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DrZalmat
Beiträge: 409 | Zuletzt Online: 29.09.2021
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3. März 1982
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Geschlecht
männlich
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    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Die lieben Verwandten" geschrieben. 21.09.2021

      Zitat von Nharun im Beitrag #7
      Das ist ein exotisches System, das für deine Nayu aber sehr passend und authentisch wirkt. Gibt es dafür Inspirationen aus der bunten Realität oder ist es dir einfach so in den Sinn gekommen?

      Das ist die Abwandlung eines auch auf der Erde existierenden Verwandtensystems. Der Wiedergeburtpart ist aber auf meinem Mist gewachsen

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "25 Jahre Kriegsbeginn" geschrieben. 21.09.2021

      Klingt als würde ein neuer "Krieg" bevorstehen, dieses Mal jedoch eher ein kultureller Kampf zwischen altem Denken und neuem Denken...

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Die lieben Verwandten" geschrieben. 17.09.2021

      Verwandtschaft bei den Nayu

      Leider habe ich nicht so gut ausgearbeitete Namen, bin kein Sprachenbastler, aber die Nayu haben ein Familienkonzept das ihren Glauben an Wiedergeburt mit einbezieht.


      Erst einmal unterscheiden Nayu zwischen direkter Familie und indirekter Familie, also dem Stamm.

      Die direkte Familie besteht aus Vater, Mutter, Bruder, Schwester, beide unterschieden nach älter und jünger, den zweiten Vätern (Brüder des Vaters oder der Mutter), den zweiten Müttern (Schwestern der Eltern) sowie den zweiten Brüdern und Schwestern (Cousins und Cousinen, auch unterschieden nach jünger und älter), den Enkeln nach denselben Regeln und den Großeltern.
      Ab der Urgroßelternfamilie ist alles nur noch "Vorfahr" was auch daran liegt dass Nayu im Normalfall nie lebende Urgroßeltern haben da es kulturell Norm ist sich selbst zu töten wenn man zu einer Belastung für den Stamm geworden ist und sein Wissen weitergegeben hat.

      Alles andere ist erweiterte Familie und ein Nayu unterscheidet in der nicht zwischen tatsächlich Verwandten und seinem eigenen Stamm, was auch daran liegt weil oftmals in einem Stamm alle mehr oder weniger miteinander verwandt sind. Deshalb ist es auch üblich wenn man auf der Partnersuche ist seinen Stamm zu verlassen und woanders zu suchen.

      Interessant wird es nun zusätzlich wenn jemand herausfindet dass er eine Wiedergeburt einer Person ist. Ab dem Zeitpunkt nennt er auch die Familie der Person von der er die Wiedergeburt ist so wie es diese Person getan hätte. Es kann also sein daß ein 15 Jähriger Nayu eine 30 jährige als "Tochter" bezeichnet weil er als Wiedergeburt ihres Vaters gilt. Ebenso bezeichnet sie ihn dann auch als ihren Vater. Ich habe die Sprache zwar noch nicht gebastelt weiß aber zumindest dass in dem Fall ein Wortzusatz oder eine andere Endung genutzt wird um zwischen dem direkten Blutverhältnis und dem Wiedergeburtsverhältnis zu unterscheiden. So ein Wiedergeborener benennt sich auch oft um und nutzt ab dann einen Mischnamen aus seinem Geburtsnamen und dem Namen der Person deren Wiedergeburt er sein soll oder er hat je nach Stamm einen anderen Namen. Generell ains Nayu was Namen angeht deutlich lockerer als Menschen eingestellt, sie wechseln durchaus ab und an im Leben den Namen oder nehmen einen weiteren Namen dazu um signifikante Ereignisse zu markieren.

      So ergibt sich als Beispiel so ein Geflecht. Ich habe seine Eltern im zweiten Stamm mit Großvater und Großmutter betitelt um zu zeigen welche Generation sie sind (also dieselbe wie seine Großeltern im Stamm Eria):
      [widget=2869]
      Nari aus dem Stamm der Eria gilt als Wiedergeburt von Ubu aus dem Stamm Nurue und hat als solcher 6 Brüder und Schwestern (2 direkt, 2 wiedergeboren, 2 die wir als Cousins bezeichnen würden), 13 Kinder (davon nur einer direkt von ihm gezeugt) und 9 Enkel obwohl er selber erst 19 ist und sein einziges selbst gezeugtes Kind noch Säugling.

