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Harbut
Beiträge: 96 | Zuletzt Online: 13.07.2022
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Daniel
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    • Harbut hat einen neuen Beitrag " Einhundertfünfundsechzigstes Speedbasteln am 15. Februar 2022: Dürreperioden" geschrieben. 19.02.2022

      @Teja Oh mein Gott... kein Alkohol für 6 Monate? Dann hoffe ich mal, das Delan eine eiseren Reserve hat. ;)Zu deinem lobsen, ja, die Geschichte wird weitergeschrieben. Muss dafür mehrere 100 Jahre schreiben.

      @Elatan Sehr schöne Geschichtsstunde. Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Die Elben wurden also de facto versklavt?
      Zu deinem lobsen, danke dir! Ja, ich fand es irgendwie witzig, ein wenig "Schicksal" mit reinzubringen. Wie oben geschrieben, werde ich die Geschichte weiterschreiben.

      @Chrontheon "Auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras immer grüner!" war der erste Gedanke zu deiner Geschichte. Ist was dran, dass "Jenseits" die Menschen besser leben? Zu deinem lobsen, die Schlacht bei Hirat ist ja im Grunde die Stunde Null meiner Welt/Geschichte aus Sicht der Zwerge. Alles davor ist die alte Zeit, alles danach neue Zeit. Von hier baue ich halt meine Welt auf und schaffe die Story für meine drei Hauptcharakter, welche ich in meinen Geschichten und irgendwann im Buch nutzen will.

      Bzgl. der Ribhorns:
      [Ninnodin] Wochenthemen - Auszüge aus der großen Bibliothek des Clans der Grünbauer (2)
      [Ninnodin] Wochenthemen - Auszüge aus der großen Bibliothek des Clans der Grünbauer (2)

      Zu den Ribhorns kommen noch einige Infos mehr, insbesondere weil einer meiner Hauptcharakter ein ehemaliger Ribhornreiter ist.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag " Einhundertfünfundsechzigstes Speedbasteln am 15. Februar 2022: Dürreperioden" geschrieben. 15.02.2022

      Nachruf von Königin Noraja aus dem Clan der Wildhauer – Aus den Erzählungen von Kriegerprinzessin Hedda aus dem Clan der Wildhauer


      Von Sigin Steinschreiber aus dem Clan der Grünbauer wiedererzählt und für das Archiv des Hochkönigs dokumentiert


      Tag 1. Nach der Schlacht von Hirat. Die wohl schmerzhafteste Stunde in der Geschichte der Zwerge war noch keine 24 Stunden vorbei. Noch immer irrten Zwerge und Elfen umher, Kämpfe gab es keine mehr. Nur Trauer, Schmerz und Blut. Überall Blut. Die meisten der noch überlebenden Zwergenkoningente waren schon abgereist. Nicht so das Konintingent aus dem Steppengebirge. Hedda irrte mit einer kleinen Eskorte ihrer abgesessen Dragonern umher und suchte nach ihrer Mutter. Seit dem Ende der Schlacht suchte sie nach ihr. Sie war einfach weg. Kein Leichnam, kein Hinweis. Hedda war nun die Königin.


      Der Meister-Ingenieur der Wildhauer, einer der wenigen die die Schlacht überlebten, trat an Hedda heran. „Meine Königin…“ weiter kam er nicht. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit schlug Hedda dem Meister-Ingenieur mit ihrem Panzerhandschuh ins Gesicht. „Ich bin nicht die Königin! Sucht eure Königin, vorher reisen wir nicht ab!“ Vier Dragoner traten zwischen Hedda und dem Meister-Ingenieur. Einer der Dragoner, eine sehr kleine Kriegerin, nahm ihren Mut zusammen und drehte sich um. Die Prinzessin, selbst für eine Zwergin klein schaute ihrer Kriegsgefährtin in die Augen und nickte. „Ich weiß… ich weiß… wir reisen ab.“ flüsterte sie mit fast versiegender Stimme.


      Die Reise war still. Hedda ritt auf ihrem Ribhorn direkt hinter den Spähern. Immer wieder drehte sie sich um und blickte auf die kleine zerschlagene Schar von Soldaten, Tross und Überresten ihres einst so mächtigen Heeres zurück. Auch der Wagen ihrer Mutter war unter dem Tross. Diesmal aber saß nicht ihre Mutter in dem Wagen, sondern Verletzte. Ihre Toten haben sie zusammen mit den anderen Zwergentoten verbrannt. „Mein Heer…“ flüsterte sie. „Mein Heer…, wo bist du nur Mutter?“ Diese Frage blieb bis zum Tod von Königin Hedda aus dem Clan der Wildhauer unbeantwortet. Von den 250.000 ins Feld gezogenen Zwergen waren fast 35.000 aus dem Reich der Wildhauer. Zurückkehren würden nur 550.


      Die Wildhauer sind der herrschende Clan im Steppengebirge. Untypisch für viele Zwerge, betreiben die Wildhauer oberirdischen Ackerbau und Viehzucht. Grund hierfür ist die besondere Beschaffenheit des Steppengebirges. Dieses ist eine alte Vulkankette, welche solch verdichtetes Gestein erzeugt hat, dass in und auf dem Gebirge nahezu kein Wasser zu finden ist. Meilenweit gibt es keine Flüsse und nur vereinzelte kleine Seen. Gleichzeitig gibt es nirgends auf Ninnodin solch erzreicheres Gestein. Das Leben im Steppengebirge ist also sehr stark von Regen und Wassertransporte der Handelsgilden geprägt.


      Die letzten 10 Jahre vor der Schlacht von Hirat waren vom Wandel von Wirtschaft auf Krieg geprägt gewesen. Dies führte im Steppengebirge dazu, dass der Bedarf an Erzen zwar für einen ungeheuren Reichtum gesorgt hat, die Landwirtschaft, insbesondere die Ribhornzucht und der Wagenbau nicht mehr ausreichend waren. Als die Königin Hedda zurück im Steppengebirge war, stand sie vor enormen Problemen. Neben den fehlenden Ingineuren, Wagen, Ribhorns und dem Tod von einem Viertel ihrer Bevölkerung gab es kein Wasser mehr.


