-- Dies ist der Anfang einer Geschichte, die langsam und immer Seite für Seite voranschreiten soll. Ich weiß nicht wohin es führt, oder ob es überhaupt irgendwohin führt, aber das kann nur die Zeit zeigen. --
Kunst
»Es geht darum, was du möchtest, nicht was ich möchte.« Seine Stimme hallte mir in den Ohren wie die große Glocke. Er hatte recht und genau darum klang er für mich wie eine Glocke. Ein Weckruf am Morgen, ein Signal zu Mittag und zur Nacht. Wenn ich ihn ansah, dann sah ich mehr als kantige markante Gesichtszüge. Ich sah meinen Bruder, der immer für mich da war und mir half mein eigenes Glück zu finden. »Du bist der beste Bruder, den man sich vorstellen kann. Aber was soll ich tun, wenn ich nicht weiß, was ich wirklich möchte? Vielleicht denke ich nur, dass ich das tun will, weil andere so davon schwärmen und selbst gerne die Chance hätten das zu tun?« Ich war mir nicht sicher und das machte mir zu schaffen. Was, wenn ich mich falsch entschied? War das wirklich mein eigener Wunsch? Das Lächeln in seinem Gesicht ging oft seinen verständigen Worten voraus. Er wusste einfach immer einen Rat, selbst wenn ich die dämlichsten Fragen stellte. Ich mochte mir gar nicht vorstellen, was ohne ihn aus mir geworden wäre. Meine Eltern hatten so viel um die Ohren, dass sie eine alte Frau dafür bezahlt hatten uns groß zu ziehen. Sie war stets streng gewesen, aber eben schon ziemlich alt. Andiran hatte mich oft bei der Hand genommen und wir waren los gelaufen. Trotzdem waren wir traurig, als sie vor einigen Jahren starb und das, obwohl wir keine kleinen Kinder mehr waren, sondern selbst erwachsen. »Du kannst jederzeit zurück kommen. Wenn diese Idioten dein Talent nicht zu schätzen wissen, kommst du einfach wieder hier her und fängst etwas anderes an!« Die Tracht des Marktaufsehers stand ihm gut und die grüne Schärpe schmeichelte seiner Gesichtsfarbe. Farben und Formen bedeuteten mir viel. Es spielte keine Rolle, ob sie in einem Kleidungsstück, einer Gebäudefassade, oder im Gesicht zu finden waren, denn meiner Meinung nach, war alles Kunst. Ich verbarg mein Grinsen hinter dem Blumenfächer, trotzdem bemerkte er es und legte den Kopf schräg. »Du glaubst mir doch?«, fragte er neckisch und ich beeilte mich zu nicken. Manchmal ging Andiran etwas zu weit und ich wollte nicht, dass er sich meinetwegen in Schwierigkeiten brachte. »Erletta, ich will dich Glücklich sehen.« Plötzlich wirkte er ernst und hielt mir seine Hand hin. So mussten ihn die Marktleute sehen, wenn er seine Runde drehte und die Gebühren verlangte. Ein groß gewachsener junger Mann mit kantigem Kinn und kalten grauen Augen. Nur seine Freunde und ich kannten den zu Späßen aufgelegten Theaterdarsteller, der er wirklich war. Oder war auch das nur eine Rolle die er spielte? Manchmal hatte ich Angst. Andiran verbarg etwas vor mir und ich hatte Angst davor, was es sein könnte. Einerseits wollte ich diese Ungewissheit los haben, auf der anderen Seite jedoch war die Angst zu groß, dass es alles verändern würde. Ich atmete tief durch und legte meine Hand in die Seine und er zog mich auf die Füße. Der Rock bauschte sich um meine Knöchel. Das Gefühl war schön, ich mochte das schon immer, wenn der Stoff um einen wogte und vom Windhauch der Bewegung getragen wurde. »Du bist wie die Blumen der Kesis-Bäume: Nicht sehr auffällig aber zart und widerstandsfähig zugleich. Vielleicht sind sie nicht die Auffälligsten, doch ihr Duft ist unvergleichlich. Bei dir ist es der Klang deiner Musik und deine Ausstrahlung, die auch diese alten Meister von deinem Können überzeugen werden. Ich bin davon überzeugt, dass die Prüfungen ein Leichtes für dich sein werden und sie dich einfach aufnehmen müssen.« Er klang überzeugter, als ich selbst es war und doch wünschte ich mir, dass es zur Wahrheit würde. In zwei Wochen war die Aufnahmeprüfung der großen Akademie der Künste in Regunsilam. Das war die Stadt mit den größten und bekanntesten Theatern im ganzen Land und ich hatte mich erfolgreich für die Prüfungen beworben. Alleine das war schon etwas besonderes, denn wir wohnten in einem kleinen Dorf und ich war entsprechend nervös. Es gab niemanden hier in der Gegend, der an der Akademie gewesen war. Es konnte mir also keiner sagen, was mich erwarten würde, sollte ich die Prüfungen bestehen.
