In diesem Jahr wollen wir wieder einmal Weihnachten einen imaginären Tisch voll mit netten kleinen Gaben bestücken und brauchen dafür euch, denn Santa's Elfen kriegen dieses Jahr kein Frei weil sie mit Temu konkurrieren müssen.
Daher seid ihr, liebe Imaginaristen aufgerufen eifrig Geschichten zu schreiben, Gedichte zu verfassen, Bilder zu malen, Videos zu drehen, Tutorials zu schreiben, Tischdecken zu klöppeln und zu fotografieren - alles womit ihr den anderen hier eine kleine Freude und einen Zeitvertreib über die Weihnachtstage bereiten wollt.
@DrZalmat Du hast ein tolles Thema für deine Geschichte gewählt, Angst und Wahrnehmung sind ein starkes Team. Die schlichte Erzählung, der Alltag, das ist schon was in den psychologischen Horror passt und mich ein wenig an "Der Horla" von Maupassant erinnert.
@Elatan Handwerklich wirklich hervorragend erzählt, in einem lockeren, verdammt gut lesbaren Stil, der der Geschichte Anklänge einer "Volkssage" verleihen, mit dem für dich und deine Welt typischen Einschlag von Tolkien. Der Gruselfaktor mag da vordergründig untergehen, aber gerade die Dissonanz zwischen der lockeren, aber dennoch atmosphärischen Erzählung, und dem brutalen Inhalt (denn die Trolle sind definitiv Gruselgestalten), macht den Reiz des Ganzen als Horrorgeschichte aus.
Zitat von Elatan im Beitrag #6Wenn du das irgendwie in meine Lovecraft-Bücher reinschmuggelst, würde es mir gar nicht als "Fremdkörper" auffallen. Sehr schöne Geschichte, grade weil sie, wie Geris, nicht so "übertrieben" ist, sondern wirkt, als könnte sie real sein.
Zitat von DrZalmat im Beitrag #5eine schöne lokale Sage die durchaus in echt erzählt werden könnte. Gefällt mir sehr!
Vielen Dank, die Reminiszenz an Lovecraft und lokale Geisterschichten aus Neuengland war meine Zielsetzung. Schön, dass das auch so rüber kommt!
Man kann sie heute noch sehen, hinter fingerdickem Glas, im Nordflügel des Newcrest Museum, mit einer elektronischen Alarmanlage gesichert: eine eiserne Laterne, eher klein und unscheinbar, eine wie viele Petroleumlaternen ihrer Zeit. Ihr rußgeschwärztes Glas wirkt noch intakt, ihr Griff wie von Flammen verformt und versengt. Das Schild darunter benennt schlicht „Hexenlaterne, ca. 1858. Eigentum des John Byrdham, gefunden am Dunwich Pond“. Wer lange genug hinsieht, erkennt auf dem rußgeschwärzten Glas Schlieren, die keine rauchige Flamme gemacht hat, wie Fingerabdrücke, aber von innen eingebrannt. Manche Besucher behaupten, in den Schatten der Laterne bewege sich etwas, wenn das Licht über der Vitrine flackert. Es ist eine dieser Geschichten, die man in Newcrest lieber nicht erzählt, wenn die Nächte länger und kälter werden, wenn der Nebel vom Meer heraufzieht.
John Byrdham kam im Frühjahr 1829 zur Welt, in einer Zeit, da man in Massachusetts längst glaubte, die alten Schauergeschichten überwunden zu haben, die Cotton Mathers und sein Hexenwahn über Neuengland gebracht hatten. Doch im Land zwischen den Hügeln des verbrannten Dunwich und dem stillen Wassern des Pond hielt sich der Aberglaube noch hartnäckiger als das Gras zwischen den Steinen. Seine Mutter, so sagt man, sei eine der „Dunwich Women“ gewesen, Nachfahrinnen jener, die man im 17. Jahrhundert als Hexen verbrannt hatte, zusammen mit dem schrecklichen Sündenpfuhl, der das Dorf Dunwich gewesen war. John wuchs allein in einer schiefen Hütte am Südufer des Pond auf. Er lernte erst spät zu sprechen, sprach wenig, auch wenn manche sagen, er sprach viel zu den Pflanzen und Kräutern, die er am morastigen Ufer des Pond und zwischen den düsteren Ausläufern des Moonwood suchte. Er mied die Kirche und die Leute tuschelten, er sei nicht einmal getauft. Hin und wieder, so erzählten sich die Leute, habe man ihn in Frauenkleidern durch das Moor am Pond wandern sehen, nachts, allein, mit einer Laterne. Die Kinder in Moonwood Mills und Barrowhurst erzählten sich, dass er mit den Toten rede, dass man im Wind seine Stimme hören könne, flüsternd wie Wasser unter einer dicken Eisschicht. Manch ein Erwachsener lachte über das Kindergeschwätz – bis die ersten Jungen verschwanden. Es geschah im Frühjahr 1863. Drei Burschen aus Moonwood Mills hatten sich auf den Weg zum Pond gemacht, um Frösche zu fangen, wie sie sagten. Aber sie kehrten nie zurück. Man fand ihre Netzte am Nordrand des Pond, die Erde aufgewühlt, als hätten sie