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Harbut
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    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Pfui, das macht man nicht - Ekel und Scham" geschrieben. 21.07.2021

      Eine sehr interessante Frage die du hier aufwirfst. Ich habe keine Idee wie ich das aufschreiben soll, habe aber ziemlich konkrete Vorstellungen von allem, ist nur sehr sehr viel.


      Da ich bei mir viele Völker habe, gehe ich einfach mal auf mein neustes Volk ein. Die anderen werden dann sicher irgendwann folgen. Das übrigens durch das letzte Wochenthema getriggert wurde (Beitrag dazu folgt noch, habe viel zu wenig Zeit zum schreiben. ) Ich hoffe ich kann damit deine Frage beantworten. Wie sieht es eigentlich bei dir aus?


      Die Chirton leben ja, wie alle wissen 😉 , vorwiegend unter Wasser. Ihr Schamgefühl ist eigentlich nicht vorhanden, da sie unter Wasser bedingt durch ihre Anatomie keine Kleidung tragen. Sie sind also meistens nackt und das Präsentieren ihres gesunden Körpers (Der nur einen Meter groß wird) gehört zum sozialen Gefüge. Hierbei geht es ausdrücklich nicht um die Geschlechtsorgane, sondern vor allem um Größe und Muskulatur.


      Die Chirton haben eine Einheitsreligion, welche nur sehr rudimentär praktiziert wird. Generell denken die Chirton, dass sie zwar von dem Meeresgott Chirton abstammen, aber dass das schon so lange her ist, dass es reicht sich nach seinem Namen zu benennen. Das sorgt interessanterweise zu sehr vielen Varianten des Namens Chirton oder Chirtona unter den Bewohnern.

      Ansonsten leben die Chirtonen in kleinen Zweckgemeinschaften, welche sehr sehr fragil sind. Selten lebt ein Chritone länger als ein paar Jahre bei seiner aktuellen Gemeinschaft. Da jegliche Fortpflanzung in zentralen großen Brutkammern stattfindet, gibt es keine familienähnlichen Konstrukte. Allein der Gedanke, dass man sich bindet, stößt viele Chirtonen ab.


      Es gibt keine staatlichen oder religiösen Institutionen und kaum bis gar keine übergeordnete Regulierung für irgendetwas. Dementsprechend gibt es auch keine gesellschaftlichen Status (Musste es googlen, aber die Mehrzahl von Status ist Status…).
      Den Begriff Ekel gibt es bei den Chirton nicht. Dies würde nämlich bedeuten, dass es eine gesellschaftliche Norm gibt, welche einem per Erziehung oder Schule vermittelt, was normal und was nicht normal ist. Da diese Institutionen aber nicht vorhanden sind, gibt es kein Ekel.
      Was es jedoch gibt, ist eine Art kollektives Unwohlsein, wenn man an die Oberfläche denkt, sowie die kollektive Angst, an der Oberfläche zu ersticken.

      Hieraus resultieren auch die Distanzzonen die die Chirton im Grunde mit allem und jedem haben, was nicht selbst ein Chirton ist. Es gibt nur einige ganz wenige Ausnahmen, wo einzelne Chirtonen mit den Zwergen auf der Eiseninsel handeln. Dann tragen sie allerdings Ganzkörperrüstungen und Helme, so dass man ihren Körper sehr schlecht erahnen kann.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 16.07.2021

      @Aguran Danke für deine ausführliche Erläuterung. Sehr cool. Diese Art der Isolation kommt mir echt bekannt vor, wenn auch vermutlich aus anderen Gründen. Was deine Kommentierung angeht, ich bin mal so frech und zitiere mich selbst. ;) Was die Münzdicke angeht, guter Einwand. Denke dass ich das auf 2-3mm reduziere. Allerdings ist die Idee bei den Zwerge die, dass sie eher Plättchen als Münzen haben. Ähnlich wie goldgepresstes Latinum bei den Ferengi. Kleinere Münzen wären dann eine Art von kleinen Sticks. Diese sind aber eher nicht verbreitet. Grundlegend kommen diese Maße aus einer Zeit, als die Zwerge in Reichtum schwammen und diese Größe ist eigentlich mal die Standardgröße für Panzerplättchen für Rüstungen gewesen. Da es einige sehr dekadente Zwerge gab, haben sie ihre Rüstungen dann mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen veredelt. Also wurde irgendwann das Standardmaß für Rüstungsplättchen zu einem Standard für Münzplatten. In über 20.000 Jahren Geschichte gab es so einige nicht soooo kluge Entscheidungen. ^^ @Nharun Danke für die Erläuterung. Zu deiner Frage: Ja und nein, je nach Wert haben sie verschiedene Mischungen oder sind auch mal rein aus einem Edelmetall. Einige sind sogar mit Edelsteinen versetzt.