Das denke ich auch bzgl. Dezember und Weihnachten.
Gerade versuche ich mehr über den Rat von Maras herauszufinden. Mit eingeschlossen der Saal in dem sich der Rat trifft.
Ich lasse immer wieder Bilder von KI generieren und nutze sie als Vorlagen für Personen. Da mein Problem aber gerade Perspektive und Proportion ist, erscheint mir KI da weniger geeignet um das zu redzuieren, weil diese Bilder in genau dem Bereich auch oft Fehler haben.
Ich habe mir vorgenommen in der nächsten Zeit Charaktere zu malen/zeichnen. Weil ich ja so meine Probleme mit Personen habe, nutze ich evtl. die Figuren aus einem 3D Programm als Vorlagen, weil ich die Figur dann auch aus verschiedenen Richtungen anschauen kann.
@Elatan bist du denn mit deinem Vorhaben weiter gekommen?
Durch meine P&P Spieler lerne ich auch immer mal wieder ein wenig über meine Welt dazu. Das Problem ist derzeit eher das auch mal vernünftig aufzuschreiben.
Ich bin in den letzten Wochen nicht wirklich zu was gekommen, andere Dinge haben mich beschäftigt. Mein Ziel bleibt weiterhin die Meerenge und das Drumherum von Grokja.
Vielleicht komme ich nächste Woche ein wenig dazu mehr festzuhalten, da habe ich nämlich Urlaub Ich will mich einmal mit der Situation in der Meerenge und dem Binnenmeer von Grokja beschäftigen, da dort Piraten unterwegs sind und ich dort evtl. ein kleines Abenteuer ansiedeln werde.
Wie schon angedeutet habe ich in der Zwischenzeit zwei Gasthäuser mit etwas Hintergrundgeschichte und Wirten ausgearbeitet. Zudem weiß ich inzwischen etwas über eine kleine Gruppe die sich im Untergrund (tatsächlich in Kellern und Abwasserkanälen) der Stadt versteckt. Diese Gruppe besteht aus Außenseitern die ihrer Ansicht nach keinen Platz in der Gesellschaft finden konnten.
Evtl. kann ich nach Mittwoch noch ein wenig mehr dazu festhalten. Zumal einer der Gruppe einen Packt mit einer höheren Wesenheit eingegangen ist. Darüber muss ich noch etwas nachdenken...
Meine Zwischenmeldung bestand zwar nur aus einem panischen Ausruf, als ich glaubte meine Karte sei mit dem Programmabsturz ganz weg, trotzdem habe ich einige Punkte von Maras und im Besonderen der Hauptstadt Islatan bearbeitet. Dabei sei erwähnt, dass die Rollenspielgruppe die dort derzeit unterwegs ist der eigentliche Anlass dazu darstellt gerade diese Region etwas weiter auszuarbeiten.
Herausgekommen ist bislang das Aussehen der Stadt (mit Karte), etwas über die Bewohner, den Glauben und wie es auf einem Marktplatz zugeht.