etwas verfolgt, oder wären selbst von etwas verfolgt worden. Ein Holzfäller aus der Gegend, der nicht weit entfernt von der Stelle sein Holzlager aufgeschlagen hatte, berichtete am nächsten Tag, als eine Gruppe besorgter Eltern und Bürger nach den Burschen suchten, ihm wäre nichts aufgefallen, bis auf ein seltsames Licht am Südufer des Pond, wo John Byrdham seine Hütte hatte. Das Licht, so beschrieb er, war „nicht gelb, nicht weiß, sondern grünlich, wie aus fauligem Holz gemacht“. Es dauerte keine zwei Tage, bis ein Prediger das Wort „Opferung“ von der Kanzel brüllte. „Er ist einer von ihnen“, sagten die Alten. „Der letzte Hexensohn des verfluchten Dunwich. Er will den Pakt der Dunwicher mit dem Satan erneuern.“ Als am dritten Tag der Nebel über den Pond kroch, zogen sie los. Männer mit Äxten, Fackeln und Flinten, und dem unerschütterlichen Glauben, das Böse zu tilgen. Niemand konnte später sagen, wer den ersten Schlag führte. Als die Sonne aufging, war von Byrdhams Hütte nur noch ein rauchender Pfahl übrig. Die tapferen Männer waren sich im Nachhinein nicht einig, widersprachen sich in bierseeliger Laune, wenn sie ihren Triumph über das Böse feierten: Hatte man Byrdham erhängt? Ihn in seiner Hütte verbrannt? Beim Versuch ihrer Wut zu entkommen von hinten erschossen? Ihn in den Pond getrieben, bis er ertrank? Niemand hatte wirklich nach seiner Leiche gesucht. Aber sie alle waren sich einig: „Er hat’s verdient“ und „So ist’s besser für die Kinder.“ Die Leichen der Jungen fand man nie. Einige Wochen später wurde am Ufer des Pond ein Stück Metall geborgen. Der Griff einer Laterne lugte aus dem Morast, darunter eine Laterne, von der ihr Finder behauptet, sie habe immer noch geglüht als er sie aus dem Schlamm zog.
Viele Jahre sind vergangen, doch noch immer liegt die Stille am Dunwich Pond schwer. Besonders am Südufer. Angler erzählen, das Wasser rieche dort anders, metallisch, und manchmal steige ein Nebel oder Rauch über nur einer Stelle auf, dort wo einst Byrdhams Hütte gestanden haben soll. Einer schwor, er habe im Morgengrauen ein schwaches Licht über dem Schilf tanzen sehen, „wie von einer Laterne, die niemand trägt.“ Ein anderer, ein Jugendlicher, verschwand 1924, nachdem er mit Freunden gewettet hatte, er könne die „Hexenlaterne“ in der Nacht sehen und sie holen. Am Ufer fand man seine Fußspuren. Und daneben: eine einzelne Spur, viel schmaler, barfuß. Wie die Laterne vom Dunwich Pond ihren Weg in das Newcrest Museum fand, kann heute kein Kurator mehr genau nachvollziehen. Es heißt, sie wäre in einem Konvolut aus einer Erbschaft gewesen. Aufgrund ihrer Verbindung zur Geschichte von Byrdham stellte man sie aus, aber weil sie unscheinbar war in einem eher abgelegenen Flur des Traktes für lokale Geschichte. Dort wäre die Laterne wohl bald vergessen worden, wenn die Leute nicht begonnen hätten, über Seltsamkeiten zu sprechen. So heißt es, dass immer kurz nach Mitternacht, wenn der Nachtwächter seine Runde beendet hat, das Glas der Vitrine von innen beschlägt, ohne dass die Feuchtigkeitssensoren einen Ausschlag zeigten. Dann zeichne sich im inneren der Laterne ein schwaches Glimmen ab, kaum erkennbar hinter dem Ruß, grünlich, als brenne dort eine Flamme, die nicht flackert. Doch bei jeder „Mitternachtsgala“, wenn neugierige Besucher sich um die Vitrine drängten und auf das seltsame Schauspiel warteten, passierte – nichts. Einmal, so erzählte mir ein alter Kurator, sei ein Praktikant ohnmächtig geworden, nachdem er das Objekt gereinigt hatte. Er sagte, er habe eine Stimme gehört. Keine Worte. Nur einen Atemzug. Ganz nah an seinem Ohr.
Niemand weiß, was aus John Byrdham wurde. Vielleicht fand er seinen Frieden irgendwo im Sumpf, wo die Erde weich ist und das Wasser die Schuld verschluckt. Vielleicht wandert er aber noch immer zwischen den Nebeln des Pond, die Laterne in der Hand, auf der Suche nach jenen, die ihn einst riefen – oder nach den Jungen, die der Pond verschluckt hatte. Und wenn man an manchen Nächten ein grünes Licht über dem Wasser tanzen sieht, dann sagen die Alten:
„Das ist der Letzte von Dunwich, der seine Toten heimbringt.“
Thema von Nharun im Forum Neuigkeiten & Ankündig...
Dieses Jahr ohne E-Mail, dafür als offizielle Ankündigung hier im Imaginarium:
Du hast einen Account im Imaginarium registriert, warst aber seit Längerem nicht mehr online?