      @Teja <--- Was anderes fällt mir nicht ein. Herrliche Geschichte einer skurillen Sklavenarbeit.

      @Chrontheon Danke für die Antwort.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 15.07.2021

      So, dann wird mal gelobst.

      @Nharun Insbesondere der letzte Absatz über die Kirche als "Bank" gefällt mir. Hast du die Idee anhand des Vatikans oder des Templerordens entwickelt oder kam dir die Idee so? Gibt es bei der Kirche auch digitale Zahlungsmittel?

      @Aguran Coole Idee eine Brücke zu Wirtschaftssanktionen zu ziehen, weil begehrte Rohstoffe nicht verfügbar sind. Könnten die Isen nicht einfach ihren Außenhandel öffnen, um mehr Rohstoffe zu importieren? Oder ist es gewollt, dass alles verknappt bleibt? Sind deine drei Rohstoffe auch Zahlungsmittel? Bsp. als Elektra-Münze oder Block?

      @Elatan sehr schöne Alternative zu der Entwicklung der menschlichen Währung. Vor allem ein Pseudostandard zum Handeln hilft ja im Grunde allen. Was aber gleichzeitig auch eine Vergleichbarkeit schafft und dies den Markt ankurbelt.

      @Chrontheon Öhm... wenn das so ein spezielles Papier ist, dann muss die Herstellung ja schon sehr teuer sein. Lohnt es sich dann, daraus Geld zu machen, also anstatt von bsp. Baumaterial (Japanisch Bauweise bsp.) Vor allem, warum leuchtet es? ^^

      Was die Münzdicke angeht, guter Einwand. Denke dass ich das auf 2-3mm reduziere. Allerdings ist die Idee bei den Zwerge die, dass sie eher Plättchen als Münzen haben. Ähnlich wie goldgepresstes Latinum bei den Ferengi. Kleinere Münzen wären dann eine Art von kleinen Sticks. Diese sind aber eher nicht verbreitet. Grundlegend kommen diese Maße aus einer Zeit, als die Zwerge in Reichtum schwammen und diese Größe ist eigentlich mal die Standardgröße für Panzerplättchen für Rüstungen gewesen. Da es einige sehr dekadente Zwerge gab, haben sie ihre Rüstungen dann mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen veredelt. Also wurde irgendwann das Standardmaß für Rüstungsplättchen zu einem Standard für Münzplatten. In über 20.000 Jahren Geschichte gab es so einige nicht soooo kluge Entscheidungen. ^^

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhundertzweiundsechzigstes Speedbasteln am 14. Juli 2021" geschrieben. 14.07.2021

      3419 n.H. – Sonderausgabe des Gutstein Herold zum Münztag


      Warum die Münze eckig und nicht rund sein muss - Eine kurze Gedankenschrift von Tombir Goldschieber aus dem Clan Gutstein

      Wie wir alle wissen, ist die zwergische Münze exakt 0.5x3x2cm groß und je nach Wert aus Gold, Silber oder anderen Edelmetallen. Sehr wertvolle Münzen haben natürlich noch Edelsteine eingearbeitet.

      Warum aber haben die Menschen runde, ovale, sechseckige oder gar Münzen mit einem Loch in der Mitte? Die Elfen haben runde Münzen und die Ovari nehmen jede Art von Münze. Wieso nehmen nicht alle das zwergische Maß? Dieses Durcheinander lässt doch jeden ehrbaren Münzpräger verzweifeln, jeden Händler sich die Barthaare raufen und erschwert unnötigerweise jede Art von Bezahlung oder Transport.

      Warum also haben nicht alle das zwergische Maß? Die Vorteile liegen doch auf der Hand, man kann sie in Standardkisten stapeln, sie liegen sehr gut in der Hand und die Fläche ist groß genug für Verzierungen, Bildnisse und Runen für ihren Wert. Durch ihre Maße kann man sie bequem am Körper oder in Münztaschen tragen, ohne dass sie hin und her rutschen und so Lärm machen. Hat schon einmal ein Zwerg versucht, sich mit einem Beutel Menschenmünzen leise zu bewegen? Nein? Wird auch nicht funktionieren.