      Im Stamm Eria wird er Nari genannt, im Stamm Nurue wird er Nabu genannt als Kombination beider Namen. Seine "Eltern" (Großvater und Großmutter) im Stamm Nurue nennen ihn aber Ubu und da hat er nichts dagegen.

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 13.09.2021

      Ja das überrascht mich auch. Ebenso überrascht mich wie "vor kurzem" diese Zeit war.

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 12.09.2021

      Zitat von Nharun im Beitrag #22
      Und wenn ich das so schreibe, dann meine ich das natürlich als Fiktion und nicht als tatsächliche Glaubensüberzeugung des Weltenbauers wie unsere Realität funktioniert.

      Ist doch klar

      Zitat von Nharun im Beitrag #22
      gut möglich, also, dass Radioaktivität im gesamten Universum letztlich auf eine Beeinflussung unserer Dimension mit dem Anderdunkel zurückgeht

      Also quasi in deiner Version unseres Universums kann es sein dass die Instabilität von Atomen durch eine andere Dimension hervorgerufen wird? Oder meinst du eher Formen von Strahlung die keine wirklich erkennbare Quelle haben

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "[Toraja] SciFi Postapokalypse Rework" geschrieben. 11.09.2021

      Gibt es das Anderdunkel auch auf der Erde? Weil wenn ich es richtig verstanden habe ist die Toraja ja Teil unseres Universums. Ist die Toraja nur ein Planet wo die Barriere besonders dünn ist und Magie könnte überall im Universum auftauchen oder könnte es sein dass es hier auf der Erde nach einem Atomkrieg dasselbe losgeht?

      Oder ist es als ein ganz alternatives Universum gedacht?

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "[Eruon] Karten, Landschaften, Raumpläne usw." geschrieben. 10.09.2021

      Wundervoll die Karte, deren Entwicklung ich über löange Zeit verfolgen (und teilweise mitgestalten) konnte, fertig zu sehen.

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 25.08.2021

      @Teja Kurz aber prägnant. Ich frage mich warum sich Sibirien nicht durchgesetzt hat...
      @Nharun das Zeug kann durchaus süchtig machen das merkt man. Gibt es die Idee dass die Sucht auch aus sozialen Gründen auftreten kann? Also z.B. weil das eigene Leben so mies ist dass man sich in andere flüchtet? Oder wird über sowas noch nicht nachgedacht
      @Chrontheon Der Text erzeugt fast mehr Fragen als er beantwortet gibt es mehr Informationen?

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Einhundertdreiundsechzigstes Speedbasteln am 24. August 2021" geschrieben. 24.08.2021

      Die ersten Versuche eines weltweit verbundenen Netzwerks aus virtuellen Räumen, dem "Interplane"

      Im Jahre 151 B.G. gab es einige Versuche an der "Bergwacht Universität für thaumatologische Studien", auch einfach nur Buts genannt, unter der Federführung des damaligen Magisterstudenten im Fach "Planare Studien" Johan Peterson. Im Rahmen seiner Thesis hat er herausgefunden, dass es möglich ist die zu dem Zeitpunkt bereits bekannten und recht gut erforschten Taschenebenen, auch Globulen genannt, nicht nur mit der realen Welt zu verbinden sondern auch untereinander. Anhand seiner Thesis sollte es also möglich sein nicht nur eine Ebene zu betreten und zu verlassen, sondern auch von dieser Ebene in andere zu reisen.

      Begeistert eine vollkommen neue Form des Reisens gefunden zu haben machte er sich gleich daran zwei Ebenen zu erschaffen und miteinander zu verknüpfen um Versuche mit ihnen durchzuführen. Leider funktionierte das Ganze nicht so wie er dachte und nach einer Reihe beinahe katastrophaler Fehlschläge die an den Teleporterunfall von Gnomming erinnerten (in dem Ereignis wurde die planare Struktur der Stadt Gnomming so sehr zersplittert dass es bis heute totales Chaos ist), kam er letztlich zu dem Schluss dass seine Idee es als eine Art Teleport zu verwenden nicht möglich sind, weil es zwar eine Verbindung zwischen den Ebenen gibt, diese aber nicht von Materie verwendet werden können. Enttäuscht wollte er also aufgeben bis ihn ein Freund auf eine Abwandlung der Idee brachte:

      Anstatt direkt von Ebene zu Ebene zu reisen, designete er einen Zugangspunkt der es jemandem erlaubte ein virtuelles "Ich", einen Avatar, in die Ebenen zu schicken, der dann dort von Ort zu Ort springen kann. Wenn schon keine Materie verschickt werden kann, dann sollte doch wenigstens Information auf diese Weise fließen. Und so war der Beginn des Interplane geboren. Mittels eines Zugangspunkts konnte man virtuell die miteinander verknüpften Ebenen bereisen, denen er den Namen Räume gab. An der Universität begannen sofort Leute, unterschiedlichste Räume zu erzeugen und mit dem Netzwerk zu verknüpfen. Räume zum Teilen von Informationen, für bestimmte Themen, einfach zum Reden oder um kleine Abenteuer zu erleben ohne die Sicherheit seines Schlafzimmers zu verlassen. Das Interplane wuchs und waren es am Anfang nur zwei kahle Räume gab es nach wenigen Monaten Museen die man virtuell besuchen konnte, Chaträume zum diskutieren diverser Themen und natürlich sprangen auch bald die ersten weniger freundlichen Räume ans Licht.

      Alles ging gut, bis...
      Ja, bis sich herausstellte dass die Verbindungen nicht nur bei Materie instabil wurden, sondern auch bei Informationstransfer, wenn es zu viele Informationen sind. Es begann als der Raum buts.edu.plane erschaffen wurde und damit begonnen wurde die gesamte Universitätsbibliothek zu virtualisieren damit es jedem Studenten möglich ist die Bücher lesen zu können die er benötigt anstatt oftmals vor leeren Regalen zu stehen weil sie ausgeliehen sind. Das erste Opfer war ein Student der 20 Bücher gleichzeitig von einem Raum in seinen virtuellen Privatraum mit zu nehmen und einfach nicht butz.edu.plane verlassen konnte. Der Link war instabil und sein Verstand war auf der Ebene gefangen bis ihm geholfen werden konnte. Danach ging es immer schneller. Aus einzelnen Fehlern wurden viele, aus vielen Ausfällen wurde ein Kaskadenausfall der innerhalb von nicht einmal drei Stunden das ganze Interplane vollkommen vernichtete. Zum Glück hatte es keine Auswirkungen auf die reale Welt, außer einigen armen Seelen die es nicht schafften sich rechtzeitig auszuklinken und dadurch Hirnschäden von sich trugen.

      Das Fazit der ganzen Übung war: Johan Peterson hat eine offizielle Rüge erhalten weil er mit kaum erforschter Technologie Leute in Gefahr gebracht hat aber er konnte seine Thesis beenden und hat seinen Magister erhalten. Aktuell arbeiten weitere Studenten an der Idee und versuchen die grundlegenden Fehler im Ganzen zu finden. Noch sieht es nicht danach aus dass das Informationsproblem in nächster Zeit gelöst werden kann, aber nun steht die Idee eines virtuellen Netzwerks und miteinander verbundener Ebenen im Raum und nur die Zeit wird zeigen ob aus der Idee die im kleinen zumindest zeitweise funktionierte etwas werden kann das die Welt grundlegend verändern kann...

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Zombies, Skelliemen, Geister und andere Untote" geschrieben. 15.08.2021

      Ähnlich ist es bei mir auch. Die Kulturen reagieren sehr unterschiedlich. Mit Geistbeeinflussung als höchst illegal meine ich: in allen Kulturen außer vielleicht mir bisher unbekannte kleine Stämme irgendwo im Urwald wird Geistbeeinflussung als illegal angesehen. Wenn die Existenz einer Seele eine seit Jahrhunderten messbare und untersuchbare Tatsache ist und es ebenso messbar und untersuchbar ist wie sich die Seele verändert und was das für Folgen hat, ist es irgendwie logisch dass es in jeder Kultur Gesetze gibt die Manipulationen der Seele in irgendeiner Form einschränken.

      Andererseits ist Nekromantie in den meisten Kulturen vielleicht nicht gerne gesehen aber tatsächlich in den wenigsten als direkt illegal eingestuft.

