte waren Tyn Emidh auf den alfurischen Inseln, Niturin im südlichen Högrykken und Elcira an der Küste des Silbermeeres. Die Menschen, die auf dem Gebiet Alvaryns zu jener Zeit lebten, waren keine Untertanen der Elben, gingen jedoch Bündnisse mit ihnen ein und versprachen König Amrohil die Heeresfolge. Gerade die Häuptlinge der Menschen sprachen fast immer auch Elbisch und wandten sich gerne an die Fürsten der Elben, um Streitigkeiten zu schlichten. Das gute Verhältnis zwischen Menschen und Elben war dann auch einer der Gründe dafür, dass Amrohil sich nicht einmischte, als im 5. Jahrhundert VZ der egemenoische Feldherr Essiaros das Atamerische Kaiserreich gründete und dabei auch gegen die Elben in jener Region vorging. Ein anderer Grund (und vielleicht sogar der wichtigere) war, dass viele Alvaryner es den Exilanten immer noch verübelten, dass diese ihnen nicht geholfen hatten, den Aufstand der späteren Vimeari niederzuschlagen. Dass diese Nichteinmischung bald schon negative Folgen haben würde, hatte Amrohil nicht geahnt: Kaiser Essiaros wurde von der atamerischen Magiergilde gestürzt, welche die Macht in Atamerés übernahm. Diesen Magierfürsten reichte die Herrschaft über die Halbinsel jedoch nicht lange und so marschierten sie in den Norden ein und eroberten nach und nach die Gebiete der Elben, die zu zögerlich reagierten. Nachdem die Atamerer Niturin eingenommen hatten, kam es noch einmal zu einer großen Schlacht südlich des Gerbsbuckel, welche für die Elben und ihre Verbündeten in einer Niederlage endeten. Sie zogen sich daraufhin bis hinter den Fluss Tadelith zurück. Nach dem Verlust Niturins wuchs die Bedeutung Elciras als letzte große Stadt der Elben auf dem Festland, doch verließen bald schon viele Bewohner das Fürstentum, um in der Sicherheit der Inseln zu leben: Im 1. Jahrhundert VZ schließlich ließ der Fürst von Elcira seine Stadt niederbrennen, als der Magierfürst Menesander sich ihr näherten, damit sie diesem nicht in die Hände geraten konnte.

      Nicht lange darauf kam es jedoch zum Sturz der Magierfürsten durch das atamerische Volk: Das Scheitern Menesanders, der Elcira einnehmen sollte, war ein weiterer Tropfen auf dem heißen Stein. Das Ende der Magierfürsten bedeutete jedoch noch nicht das Ende des Krieges mit den Atamerern, da ihr neuer Kaiser, Teredias, nach der Konsolidierung seiner Herrschaft ein Heer unter dem Feldherrn Palandos in den Norden schickte, um zum einen den dort immer noch lebenden Menesander finden und unschädlich zu machen, aber auch, um die Gebiete unter atamerische Herrschaft zu bringen. Als zu jener Zeit plötzlich aus dem Westen Schiffe nach Alvaryn kamen, brach ein neues Zeitalter an.