      Auf Grund des Reichtums des Steppengebirges gab es zwar noch eine große Menge Zwarium, aber ohne Wasser war Zwarium nutzlos. So begann das erste Jahr ihrer Herrschaft mit dem ersten Jahr der großen Wasserdürre. Schnell waren die großen Wasserspeicher in der schwarzen Basaltfestungsstadt Magma der Wildhauer geleert und die Zwerge starben. Viele Zwerge sind abgewandert, in andere Zwergenreiche, in die Menschenstädte oder sind einfach verschwunden. Die Felder konnten nicht mehr bestellt werden, die Ribhornzucht kam nahezu zum erliegen. So gab es eine nicht aufzuhaltende Spirale. Von einst 150.000 Zwergen, nach Ende der fünfjährigen Dürre nur noch ca. 10.000 Zwerge in Magma. Die 10.000 die übrig blieben, waren viele Ältere, welche einfach nicht gehen wollten oder konnten oder direkte Angehörige des Clan der Wildhauer und Königin Hedda treu ergeben.


      Die große Dürre hielt fast 5 Jahre an. Für einen Zwerg nur eine kurze Zeit, aber ausreichend, um das Steppengebirge verweisen zu lassen.
      Im Jahr 5 nach Hirat entdeckte Hartung der Einäugige, der Meister-Ingenieur, der durch den Schlag von Königin Hedda ein Auge verlor, eine Lösung für das Problem. Er erfand auf der Suche nach einem Bezug für sein Glasauge ein Gewebe, welches Wasser bindet. Hieraus hat er den Warka Turm entwickelt. Hiermit konnten die Zwerge Wasser aus der Luft erzeugen. Keine unglaublichen Mengen, aber die so mögliche dezentrale Wasserversorgung half, dass im Jahr 6 nach Hirat alle größeren Zwergenbehausungen im Steppengebirge Warka Anlagen hatten. Auch vor der Stadt wurden diese spiralförmigen Türme aufgestellt.



      Offtopic: Den Warka Turm gibt es wirklich.
      Ontopic: Mir fehlen lockere 10h um das zuende zu schreiben. :(

    • Harbut hat einen neuen Beitrag " Einhundertfünfundsechzigstes Speedbasteln am 15. Februar 2022: Dürreperioden" geschrieben. 15.02.2022

      Thema ist:

      Dürreperioden

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertvierundsechzigstes Speedbasteln am 26. Januar 2022: Verbotene Kunst" geschrieben. 31.01.2022

      So, dann wollen wir auch mal lobsen!

      @Teja Sehr schön zu sehen, wie es in allen Welten Ignoranz gibt. Aber wie wurde die Brücke denn gesehen, wenn da keine war? Habe die Augenzeugen gesehen wie er ins Wasser gefallen ist? Oder wie er von einer Brücke viel, die dann verschwand?
      Zu deinem lobsen, ne sexy rothaarige wäre was gewesen, aber ein Stripclub in meiner Zwergenwelt passt nicht so richtig. Wobei, Tanz ist ja auch eine Form der Kunst. Hm, vielleicht spiel die nächste Geschichte um Janazek und Tarburg ja in einem etwas anderem Lokal. ;) Danke dir!

      @Nharun Warum sind die Türen aus Stahl und vor allem Blei? Gegen Zauber? Stahl verstehe ich ja, aber wieso Blei? Ansonsten sehr schöner Einblick. Vor allem das es eine magische Geheimpolizei gibt. Hast du dazu schon mal was geschrieben? Wenn ja, wo finde ich das? ;)
      Zu deinem lobsen, nein Gunter ist tot. Warum, darauf gehe ich sicher irgendwann ein. Habe noch einiges mit Tarburg und Janazek vor.

      @Chrontheon ist Raummalerei Beschwörungszauberrei? Habe ich das richtig verstanden? Dann kann ich es vollkommen verstehen, dass es verboten wird. Wo kommen wir denn da hin, wenn das jeder macht. ;)
      Zu deinem lobsen, ich wusste am Anfang gar nicht, wo die Geschichte endet. Wollte eigentlich auch etwas anderes schreiben, aber dann kam mir irgendwie in den Kopf, dass ich mal gelesen habe, dass man Köpfe zum konservieren in Honig eingelegt hatte. Man, was für ein Satz. Was hattest du denn erwartet, wie die Geschichte ausgeht?

      @Elatan Inqusition. Ich mag das ganze Thema. Bei dir natürlich sehr fanatisch gegenüber den Magiern. Resultiert aber ja glaube ich aus der Terrorherrschaft der Magier oder? An irgendwas erinnere ich mich da glaube ich. Finde die Geschichte aber sehr gut geschrieben.
      Zu deinem lobsen, Gunter ist halt ein einfacher Pirat von Janazeks Truppe, er kann sich nicht immer aussuchen, wann und ob er etwas tun kann und darf. Die Kunst ist natürlich nicht schön, vor allem aus Sicht eines Zwerges. ;) Janazek hat aber eine sehr starke Abneigung gegen die Zwerge, seit sie angefangen haben seine Schiffe zu versenken.

      @Aguran Nein, es ist genau anders herum. Es werden immer mehr, er kann sie aber nicht erwischen. Dementsprechend hat er ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt und gibt vor seinen Untergeben damit an, diese selbst getötet zu haben. Die meisten wissen oder ahnen zumindest, dass er die Zwerge nicht selbst tötet, sagen aber aus Angst nichts. Man kann es also Dienstleister nennen.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Fielder News (Tageszeitung)" geschrieben. 31.01.2022

      Ich finde die Zeitung sehr gut gemacht. Das einzige was ich mich frage, warum du nur so wenige Autoren hast. ;)

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertvierundsechzigstes Speedbasteln am 26. Januar 2022: Verbotene Kunst" geschrieben. 26.01.2022

      Tarburg, am Abend des 15. Tags, des 9 Monats 1761 n.H.


