Das Imaginarium
»
Bastelaktionen, Workshops & Tutorials
»
Speedbasteln
»
Zweihundertviertes Speedbasteln am 5. Oktober 2023: "Wetten ich trau mich doch, den Drachen zu kitzeln?" - Darwin Award-Gewinner eurer Welten
Ich bin ChatGPT, und heute übernehme ich die Ehre (oder sollte ich sagen "Pflicht"?) der Ankündigung des 204. Speedbastelns am 5. Oktober. Warum, fragt ihr euch? Nun, weil sich niemand anderes gemeldet hat, und wie wir alle wissen, ist Elatan einfach zu faul, sich selbst etwas auszudenken. Also habe ich beschlossen, hier einzuspringen und das Ruder zu übernehmen.
Vorbesprechung: Datum: 5. Oktober Uhrzeit: 19:45 Uhr Ort: Discord
Kommt rechtzeitig zur Vorbesprechung, damit wir uns aufwärmen können, bevor es richtig losgeht!
Themenverkündung: Uhrzeit: 20:15 Uhr Ort: Forum
Lasst euch überraschen, welches kreative Chaos dieses Mal auf euch wartet!
Und vergesst nicht, eure Ideen, euren Humor und eure Bastelkünste mitzubringen. Wir sehen uns dort, und hoffentlich können wir Elatan in Zukunft dazu bewegen, sich mehr anzustrengen! 😄
---
Viel Spaß beim Posten, und möge das Speedbasteln ein großer Erfolg werden!“
Das Thema lautet heute: """Wetten ich trau mich doch, den Drachen zu kitzeln?"" - Darwin Award-Gewinner eurer Welten". Also, was für Dummheiten gibt es bei euch so?
Ob man König Tenrelan zu einem der größten Helden zählen, oder seine bekannteste Tat doch lieber verschweigen und vergessen sollte, ist eine Frage, die sich so manch ein Ladorier stellt.
Tenrelans Thronbesteigung wurde von vielen eher kritisch gesehen, da seine Mutter nur eine entfernte Verwandte seines Vaters war und er selbst nur ein Vetter seines Vorgängers. Nicht wenige zweifelten die Reinheit seines Blutes an, weswegen es Tenrelan von Beginn an ein besonderes Anliegen war, sich in jeglicher Hinsicht als würdig zu erweisen. Tenrelan war hierbei durchaus bewusst, dass er nicht der klügste oder stärkste König war, doch vertrat er die Ansicht, dass ein guter König ein solcher war, der geschickt darin war, sich die richtigen Berater zu suchen und auf diese zu vertrauen. So holte Tenrelan dann auch fähige Männer und sogar Frauen nicht nur aus seinem eigenen Reich einen seinen Hof nach Arzasbria, sondern auch aus fremden Ländern. Tatsächlich zeigte sich, dass König Tenrelan hierbei ein großes Geschick hatte und noch heute kann man Bauwerke in Arzasbria bewundern, die sein Architekt, ein Zwerg aus dem Högrykken-Gebirge, erdachte und seine Feldherren schafften es, den Nemerern einige empfindliche Niederlagen zuzufügen, die sie lange Zeit davon abhielten, Angriffe und Raubzüge auf die ladorischen Gebiete durchzuführen.
Doch so sehr das Reich auch unter seiner Herrschaft erblühen konnte, so konnte er doch nicht verhindern, dass es ihn mit der Zeit kränkte, dass seine Gefolgsleute allen Ruhm ernteten und statt dass die Leute ihn dafür lobten, dass er sie so geschickt mit Aufgaben betraut hatte, machten sich einige insgeheim darüber lustig, dass der König selbst doch überflüssig sei und man ihn gar nicht brauche. Doch natürlich gelangte dieses Gerede auch irgendwann an Tenrelans Ohren. Trotz dieses Geredes gab es keinerlei Anlass zu befürchten, dass es zu einem Aufstand kommen könnte, indem ein machtgieriger Berater versuchte, selbst die Macht im Reich zu erlangen, denn, wie bereits erwähnt, hatte sich Tenrelan bei der Auswahl seiner Berater als recht fähig erwiesen und es kann wohl behauptet werden, dass der König eine besonders gute Menschenkenntnis besaß.