      Warum also überzeugen wir die anderen Völker nicht, ihre Münzen anders zu prägen? Ich meine, sobald wir andere Münzen haben, schmelzen wir sie doch sowie so ein? Das minderwertige Metall von dem wenigen Wertigen trennen. Nicht das dies einer der Hauptgründe wäre, warum wir wieder dazu übergehen, einen Tauschhandel mit Menschen und Ovari zu betreiben. Mit den Spitzohren handelt sowie so keiner.

      Ich möchte auf diesem Wege einfach einmal an die werte Leserschaft appellieren, lasst uns etwas ändern. Irgendwo in dieser Welt, muss es doch kluge Menschen und Ovari geben, die den Sinn hinter unseren Maßen verstehen.

      Ich sage, Ende mit der Münzenwillkür!

      Euer Tombir Goldschieber

    • @Teja musste tatsächlich gerade schön lachen. Nein, McRib ist meine ich Schwein. ;) Ein Ribhorn ist mit einem Kodiak-Bären vergleichbar Klick uns so. Mit dem Unterschied, dass sie halt vier Hörner am Unterkiefer haben. Ähnlich wie bei einem Säbelzahntiger, nur halt vier unten. Komischer Laune der Natur.

      Sie sind eigentlich keine Weidetiere sondern territoriale Jäger und Sammler und leben in Berg- oder Erdhöhlen. Deswegen sind ihre Herden auch eher klein. Im Laufe der Jahrtausende wurden sie aber sehr gut domestiziert, so dass sie sich an die Zwerge und die Nahrungsversorgung von ihnen gewöhnt haben. Was an ihrem Eigenwillen und vor allem der Sturheit nur wenig geändert hat. Dadurch das sie Omnivoren sind, fresse sie halt alles. Mal nen Schaf oder ne Kuh, aber auch viele Beeren und vor allem Mojapilze.

      Freilebende Herden gibt es kaum noch, weil die anderen Völker, insbesondere die Ovari, die Ribhorns wegen ihrem besonderen Fell gejagt haben.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Geschichten die in deiner Welt spielen" geschrieben. 14.07.2021

      Geht mir auch so. Habe mit Geschichten angefangen und baue nun meine Welt und die Charaktere während des schreibes. Dabei stelle ich fest, das die geplanten Lebensläufe und Zeitabschnitte nicht passen. Ist schon witzig, man plant so viel und dann ist es einem beim schreiben dann doch egal. Wie @Elatan schreibt, es fühlt sich dann falsch an, die Charaktere in eine Form zu biegen, die ihnen nicht passt.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 08.07.2021

      @Teja Die Geschichte hat in meiner Zwergenwelt, die noch keinen Namen hat, stattgefunden. Über die Ovari habe ich insgesamt noch nicht viele Infos zusammen. Kann dir aber über die Pferdemenschen schon zwei (1/4) kleinere Texte verlinken.

      Etwas über die Ovari-Sprache findest du hier: Zärtlich ist für Menschen... druff drücken!
      Ein bisschen über ihrer Fortbewegung hier: Feste druffhauen...
      Anbei findest du die erste Erwähnung der Auseinandersetzung zwischen dem Clan der Schwarzsteinstemmer und dem Ovari Clan der Raniifii: Dück mich hart....

      Ansonsten sind die Ovari halt wie eine Art Zentauren, nur nicht so kriegerisch. Sie Leben vom Handel und sind eher normadisch veranlagt, wobei es kleinere gut befestigte Ovari Siedlungen in der Steppe gibt. Hier kämpfen die Ovari oft gegen marodierende Orkse.

      Die Glitzerhöhlen kommen in meiner Geschichte sicher noch ein oder zweimal vor. Habe dazu seit gestern eine großartige Idee, muss nur noch sehen, wie ich sie umsetze. Vor allem habe ich aktuell ein zeitliches Problem mit der Einordnung der Geschichte. Danke aber, dass dir meine Geschichte gefällt.