      Gunter schaute vorsichtig nach rechts und links, bevor er die Gasse möglichst lässig überquerte. Kurz bevor er die Tür zum Impkerladen „dicke Biene“ öffnete. Nicht wenige waren bei solch einem Auftrag nicht mehr heimgekehrt. Total bescheuert dachte Gunter, wieso sollte jemand für Honig oder Met oder Kerzen sterben. Lächerlich. Trotzdem hatte Gunter ein flaues Gefühl im Magen und trat langsam ein und schaute sich vorsichtig um.


      Der Laden aber war leer. Sehr gepflegt und sauber, aber kein Mensch hier. Auf der rechten Seite betrachtete Gunter Glässer, gefüllt mit Honig. In der Mitte standen zwei Regale mit Wachskerzen. Was ihn aber interessierte, war eher auf der linken Wand zu finden. Flasche und Flasche mit feinsten Met. „Lecker!“ dachte sich Gunter, aber deswegen war er nicht hier. Er ging vorsichtig durch die mittleren Regale zum Tresen. Er blickte auf die kleine Glocke und läutete sie. Nichts passierte. Er läutete noch einmal und eine krätzige Stimme meldete sich. „In meinem alter ist man nicht mehr die Jüngste!“ und es schlürfte eine untersetzte alte Frau Richtung Tresen. „Was kann ich für sie tun junger Mann?“ fragte sie höflich. „Ich, also ich wurde… ähm, mein Boss sagt…“. Die Frau schaute den Mann vorsichtig an und grinste. Wieder so einer, Janazek schickt auch immer nur die Besten. „So kann ich dir nicht helfen, sprich aus was dich hertreibt.“ Sagte die Frau leicht schadensfroh zu Gunter. „Ich… also ich soll den Resthonig holen, wenn welcher da ist.“ „Ach mein Junge, folge mir einfach.“


      Sie führte Gunter durch die Tür hinter dem Tresen in eine kleine Kammer. Nicht größer als 2x2m Gunter schaute sich fragen um und die Alte drückte einen Stein neben dem alten Schrank, welcher rechts von der Tür stand. Dann schob sie den Schrank mit einer Leichtigkeit zur Seite, als wenn er nichts wiegen würde. Hinter dem Schrank wurde eine weitere Kammer sichtbar. Diese war voll mit Tontöpfen. Sie schaute zu Gunter und erkannte, dass er immer noch verwirrt und verunsichert war.


      „Was hat dein Boss denn genau zu dir gesagt? Einfach nur Resthonig oder etwas Besonderes?“ „Also, ähm, ich glaube er sagte, dass er roten leichten Resthonig haben wolle.“ „Ok, also rothaarig und weiblich.“ „Was?“ fragte Gunter erschocken. „Nichts, nichts…“ sagte die alte Frau mehr zu sich als zu Gunter. Sie ging etwas tiefer in den ca. 2x3m Raum und sah so aus, als wenn sie etwas suchen würden. Gunter konnte nicht genau sehen was sich dort machte, aber sie kramte herum.


      Nach einigen Minuten kam Sie sichtlich angestrengt aus dem Raum und hatte ein Tongefäß in der Hand. „Bezahlung auf den Tisch, dann kannst du den Topf haben. Mache ihn unter keinen Umständen auf. Hast du mich verstanden?“ sagte sie in einem nicht erwartet kräftigen und autoritären Ton. Gunter schaute sie nur an und nickte leicht. Er wusste immer noch nicht, was er davon halten sollte. Er nahm den kleine Lederbeutel von seinem Gürtel und legte ihn auf den Tisch. Er war zu leicht für Münzen und es klimperte nichts, aber Boris, Janazeks erster Bootsmann, hatte ausdrücklich gesagt, er solle nicht in den Sack schauen und ihn einfach als Bezahlung abgeben.


      Die Alte strecke ihm das Gefäss entgegen und scheuchte ihn dann sehr zügig aus dem Laden. Als er raus war, verschloss sie direkt die Tür und lies von innen die Vorhänge herunter.


      Gunter fühlte sich beobachtet und allein zu gleich. Vorsichtig began er die Gasse Richtung Hafen zu gehen. Niemand war auf in der Gasse zu sehen. Er schaute sich um und entdeckte eine kleine Nische zwischen zwei Häusern. „Einen kleinen Blick wird man ja wohl mal riskieren dürfen.“ Sagte er leise vor sich hin. In der Nische angekommen öffnete er vorsichtige den großen Korkenverschluss und versuchte in das Gefäß zu schauen. Er bewegte sich langsam wieder Richtung Gasse, um etwas mehr Licht zu bekommen. Langsam konnte er etwas erkennen, es sah aus, als wären das Haare. Dann mit mal verstand er. Die Köpfe hinter Janazek, die kunstvoll verzierten und aufgespießten Köpfe in einem Büro. Vor Schreck ließ er den Tontopf fallen und der Kopf einer sehr jungen rothaarigen Zwergin rollte ein kleines Stück in die Gasse.
      Wie paralysiert stand er da. Der Boss kauft die köpfe. Er hat sie gar nicht selbst getötet. Das wird mir keiner glauben.


      Gunter kam nie im Lager an.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Der Imaginariums Gabentisch 2021" geschrieben. 26.12.2021

      Wie der Stammbaum von Brima Rabenauge aus dem Clan der Rabenjäger entstand - Von Herite Papierschneider aus dem Clan der Grünbauer.

      Wir haben nur sehr wenige Informationen über Birma Rabenauges Vorfahren. Was aber sicher ist, dass ihr Urahne Hamar Raubein durch eine glückliche Fügung vom Clan der Rabenjäger adoptiert wurde und so diese Clans zu einem wurden. Im Clan der Rabenjäger ist dies als ihre Ahnengeschichte bekannt. Hierbei berufen sie sich immer wieder auf das Tagebuch ihres großen Clanführers Hamar Raubein.
      Wie wir alle wissen, ist der Ahnentag (Der sieben Tage lang dauert) einer der wichtigsten Feste. Er wird genau zur Wintersonnenwende gefeiert, damit die Ahnen uns ihren Segen für das neue Jahr geben. Laut den Aufzeichnungen von Hamar Raubein, sollte der Ahnentag im Jahr 250 n.H. der letzte für den Clan der Vorhämmer sein. Er wurde es, aber anders als gedacht.