Wir haben Verständnis dafür, dass sich Lebensumstände und Hobbies ändern oder auch, dass du möglicherweise erkannt hast, dass das Imaginarium einfach nichts für dich ist. Auch wenn eine höhere Anzahl angemeldeter User natürlich in der Statistik hübsch aussieht, stellen inaktive Accounts ein gewisses Sicherheitsrisiko dar, nicht nur für das Forum selbst, sondern auch für dich und die anderen Benutzer, die ihre Daten hier bei der Anmeldung hinterlassen haben.
Daher werden wir zum 1. Oktober 2025 alle inaktiven Accounts löschen, die zuletzt vor Ende Oktober 2024 im Forum aktiv waren.
Wenn du die Löschung deines Accounts verhindern willst, dann brauchst du nichts weiteres tun, als dich bis Ende September wenigstens einmal mit deinem Account im Imaginarium einloggen und einen kurzen Beitrag zu hinterlassen. Wenn du keinen Beitrag mit Bezug zum Weltenbau, bspw. dem aktuellen Stand deiner Welt, posten möchtest, kannst du auch kurz in der Gemeinschaftslounge vorbeischauen und vielleicht im Babelfisch-Aquarium mitteilen wie es dir geht, was dein aktueller Bezug zum Hobby ist oder ähnliches.
Solltest du daran kein Interesse haben: Das Gute am Imaginarium ist, dass du auch ohne einen registrierten Account die Weltenbau-bezogenen Threads lesen kannst! Außerdem bist du auch als nicht registriertes Mitglied herzlich in unserem Discord-Channel willkommen!
Zitat von Sirion Tond im Beitrag #10tolle Auflistung der kirchlichen Bräuche, die du anhand des Themas der Zeitrechnung da erdacht hast. Werden die Siegel immer in einer bestimmten Reihenfolge verwendet, oder werden die zufällig/anders ausgewählt? Ist der asiranistische Kalender sehr weit verbreitet oder nutzt ihn womöglich nur die Kirche?
Die Siegel werden traditionell in dieser Reihenfolge gebrochen. Wie weit die asiranistische Kirche verbreitet ist, ist eine Frage des Wann. Die asiranistische Kirche breitet sich in der Klassik aus dem Echyrischen Raum hinaus, sie asiranisiert die Arbaren und Erseven, später auch die Gisuvaten und zumindest teilweise die Phanecher; im Mittelalter ist die asiranistische Kirche definitiv eine Weltmacht, besonders in der Phase der Theokratie, die als "die Dritte Kirche" bezeichnet wird. Später zerfällt die Einheit der Kirche in drei große Konfessionen (echyrisch-rechtgläubig "Kyrakeia Phallege Ne Sesta Asiranei", arbarisch-reformiert "Kyrakeia Enymene" und subatisch-rechtgläubig) ist aber definitv eine der großen Weltreligionen, die durch Missionierung und Kolonisierung weit verbreitet wurde. Der Kalender selbst (also Monate und Tage) sind im Ursprung nicht asiranistisch, sondern pagan-echyrisch, er ist vergleichbar mit dem lateinischen Kalender in dem Sinne, als dass er in der Moderne als Referenzkalender gilt, aber bspw. die Arbaren (und ihre modernen Nachfahren, die Arben) verwenden eine eigene Monatszählung - hier nutzt tatsächlich nur die Kirche (und strenggläubige) den echyrischen Kalender. Ich denke, dass die Sieben Siegel tatsächlich ein Kultus der echyrisch-rechtgläiubigen Kyrakeia sind.
Zitat von Teja im Beitrag #11Ich finde es cool, dass jedes Jahr unter einem eigenen Motto steht. Passiert etwas besonderes, wenn das 7. Jahr vorbei ist?
Das hatte ich ursprünglich vor, quasi wie ein "Jubeljahr", aber mir ist nichts spannendes und passendes in der Kürze des Speedbastelns eingefallen, also habe ich diese Idee nicht weiterverfolgt
@Teja Das ist ein schöner, kompakter Überblick! Wie Elatan interessiert mich welche fernen Pflicheten Ahai zugesprochen werden, es wäre cool wenn du das irgendwann mal erzählst! @Elatan Ich finde es sehr stimmig, dass die langlebigen Elben in viel größeren Zeitspannen denken ... jetzt stell ich mir vor, dass Menschenjahre für sie so etwas wie "Hundejahre" sind @Sirion Tond Ich finde es gut, dass du das Speedbasteln genutzt hast um Überlegungen zu einem noch nicht ausgearbeiteten Thema anzustellen und einfach mal zu sammeln. Du hast damit eine schöne Grundlage für das weitere Ausgestalten geschaffen - und trotz der Kürze und Knappheit, weckt deine Auflistung Interesse an der Geschichte!
Das asiranistische Kirchenjahr beginn traditionell mit dem dem 1. Achorion und endet mit dem 33. Aphion. Die 16 (bis 18) Tage des Xychastion gehören wie bereits in antiker, echyrischer Tradition zu den „Vergessenen Tagen“, die keinem Gott geweiht, sondern von dämonischen Mächten beansprucht sind, und stehen „zwischen den (Kirchen-)Jahren“ (Urche Kis'emete).