    • Die Dragoner

      Das Ribhorn

      Der gemeine Zwerge bewegt sich am liebsten auf seinen zwei Beinen, einem Wagen oder in einem Bahnwagon fort. Sehr zur Verwunderung vieler, ob nun Zwerg oder nicht, gibt es eine kleine Gruppe unter den Zwergen, welche sich auf Reittieren fortbewegen.


      Bevor wir aber zu diesen besonderen Zwergen kommen, lasst uns über ihre Reittiere, die Ribhorns berichten. Ribhorns sind von Hause aus sehr friedfertige und familiäre Tiere. Sie leben in kleineren Herden von 30 bis zu 50 Tiere und sind Omnivoren.
      Ribhorns erreichen eine Kopfrumpflänge von bis zu 2,5 Metern, eine Schulterhöhe von bis zu 1,5 Metern und eine Gesamtlänge von bis 2,8 Metern. Die schwersten Exemplare erreichen ein Gewicht von knapp 650 Kilogramm. Die Weibchen der Ribhorns sind ungefähr ein Drittel größer als die Männchen und können gleichzeitig bis zu zehn Jungtiere bekommen und aufziehen. Dies ist aber nur sehr selten der Fall. Im Durchschnitt bekommen die Weibchen nach einer Tragezeit von 18 Monaten 3-4 Jungtiere, welche blind und ohne Fell auf die Welt kommen. Insgesamt pflanzen sich Ribhorns nur 3-4 mal im Leben fort. Ribhorns haben einen sehr stämmigen Körperbau, mit langen, kräftigen Gliedmaßen und massivem Kopf mit vier Unterkieferhörnern. Der Schwanz ist nur ein Stummel. Die Fellfärbung variiert von weiß, über beige zu zimtbraun bis fast schwarz. Gelegentlich gibt es auch mehrfarbige Tiere, welche generell einen hohen Marktwert erzeugen.


      Nach 12 Wochen beginnen die Jungtiere dann selbstständig ihre Umwelt zu erkunden und beginnen mit Jagdspielen. Obwohl Ribhorns einen sehr ausgeprägten Jagd- und Spieltrieb haben, töten sie nur Beute, wenn sie auch Hunger haben.
      Ribhorns haben ein sehr dickes und robustes Fell, welches ideal für leichte Rüstungen, Kleidungen im allgemeinen und andere Güter nutzbar ist. Die für die Ribhorns charakteristischen großen Unterkieferhörner dienen zum aufspießen und festhalten von Beute, während ihre großen greiffähigen Pranken die Beute erlegen.


      Es ist ein bemerkenswertes und brutales Schauspiel, wenn männliche Ribhorns sich auf den Hinterbeinen duellieren, um die Gunst eines Weibchens zu erlangen. Ribhorns bewegen sich generell auf allen vier Gliedmaßen, können aber auch auf den Hinterbeinen laufen. Ein in Raserei verfallenes Ribhorn-Weibchen, deren Jungtiere oder Reiter verletzt oder getötet werden, ist unbeschreiblich. Es gibt Berichte, dass Ribhorns in Raserei Schlachten entschieden haben.
      Während Ribhorns sich generell sehr einfach vor einen Wagen spannen lassen, lassen sie sich nur ungern reiten. Ribhorns können das Siebenfache ihres Körpergewichtes auf flacher Straße ziehen und das eigene Körpergewicht ohne Probleme auf ihrem Rücken tragen. Die ältesten Ribhorns sind 150 Jahre alt geworden.

      Der Reiter


      Kommen wir zu den wagemutigen Ribhornreitern. Ein Dragoner kann nicht jeder werden. Kampf-Ribhorns und ihre Reiter gehen eine Art Familienbande ein. Oftmals sind es Ribhornzüchter oder Angehörige der Höfe, welche es schaffen so viel Vertrauen zu einem Ribhorn aufzubauen, dass er oder in ganz seltenen Fällen sie sich reiten lässt. Dann aber nahezu ausschließlich von weiblichen Zwergen. Auch kommt es vor, dass Jungzwerge oder Zwerginnen, welche Dragoner werden wollen, sich auf den Ribhornweiden rumtreiben, sich mit einem Ribhorn anfreunden und im Laufe der Jahre dann eine Vertrauensbasis aufbauen. Dies ist ungern bei den Züchterclans gesehen, wird aber toleriert, da die Anzahl der Dragoner immer zu gering ist.