Ich werde an der Stelle vermutlich auch vorerst weiter machen. In der Stadt und dem Land gibt es noch so einige Stellen die Informationen brauchen, oder über die ich einfach noch nichts festgehalten habe. Dringende Informationen die ich brauche drehen sich um die Akademie und die Bibliothek, sowie das Schloss. Dazu gehörend dann auch die wichtigsten Personen vor Ort und bei den einzelnen Organisationen die dahinter stehen.
Interessant, interessant Haben diese Länder komplett stehende Heere mit Leuten deren Beruf das ist, oder werden viele Kämpfer nach Bedarf einberufen? Wenn es stehende Heere gibt, warum? Ist es da so kriegerisch, dass es nötig ist ständig ein Heer zur Verfügung zu haben, einfach zur Sicherheit, oder gibt es vielleicht andere Gründe?
@Nharun Ich stimme Elatan zu, das ist ganz schön viel und manche Schriften sind leider wirklich nicht sonderlich gut lesbar (und ich meine nicht nur die "Quellen", sondern auch diese Überschriften).
@Elatan Mir fällt es ja immer etwas schwer längere Texte am Bildschirm zu lesen (besonders hier im Forum, wo die Zeilen echt lang sind), trotzdem habe ich es gelesen. Dafür das du alles neu geschrieben hast ist die Geschichte ziemlich gut geworden. Mit den Namen der Hauptleute bist du wohl durcheinander geraten, die tote "Rechte Hand" kommt zwei Absätze später wieder lebendig vor.
@Sirion Tond Klingt unangenehm der Wald. Was hält die Insekten davon ab auf die Tafelberge zu krabbeln und fliegen? Besimmt gibt es eine Menge Legenden rund um diesen Wald. Wirst du einzelne davon Aufschreiben?
Thema von Efyriel im Forum Workshops, Tutorials u...
Nharun: "dazu fände ich aber einen Foren-Post bei Gelegenheit mal ganz interessant ..." Elatan: "Du schaffst es durch Schnipsel den Eindruck zu erwecken, da stecke viel mehr dahinter"
Ich möchte den Eindruck der Sprache vermitteln, ohne mir lange Gedanken um ausgefeilte Gammatik oder Sprachbausteine aus Linguistik und anderen Wissenschaften zu machen. Vielleicht möchte ich einzelne Sätze in dieser Sprache schreiben und ihr eine Schrift spendieren, weil ich auch den Eindruck der Schrift vermitteln möchte. Denn Sprachen und Schriften können ja auch einen Eindruck über das Volk vermitteln, das sie nutzt. Ich will gar keine ganze Sprache erstellen und sie fein ausfeilen und mir über Sonderfälle in den Regeln Gedanken machen. So eine Sprache hat sich über einen langen Zeitraum entwickelt und ich habe auch das Gefül ich könnte gar keine komplette Sprache erfinden die dann so klingt als habe sie sich entwickelt.
Mein Vorgehen bei den Sprachschnippseln die ich erstelle und habe ist dabei ungefähr so: 1. Wie soll die Sprache sich anfühlen und anhören? Geschmeidig, Holprig, Ungelenk? Nutzt sie Umschreibungen, ist sie Blumig, ist sie sehr direkt? Nutzt sie Worte, Silben oder etwas anderes? 2. Ich denke mir einige Wörter aus, oder wandele Wörter einer existierenden Sprache um bis der Eindruck der Sprache so ist, wie ich das möchte. Häufig kenne ich nur eine Begrüßung und eine Verabschiedung. 3. Wenn ich mag, bilde ich einzelne Beispielsätze die zur Sprache und dem Volk passen. Manchmal frage ich mich, wie man einen Satz zu einer Frage macht, oder die Vergangenheit bildet. Dazu gibt es vielleicht eine einfache Regel. 4. Vielleicht verknüpfe ich die Sprache mit einer Schrift. Diese kann sogar die Sprache beeinflussen, oder umgekehrt. Wenn die Schrift aus Zeichen besteht, gibt es für manche Wörter vielleicht gar keine Zeichen, oder es gibt Zeichen für die es keine Wörter gibt?