      ... Technisch gesehen gibt es sogar Bereiche der Nekromantie die weit genutzt werden und recht angesehen sind, wie z.B. in der Medizin (Lebenserhaltende Maßnahmen, gezieltes Abtöten von Bereichen wie z.B. ein Krebsgeschwür), der Religion (das Sendungsritual das jeder Priester kann um verstorbene Seelen ins Jenseits zu geleiten [wird gemacht um sicher zu gehen dass keine Untoten entstehen... man kann sich das in etwa vorstellen wie DIE SZENE HIER aus Final Fantasy 10] ist streng genommen Nekromantie und sogar Seelenmanipulation, halt nur nicht negativ) und anderes.

      Das klassische Bild des Nekromanten als schwarz gekleideter Kuttenträger der eine Zombiearmee aufbaut um ein nahegelegenes Dorf zu überrennen ist in meiner Welt zwar durchaus vorhanden, aber nicht das primäre Bild das die Bevölkerung hat... meine Nekromanten sind quasi wie Chemiker in unserer Welt. Man weiß sie machen nicht nur schlimmes und sind sehr nützlich aber trotzdem denkt man im Hinterkopf zuerst an das Klischee vom verrückten Wissenschaftler der Gifte oder Drogen kocht.

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Gedichte, Lieder, Reimereien" geschrieben. 15.08.2021

      Was ich gerne mache ist nicht Geschichten schreiben sondern Zusammenfassungen oder Ausschnitte aus Geschichten zu schreiben und die dann zu nutzen.

      Ich schreibe also nicht das wunderbare Buch "Dr. Zalmat und das Rennen zum Westpol" (ja, das gibt es wirklich... Dr. Zalmat ist ein echter Abenteurer über den, meistens auf wahren Begebenheiten, oft aber übertrieben dargestellt, Geschichten geschrieben werden... quasi Groschenromane im Abenteuergenre, also dasselbe was auch z.B. die Indiana Jones Filme inspiriert hat). Ich schreibe aber eine Zusammenfassung des Buches die ich dann meinen Spielern oder so in die Hand gebe. Inspiriert wurde ich durch eine Szene (die ich auch gleich ziemlich kopiert habe) aus Girl Genius, in dem über zwei Seiten die Oper "Der Sturmkönig" beschrieben wird:

      Seite 1

      Seite 2

      Ich finde diese Methode an sich gut, weil man bekommt einen Abriss über eine längere Geschichte und bekommt auch gleich den Ton zu spüren in dem es geschrieben ist.


      Lyrik finde ich in Theorie recht toll, in Praxis ist das ein Thema an das ich mich nicht wirlich herantraue, also habe ich bisher nur kurze Gedichte verwendet, so 2 bis 4 Zeilen lang. Meistens arbeite ich da auch eher mit Referenzen, wie: "Das Gedicht ist ein Memento Mori über ein altes Ehepaar" anstatt es genau zu schreiben

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Sprachentwicklung (bei langlebigen/unsterblichen Völkern)" geschrieben. 15.08.2021

      Wenn wir von menschenähnlichen Denkmustern ausgehen dann stimme ich weitgehend der Generationenhypothese zu.

      Es gibt eine grobe Aussage über Technologie, die man auch auf Sprache anwenden kann.
      Was vor und während deiner Kindheit entwickelt wird, ist "normal" für dich.
      Was bis du ca. 35 bis 40 bist entwickelt wird, ist neu, meistens aufregend und du könntest dir eine Karriere auf dem Gebiet vorstellen
      Was entwickelt wird nachdem du 40 bist ist ungewöhnlich, braucht keiner und ist potentiell etwas schlimmes.

      Ähnliches habe ich bei Sprache beobachtet. Ja, @Saavedro hat seine Sprache recht schnell entwickelt. Aber ich wette der größte Entwicklungsschub war während der Jugend und des jungen Erwachsenenalters. Wenn ich ältere Erwachsene ansehe, also meine Eltern, Großeltern und deren Generationen, höre ich öfters solche Sachen wie "sowas tut mir in den Ohren weh" oder "verdummung der Sprache" und selbst wenn ich darauf hinweise dass gewisse Sachen sogar bereits im Duden als korrekt stehen, kommt trotzdem ein "es klingt trotzdem falsch". Nach einem bestimmten Alter hört die Entwicklung weitgehend auf und man bleibt bei seinen festgefahrenen Bahnen. Das ist nicht schlimm und war sogar evolutionär vom Vorteil zu bestimmten Zeitpunkten, weshalb es sich auch entwickelt hat (quasi: ich bin so aufgewachsen also war die Methode erfolgreich, weshalb also eine bewiesene erfolgreiche Methode ändern und etwas riskieren dadurch), aber es sorgt halt dafür dass sich die Aufnahme von Neuerungen ab dem Erwachsenenalter deutlich verlangsamt. Als Beispiel: wenn ein damaliger Revoluzzer wie sagen wir Lincoln heute noch leben würde und an der Macht wäre... Ja, für die damalige Zeit war er revolutionär und hat die Sklaverei de facto abgeschafft (lässt sich streiten aber sagen wir das einfach mal so) und ich denke mal dass er sicherlich im Laufe der Jahre noch ein paar modernere Gedanken angesammelt hätte... aber meiner Meinung nach wäre es (wenn man sich seine sonstigen Ideen anschaut, sagen wir... Frauenwahlrecht und so), dann wäre er heute wohl eher ultrakonservativ in seinen Gedanken. Und da Sprache ein Teil der Kultur ist... entwickelt sich die Kultur langsam wird sich auch die Sprache langsam entwickeln