Obwohl im Xychastion somit keine großen Liturgien gefeiert werden, ist diese „Nicht-Zeit“ für die Kirche des Asiranas dennoch von Bedeutung – und das nicht nur, weil sie der Ranelarde Asiranasio, dem höchsten Fest des Asiranismus, vorangehen und dem Kautamarde Asiranasio, dem Fest der Vebrennung des Asiranas folgen. Am ersten Tag des Xychastion wird im Tempel das Jahressiegel des folgenden Kirchenjahren gebrochen, welches das übergeordnete Thema der Liturgien des Kirchenjahres bestimmt. Heute weiß niemand mehr, warum dies genau am ersten Xychastion gemacht wird, oder woher genau der Brauch eigentlich stammt. Der Katechismus der Echyrisch-Asiranistischen Kirche benennt das Brechen des Jahressiegels als „Gedenken an die Verheißungen des Gottes“. Doch da das Brechen des Siegels nicht im liturgischen Kirchenjahr erfolgt, findet es ohne großes Zeremoniell und meist auch ohne Gemeinde statt: Der Priester geht einfach zum Phreigidion und bricht das nächste Siegel.
Das Phreigidion (sinngemäß etwa „Siegelbalken“) ist ein waagerechter Balken über dem Eingangsportal eines asiranistischen Tempels. Die Sieben Siegel sind im inneren des Tempels an diesem Balken angebracht, je nach Reichtum der Gemeinde kann es sich bei den Siegeln um einfache Wachssiegel handeln, oder um kostbare Handwerksstücke.
Die Sieben Siegel im Einzelnen:
1. Schuld (Charmeia). Das nächste liturgische Jahr steht unter dem Thema „Vergebung und materielle Läuterung“. Dies ist traditionell das Jahr in dem Sünden erlassen und Vergebung ausgesprochen wird; ein temporärer Kirchenbann wird üblicherweise bis zum nächsten Jahr der Schuld ausgesprochen. Im Mittelalter war das Jahr der Schuld aber auch das Jahr, in dem die Kirche ihr Zehnt neu bemaß, noch heute ist es in manchen Gewerken das „Jahr der Steuerprüfung“.
2. Ketten (Kalyseis). Das Thema des folgenden Jahres lautet „Befreiung und Erlösung“. In diesem Jahr wurden traditionell Sklaven freigelassen. Es gilt aber auch als Jahr der spirituellen Einkehr und ist in vielen Orden ein Fastenjahr. Der Eintritt in eine mönchische Gemeinschaft ist noch heute nur in einem Kettenjahr möglich (und über diese Ironie machten sich schon mittelalterliche Mönche in Marginalien lustig)
3. Wunden (Dreime). Das Jahresthema lautet „Heilung und Versöhnung“. In diesem Jahr fanden besonders an Orten, denen eine besondere Wunderkraft zugesprochen wurde, bedeutende Pilgerfeste statt. Heute wird in diesem Jahr vor allem den Opfern der Schreckensherrschaft der Asiranistischen Kirche des Mittelalters gedacht, die in jedem Wundenjahr einen neuen Sternenkrieg gegen Häretiker oder Unglaubige verkündete.
4. Schwur (Orcheis). Das Jahresthema lautet „Wahrheit und Treue“. Traditionell das Jahr, in dem die Lehnseide und Treueschwüre gegenüber den Herrschern erneuert und bestätigt werden.
5. Asche (Tephire). Das Jahresthema lautet „Gedenken und Erinnerung“. Traditionell ein Trauerjahr indem im großen (öffentlichen), wie im kleinen (privaten) den Verstorbenen besonders gedacht und ihr Leben und Werk gewürdigt wird.
6. Waage (Tsyge). Das Jahresthema lautet „Gerechtigkeit und Ordnung“. Im Volksglauben das beste Jahr um Verträge aufzusetzen; die Kirche ruft in diesem Jahr oft zur Begnadigung von Inhaftierten auf.
7. Krone (Saphon). Das Jahresthema lautet „Neuanfang und Erneuerung“. Traditionell ein Jahr der Freude in dem die Kirche große öffentliche Feste feiern lässt. Im Volksglauben das beste Jahr um ein neues Geschäft zu eröffnen oder einen Lebensabschnitt zu beginnen. Der Aberglaube schreibt Personen, die in einem Kronenjahr geboren wurden, besonderes Glück zu.
Ja, es ist eine Weile her seit meinem letzten Werkstattbericht - aber die Weihnachtszeit war hart und meine Fachweiterbildung geht in den Endspurt mit vielen Prüfungen in kurzen Abständen. Die Tatsache, dass ein großes To-Do für mein Setting immer noch die Erstellung meiner Stadtkarten ist, hat mich nicht gerade motiviert. Mittlerweile überlege ich tatsächlich etwas Geld zur Seite zu legen, um einfach jemanden zu beauftragen das für mich zu tun ... aber eigentlich will ich das ja selbst machen.