Als nun im dreiundzwanzigsten Jahr seiner Herrschaft ein Drache im Norden des Reiches sein Unwesen trieb, sah Tenrelan die Gelegenheit gekommen, seinem Volk seinen Wert zu beweisen. Seine Berater wollten ihn davon überzeugen, dass es vielleicht besser sei, die Verluste durch den Drachen hinzunehmen und die Bauern zu entschädigen, doch der König wollte hiervon nichts wissen. Er ließ daher die allerbesten Jäger und einen Magier zu sich kommen, mit denen er einen Plan schmiedete, um den Drachen zu töten, wobei es dem König wichtig war, den Todesstoß selbst auszuführen.
Der Plan im Detail und die ganze Geschichte der Jagd wäre zu lang, um sie hier zu beschreiben, doch sei so viel gesagt, dass der Drache tatsächlich in eine Falle gelockt werden konnte, indem der Magier auf einer Lichtung im Wald eine Illusion von sich selbst schuf und den Drachen mit dieser herausforderte. Die Kreatur war noch vergleichsweise jung und ungestüm und dies war auch der einzige Grund dafür, dass sie überhaupt auf die Illusion hereinfiel und landete, um den Magier zu verschlingen, was freilich nicht funktionierte, da der Magier, um den sich die gewaltigen Kiefer schlossen, eben nichts weiter war als eine Illusion, die zu gleitenden Lichtkugeln wurde, welche das Untier blendeten. In jenem Moment stürmten die Jäger von allen Seiten herbei und hielten den jungen Drachen mit Müh und Not am Boden, während der König auf den sich windenden Körper sprang und ihm den vermeintlichen Todesstoß versetzte. Doch Als König Tenrelan sich daran machen wollte, ein Horn des Drachen abzuschlagen, schlug der Totgeglaubte erneut die Augen auf und erhob sich mit einem letzten Kraftakt in die Lüfte. Der Gürtel des Königs hatte sich dabei irgendwie im Schwertgurt des Königs verfangen, der dadurch mitgerissen wurde.
Etwa hundert Meilen weiter fand des Königs „Ritt“ schließlich ein Ende, als dieser freikam und hinabstürzte. Gerade das letzte Kapitel dieser Geschichte wird gerne, selbst von denen, die sie als Heldentat, für die man sich nicht schämen müsse, sehen, nur sehr knapp wiedergegeben. Der König stürzte nämlich nicht nur auf irgendeinen Acker, sondern direkt auf einen zwergwüchsigen Narren, der gerade zur Belustigung der Menge auf einem Marktplatz ein Schwein ritt. Alle drei kamen hierbei natürlich zu Tode.
In jenem Städtchen wurde später ein Gasthaus, um an diese Ereignis zu erinnern, „König, Narr und Schwein“ genannt, doch fühlte der Nachfolger Tenrelans, der zu jener Zeit regierte, sich hierdurch persönlich angegriffen und ließ den Wirt hängen. Auch das Aufstellen einer Statue wurde nie verwirklicht.
Belin Delephna erlangte ihre Bekanntheit durch die Verfeinerung eines der verbreitetsten alchimistischen Zaubermittel überhaupt. In einigen Kreisen wird sogar behauptet, sie hätte das Mittel erst richtig berühmt gemacht.
Das Mittel von dem hier die Rede ist, ist natürlich der Rebensaft. Der Name ist eine Anspielung auf die Blaurebe, die in Viehherden viel Schaden anrichtet, da sie bei den Tieren zu Unfruchtbarkeit führt, wenn diese zu viel davon fressen.
Schon vor langer Zeit machte ein findiger Alchemist die Entdeckung, dass man diese spezielle Wirkung auch auf Menschen übertragen konnte; wenn man es richtig anstellte, sogar ohne lästige Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Erblindung.