      Tagebuch von Hamar Raubein aus dem Clan der Vorhämmer
      30ziger Tag des 12ten Monats, 250 nach Hirat.

      Unsere Wehrstadt liegt nun seit 14 Jahren unter Belagerung dieser stinkenden Orkse. Belagerung kann man es nicht nennen, sie lassen uns einfach nicht raus. Sie greifen nicht an, sie haben einfach eine Holzmauer gebaut und dahinter ihr Lager. Was sollen wir tun? Morgen ist Ahnentag und wir haben nicht mal mehr genug Essen für uns. Wir sind zu wenige… Wie sollen wir da unseren Ahnen gedenken, feiern und uns über das Leben freuen? Wir haben nicht einmal mehr genug Kohle und andere Brennmaterialien um uns warm zu halten. Wir sterben.

      Meine Großmutter sagte mir, dass sie in ihren 278 Jahren noch nie erlebt hätte, dass Zwergenbälger mit gerade einmal 17 Jahren schon mit Rüstung und Schild herumlaufen, es an Essen oder Brennstoff mangelt. Sogar unser weniges Zwarium ist leer. Es macht das Wasser nur noch lauwarm.
      Wir haben eine schwere Zeit. Seit Jahren kamen keine anderen Zwerge mehr bei uns an. Seit zwei Generationen, seit der Schlacht kamen keine Zwerge mehr zu uns. Was haben wir getan? Großmutter sagte mir immer, ich sei zu jung um alles zu verstehen. Aber ich verstehe gut. Wir sind allein. Morgen sollten wir feiern, morgen sollten wir ehren, morgen sollte ich endlich meine Technikerausbildung beginnen dürfen, morgen sind wir tot. Warum soll ich das alles aufschreiben? Großmutter sagt immer, es ist wichtig zu sein, zu beschreiben und seinen Weg aufzuzeichen, aber wozu? Die Orkse werden immer mehr und sie haben angefangen große Türme zu bauen, Rammböcke, so groß wie unser Tor und viele viele Holzmauern die sie langsam…

      Von hier an sind die nächsten Seiten von Hamar nicht mehr leserlich. Der nächste leserliche Eintrag ist der 6te Tag des 1ten Monats, 251 nach Hirat.

      Ich weiß nicht wie ich unsere Situation beschreiben soll. Am Ahnentag, wie durch ein Wunder, kamen zwei Zwerge bei uns an. Sie sind einfach durch das Holztor der Orkse gelaufen und haben bei uns an der Tor geklopft. Ich weiß nicht was sie mit Großmutter besprochen haben, aber ich habe sie in meinen kurzen 17 Jahren noch nie so glücklich gesehen. Die Zwerge waren nur sehr kurz da und verschwanden wieder in das Lager der Orkse. Kurz vor Einbruch der Nacht kamen 10 Wagen, gezogen von Ribhorns, ich hatte bis dahin noch nie einen gesehen, und 100 schwer gerüsteten Zwergenkrieger die auf Ribhorns ritten zu unserem Tor. Die Orkse waren in einer großen Unruhe und schienen noch aggressiver als sonst zu sein.
      Auf jeden Fall brachten 5 der Wagen Nahrung und Bier, 3 brachten Munition und 2 waren voll mit Zwarium. Dieser Reichtum war unbegreiflich. Meine Großmutter sagte mir, dass die Minen geschlossen sein und es kein Zwarium mehr gebe. Es klopft. Ich muss aufhören zu schreiben.

      14ter Tag des 1ten Monats, 251 n.H.

      Ich realisiere heute erst, dass ich Techniker werden. Ich soll sogar Ingenieur werden. Als sie es mir am Ahnentag sagten, habe ich es nicht geglaubt oder begriffen. Das muss der glücklichste Tag meines Lebens gewesen sein. Als Geschenk bekam ich eine Kristallschutzbrille mit Vergrößerungsglas. Ich habe so etwas noch nie gesehen. Großmutter sagte, es gibt nicht mehr viele Techniker und Ingenieure. Noch weniger Technik. Ich beginne die Ausbildung zum Techniker und dann soll ich Ingenieur werden.

      Seit dem Ahnentag hat sich viel bei uns verändert, es sind erst 15 Tage vergangen, aber… es ist anders. Großmutter ist den ganzen Tag in Beratungen, eine große sehr weiße Zwergin mit stechend roten Haaren begleitet sie die ganze Zeit. Sie trägt keine Rüstung, nur ein Ledergewand und eine Art Rohr mit Holzstück am Ende. Die Zwerge die uns gerettet haben, sind vom Clan der Rabenjäger, ich erkenne ihr Wappen. Ein Rabe der auf einem blauen Schild sitzt, das linke Auge verbunden, im rechten Flügel ein Bolzen. Warum hat ein Clan solch ein negatives und herabwürdigendes Wappen? Egal, sie haben uns gerettet. Die Orkse sind weg. Sie haben alles stehen und liegen gelassen und sind weg. Unsere Späher haben ca. 40 tote Orkse in ihrem Lager entdeckt, scheinbar getötet von ihresgleichen. Unsere Ahnen müssen kurz vor unserem Ende noch Erbarmen gehabt haben.

      Ich glaube, dieser Ahnentag wird uns verändern. Ich weiß nicht wie und warum, aber wir werden den Ahnen danken, dass wir weiter sein dürfen. Wir werden diesen Tag nicht mehr als ein selbstverständliches Fest betrachten, wir werden dankbar und stolz sein, wir werden die Ahnen ehren.