Weil Ihr so neugierig seid... Wie entstand die Sprache von Grokja? - Ich wollte einen Satz bilden und dafür brauche ich natürlich einige Wörter. - Die Sprache sollte einfach einmal ein bisschen anders funktionieren als die schon vorhandenen. - Alles was ich bislang zur Sprache hatte waren die Namen der Kontinente wo sie gesprochen wird (Dest-Grokja und Omei-Grokja). Jemand hatte ohnehin schon einmal gefragt, ob diese Namen eine Bedeutung hätten. (Haben sie bis jetzt nicht ganz.) - Der erste Schnippsel den ich hatte war: "Gro kja* tin di me" übersetzt heißt das "Land unser schenken Wesen es" oder "Das Land, welches uns von den Wesen geschenkt wurde." So heißen also die Kontinente. Kurz wird das als "Grokja" bezeichnet, denn Menschen kürzen gerne etwas, wenn das geht und passt. - Ich wollte keine Sprache die einfach nur für ein deutsches Wort ein anderes nutzt und dann vielleicht in einer anderen Reihenfolge anordnet. Solche Sprachen habe ich schon und diese sollte ja anders werden. Es wird also eher selten ein Wort direkt mit einem anderen übersetzt, da die Sprache etwas anders funktioniert. Das macht es für mich schwerer Sätze zu bilden, lässt sie aber ungewohnter klingen.
Die Satzteile von "Gro kja* tin di me": Gro - steht für Land und wird immer mit einem weiteren Wort genugt das näheres zu diesem Land angibt z.B. "unser Land", "großes Land" kja - ist ein Wort des Besitzens und beschreibt die Zugehörigkeit zu etwas. Dabei gehören die Menschen dem Land, aber auch das Land gehört den Menschen. * - das Sternchen nutze ich als Satzzeichen, da es nicht einem Kommata entspricht, sondern einfach zusammengehörige Satzteile markiert, es ersetzt so etwas wie dass/welches/jenes. Man pausiert hier kurz im Sprechfluss. tin - steht als Wort für schenken/ bekommen (haben)/ etwas wird jemandem zugesprochen di - markiert ein Wesen/ eine Person, steht es alleine, ist es ein unbestimmtes Wesen (nicht unbedingt eine Person!). Manchmal wird "di" auch für die Götter, oder einen Gott, verwendet. me - bedeutet "es" und bezeichnet anders als "di" den unbestimmten Gegenstand des Satzes. Dieses Wort nimmt oft Bezug auf das davor stehende Satzteil (aber eben nicht immer).
Ein weiterer Satz: "Loi itije ofik tomild* okjalik-di me|*" Loi - steht für Eines, ein einzelnes Teil, nicht mehrere itije - fliegen ofik - in der/ in dem (das), etwas ist in einer bestimmten Umgebung, diese kann jedoch auch unbestimmt sein z.B. Höhe tomild - Höhe (kann man sicher auch für hoch oben, oder vielleicht auch nur oben nutzen) okjalik-di - ist ein zusammengesetztes Wort aus "okjalik" = Feder und dem "di" (Wesen) von oben. Das bedeutet dann soviel wie "Vogel". me - ist wieder der Gegenstand des Satzes um den es geht, der hier genauer als "Feder Wesen" definiert wird. |* - nutze ich als Markierung für das Satzende, weil es jedes Satzende markiert, egal ob Frage, Ausruf oder normaler Satz. Ein Punkt hätte mich hier zudem irritiert, weil die Schrift von Grokja reichlich Punikte enthält. Übersetzt heißt das also: "Eins fliegen in der Höhe* Feder Wesen es" oder "Der Vogel fliegt in der Höhe".