Wie auch immer, ich habe etwas weiter am Setting gearbeitet. Einerseits habe ich mit Suno.ai neue Songs erschaffen (und alte remastered), insbesondere für die Band meines Vampir-NSC Benny, andererseits habe ich begonnen den mythologischen Hintergrund meiner Vampire zu erstellen. In Vampire: the Requiem gibt es keinen festen Mythos der den Ursprung der Vampire erklärt, ihr Ursprung ist im "Nebel der Ewigkeit" verloren. Aber ich mag alte Mythen und viele (Vampir-)Organisationen von Requiem spielen mit mythologischen Ursprüngen. Also habe ich begonnen einen Mythos zu entwerfen, der zwar Anklänge und Überschneidungen mit bekannten menschlichen Mythen hat, aber halt nicht nur ein "vampirisches Christentum" oder so ist. Der Ursprung meiner Vampire hängt mit den Wesenheiten zusammen, die ich bereits im Book of Forbidden Names vorgestellt habe, in der menschlichen Vorzeit gab es dann mit dem Tal'mahe'ra (ja, den Namen habe ich von Vampire:the Masquerade) geklaut, eine Vampirsekte, die direkt von den Ahnherren der heutigen Vampirklans gegründet wurde bzw. auf sie ausgerichtet ist. Elemente dieser Sekte überdauerten die Jahrtausende und bildeten das Fundament des Circle of the Crone und des Lancea et Sanctum, aber auch der Belial's Brood und der ominösen VII. In diesem Zusammenhang gibt es mit der "Schwarzen Hand" (ebenfalls als Begrifflichkeit von Masquerade geklaut) eine Häresie, die versucht das Lancea et Sanctum mehr auf die ursprüngliche Vampirreligion auszurichten. Ich muss das ganze noch hübsch verschriftlichen, aber es ergibt für mich Sinn. Ein paar inworld Quellen zu dem Thema habe ich in den Manuscripta Iacobi und den Manus Nigrum Scraps zusammengefasst, die ich in den Anhang packe.
Jüngst habe ich mich etwas mit der Geschichte von Newcrest beschäftigt und die wichtigsten Ereignisse für mein Settingbuch zusammengefasst. Ich erwähne darin nur Ereignisse, die für Newcrest von Bedeutung sind, ohne auf die größere Geschichte Neuenglands einzugehen (dafür gibt es schließlich Wikipedia). Auch hier packe ich mein neustes WIP in den Anhang.
Ich denke ich werde mich in der nächsten Zeit auch nur sporadisch hier zu Wort melden, aber wenn sich Fragen zu den angehängten Dateien ergeben, könnt ihr sie gerne hier oder im Discord stellen und ich werde mich bemühen sie zeitnah zu beantworten.
@Elatan Wow. Es gelingt dir mit deiner detailreichen, atmosphärischen Erzählweise eine dichte, unheimliche Stimmung beim Lesen hervorzurufen, bei der die Ungewissheit in der sich der Protagonist befindet auf den Leser überträgt und Spannung und Neugier zum weiterlesen motivieren. Ich finde es toll, wie du Elemente deines Weltenbaus in die Geschichte einwebst, ohne dass tiefere Kenntnisse deiner Welt notwendig wären um der Geschichte zu folgen und gruseligen Spaß an ihr zu haben. Mir gefällt besonders der starke Schluss, das Sprechen durch die Raben ist ein "ehrfürchtiger Schocker", der ein gutes Finale der Geschichte bildet.
@Sirion Tond Ein toller Beitrag, der viele Details zu deinem Worldbuilding liefert und deine Welt bereichert. Mir gefällt der Wald als eine Art unbekannter, unheimlicher "Ozean", der lieber *über*quert als *durch*quert wird. Die gefährliche Fauna unterstreicht das und weckt gleichzeitig Interesse. Dieser Beitrag allein wäre schon ein guter Aufhänger für ein RPG: Es wird deutlich dass die Tafelberge als "sichere Gebiete" dienen und man unten im Wald das Abenteuer erlebt. Dass du von "eine Art Wolf", "Katzen" und "Insekten" schreibst ohne ihnen einen eigenen Namen zu geben, passt meiner Meinung nach sehr gut zu der unheimlichen Stimmung und dem Unbekannten, was diesen Ort bestimmt und gleichzeitig zum Erkunden einlädt.
Danke @Elatan und @Efyriel, ich weiß dass das eine Menge Text ist. Dass einige der "Quellen" in nicht so ganz einfacher Schrift sind, ist Absicht. Diese Textfragmente sollen durchaus zu Fehllesungen bei schnellem Überfliegen führen - hätte ich sie selbst Geschrieben, wären sie noch etwas unleserlicher als es eine Computerschreibschrift vermag.
[Edit: Da zeitglich mit Efy's Beitrag abgeschickt, habe ich sie in meiner Reaktion noch ergänzt, weil sie ähnliche Aspekte wie Ela aufgreift]
Für Halloween habe ich mich mit der Geisterwelt meines Newcrest-Settings auseinandergesetzt und die Informationen in einem schicken kleinen PDF zusammengestellt.
Es ist Spooky Season und mit der Halloween-Aktion hier im Imaginarium im Sinn, habe ich mir eine kleine Auszeit vom Stadtplan-Malen und Orte beschreiben gegönnt und mich den eher esoterischen Aspekten des Newcrest-Settings zugewandt: Ich habe begonnen den "Newcrest Mythos" zu beschreiben.
Mein Newcrest-Setting liegt ja nicht nur in der World of Darkness, es soll auch ein bisschen in Richtung Lovecraft gehen - und ich habe als Setting-Setzung ja bereits bestimmt, dass H.P. Lovecraft durch Begebenheiten meines fiktiven Teils von Neuengland zu seinen Geschichten inspiriert wurde. Nun widme ich mich den Entitäten, die Lovecraft zu seinen kosmischen Schrecken inspiriert haben sollen.