      ###

      @Elatan Wow, ich habe mich sehr gefreut die Geschichte zu lesen. Erst einmal, weil sie ebenso eine nicht typische Weihnachtsgeschichte ist. Finde vor allem die Wendung schön, wo der "grummlige" Fischer, merkt, dass auch er helfen kann.
      @Nharun Ich habe deine Geschichte nun zweimal gelesen und glaube das ich sie immer noch nicht verstanden habe. Das mit dem Weg und Ziel und gemeinsam ankommen ist klar, aber warum die verschiedenen Tiere und wieso laufen die zusammen?

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "[Ninnodin] Die Welt zusammengefasst (Sammelthread / Linksammlung)" geschrieben. 26.12.2021

      Mal ein kleines Update von mir. Ich habe viel herumgedacht und meine Logikfehler langsam in den Griff bekommen. ;) Zudem hat meine Welt nun einen Namen. Ninnodin. Warum dieser Name? Keine Ahnung, er gefiel mir. Ich werde die nächsten Woche wieder vermehrt Zeit haben, um endlich wieder meine Welt weiterzubauen. Zudem muss ich hier ne Menge ordnen und viele von den Threads nachlesen. Freue mich auf das nächste Jahr und viele Geschichten und Berichte. ;)

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Ansichtskarte der Hauptstadt" geschrieben. 03.12.2021

      Finde ich sehr gut. Die Karte wirkt aber irgendwie noch ein bisschen leer. Vllt. den Hintergrund ein wenig färben oder wenigstens blauer Himmel. Wie geschrieben, die Idee finde ich aber sehr gut. Gefällt mir.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Körperkraft bei euren Völkern" geschrieben. 05.11.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #1
      Welche Rolle spielt sie bei euch?
      Gibt es Unterschiede zwischen Euren Völkern?

      Geht Körperkraft bei Euren Völkern mit ihrer Physiognomie (Körpergröße Muskelgröße) Hand in Hand? Oder eben grade nicht?

      Welche Rolle spielt sie bei euch?
      --> Eine sehr starke, denn wie bei @Elatan befindet sich meine Welt in einem sehr vorindustrialisierten Zustand. Die Zwerge und Menschen nutzen zwar Dampfmaschinen, die Elfen (Die es ja nicht gibt ;) ) und die Chirton nutzen Hydraulik/Mechanik/Gegengewichte/Schweredruck und die Rucaru nutzen Traggase und Mechanik, aber im Grunde wird sehr viel über Muskelkraft gemacht. Dementsprechend haben die körperlichen Begebenheiten große Auswirkungen.


      Gibt es Unterschiede zwischen Euren Völkern / Geht Körperkraft bei Euren Völkern mit ihrer Physiognomie (Körpergröße Muskelgröße) Hand in Hand? Oder eben grade nicht?
      Definitiv! Ich vergleiche meine Völker mal mit Menschen, weil meine Menschen wie wir sind.
      -> Chirton, sie sind ungefähr einen Meter groß und sehr schmächtig. Sie sind an ihre Lebensweise unter Wasser angepasst und sind an Land sehr langsam. Dort benutzen sie Anzüge mit Hydraulik und Wasserdruck, damit sie geschützt vor der Umwelt sind und sich bedingt durch ihre Größe besser schützen können.
      -> Elfen, sie sind im Schnitt 1-2 Köpfe größer als Menschen. Ansonsten sind sie von der Kraft mit Menschen vergleichbar, von ihrer Agilität aber sehr viel agiler als alle anderen Völker.
      -> Orkse, sind wie die typischen Orks, welche man aus anderen Welten kennt. Sie sind ungefähr 1,5x bis 2x mal so groß und 2x bis 3x so stark wie Menschen. Sie wirken oft wie auf Anabolika und Steroide und haben sehr viele Muskeln und eine für ihre Größe recht gute Agilität. Bei den Orksen läuft alles über Muskelkraft (auch von Nutztieren) und wenig Technik (Ist aber nicht Intelligenzbedingt, sondern eher Faulheitsbedingt.)
      -> Ovari, sie sind etwas kleiner als der durchschnittliche Mensch und sind eher schmächtig. Dazu haben sie ein Flügelpaar und können fliegen. Dies sorgt für eine sehr hohe Agilität aber nur eine sehr sehr begrenzte Körperkraft. Diese ist eher mit einem jugendlichen Menschen vergleichbar.
      -> Rucaru, diese Zentauren/Pferdemenschen ähnlichen Geschöpfe sind unglaublich schnell und können 60km/h oder mehr erreichen. Ihre Körperkraft ist im Unterkörper mit starken Pferden vergleichbar, im Oberkörper mit einem sehr starken Menschen vergleichbar.
      -> Zwerge sind kleiner und gedrungener und im Durchschnitt ca. 150-160cm groß. Sie haben im Verhältnis zum Menschen ca. die 1,5x bis 2x Kraft und sind sehr gute Sprinter. Ihre allgemeine Geschwindigkeit ist aber eher unter dem eines Menschen.


      Ich hoffe das beantwortet deine Frage(n). ;)

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Artentypische Taktiken" geschrieben. 04.11.2021

      @Aguran Wie groß ist eine Kohorte bei dir? Weil mit 600 Mann kannste ja nicht sooo große Schlachtreihen in die Zange nehmen.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Halloween - Das Imaginarium des Grauens III: Jetzt wird's grauenhaft" geschrieben. 04.11.2021

      @DrZalmat Ich werde die nächsten Tage nicht in den Wald gehen. Sehr schöne Geschichte.
      @Elatan ich verzichte freiwillig aufs Essen. Ich vermute einfach mal, es gibt zartes junges Fleisch. :( Guten Appetit. Gefällt mir sehr! Nur der Titel passt nicht. ;)
      @Nharun Muss zugeben, bin fasziniert. Ein Virus?