Als Fragesatz mit näherer Bestimmung des Satzgegenstands: "Loi itije ofik tomild* elit okjalik-di teik leisek me|*" Der Satz unterscheidet sich durch die Worte "elit" sowie "teik" und "leisek" vom Oberen. elit - fragt nach dem tun/machen des Substantivs und macht den ganzen Satz zur Frage. teik - groß leisek - weiß - - dies heißt das "me" ("Gegenstand dieses Satzes) ist groß und weiß Übersetzt: "Eins fliegen in Höhe, tut Feder-Wesen (Vogel) groß weiß es" oder einfach "Fliegt der große weiße Vogel in der Höhe?"
Im Satz steht also: 1. um was es geht und/oder wann es stattfindet (Eins) 2. was das tut (fliegen) 3. wo es das tut (in der Höhe) 4. evtl. Fragewort (tun/machen) 5. was tut etwas (Feder-Wesen, Vogel) 6. evtl. nähere Bezeichnungen des Satzgegenstands (groß und weiß) 7. evtl. "me" als umschließung wenn es um einen (unbestimmten) Gegenstand geht der davor vielleicht näher bestimmt wurde
Die Schrift dazu entstand einfach indem ich mit der Feder zu jedem Buchstaben ein beliebiges Zeichen aufgemalt habe. Der hier geschreibene Satz ist der Beispielsatz von oben: "Loi itije ofik tomild* okjalik-di me|*" [[File:grokja.jpg|none|auto]]
Wenn ich jetzt mehr Sätze schreiben möchte, nehme ich meinen Plan und erweitere ihn wie ich es für meine Sätze brauche und denke mir auch Besonderheiten aus wie ich das eben gerade möchte. Nebenbei erweitere ich natürlich auch meine Wörterliste und manches Wort erhält zusätzliche Bedeutungen, vielleicht bedeutet es ja in Kombination mit einem anderen etwas ganz anderes? Vielleicht schreibt man nicht überall immer "me" am Ende? Womöglich gibt es noch andere Wörter für "Loi" (Ein Teil)? Zählt man bis zu einer bestimmten Zahl und nutzt danach eher "viele" oder schätzt die Anzahl grob wie bei "gut ein Dutzend"? Wörter entstehen bei dieser Sprache rein nach dem Klang, so dass sie zu den anderen passen. Weitere Fragen entstehen während des Vorgangs und werden recht spontan gelöst.
Der Anfang der Welt ist auf Bioka fast überall im Chaos zu finden. Ein Gott, mehrere Götter oder Drachen(-Götter) brachten Ordnung in dieses Chaos und dadurch entstand die Welt Bioka. Aus diesem Grund wird der Anfang und auch die Geburt oft mit einem Symbol der Ordnung dargestellt. Oder etwas das zeigen soll, wie aus Chaos Ordnung wurde, wobei in manchen Regionen auch an die Ordnung im Chaos geglaubt wird. Ein Beispiel dafür sind die Götter Orduor und Ro die für Chaos und Ordnung stehen, zugleich Brüder und doch eine Einheit sind. (-> Einführungstext zu Götter & Glaube auf Bioka)
Über das Ende denkt man oft nicht so gerne nach, aber verbreitet ist der Glaube, dass der Körper einfach zerfällt (das kann man ja sehen) und die Seele in das Chaos zurückkehrt. Eine direkte Wiedergeburt ist also nicht anzunehmen, aber in manchen Regionen glaubt man, dass ein Teil eines Vorfahren in jedem Lebewesen weiterleben könnte. In diesen Regionen ist man sehr vorsichtig was man anderen antut, es könnte ja auch ein Teil der Mutter dabei sein. Die Teile der Seele die im Chaos aufgegangen sind, werden also irgendwann zu einer neuen Seele und leben dann ein neues Leben.
Die meisten Kulturen Biokas sehen für die Geburt eines Kindes ein Fest vor. Bei manchen ist es direkt nach der Geburt, bei manchen erst nach einigen Monaten. Das hängt teilweise auch mit der Sterblichkeit der Kinder zusammen, die an manchen Orten für die ersten Monate sehr hoch ist/sein kann. In einigen Regionen wird das Erreichen der Jugendphase (mit ca. 14 Jahren) größer gefeiert. Bei Völkern in denen Kinder seltener sind (weil sie sehr langlebig sind), wird die Geburt oft größer gefeiert, als bei anderen wo es häufiger zu Kindern kommt. Mit dem Tod verhält es sich ähnlich und eigentlich überall gibt es eine Zeremonie oder ein Ritus um Abschied zu nehmen.