      Die Dragoner selbst werden in drei unterschiedliche Einheitentypen eingeteilt:


      Zum ersten gibt es die normalen Ribhornreiter, welche gemeinsam mit ihren Tieren ins Gefecht ziehen und dabei langstielige Äxte und Langschilde tragen. Meistens haben sie noch Würfspeere, Wurfäxte oder Netze bei sich. Hier finden sich meist die männlichen Ribhorns und ihre Reiter. Die Reiter und die Ribhorns selbst, sind mit leichten Kettenrüstungen ausgestattet.


      Die zweite Einheit sind in den meisten Fällen weibliche Zwerge mit ihren weiblichen Ribhorns. Diese sehr kleine Anzahl von Dragonern führt meistens Spähaufträge oder Hinterhalte durch. Im offenen Gefecht sind die Dragoner mit Repetierarmbrüsten, Kurzäxten und Hämmern und einer überschweren Zwergenrüstung ausgestattet. Im Gegensatz zu den Standardreitern, sind die Reiter auf den Rüstungssätteln der weiblichen Ribhorns angeschnallt. Weibliche Ribhorns neigen im Gefecht schneller zur Raserei und würden ihre Reiter dann zwangsläufig abwerfen. In den Aufzeichnungen sind bisher nur drei männliche Zwerge bekannt, welche einen weiblichen Ribhorn als Reittier hatten. Diese Ribhorns und ihre Reiter tragen schwere Drachenplattenrüstungen.


      Die dritte Einheit sind im Grunde keine Ribhorns mit Reitern mehr, sondern Ribhorns, welche leichte Kriegswagen ins Gefecht ziehen. Wobei leicht ein dehnbarer Begriff ist. Die Wagen bestehen aus Holz mit Metallverstärkung und fest montierten Repetierarmbrüsten, Zwergenfeuerwerfern oder anderen fest montierten Waffen. Die Ribhorns die diese Wagen ziehen, sind in einer sehr schweren Schuppenrüstung gehüllt.

      Der Name


      Der Name Dragoner ist durch die ersten Ribhornreiter geprägt worden, welche angeblich bei ihrem ersten Einsatz einen Drachen besiegt haben. Dieser Glaube hält sich seit auftauchen der ersten Dragoner, ist aber nicht gesichtert belegt.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Zombies, Skelliemen, Geister und andere Untote" geschrieben. 07.07.2021

      @DrZalmat

      Ersteinmal zu deinen Untoten. Wow. Coole Idee die hinter den Fleischmaschinen steht.

      Ich habe ich eigentlich zwei Welten, in meine Zombieapokalypse gibt es natürlich Untote. Über die schreibe ich hier aber ja nicht. ;)

      In meiner Fantasywelt überlege ich seit einiger Zeit, ob ich nicht welche reinhole. Anhaltspunkt und Idee gibt es dazu genug. Bsp. strahlt ja das Zwarium, also das Element durch welches die Zwerge ihre Maschinen antreiben können. Generell haben dadurch die Techniker und Ingenieure ein kürzeres Leben als andere Zwerge, aber nicht bedeutend. Magie gibt es bei mir so nicht, es müsste also durch eine Seuche/Krankheit oder pseudoalchemistische Versuche passieren. Generell mag ich aber die Idee von lebenden Toten. Deine Ansätze sind super.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      Achtung Achtung... Lobsbeerenladungen sind unterwegs... Achtung Achtung...

      @Teja Schließe mich den anderen an, wasn das P-Wort? ;) Ansonsten finde ich das cool, wie man "Restriktionen" umgehen kann. Bsp. haben die Christen im alten Rom immer einen Fisch auf den Boden gemalt um sich gegenseitig zu identifizieren. Kamen Soldaten, haben sie das Symbol weggewischt. Geht mit Häuschen ja nicht. ;) Habe ich doch richtig verstanden, dass Religionen generell bei dir "verpönt" sind?

      @Nharun Öhm... was ist es denn? Ein Gott? Ein Geist? Er/Sie/Es scheint ja das Leid eines Gottes zu Leben, Langeweile. Finde den vorletzten Absatz super. So wäre ich als Gott vermutlich auch unterwegs. ^^ Das Produziert auch gleich wieder Bittsteller, die zu mir kommen... muahahah... ich wäre ein toller Gott.

      Danke für deine Lobsbeeren, die Geschichte gehört zu einer größeren Nebengeschichte. Sicher werdet ihr dazu immer mal wieder was lesen. Habe generell wenig Ideen zu den Ovari und werde die in dem Krieg zwischen den beiden kleinen Clans entwickeln.