Ich habe beschlossen, die Begriffe (und Unterscheidung) der "Äußeren Götter" und "Großen Alten" von Lovecraft zu übernehmen, erweitere diese Klassifizierung jedoch um auf das Rangsystem der Geister in der World of Darkness zu passen: Meine "kosmischen Schrecken" sollen nämlich ein Teil der Geisterwelt sein, die ich, den Begriff leihe ich mir aus der alten World of Darkness, "das Umbra"[1] nenne.
Die Geisterwelt ist eine Art düsterer Spiegel der materiellen Welt, der durch die Resonanzen menschlicher Gedanken und Emotionen geformt wird, die in Form spiritueller Essenz gleichzeitig Geister erzeugen als auch Geistern als Nahrung dienen. Doch in den tiefen der Geisterwelt gibt es einen noch düstereren Ort, der so alt und fremdartig ist, dass der menschliche Verstand ihn kaum mehr erfassen kann: Das "Tiefe Umbra" oder "Umbra Profunda" - Dieser älteste Teil der Geisterwelt wurde von Gedanken und Emotionen geformt lange bevor die Menschen vernunftbegabt wurden. Hier wohnen die mächtigsten Geister, die Äußeren Götter, Großen Alten und noch andere Gestalten, die so unfassbar mächtig sind, dass sie auf Sterbliche allmächtig und göttlich wirken.
Da das Rang-System der Geister in der World of Darkness 10 (+1) Ränge umfasst, baue ich die Kosmologie meines Mythos darauf auf. Im Regelsystem der World of Darkness gibt es nur Spielwerte für Geister der Ränge bis einschließlich 5, die Geister der Ränge 6 bis 10 sind so mächtig, dass sie quasi nicht mehr vom Regelsystem dargestellt werden können. Und auf dem 10. Rang verorte ich nun meine Äußeren Götter und einen Rang darunter die die Großen Alten.
Was die Äußeren Götter anbelangt habe ich außerdem beschlossen, meinen "Newcrest Mythos" mit meiner Toraja zu verknüpfen[2]: Die Äußeren Götter sind also meinen Altvorderen nachempfunden (und tragen teilweise ihre Namen, wo ich es für passend hielt).
Ich hoffe, dass ich bis Halloween mit meinem Newcrest Mythos hinreichend weit gekommen sein werde, um ihn als meinen Beitrag zur Halloween-Aktion präsentieren zu können.
Hmm, ich glaube bei den Arbaren (und ihren arbischen Nachfahren) könnte tatsächlich eine Maus das Symbol für den Tod sein. Die Arbaren glaubten früher nämlich, dass die Hausmäuse die Seelen Verstorbener waren, denen die Totenmutter gestattete ihre Nachfahren noch einmal zu besuchen.
Bei den antiken Phanechern habe ich den zerbrochenen Stab als Symbol für den Tod (und "den Stab brechen" als Todesurteil), was damit zu tun hat, dass die phanechischen Bürger einen Stab (etwa ellenlang) als Ausweis ihrer Bürgerschaft besaßen; dort waren ihre Steuerklasse und Symbole für Privilegien und Rechte eingekerbt. Verstorbenen wurde dieser Stab, zerbrochen, mit ins Grab gelegt.
Zitat von Elatan im Beitrag #18Ist doch auch nicht schlimm. Weltennamen wirken, finde ich, oft so, als wären sie nur da, weil die Welt eben einen bräuchte, um über sie sprechen zu können.
Beispiel dazu "Thedas", die Welt vom Computerspiel "Dragon Age": theDragon Age Setting.
Ein paar Nachtschichten und der relativ abrupte Wechsel auf die Frühschicht, die mich schon ein paar Termine haben vergessen lassen, haben meinen Fortschritt beim Zusammentragen meiner Informationen etwas aufgehalten, aber ich denke ich habe jetzt einen guten Überblick über die wichtigsten Setzungen, die ich zum Umland von Newcrest bereits gemacht habe und habe angefangen zu planen, was ich mit den "Nebenschauplätzen" genau machen will.
Ich habe beschlossen die Nebenschauplätze in zwei Gruppen, die größeren und die kleineren, aufzuteilen. Die Orte Briarwood, Crowemarsh und Havenfield sollen als "kleinere Newcrests" über ein paar Facetten und eine interessante Lokalpolitik (unter den Vampiren) dienen. Im Gegensatz dazu möchte ich bei den kleineren Orten Far Harbor, Forgotten Hollow, Inn's Landing, Stars Hollow und Willowcreek den Fokus eher auf eine bestimmte Facette oder Atmosphäre legen: Far Harbor "das verschlafene Idyll" ist quasi ein abgelegener kleiner Ort am Rande der vampirischen Herrschaftsdomäne von Newcrest, es ist ein Ort der vor allem im Sommer von Touristen bevölkert wird und ansonsten eher verschlafen ist; hier hausen der Nosferatu-Vampir Pendergast und seine Nachkommen; diese Pendergast-Sippe ist ziemlich brutal (selbst für Vampire) und folgt einem eher dämonischen Kult (sie sind Angehörige von "Belial's Brood", jedoch möchte ich hier aus Vampire: the Requiem vornehmlich den Namen übernehmen, ich will ihnen einen etwas anderen Hintergrund verpassen [noch ein ToDo für meine Liste]).