Aus einer Frage kann kein ganzes Thema werden. Wie sieht es aus, hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie in deiner Welt mit Anfang/Geburt und Ende/Tod umgegangen wird?
Gibt es Symbole die für Anfang und Ende stehen? Welche sind das? Sind sie für Geburt und Tod gleich, oder anders?
Werden Riten durchgeführt? Wird nach einer Geburt gefeiert, freut man sich mit den Eltern und macht Geschenke? Wird nach einem Todesfall getrauert und das Beildeid ausgesprochen, irgendwie gefeiert? Denkt man darüber nach, oder ist es einfach nur vorhanden? Ist es etwas besonderes, oder schlicht Alltag? (und für welche Personen?)
Ich mag sowas, wenn nicht unbedingt der Stärkere der Bessere ist.
Ist die Matrix auch nach dem Anwenden eines Zaubers bestrebt wieder in die Originalform zurück zu gelangen und lässt die Wirkung dann wieder nach, oder ist das mit der gelungenen Manipulation dann überwunden?
Das Beispiel mit der Papierkugel erinnert mich ein bisschen an die Magieverwendung auf Ihnuya. Dort werden "Magische Zirkel" gemalt und das in der Regel auf Papier (es gingen auch Holz-, oder Tontäfelchen). Der Träger wird beim Wirken des Zaubers immer zerstört, darum nimmt man leicht ersetzbares Material.
Wie wird in Lhannd verhindert, dass die Waffe (ich bleib einfach mal bei diesem Beispie,l) durch die Magie beschädigt wird? Oder kann es bei einer (kleinen) Fehlberechnung dazu kommen, dass die Patrone dann schon in der Waffe explodiert und nicht wie erwünscht am Zielort?
Ich hab tatsächlich noch eine weitere Schnellreise-Art vergessen: Wandelnde Bilder Bis jetzt kenne ich nur eine einzige Person die solche Bilder herstellen kann und das ist "Weiser Bart". (Informationen zu Weiser Bart/Ilofin gibts auch hier im Forum.) Das sind Bilder die sich mit der gezeigten Szene verändern wie das Bild einer Webcam. Manche dieser Bilder kann man als Tor zu dem gezeigten Ort nutzen.
Zitat von Elatan im Beitrag #9Die Idee gefällt mir; sieht diese Ebene denn so aus wie Bioka, oder ist sie auch geographisch anders? Altert man in dieser Ebene ganz normal, oder könnte man dort theoretisch Jahrhunderte verbringen?
Die Ebene ist voller Nebel, man sieht also nicht, wie sie aussieht. Theoretisch könnte man dort Jahrhunderte alt werden ohne sich wirklich zu verändern, weswegen die Wächterin auch nicht weiß wie alt sie ist. Aber sie hat zum Glück einen Weg gefunden ab und zu in die Realität/Gegenwart zu wechseln, denn ihr war es dort irgendwann langweilig. Genau in diesem "dort bleiben" liegt aber auch eins der größten Probleme, man kann sich sehr leicht in dieser Ebene verlieren und das nicht nur weil alles voller Nebel ist. Da das Teil einer Geschichte ist, müsste ich da nochmal nachlesen. Manche gelangen für ganz kurze Zeit in ihren Träumen auch in die Ebene, aber das ist wieder etwas anders.
Jedenfalls ist es kompliziert und sehr viele Bewohner Biokas halten das Ganze für eine Legende.
Bioka kennt Weltentore, die zwar ein Portal in eine andere Welt darstellen (über Ramdazwi), aber damit kann man nicht wirklich Schnellreisen.