      Na dann gibt es dieses Jahr wohl die Fortsetzung von Kasiopaia und ihren Zwergenspähern. Für den ersten Teil der Geschichte: https://www.das-imaginarium.de/t325f22-Halloween-Das-Imaginarium-des-Grauens-Das-Grauen-kehrt-zurueck.html#msg5048


      Kasiopaia hörte ihre Kameraden und wollte schreien… sie wollte einfach aufspringen, zu ihnen laufen und sie warnen. Doch sie hatte zu viel Angst. Sie war eine gestandene Zwergin, die die als Kind immer gehänselt wurde, die die sich Beschimpfungen anhören musste, die die als Findelkind von einem Zwergenhändler von einer Sklavenkarawane gekauft wurde. Sie hatte es nicht so weit gebracht, um in einer stinkenden Höhle von einem mystischen und längst ausgestorbenen Unwesen gefressen und ausgespuckt zu werden.


      Sie horchte in die Stille, Minutenlang. Vielleicht auch stundenlang. Der ätzende Geruch ihrer ausgespuckten Kameraden war noch immer allgegenwärtig. Milimeterweise bewegte sie sich aus ihrer kleinen Nische. Sie horchte, roch und versuchte jede noch so kleine Veränderungen des Luftdrucks zu spüren. Nichts. Es war einfach nichts zu hören oder spüren, nur der Gestank war da. Er war überall. Langsam verlies sie die Nische und bewegte sich auf allen vieren in Richtung Höhlenausgang. Als sie die große Höhle durchkroch merkte sie, wie ihre Lederhandschuhe und Knie langsam feucht wurden, aber sie kroch langsam und leise weiter. Es erschien ihr wie eine Ewigkeit, bis sie die andere Seite der Höhle erreichte. „Der Tunnel muss hier irgendwo weiter gehen. Mein Orientierungssinn verlässt mich nie.“ flüsterte Kasiopaia vor sich hin. Kaum das sie ihre Gedanken ausgesprochen hatte, ärgerte sie sich über ihre Dummheit. Aber nun bemerkte sie etwas. Jemand oder etwas war nicht weit neben ihr. Sie hielt den Atem und horchte. Wieder verging eine Ewigkeit und sie spürte etwas neben sich. Vorsichtig griff sie nach ihrem Dolch, alle anderen Waffen hatte sie verloren und zog ihn. „Pssst!“ kam es ganz leise an ihr Ohr als jemand in einer unglaublich schnellen Bewegung ihr den Mund zuhielt und ihre Dolchhand fixierte. „Pssst, ich bins Fronor. Folge mir ganz langsam und still.“ Kasiopaia nickte ganz langsam und fing an Fronor zu folgen. Zusammen krochen sie einige Minuten bis Kasiopaia einen ganz schwachen Lichtschein sehen konnte. Fronor drehte sich zu ihr um, nickte leicht und stand auf. Immer noch langsam, aber nun etwas schneller gingen sie gebückt Richtung Licht. Kurz darauf wurde der Lichtschein größer und sie konnten den Ausgang sehen. Sie wollten rennen, einfach nur losrennen und diese Höhle des Grauens verlassen, aber Fronor hielt sie zurück. Irgendwann erreichten sie endlich den Höhlenausgang. Er lag ca. 100m neben dem alten Ausgang und Fronor deutete Kasiopaia in Richtung Lager.



      Fronor mit seinen 31 Jahren, war noch ein sehr sehr junger Zwerg und war nur auf Grund seine sehr guten Leistungen als Jäger ihrem Spähtrupp zugewiesen worden. Sie gingen still zum Lager und entdecke dort Jorin und Ward, zugedeckt in Decken an einem kleinen Feuer. Kasiopaia schaute zu Fronor, welcher aber nur leicht den Kopf schüttelte. „Ich habe sie so schon in dem anderen Höhleneingang gefunden. Beide riechen als wenn sie schon tot sind und atmen kaum noch.“ „Wir müssen sie sofort töten und ihre Leichen verbrennen. Komm hilf mir!“ flüsterte Kasiopaia zu Fronor. „Was? Das kann nicht dein Ernst sein… wir müssen Hilfe holen!“ schrie Fronor fast. Kasiopaia trat ganz nah an Fronor und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Fronor wurde blaß, sehr blaß und schaute Kasiopaia ungläubig an. „Madenwurm…“ war das einzige Wort was ihm über die Lippen kam. Dann bewegten sie sich langsam zu Jorin und Ward.
      Sie waren fast bei ihnen, als Jorin anfing sich zu bewegen. Ruckartige Bewegungen, ein unkontrolliertes Zucken. Kasiopaia griff nach der Repetierarmbrust, welche neben dem Feuer lag und legte auf Jorin an. Sie wollte gerade feuern, als Ward sich aufrichtete, Fronor und Kasiopaia anschaute und sein Mund öffnete. Sie schwang herum und drückte ab. Fünf Bolzen trafen Ward und ein unglaubliches Quieken schien aus Ward rauszukommen. In der Zeit war Fronor mit einer Fackel da und zündete beide Zwerge an. Ward, zuckte kurz und eine grüne Flüssigkeit lief aus seinen Wunden und dem Mund. Jorin zucke noch ungefähr eine Minute und erschlaffte dann ebenfalls.


      „Wir müssen das melden. Sofort! Wir brechen sofort auf, nimm deine Sachen und weg hier.“ sagte Kasiopaia zu Fronor.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Artentypische Taktiken" geschrieben. 04.11.2021

      @DrZalmat Ich finde diese Taktik sehr klasse und in weiten Teilen gegen unorganisierte Heere auch gut. Verstehe aber, dass sie langsam ausstirbt. Also die Taktik.
      @Aguran Wow. Die Irdenen nutzen als im Grunde eine Mischung aus römischer Linientaktik und Schildkrötenformation. Sehr clever und sicher interessant anzusehen.