      @Elatan Finde es sehr gut, dass die Religion nicht immer so ausufernd ist, sondern auch im kleinen Kreis praktiziert wird. Deutet darauf hin, dass sie bei dir nicht als Instrument zur Machtkontrolle genutzt wird. Oder?

      @Chrontheon Ich musste die Namen so hart feiern. Musste sofort an Echsenmenschen aus dem Warhammer Universum denken. Muss aber gestehen, dass ich den Text nicht komplett verstehe. :/

      Warum die Schwarzsteinstemmer umziehen wollten ist nicht geklärt. Von Hause aus sind sie Edelsteinschürfer und ihre Festung Schwarzwall liegt auf, um und in einem riesigen Opalasteroiden, der vor jahrtausenden auf den Kontinent gestürzt ist. Ihr Minen sind noch lange nicht ausgeschöpft. Kann natürlich sein, dass diese ominösen Glitzersteinhöhlen noch mehr Reichtum beinhalten. Durch die nur sehr geringe Größe des Clans, wäre es utopisch zwei Festungen zu halten. Der Zwergenclan selbst ist nahezu vollständig tot. Dieser kleine Auszug gehört zu einer etwas größeren Nebengeschichte in meiner Welt. Ansonsten hättest du recht, es gibt immer einen Neffen/Nichte, Onkel, Tante oder was auch immer... der als Clanoberhaupt "einspringen" würde.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Einhunderteinundsechzigstes Speedbasteln am 07. Juli 2021" geschrieben. 07.07.2021

      Der Tempel der Nnataar – Bericht für das Hochkönigsarchiv über den Untergang des Clans der Schwarzsteinstemmer

      Von Sigin Steinschreiber aus dem Clan der Grünbauer.

      Nach Jahren der Nachforschung, etlichen Expeditionen und Unternehmungen in die verlassen geglaubten Ruinen der Hügelfestung Schwarzwall, konnten wir etwas Licht in das Rätsel, warum der Ovaristamm der Raniifii und der Zwergeclan der Schwarzsteinstemmer sich gegenseitig ausgelöscht haben, bringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einer Menschensippe, welche die Hallen der Schwarzsteinstemmer als Winterlager für Getreide und Vieh nutzte, konnten wir uns mit ihnen einigen und die Hallen erkunden.

      Die ersten 4 Wochen konnten wir nur sterblichen Überreste von Ovari und Zwergenkrieger finden, vereinzelt verrottende Ausrüstung und sonst nur Unrat. Insgesamt schienen die Hallen geordnet evakuiert worden zu sein, denn wir fanden weder tote Nutztiere noch Überreste von Kindern oder Greisen. Während die Suchtrupps tiefer in die Hallen vorstießen, wurden vereinzelte Schriftstücke gefunden, welche von einem uns unbekannten Ort namens Glitzersteinhöhlen sprechen. Wir haben Melder in die nächsten Zwergensiedlungen gesendet, um mehr zu erfahren, konnten es aber nicht.In Woche 7 konnten wir uns einen Weg in das Archiv und den Clansaal der Schwarzsteinstemmer graben. Diese Zugänge waren sauber und gründlich gesprengt worden, was unsere These über die Evakuierung des Clans unterstützt.Der Clansaal war völlig in takt und beherbergte weitere 24 Kriegerleichen, welche so aussahen, als wären sie verhungert. Sowie auch drei sehr edle Rüstungsträgerinnen, welche wir mit ziemlicher Sicherheit Brunda und ihren beiden Töchtern Brinna und Dari der Schwarzsteinstemmer zuordnen konnten. Somit wäre das Herrscherhaus der Schwarzsteinstemmer tot.