Die einzige Möglichkeit vermeintlich schneller von einem Ort zu einem anderen zu gelangen ist der Weg durch die "Ebene zwischen den Zeiten". Man muss den Weg trotzdem zurücklegen, allerdings vergeht die Zeit nicht bzw. kaum, während man sich bewegt. Wie man sich denken kann ist diese Ebene jedoch nicht ungefährlich und es besteht die nicht geringe Chance, dass man da nicht wieder (lebend) heraus kommt. Weil das sehr oft tödlich endet, wird dieser Weg durch die Ebene so gut wie nie genutzt. Bewacht wird die Ebene von einer Wächterin die sozusagen außerhalb der Zeit existiert. (Wobei ich natürlich einen einzelnen armen Charakter habe, der das einmal getan hat. Aber da ging es auch um etwas Wichtiges, darum hat er es riskiert, obwohl die Liebe seines Lebens auf ihn wartete.)
Farben waren von günstig bis nahezu unerschwinglich in allen Varianten zu finden. Besonders teuer sind dabei Farben die aus Rohstoffen hergestellt werden, die nicht heimisch sind. Bei den Farben für Kleidung muss man darüber hinaus aufpassen, dass sie nicht (zu) giftig sind.
Farben für Kleidung konnten direkt bei der Herstellung entstehen, oder die Textilien im Nachhinein gefärbt werden. Sie wurden aus Mineralien (z.B. Lapislazuli), Pflanzen (Färberkamille, Krapp) oder Tieren (Purpurschnecke) gewonnen. Dann gibt es noch Erden die zur Farbherstellung genutzt wurden, diese wurden jedoch eher in der Malerei genutzt (z.B. Umbra, Ocker).
Manche Fasern lassen sich nicht sehr gut färben, sie müssen vorbehandelt werden, damit sie die Farbe gut aufnehmen und diese zumindest einige Zeit bestehen bleibt. Ein Problem bei vielen dieser Farben ist nämlich die eher geringe Lichtechtheit. Lichtechtheit: Damit ist die Zeit gemeint, die ein gefärbtes Textil bunt bleibt, wenn es Licht ausgesetzt ist. Holunderbeeren können Blaugrau bis Blau bzw. Lila färben, das Material wird jedoch nicht sehr lange diese Farbe haben, wenn es Tageslicht ausgesetzt wird. Das ist Beispielsweise bei Kleidung der Fall.
Ich bleibe hier sehr grob und ungenau, da das Färben eine Wissenschaft für sich ist. Dabei gehe ich nicht näher auf den eigentlichen Vorgang des Färbens ein, da dieser je nach Materialien sehr unterschiedlich sein kann. Wer mehr darüber wissen möchte, kann unter den Links etwas mehr Informationen finden.
Rot: - Purpur ist die wohl teuerste Farbe, die aus den Häuschen der Purpurschnecke gewonnen wird. Margarete Bruns schreibt, dass man für 1 Gramm Farbe ca. 8000 Schnecken benötigt. Das Purpur wird erst richtig sichtbar, wenn der Stoff in der Sonne trocknet. Dieser Stoff war jedoch nicht nur wegen der vielen benötigten Schnecken teuer, sondern auch wegen der aufwändigen Verarbeitung. - Scharlach und Kermesrot entsteht durch die Verwendung der Kermesläuse, die diesen Farbstoff in sich tragen. - Krapprot wird ein Stoff durch die Verwendung der Wurzel der Krapp-Pflanze (auch als Färberröte bezeichnet). Alte Färberezepte sind die einzige Quelle alter Farben und Färbemethoden. Margarete Bruns nennt eine Zeit von 5 bis 8 Tagen für eine Färbung, die in dieser Zeit zwischen 10 und 17 Arbeitsgänge benötigte. Dabei wurden teilweise auch nicht so leckere Zutaten wie ranziges Olivenöl, Pottasche und Schlämmkreide verwendet. - Es gibt auch einige andere Pflanzen die rot Färben: weiße Melde, Labkräuter, Mosse, Flechten, Laub des Holzapfels. (Quelle: Ploss, Emil Ernst: Ein Buch von alten Farben. Daraus: Margarete Bruns: Von rotem Ocker, Karmesläusen und Purpurchnecken. Zur Geschichte der roten Farbe.)