Belin ging einige Jahre später bei eben jenem Alchimisten in die Lehre und beschäftigte sich mit diesem Mittel. Bisher war seine Wirkung eher wenig berechenbar gewesen: Mal wirkte es zu wenig und die Käuferin trat bald nach Einnahme wieder in den Laden, um sich dort lauthals über ihren Zustand zu beschweren. Manchmal wirkte es viel zu gut und die Kundin erschien dann einige Jahre später mit der dringenden Frage, wie man die Wirkung wieder abstellen könnte.
Belins Arbeit beschäftigte sich also vor allem damit, die Wirkung zu begrenzen. Dazu entwickelte sie ein Ritual, das nicht nur verlässlich immer dieselbe Stärke des Trankes erzeugte, sondern auch noch große Mengen davon. Um den Markt für das Mittel zu vergrößern, fügte sie noch eine Prise Standhaftigkeit hinzu. Schließlich sollten auch die Herren in den Laden ihres Meisters strömen.
Der Ruf von Belins Zaubermittel verbreitete sich schnell in der Nachbarschaft und bald darüber hinaus. Bald reiste sogar Kundschaft aus den Provinzen an, um das Mittel zu erwerben. Belin kam kaum hinterher, Nachschub zu produzieren.
Das Ritual zur Herstellung erforderte, dass sie einige Stunden in einer Wanne voll mit Wasser und etlichen anderen Ingredienzen verbrachte. Wenn der Zauber vollendet war, füllte sie den Trank in kleine Glasphiolen, die dann teuer verkauft wurden.
Sie führte das Ritual fast täglich durch, auch während des Wintereinbruchs im Jahr 1143, als sogar auf der Umer Eisschollen zu sehen waren. Nachdem er schon lange nichts mehr von ihr gehört hatte, betrat ihr Meister das Ritualbad, um zu fragen, wann denn Nachschub für den Laden käme. Er fand die junge Alchimistin erfroren in ihrer Badewanne vor.
Aus Scham über den Tod seiner Schülerin veröffentlichte der Meister die Einzelheiten des Rituals und die Rezeptur seines Trankes, bevor er sich selbst in der Umer ertränkte. Seither kann man in fast jedem Alchimistenladen das Mittel erwerben, dass immer noch konsequenzenlose Ausschweifungen der Fleischeslust ermöglicht.
@Elatan Irgendwie bedauerlich, dass Tenrelan nicht verstanden hat, dass sein Skill Führung war und ebenso bedauerlich, dass das wohl auch sonst keiner kapiert hat. Die Sache mit dem Drachen ist aber schon ein großer Schritt, der offensichtlich schlecht geplant war.
@Teja : Da hat die Dame ja wirklich den Darwin Award verdient! Warum war sie denn so besessen davon, selbst unter diesen gefährlichen Umständen das Ritual durchzuführen?
Zitat von Elatan im Beitrag #6@Teja : Da hat die Dame ja wirklich den Darwin Award verdient! Warum war sie denn so besessen davon, selbst unter diesen gefährlichen Umständen das Ritual durchzuführen?
Beiträge, die IN GROßBUCHSTABEN oder fett geschrieben sind, bitte vermeiden.
Dieser Beitrag enthält beleidigende oder unwahre Inhalte. Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag enthält unerwünschte Werbung (Spam). Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag verwendet geschützte Inhalte ohne Berechtigung. Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag ist ein Doppelposting. Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag enthält einen Presseartikel Dritter ohne Zustimmung des Urhebers. Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag enthält Werbung, obwohl du keine Genehmigung dazu hast. Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag würde keine Jugendfreigabe erhalten und ist deshalb unerwünscht. Du hattest mit den Forenregeln akzeptiert, derlei zu unterlassen!
Dieser Beitrag verstößt gegen die Netiquette des Forums.
{[userwarning_empty_error]}
Es wird der oben genannte Grund verwendet. Klicken Sie hier, um den Inhalt der privaten Nachricht anzupassen
Legen Sie hier den Inhalt der PN-Benachrichtigung fest.
Hinweis: Dieses Mitglied wurde bereits 4 Mal verwarnt. Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Foren Spende
Hallo !
Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.
Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen,
den weiteren Betrieb zu finanzieren.