      ---

      Jetzt aber zu anderen Punkten die ich da eher als Problem sehe...

      a) Ein langlebiges Wesen wird definitiv nicht wie ein Mensch denken. Nur mal als Beispiel: die Menschheit wurde auf meiner Welt mal von einem Zwergen beschrieben als: "sie sind in erster Linie angetrieben von Angst. Angst, morgen nicht mehr da zu sein und vergessen zu werden. Deshalb versuchen sie ein Monument ihres kurzen Daseins zu schaffen um nicht im Hintergrund unter zu gehen." Es sprach dabei über die technische Entwicklung und versuchte zu erklären warum Menschen so viel neues Zeug erfinden und es auf den Markt bringen ohne es zu testen und die Konsequenzen zu überdenken (die Zwerge würden den Verbrennungsmotor als Beispiel erstmal so 50 bis 100 Jahre im Kleinen testen und dann wahrscheinlich bereits merken dass der CO2 Ausstoß ein Problem werden könnte und überlegen ob sie ihn überhaupt der Öffentlichkeit geben sollten wegen der Nebenwirkungen). Jemand wie ein Elf der einige Jahrhunderte bis Jahrtausende lebt sieht Wochen oder sogar Monate wie wir Tage sehen.

      b) Das eigentlich größere Problem: langlebige Wesen werden sehr definitiv KEINE Generationen haben. Wir haben Generationen weil wir so kurz leben und nur eine gewisse Dauer fruchtbar sind (als Frauen). Das heißt es gibt immer größere Gruppierungen die "gemeinsam" Kinder bekommen und dann nie wieder. Ein langlebiges Wesen kann theoretisch über Jahrhunderte Kinder bekommen. Was für uns Großmuttergeneration, Muttergeneration und Kindgeneration wäre, würde bei langlebigen Wesen ein bunter Mix sein aus jüngeren Leuten die Kinder bekommen und Leuten die Kinder bekommen aber schon jahrhunderte alt sind. also gibt es da kein "einheitliches" Wertgefüge sondern in jeder Gruppe gleichaltriger ein mix aus Wertgefügen die in unterschiedlichen Jahrhunderten entstanden sind. Also denke ich nicht dass sich sowas wie eine Generationenstruktur ausbilden würde... was dann natürlich den Generationenwechsel in Kultur und Sprache ein klein wenig schwerer macht...

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Pfui, das macht man nicht - Ekel und Scham" geschrieben. 15.08.2021

      Zitat von Harbut im Beitrag #2
      Ihr Schamgefühl ist eigentlich nicht vorhanden, da sie unter Wasser bedingt durch ihre Anatomie keine Kleidung tragen.

      Wie sieht es mit anderen Formen von Scham aus? Wie zum Beispiel beim Essen, aufs Klo gehen oder so? Scham hat ja nicht zwangsläufig etwas mit Nacktheit zu tun

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Zombies, Skelliemen, Geister und andere Untote" geschrieben. 15.08.2021

      Zitat von Efyriel im Beitrag #12
      Genau das meinte ich. Es klingt nämlich echt unheimlich.
      Wenn man sich vorstellt, wie man sich selbst dabei zusehen muss,
      wie man verschiedene Dinge tut, die man sonst vielleicht nie tun würde.