[style=color: #000000; font-size: 15px;]Forgotten Hollow "das vergessene Dorf" wird von einem US-Armeestützpunkt dominiert, in dem das Militär medizinische Forschung betreibt - und der fest unter der Kontrolle des Ordo Dracul ist, es handelt sich hierbei quasi um die Area-51 dieser freimaurerisch-esoterischen Vampirwissenschaftler.
Inn's Landing "im Schatten der Vergangenheit" ist in meinem Setting der Ort, der Lovecraft zu "Innsmouth" inspirierte, ein Ort der in der Vergangenheit berühmte Seefahrer hervorbrachte und jetzt ziemlich heruntergekommen ist, mit Bewohnern die irgendwie untersetzt und komisch aussehen - was aber nicht daran liegt, dass es Fischmenschen sind, sondern daran dass der Circle of the Crone (Vampirische Bluthexer) hier seit Jahrhunderten Ghoulfamilien kultivieren.
Stars Hollow ist einfach ein Nebenschauplatz der ein bisschen als neutraler Meetingground für Vampire der umliegenden Ortschaften dient, weil von hier Briarwood, Crowemarsh und Newcrest gut erreichbar sind, ohne dass man sich den neugierigen Augen dieser Städte preisgeben muss. Eine dauerhafte Vampirpräsenz gibt es hier nicht.
Willowcreek liegt am Stausee nördlich von Newcrest (dem Lake Gardener) und hat eine vom Stausee verschluckte Altstadt. Der Ort ist eine Hochburg des Klan Ventrue, doch gibt es hier seit einigen Jahren einige junge Daeva-Vampire die der carthianischen Bewegung nahestehen oder angehören, die ein bisschen Chaos in die althergebrachte Ordnung bringen.
Ich möchte für jeden Nebenschauplatz eine Karte machen, das wird vermutlich jedoch ein Hauptgrund dafür, warum der Setting-Band sehr lange braucht um fertig zu werden, denn bei der neuen Newcrest-Karte bin ich bislang nicht einmal mit einem kompletten Stadtviertel fertig. Allerdings entwickelt sich mein Umgang mit dem Affinitiy Designer (den ich für die Kartenerstellung nutze, um am Ende eine hübsche vektorbasierte Karte zu haben) immer weiter.
Ansonsten viel mir noch auf, dass ich für Newcrest zwar ein paar Kirchen und eine Synagoge definiert hatte, aber sonst eigentlich gar nichts über die religiösen Vereine (der Menschen) zusammengetragen hatte. Also bin ich in einer Nebenbaustelle dabei die religiösen Communities von Newcrest etwas mit Leben zu füllen.
Thema von Nharun im Forum Einblicke in deine Welten
Zwei Jahre sind vergangen, seit ich mit den Arbeiten an Newcrest, einer fiktive Stadt im kontemporären Massachusetts als Hintergrund für meine Rollenspielrunde (Vampire: the Requiem, 1st Edition) zu entwerfen. Es ist auch zwei Jahre her, dass ich hier das letzte Mal etwas zu Newcrest vorgestellt habe. Seit dem hat sich viel getan und der Schauplatz hat sich von Newcrest auf eine ganze fiktive Region im nördlichen Massachusetts ausgeweitet, die von den Vampiren dort als "Domain of New England" bezeichnet wird (obwohl sie ja nur einen kleinen Teil Neuenglands abdeckt).
Nachdem ich in der letzten Zeit damit beschäfigt war, die Hausregeln für die Rollenspielrunde zusammenzufassen, die sich in fast 1 1/2 Jahren Spiel gesammelt haben (dabei ist ein 200-Seiten Brocken rausgekommen ... aber mit großzügiger Bebilderung!), beginne ich jetzt meine Setting-Notizen - einen aberwitzigen Haufen an Notizzetteln und noch mehr Dateien, über die ich langsam den Überblick verliere - zu sortieren und als "The Newcrest Chronicles - Setting Book" zu kompilieren.
Um der Stille hier im Forum etwas entgegen zu wirken, habe ich beschlossen meine Arbeit am Setting Book hier als "Werkstattbericht" zu begleiten. Ich versuche künftigt einmal pro Woche einen Einblick in den Fortschritt am Setting Book zu geben und werde dabei natürlich auch den ein oder anderen Einblick ins Setting geben. Manches davon habe ich vielleicht im Discord schon einmal erwähnt, aber ich glaube vieles dürfte auch für die Discord-User neu (oder zumindest: sortierter) sein.
Fragen, Anmerkungen und konstruktives Feedback dürft ihr hier im Thread natürlich gerne äußern!
Die großen Eckpunkte:
Der Hauptschauplatz ist die Stadt Newcrest, dazu sind mittlerweile die Nebenschauplätze Briarwood, Crowemarsh, Far Harbor, Forgotten Hollow, Havenfield, Innslanding, Stars Hollow und Willowcreek gekommen. Während ich Newcrest in meinem Settingbook genauer und detaillierter vorstellen möchte, werde ich die Nebenschauplätze etwas knapper abhandeln (ca. 6-8 Seiten für die größeren Nebenschauplätze und ca. 4-6 Seiten für die kleineren). Im Zuge dieser Beschreibungen möchte ich nicht nur eine neue Newcrest Karte anlegen, sondern auch Überblickskarten für die Nebenschauplätze erstellen.