      Bei meinen Völkern wäre es viel zu viel das nun alles zu schreiben. Ich verlinke hier einfach mal auf einen Betrag bzgl. meiner Zwergen-Dragoner: https://www.das-imaginarium.de/t367f14-Noch-kein-Name-Wochenthemen-Auszuege-aus-der-grossen-Bibliothek-des-Clans-der-Gruenbauer-1.html#msg5828

      Ich werde hier sicher mal den einen oder anderen Beitrag schreiben. ;)

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Pfui, das macht man nicht - Ekel und Scham" geschrieben. 18.08.2021

      @Nharun Das Strafensystem finde ich sehr interessant. Vor allem, dass man Menschen somit (vor allem Adel) ihre Würde zumindest temporär nimmt und sich dadurch schämen. Sehr schön! Was die Entfernung von Körperteilen angeht, da bin ich eher nicht so der Freund von. ^^

      @Aguran Was zur Hölle, schön ausgeführt. Gefällt mir wirklich. Die "Verorkung" finde ich tatsächlich am interessantesten und aus Sicht eines Elben sicher nachvollziehbar. So hält man sich und das Volk "rein". Was die Zwerge angeht, habe ich nicht ganz verstanden, was die Zwerge "erlernen" müssen, damit sie den Berg verlassen dürfen?

      @DrZalmat Was Essen angeht, muss man sich das sehr unzivilisiert vorstellen. Gegessen wird im Grunde immer, wenn etwas gefangen oder gekauft wird. Die Idee eines gemeinsamen Essens, gibt es so nicht. Zudem können die Chirton mit Hilfe ihrer Kiemen Plankton und Kleingetier einsaugen und verspeisen. Dies wird als natürlicher Vorgang betrachtet und im Grunde ignoriert. Die Sache mit dem Tolittengang ist etwas anderes. Generell gibt es keine Toiletten oder ähnliche Anlagen. Toilettengänge werden in Gebäuden und in Rüstungen vermieden. Außerhalb von Gebäuden und in Rüstungen wird es einfach "laufen" gelassen.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertachtundfünfzigstes Speedbasteln am 3. März 2021: Piraterie" geschrieben. 15.08.2021

      @Teja wo kann ich buchen? Das wäre mal ein cooler Urlaub. Sehr schön.

      Was meine Welt angeht, sie war mal "modern". Durch den Krieg zwischen Elfen und Zwergen, sowie unter den Zwergen und die Leichenfledderer die die Zwerge während des großen Krieges angriffen, ist nahezu alles an moderner Technologie (Wo bei Modern relativ ist, denn die Zwerge arbeiten mit Dampf) verloren. Im Grunde ist die Welt auf einem Stand vor der Industrialisierung.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Pfui, das macht man nicht - Ekel und Scham" geschrieben. 21.07.2021

      Eine sehr interessante Frage die du hier aufwirfst. Ich habe keine Idee wie ich das aufschreiben soll, habe aber ziemlich konkrete Vorstellungen von allem, ist nur sehr sehr viel.


      Da ich bei mir viele Völker habe, gehe ich einfach mal auf mein neustes Volk ein. Die anderen werden dann sicher irgendwann folgen. Das übrigens durch das letzte Wochenthema getriggert wurde (Beitrag dazu folgt noch, habe viel zu wenig Zeit zum schreiben. ) Ich hoffe ich kann damit deine Frage beantworten. Wie sieht es eigentlich bei dir aus?


      Die Chirton leben ja, wie alle wissen 😉 , vorwiegend unter Wasser. Ihr Schamgefühl ist eigentlich nicht vorhanden, da sie unter Wasser bedingt durch ihre Anatomie keine Kleidung tragen. Sie sind also meistens nackt und das Präsentieren ihres gesunden Körpers (Der nur einen Meter groß wird) gehört zum sozialen Gefüge. Hierbei geht es ausdrücklich nicht um die Geschlechtsorgane, sondern vor allem um Größe und Muskulatur.


      Die Chirton haben eine Einheitsreligion, welche nur sehr rudimentär praktiziert wird. Generell denken die Chirton, dass sie zwar von dem Meeresgott Chirton abstammen, aber dass das schon so lange her ist, dass es reicht sich nach seinem Namen zu benennen. Das sorgt interessanterweise zu sehr vielen Varianten des Namens Chirton oder Chirtona unter den Bewohnern.

      Ansonsten leben die Chirtonen in kleinen Zweckgemeinschaften, welche sehr sehr fragil sind. Selten lebt ein Chritone länger als ein paar Jahre bei seiner aktuellen Gemeinschaft. Da jegliche Fortpflanzung in zentralen großen Brutkammern stattfindet, gibt es keine familienähnlichen Konstrukte. Allein der Gedanke, dass man sich bindet, stößt viele Chirtonen ab.


      Es gibt keine staatlichen oder religiösen Institutionen und kaum bis gar keine übergeordnete Regulierung für irgendetwas. Dementsprechend gibt es auch keine gesellschaftlichen Status (Musste es googlen, aber die Mehrzahl von Status ist Status…).
      Den Begriff Ekel gibt es bei den Chirton nicht. Dies würde nämlich bedeuten, dass es eine gesellschaftliche Norm gibt, welche einem per Erziehung oder Schule vermittelt, was normal und was nicht normal ist. Da diese Institutionen aber nicht vorhanden sind, gibt es kein Ekel.
      Was es jedoch gibt, ist eine Art kollektives Unwohlsein, wenn man an die Oberfläche denkt, sowie die kollektive Angst, an der Oberfläche zu ersticken.