      Amnúrisches Zeitalter


      Die Leute, die aus dem Westen kamen, die Amnúrer, waren Nachfahren des einst gestürzten Kaisers Essiaros und seiner Getreuen und von Elben, die in Atamerés gelebt hatten sowie einiger, die bereits Jahrtausende zuvor in den Westen aufgebrochen waren, um dort in Frieden zu leben. Über die Gründe ihrer Flucht wurde nicht viel gesagt: Ein großer Schrecken sollte den Untergang Amnúrs gebracht haben. Als die Amnúrer in Emlarmer an Land gingen, waren sie Amrohil ein Dorn im Auge, hegte er doch einen Groll gegen Atamerer (als die er die Amnúrer oft bezeichnete) und gegen ihre elbischen Verbündeten, welche ihm einst ihre Unterstützung verweigert hatten. Dennoch wies er sie nicht ab und witterte eine Gelegenheit, den Atamerern zu schaden und die Amnúrer mit scheinbarer Freundlichkeit loszuwerden: Er belehnte ihre Könige Kalen und Thyon mit Elcira und versprach ihnen, dass alles, was sie darüberhinaus erobern sollten, Ihnen allein gehören sollte. Die Zwillinge (beziehungsweise Drillinge, da ihre Schwester Ilarie ebenfalls eine Rolle spielte) nahmen dieses Angebot an und fanden auf dem Festland die Ruinen des einstigen Juwels des Nordens, das unbewohnbar geworden war. Zu ihrem ersten Sitz machten sie daher den noch intakten Wachturm von Elcira, der einige Meilen weiter westlich stand. Zu Amrohils Erstaunen waren die Amnúrer wesentlich erfolgreicher in ihrem Kampf gegen die Atamerer, als er gedacht hatte und so erfüllte es ihn schon bald mit Zorn, dass sie die Gebiete, die er einst beherrscht hatte (und noch mehr), vollständig unter ihre Herrschaft brachten, indem sie die Atamerer vertrieben, sie zum Überlaufen brachten, und sich mit den Menschenvölkern verbündeten und eheliche Bande schlossen. Die Einnahme Niturins ließ Amrohil schließlich fast sein Versprechen brechen, dass die Amnúrer behalten sollten, was sie eroberten. Er sah jedoch ein, dass dies nicht nur seiner Ehre einen immensen Schaden zufügen würde, sondern dass ein Krieg zwischen Alvaryn und den Amnúrern höchstens den Atamerern genützt hätte.

      So mischte er sich nicht mehr in die Belange der Sterblichen ein, bis er im 5. Jahrhundert AZ noch einmal Truppen sandte, um eine Rebellion gegen den thyonischen König und selbsternannten Kaiser Aregos zu unterstützen, nachdem dieser bereits weite Teile Arens unter seine Herrschaft gezwungen hatte. Nach dem Ende des Krieges und dem Sturz des Tyrannen bestätigte Amrohil den Halbbruder Aregos', Aerthil Ellerthain, als Herrn der Nordmark, jenes Gebietes, das einst das Fürstentum Elcira war und das zwar zu Thyonien gehörte, aber immer noch in einer gewissen Abhängigkeit zu Alvaryn stand. Dies war auch der Grund dafür, dass die Nordmark nach dem Kronenkrieg und dem Verschwinden des letzten Markgrafen, Valim Elatan, nicht unter die Herrschaft des Hauses Manning, welches das Herzogtum Ribiken beherrschte, fiel, sondern eigenständig blieb. Auch ließ sich Amrohil auf Bitten des Erzmagiers Giorn Galdere Zeit, einen neuen Markgrafen zu bestätigen, weswegen die Nordmark dank der Elben von Alvaryn weiterhin von seinem Volk beherrscht wurde und nicht von einem Adligen.

      Bevölkerung


      Die Bevölkerung der Alfurischen Inseln bestand im 12. Jahrhundert AZ fast ausschließlich aus Elben. Ein sehr kleiner Teil von diesen hatte teilweise menschliche Vorfahren. Menschen ohne Elbenblut gab es, wenn überhaupt, nur sehr vereinzelt. Als Grund wurde von manch einem die Behauptung aufgestellt, die Elben würden auf Menschen herabschauen, was nicht der Wahrheit entsprach - zumindest nicht in Gänze; so erzählte das Klagelied des Halbelben, eine Dichtung in elbischer Sprache, von dem Sohn eines Elbenfürsten und einer Sterblichen, der selbst eine Menschenfrau heiratete und den Alterstod seiner Kinder und Kindeskinder schließlich nicht mehr ertragen kann und selbst den Tod sucht, um der "zum Fluch gewordenen Gabe der Unsterblichkeit" zu entkommen. Bindungen zwischen Elben und Menschen, ob freundschaftlicher oder romantischer Natur, bedeuteten für die Elben fast ausnahmslos Trauer und Verlust in einer Art, mit der die Elben, welche sich für das Sterben entscheiden und damit sich und ihre Nächsten darauf vorbereiten konnten, nicht zu ertragen waren. Aus diesem Grund umgaben sie sich nur ungern mit kurzlebigen Völkern und blieben meist distanziert.