      Genau das ist der Grund warum auf meiner Welt Geistbeherrschung hochgradig illegal ist, im Gegensatz zu nur Teilen der Nekromantie. Eingiff in den Willen oder die Seele eines Wesens ist unschön und kann zu übelsten Zwecken ausgenutzt werden, außerdem führt Manipulation der Seele fast zwangsläufig zu Veränderungen der Seele (und damit fast zwangsläufig zu Probleme beim Übergang der Seele ins Jenseits --> Untote wie Geister entstehen) Im Bereich Nekromantie ist deshalb nur Seelenmanipulation illegal.

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Zombies, Skelliemen, Geister und andere Untote" geschrieben. 06.07.2021

      Zitat von Aguran im Beitrag #4
      Interessanter Aspekt, wie kommt das zustande, diese Verbindung zur Magieanwendung und dem Untot?


      Ein Magieanwender muss größere Mengen Magie kanalisieren um zu zaubern. Das heißt er nimmt regelmäßig eine den Körper und die Seele verändernde Strahlung auf und behält sie für eine Weile im Körper ehe er sie wieder entsendet. Diese Sendung ist nicht perfekt und es bleibt deshalb immer etwas Reststrahlung im Körper übrig. Im Laufe der Zeit sammelt sich diese an, der Körper wird also verstrahlt. Wenn man diese Verstrahlung nicht regelmäßig entfernt führt diese Akkumulation dazu dass, wie in verstrahlten Regionen, der Körper wiederauferstehen kann.

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Zombies, Skelliemen, Geister und andere Untote" geschrieben. 04.07.2021

      Zitat von Elatan im Beitrag #2
      Ich könnte mir auch vorstellen, dass solche Zombies in der Nähe nicht unbedingt gut für die Gesundheit sind, oder gibt es hier auch noch Maßnahmen, damit sie keine Seuchen verbreiten, ständig von Fliegen umschwärmt werden etc.

      Die Untoten der Annexiten werden mittels Konservierungsmethoden in einen Zustand gebracht in denen sie nicht mehr verrotten und Jahrzehnte halten können. Während der Zeit werden sie auch immer wieder "gewartet" in die Konservierung aufgefrischt.Sowas wie Fliegen und Krankheiten fällt deshalb weg.

      Zitat von Elatan im Beitrag #2
      Zuletzt gibt es dann noch quasi "Fake-Untote"

      Das erinnert mich an eine bekannte Geschichte aus einer D&D-Gruppe. Die wurden von Skeletten angegriffen und der Paladin gleich "ich zaubere Untote verbannen". Nichts passiert. "Wie? Ich zaubere Böses entdecken". Du siehst nichts. Am Ende kam raus: das waren keine Untoten sondern nur ein Magier der die Knochen als Objekte manipuliert hat

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Weltennews" geschrieben. 20.05.2021

      Ich habe mich jetzt entgültig entschieden und habe einen bestimmten "Quirk" der Sprache einiger indigener Völker des amerikanischen Kontinents in meine Welt übernommen.

      Wir Europäer sehen die Zukunft als "vor uns", weil wir uns auf sie zu bewegen und weil man sich ja normalerweise vorwärts bewegt, ist die Zukunft also vor uns. Einige indigene Völker sehen die Zukunft aber als "hinter uns", weil wir können sie ja nicht sehen, also muss sie hinter einem sein.

      Diese Kleinigkeit habe ich jetzt meine Elfen gegeben. Wenn Elfen also von der Zukunft sprechen, könnte es solche Sätze geben wie "Was morgen ist liegt hinter uns!", was dann natürlich bei Menschen die nicht mit diesem sprachlich kulturellen Detail vertraut sind verwirrend wirkt. Daraus haben sich im Laufe der Zeit einige Gerüchte über Elfen entwickelt die ihnen einen mystischen Touch geben aber letztlich vollkommen aus der Luft gegriffen sind. Solche Gerüchte gehen von "Elfen können alle hellsehen" bis hin zu "Elfen bewegen sich rückwärts durch die Zeit". Zweiteres wird noch verstärkt durch so kleine Details wie die tatsache dass Elfen irgendwie nicht sichtbar älter werden (sie sind ja in der Vergangenheit älter dann, werden also eher immer jünger), dass Elfen braun gebrannt sein können obwohl sie nachweislich seit Monaten nicht mehr in der Sonne waren (das heißt sie werden in der Zukunft in der Sonne sein und dadurch sind sie jetzt braun gebrannt) und einige andere "Beweise" für die Theorie.
      Die Tatsache ist aber dass diese Sachen alle unabhängig voneinander sind und garantiert nichts mit irgendwelchen mystischen Zeitreisen zu tun haben.