      Die Archive der Schwarzsteinstemmer gaben uns ebenfalls Rätsel auf, brachten aber auch Licht in die vorangegangenen Ereignisse. Die Archive waren fast leer und die wenigen Unterlagen die wir finden konnten waren Karten und verschlüsselte Botschaften an Brunda. Nach einigen Tagen konnten wir zumindest einen Teil entschlüsseln und die ersten Nachrichten handelten alle von dem Thema, dass der Umzug des Clans gemäß den Plänen abläuft und die Vorauskommandos angefangen haben die Glitzersteinhöhlen zu besiedeln und zu befestigen. Von den Höhlen wird berichtet, dass sie reich an Edelsteinen sind und durch einfallendes Sonnenlicht und dem durchfließenden Fluss wunderschön erleuchtet werden.
      Um so mehr wir entschlüsselten, um so mehr wurde klar, dass diese Höhlen nicht leer waren, als die ersten Zwerge sie erreichten. Der genaue Ort lässt sich aus den Karten nicht ersehen, wir arbeiten daran. Fakt ist aber, dass die Schwarzsteinstemmer wohl in eine Ovari-Brutstätte eingefallen sind, welche sich in die Glitzerhöhlen befunden hat. Dabei haben die Schwarzsteinstemmer wohl alle anwesenden Ovari, unabhängig von Alter und Geschlecht getötet. Die Berichte schildern weiterhin, dass die Ovari diesen Ort wohl als eine Art Geburtshaus nutzen und dieses wohl heilig ist, weil sie hier ihrem Glauben nach, unter dem Schutz ihrer Göttin gebären können. Interessanterweise spricht dies gegen die allgemeine Idee, dass die Ovari keine Religion haben. Berichte von diesem Geburtstempel sagen, dass dies wohl der Tempel der Nnataar ist, welches die Göttin der Ovari ist.

      Spätere Berichte erzählen von kleineren Schwarmützeln mit Ovaritrupps. Dann stoppen die Berichte. Wir schließen daraus, dass die Zwerge in den unbekannten Glitzersteinhöhlen eingeschlossen, belagert und anschließend besiegt wurden. Ebenso gehen wir davon aus, dass die Schwarzsteinstemmer während des Umzuges von Schwarzwall in die neuen Höhlen von den Ovari überrascht und attackiert wurden und die letzten überlebenden Ovari dann Schwarzwall belagerten und die verbliebenen Zwerge besiegt haben.

      Aktuell suchen Trupps nach weiteren Karten und Hinweisen auf den Ort des Tempels, sowie Überresten von den vermissten Zwergen. Die Schwarzsteinstemmer waren nie ein großer Clan, aber um die 2000 Zwerge sollten es gewesen sein. Gefunden haben wir 121 sterbliche Überreste. Wir werden das Archiv auf dem laufenden halten, sicher ist aber, dass mit diesen Erkenntnissen die Geschichte in vielen Teilen umgeschrieben werden muss.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 10.06.2021

      Danke dir trotzdem für die Antwort.

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 02.06.2021

      Vom Design sehr schick. Gefällt mir.

      Habe aber eine inhaltliche Frage. Womit verdienen die Bewohner dort ihr Geld?

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "Wie geht's weiter?" geschrieben. 02.06.2021

      Nach wochenlanger Jagd schien der Moment endlich gekommen zu sein, ganz langsam und bedacht hebt er sich aus seiner Deckung, spannt den alten aber zuverlässigen kurzen Jagdboden, nimmt den Narganûk langsam ins Visier und zielt auf das Herz. Sekunden verstreichen und langsam fangen seine Arme an zu zittern. Der Narganûk spürt das etwas in der Luft liegt und dreht langsam den Kopf. Der Narganûk schaut dem Jäger nun genau in die Augen...

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 02.06.2021

      Achso, ich hatte eher große Ereignisse wie Kriege oder Seuchen im Hinterkopf. Siehe WW1 und WW2, wo viele Männer getötet wurden. Habe deine Nachforschungen denn schon etwas ergeben?

    • Harbut hat einen neuen Beitrag "[Toraja] Verschiedenes" geschrieben. 30.04.2021

      @Nharun
      So, hatte auch endlich Zeit, deinen Familienbetrag durchzulesen. Finde ich sehr schön und vor allem sind alle Konzepte irgendwie auch logisch. Insbesondere das Konzept des Aner ist mir sehr bekannt, da es bei meinem Zwergenvolk ebenso vorkommt. Sehr schön.

      Die dscha’ilistische Familie gefällt mir auch sehr. Im Grunde bildet dies die Weitsicht in einer sehr gefährlichen Welt ab. Generell gibt es ja in fast allen Kulturen und Lebenwesenarten einen Überschuss an Frauen. Wie sieht es hier aus? Werden weniger Frauen/Mädchen geboren oder was passiert mit dem "Überschuss"?

Empfänger
Harbut
Betreff:


Text:
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