      Hieraus resultieren auch die Distanzzonen die die Chirton im Grunde mit allem und jedem haben, was nicht selbst ein Chirton ist. Es gibt nur einige ganz wenige Ausnahmen, wo einzelne Chirtonen mit den Zwergen auf der Eiseninsel handeln. Dann tragen sie allerdings Ganzkörperrüstungen und Helme, so dass man ihren Körper sehr schlecht erahnen kann.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021: Zahlungsmittel" geschrieben. 16.07.2021

      @Aguran Danke für deine ausführliche Erläuterung. Sehr cool. Diese Art der Isolation kommt mir echt bekannt vor, wenn auch vermutlich aus anderen Gründen. Was deine Kommentierung angeht, ich bin mal so frech und zitiere mich selbst. ;) Was die Münzdicke angeht, guter Einwand. Denke dass ich das auf 2-3mm reduziere. Allerdings ist die Idee bei den Zwerge die, dass sie eher Plättchen als Münzen haben. Ähnlich wie goldgepresstes Latinum bei den Ferengi. Kleinere Münzen wären dann eine Art von kleinen Sticks. Diese sind aber eher nicht verbreitet. Grundlegend kommen diese Maße aus einer Zeit, als die Zwerge in Reichtum schwammen und diese Größe ist eigentlich mal die Standardgröße für Panzerplättchen für Rüstungen gewesen. Da es einige sehr dekadente Zwerge gab, haben sie ihre Rüstungen dann mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen veredelt. Also wurde irgendwann das Standardmaß für Rüstungsplättchen zu einem Standard für Münzplatten. In über 20.000 Jahren Geschichte gab es so einige nicht soooo kluge Entscheidungen. ^^ @Nharun Danke für die Erläuterung. Zu deiner Frage: Ja und nein, je nach Wert haben sie verschiedene Mischungen oder sind auch mal rein aus einem Edelmetall. Einige sind sogar mit Edelsteinen versetzt.

      @Teja <--- Was anderes fällt mir nicht ein. Herrliche Geschichte einer skurillen Sklavenarbeit.

      @Chrontheon Danke für die Antwort.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021: Zahlungsmittel" geschrieben. 15.07.2021

      So, dann wird mal gelobst.

      @Nharun Insbesondere der letzte Absatz über die Kirche als "Bank" gefällt mir. Hast du die Idee anhand des Vatikans oder des Templerordens entwickelt oder kam dir die Idee so? Gibt es bei der Kirche auch digitale Zahlungsmittel?

      @Aguran Coole Idee eine Brücke zu Wirtschaftssanktionen zu ziehen, weil begehrte Rohstoffe nicht verfügbar sind. Könnten die Isen nicht einfach ihren Außenhandel öffnen, um mehr Rohstoffe zu importieren? Oder ist es gewollt, dass alles verknappt bleibt? Sind deine drei Rohstoffe auch Zahlungsmittel? Bsp. als Elektra-Münze oder Block?

      @Elatan sehr schöne Alternative zu der Entwicklung der menschlichen Währung. Vor allem ein Pseudostandard zum Handeln hilft ja im Grunde allen. Was aber gleichzeitig auch eine Vergleichbarkeit schafft und dies den Markt ankurbelt.

      @Chrontheon Öhm... wenn das so ein spezielles Papier ist, dann muss die Herstellung ja schon sehr teuer sein. Lohnt es sich dann, daraus Geld zu machen, also anstatt von bsp. Baumaterial (Japanisch Bauweise bsp.) Vor allem, warum leuchtet es? ^^

      Was die Münzdicke angeht, guter Einwand. Denke dass ich das auf 2-3mm reduziere. Allerdings ist die Idee bei den Zwerge die, dass sie eher Plättchen als Münzen haben. Ähnlich wie goldgepresstes Latinum bei den Ferengi. Kleinere Münzen wären dann eine Art von kleinen Sticks. Diese sind aber eher nicht verbreitet. Grundlegend kommen diese Maße aus einer Zeit, als die Zwerge in Reichtum schwammen und diese Größe ist eigentlich mal die Standardgröße für Panzerplättchen für Rüstungen gewesen. Da es einige sehr dekadente Zwerge gab, haben sie ihre Rüstungen dann mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen veredelt. Also wurde irgendwann das Standardmaß für Rüstungsplättchen zu einem Standard für Münzplatten. In über 20.000 Jahren Geschichte gab es so einige nicht soooo kluge Entscheidungen. ^^

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021: Zahlungsmittel" geschrieben. 14.07.2021

      3419 n.H. – Sonderausgabe des Gutstein Herold zum Münztag


      Warum die Münze eckig und nicht rund sein muss - Eine kurze Gedankenschrift von Tombir Goldschieber aus dem Clan Gutstein

      Wie wir alle wissen, ist die zwergische Münze exakt 0.5x3x2cm groß und je nach Wert aus Gold, Silber oder anderen Edelmetallen. Sehr wertvolle Münzen haben natürlich noch Edelsteine eingearbeitet.

      Warum aber haben die Menschen runde, ovale, sechseckige oder gar Münzen mit einem Loch in der Mitte? Die Elfen haben runde Münzen und die Ovari nehmen jede Art von Münze. Wieso nehmen nicht alle das zwergische Maß? Dieses Durcheinander lässt doch jeden ehrbaren Münzpräger verzweifeln, jeden Händler sich die Barthaare raufen und erschwert unnötigerweise jede Art von Bezahlung oder Transport.

      Warum also haben nicht alle das zwergische Maß? Die Vorteile liegen doch auf der Hand, man kann sie in Standardkisten stapeln, sie liegen sehr gut in der Hand und die Fläche ist groß genug für Verzierungen, Bildnisse und Runen für ihren Wert. Durch ihre Maße kann man sie bequem am Körper oder in Münztaschen tragen, ohne dass sie hin und her rutschen und so Lärm machen. Hat schon einmal ein Zwerg versucht, sich mit einem Beutel Menschenmünzen leise zu bewegen? Nein? Wird auch nicht funktionieren.

      Warum also überzeugen wir die anderen Völker nicht, ihre Münzen anders zu prägen? Ich meine, sobald wir andere Münzen haben, schmelzen wir sie doch sowie so ein? Das minderwertige Metall von dem wenigen Wertigen trennen. Nicht das dies einer der Hauptgründe wäre, warum wir wieder dazu übergehen, einen Tauschhandel mit Menschen und Ovari zu betreiben. Mit den Spitzohren handelt sowie so keiner.

      Ich möchte auf diesem Wege einfach einmal an die werte Leserschaft appellieren, lasst uns etwas ändern. Irgendwo in dieser Welt, muss es doch kluge Menschen und Ovari geben, die den Sinn hinter unseren Maßen verstehen.

      Ich sage, Ende mit der Münzenwillkür!

      Euer Tombir Goldschieber

Empfänger
Harbut
Betreff:


Text:
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