      ---


      Ebenso hat mich Nharuns soft Retcon inspiriert und ich werde auch meine "postapokalyptischen" Züge in der Welt ein wenig näher an die Gegenwart setzen. Es gab ja einen Kometeneinschlag auf meinem Planeten der für viel Unsinn gesorgt hat. Der war eigentlich vor etwa 8000 Jahren, also noch zu Steinzeit-Zeiten gedacht, ich werde ihn aber auf etwa vor 3000 Jahren legen, also in Bereiche in denen schon Geschichtsschreibung stattgefunden hat. Das heißt ich muss mir einen neuen Grund ausdenken warum der Neandertaler unter die Erde gegangen ist und zum Zwerg wurde (ich denke mal es wird darauf hinauslaufen dass sie vom Cro Magnon verdrängt wurden und nur unter der Erde überleben konnten).

      Das heißt nicht dass es postapokalptisch gerade eben ist, aber das heißt ich kann eine Idee die ich seit einer Weile habe in meiner Welt aktiv einbauen: Die Nacheffekte des Kometeneinschlags sind noch zu spüren, werden aber immer weniger. Die Welt ist also an einem Punkt angekommen an dem sie sich weitgehend geheilt hat. Meine Welt steuert also auf ein Klimaoptimum zu und die ganzen Qualen und Härten der Vergangenheit werden langsam weniger. Nach dem Motto: Unsere Großeltern und Urgroßeltern hatten noch oft Jahre ohne Sommer und der schwarze Regen kam jedes Jahr mehrfach, aber wir haben hier im Ort tatsächlich seit 2 Jahren keinen schwarzen Regen mehr gehabt!
      Bereits vorher war ziemlich der einzige Grund dass nicht schlimmeres passiert ist die Existenz der Naturgeister und Götter, die das Schlimmste unter Kontrolle gehalten haben (sonst hätte es ein Aussterbeevent wie bei den Dinos gegeben). Jetzt arbeiten die Geister und Götter aber immer noch dran und den Leuten ist das Eingreifen von denen tatsächlich bewusster weil es immer noch stattfindet und nicht "vor vielen tausend Jahren" war.




      Edit: Kometeneinschlaf... was ein Tippfehler ^^

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Politische Kultur Wochenthema (Die schwere Last)" geschrieben. 20.05.2021

      Gibt es Leute die, wie in der DDR und in Russland (und anderen kommunistischen/sozialistischen Staaten) nach der Wende geschehen die Unbefangenheit und mangelnde Erfahrung mit dem Kapitalismus in Cantree ausnutzen? Z.B. Land für einen Appel und ein Ei kaufen, mit Geld locken und dann Leute ausnutzen und so?

    • DrZalmat hat einen neuen Beitrag "Flanieren in Cantree" geschrieben. 20.05.2021

      Um mal kurz auf das "200.000 Einwohner ist für eine Hauptstadt wenig" zu kommen.
      Länder mit geringer Einwohnerzahl haben sowas durchaus, perfektes Beispiel: Reykjavik ist die Hauptstadt von ganz Island mit einer krassen Einwohnerzahl von... etwas über 128.000 Leuten (Stand 2019) und im ganzen Siedlungsverband aus 8 Ortschaften, Höfuðborgarsvæðið (Hauptstadtregion) leben ganze 202.000 Leute. Und damit ist die Stadt die mit Abstand größte auf Island.

      Also durchaus sehr realistisch für ein Winzelreich.

      Tatsächlich wird auf Island von einer "Stadt" gesprochen wenn eine Siedlung mehr als 1000 Einwohner hat. Im Vergleich dazu: in Deutschland benötigt ein Ort mindestens 2000 Einwohner, in Japan mehr als 10.000 Einwohner. Es kommt also ganz auf das Land an ab wann man von einer "Stadt" spricht... so jetzt aus geographischer Sicht.

      Und aus geographischer Sicht ist die Einwohnerzahl für eine wichtige Stadt wie die Hauptstadt nicht ausschlag gebend sondern in erster Linie die Zentralität (also der Bedeutungsüberschuss). Reykjavik hat einen riesigen Bedeutungsüberschuss im Vergleich zum Umland (das ja extrem dünn besiedelt ist), also ist es für Island das, was woanders eine Metropole wäre.

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