      Die meisten Elben lebten auf dem Land in kleineren Ortschaften oder gänzlich alleine (mit ihren Familien). Obwohl sie durchaus Geld kannten und auch normalen Tauschhandel kannten, so war es doch in der Regel der Fall, dass man miteinander teilte und sich gegenseitig Geschenke machte. So kam es vor, dass manch ein Dichter niemals Gedichte verkaufte oder Bezahlung für Vorträge verlangte, sondern davon lebte, dass man ihn zu sich einlud oder ihm Geschenke brachte. Es war für ihn dann wiederum eine Selbstverständlichkeit, sich irgendwann dafür erkenntlich zu zeigen. Natürlich gab es vereinzelt auch "schwarze Schafe", die nur nahmen und nicht gaben, obgleich dies eher selten vorkam. Diese Elben wurden allerdings auch nicht verstoßen und sich selbst überlassen, sondern weiterhin zumindest mit dem lebensnotwendigen versorgt, so wie man auch ein Familienmitglied nicht im Stich lassen würden.

      Familie und Abstammung war für die Elben von größter Bedeutung. Im Gegensatz zu den Zwergen, bei denen eine Ehe erst durch die Geburt eines gemeinsamen Kindes geschlossen wurde, war dies bei den Elben nicht der Fall und nicht selten blieben solche Ehen auch kinderlos. Tatsächlich heißt es, dass es Elben gar nicht möglich war, ein Kind zu zeugen, wenn sie es nicht vollkommen wollten und auch nicht unbewusst Zweifel daran hatten: Wie auch beim Sterben war der Geist hier also mächtiger als der Körper. Ein Kind war daher immer auch ein Wunschkind und es blieb häufig bei Einzelkindern. Wenn es doch mehrere gab, so waren dies meist direkt Zwillinge. Die Ehe wurde geschlossen, indem sich die Liebenden Gelübde vor Zeugen leisteten; eine Scheidung war zwar möglich, aber doch sehr selten, galt sie doch als persönliches Versagen. Stattdessen kam es mitunter vor, dass ein Ehepaar für einige Zeit getrennt voneinander lebte, wobei jedoch auch hier keine außerehlichen Liebesbeziehungen eingegangen wurden.

      Der Tod war für die Elben, die prinzipiell unsterblich waren, nichts Negatives und er wurde als natürlicher Teil des Lebens gesehen. Doch gerade für junge Elben konnte der Tod von Angehörigen etwas zutiefst Erschütterndes sein, da sie sich nun mit einem Leben ohne die geliebte Person konfrontiert sahen. So war es dann auch durchaus möglich, dass Elben, nachdem ihr Kind oder Ehepartner gestorben war, selbst den Lebenswillen verloren und ihm nachfolgten.

      Die Elben Alvaryns kannten einen Adel, der sich auf die Hauptleute im Heer der Merohim zurückführen ließ, welche den Aufstand gegen ihre Herren anführten und ihr Volk so in die Freiheit führten. Männer und Frauen aus dem einfachen Volk konnten später durch andere besondere Taten ebenfalls in jenen Stand aufgenommen werden. Eine Ehe zwischen Adligen und Nichtadligen war möglich, kam aber eher selten vor. Dass es einen Adel unter den Elben gab, war für manche Menschen gewissermaßen überraschend; nicht, weil die Elben, die sie (aus Geschichten) kannten, nicht edel wirkten, sondern es im Gegenteil eher so wirkte, als gäbe es bei den Elben ausschließlich Adlige, was natürlich Unsinn war. Auch unter den Elben gab es Zimmerleute, Bauern und Metzger. Unehrenhafte Berufe, wie man sie zum Beispiel in Thyonien kannte, gab es hingegen nicht: Ein Beruf, der gebraucht wurde, galt nicht als unehrenhaft.

    • Elatan hat das Thema "[Eruon] Völker und Reiche" erstellt. 10.05.2021

Empfänger
Elatan
Betreff:


Text:
{[userbook_noactive]}


Userfarben : Administrator, Moderator, Benutzer,
Xobor Forum Software von Xobor
Datenschutz