Ich möchte natürlichen einen detaillierten Überblick über den "Danse Macabre", die Vampirgesellschaft der Region, bieten; die Vampire sind per Erschaffung in "Klans" (Daeva, Gangrel, Mekhet, Nosferatu und Ventrue) organisiert, aber es gibt auch fünf "Ideologien" oder "Philosophien", die "Covenants" (Carthian Movement, Circle of the Crone, Invictus, Lancea et Sanctum, Ordo Dracul), die ich natürlich in ihrer speziellen Ausprägung in meinem Setting vorstellen möchte. [Die Discord User haben hier schon einige Einblicke erhalten]
Ich habe mir aus einem Mischmasch der verschiedenen World of Darkness Editionen und eigener Basteleien einen eigenen metaphysischen "Überbau" des Settings zusammengeschustert, den ich etwas in Richtung des Lovecraft-Mythos bewegt habe. Im Kern gibt es irgendwo im Tiefen Umbra (einer Region der "Geisterwelt", die so fern der sterblichen Welt ist, dass sie vom menschlichen Verstand nur schwer erfassbar ist, mächtige uralte Geister gibt, die irgendwie mit den Sieben Todsünden in Verbindung stehen [weil die "Vices" eine Regelmechanik in Vampire: the Requiem 1st Edition sind]). Diese hintergründige Mythologie möchte ich im Setting Book auch vorstellen.
Ich habe einen haufen NSC (Nichspielercharaktere) erschaffen, die ich in knapper Form ebenfalls vorstellen werde. Wichtigere Charaktere mit mehr Infos, als einfache Bewohner, die vor allem als mögliche Plot Hooks, Henchmen oder Hintergrundbestückung vorgesehen sind.
Werkstattbericht 1
Zur Zeit beschäftige ich mich mit zweierlei Dingen: Einerseits versuche ich grade meine fragmentierten Aufzeichnungen zu ordnen und mir einen Überblick darüber zu verschaffen, was ich bereits gesetzt habe (also was in meiner Rollenspielrunde schon definitiv vorkam und ich nicht mehr verändern kann) und was ich "nur" gebastelt habe. Anderseits versuche ich für die Beschreibungen der Schauplätze ein Layout zu entwickeln. Ich habe mit dem Layouten an sich keine besondere Vorbildung und gucke daher einfach was mir ganz gut gefällt. Als Programm benutze ich "Affnity Publisher", das ich zwar schon einigermaßen gut benutzen kann, bei dem ich aber immer noch neue Funktionen entdecke - weil ich mir die Benutzung selbst aneigne, da ich keinen Bock auf die stundenlangen Tutorial-Videos auf Youtube habe.
[[File:Layout.png|left|auto]] Für die größeren Nebenschauplätze habe ich das nebenstehende bislang als Layout erarbeitet. Neben dem Titel (Hier "Crowemarsh") gibt es einen kleinen Auschnitt meiner Massachusettskarte mit einem Pin, der die Lokalisation des Ortes markiert. Es folgt dann ein Text der den Ort, seine Geschichte und die vampirische Gesellschaft dort grob vorstellt. Anschließend folgt ein Abschnitt mit 10 bis 15 "Sehenswürdigkeiten", also besonderen Orten und Geschäften, die für die Bewohner oder Besucher der Stadt interessant sind. Die große Seite mit dem X im Kasten ist ein Platzhalter für ein Überblickskarte des Ortes; der schmale schwarze Kasten auf Seite 2 ist für ein Bild resviert.Die letzte Doppelseite heißt momentan "Was wissen die Verdammten?", weil es in meinen bisherigen Dokumenten immer so hieß. Der schwarze Kasten hier soll eine Überblickskarte sein, auf der verschiedene Orte mit Bedeutung für die Vampire markiert sind. Ansonsten werden hier vor allem 4 bis 6 Orte beschrieben, die irgendwie mit der vampirischen Gesellschaft zusammenhängen (bspw. wird es in jedem Ort ein "Elysium", einen neutralen Treffpunkt der Vampire, geben). Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich danach noch eine Doppelseite anhänge, auf der ich die lokalen Vampire noch einmal grob vorstelle (oder zumindest die wichtigsten).[/ul]
Zitat von Nharun im Beitrag #137Aph aitom biblepami / Pistami thybelpayin / Epou trabelpayemi ...
Zitat von Nharun im Beitrag #132sa tymchypami echa - naumami sa tymesporrati reme -naumami sa tymgememi servate - naumami sa tympleren noxe - anirami mon tymIpodne! mon phailos aimisa tym
Thema von Nharun im Forum Neuigkeiten & Ankündig...
Im Rahmen der diesjährigen Löschung inaktiver Accounts wurden 10 Accounts gelöscht; die Account-Inhaber wurden bereits Ende März per Mail informiert.
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Wenn da so viel berechnet werden muss, stelle ich mir die Umwandlung, gerade des menschlich/tierischen Körpers, von Materie in Materie oder gar Energie (und zurück) sehr schwer vor. Oder nimmt einem die Mysteria Magica an der Stelle was an Berechnung/Planung ab? Wie ist die Seele in dem System mit drin, haftet die als Energie am Körper und bei der Teleportation mit dem Energiekörper einfach mitgeschickt?