Blau: - Ultramarin wird aus dem Halbedelstein Lapislazuli gewonnen und ist dadurch sehr teuer. Es heißt Ultramarin, da der echte Lapislazuli über das Meer kam. - Azur aus dem Halbedelstein Azurit als Ersatz für Ultramin. - Indigo (indische Farbe, Anilin) wird zu einem kräftigen Blau, jedoch ist der Färbevorgang aufwändig und stinkt. Man muss das Ganze gären lassen und mehrfach kochen. - Färberwaid enthält weniger des blauen Farbstoffes als die Indigo-Pflanze. - Farben aus Beeren wie Brombeeren, Holunderbeeren und Heidelbeeren sind zwar möglich, aber nicht sehr kräftig und schlecht haltbar, nicht sehr lichtecht. (Quelle: Ploss, Emil Ernst: Ein Buch von alten Farben. Daraus: Margarete Bruns: Von Azurit, Indigo und Anilin. Zur Geschichte der blauen Farbe.)
Gelb: Nahezu jede Pflanze ergibt eine gelbe Farbe. Manche davon sind kräftiger und haltbarer, sie wurden darum vermutlich eher verwendet. Z.B. Färberkamille, Hundskamille, Birkenblätter, Sauerampfer Bei diesen Pflanzen wird oft die Blüte, oder das Blatt verwendet.
Grün: Ein kräftiges Grün zu färben ist gar nicht so einfach. Ich habe Wolle zuerst Gelb gefärbt und dann mithilfe von Eisenvitriol in Grün verwandelt. Das hat ziemlich gut geklappt, allerdings braucht man eben Eisenvitriol dafür. Für kräftiges Grün muss man ansonsten immer Gelb und Blau kombinieren und das wurde wohl auch im Mittelalter so gemacht.
Beige/Braun: Entweder es ist die natürliche Farbe des verwendeten Materials, oder man nutzt Pflanzen um zu färben. Verschiedene Rinden und Blätter können Beige und Braun ergeben. Ich habe mit Walnussblättern schöne Ergebnisse auf Wolle erzielen können.
Schwarz: Richtiges Schwarz war schwer zu bekommen. Man verwendete möglichst schon dunkles Ausgangsmaterial und färbte es. Oft war die Farbe trotzdem eher dunkelbraun/dunkelgrau, wies Flecken auf oder war Farbstichig.
Meine eigene Färberei auf Wolle: [[File:IMG_3499.JPG|none|600px|400px]] Wie oben erwähnt konnte ich das Grün durch Zugabe von Eisenvitriol erzielen. Darunter waren die gleichen Gelbtöne wie daneben. Diese sind aus Birkenblätter, Sauerampferblätter und Kamillenblüten (helles Gelb) Das Beige und das Braun habe ich mit Walnussblättern erzielt. Dabei stand das Beige kalt über Nacht mit der Wolle in der Färbeflüssigkeit, während das Braune gekocht wurde. Außer bei Walnussblättern habe ich meine Wolle mit Alaun im Vorfeld gebeizt, damit die Farbe besser aufgenommen wurde.
- Ploss, Emil Ernst: Ein Buch von alten Farben. Technologie der Textilfarben im Mittelalter, mit einem Ausblick auf die festen Farben. Moos, 1989. Daraus: Margarete Bruns: Von rotem Ocker, Karmesläusen und Purpurchnecken. Zur Geschichte der roten Farbe. Margarete Bruns: Von Azurit, Indigo und Anilin. Zur Geschichte der blauen Farbe.
Weitere Informationen zum Thema kann man z.B. auf folgenden Seiten finden: Diese Frau hat sich ausführlich mit Farben und Färben beschäftigt: https://www.lustauffarben.de/Heilende-Farben/